Winterzauber-Erlebnisführung: Kirchenführung in Urschalling

Winterzauber-Erlebnisführung: Kirchenführung in Urschalling

Prien / Landkreis Rosenheim – In den kommenden Wintermonaten präsentiert der Chiemsee-Alpenland Tourismus Einheimischen und Gästen in dem Flyer „Winterzauber“ ausgefallene Erlebnisangebote in der Region.

Am Freitag, 12. Januar begleitet die Gästeführerin Helga Schömmer Interessierte durch das romanische Kirchlein Sankt Jakobus und berichtet bei der einstündigen Führung über die einzigartige Geschichte dieses sakralen Bauwerks. Der romanischen Erstausmalung folgte 1420 der gotische Bilderzyklus – heute zählen die vorliegenden Fresken zu den Besterhaltensten im oberbayrischen Raum. Diesem zweiten Bilderzyklus gehört die Abbildung der messianischen Weissagung im Kreuzgratgewölbe des Chorjoches an. Hier ist auch die weltberühmte Dreifaltigkeitsdarstellung zu sehen. Die Einheit im Körper mit zwei Händen, bekleidet mit einem Hauptgewand und einem umhüllenden Mantel; die Dreiheit in den Häuptern und dem darauf verteilten göttlichen Nimbus mit je einem Hauptstrahl. Zur Rechten Gott Vater, zur Linken Christus und in der Mitte vermeintlich und umstritten ein frauenhaft anmutender Heiliger Geist. Bis Ende Januar ist in der Kirche Sankt Jakobus eine wunderbare Krippe aus dem Grödnertal aufgebaut. Die Besitzerin wird anwesend sein und die interessante Geschichte dazu erzählen. Die Führung dauert zirka eineinhalb Stunden. Weiterer Termin am Freitag, 26. Januar. Treffpunkt ist jeweils um 16 Uhr an der Kirche. Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Die Teilnehmerzahl beträgt maximal zwölf Personen – sollte die Mindestteilnehmerzahl von zehn Personen nicht erreicht werden, hat man die Möglichkeit auf einen anderen Termin umzubuchen, bzw. die Buchung zu stornieren. Teilnehmer werden gegebenenfalls rechtzeitig darüber informiert. Preis 10,50 Euro, 9 Euro mit Gästekarte und Einheimische, 6 Euro für Kinder von sechs bis 16 Jahre.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing Michaela Röpke Urschalling)

Rekordjahr der Wiesenweihe: Über 740 Jungvögel in Bayern

Rekordjahr der Wiesenweihe: Über 740 Jungvögel in Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Die Wiesenweihe befindet sich wieder auf dem Höhenflug: Der bayerische Naturschutzverband LBV  verzeichnet bayernweit neue Rekordzahlen des zierlichen Greifvogels. Über 740 Jungvögel von ungefähr 270 Brutpaaren sind dieses Jahr nach jetzigem Erfassungsstand ausgeflogen.

