Wieder Motorradunfall am Sudelfeldpass

Wieder Motorradunfall am Sudelfeldpass

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Wieder einmal gab es am Sudelfeld in Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) einen Motorradunfall. Ein junger Mann aus Innsbruck verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über seine Maschine.

Der Unfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am vergangenen Samstag gegen 17.45 Uhr. Die Polizei geht aufgrund der Spurenlage von überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache aus. Das Motorrad rutschte weg und schlitterte über die Fahrbahn An der gegenüberliegenden Straßenseite kollidierte das Kraftrad dann mit dem Bordstein. Der junge Innsbrucker wurde mit leichten Verletzungen in ein naheliegendes Klinikum gefahren. Durch die Feuerwehr Niederaudorf wurde die Fahrbahn einseitig gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Brannenburg)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. September.

Namenstag haben:  Ida, Iris, Irmgard, Remaklus, Rosa, Rosalie, Suitbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Joseph Anton Bruckner (1824 –  war ein bedeutender österreichischer Komponist der Romantik, Organist und Musikpädagogie. Besonders bekannt ist er für seine neun Symphonien.)

Dawn Lorraine Fraser (1937 – zählt zu den erfolgreichsten und beliebtesten Sportlerinnen Australiens. Zu ihrer aktiven Zeit stellte sie 39 Schwimmweltrekorde auf.)

David Garrett (1980 – ist ein sehr populärer deutscher Geiger, der sich mit seiner Crossover-Musik zwischen Klassik und Rock und Pop bewegt. Sein bürgerlicher Name: David Christian Bongartz.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1885: In New York City wird eine Cafeteria als weltweit erstes Selbstbedienungsrestaurant geöffnet.
  • 1959: In Stuttgart findet die Uraufführung des deutsch-dänischen Edgar-Wallace-FilmsDer Frosch mit der Maske“ statt. Der Film löst in Deutschland eine Welle von Kriminalfilmen aus, die bis in die 1970er Jahre anhält.
  • 1972: Die sechzehnjährige Ulrike Meyfarth wird während der Olympischen Spiele in München Olympiasiegerin im Hochsprung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Karin Wunsam)
150 Tage Initiative Zukunftswald

150 Tage Initiative Zukunftswald

Landkreis Rosenheim – Seit über 150 Tagen ist Niklas Schels (rechts auf unserem Beitragsbild) in der praktischen Beratung von Privatwaldbesitzenden als Forstwirt am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim tätig. Sein Einsatzgebiet umfasst den Landkreis Rosenheim, der sich in sechs Forstrevieren aufteilt. Seine Projektstelle ist auf zwei Jahre (bis Ende Dezember 2024) befristet und wurde im Landkreis Rosenheim bayernweit erstmalig geschaffen. Im Interview mit Innpuls.me erzählte er über die Initiative Zukunftswald.

Frage: Herr Schels, wer kann eine Ihrer praktischen Beratung in Anspruch nehmen?
Antwort: Alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die im Landkreis Rosenheim ihren Wald haben.

Frage: Welches Ziel verfolgen Ihre praktischen Beratungen?
Antwort: Die Bewirtschafter sollten mit ein paar Tipps und Tricks von mir in der Lage sein, Ihren Wald selbstständig zu pflegen. Dazu gehören das Erkennen und Fördern seltener Baumarten und der Umbau ihrer Bestände hin zu einem stabilen und klimatoleranten Mischwald. Mein Ziel der praktischen Beratungen ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und die Wertschätzung und das Interesse der Waldbesitzenden an ihrem eigenen Stück Wald zu stärken.

Frage: Was ist der Schwerpunkt der praktischen Beratung?
Antwort: Der Schwerpunkt meiner praktischen Beratungen ist die sogenannte Jungbestandspflege (JP). Das sind Wälder von ca. 1,5 – 15 Metern Höhe. In der praktischen Beratung geht es um Grundlagen des Waldbaus wie z. B. Lichtbedürfnisse und Wurzelentwicklung, Kriterien, die einen zukunftssicheren Baum auszeichnen, Abstände, bedrängende Bäume, Eingriffsstärke. Außerdem werden die Themen Auszeichnen von Beständen, Ergonomie, Schnitttechniken und Arbeitssicherheit behandelt.

