Mehr Pflegebedürftige in Bayern

Mehr Pflegebedürftige in Bayern

Schweinfurth / Bayern – Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Bayern steigt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik hervor. Demnach stieg die Zahl zum Jahresende 2023 auf 631.273, was einem Plus von 9,2 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Über 82 Prozent werden zuhause versorgt.

Insgesamt erhalten 631 273 Menschen am Jahresende 2023 in Bayern Leistungen der Pflegeversicherung nach SGB XI. Das entspricht seit der letzten Erhebung im Jahr 2021 einer Zunahme von 9,2 Prozent (2021: 578 147 Pflegebedürftige).
Mehr als 8 von 10 Pflegebedürftigen (82,4 Prozent bzw. 519 967 Personen) werden im Dezember 2023 zuhause versorgt. Davon erhalten 306 045 Personen ausschließlich Pflegegeld, das bei Vorliegen eines Pflegegrades ab 2 gewährt wird. Ebenfalls zuhause versorgt werden 87 504 Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1, die ausschließlich nach Landesrecht anerkannte Leistungen erhalten oder keine Leistungen von Pflegeheimen oder ambulanten Diensten genutzt haben2).

Weitere 126 418 Pflegebedürftige werden in Privathaushalten zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste versorgt. Damit bleibt der Trend hin zur häuslichen Pflege weiterhin bestehen. Im Jahr 2021 lag hier der Anteil der Zuhause Gepflegten noch bei 80,9 Prozent.

Auch teilstationäre Pflege nimmt an Bedeutung zu

Vollstationär in einem Pflegeheim werden am Jahresende 2023 bayernweit 110 844 Menschen betreut. Auch die teilstationäre Pflege nimmt laut der Zahlen an Bedeutung zu. Haben im Jahr 2021 noch 327 Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 und 14 890 Personen mit den Pflegegraden 2 bis 5 teilstationäre Leistungen in Anspruch genommen, sind es zuletzt 462 bzw. 21 076 Pflegebedürftige. Letztere werden in der Pflegestatistik nachrichtlich ausgewiesen, da sie in der Regel auch Pflegegeld oder ambulante Pflege in Anspruch nehmen und damit bereits in der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen erfasst sind.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)
 

Einbruch in ein Einfamilienhaus in Gstadt am Chiemsee

Einbruch in ein Einfamilienhaus in Gstadt am Chiemsee

Gstadt am Chiemsee – Eingebrochen wurde am gestrigen Sonntagabend (29.12.2024) in ein freistehendes Einfamilienhaus in Gstadt am Chiemsee. Die Täter durchsuchten die Innenräume nach Wertgegenständen. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die Polizei grenzt den Tatzeitraum auf 20 Uhr bis 22 Uhr ein. Die Täter haben offensichtlich die Terrassentüre gewaltsam geöffnet. Die Höhe des entstandenen Sach- und Beuteschadens kann bislang noch nicht näher beziffert werden.
Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Polizeiinspektion Prien unter Telefon 08051 / 9057-0 um Hinweise aus der Bevölkerung. Wem sind Personen oder Fahrzeuge zur fraglichen Tatzeit im Umfeld des Tatorts aufgefallen? Wem sind Personen oder Fahrzeuge bereits im Vorfeld des Einbruchs aufgefallen?
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zoll warnt vor Gefahren bei Silvesterfeuerwerk

Zoll warnt vor Gefahren bei Silvesterfeuerwerk

Rosenheim – Für viele gehören Feuerwerke zu einem gelungenen Jahreswechsel dazu und so wollen auch in diesem Jahr wieder viele Menschen das neue Jahr mit einem bunten Feuerwerk begrüßen. Doch dabei ist Vorsicht geboten, und das nicht erst bei der Verwendung der Feuerwerkskörper, sondern bereits beim Kauf warnt das Hauptzollamt Rosenheim. 

