Für mehr Schutz des Alpenraums: Jugendparlament der Alpenkonvention tagte in Rosenheim

Für mehr Schutz des Alpenraums: Jugendparlament der Alpenkonvention tagte in Rosenheim

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Europa – Wie kann man den Alpenraum zukünftig noch besser schützen und erhalten? Um Antworten auf diese Frage zu finden, treffen sich Jugendliche aus allen Alpenanrainerstaaten einmal im Jahr zum Jugendparlament zur Alpenkonvention (kurz YPAC). Diesmal wurde die Veranstaltung im Rosenheimer Karolinen-Gymnasium ausgetragen.

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung - der Besuch im Bayerischen Landtag. Foto: Copyright Karolinen Gymnasium Rosenheim

Der Besuch im Bayerischen Landtag war einer der Höhepunkt der mehrtägigen Veranstaltung für die Jugendlichen aus 7 Ländern. Foto: Copyright Karolinen-Gymnasium Rosenheim

Ins Leben gerufen wurde das Jugendparlament zur Alpenkonvention im Jahr 2006. Seitdem findet es jedes Jahr statt. Die Teilnehmenden aus sieben Länder „Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich, Slowenien und Lichtenstein) wechseln sich dabei als Austragungsort ab. Diesmal war Deutschland wieder an die Reihe. Ausrichter war dabei das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim.
Sowohl Planung als auch Ausrichtung der einwöchigen Veranstaltung übernahmen dabei die Schüler selbst. Unterstützung bekamen sie dabei von Lehrern und Eltern. „Wir sind ein sozial-wissenschaftliches Gymnasium. Die politische Erziehung unserer Schüler spielt da natürlich immer eine wichtige Rolle“, so die Schulleiterin Sigrid Rechenauer.

Junge Leute, die beim Jugendparlament zur Alpenkonvention mitmachen wollen, müssen sich dafür bewerben. Im Rosenheimer Karolinen-Gymnasium ist es in einigen Familien bereits schon Tradition, ein Teil des Jugendparlaments zu sein. „Einige unserer ehemaligen Schüler starteten auf diesem Wege sogar in eine politische Karriere“, erzählt Sigrid Rechenauer.

Diskutiert wird in englischer Sprache

Die erste Herausforderung bei der einwöchigen Tagung des Jugendparlament zur Alpenkonvention: diskutiert wird ausschließlich in englischer Sprache.
In Kleingruppen wurden Vorschläge erarbeitet und schließlich auf Papier gebracht. Fünf Vorschläge schafften es dann in die Schlussresolution. Nachhaltigkeit stand dabei im Fokus. Beispielsweise ging es darum, Einwegplastik aus den Läden zu verbannen, die nachhaltige Honigproduktion zu fördern oder Anbauflächen mit Tröpfchen zu bewässern.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Besuch im Bayerischen Landtag, bei dem die jungen Teilnehmer mit erfahrenen Politikern ins Gespräch kamen und ihre Standpunkte zum Schutz des Alpenraums nahebringen konnten.

Doch auch für Geselligkeit, Kennenlernen, Miteinander und Austausch gab es immer wieder Möglichkeiten. Dazu zählte beispielsweise ein bayerischer Abend. Wie bei der gesamten Veranstaltung übernahmen auch dort die Schüler des Karolinen-Gymnasiums die Verpflegung der Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region. Auf dem Programm stand außerdem ein Ausflug zur Sterntaler Filze.
(Quelle Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam / Foto: Copyright Karolinen-Gymnasium Rosenheim)

15.000 Euro im ICE gefunden: Ehrliche Finderin informiert Bundespolizei München

15.000 Euro im ICE gefunden: Ehrliche Finderin informiert Bundespolizei München

München / Hannover – Einen nicht alltäglichen Anruf erhielt die Bundespolizei am Sonntagmorgen (23.5.2025). Eine 33-Jährige fand in einem ICE auf der Fahrt von Hannover nach München eine Tasche mit 15.000 Euro Bargeld. Von dem Besitzer fehlt bis jetzt jede Spur.

