In Rettenbach hebt sich bald wieder der Theatervorhang

In Rettenbach hebt sich bald wieder der Theatervorhang

Rettenbach / Landkreis Traunstein – In Rettenbach (Landkreis Traunstein) hebt sich bald wieder der Theatervorhang: Die Proben der „Rembocha Theaterer“ für das Stück „Ruhestand – und plötzlich war die Ruhe weg“ sind voll im Gange. Premiere wird am Freitag, 4. April, im Gasthaus Jobst gefeiert.

Das Lustspiel in drei Akten spielt im Frühstückszimmer der Pension „Bei Therese“ und zeigt, wie schnell sich aus einem beschaulichen, geregelten Leben ein ziemliches Durcheinander entwickeln kann. Der Pensionsbesitzerin Therese Klein ist nämlich dies genau so ergangen als ihr Julius Klein, von einem Tag auf den anderen in den Ruhestand geht und die heile Welt in der Pension ordentlich aufmischt.
Dies führt sogar so weit, dass man die Pensionsbesitzerin bis an den Rand des Wahnsinns treibt und die Herren der Schöpfung, das Ruder in der Pension übernehmen müssen – mit dramatisch lustigen Folgen. „Wie die Geschichte ausgeht und ob am Ende wieder Ruhe einkehrt, das dürfen sich unsere Gäste dann während der Vorstellung anschauen“, schmunzelt Irmi Gartner und ergänzt, „bereits an dieser Stelle darf ich versprechen, dass auch heuer bei den Zuschauern kein Auge trocken bleiben wird“.

Der Kartenverkauf ist bereits gestartet. Reservierungen nehmen Rosi und Konrad Jobst unter der Telefonnummer 0861/12868 entgegen. Restkarten – soweit vorhanden – gibt es auch an der Abendkasse. Der Preis pro Karte beträgt acht Euro.
Die Premiere findet am Freitag, 4. April um 20 Uhr statt. Am 5. April wird „Ruhestand – und plötzlich war die Ruhe weg“ ebenfalls um 20 Uhr gespielt. Am Sonntag (6. April) sind um 13:30 Uhr und um 19 Uhr Vorstellungen geplant. Am 11. April und am 12. April öffnet sich der Theatervorhang jeweils um 20 Uhr und am Sonntag (13. April) startet die letzte Vorstellung bereits um 19 Uhr.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Gründungskundgebung der „Friedensinitiative Rosenheim“

Gründungskundgebung der „Friedensinitiative Rosenheim“

Rosenheim – In der Rosenheimer Innenstadt findet am heutigen Samstag (22.3.2025) die Gründungskundgebung der „Friedensinitiative Rosenheim“ statt. Start ist um 14 Uhr am Mittertor. Danach steht ein Demozug auf dem Programm. 

Gegründet wurde die „Friedensintiative Rosenheim“ am 11. März 2025 „angesichts der eskalierenden militärischen Konflikte“ von Veronika Herwegh, Peggy Galic und Major a. D. Florian D. Pfaff.    „Ziel und Zweck ist die Bekämpfung von Hass, Hetze und Feindbildern, die Kriege fördern und stattdessen der Völkerverständigung, dem Interessenausgleich und der Diplomatie Gehör  zu verschaffen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Initiative.  Mehr dazu gibt es hier

Die Gründungskundgebung beginnt am Samstag, 22. März, um 14 Uhr am Rosenheimer MIttertor. Von dort führt der Demonstrationszug über den Ludwigsplatz zum Salzstadel, dann über die Stollstraße, die Samerstraße, die Münchener Straße, die Kufsteiner Straße, die Brixstraße, die Rathausstraße und dann über den Max-Josefs-Platz in die Heilig-Geist-Straße, wo noch eine Abschlusskundgebung stattfindet.
Die Stadt Rosenheim ruft in einer Presseinformation alle Demonstrations- und Verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Pressemitteilungen Friedensinitative Rosenheim und Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, 1980er

Münchener Straße, Rosenheim, 1980er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf unserem Fotooldie sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim.