Insbesondere in den Tagen vor Silvester werden Feuerwerkskörper unbekannter Herkunft oder mit mangelnder Verarbeitung angeboten und eingeführt. Im schlimmsten Fall hat die Verwendung dieser Raketen und Knaller lebensgefährliche Folgen für Gesundheit und Leben. Daneben ist auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Die Einfuhr von nicht konformitätsbewertetem und nicht mit dem CE-Kennzeichen versehenem Feuerwerk ist nach dem Sprengstoffgesetz verboten und strafbar. Dies gilt auch, wenn die CE-Kennzeichnung gefälscht sein sollte.
Es wird stets ein Strafverfahren eingeleitet, die Feuerwerkskörper werden beschlagnahmt oder sichergestellt. Die Erfahrung zeigt dabei, dass die Justiz in diesem Zusammenhang rigoros urteilt.
Außerdem ist zu beachten, dass bereits für bestimmte Feuerwerkskörper der Kategorie F2 (zum Beispiel Blitz-Knallsätze) eine besondere sprengstoffrechtliche Erlaubnis erforderlich ist. Für Feuerwerk der Kategorien F3 und F4 ist diese stets ohne Ausnahme erforderlich.
„Wer sich selbst und andere nicht gefährden will und darüber hinaus keine unangenehmen strafrechtlichen Konsequenzen tragen will, für den gilt: Finger weg von nicht erlaubtem Feuerwerk.“, so Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
Der Zoll rät daher dringend, nur konformitätsbewertetes und mit dem CE-Kennzeichen versehenes Feuerwerk zu kaufen.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freistaat fördert Neubau der Mangfallkanalbrücke mit rund 6 Millionen Euro

Freistaat fördert Neubau der Mangfallkanalbrücke mit rund 6 Millionen Euro

Rosenheim – Der Freistaat Bayern fördert den Neubau der Mangfallkanalbrücke in der Äußeren Münchchner Straße mit insgesamt 5.954.000 Millionen Euro. Darüber informierte der Stimmkreisabgeordnete Daniel Artmann.

„Die Mangfallkanalbrücke ist die einzige Engstelle im ansonsten 4-spurigen Verlauf der Äußeren Münchener Straße vom Brückenberg bis zum Kreisel in der Schwaig. Die 2-spurige Brücke und die Druckknopfampel für Fußgänger und Fahrradfahrer bescheren einer der wichtigsten und befahrensten Ein- und Ausfallstraßen Rosenheims ein unnötiges Nadelöhr“, erklärt Daniel Artmann.
Im Zuge der Haushaltsberatungen der Stadt Rosenheim für das Jahr 2022 wurde einem Eilantrag der CSU-Fraktion zugestimmt, den Bau der Brücke auf 2024 vorzuziehen. Die Projektgenehmigung mit baulicher Umsetzung der Maßnahme ab Herbst 2024 wurde durch den Stadtrat am 22. November 2023 erteilt.
Die Planung sieht nun einen vierspurigen Ausbau der Mangfallkanalbrücke mit einer Fahrbahnbreite von 13,10 m und beidseitigen getrennten Geh- und Radwegen von je 4,80 m Breite vor. Zusätzlich erhält sie auf der Nordseite, der Seite zum Aicherpark, eine barrierefreie Unterführung für Fußgänger und Radfahrer, sodass die risikohafte Überquerung der Äußeren Münchener Straße entfällt. Auf der Südseite wird der Geh- und Radweg mittels barrierefreier Rampe an die Äußere Münchener Straße angeschlossen.
Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Behelfsbrücke laufen seit Anfang Oktober. Im kommenden Jahr stehen der Abriss der alten Brücke und der Brückenneubau an. Die gesamte Baumaßnahme ist auf mindestens eineinhalb Jahre angelegt.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Artmann)

Einsatzreiches Jahr für die Feuerwehren in Traunstein

Einsatzreiches Jahr für die Feuerwehren in Traunstein

Pittenhart / Landkreis Traunstein – Hinter den Feuerwehren im nördlichen und westlichen Landkreis Traunstein liegt ein ebenso einsatzreiches wie forderndes Jahr, in dem auch mehrere Jugendgroßveranstaltungen durchgeführt werden konnten. 

