Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. März

Namenstag haben: Clemens, Elmar, Herlinde, Lea, Reinhilde

3 bekannte Geburtstagskinder:

Reese Witherspoon (1976 –  ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)

Hubert Kah (1961 – ist ein deutscher Musiker der „Neuen Deutschen Welle“, dessen größte Hits die Songs „Rosemarie“ und „Sternenhimmel“ waren.)

Andrè Heller (1947 – ist ein österreichischer Künstler, der international bekannt wurde durch die Swarovski Kristallwelten und seine Show „Afrika Afrika“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1935: Vom Berliner Funkturm wird das erste reguläre Fernsehprogramm der Welt abgestrahlt. Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky eröffnet die Ausstrahlung des Senders Fernsehsender „Paul Nipkow“.
  • 1994: Steven Spielbergs Holocaust-Drama Schindlers Liste wird mit sieben Academy Awards ausgezeichnet, unter anderem in der Kategorie Bester Film.
  • 1907: Der Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, stellt ein Viertel des Landes unter Naturschutz und schafft damit die Grundlage für den heutigen Etosha-Nationalpark.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Tag der offenen Tür bei der Stadtkapelle Rosenheim

Tag der offenen Tür bei der Stadtkapelle Rosenheim

Rosenheim – Die Jugendabteilungen der Stadtkapelle Rosenheim laden alle Musikinteressierten zum „Tag der offenen Tür“ ein: Am Sonntag, 23. März, von 13  bis 16.30 Uhr öffnet das Bürgerhaus Happing seine Türen.

Musikbegeisterte, die bereits ein Instrument spielen oder es gerne lernen möchten, sind herzlich willkommen!
Dank der Unterstützung der Musikschule Rosenheim haben Besucher die Möglichkeit, verschiedene Instrumente auszuprobieren.

Konzerte zu Beginn und Abschluss der Veranstaltung

Ein besonderes Highlight des Nachmittags sind die Konzerte der Jugendabteilungen, die sowohl zu Beginn als auch zum Abschluss der Veranstaltung stattfinden. Die Musikschlümpfe, unsere Kleinsten, die Jugendkapelle sowie die Jugendbigband werden mit ihren Auftritten zeigen, wie viel Freude Musik bereiten kann.
Doch das ist nicht alles: Für noch mehr Spaß sorgt ein Musikquiz mit Preisen. Für die kleinen Besucher gibt es zudem Kinderschminken, während die Erwachsenen sich bei Kaffee und Kuchen austauschen können.
(Quelle. Pressemitteilung Stadtkapelle Rosenheim / Beitragsbild: Stadtkapelle Rosenheim)

„Ned mit mir“: Das Präventionskabarett in Mühldorf am Inn

„Ned mit mir“: Das Präventionskabarett in Mühldorf am Inn

Mühldorf am Inn – Die Vergangenheit zeigt, dass es auch im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu einer hohen Anzahl an betrügerischen Anrufen kam. Mit der kostenfreien Kabarettvorstellung „Ned mit mir!“ möchte Tom Bauer in Zusammenarbeit mit der Polizei unter anderem auf die perfiden Betrugsmaschen aufmerksam machen und eindringlich warnen.

Immer wieder werden Bürger Opfer von sogenannten Schockanrufen beziehungsweise Anrufen von falschen Polizeibeamten. Insbesondere ältere Menschen übergeben dabei liebgewonnene Schmuckgegenstände oder erspartes Vermögen in Form von Bargeld an die Betrüger. Erst im Nachhinein erfährt die Polizei durch die Geschädigten oder deren Vertrauensperson von der perfiden Tat.
In Zusammenarbeit mit dem Kreisbildungswerk Mühldorf e. V., dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd und dem Kabarettisten Tom Bauer werden alle Interessierten zum Präventionskabarett „Ned mit mir“ im Haberkasten in Mühldorf am Inn eingeladen. Unter dem Motto „Lassen Sie sich nicht täuschen und lachen Sie dem Betrug ins Gesicht“ machen der Kabarettist und die Kriminalpolizeiliche Fachberaterin Elisabeth Fritzsch von der Kriminalpolizeistation Miesbach in einem Programm voller Musik, Humor und Informationen auf Gefahren wie Enkeltrick, Schockanrufe sowie Eigentumskriminalität aufmerksam.
Die Vorführung findet am Dienstag, 25. März, um 14.30 Uhr im Haberkasten, in Mühldorf am Inn statt. Einlass der eintrittsfreien Veranstaltung ist bereits um 13.30 Uhr.

