Unwetter wütete in Prutting

Unwetter wütete in Prutting

Prutting / Landkreis Rosenheim  – Immer wieder gab es am heutigen Mittwochvormittag in der Region Rosenheim starke Gewitter. Besonders schlimm hat es dabei die Gemeinde Prutting im Landkreis Rosenheim getroffen. Dort werden viele Schäden gemeldet. Eine Scheune wurde in den frühen Morgenstunden fast vollständig zerstört.

Bäume am Wegesrand in Prutting geknickt

Diese Bäume am Straßenrand hat der Sturm mit voller Wucht erwischt. Fotos: Innpuls.me

Beim Blick in die Wälder werden auch deutliche Schäden sichtbar. Foto: Innpuls.me

Beim Blick in die Wälder in Prutting werden auch deutliche Schäden sichtbar.

Die Unwetter waren diesmal offensichtlich stark lokal begrenzt. Fährt man durch Stephanskirchen sieht man auf den ersten Blick noch überhaupt keine Spuren. In Prutting wandelt sich aber dann das Bild. Immer wieder sieht man an den Straßenrändern und insbesondere auch in den Wäldern große Bäume, die der Sturm wie Streichhölzer geknickt und umgeworfen hat. Viele Maisfelder dort sehen sehr mitgenommen aus. Bei einer Scheune in Prutting ist der Dachstuhl  komplett zusammengebrochen. Die Aufräumarbeiten haben mittlerweile begonnen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Fotos: Josefa Staudhammer)

Parfümerie Wiedemann eröffnet am Ludwigsplatz

Parfümerie Wiedemann eröffnet am Ludwigsplatz

Rosenheim – Das traditionsreiche Textilhaus Mulzer am Ludwigsplatz in Rosenheim schloss Ende des vergangenen Jahres seine Pforten (wir berichteten). Auf Wäsche folgt Parfüm: Am morgigen Donnerstag eröffnet die Parfümerie Wiedemann.

Anfang dieses Jahres starteten die Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Gebäudes am Ludwigsplatz 18. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Am heutigen Mittwoch wurden die Waren eingeräumt. Morgen können die Kunden dann die neuen Geschäftsräume in Augenschein nehmen.
Die Parfümerie Wiedemann war vorher am Max-Josefs-Platz stationiert.
(Quelle: Artikel. Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

 

Weiterbildungserfolg in der Tourist Info

Weiterbildungserfolg in der Tourist Info

Aschau / Landkreis Rosenheim – Gute Nachricht aus der Tourist Info Aschau i. Chiemgau: Mitarbeiterin Verena Weinhammer hat ihre Zusatz-Ausbildung zur „Bachelor Professional (CCI) for Tourism – Geprüfte Tourismusfachwirtin“ an der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern erfolgreich abgeschlossen.

Schwerpunkte der berufsbegleitenden Weiterbildung waren Tourismus Management, Marketing, Unternehmensführung, Recht und Steuern, Rechnungswesen sowie Volks- und Betriebswirtschaft. Die Prüfung zum Tourismus Fachwirt ist eine anspruchsvolle Prüfung, die ein umfassendes Wissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen des Tourismusmanagements erfordert.
Verständlich, dass dieser besondere Ausbildungserfolg für die junge „Fachfrau im Tourismus“ von Ersten Bürgermeister Simon Frank (links) herzlich beglückwünscht wurde. Lob und Anerkennung erhielt Verena Weinhammer auch vom Leiter der Tourist Info Herbert Reiter (rechts) für ihr zusätzliches Engagement, das ganz im Sinne einer guten Tourismusarbeit zum Wohle der heimischen Anbieter und der kommenden Gäste steht.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Tödlicher Absturz an der Zugspitze

Tödlicher Absturz an der Zugspitze

Zugspitze / Garmisch-Partenkirchen – Am gestrigen Dienstag wurde ein 28-jähriger Allgäuer auf der Zugspitze als vermisst gemeldet. Wenige Stunden später wurde er tot aufgefunden.