„Im Einsatzdienst hatten wir dieses Jahr alle Hände voll zu tun“, betonte Kreisbrandinspektor Josef Egginger in seinem Jahresrückblick. Neben zahlreichen Bränden wie dem Feuer auf einem holzverarbeitenden Betrieb im Seeoner Ortsteil Leiten waren die Feuerwehren unter anderem bei einem Brand einer Ballenpresse auf einem Feld bei Emertsham gefordert. Großalarm wurde auch in einem Recyclingbetrieb in Trostberg ausgelöst. „In Heiligkreuz wurde darüber hinaus ein Übungstag mit vielen unterschiedlichen Einsatzszenarien durchgeführt“, informierte Josef Egginger.
Einen weiteren Schwerpunkt legten die Feuerwehren in diesem Bereich auf die Ausbildung der Nachwuchskräfte. 
Rund 100 Einsatzkräfte haben während des laufenden Jahres ein Leistungsabzeichen abgelegt. Dabei traten sieben Gruppen im Bereich „Löschwesen“ und fünf Gruppen im Bereich der „Technischen Hilfeleistung“ an. 22 Feuerwehranwärter aus drei Feuerwehren haben das Jugendleistungsabzeichen erworben. Erfreut zeigte sich der Kreisbrandinspektor über die Tatsache, dass gleich vier neue Schiedsrichter hinzugekommen sind. 
In Seeon nimmt das neue Feuerwehrhaus bereits Gestalt an und der Spatenstich für das neue Gerätehaus in Emertsham erfolgte ebenfalls vor einigen Wochen.
Sehr erfreuliche Zahlen hatte Kreisbrandrat Christof Grundner im Gepäck. „Da wir landkreisweit bei den Aktiven einen Zuwachs von 89 Einsatzkräften zu verzeichnen haben, hat sich die Gesamtzahl der ehrenamtlichen Helfer auf 4.851 erhöht“, betonte Christof Grundner. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den derzeit 972 Feuerwehranwärtern. Dies ist ein Anstieg von 82 Buben und Mädchen in den Reihen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein. „Die Feuerwehr wird in Zukunft weiblicher“, betonte der Kreisbrandrat, „denn beim Nachwuchs liegt der Frauenanteil bei 48 Prozent“.
Bei den Kinderfeuerwehren sind die Mädchen sogar statistisch mit fast 57 Prozent in der Mehrheit. In den Kinderfeuerwehren werden derzeit rund 200 Buben und Mädchen spielerisch an die „Feuerwehrwelt“ herangeführt. 
„Wir Feuerwehren werden immer mehr mit Unwettereinsätzen konfrontiert“, stellte der Kreisbrandrat fest. Aus diesem Grund hat man nun eine Sammelbeschaffung sogenannter Notdächer angestoßen, die beispielsweise nach einem Hagelschlag die Dachhaut abdichten. „Viele erinnern sich sicherlich noch an den schweren Hagelschaden in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmischpartenkirchen, von dem ganze Ortschaften betroffen waren“, reflektierte er und betonte, „wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wetterextreme zunehmen werden“.
Nach rund zwei Stunden konnte Kreisbrandinspektor Josef Egginger, der zusammen mit den beiden Kreisbrandmeister Alexander Heide und Martin Hochreiter zur Versammlung geladen hatte, feststellen, „hinter uns liegt ein Jahr der Jugendförderung und nun freuen wir uns auf einen besinnlichen Jahresabschluss“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Archiv Brand Zimmerei Seeon Leiten Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

TSV Jugend-Basketballer beim Fitness-Check im RoMed-Bewegungslabor

TSV Jugend-Basketballer beim Fitness-Check im RoMed-Bewegungslabor

Bad Aibling / Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Wasserburger TSV Jugend-Basketballer hatten vor kurzem die Möglichkeit an einem Fitness-Check im Bad Aiblinger RoMed-Bewegungslabor Teilzunehmen.

Basketball ist ein explosiver Sport, bei dem schnelle Richtungswechsel und hohe physische Belastungen an der Tagesordnung sind. Dies erhöht das Verletzungsrisiko erheblich und kann sowohl die individuelle Leistung als auch das Teamgefüge gefährden. „Daher ist es ratsam, eine Leistungsdiagnostik der Sportler vor und nach der Saison mittels gezielter Tests durchzuführen“, weiß Dr. Jan Rieken, selbst passionierter Läufer und Ärztlicher Leiter des Bewegungsanalyse-Labors im RoMed-Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Genau deshalb haben sich zahlreiche Nachwuchsbasketballer des TSV 1880 Wasserburg im RoMed-Bewegungsanalyselabor in Bad Aibling einem umfassenden Fitness-Check unterzogen. „Die Tests bieten tiefe Einblicke in die funktionale Leistungsfähigkeit der Sportler, etwa in die Stabilität der Beinachse bei Sprungkraftübungen. Da bekommt man fast das Gefühl, dass der Körper bis ins letzte Detail ,durchleuchtet‘ wird“, erklärt Laborleiterin Claudia Oestreich, Expertin der Biomechanik-Motorik-Bewegungsanalyse.

Wie läuft der Leistungs-Check ab?

