Mehr Respekt für Reinigungskräfte

Mehr Respekt für Reinigungskräfte

Rosenheim – Daumen hoch für eine saubere Sache: Zum „Tag der Gebäudereinigung“ am kommenden Donnerstag, 15. Juni, fordert die Branchen-Gewerkschaft IG Bau mehr Respekt für die Arbeit der rund 390 Reinigungskräfte in Rosenheim.

Und das nicht nur von den Arbeitgebern.  „Ob Praxisflure, Klassenzimmer, Kita-Toiletten, Schaufenster oder Lichtkuppeln in Firmen und Hotels – ohne Reinigungskräfte und Fensterputzer würde der Alltag in Rosenheim nicht funktionieren. Keine Operation würde ohne OP-Reinigung laufen. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, moderne Maschinen, gekonnte Handgriffe: In der Gebäudereinigung sind Profis am Werk“, sagt Harald Wulf.
Der Bezirkschef der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG Bau Oberbayern ruft deshalb dazu auf, das den Reinigungskräften auch deutlich zu sagen – am besten schon bei der nächsten Begegnung: „Respect for Cleaners – Saubere Arbeit!“ Darin stecke Dank und Anerkennung für das, was Reinigungskräfte leisteten. Es sei aber auch das IG Bau-Motto zum „Tag der Gebäudereinigung“.

„Geputzt wird immer und überall“

Dabei müsse das auch zum 24/7-Motto werden. „Denn geputzt wird immer und überall: sogar 366 Tage im nächsten Jahr. Wir haben schließlich 2024 ein Schaltjahr vor uns. Und auch am 29. Februar wird alles picobello sauber gemacht – das wird übrigens ein Donnerstag sein“, so Wulf.
Die IG Bau Oberbayern zeigt den Arbeitgebern zum Gebäudereiniger-Tag aber auch noch „eine Ecke der Branche, wo dringend nachgeputzt werden muss“, so Harald Wulf. Der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft will für die Reinigungskräfte in Rosenheim eine Sonderzahlung erreichen: „Steigende Lebensmittelpreise, hohe Heizkosten, Mieten, die immer weiter anziehen – Dass das Leben teurer wird, merkt kaum einer so deutlich wie die Menschen, die in der Gebäudereinigung arbeiten. Deshalb hat auch kaum einer so dringend die Inflationsausgleichsprämie verdient wie Reinigungskräfte.“
Die Firmen im Gebäudereiniger-Handwerk müssten deshalb „die Lohntüten dringend mit Einmalzahlungen aufpolstern“ – in diesem Jahr durch die Inflationsausgleichsprämie und ab 2024 durch eine Jahressonderzahlung. Auch das habe mit Respekt zu tun. Die IG Bau werde hier „nicht locker lassen und für die Beschäftigten in Rosenheim intensiv nachhaken“, so Wulf.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Copyright IG Bau)

Musik und Tanz am Maibaum

Musik und Tanz am Maibaum

Prien / Landkreis Rosenheim – Zu einem bunten Programm am Marktplatz in Prien (Landkreis Rosenheim), aus heiteren Musik- und Tanzeinlagen, dargeboten vom Trachtenverein GTEV Prien und der Blaskapelle Prien sowie einem Auftritt der Priener Goaßlschnalzer, lädt die Prien Marketing GmbH am Mittwoch, 21. Juni 2023, ab 18 Uhr ein. Eintritt frei.

Mit bayerischen Schmankerln von einem regionalen Caterer und einem Getränkeausschank ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Der Eintritt ist frei. Bei schlechter Witterung wir die Veranstaltung auf den darauffolgenden Donnerstag verlegt. Ein weiterer Termin für „Musik und Tanz am Maibaum“ ist am Mittwoch, 19. Juli 2023.
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 und unter Telefon 08051/ 69050 oder info@tourismus.prien.de sowie unter www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeig: Die Priener Blaskapelle, die Jugend- und Aktivengruppe vom Priener Trachtenverein sowie die Priener Goaßlschnalzern sorgen für gesellige Stimmung am Priener Marktplatz)

Betrügerische Anrufe – Festnahme durch Spezialkräfte

Betrügerische Anrufe – Festnahme durch Spezialkräfte

Bad Tölz / Rosenheim –  Bargeld und Goldschmuck von hohem Wert verlor eine Seniorin aus Bad Tölz am vergangenen Donnerstag an Betrüger. Einige Stunden zuvor konnte eine Frau aus Rosenheim den Verlust einer hohen Bargeldsumme gerade noch verhindern. Inzwischen sitzt ein 19-Jähriger in Untersuchungshaft, der in beiden Fällen dringend tatverdächtig ist, als Geldabholer fungiert zu haben.

