Krones AG nicht mehr im MDAX notiert

Krones AG nicht mehr im MDAX notiert

Rosenheim – Die Aktien der Krones AG (mit Sitz auch in Rosenheim) werden mit Wirkung zum 18. September 2023 nicht mehr im MDAX notieren. Dies ist das Ergebnis der planmäßigen Überprüfung der DAX-Indexfamilie durch die Deutsche Börse AG am 5. September 2023. Darüber hinaus werden die Krones Aktien nicht Mitglied im SDAX und scheiden somit zum 18. September 2023 komplett aus der DAX-Indexfamilie aus.

Grund für diese Entscheidung der Deutschen Börse ist, dass Krones ein Basiskriterium für die Indexzugehörigkeit nicht mehr erfüllt. Hierbei handelt es sich um eine teilweise Abweichung von der Empfehlung C.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Diese sieht mitunter vor, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses unabhängig von der Gesellschaft und dem Vorstand sein soll. Dieser Empfehlung entspricht Krones seit dem 23. Mai 2023 nicht mehr. An diesem Tag wurde Norbert Broger zum Vorsitzenden des Prüfungs- und Risikomanagementausschusses gewählt. Da Norbert Broger bis 31. Dezember 2022 Finanzvorstand der Krones AG war, wurde er vorsorglich nicht als unabhängig zur Gesellschaft im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex eingestuft.

„Für den Vorstand und Aufsichtsrat der Krones AG hat die Zugehörigkeit zur DAX-Indexfamilie der Deutschen Börse AG einen sehr hohen Stellenwert. Die Krones AG wird daher umgehend Maßnahmen ergreifen, der Empfehlung C.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex wieder vollständig zu entsprechen, um damit sehr zeitnah wieder sämtliche Basiskriterien der Deutschen Börse für die Indexzugehörigkeit zu erfüllen“, schreibt das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Sobald dies geschehen sei, erhalte die Krones Aktie wieder einen Rang auf der für die Überprüfung der Indizes maßgeblichen Liste der Deutschen Börse AG. Dadurch sei die Aktie der Krones AG ab der nächsten Indexüberprüfung am 5. Dezember 2023 wieder ein Kandidat für die Aufnahme in die DAX-Indexfamilie der Deutschen Börse AG.
(Quelle: Pressemitteilung Krones / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kronast-Haus Mitte September geschlossen

Kronast-Haus Mitte September geschlossen

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Ausstellungsräume im Kronast-Haus in Prien am Chiemsee (Marktplatz 7), bleiben am Freitag, 15. sowie Samstag, 16. September 2023 aus personellen Gründen vorübergehend geschlossen.

Am Freitag, 22. September hat die Dauerausstellung Hugo Kauffmann wieder zu den gewohnten Zeiten, von 17 bis 19 Uhr, für Besucher:innen geöffnet.
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 oder unter Telefon +49 8051 6905-0 und info@tourismus.prien.de sowie www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH – Tanja Ghirardini)

KuKo-Ticketschalter wird wieder geöffnet

KuKo-Ticketschalter wird wieder geöffnet

Rosenheim – Der Umbau des Kassenbereichs im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim, Kufsteiner Straße 4 ist abgeschlossen. Der Ticketschalter öffnet am morgigen Freitag, 8. September ab 9 Uhr wieder seine Pforten für die Kunden.

Die ersten 50 Ticketkäufer erhalten zu ihren Eintrittskarten ein kleines Kulturgeschenk.
(Quelle: Pressemitteilung vkr / Beitragsbild: Archiv: Innpuls.me)

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

Rosenheim / Weilheim / Traunstein – Der Zoll nahm jüngst das Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier. Bundesweit fanden Schwerpunktprüfungen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung statt – auch auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) ging  im gesamten Bundesgebiet im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe vor. Dabei waren insgesamt 2.500 FKS-Beschäftigte in Einsatz.
Im Fokus standen dabei sämtliche Aufgabenbereiche dieser Branche, wie beispielsweise Sicherheitstätigkeiten bei Veranstaltungen und Objektschutz.