2022 registrierten die Ehrenamtlichen mit 264 flüggen Jungvögeln und 156 Brutpaaren noch einen drastischen Rückgang der Brutzahlen des stark gefährdeten Greifvogels. „Schwankungen in den Brutzahlen sind bei der Wiesenweihe grundsätzlich normal, da die Feldmausbestände ebenfalls natürlichen Schwankungen unterliegen. Doch normalerweise erholen sich die Populationen nur schrittweise über ein paar Jahre hinweg“, so die Wiesenweihen-Expertin. Deshalb kam der rapide Anstieg der Brutzahlen im Vergleich zum Vorjahr für die Projektverantwortlichen 2023 völlig unerwartet.
Auch die milden Temperaturen und wenig Regen im Mai ermöglichten den Wiesenweihen, bereits frühzeitig Nester zu bauen und ihre Eier abzulegen. Je früher die Brut beginnt, desto eher werden die Jungvögel flügge, teilweise noch vor der Ernte der Agrarflächen. „Um zu verhindern, dass Maschinen die Nester bei der Feldbearbeitung versehentlich zerstören, markieren Ehrenamtliche in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben die einzelnen Brutplätze. Ein intensiver Austausch mit der Landwirtschaft ist daher auch weiterhin ein Grundpfeiler im bayerischen Wiesenweihen-Programm“, betont Julia Ott.
Inzwischen sind die bayerischen Wiesenweihen mit den diesjährigen Jungvögeln in den weit entfernten Überwinterungsquartiere in Westafrika angekommen. Südlich der Sahara verbringen sie den Winter und machen sich im nächsten Frühjahr wieder auf den Weg zurück nach Bayern. „Die erfreulich hohe Anzahl an flüggen Jungvögeln verdanken wir vor allem dem großartigen Einsatz unserer ehrenamtlich Engagierten, die während der Saison unzählige Stunden mit der Suche und dem Schutz der Nester verbracht haben“, sagt Julia Ott. Um weiterhin möglichst alle Nester aufzuspüren und zu schützen, benötigt der LBV für kommendes Jahr weitere ehrenamtliche Helfer.

Aktiv werden für die Wiesenweihe

Mitmachen können alle, die sich vor allem in den Agrarregionen um Uffenheim, südlich und nordöstlich von Würzburg, Schweinfurt, des östlichen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld von Ende April bis Anfang August mindestens einen Tag pro Woche engagieren möchten. Dafür sollten ein eigenes Auto und bestenfalls auch ein eigenes Fernglas vorhanden sein. Alle Interessierten können sich unverbindlich melden unter ahp-wiesenweihe@lbv.de. Das LBV-Wiesenweihen-Team erklärt den Teilnehmenden die Schutzarbeiten ausführlich und steht ihnen auch während der laufenden Saison unterstützend zur Seite. Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Tätigkeit für die Wiesenweihe finden sich unter www.lbv.de/wiesenweihe-aktiv-werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitrgsbild: re)

Apotheker fordern Stärkung der Versorgungsstruktur und gerechte Honorierung

Apotheker fordern Stärkung der Versorgungsstruktur und gerechte Honorierung

Stuttgart / Bayern – Am 22. November protestieren mehrere tausend Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Bayern und Baden-Württemberg ab 12:05 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Die Apotheken in beiden Bundesländern bleiben an diesem Tag größtenteils geschlossen.

Die Versorgung der Bevölkerung wird über die Notdienstapotheken sichergestellt. Bürgern wird empfohlen, Arzneimittel vor dem 22. November oder am Tag danach in den Apotheken zu besorgen. Wo sich die nächstgelegene Notdienstapotheke befindet, lässt sich ganz einfach online über eine Postleitzahlsuche auf www.aponet.de ermitteln.
Die Apothekerschaft der beiden Bundesländer trifft sich gemeinsam mit ihren Teams zu einer großen Protestkundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart. „Unser Protest beginnt nicht umsonst um 12:05 Uhr, denn unsere aktuelle Situation ist mehr als besorgniserregend. Es ist für unseren Berufsstand nicht mehr 5 vor 12, sondern schon 5 nach 12. Die Zahl der Apotheken ist auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren gefallen, weil das Versorgungssystem kaputtgespart wurde. Dem wollen wir uns mit unserem Protest entgegenstellen“, erklärt Tatjana Zambo, Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Die Gründe für das Apothekensterben liegen in mangelnder wirtschaftlicher Planbarkeit, Nachfolgern für Apotheken fehlen, überbordende Bürokratie und die anhaltenden Lieferschwierigkeiten erschweren den Apothekenalltag und halten junge Pharmazeuten vom Weg in die Selbstständigkeit ab.
Dr. Hans-Peter Hubmann, 1. Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes sagt anlässlich des Protesttages: „Der Rückgang der Apothekenzahl muss endlich gestoppt werden, um auch künftige Generationen sicher, schnell und kompetent mit Medikamenten zu versorgen. Der wirtschaftliche Druck auf die Apotheken wird immer größer, und die Lage der Apotheken ist sehr angespannt. Mit der ganztägigen Schließung und der zentralen Kundgebung fordern wir die Bundesregierung auf, die Apotheken wirtschaftlich zu stabilisieren, statt überflüssige und gefährliche Gedankenspiele über Scheinapotheken in die Welt zu setzen.“
Am Protesttag werden auf dem Stuttgarter Schlossplatz apothekerliche und politische Rednern erwartet. Ebenso sollen Vertreter der Angestellten, der Ärzteschaft und von Patientenorganisationen auf der Kundgebung zu Wort kommen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayrischer Apothekenverband e.V. / Beitragsbild re)