Darüber hinaus kann die Veranstaltung zu weiteren Terminen besucht werden:
8.4.2025, 16 Uhr, Burghausen, Bürgersaal
18.9.2025, 15 Uhr, Tuntenhausen, Wallners Landgasthof zur Post
23.9.2025, 14.30 Uhr, Schönau am Königssee, Gasthaus Unterstein
30.9.2025, 14 Uhr, Miesbach, Kulturzentrum Waitzinger Keller
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freie Waldorfschule Rosenheim: Präsentation der Jahresarbeiten der 12. Klasse

Freie Waldorfschule Rosenheim: Präsentation der Jahresarbeiten der 12. Klasse

Rosenheim – Die 12. Klasse der Freien Waldorfschulen Rosenheim lädt alle Interessierten zur Präsentation der Jahresarbeite, vergleichbar zu den W-Seminaren an den staatlichen Gymnasien, ein – am heutigen Freitag, 21. März, ab 17 Uhr und am Samstag, 22. März ab 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nach einem Jahr intensiver Auseinandersetzung mit individuell gewählten Themen stehen die vielfältigen Projekte jetzt vor der Präsentation. Es erwarten Sie Vorträge, zu Themen wie beispielsweise „Privatsphäre im Internet“, „Die lebenswerte Innenstadt“ bis hin zu „Musik – Emotionen – Malerei“.

Die Präsentationen sind in Themenblöcke mit jeweils drei bis vier Vorträgen mit anschließender Fragerunde eingeteilt. Außerdem besteht die Möglichkeit mit den Schülern in den Pausen an ihren Ständen ins Gespräch zu kommen, dort werden die schriftlichen, praktischen und künstlerischen Arbeiten präsentiert. Das Programm ist auf der Homepage der Schule bereitgestellt. Der Eintritt ist frei – für Verpflegung ist gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Firma Huber Seiler, Rosenheim, 1956

Firma Huber Seiler, Rosenheim, 1956

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1956. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das ehemalige Bastelgeschäft Huber-Seiler in Rosenheim.

Viele Jahre war Huber-Seiler in der Kaiserstraße in Rosenheim die Anlaufstelle für alle, die Bastelzubehör kaufen wollten. Außerdem bekam man dort Deko- und Einrichtungsartikel und Tierfutter.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion

Rosenheim – Öffentlicher Eislauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 13) im städtischen Eisstadion zu folgenden Zeiten statt:

Montag, 24. März: 8 bis 12:50 Uhr
Dienstag, 25. März: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis12:50 Uhr (Von 9:50 Uhr bis 11:20 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Mittwoch, 26. März: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Donnerstag, 27. März: 8 bis 9:40 Uhr und 11:20 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Freitag, 28. März: 8 bis 9:40 Uhr und 10:50 bis 12:50 Uhr (Von 9:50 bis 10:40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
Samstag, 29. März: Kein öffentlicher Eislauf
Sonntag, 30. März: 13 bis 15 Uhr
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eistadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühling ist in Rosenheim angekommen: Stadtgärtnerei hat 7.500 Pflanzen und Blumen gepflanzt

Frühling ist in Rosenheim angekommen: Stadtgärtnerei hat 7.500 Pflanzen und Blumen gepflanzt

Rosenheim – Der Frühling ist in Rosenheim angekommen. Die Stadtgärtnerei hat in den vergangenen Tagen die Innenstadt mit insgesamt 7500 Pflanzen und Blumen ausgestattet.