Frage: Auszeichnen von Beständen hört sich komisch an, was muss man sich darunter vorstellen?
Antwort: Auszeichnen ist die Arbeit, die vor dem Pflegeeingriff erfolgen soll. Dabei nimmt man sich Zeit und geht den Bestand ab. Pflegepfade oder Rückegassen werden mithilfe eines Kompasses eingelegt und mit Markierungsband oder Sprühfarbe markiert. Ebenso werden die schönsten, vitalsten und vorwüchsigsten Bäume (Zukunftsbäume) und ihre Bedränger mit zwei unterschiedlichen Farben markiert. Dies ist notwendig, damit der Pflegeeingriff punktuell und zielgerichtet ist und seltene Baumarten bei der Bearbeitung nicht übersehen werden.

Frage: Wie läuft die Beratung ab?
Antwort: Eine Beratung läuft in aller der Regel so ab, dass ich mit der Waldbesitzerin oder dem Waldbesitzer einen Termin vereinbare. Familienangehörige, Auszubildende, Beschäftigte oder Verwandte, die sich für den Wald und die Bewirtschaftung interessieren, dürfen selbstverständlich auch an der Beratung teilnehmen. Der Treffpunkt für die Beratung ist meist am Hof, wo wir dann gemeinsam in den Wald fahren. Dort angekommen wird erst einmal zusammen der Bestand oder die Pflegefläche besichtigt, damit ich mir einen Überblick verschaffen kann. Nun besprechen wir die Pflegenotwendigkeit, die Pflegedringlichkeit und die Pflegeziele. Wenn dies feststeht, wird gemeinsam eine Teilfläche ausgezeichnet.

Frage: Wie sieht der praktische Teil der Beratung aus?
Antwort: Hier geht es aktiv zur Sache. Wir greifen zur Motorsäge und fällen die sogenannten Entnahmebäume der Probefläche fachgerecht. Dickere Entnahmebäume entasten wir auch und schneiden sie auf die richtige Länge für die Weiterverwendung ab. Dabei arbeite abwechselnd ich und der oder die Waldbesitzerin. So kann man Schnitttechniken, Ergonomie und Arbeitssicherheit optimal vorführen. Bei Unsicherheiten während des Arbeitens werde ich sofort darauf eingehen.

Frage: Und wie geht’s weiter, wenn Sie mit den Fällungen fertig sind?
Antwort: Nach Beendigung der Arbeiten wird das Ergebnis angeschaut und nachbesprochen und ein ausführliches Nachschlagwerk für alle relevanten Themen in Sachen Wald ausgegeben.

Frage: Was kostet mich die Beratung?
Antwort: Die Teilnahme an einer praktischen Beratung ist ein kostenfreies Angebot des AELF Rosenheim.

Frage: Welche Erfahrungen haben Sie mit den Teilnehmenden der letzten 150 Tage gemacht?
Antwort: Nach nun über fünf Monaten, die ich am AELF Rosenheim bin, kann ich sagen, dass mir die Arbeit mit den Waldbesitzenden große Freude bereitet vor allem der gemeinsame praktische Austausch und die Aufmerksamkeit und Dankbarkeit der Teilnehmenden hat mich sehr gefreut. Ich bin auch zuversichtlich, dass unsere gemeinsame Arbeit nachhaltig motiviert und zu stabilen, klimatoleranten und vielfältigen Mischwäldern führt.

 Niklas Schels ist am AELF Rosenheim telefonisch unter 08031 3004-2029 oder per E-Mail niklas.schels@aelf-ro.bayern.de für Rückfragen und Terminvereinbarungen zur praktischen Waldpflegeberatung zu erreichen.
(Quelle: Interview: Wolfgang Gar, Sachbearbeiter Presse und Kommunikation AELF Rosenheim / Beitragsbild: AELF, zeigt: Moritz Feuchtmeir in seinem Wald in Rimsting mit Forstwirt Niklas Schels (rechts) bei der praktischen Waldpflege)

Wendemanöver verursacht Verkehrsunfall

Wendemanöver verursacht Verkehrsunfall

Rosenheim: Ein weißer Audi TT vollzog am Samstagabend auf der Frühlingsstraße in Rosenheim plötzlich ein Wendemanöver um 180 Grad und erfasste dabei einen 55-jährigen Fußgänger. Die Polizei Rosenheim sucht Zeugen.