Beim Hauptzollamt Rosenheim waren insgesamt 50 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit unterwegs und prüften die Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Im Rahmen der Schwerpunktaktion wurden unter anderem die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern überprüft. Darüber hinaus spielen auch die illegale und unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung sowie die Prüfung des Mindestlohns eine bedeutende Rolle. Die Prüfungen wurden sowohl im Rahmen von Personenbefragungen, als auch als Geschäftsunterlagenprüfung (Lohn- und Finanzbuchhaltung) durchgeführt.
In einem Fall kam es dazu, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der Zollbeamten mehrere Beschäftigte einer Sicherheitsfirma sich der Befragung zu Ihrer Person entzogen haben. Damit konnten sich diese jedoch höchstens einen zeitlichen Aufschub verschaffen. Derzeit werden deren Personalien ermittelt.

Insgesamt 35 Personenbefragungen auf dem Rosenheimer Herbstfest

Vielleicht etwas überraschend für die Besucherinnen und Besucher des Rosenheimer Herbstfestes war das vielfache Auftreten des Zolls. In vier Einsatzteams von insgesamt 22 Zollbeamten und Zollbeamtinnen, unterstützt von zwei Betriebsprüfern des Finanzamts Rosenheim, konnten im Laufe des späten Freitagnachmittags insgesamt 35 Personenbefragungen durchgeführt werden. Bislang ergaben die dort getroffenen Erhebungen in einem Fall den Verdacht einer Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohnes (derzeit 12,00 EUR). Außerdem sind ebenfalls weitere Prüfungen in zwei Fällen wegen des Verdachts der Beitragsvorenthaltung, d.h. unter anderem wegen fehlender Anmeldung zur Sozialversicherung, erforderlich.
Insgesamt ergaben am Ende des Tages die durchgeführten Prüfungen durch die Einsatzkräfte der drei FKS-Standorte des Hauptzollamts Rosenheim (Rosenheim, Weilheim, Traunstein) in acht Fällen den Verdacht auf Unterschreitung des vorgegebenen Mindestlohnes, in drei Fällen den Verdacht auf Beitragsvorenthaltung (§ 266a Abs.1 und 2 StGB) sowie in einem Fall den Verdachts der unerlaubten Ausländerbeschäftigung. Die Prüfungen dauern noch an.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Innpuls.me)

 

„Nimm Platz“-Stühle suchen neues Zuhause

„Nimm Platz“-Stühle suchen neues Zuhause

Rosenheim – Die Aktion „Nimm Platz“ des Rosenheimer City-Managements geht zu Ende und damit suchen die rund 200 gebrauchten Stühle, die während des Sommer in der Rosenheimer Innenstadt zum Verweilen einluden, gegen eine kleine Spende ein neues Zuhause: 

Den ganzen Sommer lang luden die ursprünglich rund 200 gebrauchten und mit einem Farbanstrich verschönerten Stühle des City-Management Rosenheim die Besucher der Rosenheimer Innenstadt ein, Platz zu nehmen, zu verweilen, das Stadtleben zu beobachten oder sich mit anderen in gemütlicher Runde zusammenzusetzen. Dabei durften die Stühle beliebig neu platziert werden und gingen in den letzten 14 Wochen auf Wanderschaft quer durch die ganze Stadt.
Nun endet auch diese letzte Aktion des „Sommer in Rosenheim 2023“ und die bunten Stühle müssen leider das Stadtbild verlassen. Die gute Nachricht: um den Stühlen aber die Chance auf ein weiteres Leben zu geben, dürfen sie nun gegen eine kleine Spende mit nach Hause genommen werden.

Wer sich einen Stuhl mitnimmt, wird gebeten, 10 Euro für die Streetwork-Aktion „Plauder Bar“ des Caritas Zentrum Stadt und Landkreis Rosenheim zu spenden. Hinter der Plauder Bar versteckt sich ein mobiles Fahrrad Café, das regelmäßig verschiedene Orte in Rosenheim besucht und Senioren bei kostenlosem Kaffee und Kuchen einlädt sich zu begegnen und auszutauschen. Die Idee dahinter ist, einer Vereinsamung der Senioren entgegenzuwirken.