Aktuell taucht dieser Bereich der Rosenheimer Innenstadt immer wieder einmal in den Schlagzeilen der Medien auf. Denn bei dieser Kreuzung beginnt die neue Fußgängerzone in der Münchner Straße, die nach wie vor für Diskussionen sorgt.
In den 1980er Jahren machte man sich darüber wohl noch eher weniger Gedanken. Da gab es aber auch noch nicht ganz so viel Verkehr wie heute. 😉
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Interpol-Fahndungserfolg am Flughafen München: Sexualstraftäter festgenommen

Interpol-Fahndungserfolg am Flughafen München: Sexualstraftäter festgenommen

Flughafen München – Interpol-Fahndungserfolg am Flughafen München am Freitag (21.3.2025): ein mutmaßlicher Sexualstraftäter wurde festgenommen. Dem 28-jährigen Franzosen wird unter anderem der sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Bundespolizei hat heute (21. März) am Flughafen München einen 28-jährigen französischen Staatsangehörigen festgenommen.
Der Mann war über Interpol international zur Fahndung ausgeschrieben. Ihm wird der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischer Schriften sowie der sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Der Verdächtige war auf dem Weg von Frankreich über München nach Japan, als er am Flughafen von Bundespolizisten kontrolliert und festgenommen wurde. Die Behörden in Andorra ermitteln gegen den Mann, weil er im Verdacht steht, in der Vergangenheit junge Frauen über soziale Netzwerke dazu gebracht zu haben, ihm Nacktfotos zu schicken, um sie damit zu erpressen.

Nach seiner Festnahme im Erdinger Moos wurde der Franzose dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert. Für das weitere Verfahren ist die Generalstaatsanwaltschaft München zuständig.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Vagen: Schülerin stürzt mit Fahrrad – Unfallverursacher flüchtet

Vagen: Schülerin stürzt mit Fahrrad – Unfallverursacher flüchtet

Vagen / Landkreis Rosenheim –  Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag (20.3.2025) in Vagen (Landkreis Rosenheim) stürzte eine 15-jährige Schülerin mit ihrem Fahrrad auf die Straße. Der Unfallverursacher flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die 15-jährige war am Donnerstag gegen 15.40 Uhr mit ihrem Fahrrad auf der Auenstraße in Vagen unterwegs. An der Kreuzung wollte sie der Straße geradeaus folgen, als von rechts ein schwarzer Audi aus dem Siedlerweg fuhr. Nach den Angaben der Polizei nahm der Autofahrer der Radlerin die Vorfahrt.
Um einen Zusammenstoß mit dem Auto zu verhindern, machte die Schülerin eine Vollbremsung, aufgrund sie mit ihrem Fahrrad auf die Straße stürzte und sich leicht verletzte.
Der Fahrer des schwarzen Audi (Rosenheimer Zulassung) flüchtete von der Unfallstelle, ohne Erste Hilfe zu leisten oder seine persönlichen Daten mitzuteilen. Er soll zwischen 20 bis 30 Jahre alt gewesen sein mit hellbraunen Haaren.
Die Polizei bittet sowohl den Unfallverursacher als auch Zeugen des Unfalls, sich mit der Polizeiinspektion Bad Aibling unter Telefon 08061 / 9073-0 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Miesbach: Kinder-Schnitzmesser am Waldspielplatz entwendet

Miesbach: Kinder-Schnitzmesser am Waldspielplatz entwendet

Miesbach – Am Waldspielpatz des Kindergartens in Parsberg in Miesbach wurden ,mehrere Kinder-Schnitzmesser entwendet, die erst kürzlich von den Eltern der Kinder gestiftet wurden. Außerdem wurde die Wildkamera beschädigt. Die Polizei bittet um Hinweise. 