Die Herbstbepflanzung wurde abgeräumt und durch Frühlingsblumen wie verschiedene Narzissen, Hyazinthen, Bellis, Primeln oder Ranunkeln ersetzt, beispielsweise in den Pflanztrögen am Max-Josefs-Platz, am Ludwigsplatz oder am Riedergarten.
„Unsere Stadtgärtnerei hat wieder einen grandiosen Job gemacht und bringt den Frühling mitten in die Stadt. Wir führen das erfolgreiche Konzept von „Rosenheim blüht auf“ auch in diesem Jahr fort und wir zeigen unsere Stadt in bestem Licht“, freut sich Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim) 

Trotz Waldbrandgefahr in Rosenheim: Unerlaubtes Lagerfeuer an der Mangfall

Trotz Waldbrandgefahr in Rosenheim: Unerlaubtes Lagerfeuer an der Mangfall

Rosenheim – Trotz aktueller Waldbrandgefahr entfachte ein 41-jähriger zusammen mit drei Kindern am Mangfallufer in der Endorfer Au  in Rosenheim am Donnerstagabend (20.3.2025) illegal ein Lagerfeuer. 

Gegen 19 Uhr hörte ein Spaziergänger vom Turnersteg aus ein Knistern vom Mangfallufer her. Rauch stieg auf. Er informierte die Polizei. Als diese vor Ort eintraf, traute sie ihren Augen nicht. Trotz aktueller Waldbrandgefahr hatte ein 41-jähriger Rosenheimer zusammen mit drei Kindern ein Lagerfeuer entfacht.
Der Rosenheimer war zudem, laut Polizeiangaben, stark alkoholisiert. Ein Alkoholtest vor Ort ergab einen Wert von eineinhalb Promille.
Der Mann gab an, er habe den Kindern beibringen wollen, wie man ein Feuer macht. Das Lagerfeuer wurde im Beisein der Beamten abgelöscht.
Der Mann muss sich nun wegen Herbeiführens einer Brandgefahr, Verstößen gegen das Bayerische Waldgesetz und gegen die Stadtsatzung der Stadt Rosenheim verantworten.

Aktuell hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Die Polizei weißt aufgrund der geringen Niederschlagsmengen und der hohen Trockenheit auf die aktuelle Waldbrandgefahr in Bayern hin. Aufgrund der oft nur geringen Niederschlagsmengen der letzten Tage und Wochen, herrscht in vielen Regionen Bayerns Trockenheit. Durch die derzeitige Hochdruckwetterlage ist die Waldbrandgefahr gestiegen und es besteht regional eine hohe Waldbrandgefahr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in Lagerhalle in Grabenstätt

Brand in Lagerhalle in Grabenstätt

Grabenstätt / Landkreis Traunstein – Brand in einer Lagerhalle in Grabenstätt (Landkreis Traunstein) am Freitagmorgen (21.3.2025): Die Flammen griffen auch auf das Gebäude über. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am frühen Freitagmorgen (21. März 2025), um kurz nach 5.00 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle in Traunstein die Mitteilung über einen Brand einer Lagerhalle in Grabenstätt ein. Als die sofort alarmierten umliegenden Feuerwehren auf dem Firmengelände eintrafen, stand das Gebäude bereits in Flammen. Wie die ersten Untersuchungen vor Ort ergaben, gerieten nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Kraftfahrzeuge, welche sich in der Halle befanden, in Vollbrand. Die Flammen griffen anschließend auf das Gebäude über.
Den Einsatzkräften der Feuerwehren gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und die Flammen vollständig abzulöschen. Die beiden Fahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört und das Lagerhallengebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand.     