Das Konto ist bei der Bank für Sozialwirtschaft eingerichtet: IBAN: DE89 7002 0500 8850 0007 13. Als Verwendungszweck bitte „Nimm Platz“ angeben. Schön wären natürlich auch nachträgliche Spenden für die Stühle, die bereits in den letzten Wochen ein neues Zuhause gefunden haben. Wer eine Spendenquittung benötigt, wendet sich bitte direkt an das Caritas Zentrum: astrid.keller@caritasmuenchen.org.
(Quelle: Pressemitteilung City-Management Rosenheim / Beitragsbild: City-Management Rosenheim)

 

Zöllner-Bergmesse am Pfaffenkegel

Zöllner-Bergmesse am Pfaffenkegel

Die Zöllnerinnen und  Zöllner des Hauptzollamtes Rosenheim feiern nun zum 61. Mal am Sonntag, 10. September um 11.30 Uhr, zusammen mit Freunden, Familien und Angehörigen die Zöllner-Bergmesse inmitten der beeindruckenden Natur der Berchtesgadener Alpen. Das Hauptzollamt Rosenheim lädt dazu alle Interessierte ein, an der Zöllner-Bergmesse am Pfaffenkegel dabei zu sein.

Diese Tradition ist zurückzuführen auf den tragischen Bergtod des Zollbeamten Albert Hirschbichler im Jahre 1959. Zu seinem Gedenken steht auf dem Pfaffenkegel ein Kreuz. Im Mittelpunkt der Bergmesse steht daher die Erinnerung an verstorbene Kollegen des Hauptzollamts Rosenheim. Mit der Jenner Bergbahn ist es nur ein kurzer Fußweg mit leichter Steigung bis zum Pfaffenkegel. Die Gehzeit ab dem Parkplatz Hinterbrand beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Eine riesige Eislawine reist Albert Hirschbichler in den Tod

Entstehungsgeschichte der Zöllner-Bergmesse: Im Jahre 1959 bricht Albert Hirschbichler in den Karakorum auf. Er ist 27 Jahre alt, Zollbeamter beim Zollkommissariat in Berchtesgaden und daneben ein weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus bekannter Alpinist und Bergsteiger. Ein englisches Team hat ihn eingeladen, an einer Expedition unter dem Protektorat des Herzogs von Edinburgh teilzunehmen. Ziel ist die Erstbesteigung des Batura Mustagh, 7.786 Meter hoch und einer der eindrucksvollsten Berge im Karakorum. Vermutlich am 28. Juni 1959 erreicht Albert Hirschbichler den Gipfel. Er kehrt jedoch nicht lebend zurück. Beim Abstieg zum Basislager reißt ihn und vier seiner Bergkameraden eine riesige Eislawine in den Tod. Die Bestürzung bei seinen Arbeitskollegen ist groß. Spontan fassen sie den Entschluss, ihm zu Ehren in seinen geliebten Berchtesgadener Bergen ein Kreuz mit einer Gedenktafel zu errichten. Unter dem Vorsteher des ehemaligen Hauptzollamts Bad Reichenhall, Christoph Seidl, und dem Zollkommissar Richard Freund wird es in 1.800 Meter Höhe auf dem Pfaffenkegel aufgestellt und am 17. September 1960 vom Geistlichen Rat Otto Schüller im Beisein von Oberfinanzpräsident Fritz Rüth und Finanzpräsident Dr. Josef Bonn eingeweiht. Seither wird dort jedes Jahr im September -bis auf zwei Mal- zur Erinnerung an ihn und an alle verstorbenen Beschäftigten des jetzigen Hauptzollamts Rosenheim eine Bergmesse gefeiert.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Zoll)

Männer prügeln auf Begleiter ein

Männer prügeln auf Begleiter ein

Rosenheim – Zu einer Schlägerei kam am heutigen frühen Freitagmorgen in der Ruedorfferstraße im Rosenheim. Auslöser war die „Kontaktaufnahme“ von zwei Bad Aiblingern mit vier Frauen. 