Den Tatzeitraum grenzt die Polizei von 19. März 2025, 12 Uhr, bis 20.März 2ß25, 8.30 Uhr, ein. Die Polizeiinspektion Miesbach bittet um Hinweise unter Telefon 08025 / 299-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fischbachau: Quad fängt  Feuer – Fahrer wird verletzt

Fischbachau: Quad fängt Feuer – Fahrer wird verletzt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein Quad geriet am späten Freitagabend (23.3.2025) auf der Bundesstraße zwischen Aurach und Neuhaus (Landkreis Miesbach) in Brand. Der Fahrer, ein 53-jähriger Mann aus Grafing, musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 23.30 Uhr fuhr der 53-jährige, nach den Angaben der Polizei, mit seinem Quad auf der Bundesstraße 307 zwischen Aurach und Neuhaus. Aufgrund technischer Probleme toppte er das Fahrzeug. Innerhalb kürzester Zeit stand das Quad in Vollbrand. Die Feuerwehren aus Fischbachau, Schliersee und Neuhaus löschten die Flammen. Das Quad brannte komplett aus. Der Sachschaden wird mit rund 5000 Euro beziffert.  Der 53-jährige erlitt leichte Verletzungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Motorrad-Verkehrsunfall bei Grabenstätt

Tödlicher Motorrad-Verkehrsunfall bei Grabenstätt

Grabenstätt / Landkreis Rosenheim – Ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße bei Erlstätt (Landkreis Traunstein) endete am  Freitagnachmittag (21.3.2025) tragisch: Eine 43-jährige Motorradfahrerin aus Traunstein erlag kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitagnachmittag (21. März 2025), um kurz vor 16.00 Uhr, befuhr eine 83-jährige Traunsteinerin mit ihrem Pkw die Kreisstraße TS2 von Wolkersdorf kommend in Richtung Staatsstraße 2095. An der Einmündung in die St2095 wollte sie nach links in Richtung Traunstein abbiegen. Hierbei übersah die Pkw-Fahrerin eine von links kommende 43-jährige Motorradfahrerin aus Traunstein. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge.
Die Motorradfahrerin wurde schwerverletzt durch den Notarzt eines Rettungshubschraubers erstversorgt und in ein Klinikum transportiert. Hier erlag sie wenig später ihren schweren Verletzungen.
Die Pkw- Lenkerin wurde leicht verletzt in ein Klinikum transportiert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Polizeiinspektion Traunstein übernahm, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, die Ermittlungen zur Unfallursache. Hierfür wurde unter anderem ein Gutachter beauftragt.
Der Rettungsdienst war mit dem Hubschrauber Christoph 14 und mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Erlstätt, Wolkersdorf und Chieming.
Für die Arbeiten an der Unfallörtlichkeit war die Staatsstraße zwei Stunden komplett gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Am Sudelfeld droben ist der Winter noch daheim

Am Sudelfeld droben ist der Winter noch daheim

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Der Frühling startet 2025 bilderbuchreif mit Sonnenschein, Wärme und blauem Himmel – Aber endgültig verabschiedet hat sich der Winter noch nicht, wie unsere aktuellen Aufnahmen vom Sudelfeld (Landkreis Rosenheim) zeigen.

„Echt gute Bedingungen, tolle kleine Neuschneeauflage“, wurde uns aktuell (22.3.2025) vom Sudelfeld aus gemeldet. Insbesondere viele Tourengeher sind derer Tage am Sudelfeld unterwegs. Aber auch Skifahrer kommen noch auf ihre Kosten. Der Wedellift hat seinen Betrieb zwar schon eingestellt, andere Lifte sind aber noch im Einsatz.
(Quelle: Artikel. Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

1:5 Niederlage in Dresden besiegelt das Rosenheimer Saisonende

1:5 Niederlage in Dresden besiegelt das Rosenheimer Saisonende

Rosenheim – Das Saisonende der Rosenheimer Starbulls ist besiegelt. Auch beim 3. Auswärtsspiel der Playoff-Viertelfinalserie der DEL2 am Freitagabend (21.3.2025) gab es für die Grün-Weißen bis auf einen späten Ehrentreffer nichts zu holen: 1: 5.