Verkäufer Tee ins Gesicht geschüttet

Verkäufer Tee ins Gesicht geschüttet

München – Es war vielleicht der „teuerste Tee der Welt“. Eine 41-Jährige schüttete am gestrigen einem Verkäufer im Hauptbahnhof heißen Tee ins Gesicht und musste dafür 750 Euro Sicherheitsleistung berappen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 5 Uhr gerieten in einem Verkaufsshop im Zwischengeschoss des Münchner Hautbahnhofes eine 41-jährige US-Amerikanerin und ein 28-jähriger Verkäufer verbal aneinander. Durch den Streit unbekannter Ursache erzürnt, schüttete die Frau aus San Diego dem 28-Jährigen unvermittelt, den zuvor erhaltenen heißen Tee ins Gesicht. Der 28-Jährige, der die Kalifornierin zuvor aufgefordert hatte des Geschäft zu verlassen, erlitt Rötungen im Gesicht, benötigte jedoch keine ärztliche Hilfe.
Die Vertreterin der zuständigen Staatsanwaltschaft ordnete die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 750 Euro für die Durchführung des Strafverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Urlauberin, die über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, an. Sie konnte die Wache der Bundespolizei am Gleis 26 nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen freien Fußes verlassen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nein! Aus Liebe zur Klarheit in der Erziehung

Nein! Aus Liebe zur Klarheit in der Erziehung

Rosenheim – Manchmal fällt uns Eltern das schnelle „Ja“ leichter, als einfach „Nein“ zu sagen. Zu diesem Thema veranstaltet das Bildungswerk Rosenheim, am 1. Dezember von 19.30 bis 21.30 Uhr, ein Online Seminar.

Wie kann das „Nein“ gut, klar und kindgerecht geäußert werden, damit es ein wertvolles in Kontakt treten mit den Kindern ist? Lasst Euch für den positiven Aspekt des „Neins“ von der Dipl. Psychologin Manuela Eimannsberger begeistern, die als zweifache Mama die ganz normalen familiären Alltagssituationen kennt und praxisbezogen mit Humor darauf eingeht.
Teilnahmegebühr sind 15 Euro.

Technische Voraussetzungen für das Angebot:
– Online-Angebot: Erforderlich ist ein Laptop, Tablet mit (eingebautem) Mikrofon und Kamera (oder Smartphone) mit Internetzugang.
– Den Zugangslink zum Online-Kurs erhalt man per E-Mail spätestens am Tag der Veranstaltung
– Eine genaue Anleitung und ein Erklärvideo zu Zoom sowie weitere Online-Angebote finden Sie auf unserer Homepage unter
www.bildungswerk-rosenheim.de/index.php
Anmeldung beim Bildungswerk Rosenheimer unter Telefon 08031 23072-0 oder www.bildungswerk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerke Rosenheim / Beitragsbild re)

Hausdurchsuchung am Aktionstag gegen Antisemitismus

Hausdurchsuchung am Aktionstag gegen Antisemitismus

Landkreis Berchtesgadener Land –  Der heutige  21. November steht  im Zeichen des bayernweiten Aktionstages gegen Antisemitismus. In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde hierbei auch die Wohnung eines Beschuldigten im Berchtesgadener Land durch die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein durchsucht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In den frühen Morgenstunden durchsuchten heute Kriminalbeamte unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Wohnräume eines 49-Jährigen. Der im Berchtesgadener Land wohnhafte Tatverdächtige soll in der Vergangenheit mehrere judenfeindliche Hassnachrichten in sozialen Medien veröffentlicht haben. Im Zuge der heutigen kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnte ein Datenträger sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde noch vor Ort vernommen, machte aber keine Angaben. Der bei der Durchsuchung sichergestellte elektronische Datenträger wird nun auf mögliche strafbare Inhalte ausgewertet.