Zwei Bad Aiblinger (30 und 32 Jahre alt) wollten, nach den Angaben der Polizei, mit einer vierköpfigen Gruppe gleichaltriger Damen aus dem Roseneimer Landkreis ins Gespräch kommen. Dies war aber von seitens der Frauen unerwünscht. Ein 28-jähriger männlicher Begleiter der Frauen ging darum dazwischen und wollte den Kontakt unterbinden.
Es entfachte ein Streit. Die beiden Bad Aiblinger gingen auf den Helfer los und schlugen mit beiden Fäusten auf ihn ein. Er wurde dabei leicht verletzt. Die beiden Bad Aiblinger wurden aufgrund ihrer anhaltenden Aggression von der Polizei in Gewahrsam genommen. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gemeinsam pflanzen und ernten

Gemeinsam pflanzen und ernten

Rosenheim – In Zeiten von Lebensmittelskandalen, Lieferengpässen und Inflation gewinnt das Konzept der „solidarischen Landwirtschaft“ immer mehr Anhänger. Nun startete auch in Rosenheim ein derartiges Projekt.

 

Ein kleines Gartenparadies entsteht auf dem Gelände des Islandpferdehofs in Happing. Fotos: Innpuls.me

Erwin Kiefer und Gisela Schreiner beim garteln beim Islandpferdehof im Rosenheimer Stadtteil Happing. Fotos: Innpuls.me

Die Zahl der sogenannten Solidarischen Landwirtschaften „Solawi“ ist in den vergangenen Jahren deutschlandweit stark gewachsen. Insbesondere während der Corona-Pandemie gab es noch mal einen kräftigen Schub. Das Prinzip ist einfach: die Mitglieder einer Solawi tragen Arbeit und Kosten gemeinsam. Im Gegenzug erhalten sie einen Anteil der Ernte.
Das Forum „Forum Humane Landwirtschaft“  „HuLaWi“ hat in den vergangenen Jahren schon einige Projekte beruhend auf diesem System in der Region ins Leben gerufen, in Prien-Hub, in Frasdorf und darüber hinaus in ganz Bayern.
Nun wurde auch in Rosenheim mit dem gemeinschaftlichen garteln begonnen. Initiator ist Erwin Kiefer vom Forum „HuLaWi“. Er konnte nach einem Infovortrag beim „Happinger Hof“ jüngst gut zehn Interessierte gewinnen. Zusammen wurde dann ein nicht eingetragener Verein ins Leben gerufen. Die Initiatoren des Islandpferdehofs in Happing haben  zum Projektstart erst einmal eine gut 1000 Quadratmeter große Fläche zur Bewirtschaftung auf ihrem Areal zur Verfügung gestellt.

Dort wurden in den vergangenen Wochen ganz besondere Beete angelegt. Besonders auffällig  ist das Beet in der Mitte in Form einer Pyramide. „Da können sich die nachfolgenden Generationen dann mal Gedanken darüber machen, welche Kultur hier am Werke war“, schmunzelt Erwin Kiefer. Gewählt wurde dafür das  „Forma Hügelbeet“ und auch für die übrige Anordnung der Beete drum herum. Dies geschah vor allem aus ästhetischen Gesichtspunkten. „Es steht doch nirgends geschrieben, dass ein Gemüsegarten nicht auch für das Auge etwas Wohltuendes bieten kann“, meint Erwin Kiefer.

Hochbeet in Pyramidenform im Rosenheimer Stadtteil Happing. Foto: Innpuls.me

Hochbeet in Pyramidenform.

Die Hügelform hat aber auch noch einen ganz praktischen Nutzen: Mehr Pflanzen finden so auf kleiner Fläche Platz, die Pflege ist einfacher und im Inneren sorgen verrottende Äste und Pferdedung dafür, dass die Pflanzen auch über Jahre hinweg gut wachsen.
Angepflanzt wird weitgehend in Mischkulturformation. Die generelle Philosophie der Permakultur spielt dabei eine nachhaltige und naturkonforme Rolle.  Dabei werden, wann und wo immer es geht und sinnvoll ist, natürliche Kreisläufe und Ökosystem zum Vorbild genommen, um ganzjährig gesunde und leckere Ernteerträge von der Natur geschenkt zu bekommen.