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Traunstein. Noch am Brandort übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizei die Untersuchungen zur Brandursache. Fortgeführt werden diese von den Brandfahndern der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein. Angaben zur Brandursache können derzeit noch nicht gemacht werden. Die Untersuchungen hierzu dauern an.  
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Flughafen München: Drei Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen

Flughafen München: Drei Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen

Flughafen München – Die Bundespolizei am Flughafen München hat gestern (20. März) drei Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Im Terminal 2 wurde ein 28-jähriger Marokkaner aus der Schweiz rücküberstellt. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Passau wegen unerlaubter Einreise vor. Er hat noch eine Restfreiheitsstrafe von 89 Tagen zu verbüßen, die er nun in Abschiebehaft verbringen wird. Auf Anordnung des Haftrichters beim Amtsgericht Erding wurde er in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hof eingeliefert.
Ebenfalls in Abschiebehaft musste ein 36-jähriger Türke genommen werden, der aus Warschau überstellt wurde. Gegen ihn lag ein Haftbefehl zur Sicherung der Abschiebung der Regierung von Mittelfranken vor. Bundespolizisten nahmen ihn fest und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Hof.
Bereits am frühen Morgen kontrollierten Bundespolizisten einen 43-jährigen Rumänen, der aus Bukarest einreiste und nach Barcelona weiterreisen wollte. Gegen ihn lag jedoch ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen besonders schweren Falls des Diebstahls vor. Nach seiner Vorführung beim Haftrichter in Landshut wurde er in die Justizvollzugsanstalt Landshut überstellt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

München: Fahrkartenkontrolle eskaliert – 29-jähriger würgt Kontrolleur bewusstlos

München: Fahrkartenkontrolle eskaliert – 29-jähriger würgt Kontrolleur bewusstlos

München – In München eskalierte am Donnerstagvormittag (20.3.2025) eine Fahrkartenkontrolle in einer S-Bahn. Ein 20-jähriger ohne gültigen Fahrschein würgte einen Kontrolleur bewusstlos. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nachdem ein 29-Jähriger in einer S-Bahn der Linie 4 ohne gültigen Fahrausweis von einem Kontrolleur angetroffen wurde, weigerte er sich, seine Personalien anzugeben. Die Situation eskalierte derart, dass der Fahrscheinlose den DB-Mitarbeiter in den Schwitzkasten nahm und bis zur Bewusstlosigkeit würgte. Am Donnerstagvormittag (20. März) gegen 10.45 Uhr fuhr ein 29-jähriger türkischer Staatsangehöriger ohne gültigen Fahrschein von Fürstenfeldbruck nach München Pasing. Als er von einem 44-jährigen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG einer Fahrkartenkontrolle unterzogen wurde und kein gültiges Ticket vorzeigen konnte, verweigerte er die Angabe seiner Personalien und wurde aggressiv, sodass zwei weitere Kontrolleure zur Unterstützung hinzu kamen. Zudem weigerte er sich, die S-Bahn am Bahnhof Pasing zu verlassen. Aufgrund des aggressiven Verhaltens des 29-Jährigen kam es zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der 29-Jährige den 44-Jährigen in den Schwitzkasten nahm und bis zur Bewusstlosigkeit würgte, woraufhin beide zu Boden fielen.

Der Würgegriff konnte durch das Eingreifen der beiden anderen Kontrolleure beendet werden. Am Boden wurde der 29-Jährige von den Kontrolleuren fixiert, wobei er massiv um sich schlug. In Pasing stiegen alle Beteiligten aus. Der 29-Jährige wurde anschließend bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Bundespolizei festgehalten. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann aggressiv und musste gefesselt zur Wache in der Denisstraße gebracht werden. Der 44-Jährige klagte über Atembeschwerden und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Erhebliche körperliche Schäden sind nach derzeitigem Stand nicht entstanden. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete bei dem Türken, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, eine sofortige Blutentnahme sowie eine Vorführung beim Haftrichter für den heutigen Tag an. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichen von Leistungen werden von der Bundespolizei geführt.
(Quelle. Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

„Falter im Fokus“. LBV ruft zum Melden von Schmetterlingen auf

„Falter im Fokus“. LBV ruft zum Melden von Schmetterlingen auf

Hilpoltstein / Bayern – Schon den ersten Schmetterling des Jahres entdeckt? Mit den ersten wärmeren Frühlingstagen sind auch die farbenfrohen Luftakrobaten wieder unterwegs. Bereits zum zweiten Mal bittet der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) im Rahmen des Mitmachprojekts „Falter im Fokus“, ganz besonders auf drei Schmetterlingsarten zu achten und jede Beobachtung dem LBV zu melden: Admiral, Schwalbenschwanz und Taubenschwänzchen.