Trotz vollem Line-up und dem 2:1-Heimsieg drei Tage zuvor im Rücken hatten die Starbulls den Dresdner Eislöwen an diesem Freitagabend deutlich weniger entgegenzusetzen als in den ersten vier Spielen der Serie. Die Grün-Weißen standen in der mit 4.232 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Arena am Ufer der Elbe in den Anfangsminuten stark unter Druck. Torwart Oskar Autio verhinderte mit sehenswerten Paraden einen frühen Rückstand.

Zwar schwammen sich die Starbulls bis Mitte des ersten Drittels frei, kamen zu nicht ungefährlich Schüssen. mussten dann aber eine fragwürde klein Strafe für Charlie Sarault hinnehmen. Und die erste Überzahlsituation münzten die Hausherren gleich in den Führungstreffer um. Andrew Yogan drückte freistehend einen Diagonalpass von Dane Fox ein (11.). Die vierte Reihe der Eislöwen erzwang keine zwei Minuten später das 2:0. Ricardo Hendreschke sprintete tief in die Rosenheimer Zone und legte zurück, Oliver Granz zog von der blauen Linie direkt ab und Nicolas Schindler gab der Scheibe in der Luft die entscheidende Richtungsänderung – Keeper Autio war machtlos (13.).

Emotionen kochten hoch

Die Rosenheimer Vorsätze, eine Wende im Spiel zu erzwingen, waren in den Anfangsmomenten des zweiten Drittels erkennbar. Ein Faustkampf zwischen Travis Ewanyk und Matthias Pischoff, der beiden Akteuren eine große Strafe einbrachte, dokumentierte die Emotionen, die mit von der Partie waren. Dann bestraften die Gastgeber die gleich mehrfache Inkonsequenz von Starbulls-Spielern in Zweikämpfen um die Scheibe eiskalt. Drew LeBlanc legte auf den von der Bank kommenden Sebastian Gorczik, der vor Autio völlig unbehelligt zum 3:0 eindrückte (26.).

Auf Rosenheimer Seite schied Ville Järveläinen, am Dienstag noch Siegtorschütze in der Verlängerung, wegen einer Fingerverletzung aus. Und kurz vor der zweiten Pause hebelte Tariq Hammond mit einem Steilpass die Starbulls-Defensive aus und der frei auf Autio zusteuernde Niklas Postel verwertete zum 4:0 (39.).
Im Schlussabschnitt erhöhte Tomas Sykora bei einem Konter mit einem unhaltbaren Abschluss ins rechte Kreuzeck auf 5:0 (45.). Bei einem vom gleichen Spieler ausgeführten Strafschuss blieb dagegen Oskar Autio Sieger (48.). Drei Minuten vor der für Rosenheim letzten Drittelsirene der Saison chippte Dominik Tiffels aus der neutralen Zone auf das Dresdner Gehäuse. Der zuvor erneut sicher und souveräne Elslöwen-Torwart Danny aus den Birken ließ den Puck prallen und Travis Ewanik staubte zum 1:5-Ehrentreffer ab (57.).
5:15 lautete das Torverhältnis nach den fünf Viertelfinal-Serienvergleichen mit den Eislöwen aus Rosenheimer Sicht. In insgesamt 20 Überzahlsituationen gelang den Starbulls kein Torerfolg. Auch beim letzten Auftritt in Dresden lief die Scheibe im Powerplay oft ordentlich, doch wiederum fehlten Überraschungsmomente und Konsequenz im Abschluss.