Wie mehrfach berichtet, kam es zuletzt in der Region zu einer sehr hohen Zahl von betrügerischen Anrufen. In den allermeisten Fällen reagierten die potentiellen Opfer, meist Senioren, richtig, indem sie das Telefonat beendeten und die Polizei informierten.
Eine Frau aus Rosenheim wurde am Donnerstag, 1. Juni, Opfer eines betrügerischen Anrufs. Sie übergab in Rosenheim an einen unbekannten Mann Gegenstände im Wert von einem mittleren fünfstelligen Betrag, erkannte glücklicherweise gerade noch rechtzeitig, dass es sich um einen Betrug handelte und konnte die Tasche mit ihrem Eigentum wieder an sich nehmen. Der mutmaßliche Geldabholer konnte flüchten. Eine Seniorin aus Bad Tölz übergab jedoch am selben Tag an einen jungen Mann, der wohl als Geldabholer für die Betrüger fungierte, Bargeld und Goldschmuck im Wert eines ebenfalls mittleren fünfstelligen Euro-Betrags. Der Abholer verschwand im Anschluss mit der Beute.

Auf die Spur des Geldabholers gekommen

In diesen beiden und vielen weiteren ähnlich gelagerten Fällen hat unter Sachleitung der Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden und organisierten Kriminalität nach dem „Traunsteiner Modell“ die für organisierte Betrugsdelikte zuständige Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Ermittlungen übernommen. Den Beamten gelang es innerhalb von wenigen Tagen, auf die Spur des Geldabholers aus den beiden vorgenannten Fällen zu kommen. Die Auswertung und Analyse von Spuren führten zu einem 19 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen. Ihn konnten die Ermittler am 6. Juni im Raum Kaiserslautern lokalisieren und von Spezialeinsatzkräften aus Rheinland-Pfalz festnehmen lassen.

19-jähriger Pole dringend tatverdächtig

Zwischenzeitlich war vom Amtsgericht Traunstein ein Untersuchungshaftbefehl erlassen worden, den die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein beantragt hatte. Der dringend tatverdächtige 19-Jährige wurde am 7. Juni dem Ermittlungsrichter zur Eröffnung des Haftbefehls vorgeführt und kam im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.
Ob der 19-Jährige für weitere ähnlich gelagerte Taten verantwortlich ist, wird von den Ermittlern der Kriminalpolizei derzeit geprüft. Ebenso gilt es, weitere Tatbeteiligte zu identifizieren. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Audi angefahren und geflüchtet

Audi angefahren und geflüchtet

Eggstätt / Landkreis Rosenheim  – Während des Flohmarkts des Tennisclubs in Eggstätt (Landkreis Rosenheim) wurde der Audi A3 einer Besucherin angefahren. Der Unfallverursacher flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen. 

Der Flohmarkt fand am vergangenen Sonntag im Gewerbegebiet Natzing statt. Der Audi stand auf einem Parkplatz. Die vordere Stoßstange wurde nach den Angaben der Polizei an der Fahrerseite verkratzt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt ohne Schadensregulierung. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Die Polizei nimmt Hinweise unter Telefon 08051 / 9057-0 entgegen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrerin stürzt in Bad Feilnbach

Motorradfahrerin stürzt in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Eine junge Motorradfahrerin wurde bei einem Verkehrsunfall in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) verletzt. Sie verlor die Kontrolle über ihre Maschine.