Für die Staatsanwaltschaft Traunstein betont der stellvertretende Behördenleiter Oberstaatsanwalt Dr. Robert Schnabl, der die Abteilung für die Verfolgung politischer Straftaten leitet: „Die Staatsanwaltschaft Traunstein geht gegen sämtliche Formen strafbarer antisemitischer Agitation weiterhin sehr hart vor. Für verbotene antisemitische Äußerungen ist in unserer Rechtsordnung kein Raum. Dies gilt ganz besonders mit Blick auf die immer stärker ansteigende Anzahl der Fälle, bei denen der Holocaust verharmlost wird, und die zuletzt im gesamten Bundesgebiet festzustellenden Sympathiebekundungen zu den Terrorakten der Hamas auf israelischem Staatsgebiet.“
Mit dem weiterhin sehr konsequenten Einschreiten setzen Staatsanwaltschaft und Polizei ein klares Zeichen gegen Antisemitismus. Der Staatsanwaltschaft Traunstein und dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd liegt der erstmalig durchgeführte bayernweite Aktionstag sehr am Herzen – antisemitischer Hass, antisemitische Hetze und Gewalt dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz einnehmen. Staatsanwaltschaft und Polizei dulden derartige Straftaten nicht. Sie schreiten bei jedem Verdacht konsequent ein und greifen hart durch. Überführte antisemitische Straftäter haben mit hohen Strafen zu rechnen.

Antisemitismus aufdecken

Sie stellen antisemitische Kommentare im Internet fest, Sie erlangen Kenntnis von Gewalt oder Beleidigungen mit antisemitischem Hintergrund – zeigen Sie Zivilcourage und decken Sie Antisemitismus durch Ihr Handeln auf! Melden Sie jegliche Art von Antisemitismus entweder direkt bei der örtlichen Polizeidienststelle und / oder dem entsprechenden Netzbetreiber!
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lions Club spendet 4500 Euro an den Priener Kindersommer

Lions Club spendet 4500 Euro an den Priener Kindersommer

Prien / Landkreis Rosenheim  – Der größte Publikumsmagnet auf dem „Priener Kindersommer Fest“ im Eichental ist stets das Entenrennen, das der Lions Club veranstaltet. Die Einnahmen in höhe von 4500 Euro wurden gespendet.

Seit 2016 veranstaltet der Lions Club die bereichernde Aktion, bei der sich knallgelbe Gummienten mit Hilfe der Strömung ein Wettrennen flussabwärts auf der Prien leisten.  
In bewährter Zusammenarbeit organisierte das Team des Priener Kindersommers – eine Spendenaktion der Priener Kinderbetreuungseinrichtungen mit dem Ziel der Verbesserung der Kinderbetreuung im Kindergarten und Vorschulalter – und die Prien Marketing GmbH das familienfreundliche Fest 2023 zum 20sten Mal. Großer Andrang herrschte am späteren Nachmittag am Beilhackwehr, als ein Bagger rund 800 kleine Plastikenten in den Fluss entlud. Vom Ufer aus feuerte ein ganzer Pulk von Männern, Frauen, Mädchen und Buben, den sich dem Ziel nähernden Entenschwarm an. Zum Abschluss gab es die Siegerehrung mit über 80 Preisen, die allesamt von Priener Geschäften und Unternehmen gespendet wurden.
Aus dem Verkauf neuer Rennenten und dem Startgeld von wettkampferprobten Enten, konnte der Lions Club in diesem Jahr eine Rekordsumme von 4.500 Euro einnehmen. „Wir bedanken uns recht herzlich bei den Sponsoren der Preise und natürlich bei allen Familien, die ihre Ente für den guten Zweck ins Rennen geschickt haben“, so der Urheber des Priener Entenrennens Dr. Peter Lochner. Der Betrag kommt zu gleichen Teilen den sechs Priener Kinderbetreuungseinrichtungen – der SkF – Spielstube, dem Katholischen Kindergarten St. Irmengard, den Evangelischen Kindertagesstätten „Haus für Kinder Marquette“ und „Haus für Kinder Prievena“, dem Waldorfkindergarten und dem Waldkindergarten – zugute. Mitte November trafen sich die großzügigen Spender mit dem Koordinationsteam des Priener Kindersommers zu einer symbolischen Scheckübergabe im Haus des Gastes.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH)