Starbulls-Chefcoach: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“

„Dresden hat uns im ersten Drittel ein bisschen den Schneid abgekauft. Wenn die zwei Tore nicht fallen, hätten wir vielleicht mehr Energie gehabt. Nach dem Ausfall von Ville musste ich alles umstellen und danach hat eigentlich nichts mehr geklappt. Dresden war heute besser, gar keine Frage. Meiner Meinung nach haben sie auch die Serie verdient gewonnen“, sagte Jari Pasanen nach dem letzten Auftritt seines Teams in der DEL2-Saison 2024/25. Der Starbulls-Chefcoach schloss aber mit lobenden Worten: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat immer alles gegeben und die Spieler können stolz darauf sein, was sie in dieser Saison erreicht haben.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Copyright Peter Lion)

ADAC-Test: Anhängerreifen – die meisten tun, was sie sollen

ADAC-Test: Anhängerreifen – die meisten tun, was sie sollen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Zum ersten Mal überhaupt hat der ADAC Anhängerreifen getestet. Obwohl Reifen ein großer Sicherheitsfaktor sind, stehen sie bislang nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Das erfreuliche Ergebnis der Tester: 8 von 10 Anhängerreifen sind empfehlenswert.

Insgesamt schafften es vier Reifen, eine gute Gesamtnote zu erreichen. Testsieger ist der Reifen von BK-Trailer mit der Note 2,1. Insbesondere beim Kurven- Aquaplaning und beim Rollwiderstand fiel hier die Bewertung gut aus. Auf dem zweiten Platz folgt der Linglong Radial R701 mit einer ebenfalls guten Gesamtnote von 2,3. Die Reifen von Radar und Boka vervollständigen die Gruppe der „guten“ Reifen (beide Note 2,4). Die Reifen von GT Radial und Security führen das Mittelfeld der als befriedigend bewerteten Reifen an. Der siebtplatzierte Trailermaxx entpuppte sich im Test als echter Spezialist. Mit dem niedrigsten Rollwiderstand im Testfeld spart er Energie, aber das nur ausreichende Ergebnis beim Kurven-Aquaplaning verhindert eine bessere Gesamtnote als 3,0. Der Wanda WR082 ist zwar im Aquaplaning etwas besser als der Trailermaxx, aber im Rollwiderstand und auf der nassen Kreisbahn schwächer. Das Schlussduo bilden die Reifen von Kenda und Nankang, jeweils mit der Note 3,6. Während der Kenda in keinem Bereich positiv auffällt, kann der Nankang mit einem niedrigen Rollwiderstand glänzen – den er sich aber mit schwachen Leistungen bei Nässe erkauft.

So hat der ADAC getestet:

Alle Reifen im Test sind explizite Anhängerreifen mit der Bezeichnung „trailer use only“ oder „free rolling tyre“, wobei die bekannten Pkw-Reifenmarken im Anhängerreifensegment kaum vertreten sind. Ausgewählt wurde die für Anhänger typische Größe 185 R 14, sie tragen den Geschwindigkeitsindex N für Geschwindigkeiten bis 140 km/h.
Die Anhängerreifen wurden auf dem Contidrom in Hannover unter zwei Testbedingungen untersucht: Einmal auf nasser Kreisbahn und einmal bei Aquaplaning. Getestet wurde das Kurven- und Bremsverhalten. Die Reifen waren jeweils auf einem Camper-Anhänger und auf der Vorderachse eines VW Polo montiert, da nicht alle Messinstrumente mit Anhängern kompatibel sind. Die Ergebnisse sind jedoch vollständig übertragbar.

Alternativ zu den klassischen Anhängerreifen können auch Transporterreifen auf einen Anhänger montiert werden, allerdings lohnt sich dieser teurere Reifen nur für Nutzer, die Wert auf Wintertauglichkeit oder besonders gute Bremseigenschaften legen. Zum Vergleich haben die ADAC Tester je einen Sommer- und einen Ganzjahrestransporterreifen mitlaufen lassen und festgestellt: Der Sommerreifen zeigt nur auf trockener Fahrbahn bessere Leistung durch einen kürzeren Bremsweg, der Ganzjahresreifen bietet auf schneebedeckter Fahrbahn einen Vorteil vor reinen Anhängerreifen.