Der Unfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am vergangenen Sonntag gegen 17.30 Uhr. Die 22-jährige Motorradfahrerin aus dem Landkreis Rosenheim fuhr auf der Kreisstraße aus Richtung Au bei Bad Aibling kommend in Richtung Bad Feilnbach. Nach den Angaben der Polizei verlor sie aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Motorrad und stürzte. Zum Glück zog sich die junge Bikerin dabei nur leichte Verletzungen zu. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von geschätzt rund 8000 Euro. Außerdem wurde ein angrenzender Zaun beschädigt Hier wird der Schaden auf rund 500 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Antonius, Benilda, Bernhard, Randolf

3 bekannte Geburtstagskinder:

Heinrich Hoffmann (1809 – war ein deutscher Psychiater, Autor und Verfasser des Kinderbuchs „Struwwelpeter“ im Jahr 1845.)

Christo (1935 –  war ein bulgarisch-amerikanischer Aktionskünstler, der zusammen mit seiner Frau Jeanne-Claude mit spektakulären Verhüllungsaktionen wie bspw. der Verhüllung des Reichstag in Berlin im Jahr 1995, weltweit bekannt wurde.)

Siegfried Fischbacher (1939 – war ein deutsch-US-amerikanischer Zauberkünstler, der als Teil des Duos „Siegfried & Roy“ mit spektakulären Bühnenshows und weißen Löwen und Tigern in Las Vegas berühmt wurde. Sein Wurzeln liegen in Rosenheim.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1908: In Oregon wird in den Blue Mountains der Malheur National Forest eröffnet. Er beherbergt einen rund 2400 Jahre alten Hallimasch-Pilz – das vermutlich älteste und größte Lebewesen der Erde.
  • 1949: George Orwells Roman „1984“ wird in den USA als „Buch des Jahres“ ausgezeichnet. Orwell, der für den Observer über den Krieg berichtet hatte, entwirft in seinem Werk das Szenario einer totalitären Welt.
  • 2004: Ein 4 Kilogramm schwerer Meteorit trifft das haus von Phil und Brenda Archer in Ellerslie, einem Vorort von Auckland (Neuseeland) Das Dach und eine Couch werden beschädigt. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Staudhammer)
Rathausstraße, Rosenheim, 1949

Rathausstraße, Rosenheim, 1949

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1949. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Eckgebäude an der König-Otto-Kreuzung in Rosenheim mit Blickrichtung zur Rathausstraße.

Wer sich auf der Aufnahme noch nicht zurechtfindet: Links geht es hinein zum Max-Josefs-Platz. in dem Eckgebäude, in dem im Jahr 1949 die Hypobank beheimatet war, fand man in den vergangenen Jahren eine Parfümerie.
(Quelle: Betragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Musikschulfest in Kloster Seeon

Musikschulfest in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Bereits zum 8. Mal findet am 18. Juni das Euregio Musikschulfest im Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern im Kloster Seeon im Landkreis Traunstein (Klosterweg 1, 83370 Seeon) statt. In Kooperation mit der Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein sowie den Musikschulen im Berchtesgadener Land und Traunstein und dem Musikum Mattsee / Salzburg präsentieren in diesem Jahr mit dem Titel „Wir machen wieder Musik“ junge Ensembles und Solisten ein buntes Musikprogramm.

Besucher sind herzlich eingeladen, den Klängen aus Klassik, Jazz, Rock, Pop, Volksmusik oder Weltmusik zu lauschen. Der Vorspiel-Nachmittag beginnt um 13 Uhr. Auf insgesamt 5 Bühnen zeigen die Musikschüler bis etwa 17 Uhr ihr Können, wobei jede Stilrichtung einem eigenen Raum gewidmet ist. So wandert man durchs Haus und begibt sich auf eine musikalische Entdeckungsreise. Um 13:30 Uhr oder 15:30 Uhr sind Familien und ihre Jüngsten eingeladen, bei der Musikalischen Früherziehung mitzumachen. Der Pop- und Jugendchor der Musikschule Trostberg „like reCHORded“ unter der Leitung von Rebekka Thois stellt an diesem Nachmittag sein Können unter Beweis, bei schöner Witterung auch im Freien. Beendet wird das Musikschulfest mit dem Abschlusskonzert unter dem Motto „Wir musizieren gemeinsam“ um 17 Uhr im Festsaal. Der Eintritt zu allen Konzerten ist kostenfrei. Die Klostergaststätte bzw. bei guter Witterung auch die Seeterrasse hat an diesem Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Informationen finden sie unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern / Beitragsbild: Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern Copyright Günter Standl)

Brand auf Bahnareal in München

Brand auf Bahnareal in München

München – Auf dem Bahnareal beim S–Bahn Haltepunkt Poing in München kam es am vergangenen Samstag zu einem Brand. Betroffen war ein Gebäude, das die Deutsche Bahn als Bauschuttdepot und Obdachlose gelegentlich als Schlafplatz nutzten. 