Gegen 06:50 Uhr meldete sich eine 33-jährige Deutsche aus Leipzig und gab an, eine Tasche mit einer ungewöhnlich hohen Summe Bargeld auf einem Sitz im ICE gefunden zu haben. Eine Besitzerin oder ein Besitzer sei nicht ausfindig zu machen. Als der Zug in München eintraf, wartete eine Streife auf die ehrliche Finderin und übernahm die wertvolle Tasche. Eine Zählung ergab, dass es sich um 15.000 Euro Bargeld in ausschließlich 200-Euro-Scheinen handelte. Das Geld wurde sichergestellt. Erste Ermittlungen zu einer möglichen Herkunft des Geldes verliefen bisher erfolglos.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Garagenbrand in Aschau am Inn

Garagenbrand in Aschau am Inn

Aschau am Inn / Landkreis Mühldorf am Inn – Am Samstagnachmittag (22.5.2025) brach in einer Garage in Aschau am Inn (Landkreis Mühldorf am Inn) ein Feuer aus. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Brandursache ist noch unklar.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstagnachmittag, 22. März 2025, brach in einer Garage neben einem Mehrfamilienhaus ein Feuer aus. Durch den Brand wurden glücklicherweise keine Personen verletzt, ein Fahrzeug wurde stark beschädigt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden von der Kriminalpolizei Traunstein übernommen.

Am späten Samstagnachmittag (22. März 2025), um kurz vor 16.00 Uhr, ging über die Integrierte Leitstelle Traunstein die Mitteilung über den Brand einer Garage neben einem Mehrfamilienhaus in Aschau am Inn ein. Bei Eintreffen der alarmierten regionalen Feuerwehren stand die Garage, in welchem ein Pkw geparkt war, bereits in Flammen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet ein Pkw, welcher in der Garage parkte, in Brand und die Flammen griffen auf die Garage über. Der Pkw wurde dabei erheblich beschädigt. Durch den Brand wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf einen niedrigeren fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Waldkaiburg. Noch am Brandort übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizei Traunstein, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die Ermittlungen. Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadt Rosenheim informiert: Grüngutsammlung startet

Stadt Rosenheim informiert: Grüngutsammlung startet

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim informiert: Auch dieses Frühjahr findet die Grüngutsammlung der Stadt Rosenheim mit Großcontainern von dem heutigen Montag, 24 März bis einschließlich Samstag, 5. April statt. Bei der Grüngutaktion im Frühjahr muss das Grüngut zu den Containern gebracht und dort eingeworfen werden.

Es werden dazu in diesem Zeitraum an sieben Standorten Großcontainer aufgestellt:

  • Wertstoffinsel Lortzingstraße
  • Wertstoffinsel Pürstlingstraße
  • Wertstoffinsel Hochfellnstraße
  • Wertstoffinsel Turnerweg
  • Wertstoffinsel Gärtnerstraße
  • Sportplatz Pang
  • Wertstoffinsel Traberhofstraße/Kaltwiesstraße

Die Nutzung durch gewerbliche Betriebe ist nicht gestattet.

Nicht alle Pflanzenabfälle dürfen in die Grüngut-Container und Großcontainer

Gehölze der Gattung Prunus wie z. B. Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Kriecherl-, Mirabellen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume sowie Kirschlorbeer dürfen nicht mehr in die Grüngut-Container auf den Wertstoffinseln oder bei der Grüngutsammlung im Großcontainer im Frühjahr entsorgt werden. Stattdessen muss dieses Pflanzenmaterial am Wertstoffhof als Quarantänematerial kostenfrei abgegeben werden. Dieses Material wird anschließend zur Verwertung in das Müllheizkraftwerk gebracht.
Auch vom Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile und Neophyten, wie zum Beispiel der Riesen-Bärenklau, die Beifuß-Ambrosia und der Japanische Staudenknöterich, dürfen nicht mehr in die Grüngut-Container auf den Wertstoffinseln oder bei der Grüngutsammlung im Großcontainer im Frühjahr entsorgt werden. Stattdessen muss dieses Pflanzenmaterial am Wertstoffhof gesondert abgegeben werden und wird anschließend zur Verwertung in das Müllheizkraftwerk (MHKW) gebracht.