„An den beiden Testtagen war bei uns im RoMed-Bewegungslabor ganz schön was los“, erzählt Claudia Oestreich schmunzelnd. Insgesamt 19 Basketballer, teils begleitet von ihren Eltern, machten bei den Tests mit. Nach dem Ausfüllen des notwendigen „Papierkrams“ führten zwei orthopädische Oberärzte klinische Untersuchungen durch. Anschließend begann die Vorbereitung für die Analyse: Sensoren wurden an Ober- und Unterschenkeln sowie an den Füßen der Sportler angebracht, um die körperlichen Impulse während der unterschiedlichen Tests zu messen und die Daten direkt an den PC zu übertragen.
Unter physiotherapeutischer Anleitung wurde zunächst eine Ganganalyse durchgeführt, gefolgt von verschiedenen Sprungtests, die in ihrem Schwierigkeitsgrad stetig anstiegen. Das Analyseteam überwachte die Testdurchführungen live über die Messdaten auf dem Bildschirm. „Die Ergebnisse liefern uns eine präzise Auswertung des körperlichen Zustands, die wir anschließend direkt mit den Sportlern, ihren Trainern und den Eltern besprechen“, so Dr. Rieken.
Anhand dieser fundierten Daten können dann individuelle Empfehlungen für das Training ausgesprochen werden. „So lassen sich gezielt schwächere Areale des Bewegungsapparates aufdecken, die dann mit spezifischen Übungen gestärkt werden können, ein wichtiger Schritt, um zukünftige Verletzungen zu vermeiden“, erklärt Dr. Rieken.
Für Trainer Christian Neef sind diese detaillierten Erkenntnisse von unschätzbarem Wert: „Mit den präzisen Informationen aus der Analyse kann ich gezielt Schwerpunkte im Training setzen, um die athletische Leistung zu steigern und gleichzeitig das Verletzungsrisiko zu minimieren. Diese Aktion war für uns als Wasserburger Basketballer ein echter Mehrwert.“ Dank der großzügigen Unterstützung des Sanitätshauses Köck & Dengl Orthotreff GmbH, das die Kosten für die Tests in Höhe von rund 10.000 Euro übernommen hat, konnte dieser Fitness-Check durchgeführt werden.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Im Hintergrund analysieren Laborleiterin Claudia Oestreich und ärztlicher Leiter Dr. Jan Rieken die Messdaten der Wasserburger Basketballerin Florentine Kronast, die von den Sensoren während des Tests an den PC übertragen werden. Copyright Maria Haas TSV 1880 Wasserburg)

Spende an die Fußballabteilung des SV DJK Kolbermoor

Spende an die Fußballabteilung des SV DJK Kolbermoor

Rosenheim – Einen Scheck über 1000,- Euro überreichte die Rosnheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) der Fußballabteilung des SV DJK Kolbermoor.

Die Spende stammt vom 2014 gegründeten Fanclub des FC Bayern München „Berliner Fraktion“, bestehend aus Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen im Deutschen Bundestag. Der Fanclub, zu dessen Gründungsmitgliedern Daniela Ludwig als langjährige Schatzmeisterin gehört, spendet alljährlich in der Adventszeit für den guten Zweck und in diesem Jahr geht ein Teil davon nach Kolbermoor.
Die Verantwortlichen nahmen diese überraschende Zuwendung sehr gerne an und investierten die Spende für alle Fußballkinder in Weihnachtsgeschenke. „Das bringt nicht nur ein Lächeln in die Gesichter, sondern stärkt auch das Vereinsleben und den Teamgeist“, so die Vorsitzende des SV DJK Kolbermoor, Sabine Balletshofer-Wimmer.

„Mit dem SV Kolbermoor bin ich schon seit Jahren eng verbunden, schließlich ist es mein Heimatverein, und ich freue mich, dass ich dieses Jahr mit Hilfe unseres Berliner FCB-Fanclubs eine kleine Weihnachtsüberraschung überbringen durfte“, freut sich Daniela Ludwig bei der Scheckübergabe an den Vereinsvorstand.
„Ehrenamt und Jugendarbeit sind feste Bestandteile eines lebendigen Ortslebens und können daher jede Unterstützung gebrauchen“, so Ludwig weiter.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Copyright Daniela Ludwig, zeigt von links: Festorganisator Michael Oberleitner, Daniela Ludwig, Sabine Balletshofer-Wimmer (Vorsitzende des Gesamtvereins) Markus Kurz, Abteilungsleiter Fußball)