Der Fußgänger befand sich, nach den Angaben der Polizei, auf dem Gehsteig, als der Audi unerwartet wendete. Das Heck des Autos kollidierte mit dem Fußgänger. Dieser stürzte zu Boden und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. 
Der Audifahrer flüchtete, ohne sich um den verletzten Fußgänger zu kümmern, über die Heilig-Geist-Straße in Richtung Max-Josefs-Platz.
Zur Klärung des Sachverhalts, insbesondere zur Identifizierung des betreffenden Fahrzeugführers, bittet die Polizei Rosenheim um Hinweise unter Telefon 08031 / 200-2200.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch in Tennisheim – Zeugen gesucht

Einbruch in Tennisheim – Zeugen gesucht

Schechen / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf den gestrigen Samstag sind bislang unbekannte Täter in das Tennisheim in der Innstraße in Hochstätt eingestiegen (Landkreis Rosenheim) und erbeuteten einen geringen dreistelligen Geldbetrag. Die Polizei sucht Zeugen.

Den Tatzeitraum grenzt die Polizei von Freitagabend, 1. September, 21.45 Uhr, bis Samstagmorgen, 2. September, 9.20 Uhr, ein. Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Polizei Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-2200 um Hinweise. Insbesondere, ob Personen oder Fahrzeuge bereits vor oder während der Tatzeit in der Nähe der Sportanlage aufgefallen sind.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Herbstfest, Rosenheim, 1955

Herbstfest, Rosenheim, 1955

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1955. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Erntedank-Festzug zum Rosenheimer Herbstfest.

Das Erntedankfest mit Festgottesdienst und Festzug ist einer der Höhepunkte in der Rosenheimer Herbstfestzeit. Das war auch schon im Jahr 1955 so.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Tödlicher Arbeitsunfall bei Baumfällarbeiten

Tödlicher Arbeitsunfall bei Baumfällarbeiten

Vachendorf / Landkreis Traunstein – Tödliche Verletzungen erlitt ein 27-Jähriger am vergangenen Freitag bei Baumfällarbeiten in einem Waldstück bei Vachendorf (Landkreis Traunstein). Der Mann wurde von einem umfallenden Baumstamm getroffen.

Gegen 17.30 Uhr waren zwei Männer in einem Waldstück mit Baumfällarbeiten beschäftigt. Als ein größerer, ca. vier Meter hoher, Baumstamm mit Hilfe einer Traktorseilwinde und eines Fällkeils gefällt werden sollte, fiel der Stamm seitlich um und traf dabei einen der beiden Männer – einen 27-Jährigen aus Traunstein. Dieser wurde schwerverletzt mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Dort verstarb der 27-Jährige jedoch am gestrigen Nachmittag aufgrund seiner schweren Verletzungen.
Beamte der Polizeiinspektion Traunstein trafen noch am Unfallort alle erforderlichen Erstmaßnahmen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Fall wurden, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, durch den Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernommen. Derzeit geht die Polizei von einem tragischen Forstunfall ohne Fremdverschulden aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gefährliche Körperverletzung in der Wasserburger Altstadt

Gefährliche Körperverletzung in der Wasserburger Altstadt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 28-jähriger Urlauber aus Rheinland-Pfalz wurde am heutigen Sonntagmorgen in der Wasserburger Altstadt (Landkreis Rosenheim) von zwei Männern angegriffen und massiv verprügelt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 28-jährige war, nach den Angaben der Polizei, mit einem Begleiter in der Wasserburger Altstadt in der Bar M14. Dort gab es eine verbale Auseinandersetzung mit einer Gruppe von etwa sechs Personen. Im Anschluss befand sich der Rheinland-Pfälzer alleine beim Rauchen auf einer Bank am Marienplatz. Dort wurde er von zweien Männern aus der Gruppe unvermittelt angegriffen. Dem Geschädigten wurde zunächst mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Er versuchte daraufhin in Richtung Rathausgasse zu den öffentlichen Toiletten zu flüchten, kam jedoch zu Fall. Als er am Boden lag, traten die beiden Täter mit den Füßen gezielt auf den Kopf des Mannes ein. Dieser schützte mit Armen und Händen seinen Kopf und konnte so zum Glück die meisten Tritte abwehren. Dennoch trug er diverse Hämatome und Abschürfungen insbesondere im Gesicht davon. Nach kurzer Zeit ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Einer der Männer wird als etwa 25 Jahre alt, ca. 1,90m groß mit blondem Kurzhaarschnitt beschrieben. Er trug einen weißen Pullover, hatte keinen Bart und keine Brille. Phänotypisch deutsch, sportlich bis muskulöse Statur.
Der zweite Täter wird als ca. 30 Jahre alt, 1,65m groß mit schwarzen Haaren beschrieben. Er trug einen Seitenscheitel nach rechts mit abrasierten Seiten. Phänotypisch südosteuropäisch, keine sportliche Statur.