Zusätzlich stehen Privathaushalten aus dem Stadtgebiet Rosenheim für die Entsorgung des Grünguts – wie gewohnt das ganze Jahr über – die Grüngutcontainer an einigen Wertstoffinseln und der Wertstoffhof in der Innlände 25 zur Verfügung.
Es wird darauf hingewiesen, dass illegal abgelagertes Grüngut an den Straßen eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit Bußgeld geahndet werden kann. Außerdem kann es schädliche Auswirkungen auf die intakte Natur haben.

Weitere Informationen gibt es hier oder unter der Telefonnummer 08031 / 365-1692.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorrad-Saisonauftakt am Sudelfeld mit hohen Bußgeldern

Motorrad-Saisonauftakt am Sudelfeld mit hohen Bußgeldern

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Das sonnige Wetter am Samstag (22.5.2025) lockte viele Motorradfahrer zum Sudelfeld (Landkreis Oberaudorf). Die Polizei führte Lesermessungen durch. Trauriger Spitzenreiter war ein 23-jähriger Österreicher, der mit 125 km/h statt erlaubter 60 km/h unterwegs war.

Die Lasermessung wurde am späten Samstagnachmittag durchgeführt. Zum Teil stellte die Polizei schwere Geschwindigkeitsverstöße fest. So fuhr ein 54-jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seiner knapp 100-PS starken Suzuki bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h und muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.
Dem Österreicher, der es mit seiner KTM Supermoto auf der kurvenreichen Strecke auf 125 km/h brachte, erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot in Deutschland. Außerdem wird auch die für seinen Wohnort zuständige Bezirkshauptmannschaft (Verwaltungsbehörde) über den Verstoß informiert. Dadurch droht dem 23-jährigen auch in Österreich ein entsprechendes Fahrverbot.

„Die meisten Temposünder zeigten sich einsichtig“

„Bis auf wenige Ausnahmen zeigten sich die meisten Temposünder einsichtig und gelobten Besserung“, heißt es in dem Polizeibericht. Dies sei auch zu empfehlen, da beharrliche Verstöße zu noch empfindlicheren Bußgeldern und Fahrverboten, teilweise auch zum Entzug der Fahrerlaubnis oder des Motorrads führen können.
Die Polizei Brannenburg appelliert daher wie jedes Jahr, sich den Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu Herzen zu nehmen, geltende Verkehrsregeln zu beachten und – mit Hinblick auf die Unfallzahlen der vergangenen Jahre – die fahrerische Selbsteinschätzung, insbesondere bei Fahranfängern, zu überdenken.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild:: Symbolfoto re)

Verkehrsunfall zwischen Griesstätt und Wasserburg am Inn: Autofahrer schwer verletzt

Verkehrsunfall zwischen Griesstätt und Wasserburg am Inn: Autofahrer schwer verletzt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Schwerer Autounfall auf der Staatsstraße zwischen Griesstätt und Wasserburg am Inn am Sonntagabend (23.3.2025): Ein 27-jähriger kam von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug überschlug sich mehrfach.

Nach den Angaben der Polizei ist derzeit noch nicht klar, warum der 27-jährige aus dem Landkreis Rosenheim gegen 22.10 Uhr mit seinem Auto alleinbeteiligt von der Fahrbahn abkam und in ein angrenzendes Feld fuhr.
Der Fahrer konnte sich zwar selbst aus seinem Fahrzeug befreien, wurde aber schwer verletzt. Deshalb wurde auch ein Rettungshubschrauber hinzugezogen. Die Staatsstraße musste phasenweise komplett gesperrt werden.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn aufgenommen.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. März

Namenstag haben: Elias, Gabriel, Hidelinde, Karin, Margaret

3 bekannte Geburtstagskinder:

Alyson Hannigan (1974 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

Jim Parsons (1973 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der als einer der Hauptdarsteller in der US-Sitcom „The Big Bang Theory“ bekannt wurde und heute zu den bestbezahltesten Serienstars weltweit zählt.)