Salate, Radies, Krautsorten, Zwieben und Porree warten auf das Einpflanzen. Foto: Innpuls.me

Salate, Radies, Krautsorten, Zwiebeln, Porree und noch einiges andere warten auf das Einpflanzen. 

Zum Start wurden in Rosenheim verschieden spätsaisontaugliche Salate, Radies, Krautsorten, Zwiebeln, Porree etc. angepflanzt und diese entwickeln sich schon prächtig. Bald können sie von den Mitgliedern geerntet werden. Um dabei für Gerechtigkeit zu sorgen, wurde in der Humanen Landwirtschaft ein ausgeklügeltes Gutschein-System entwickelt. Jedes Mitglied bekommt für seinen Mitgliedsbeitrag eine bestimmte Anzahl von Gutscheinen. Für jede Gartenstunde bekommt man einen weiteren Gutschein. So darf der, der sich mehr in die Gartenarbeit einbringt, am Schluss auch mehr ernten.
Neben dem Anbau von gesunden, nachhaltig erzeugten Gemüse geht es Erwin Kiefer bei diesem Projekt vor allem auch darum, die Menschen zusammenzubringen und sie eine zukunftsweisende und produktive Gemeinschaft erleben und genießen zu lassen. . „Es ist auf viele Weise ein großes Experimentierfeld“, meint der aktive „Unruheständler“.
Schon nach den ersten Wochen steht für Erwin Kiefer fest: „Das Projekt zieht ermutigende Kreise“.

Informationsveranstaltung in Happinger Hof

Um weitere Interessierte dafür zu begeistern, findet am Donnerstag, 14. September im Happinger Hof ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung mit Workshop-Charakter zur regionalen Selbstversorgung statt. Für alle, die sich danach konkret für eine Mitmach-Beteiligung interessieren, gibt es am Samstag, 16. September, ab 10 Uhr ein praxisorientierter Workshop zum Hügelbeetbau und der Permakultur. Nähere Infos dazu finden sich hier.
Bei weiter wachsendem Interesse ist für dieses Projekt dann auch in den kommenden Jahren eine noch wesentlich größere Fläche für die Humane Landwirtschaft in Rosenheim nutzbar.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam, Gisela Schreiner)

Hier weitere Impressionen: 

Hulawi im Rosenheimer Stadtteil Happing. Fotos: Gisela Schreiner
Hulawi im Rosenheimer Stadtteil Happing. Fotos: Gisela Schreiner
Hulawi im Rosenheimer Stadtteil Happing. Fotos: Gisela Schreiner
Hulawi im Rosenheimer Stadtteil Happing. Fotos: Gisela Schreiner
Bayerische Wirtschaft für „Deutschland-Pakt“

Bayerische Wirtschaft für „Deutschland-Pakt“

München / Berlin – Die Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz nach einem „Deutschland- Pakt“ für die Modernisierung des Landes ist aus Sicht der bayerischen Wirtschaft eine richtige Initiative. „Der Bundeskanzler hat Recht, wenn er sagt, dass es für flächendeckende und dringend nötige Reformen einen Schulterschluss aller Ebenen braucht. Aber diese Forderung ist nicht neu. Das wünscht sich die Wirtschaft schon lange. Der Worte sind genug gewechselt. Wir messen die Politik an ihrem tatsächlichen Handeln. Deswegen gilt: Den Worten müssen endlich auch mutige und entschlossene Taten folgen“, erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).