Heilbäder und Kurorte rüsten sich für den Klimawandel

Heilbäder und Kurorte rüsten sich für den Klimawandel

Bad Wörishofen / Bayern – Der weltweite Klimawandel trifft auch die bayerischen Heilbäder und Kurorte. Diese rüsten sich deshalb dafür.

„Je nach zugrundeliegendem Klimaszenario kann es eine Zunahme zwischen 11 und 36 Hitzetagen pro Jahr bis zum Jahr 2085 geben. Dies ist eine enorme Belastung für das Herz-Kreislaufsystem der Menschen, egal ob bei Einheimischen oder Gästen“, sagte der Wissenschaftler Dr. Michael Bischof vom Institut für Ökomedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg auf dem Bayerischen Heilbädertag am Montag in Bad Wörishofen. „Insbesondere für Menschen über 60 Jahre ist damit ein großes gesundheitliches Risiko verbunden.“ Als mögliche Anpassungsmaßnahmen empfahl Bischof den Heilbädern und Kurorten unter anderem Hitzeschutzpläne, Verschattungen und Trinkwasserspender im öffentlichen Raum sowie geänderte Öffnungszeiten beziehungsweise Outdoor-Angebote zu Tagesrandzeiten. Außerdem sollten Heilbäder und Kurorte mit eigenen Klimastrategien und durch zielgruppenspezifische Angebote die Themen Gesundheit und Klimawandel mutig angehen.
„Der Klimawandel spielt bei unserer Weiterentwicklung eine zentrale Rolle. Wir müssen uns darauf einstellen“, betonte der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes und Landrat Peter Berek. „Wir fangen aber nicht bei Null an. Schon jetzt haben unsere Heilbäder und Kurorte Gesundheits- und Präventionsprogramme für Herz-Kreislauf-Beschwerden und individuelle Angebote auch für die ältere Generation. Diese Programme gilt es zu verfeinern.“ Auf den Prüfstand müsse auch die Infrastruktur in den Heilbädern und Kurorten. „Ein Kurpark allein reicht längst nicht mehr. Wir müssen Aspekte wie mehr Verschattungen oder Trinkwasserspender, aber auch unsere gesamte Kommunikation überarbeiten. An Mut und Engagement fehlt es uns dabei nicht.“