„Mehr als 3.200 Menschen beteiligten sich vergangenes Jahr an der Aktion und meldeten uns über 8.600 Falter. In diesem Jahr geht das beliebte Mitmachprojekt in die Verlängerung, doch eine Sache ist anders: Die Meldezeiträume der drei Fokusarten beschränken sich nicht mehr auf bestimmte Monate – stattdessen sollen Beobachtungen das ganze Jahr über gemeldet werden“, erklärt Thomas Aumer, Leiter des Referats Artenschutz beim LBV. Meldungen sind möglich unter www.lbv.de/falter-im-fokus.

Schmetterling Admiral auf rosa Blüte. Foto: re

Ein bildschöner Geselle: der Admiral. Fotos: re

Eine der drei Fokusarten ist der Admiral. Er ist ein häufiger Gartenbesucher, aber auch an lichten Waldstellen, auf Obstwiesen und an Feldwegen ist er vom Frühjahr bis in den Spätsommer hinein oft zu sehen. Erkennbar ist er an seiner gezackten, roten Binde und den weißen Balken an den Flügelspitzen. „Ursprünglich ist der Admiral ein Wanderfalter, der im Herbst wie viele Zugvögel über die Alpen in den Süden zieht“, so Thomas Aumer. „Wer den Edelfalter dieses Jahr bereits entdeckt hat oder in den kommenden Tagen beobachtet, hat mit großer Wahrscheinlichkeit ein Exemplar vor sich, das die Wintermonate im Freistaat verbracht hat.“ Ab April kehren dann auch die Admirale aus dem Süden zurück. Um den Admiral zu unterstützen, ist es wichtig, Brennnesseln stehen zu lassen: Dort legen die Weibchen vom späten Frühjahr bis in den Sommer bevorzugt ihre Eier ab.

Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen: ihr Flug erinnert an einen Kolibri.

Auch ein Großteil der Taubenschwänzchen hat den Winter in wärmeren Gefilden verbracht. Diese Art fällt vielen Menschen auf, weil ihr schneller schwirrender Flug an einen Kolibri erinnert. Im späten Frühjahr wandern zahlreiche Individuen, die in Süd- und Westeuropa sowie Nordafrika geschlüpft sind, nach Bayern. Einige von ihnen bleiben den Sommer über im Freistaat, andere sind nur Durchzügler auf ihrem Weg weiter in Richtung Nordern. „Zwar gab es auch bei den Taubenschwänzchen in der Vergangenheit Individuen, die eine Überwinterung in Bayern wagten, mit zunehmend milderen Wintern könnten es aber mehr werden und die Überwinterungsversuche zunehmend erfolgreich sein“, erklärt Thomas Aumer. Über Veränderungen im Verhalten der beiden Wanderfalterarten könnten auch die Meldungen aus der Bevölkerung Aufschluss geben.

Schwalbenschwanz. Foto: re

Schwalbenschwanz: wird leider immer seltener gesichtet.

Der Schwalbenschwanz verbringt den Winter als Puppe. Wenn die Temperaturen in den kommenden Wochen steigen, schlüpfen daraus die majestätischen Schmetterlinge mit der auffällig schwarz-gelben Färbung und den namensgebenden Flügelfortsätzen. Die Weibchen legen ihre Eier auf Doldenblütler wie Wilde Möhre, Fenchel oder Dill, von deren Blättern sich die Raupen nach dem Schlüpfen ernähren. „Obwohl der Schwalbenschwanz schnell und weit fliegen und so leicht neue Lebensräume aller Art besiedeln kann, nehmen seine Bestandszahlen aus verschiedenen Gründen ab“, weiß der Referatsleiter Artenschutz. „Werden Wiesen beispielsweise zu häufig gemäht und gemulcht oder kommen vermehrt Pestizide und Dünger zum Einsatz, kommen dabei oft die Raupen, Eier und Puppen des Schwalbenschwanzes zu Schaden.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild, Fotos: re)