Der 28-jährige wurde von einem Freund als vermisst gemeldet. Der Profibergsteiger wollte nach dessen Angaben am Tag zuvor den Grat von der Zugspitze aus in Richtung Gatterl gehen. Bei dieser Tour handelt es sich nach den Angaben der Polizei um eine ausgesetzte und schwierige Gratkletterei, die selten begangen wird.
Danach traf der Allgäuer nicht wie angekündigt bei seinem Freund ein.
Gefunden wurde er schließlich von Kräften der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen zwischen den Wetterspitzen und dem Wetterwandeck. Eine Bergwachtärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach erster Einschätzung der Polizei ist er rund 150 Höhenmeter vom Grat abgestürzt und verletzte sich dabei tödlich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freie Fahrt für Einser-Schüler

Freie Fahrt für Einser-Schüler

Rosenheim / Bayern – Wer einen „Einser“ oder ein „Sehr gut“ in seinem Zeugnis stehen hat, kann am ersten Tag der Sommerferien, 31. Juli 2023, in den Zügen der BRB, wie in allen bayerischen Nahverkehrszügen, kostenfrei mitfahren.

Schüler von Schulen und in Klassenstufen, in denen keine Noten vergeben werden, sondern Punkte oder Verbalgutachten, können ebenfalls kostenlos fahren, wenn sie eine sehr gute schriftliche Beurteilung vorzeigen können. Statt einer Fahrkarte muss nur das Zeugnis, und zwar das aktuelle, oder das Verbalgutachten vorgezeigt werden. Es genügt auch eine Kopie. Auch ein Personal-, Kinder- oder Schülerausweis muss den Kundenbetreuern gezeigt werden. Denn Schummeln beim Zugfahren ist genauso verboten wie Schummeln in der Schule. Und dann kann es kreuz und quer im Nahverkehr durch ganz Bayern gehen. Ausflugsziele als Anregung für den Tag sind auf der Webseite der BRB zu finden: www.brb.de/de/freizeit.

Noch zwei Tipps von der Bayerischen Regiobahn: Fahrräder und große Gepäckstücke zu Hause lassen. Wenn viele Einser-Schülerinnen und -Schüler mitfahren, kann es im Zug schnell eng werden. Während der Ferien gibt es wieder das beliebte Sommerferienticket, dann können Schülerinnen, Schüler und Azubis bis 21 Jahre für nur 52 Euro in den gesamten bayerischen Sommerferien in allen Zügen der BRB unterwegs sein. Einen „Einser“ braucht man dafür nicht.
(Quelle: Presse

 

Parken auf Loretowiese bald nicht mehr kostenlos

Parken auf Loretowiese bald nicht mehr kostenlos

Rosenheim – Darüber diskutiert wurde schon seit vielen Jahren, aber jetzt müssen sich Autofahrer wohl tatsächlich darauf einstellen, dass die Zeit mit dem kostenlosen Parken auf der Loretowiese in Rosenheim schon sehr bald Geschichte ist. Haupt- und Finanzausschuss haben sich am gestrigen Dienstagabend einstimmig dafür ausgesprochen. Gibt auch der Stadtrat in der kommenden Woche Grünes Licht, sollen die Parkautomaten bereits im Herbst aufgestellt werden. Dafür gibt es bei den Parkhäusern ein „Zuckerl“ für die Autofahrer.

Die endgültige Entscheidung fällt bei der Sitzung des Rosenheimer Stadtrats in der kommenden Woche am  26. Juli. Doch mit der gestrigen einstimmigen Zustimmung bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss zeichnet sich ab, wohin die Reise für die Autofahrer gehen wird. Die Möglichkeit, kostenlos auf der Loretowiese zu parken, geschätzt vor allem auch von vielen Pendlern, fällt weg. Die Bewirtschaftung soll nach Ende des diesjährigen Herbstfestes starten, sobald die rechtlichen und technischen Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die Beschaffung der dafür nötigen Parkscheinautomaten soll bereits unmittelbar nach dem Ja des Stadtrats in der kommenden Woche angestoßen werden.

So viel soll das Parken auf der Loretowiese kosten

Es zeichnet sich auch schon ab, wie  tief die Autofahrer dann in ihre Taschen greifen müssen: Es soll ein Tagesticket für 5 Euro und ein Halbtagesticket für 2,50 Euro geben. Eine weitere zeitliche Untergliederung ist nicht geplant. „Die Zielsetzung lautet, möglichst einfach strukturierter Tarif“, heißt es dazu in der Beschlussvorlage.
Die Parkgebühren gelten von Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sowie an Sonn- und Feiertagen soll das Parken auf der Loretowiese kostenlos bleiben.

Anwohnerparkplätze sind nach der jetzigen Planung nicht vorgesehen. Nach Meinung von Rosenheims Zweiten Bürgermeister und CSU-Stadtrat Daniel Artmann sollte aber da zukünftig noch eine Lösung gefunden werden, ebenso für die Bediensteten bei der Polizei. Er schlug vor, dass ihnen zukünftig Flächen beim Kaiserbad-Parkplatz zur Verfügung gestellt werden.