Vorsilvester-Eishockey-Heimkracher: Starbulls wollen 4. Platz verteidigen

Vorsilvester-Eishockey-Heimkracher: Starbulls wollen 4. Platz verteidigen

Rosenheim – Eishockey-Kracher am heutigen Vorabend (30.12.2024) des Silvestertags: Die Starbulls Rosenheim empfangen die Wölfe vom EHC Freiburg und wollen gegen den direkten Konkurrenten und das mit Abstand beste Unterzahlteam der Liga mit einem Heimsieg den vierten Rang in der DEL2-Tabelle verteidigen. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist am Montag um 19:30 Uhr.

Nach der mehr als unglücklichen Derby-Niederlage gegen den EV Landshut  (wir berichteten) wollen die Starbulls zum Jahresausklang unbedingt einen Heimsieg mit ihren sagenhaften Fans feiern. Dank des Punktgewinns beim 4:5 nach Verlängerung am Samstagabend in der Fanatec-Arena konnten die Grün-Weißen immerhin den vierten Tabellenrang verteidigen. Und diesen wollen sie auch ins neue Jahr mitnehmen.

Vorsilvester-Gegner EHC Freiburg lauert mit 49 Punkten nur zwei Zähler hinter den Starbulls und könnte mit einem Auswärtssieg nach regulärer Spielzeit vorbeiziehen. Ebenfalls 49 Zähler auf dem Konto hat der EV Landshut, der am Montagabend beim Tabellenletzten Selber Wölfe klarer Favorit ist. Abgesehen davon gilt es für die Starbulls aber auch, sich mit einem Heimdreier für die unnötige Weihnachtspleite auf eigenem Eis gegen die Eispiraten Crimmitschau zu rehabilitieren.
Die Wölfe vom EHC Freiburg sind der einzige Ligakontrahent, der in der laufenden Spielzeit noch nicht im ROFA-Stadion zu Gast war. Den ersten Auswärtsvergleich mit den Breisgauern konnten die Rosenheimer Eishockeyspieler am ersten Adventssonntag mit 3:0 für sich entscheiden.
Nur 14 der bisher erbeuteten 49 Punkte holten die Freiburger auswärts. Nach dem Trainerwechsel – Mikhail Nemirowsky wurde als Nachfolger des Mitte Oktober freigestellten Timo Saarikoski installiert – präsentierten sich die Breisgau-Wölfe in letzter Zeit von Spiel zu Spiel stabiler. In Weiden unterlagen sie am Samstagabend – aufgrund von Krankheiten und Verletzungen mit nur 14 Feldspielern – mit 2:5. Zwei Tage zuvor fegten sie mit ebenfalls kurzer Bank die Lausitzer Füchse 5:0 vom Eis!

Größte Stärke der Breisgauer ist das Penaltykilling.

Die größte Stärke der Breisgauer ist das Penaltykilling. Der EHC ist mit einer Quote von 92,5 Prozent unangefochten Ligaspitze in dieser Disziplin und blickt aktuell auf eine unglaubliche Serie von 40 Unterzahlsituationen in Folge ohne Gegentreffer zurück! Freiburgs Topscorer und Offensive-Dirigent ist Eero Elo. Der großgewachsene Finne hat jüngst seinen Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison das Wölfe-Trikot tragen.
Bei den Starbulls stehen die Nachwuchsstürmer Andreas Schneider und Jannick Stein am Vorsilvester-Abend vor ihrer Premiere im Heimtrikot. Beim Derby in Landshut schnupperten sie bereits erstmals in der laufenden Saison DEL2-Luft. Weiterhin verzichten muss Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen auf die U21-Spieler Sebastian Zwickl und Kilian Kühnhauser, die bei den DEB-Nachwuchsnationalmannschaften im Einsatz sind, auf den noch nicht wieder spielfähigen Stefan Reiter und auf die Langzeitverletzten Norman Hauner und Maximilian Vollmayer.
Anpfiff zum letzten Rosenheimer DEL2-Spiel des Jahres gegen den Verfolger EHC Freiburg ist am heutigen Montag um 19:30 Uhr. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und ab 17:30 Uhr an der Kasse des ROFA-Stadions erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Archiv Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Ruhpolding: Fußgänger bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Ruhpolding: Fußgänger bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in Ruhpolding (Landkreis Traunstein) am gestrigen Sonntagabend: Ein Auto erfasste einen Fußgänger. Der 81-jährige Grevener wurde tödlich verletzt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Sonntagabend kam es gegen 17:25 Uhr auf der Hauptstraße in Ruhpolding zu einem Verkehrsunfall mit einem tödlich verletzten Fußgänger. Ein 81-jähriger Grevener wollte kurz vor der dortigen Tankstelle die Fahrbahn queren, als er mit dem Pkw einer ortsauswärts fahrenden 66-jährigen Teisendorferin kollidierte.
Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens war der Pkw zwar nach ersten Ermittlungen mit verhältnismäßig verringerter Geschwindigkeit unterwegs, dennoch kam der Fußgänger durch den Zusammenstoß zu Sturz und erlitt hierdurch schwere Kopfverletzungen. Zahlreiche Unfallzeugen leisteten sofort erste Hilfe, die durch eine privat vorbeikommende Notärztin fortgesetzt wurde. Der 81-Jährige wurde durch den Rettungsdienst unter notärztlicher Begleitung in ein Klinikum transportiert, wo er im Laufe des Abends seinen schweren Verletzungen erlag.