Der BIHK betont, dass es angesichts der Erosion der Standortbedingungen für die Unternehmen auf allen Ebenen Verbesserungen braucht und die Betriebe wieder eine Perspektive für die Zukunft benötigen. „Die Liste, was die Unternehmerinnen und Unternehmer belastet und ausbremst, wird immer länger: Zu hohe Energiepreise, fehlende Arbeitskräfte und immer neue bürokratische Vorgaben und Verpflichtungen aus Berlin und Brüssel“, kritisiert Gößl.
„Das Wachstumschancengesetz und die Eckpunkte zum Bürokratieentlastungsgesetz sind erste wichtige Schritte, um die Unternehmen zu entlasten und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Aber dieser Weg muss konsequenter und entschlossener fortgesetzt werden. Weitere Kraftanstrengungen sind nötig, damit nicht noch mehr Firmen ihre Investitionen ins Ausland verlagern und auch in Zukunft am Standort festhalten wollen.“

Gößl macht deutlich: „Sollte der Schulterschluss des Bundes mit den Bundesländern sowie den Kommunen wirklich zu mehr bezahlbaren Wohnraum, zu weniger Bürokratie, zu einem Turbo bei der Digitalisierung sowie zu einer verlässlichen Energieversorgung mit international wettbewerbsfähigen Preisen führen, ist das eine gute Nachricht für die Wirtschaft in Bayern. Jetzt ist der Bundeskanzler aber in der Pflicht, den angekündigten Schulterschluss auch rasch und ernst gemeint anzupacken sowie betrieblich spürbare Verbesserungen zu liefern.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Industrie- und Handelskammertag / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verstärkte Verkehrsüberwachung zum neuen Schuljahr

Verstärkte Verkehrsüberwachung zum neuen Schuljahr

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim / Bayern  – Am kommenden Dienstag, 12. September, beginnt in Bayern das neue Schuljahr. Für die kleinen ABC-Schützen sind die ersten Wochen im Straßenverkehr am gefährlichsten. Deshalb kündigt die Polizei Holzkirchen verstärkte Kontrollen an.

Ein ganz besonderes Augenmerk legt die Polizei Holzkirchen auf den Zeitraum vom 12. September bis 15. September. Hier finden die landesweiten Aktionstage zur Überwachung der Gurtanlege – und Kindersicherungspflicht statt.
Fast jeder vierte tödliche verunglückte Pkw-Insasse war 2022 nicht angeschnallt. Im vergangenen Jahr kamen bayernweit 228 Menschen im Pkw ums Leben. Davon trugen 52 Menschen nicht den erforderlichen Sicherheitsgurt. Zudem kam ein Kind ums Leben, das ungesichert in einem Pkw mit fuhr. Dies zeigt, dass immer noch nicht von allen Fahrzeugführern die Wichtigkeit des Themas verinnerlicht wurde. Bei der Insassensicherung muss ein besonderes Augenmerk auf eine korrekte Sicherung der jüngsten Verkehrsteilnehmer gelegt werden.

Viele Schulkinder wollen Kindersitz nicht mehr benutzen

Viele Schulkinder wollen schon „kleine Erwachsene“ sein und den Kindersitz oft nicht mehr benutzen, obwohl eine Kindersicherung für einen Schutz der Kinder unerlässlich ist, um bei einem Unfall die bestmögliche Sicherung zu gewährleisten.
Die Polizei Holzkirchen bittet die kleinen ABC Schützen nur mit erforderlichen Sicherheitseinrichtungen im Pkw zu transportieren. Die PI Holzkirchen wird in dem angegeben Zeitraum gezielte Kontrollen, insbesondere vor den Schulen im Dienstbereich durchführen und Verstöße auch entsprechend sanktionieren.
(Quelle Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Seniorenbeauftragter im Amt bestätigt

Seniorenbeauftragter im Amt bestätigt

Landkreis Rosenheim – Thomas Waldvogel ist als Beauftragter für die Belange älterer Menschen im Landkreis Rosenheim bestätigt worden. Die Mitglieder des Kreistages haben ihn – auch auf Empfehlung des Kreisausschusses – für weitere drei Jahre einstimmig bestellt. Rosenheims Landrat Otto Lederer dankte Thomas Waldvogel für seine geleistete Arbeit und sein Engagement.