Stadtverwaltung rechnet mit 520.000 Euro Mehreinnahmen jährlich

Die Stadtverwaltung hat auch bereits grob ausgerechnet, wie hoch künftig die zusätzlichen Erlöse aus der Bewirtschaftung der rund 650 Stellplätze auf der Loretowiese ausfallen könnten. Sie rechnet mit rund 520.000 Euro jährlich.

Eine Stunde kostenlos parken

Dem gegenüber stehen aber dann rechnerisch zukünftig rund 250.000 Euro pro Jahr, die die Stadt durch die Neuregelung bei den Parkhäusern und Parkgaragen verliert. Der Vorschlag der Stadtverwaltung: Künftig soll die kostenfreie Parkzeit von bislang 0,5 Stunden auf 1 Stunde ausgedehnt werden. Ab der zweiten Stunde soll es bei den bisherigen Parkgebühren bleiben. Zuerst einmal betrifft diese Neuregelung die städtischen Parkhäuser und Parkgaragen P 1 Zentrum und P 2 Tiefgarage KuKo.
Die neue Regelung soll aber auch von den Parkhäusern der GRWS und der Veranstaltungs- und Kongress GmbH übernommen werden, so dass es im Stadtgebiet zu einer möglichst einheitlichen Lösung kommt.
Mit diesem Vorschlag so gar nicht zufrieden zeigen sich die Grünen-Stadträte. „Mit der Loretowiese gehen wir endlich einen Schritt vor und mit den Parkhäusern dann wieder zwei Schritte zurück. Das kann ich nicht verstehen“, ärgerte sich Grünen-Stadtrat Franz Opperer. Seine Kollegin Sonja Gintenreiter sagte: „Damit belohnt man Autofahrer und bestraft ÖPNV-Nutzer“.
Die CSU-Stadträte sahen darin eine „idelogische Debatte“. Sie versprechen sich durch die neue Parkregelung eine Stärkung des Einzelhandels und der Innenstadt und verwiesen auf andere Städte wie Wasserburg, in denen es ein derartiges Angebot schon lange gibt.(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Zwei Verletzte am Irschenberg

Zwei Verletzte am Irschenberg

Irschenberg / Miesbach – Am Irschenberg kam es am gestrigen Dienstag zu einem Verkehrsunfall mit zwei Autos. Durch den Zusammenstoß wurden zwei Personen leicht verletzt.

Eine 23-jährige aus Aalen fuhr mit ihrem BMW von Irschenberg kommend in südliche Richtung und wollte nach links in Richtung der Autobahn A8, Fahrtrichtung Salzburg, abbiegen. Dabei übersah sie, nach den Angaben der Polizei, den Opel eines 53-jährigen Bad Aiblingers, der in diesem Moment von Miesbach kommend in Richtung Irschenberg fuhr. Im Einmündungsbereich kam es dann zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. 
Die beiden Fahrer wurden leicht verletzt zur weiteren Abklärung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die B472 wurde für die Zeit der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Fahrbahnreinigung, einseitig durch die Freiwillige Feuerwehr Irschenberg gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heuberg hat ein neues Gipfelkreuz

Heuberg hat ein neues Gipfelkreuz

Heuberg / Nußdorf / Landkreis Rosenheim – Der Heuberg hat Ende Juni ein neues Gipfelkreuz bekommen. Der Nußdorfer Trachtenverein hat es dem verstorbenen Altbürgermeister gewidmet. 

Das alte Kreuz stammte aus dem dem Jahr 1967 und war schon stark verwittert. Das neue Bergkreuz wurde dem verstorbenen ehemaligen Bürgermeister von Nußdorf, Sepp Oberauer, gewidmet.
Bei einem festlichen Berggottesdienst wurde das Gipfelkreuz dann Ende Juni aufgestellt. Nußdorfs Pfarrer Christoph Rudolf weihte es. Aufgestellt wurde es am Grasbuckel.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Julia Dinner)

DWD warnt vor starkem Gewitter

DWD warnt vor starkem Gewitter

Rosenheim – Der Mittwoch startet in Rosenheim mit einem Gewitter (Stand 7.10 Uhr). Beim DVD gibt es aktuell auch eine amtliche Warnung dazu.

Die Gewitter ziehen vom Western auf. Dabei kann es laut DWD zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 5 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und Hagel kommen.
(Quelle: Mitteilung DWD / Beitragsbild: Karin Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. Juli.