Rauch dringt au dem betroffenen Gebäude. Foto: Bundespolizei

Rauch dringt aus dem betroffenen Gebäude. Fotos: Copyright Bundespolizei

Gegen 19.30 Uhr wurde das Feuer per Notruf mitgeteilt. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Haus bereits deutlich und es wurde umgehend mit den Löscharbeiten begonnen. Der Brand konnte durch die Kräfte der Feuerwehr nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden.

Bahnsteige wurden geräumt und gesperrt

Aufgrund der Rauchentwicklung in Richtung des Bahnhofs wurden die Bahnsteige und der Nahbereich um den Bahnhof geräumt und abgesperrt. Vorsorglich wurden für die Dauer des Einsatzes die Gleise am Bahnhof gesperrt. Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr entstanden dadurch nicht, da aufgrund einer Baustelle auf der Bahnstrecke auf Höhe Feldkirchen keine Züge verkehrten. Durch den Brand wurde die Statik des Hauses erheblich beeinträchtigt. Durch das Technische Hilfswerk wurde das Gebäude nach Abschluss der Löscharbeiten abgerissen. Im Einsatz waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Poing, Neufarn und Gelting, eine Streife der PI Poing, die Kreisbrandinspektion Landkreis Ebersberg, Kräfte des THW Ortsverband Markt Schwaben sowie eine Streife der Bundespolizeiinspektion München. Die Schadenshöhe ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei, Beitragsbild, Foto. Copyright Bundespolizei)

Letzte Ausgabe des Kirchen-Journals

Letzte Ausgabe des Kirchen-Journals

Rosenheim –  Gewaltige Umbrüche stehen in der katholischen Kirche in der Stadt Rosenheim an. Die drei Stadtteilkirchen verschmelzen zu einer Stadtkirche (wir berichteten). Der Gründungsprozess soll am 1. Adventssonntag 2023 starten. Doch schon jetzt wird die Veränderung mehr und mehr spürbar: das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn erschien nun zum letzten Mal, zumindest vorübergehend. 

12 Jahre erreichte das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim einmal jährlich die Gläubigen in diesem Gebiet und informierte über alles, was im Kirchenleben in den vergangenen 12 Monaten alles passiert ist und welche wichtigen Termine in den kommenden Monaten anstehen.
Dabei machte das Journal auch vor kontroversen Themen keinen Halt. Auch über den Missbrauchsskandal und den synodalen Weg wurde berichtet.
Nun ist damit Schluss. „In diesem Jahr erscheint das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn in seiner letzten Ausgabe. Aufgrund privater und beruflicher Veränderungen sowie personeller Umbrüche im Kreis der Hauptamtlichen bleibt uns, dem Redaktionsteam, keine andere Wahl, als uns mit dieser letzten Ausgabe zu verabschieden und Pfia `God zu sagen“, schreibt das Redaktionsteam dazu, dass sich aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn zusammensetzte.

Auf den knapp 50 Seiten spürbar wird die Unsicherheit wohl vieler katholischen Gläubigen in Rosenheim aber auch die feste Absicht, das Kirchenleben in der Stadt möglichst bunt und vielfältig am Leben zu erhalten.
Einfach wird dies aber sicherlich nicht werden. Denn die geplanten Umbrüche sind tatsächlich gewaltig. Statt bisher je einen eigenen Pfarrer für die drei Stadtteilkirchen wird zukünftig der Pfarrer von St. Nikolaus für die gesamte Seelsorge der katholischen Kirche Rosenheim letztverantwortlich sein. Zwei Pfarrvikare sollen ihm zur Seite gestellt werden. „Der Stellenplan für die Jahre 2030 sieht dann lediglich 1,5 weitere Mitarbeiter für das gesamte Stadtgebiet vor“, schreibt Pfarrer Andreas Maria Zach dazu.