Prinzipiell ist es auch möglich, einen Anhänger mit normalen Pkw-Reifen zu bestücken, die zweifellos den besten Grip bieten. Zu beachten gilt jedoch: Um die erforderliche Traglast eines Anhängers mit einem Pkw-Reifen abzudecken, muss man oftmals auf größere und breitere Reifendimensionen wechseln, wobei die Reifen natürlich in den Bauraum des Anhängers passen müssen. Anschließend muss ein Prüfer die Sondergrößen eintragen, wozu man üblicherweise ein Gutachten vom Bremsen- und Chassishersteller des Anhängers benötigt. Neben den vergleichsweisen teuren Reifen sind auch Felgen mit der passenden Traglast nötig. Empfehlen können die ADAC Experten das noch aus einem weiteren Grund nicht: Die Kombination aus haftstarken Reifen und einem möglicherweise hohen Schwerpunkt des Anhängers kann diesen zum Kippen bringen. Deshalb sind Pkw-Reifen nur für flache Anhänger oder Anhänger mit niedrigem Schwerpunkt ratsam.

Tipps für die richtige Handhabung:

Entscheidend ist der richtige Reifendruck, abhängig von der Anhängerbeladung. Auskunft darüber gibt eine Reifendrucktabelle des Anhängerherstellers. Nicht selten sind bis zu 4,5 bar erforderlich, dies ist meist nur schwer mit Geräten an Tankstellen zu erreichen, sondern eher in einer Werkstatt.
Bei Beschädigungen am Anhängerreifen sollte man diesen umgehend austauschen – bei bereits merklich abgefahrenem Profil gleich beide Reifen der Achse. Anders als am Pkw bemerkt man einen beschädigten und dadurch unrund laufenden Reifen am Anhänger nicht durch ein zitterndes Lenkrad oder ähnliches.
Wenn Anhänger längere Zeit stehen, sollten die Reifen durch Aufbocken oder zumindest Reifenwannen geschützt werden. Auch Schutz vor Regen und Sonnenlicht ist wichtig, um die Reifen möglichst lange zu erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Starbulls Nachwuchs: U17 zieht ins Halbfinale ein

Starbulls Nachwuchs: U17 zieht ins Halbfinale ein

Rosenheim – Die U17 der Starbulls hat es geschafft. Nach einer spannenden Playoff-Serie gegen Landshut sicherte sich das Team den Einzug ins Halbfinale.

Spiel 1 in Landshut begann stark, und die Starbulls hielten zwei Drittel lang gut mit. Doch nach dem ersten Gegentor platzte bei den Gastgebern der Knoten, und die Rosenheimer mussten sich geschlagen geben. Am Sonntag im heimischen ROFA-Stadion folgte die eindrucksvolle Antwort: Mit einer herausragenden Leistung erzwang das Team die Overtime, in der Christoph Leitner mit seinem Siegtreffer die Starbulls zum verdienten 1:1-Serienausgleich schoss.
Das alles entscheidende dritte Spiel am Mittwoch in Landshut wurde zu einem wahren Krimi. Nach einem 2:0-Rückstand kämpfte sich die U17 zurück und drehte die Partie zur 2:3-Führung. Doch Landshut schaffte noch den Ausgleich, sodass die Entscheidung vertagt wurde. Alle drei Tore fielen durch den Stürmer Christoph Leitner. Eine torlose Overtime führte ins Penaltyschießen, in dem beide Teams sich nichts schenkten. Schließlich war es Torwart Anton Röckl, der mit einem entscheidenden Save den Weg ins Halbfinale ebnete.

Das Halbfinale

Im Halbfinale treffen die Starbulls nun auf die Jungadler Mannheim in einer Best-of-Five-Serie. Die ersten beiden Spiele finden auswärts in Mannheim statt: Spiel 1 am heutigen Samstag um 16:45 Uhr und Spiel 2 am Sonntag um 11 Uhr. Spiel 3 folgt am 27. März um 19 Uhr im heimischen ROFA-Stadion. Falls notwendig, steigt Spiel 4 am 28. März um 17 Uhr ebenfalls in Rosenheim, während ein mögliches Spiel 5 am 1.4. um 18:15 Uhr in Mannheim ausgetragen wird.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (L.K.) / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)