Klimawandel ein Beispiel für die Herausforderungen der Heilbäder

Tourismusministerin Michaela Kaniber hob im Rahmen der Veranstaltung hervor, dass „der Klimawandel und die damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen ein Beispiel für die zahlreichen Veränderungen und Herausforderungen ist, denen sich die Kurorte und Heilbäder für eine erfolgreiche Zukunft stellen müssen. Auch das Thema Energienutzung und -versorgung gehört dazu, genauso wie die Tatsache, dass sich die Kurorte und Heilbäder beispielsweise im Wettbewerb der Gesundheitstourismus-Destinationen untereinander positionieren und profilieren müssen. „Ich bin überzeugt, dass die bayerischen Kurorte und Heilbäder diese Herausforderungen meistern werden und sehr gute Zukunftsperspektiven haben. Gerade in unruhigen Zeiten bietet Bayern ein Qualitätsversprechen Richtung Stabilität, Stressresistenz und bewusster Lebensführung. Als neue Tourismusministerin freue ich mich zusammen mit den Kurorten und Heilbädern diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen und biete ihnen meine Unterstützung an. Gemeinsam werden wir den Gesundheitstourismus in Bayern für die Zukunft gut aufstellen!“
Auf der zweitägigen Veranstaltung stellte sich auch der neue Geschäftsführer des Verbandes und der neu gegründeten „Gesundes Bayern Tourismus Marketing GmbH” Frank Oette vor. „Ich will die derzeitige Aufbruchstimmung nutzen, die Strukturen im Verband weiter professionalisieren und unsere Marke ‚Gesundes Bayern‘ stärken“, betonte Oette. Zentrales Thema sei dabei die Entwicklung neuer innovativer gesundheitstouristischer Angebote. „Gemeinsam mit unseren Heilbädern und Kurorten und unseren kompetenten Leistungsträgern wird es uns gelingen, Antworten auf die brennenden gesellschaftlichen Fragen im Gesundheitstourismus zu finden.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayrischer Heilbäder-Verband / Beitragsbild: Von links:stv. Landrat Unterllgäu Michael Helfert, die Präsidentin des
Kneipp-Bundes Christine Haubrich, die Kurdirektorin von Bad Wörishofen
Cathrin Herd, Bürgermeister Stefan Welzer, Tourismusministerin Michaela
Kaniber, der BHV Vorsitzende Peter Berek und BHV Geschäftsführer Frank Oette. Copyright Bayrischer Heilbäder-Verband)

Neues Buch von Hannelore Maurer und Herbert Reiter

Neues Buch von Hannelore Maurer und Herbert Reiter

Rosenheim / Aschau – Druckfrisch ist das neue Buch „SEElenbilder“ von der Rosenheimer Seelsorgerin Hannelore Maurer zusammen mit dem passionierten Hobbyfotografen und Aschauer Tourismuschef Herbert Reiter auf den Markt gekommen.

Mit  Texten, Zitaten und Lebensweisheiten hat Hannelore Maurer wieder etwas ganz Besonderes aufs Papier gebracht. Die perfekte Ergänzung dazu sind die berührenden und zugleich imposanten Aufnahmen aus der Fotolinse von Herbert Reiter. Maurer und Reiter wollen mit dem 112 Seiten starken Werk die Seele der Menschen berühren, in die Tiefe gehen und dem Leben neue Nahrung geben. Die Gedanken und Bilder entstanden rund um die traumhafte Landschaft des Chiemsees und zeigen dabei ganz andere Blickwinkel und Momente auf, wie man die Chiemsee-Region bisher nicht leicht kennt.

Passend dazu ist das neue Buch auch schon auf der Fraueninsel gestrandet und gibt dabei im Torbogen mit Kampaline ein strahlendes Bild ab (Unser Beitragsbild).  Erhältlich ist das Buch „SEElenbilder“ für 24,90 Euro  ab sofort im Buchhandel ISBN: 978-3-9819167-3-7 bzw. unter https://chiara-edition.jimdofree.com/ oder per Mail an chiara-edition@web.de.
(Quelle: Pressemitteilung H. Reiter / Beitragsbild: H. Reiter)

Schnürungen im alten Feuerwehrgerätehaus

Schnürungen im alten Feuerwehrgerätehaus

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – „Schnürungen“ ist der Titel einer aktuellen Ausstellung des Bonner Künstlers H.D. Heckes beim Kunstverein Bad Aibling im Alten Feuerwehrgerätehaus. Noch bis Sonntag, 26. November werden Holzstelen, Plastiken, Stahlreliefs und großformatige Leinwanddrucke gezeigt.