Harry Houdini (1874 – war ein berühmter ungarisch-US-amerikanischer Entfesselungs- und Zauberkünstler, Stuntman und Schauspieler. Sein bürgerlicher Name: Erik Weisz.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1908: Für den von ihm erfundenen handbetriebenen Scheibenwischer für die Windschutzscheiben der damaligen Kraftfahrzeuge erhält Prinz Heinrich von Preußen, der Bruder Kaiser Wilhelms II., ein deutsches Patent. Seine Erfindung findet allerdings wenig Anklang.
  • 1786: Wolfgang Amadeus Mozart vollendet sein 24. Klavierkonzert in c-moll (KV 491).
  • 2002: Bei der Oscarverleihung erhalten mit Halle Berry und Denzel Washington erstmals zwei afroamerikanische Schauspieler den Oscar für die beste Hauptrolle. Großer Gewinner ist der Film A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn mit vier Academy Awards.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
TSV 1860 Rosenheim, U21: Heimsieg gegen den SV Bad Feilnbach

TSV 1860 Rosenheim, U21: Heimsieg gegen den SV Bad Feilnbach

Rosenheim – Die U21-Fußballmannschaft des TSV 1860 Rosenheim kann sich über einen 3:1 Heimsieg gegen den SV Bad Feilnbach freuen (19.3.2025).

Bereits nach wenigen Minuten scheiterte man das erste Mal am starken Gästekeeper Florian Berger, der in der ersten Halbzeit immer wieder im Mittelpunkt stand und mit starken Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt.
49 Minuten waren gespielt, als Jakub Stolarski für die junge Rosenheimer Mannschaft den Bann brach. Bei seinem Schuss aus gut 16 Metern war Berger machtlos. In der 65. Minute erhöhte Dennis Befurt auf 2:0. Die Gäste kamen danach nochmal zurück. Maximilian Neupert brachte in der 78. Minute seine Farben nochmal zurück ins Spiel – gegen seinen Schuss aus kurzer Distanz war Rosenheims Keeper Murariu ohne Chance. Denys Bekhvandi erlöste mit seinem Tor zum 3:1 in der Nachspielzeit seine Farben und sorgte für den ersten Heimsieg!
Für unsere U21 geht es am Freitag, den 21.03.25 um 19:00 zuhause weiter! Gegner an der Jahnstraße ist der Tabellenführer ASV Flintsbach.

Aufstellung: Murariu, Schäpe, Hilger A., Stelter (35. Krasniqi), Befurt, Kevadiya, Ransberger, Bekhvandi, Syed, Stolarski, Popovic (73. Yokoyama)
Tore: 1:0 – Stolarski (49′), 2:0 – Befurt (65′), 2:1 – Neupert (78′), 3:1 – Bekhvandi (90′)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Das erste Gewitter im Jahr 2025 in Rosenheim

Das erste Gewitter im Jahr 2025 in Rosenheim

Rosenheim – Nach Tagen mit Sonne und milden Temperaturen hat es am heutigen Sonntagnachmittag (22.2.2025) das erste Gewitter des Jahres 2025 gegeben. Etwas Graupel war auch dabei.

Mit Sonnenschein ist es damit erst mal wieder vorbei. In den kommenden Tagen, bis einschließlich Donnerstag, 26. März, wird es immer wieder regnen. Erst zum Wochenende hin zeigt sich dann wieder die Sonne. Aber es bleibt weiter mild:
Die Natur freut sich sicher über den Regen. Vielerorts war es aktuell schon sehr trocken und die Waldbrandgefahr in der Region Rosenheim dementsprechend hoch.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Gstadt, Chiemsee, 1974

Gstadt, Chiemsee, 1974

Gstadt / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1974. Der Fotooldie entstand in Gstadt am Chiemsee. 