Der Unfall wurde durch zwei Streifen der Polizeiinspektion Traunstein aufgenommen. Durch die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Unfallgutachten angeordnet. Für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallaufnahme und die Arbeit des Gutachters, musste die Hauptstraße für drei Stunden voll gesperrt werden. Aufgrund des starken Ausflugsrückreiseverkehrs kam es zu Verkehrsstörungen im Ortsgebiet Ruhpolding. Die Arbeiten der Polizei und des Rettungsdienstes wurden durch die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding mit drei Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 30. Dezember

Namenstag haben: Elfrieda, Germar, Hermine, Lothar

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ellie Goulding (1986 – ist eine britische Sängerin und Songschreiberin, die mit ihrem Hit „Lights“ international bekannt wurde.)

– Tiger Woods (1975 – ist ein US-amerikanischer Profigolfer, mit 11 Major-Turniersiegen der zweiterfolgreichste Golfspieler der Golf-Geschichte und einer der bestverdienenden Sportler weltweit.)

Thorsten Schröder (1967 – ist ein deutscher Journalist und Moderator, der vor allem als Nachrichtensprecher der ARD-Nachrichtensendung „Tagesschau“ bekannt ist.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1927: Die Ginza-Linie in Tokio, die älteste U-Bahn-Linie Asiens, wird zwischen Asakusa und Ueno eröffnet.
  • 1977: Der Serienmörder Ted Bundy entkommt aus dem Garfield County Jail in Colorado und macht sich auf den Weg nach Florida.
  • 2002: Der Verlag der New York Times übernimmt den 50-Prozent-Anteil des Verlages der Washington Post an der global erscheinenden Tageszeitung International Herald Tribune und wird deren Alleineigentümer.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Schweinebestand 2024 in Bayern leicht unter Vorjahresniveau

Schweinebestand 2024 in Bayern leicht unter Vorjahresniveau

Fürth / Bayern – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, ist nach den vorläufigen Ergebnissen der Schweinebestandserhebung zum Stichtag 3. November 2024 die Zahl der Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent (-6 600 Tiere) auf 2 428 900 Tiere gesunken. Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe liegt bei rund 3 270 und ist damit um 3,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Zum 3. November 2023 waren noch rund 120 Betriebe mehr in Bayern aktiv. Im Durchschnitt hält jeder Betrieb 743 Tiere, etwa 24 mehr als im November 2023.

Der Bestand an Zuchtsauen mit 50 kg oder mehr Lebendgewicht nimmt im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 161 800 Tiere zu. Dabei steht ein geringfügiger Rückgang bei trächtigen Sauen um 0,5 Prozent einem Anstieg bei den nicht trächtigen Sauen um 12,7 Prozent gegenüber. Insbesondere der Bestand nicht trächtiger Jungsauen erfährt eine deutliche Zunahme um 21,7 Prozent auf 19 300 Tiere.
Der Ferkelbestand liegt um 0,1 Prozent über dem Vorjahreswert bei nunmehr 679 400 Tieren. Wesentlich stärker ist der Anstieg bei den Jungschweinen unter 50 kg Lebendgewicht, deren Bestand um 4,0 Prozent auf 443 000 Tiere zunimmt.