Thomas Waldvogel ist staatlich examinierter Krankenpfleger mit Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Pflege. Nach seiner pflegerischen Arbeit im Krankenhaus sowie im ambulanten Dienst und im Pflegeheim ist er seit 2015 als Lehrer für Pflegepraxis und Berufskunde sowie als Praxisanleiter in Seniorenheimen am Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales in Rosenheim tätig.
Er engagierte sich ehrenamtlich bereits als Seniorenbeauftragter in seiner Heimatgemeinde Griesstätt. Außerdem ist er beim Malteser Hilfsdienst im Bereich „Erste-Hilfe-Kurse“ sowie der „Haus- und Pflegenotrufbereitschaft“ aktiv. Er war maßgeblich an der Gründung einer Gruppe für pflegende Angehörige von dementen Menschen und des Arbeitskreises für Pflege bei „Pro Senioren Rosenheim e.V.“ beteiligt und hat beides viele Jahre geleitet.
Der Seniorenbeauftragte des Landkreises ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den älteren Menschen und der Verwaltung. Seine Aufgabe ist es, sich für die Belange der älteren Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen einzusetzen und zu engagieren – durch Anträge, Empfehlungen und Stellungnahmen. Außerdem ist er Ansprechpartner für den Landkreis, die Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Vereine.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

An welchen Unternehmen ist der Landkreis beteiligt?

An welchen Unternehmen ist der Landkreis beteiligt?

Landkreis Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim ist an sechs verschiedenen Unternehmen des Privatrechts mit Anteilen von mehr als fünf Prozent beteiligt. Das geht aus dem Beteiligungsbericht für das Jahr 2021 hervor, der jetzt im Rosenheimer Kreistag vorgestellt wurde. Hier ein Überblick.

  • Den höchsten prozentualen Anteil am Stammkapital hat der Landkreis dem Bericht zufolge mit 86,20 Prozent (21.550 Euro) an der Chiemsee-Alpenland Komplementär GmbH.
  • An der Wohnungsbau-Gesellschaft des Landkreises Rosenheim mbH sind es 65,12 Prozent (2.863.234,54 Euro).
  • Je 50 Prozent sind es an den Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH (50.000 Euro),
  • an der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft mbH (25.564,59 Euro),
  • an der Stellwerk 18 GmbH (12.500 Euro)
  • sowie an der Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien GmbH (301.300 Euro).Zudem wurde ein Bericht zur Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & CO. KG erstellt. Denn bei dieser KG ist Gesellschafter die Chiemsee Alpenland Komplementär GmbH und Kommanditist der Chiemsee Alpenland Tourismus Verband e.V. Bei diesem Verein stellt der Landkreis Rosenheim rund 64 Prozent der Vereinsbeiträge zur Verfügung.

    Darüber hinaus ist der Landkreis Rosenheim an der Obstverwertung eG Rohrdorf, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Rosenheim-Land, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn und dem Seebesitzerverband Simssee GbR beteiligt. Eine Berichtspflicht gibt es in diesen Fällen nicht, da der in der Landkreisordnung für den Freistaat Bayern geforderte Mindestanteil von fünf Prozent nicht erreicht wird.

    In Bayern ist jeder Landkreis verpflichtet, einmal im Jahr einen Bericht über die Beteiligungen an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen. Voraussetzung ist, dass dem Landkreis mindestens der zwanzigste Teil der Anteile eines Unternehmens gehört.

    Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien GmbH vorgestellt

    Eines der Unternehmen, an dem der Landkreis beteiligt ist, wurde in der aktuellen Sitzung des Kreistages den Mitgliedern vorgestellt. Dr. Petra Seebauer ist seit 2021 Geschäftsführerin der Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien GmbH und präsentierte den Mitgliedern die Kernkompetenzen des Zentrums. Das LZK ist ein Innovationszentrum für Logistik, Verkehr und Mobilität mit Standort in Prien am Chiemsee. Seit nunmehr 25 Jahren entwickelt, steuert und koordiniert die GmbH Expertenwissen aus dem Bereich Logistik und vernetzt Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene.
    (Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)