Wer am 3. September gegen 4.45 Uhr in der Wasserburger Altstadt etwas Auffälliges oder gar den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn unter 08071/9177-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Warnung vor manipulierten Steckdosen

Warnung vor manipulierten Steckdosen

München / Augsburg – Die Bundespolizei warnt aktuell vor manipulierten Stromdeckdosen in Zügen von Eisenbahnunternehmen. Wer Ungewöhnliches feststellt, wie Metallstifte oder ähnliches in den Polen, soll unverzüglich das Zugpersonal informieren.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitagmorgen (1. September) wurde in einem Reisezug auf dem Weg von Augsburg nach München eine manipulierte Stromsteckdose entdeckt. Verletzt wurde niemand.
Gegen 8 Uhr entdeckte eine reisende Bundespolizistin vor der Benutzung einer Stromsteckeckdose im RB 87 (Augsburg – München) Manipulationen an dieser. Sie informierte umgehend das Zugbegleitpersonal, welches im Zug eine Durchsage veranlasste und vor der Benutzung von Steckdosen warnte.

Nach Einfahrt des Zuges der Verkehrsgesellschaft GoAhead am Hauptbahnhof München wurde die betreffende Steckdose durch Bundespolizisten in Augenschein genommen und der Verdacht bestätigt. Für die weiteren kriminaltechnischen Maßnahmen wurde der mittlerweile geleerte Zug durch den Triebfahrzeugführer, unter Begleitung der Bundespolizei, in das Betriebswerk Pasing gefahren. Nach erfolgter Spurensicherung durch einen Kriminaltechniker des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion München wurde die Steckdose durch einen Techniker des Eisenbahnunternehmens GoAhead ausgeauscht und der Zug wieder freigegeben. Ermittlungen werden des Verdachts versuchter Körperverletzung wurden eingeleitet, dazu werden u.a. Bilder der Videoaufzeichnung des Zuges ausgewertet. Eine Absuche nach weiteren manipulierten Steckdosen verlief negativ. Durch die manipulierte Steckdose wurde kein Reisender verletzt.

Kein Einzelfall

Der Sachverhalt reiht sich in Vorfälle anderer Bundespolizeiinspektionen ein, bei denen in den zurückliegenden Tagen bereits manipulierte Stromsteckdosen entdeckt worden waren und dabei auch mehrere Reisende Stromschläge erhalten hatten. Die Bundespolizei bittet Zugreisende, vor der Benutzung von Stromsteckdosen in Zügen diese in Augenschein zu nehmen, ob daran ggf. etwas Ungewöhnliches festzustellen ist und falls dies der Fall sein sollte, umgehend das Zugpersonal zu informieren. So könnte sich in den Steckdosenpolen ein Metallstift oder ähnliches befinden, was bei Kontakt zu einem Stromstoß führen kann.
In den zurückliegenden Tagen ist es bereits wiederholt in diversen Zügen unterschiedlicher Eisenbahnverkehrsunternehmen auf verschiedenen Strecken und Bahnhöfen in der Bundesrepublik Deutschland zu Feststellungen von Manipulationen an Stromsteckdosen gekommen.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden. Ein Bild der im GoAhead manipulierten Steckdose wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Wiesn-Blaulicht: Tag 8

Wiesn-Blaulicht: Tag 8

Rosenheim – „UFO-Alarm“ im Rosenheimer Stadtgebiet! zwei Hobbypiloten starteten am gestrigen Samstag ihre unbemannten Flugobjekte unter Missachtung jeglicher Vorschriften und kamen dem Herbstfest bedenklich nahe. Was sonst noch aus polizeilicher Sicht an diesem Tag wichtig war, erfahrt Ihr im Wiesn-Blaulicht.

Pressemitteilung im Wortlaut:
Zünftig, bairisch und familienfreundlich – dafür steht die Rosenheimer Wiesn und macht seinem Ruf auch alle Ehre. Die Rosenheimer Polizei bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für eine bislang ausgesprochen positive Atmosphäre auf dem Festgelände, bei der sich Festbesucher und Polizei überwiegend in einem entspannten Dialog befinden. Damit dies auch so bleibt, wird die Wiesnwache weiterhin stark präsent ihre Aufgaben wahrnehmen und beherzt konsequent einschreiten, wenn dies erforderlich ist.