Idyllisch sieht das alte Foto aus.  Interessanter Hingucker sind neben dem Chiemseedampfer auch die alten Autos.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Feuerwehren des Landkreises Traunstein zum Weltwassertag

Feuerwehren des Landkreises Traunstein zum Weltwassertag

Traunstein / Bayern / Deutschland – Zum Weltwassertag am Samstag, 22. März, stellten die Feuerwehren des Landkreises Traunstein, diese wertvolle Ressource in den Fokus. Während sie das Wasser nutzen, um Brände zu löschen, müssen sie sich zugleich gegen seine zerstörerische Kraft wappnen.

Feuer und Wasser – Gegensätze, die Leben retten

Wasser ist das wichtigste Löschmittel der Feuerwehr. Dank seiner physikalischen Eigenschaften ist es besonders wirksam: Es kühlt heiße Oberflächen, verdrängt Sauerstoff durch Wasserdampf und ist in den meisten Fällen unbedenklich für Mensch und Umwelt. Ob Hausbrand oder Waldbrand – ohne Wasser wäre effektive Brandbekämpfung unmöglich.

Doch Wasser kann auch zur Bedrohung werden. Hochwasser und Starkregenereignisse nehmen zu und verursachen erhebliche Schäden. Feuerwehr und Katastrophenschutz stehen dann vor der Herausforderung, Menschen zu retten, Sachwerte zu schützen und den Auswirkungen extremer Niederschläge entgegenzuwirken.

Löschwasser – oft eine logistische Herausforderung

Die Sicherstellung der Löschwasserversorgung ist eine zentrale Aufgabe im Feuerwehrwesen. Während in Städten Hydranten als Hauptquelle dienen, muss auf dem Land oft auf Löschteiche, offene Gewässer oder Tankfahrzeuge zurückgegriffen werden. Ein Löschgruppenfahrzeug kann bis zu 2.000 Liter Wasser pro Minute verbrauchen – bei großen Bränden werden daher schnell mehrere zehntausend Liter pro Minute benötigt.
In entlegenen Regionen oder bei Waldbränden wird Wasser aus Brunnen, Bächen oder mobilen Speichern entnommen. Hier wird deutlich: Der Klimawandel mit sinkenden Grundwasserspiegeln und ausgetrockneten Gewässern erschwert zunehmend die Löschwasserversorgung. Daher sind nachhaltige Konzepte und ausreichende Wasservorräte von entscheidender Bedeutung.

Hochwasser und Starkregen – die zerstörerische Kraft des Wassers

Extremwetterereignisse nehmen zu – das zeigen nicht zuletzt die Flutkatastrophen der vergangenen Jahre. Die Überschwemmungen 2021 und 2024 haben ganze Landstriche verwüstet und zahlreiche Menschenleben gefordert. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und weitere Rettungskräfte standen wochenlang im Dauereinsatz. Die heimischen Helfer waren im vergangenen Jahr beispielsweise im Landkreis Donau an der Ilm zur Hochwasserhilfe im Einsatz, mussten aber auch in der Region unzählige Male ausrücken.
Besonders gefährlich sind Starkregenereignisse. Innerhalb von Minuten können Straßenzüge oder Keller überflutet werden. Zwischen 2001 und 2023 wurden in Deutschland etwa 24.000 solcher Ereignisse registriert aber auch der Chiemgau und Rupertiwinkel war in den vergangenen Jahren immer wieder von Dauer- Starkregenereignissen betroffen. In Städten sind die Folgen besonders gravierend, da die Kanalisation die Wassermassen oft nicht aufnehmen kann.

Feuerwehren setzen Pumpen ein, um Wasser abzuleiten, und errichten Sandsackbarrieren zum Schutz von Häusern. Der Landkreis Traunstein hat dazu eigenes mehrere große und leistungsfähige Pumpen beschafft, die von den Feuerwehren speziell für diese Zwecke eingesetzt werden. Die Zunahme solcher Einsätze erfordert jedoch weiterhin spezialisierte Ausrüstung und verbesserte Einsatzkonzepte.