Namenstag haben: Bernulf, Bernold, Marina, Maren, Mascha, Mara, Reto

3 bekannte Geburtstagskinder:

Brian May (1947 – ist ein britischer Gitarrist, Sänger und Komponist sowie Gründungsmitglied der Rockband „Queen“ im Jahr 1970, für die er u. a. so bekannte Songs wie „We will Rock You“ und „Who Wants to Live Forever“ komponierte.)

Howard Schultz (1953 –  ist ein US-amerikanischer Unternehmer und aktuell Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens „Starbucks“, das er als Kaffeeladen in Seattle wenige Jahre nach der Gründung übernahm und ab 1987 zur international bekannten Kaffeehauskette expandierte..)

Benedict Cumberbatch (1976 –  ist ein britischer Schauspieler, der vor allem bekannt ist für seine Rollen in  dem Kinofilm „Star Trek Into Darkness“ und der TV-Serie „Sherlock“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1695: In England erscheint die weltweit erste Heiratsannonce in der Wochenzeitung „A collection for improvement of husbandry and trade“ – zu deutsch: Eine Sammlung für den Fortschritt in der Landwirtschaft und Handel“.
  • 1889: Die dänische Seiltänzerin Elvira Madigan und der bereits verheiratete schwedische Leutnant Sixten Sparre gehen als Liebespaar gemeinsam in den Tod.
  • 1954: Elvis Presleys erste Single „That`s All Right“ wird veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)
Rosenheim, Panoramafoto, 1951

Rosenheim, Panoramafoto, 1951

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1951. Wir präsentieren Euch eine Panorama-Aufnahme der Stadt Rosenheim mit den Bergen im Hintergrund.

Aufgenommen wurde das Foto vom Rosenheimer Norden aus. Der Blick geht hin zur Innenstadt mit den Kirchen. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Kinder ungesichert in Auto gepfercht“

„Kinder ungesichert in Auto gepfercht“

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat an der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) einen überbesetzten Pkw gestoppt. An Bord 9 Personen aus Syrien, 3 Kinder ungesichert. Gegen den Fahrer wird nun wegen Schleuserei ermittelt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Bundespolizei hat am Montag (17. Juli) bei Grenzkontrollen an der A93 ein überbesetztes Fahrzeug gestoppt. Insgesamt waren neun Personen in dem in Frankreich zugelassenen Pkw. Drei Kinder fuhren ungesichert im Auto mit, zwei im Kofferraum und eines auf dem Schoß einer Erwachsenen. Gegen den Fahrer wird wegen Einschleusens von syrischen Staatsangehörigen ermittelt.

In der Kontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden zählten die Bundespolizisten in dem Siebensitzer neun Insassen. Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik führten sie nicht mit. Der aus Syrien stammende Fahrer verfügte lediglich über einen französischen Führerschein. Ersten Erkenntnissen zufolge ist der 46-Jährige in Südfrankreich gemeldet. Nach eigenen Angaben handelt es sich bei seinen Mitfahrern ebenfalls um Syrer. Der Fahrzeugführer erklärte, dass er sich mit den anderen Personen im Urlaub befinden würde. Nach einem Aufenthalt an der französischen Südküste hätten sie noch einen eintägigen Abstecher nach Italien gemacht und wollten nun zurück nach Frankreich. An der deutsch-österreichischen Grenze beendeten die Kontrollbeamten die hoch gefährliche Fahrt in dem überbesetzten Wagen. Aufgrund der zahlreichen Gepäckstücke konnte sich ein Mädchen auf einem der beiden Notsitze im Kofferraum nicht angurten. Ein Junge fand dort überhaupt keine Sitzmöglichkeit mehr und quetschte sich zwischen Notsitz und Fahrzeuginnenseite. Ein weiteres Mädchen musste während der stundenlangen Fahrt teils auf dem Schoß der Mutter sitzen, teils vor der Rückbank kauern.

Bei weitergehenden Recherchen der Bundespolizei stellte sich heraus, dass zumindest fünf der acht offenkundig Geschleusten in der Vergangenheit in Frankreich registriert worden waren. Ferner wird nicht ausgeschlossen, dass einige der Pkw-Insassen miteinander verwandt sind. Der Fahrer, dessen Wohnort im Département Aveyron nachvollzogen werden konnte, wurde wegen Schleuserei angezeigt. Er hatte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Begleitung von fünf seiner mutmaßlich geschleusten Landsleute Deutschland mit seinem Auto in Richtung Österreich zu verlassen. Eine erwachsene Frau und ihre zwei Kinder mussten mit dem Zug zurückreisen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)