Positive Bilanz zur Wiesnhalbzeit

Zum traditionellen Erntedankfest am zweiten Wiesnsonntag wird mit dem anschließenden Festzug auch die zweite Halbzeit der Rosenheimer Wiesn eingeleitet. Die polizeiliche Bilanz der ersten acht Tage bestätigt den überaus positiven Eindruck von einer friedlichen und sympathischen Wiesn. Obwohl nach einem verhaltenen Beginn mit zunehmender Hochdrucklage auch ein deutlicher Anstieg bei der polizeilichen Auslastung festzustellen war, sind die Zahlen bislang deutlich unter denen der Vorjahre.
Wiesnverbote, ein bewährtes Mittel gegen Störenfriede, wurden bislang 51 (2022: 70) ausgesprochen. Körperverletzungsdelikte blieben mit insgesamt 17 (2022: 15) Anzeigen, trotz der hohen Besucherzahlen, auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im letzten Jahr. Mit 11 Gewahrsamnahmen (2022: 20) bewegen sich die Arreste der erwachsenen, männlichen Festbesucher deutlich unter dem Wert der Vorjahre. Gleiches spiegelt sich bei den Eigentumsdelikten wider. In 10 Fällen (2022: 18) wechselten hauptsächlich Mobiltelefone und Geldbörsen den Besitzer. Der Verkehr gab bislang wenig Grund für Beanstandungen und verlief überwiegend reibungslos. Bislang waren 5 Fahrzeugführer (2022: 8) mit zu hohen Alkoholwerten auffällig und die Parkmoral wäre noch ein wenig ausbaufähig. Trotz deutlicher Hinweise mussten 23 Fahrzeuge (2022: 31) abgeschleppt werden.

Der Jugendbeamte von Polizei und Stadtverwaltung drehte auch am Samstag wieder ihre Runde auf und neben dem Festgelände. Dabei trafen sie auf zahlreiche „Zigarattenbürscherl“, die sich trotz ihrer jungen Lebensjahre bereits am ausgiebigen Tabakkonsum erfreuten. Positiv hingegen die Schankmoral in den Festzelten, in denen den „Nachwuchstrachtlern“ der begehrte Gerstensaft noch vorenthalten wurde.

„UFO-Alarm“ im Stadtgebiet! Zwei Hobbypiloten starteten ihre unbemannten Flugobjekte unter Missachtung jeglicher Vorschriften und kamen dem Herbstfest bedenklich nahe. Die Flugabwehr hatte die Ufos rechtzeitig auf dem Radar und beendete dem gefährlichen Treiben ein striktes Ende. Flüge über sensible Bereiche, wie z.B. Wohngebiete und Menschenansammlung, sind grundsätzlich verboten und werden konsequent unterbunden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)

 

 

„Glück kann man nicht herstellen“

„Glück kann man nicht herstellen“

Rosenheim – Mit feierlichem Festgottesdienst und farbenprächtigem Festzug wurde am heutigen Sonntag beim Erntedankfest in Rosenheim gelebtes Brauchtum in seiner schönsten Form gezeigt. Der Dank bekam heuer – gut eine Woche nach dem schweren Unwetter in der Region – eine besondere Bedeutung, denn da fürchteten viele Landwirte um ihre Ernte.

 

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Nur wenn das Wetter mitspielt, kann der Gottesdienst im Freien im Mangfallpark Süd abgehalten werden. Heuer war das zum Glück wieder der Fall. Fotos. Innpuls.me

Der Kirchenzug startete bei Kaiserwetter pünktlich um 9.15 Uhr in der guten Stube Rosenheims, dem Max-Josefs-Platz. Mit dabei waren über 30 Vereine, Musikkapellen, Pferde-Gespanne und Erntekronen aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Seit vielen Jahren eine feste Konstante ist dabei das Erler-Kreuz. Sechs starke Männer aus Erl trugen das rund 160 Kilo schwere Holzkreuz, vier Mann sicherten es zusätzlich auf seinen Weg zum Mangfallpark Süd ab.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Das Erler Kreuz wird am Max-Josefs-Platz aufgestellt.

Seinen Weg von Tirol nach Rosenheim tritt das Kreuz jedes Jahr auf einen Pritschenwagen an. „Im Ursprung war das Kreuz sogar gut einen Meter länger. Aber weil es damit für den Transport zu lange war, wurde es gekürzt“, verriet einer der Gäste aus Erl.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Der einjährige Vitus wurde in einem nostalgischen Kinderwagen mitgeschoben.