Löschwasserrückhaltung – Umweltschutz bei der Brandbekämpfung

Beim Löschen von Bränden können Schadstoffe ins Wasser gelangen. Dies war besonders nach dem Sandoz-Unfall 1986 offensichtlich, als giftige Chemikalien in den Rhein gelangten. Um die Umwelt zu schützen, setzen Feuerwehren heute auf Löschwasserrückhaltungssysteme. Aber auch bei „alltäglichen“ Brandereignis haben die Verantwortlichen ein spezielles Augenmerk auf den Umweltschutz bei der Brandbekämpfung und ergreifen an Einsatzstellen entsprechende Maßnahmen.
In Industrieanlagen gibt es Auffangbecken, um verunreinigtes Wasser aufzufangen. Mobile Dämme und spezielle Pumpensysteme verhindern, dass belastetes Wasser in Flüsse oder Seen gelangt. Die Feuerwehr arbeitet eng mit Umweltexperten verschiedener Behörden zusammen, um Verschmutzungen zu minimieren und kontaminiertes Wasser fachgerecht zu entsorgen.

Gewässerverschmutzung – Einsätze mit Ölsperren

Nicht nur Brände, sondern auch Umweltunfälle erfordern den Einsatz der Feuerwehr. Öl- und Chemikalienunfälle auf Gewässern stellen eine massive Bedrohung für die Natur dar. 2023 wurde im Landkreis Traunstein eine Großübung durchgeführt, bei der Feuerwehren das Eindämmen und Beseitigen von Ölverschmutzungen trainierten.
Moderne Ölsperren verhindern, dass sich Schadstoffe unkontrolliert ausbreiten. Die Feuerwehr setzt zudem spezielle Saugpumpen und Bindemittel ein, um die Gewässer zu reinigen. Diese Einsätze zeigen die Vielseitigkeit der Feuerwehr und ihre bedeutende Rolle im Umweltschutz. Für die ehrenamtlichen Floriansjünger ist es eine besondere Herausforderung, die Natur zu schützen und dadurch die hohe Lebensqualität unserer Heimat zu erhalten.

Wasser ist Leben – ein bewusster Umgang ist entscheidend

Ob als Trinkwasser, Löschmittel oder Naturgewalt – Wasser ist unersetzlich. Doch der Zugang zu sauberem Wasser ist nicht selbstverständlich: Weltweit haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Der Klimawandel und wachsende Umweltbelastungen verschärfen die Situation weiter.
Zum Weltwassertag rufen wir als Feuerwehren im Landkreis Traunstein dazu auf, sich der Bedeutung von Wasser bewusst zu werden. Kreisbrandrat Christof Grundner betont „Wasser ist eine wertvolle Ressource, mit der wir sorgsam umgehen müssen. Nur so können wir die Versorgung sichern und Gefahren effektiv begegnen.“ Der Weltwassertag erinnert uns daran, wie entscheidend Wasser für unser Leben und unsere Sicherheit ist – und wie wichtig es ist, diese wertvolle Ressource zu schützen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier, Stefan Lohwieser / Beitragsbild: Archiv Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Urlaubsstimmung am Chiemsee bei Seebruck

Urlaubsstimmung am Chiemsee bei Seebruck

Rosenheim – Bei diesem Anblick kommt Urlaubsgefühl auf: So traumhaft schön ging der Tag am gestrigen Samstagabend (22.3.2025) am Chiemsee in Seebruck zu Ende. 

Der Chiemsee – das bayerische Meer: bei diesen Bildern weiß man, warum. Fotos: Hendrik Heuser

Mit Temperaturen bis 18 Grad und Sonne satt zog es am gestrigen Samstag viele Menschen hinaus in die freie Natur. Beliebtes Ausflugsziel war dabei natürlich der Bayerische Meer. Bei gerade mal 6,8 Grad lädt das Wasser dort zwar noch nicht zum Schwimmen ein. Ein Spaziergang an den Ufern tut aber auch gut. Zum Abend hin wurde man dann, beispielsweise in Seebruck, mit einem bilderbuchreifen Sonnenuntergang belohnt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)