Rückgang bei Bestand an Mastschweinen

Der Bestand an Mastschweinen sinkt im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 2,5 Prozent auf 1 141 600 Tiere. Mit einem Minus von 15,9 Prozent geht dabei der Bestand an Mastschweinen mit einem Lebendgewicht von 110 kg oder mehr am stärksten zurück. Der Mastschweinebestand von 50 kg bis unter 80 kg Lebendgewicht reduziert sich um 2,0 Prozent auf 526 400 Tiere. Bei den Mastschweinen von 80 kg bis unter 110 kg Lebendgewicht ist hingegen ein leichter Anstieg um 0,6 Prozent auf 502 500 Tiere zu verzeichnen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jahresbilanz zum Digitalen Bauantrag: „Die Erfahrungen sind rundum positiv“

Jahresbilanz zum Digitalen Bauantrag: „Die Erfahrungen sind rundum positiv“

Bayern – Jahresbilanz zum Digitalen Bauantrag: An den bislang teilnehmenden Ämtern in Bayern werden monatlich rund 2.500 digitale Anträge eingereicht. Für Bayerns Bauminister Christian Bernreiter ist das ein großer Erfolg: „Die Erfahrungen mit dem Digitalen Bauantrag sind rundum positiv. Die Zahlen zeigen, dass diese digitale Möglichkeit von den Planerinnen und Planern gerne angenommen wird. Sie können die Bauanträge dank des digitalen Verfahrens viel einfacher stellen und die Bauaufsichtsbehörden können sie leichter bearbeiten. Die analoge Antragstellung bleibt aber auch weiterhin möglich.“

93 Städte und Landratsämter derzeit schon mit dabei – auch der Landkreis Rosenheim

Derzeit bieten bereits 93 Städte und Landratsämter den Digitalen Bauantrag an – darunter auch der Landkreis Rosenheim.. Zum 1. Januar 2025 kommen 13 weitere Bauaufsichtsbehörden dazu, weitere neun befinden sich im Probebetrieb. Neu sind die Landratsämter Coburg, Dillingen a.d.Donau, Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Haßberge, Lichtenfels, Neuburg-Schrobenhausen, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt sowie die Städte Deggendorf, Germering, Lindau (Bodensee) und Waldsassen. Zusammen sind das bereits 106 und damit mehr als drei Viertel aller bayerischen Bauaufsichtsbehörden, die sogar über 90 Prozent der bayerischen Bevölkerung abdecken.
Bayerns Digitalminister Fabian Mehring betont: „Mit dem Digitalen Bauantrag bauen wir Barrieren für die Antragsteller ab und beschleunigen die Bearbeitung ihrer Anliegen im Sinne einer schlanken, unbürokratischen und effizienten Verwaltung. Daraus erwächst ein echter Standortvorteil für unsere heimische Bauwirtschaft. Inzwischen steht Bayern bei der Verwaltungsdigitalisierung im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Wir wollen trotzdem noch besser werden und zu den modernsten Digitalstaaten in Europa aufschließen. Dafür brauchen wir unsere bayerischen Kommunen als starke Partner, die immer wieder dazu bereit sind, ihre tägliche Arbeit am Puls der Zeit auszurichten und Innovationen in ihre Abläufe zu integrieren. Der schnelle, flächendeckende Roll-out des Digitalen Bauantrags ist ein erfreuliches Positivbeispiel genau dafür und zeigt, wie Freistaat und kommunale Familie die digitale Transformation der Verwaltung gemeinsam vorantreiben.“

Der Digitale Bauantrag ermöglicht es, Bauanträge und weitere Anträge über Online-Formulare direkt beim zuständigen Landratsamt, der kreisfreien Stadt, Großen Kreisstadt oder Delegationsgemeinde einzureichen. Auch die am Computer entworfenen Pläne können unmittelbar dem Online-Antrag angehängt werden.

Der Digitale Bauantrag für Bayern ist vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit Unterstützung des Staatsministeriums für Digitales und des IT-Dienstleistungszentrums des Freistaats Bayern entwickelt worden. Ziel ist es, den Anwendungsbereich sukzessive auszudehnen, bis der Digitale Bauantrag flächendeckend in Bayern zur Verfügung steht. „Ich hoffe, dass der Digitale Bauantrag bald auch in den verbleibenden Städten und Gemeinden eingeführt wird“, so Bauminister Bernreiter. „Wir stehen dabei gerne mit Rat und Tat zur Seite.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)