Der jüngste Teilnehmer sowohl in Kirchen- als auch im Festzug war der einjährige Vitus. Der Bub saß gemütlich ein einem nostalgischen Kinderwagen, in dem auch schon sein Großvater als Kind befördert wurde.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Der sechsjährige Seppi und die achtjährige Johanna fuhren auf einem Motivwagen mit.

Eine wichtige Rolle hatten der sechsjährige Seppi und die achtjährige Johanna Steingraber. Sie knieten auf einem Motivwagen betend vor einem Kreuz. „Bei uns ist das jetzt die zweite Generation, die diese Aufgabe übernimmt. Ich habe das nämlich auch schon als Kind gemacht“, erzählte ihr Papa Josef Steingraber, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands Kreisverband Rosenheim.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Die Erntekronen wurden von der Landjugend Vogareuth und der Landjugend Prutting gestaltet. 

Die Landjugend Vogtareuth und die Landjugend Prutting gestalteten die beiden Erntekronen ,die dann im Mangfallpark Süd vor dem Altar abgesetzt wurden.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Die Geistlichkeit auf ihrem Weg in den Mangfallpark Süd. 

Den feierlichen ökumenischen Gottesdienst zelebrierten die katholischen Pfarrer Andreas Maria Zach und Fabian Orsetti und der evangelische Pfarrer Dr. Bernd Rother.
Rother erinnerte zum Auftakt auch noch mal an das schwere Unwetter am vergangenen Samstag, das nicht nur die Wiesn flutete, sondern auch Ernten zerstörte. „Da hat man wieder gespürt, wie zerbrechlich alles im Leben ist. Er selbst sei bei dem Unwetter zusammen mit Freunden aus München in einem Zug gesessen und dann in Ostermünchen gestrandet. „Liebe Kollegen haben uns dann dort abgeholt. Daran sieht man, wie wertvoll Menschen sind, die uns zur Seite stehen. Unser Leben ist zwar zerbrechlich, aber eben auch sorgsam getragen“, meinte.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Pfarrer Dr. Bernd Rother eröffnete den Gottesdienst. 

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Mit dabei zahlreiche Ehrengäste. 

Pfarrer Orsetti sprach dann in seiner Predigt zuerst einmal den Rosenheimer Bierbrauern ein großes Lob aus. „Die besten Bierbrauer gibt es natürlich in Rosenheim“, meinte er schmunzelnd.  Das Bier verwendete er als Sinnbild dafür, dass aus wenigen Zutaten oft Großes entstehen könne. Das Erntedankfest lade dazu ein, den Dingen auf den Grund zu gehen. Der Mensch könne vieles erschaffen, aber nicht sich selbs.,  „Eine Mutter empfängt ihr Kind. Das Leben ist  eine Gabe“, sagte er und auch Glück könne man nicht herstellen, es sei ebenfalls ein Geschenk des Himmels.

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Bernhard und Elisabeth Niederthanner aus Nußdorf brachten die Gaben zum Altar. 

Zur Tradition des Erntedankgottesdienst gehört es auch, dass ein Landwirtsehepaar zu Beginn der Eucharistiefeier Gaben in Form von Brot und Weintrauben zum Altar bringt. Heuer übernahmen Bernhard und Elisabeth Niederthanner aus Nußdorf diese ehrenvolle Aufgabe.
Nach dem Gottesdienst zog der Festzug durch die Rosenheimer Innenstadt vorbei an vielen Schaulustigen zum gemeinsamen Mittagessen auf dem Herbstfest.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier weitere Fotos: 

Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me
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Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Polizei Bad Aibling fiel am heutigen frühen Sonntagmorgen ein Auto auf, das mit deutlichem Frontschaden durch Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) fuhr. Der Grund dafür war schnell gefunden.

In der Kirchzeile wurde der Autofahrer, ein 34-jähriger rumänischer Staatsbürger, von der Polizei angehalten. Nach den Angaben der Polizei war er stark betrunken und musste deshalb eine Blutentnahme auf der Polizeiinspektion über sich ergehen lassen.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Der Führerschein konnte durch die Streife nicht sichergestellt werden, da ihm dieser bereits wegen eines Trunkenheitsdelikts im Verkehr vor einer Woche abgenommen wurde. Deshalb erwartet den Mann nun noch ein weiteres Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein.
Zeugen oder Geschädigte des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 08061 / 9073-0 bei der Polizeiinspektion Bad Aibling zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)