Hendrik Hauser hat die Ausstellung "Schnürungen" im Alten Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling für Innpuls.me angeschaut. Foto: Hendrik Heuser

Hendrik Heuser hat die Ausstellung für Innpuls.me in Augenschein genommen. Fotos: Hendrik Heuser

Ausstellung "Schnürungen" im alten Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling. Foto: Hendrik Heuser
Türme tauchen oft in de Kunst von HD Heckes auf. Foto: Hendrik Heuser

Hans Dieter Heckes absolvierte eine Lehre im Stahlhochbau bei Krupp in Duisburg-Rheinhausen, studierte Architektur an der Fachhochschule Trier und promovierte an der Technischen Universität Berlin in Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie. 
Seine Kunst spiegelt diesen Lebensweg in vielen architektonischen Formen wieder. Vor allem Türme haben es ihm angetan.
„Schnürungen“ betitelt Heckes, Jahrgang 1951, seine aktuelle Ausstellung und das aus gutem Grund. Seine Kunstwerke, die im Alten Feuerwehrgerätehaus in der Irlacherstraße 5 zu sehen sind, wurden nicht verschraubt, verschweißt und geklebt, sondern mit Baustahlbänder verschnürt. Die Ästhetik der Schnürung beschäftigt Heckes schon seit vielen Jahrzehnten. 
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis einschließlich Sonntag, 26. November, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Wohnzimmerkonzert mit Gitarristin Natalia Dańczura

Wohnzimmerkonzert mit Gitarristin Natalia Dańczura

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – In gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre spielt die Gitarristin Natalia Dańczura am Donnerstag, 23. November, um 19:30 Uhr im Romantik Hotel DAS LINDNER in Bad Aibling ein Konzert im Rahmen des Gitarrenfestivals Saitensprünge.

Die junge versierte Musikerin aus Polen machte ihren Abschluss an der renommierten Krzysztof-Penderecki-Musikakademie in Krakau, wo sie bei Professor Michał Nagy und Miłosz Mączyński, PhD, studierte. Durch die Teilnahme an einer Vielzahl von Meisterkursen, die von Künstlern wie Aniello Desideiro, Judicael Perroy, Boris Gaquere, Stefano Viola, Marcin Dylla, Łukasz Kuropaczewski, Tomasz Zawierucha, Paul Cesarczyk, Andrea de Vitis und Carlo Marchione geleitet wurden, hat sie ihre Fähigkeiten weiter verfeinert. Natalias außergewöhnliches Talent wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben anerkannt, darunter der 1. Preis beim angesehenen Internationalen Gitarrenwettbewerb Brünn 2022 sowie der 3. Preis beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Ligita in Liechtenstein 2022 und beim Internationalen Gitarrenwettbewerb Brno 2020.
Der Eintritt liegt bei 15 Euro, um Reservierung im Hotel DAS LINDNER, Telefon 08061 90630, wird gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright A. Kamińska)

Milchviehtag in Rosenheim

Milchviehtag in Rosenheim

Rosenheim – Für alle interessierten Landwirte findet am Donnerstag, 30. November, ab 9 Uhr der traditionell „Rosenheimer Milchviehtag“ im Gasthaus Höhensteiger statt. Thema ist die Zukunft der Milchwirtschaft in der Grünlandregion Rosenheim.

Dazu ist Dr. Hans-Jürgen Seufferlein vorort, der als Geschäftsführer vom Verband der bayrischen Milcherzeuger eine Prognose wagt. Es schließt sich der LKV- Fütterungsberater Georg Baumann mit dem Thema „Herausforderungen in der Milchkuhfütterung“ an.
Schließlich rundet der Praktiker August Spötzl mit seinem kürzlich fertig gestellten Stallbau- Vorhaben : „3 Tipps zum Stallbau vom Projekt zur Realisation“ den halbtägigen Fortbildungstag für Landwirte und Interessierte ab. Die Moderatorin übernimmt Monika Schaecke vom Landwirtschaftsamt in Rosenheim. Ende ca. 13.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist das AELF Rosenheim mit dem VLF Rosenheimer Land.
(Quelle: Pressemitteilung AELF/VLF / Beitragsbild: Symbolfoto re)