Einschnitte in seelsorgerische Bereiche unumgänglich

Natürlich werde es daneben noch Seelsorger geben, die für bestimmte Bereich zuständig sind, bspw. Kinder, Jugend, Senioren, Kranke, Notfall. Aber: „Die gute Ausstattung, die wir in unseren Pastoralteam jetzt noch haben, wird es wohl nicht mehr geben“. Bedeutet, einige Bereiche werden zukünftig also nicht mehr in dem Umfang gestaltet werden können, wie bisher gewohnt. Dazu schreibt Pfarrer Andreas Maria Zach: „Da der Stellenabbau schrittweise erfolgt, ist es jetzt an der Zeit zu überlegen welche seelsorgerischen Bereiche für unsere Stadt wesentlich sind und welche wir nicht mehr im üblichen Umfang gestalten können.“

Auch zu den Kirchenaustritten bezieht Pfarrer Andreas Maria Zach in dem aktuellen Kirchen-Journal ausführlich Stellung. Fakt ist: Die Hälfte der Bundesbürger gehört nun nicht mehr der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche an. Diese Entwicklung macht auch in der Stadt Rosenheim nicht Halt.

Das höchste Austrittsalter liegt nach Erfahrung von Pfarrer Andreas Maria Zach zwischen 20 und 30 Jahren und die zweithöchste Altersgruppe zwischen 50 und 60 Jahren. Oftmals äußere sich mit diesem Schritt die Enttäusch über eine Person. „Dann trät i hoit aus!“ höre er immer öfter.
Generell würden Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene immer seltener mit Kirchen in Berührung kommen. Dementsprechend stelle sich Entfremdung ein und Ältere würden bei einer Art Lebensbilanz feststellen, dass ihre Kirche zu den Gruppierungen gehört, denen sie sich nicht mehr zugehörig fühlen.

„Entkirchlichungsprozess seit 40 Jahren unaufhaltsam“

Letztendlich würden dann aber natürlich auch die Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche bei den Austritten eine große Rolle spielen.
Die Zahlen zu den Kirchenaustritten für das Jahr 2022 liegen derzeit noch nicht vor. Pfarrer Andreas Maria Zach befürchtet, dass sie noch heftiger ausfallen als 2021. Und die evangelische Kirche könne davon nicht profitieren, obwohl es dort keine Zöllibat gibt und auch Frauen Priesterinnen und Bischöfinnen werden können. Pfarrer Andreas Maria Zach schließt daraus, dass der Entkirchlichungsprozess unaufhaltsam ist. „Im Jahr 1986 hielten in Mitteleuropa noch 44 Prozent der Bevölkerung Religion für wichtig, 2020 waren es nur noch 19 Prozent. Glaube und Kirche scheinen damit in eine gewisse gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit zu rutschen“, so Zach.
Doch trotzdem ist sich der Rosenheimer Pfarrer sicher, dass es die großen Kirchen weiterhin geben wird: „Das steht außer Frage. Aber wie werden sie aussehen?“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Journal Stadtteilkirche Rosenheim-Inn / Beitragsbild: Innpuls.me)

Infos zum Holztechnischen Museum

Infos zum Holztechnischen Museum

Rosenheim – Das Holztechnische Museum Rosenheim öffnet vom morgigen Dienstag, 13. Juni bis zum 10. Juli nur nachmittags.

Das Museum am Max-Josefs-Platz kann in diesem Zeitraum zwischen 13 und 17Uhr besucht werden.
Gruppen und Schulklassen können sich allerdings auch weiterhin für Vormittage anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Rosenheim /  Holzkirchen – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten am 22. Juni und 8. Juli 2023 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die am Donnerstag, 22. Juni, und Samstag, 8. Juli 2023, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es abends und nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Bad Aibling. Am Donnerstag, 22. Juni, ist nur eine Verbindung betroffen. Am Samstag, 8. Juli 2023, kommt es bei einer Verbindung zusätzlich zu SEV von Rosenheim über Bad Aibling weiter bis Holzkirchen. Die Busse fahren zum Teil zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)