Fit in der Obstbaumfpflege

Fit in der Obstbaumfpflege

Landkreis Rosenheim – Fit in der Obstbaumpflege: 18 Mitarbeiter kommunaler Bauhöfe aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim bildeten sich  einen Tag lang im Schnitt von Obstbäumen weiter.

Susanne Summerer, Roman Pröll und Daniel Richter von der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege organisierte die Schulung gemeinsam mit dem Streuobstberater Martin Landes vom Landratsamt Rosenheim. Ihr Ziel: Regelmäßige Fortbildungen zum Obstbaumschnitt für Bauhofmitarbeiter an wechselnden Standorten im Landkreis.
Beim Kellerwirt in Wasserburg lernten die Teilnehmer vormittags die Grundlagen des Obstbaumschnitts für Hochstämme kennen. Neben Erziehungs- und Erhaltungsschnitt stand der Kronenschnitt nach Oeschberg im Fokus. Nachmittags übten die Bauhofmitarbeiter das Gelernte auf der Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Wasserburg in der „Inneren Lohe“.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Susanne Summerer)

Neue Grüngutannahme am Wertstoffhof Bad Feilnbach ab 2026

Neue Grüngutannahme am Wertstoffhof Bad Feilnbach ab 2026

Bad Feilnbach / Landkries Rosenheim – Mit Beginn des Jahres 2026 können die Bürger in Bad Feilnbach ihr Grüngut direkt auf dem gemeindlichen Wertstoffhof anliefern. Dort entsteht eine neue Annahmestelle für Grüngut. Die Kosten übernimmt der Landkreis Rosenheim. Das beschloss der Kreisausschuss jüngst einstimmig.
>Rosenheims Landrat Otto Lederer hatte sich zuvor im Ausschuss für diese Lösung ausgesprochen: „Natürlich wäre es schön, noch mehr Flächen zur Verfügung zu haben. Aber im Rahmen der Möglichkeiten ist es die aktuell beste Lösung. Zur optimalen Nutzung der vorhandenen Fläche dient auch die geplante Einbahnstraßenregelung auf dem Wertstoffhof.“

<h5Kosten werden auf rund 468.000 Euro geschätzt

Ein Planungsbüro schätzt die Kosten auf rund 468.000 Euro. Unter anderem werden eine Betonplatte und ein Kanalanschluss für die Entwässerung des Sickerwassers errichtet. Zudem ist eine neue Ausfahrt erforderlich. Damit die Bürgerinnen und Bürger sicher anliefern können, wird es auf dem Wertstoffhof eine Einbahnstraßenregelung geben.
Derzeit befindet sich die Annahmestelle für Grüngut auf einem an den Wertstoffhof in Bad Feilnbach angrenzendem Grundstück. Der Mietvertrag dazu wurde zum 31. Dezember dieses Jahres gekündigt. Um unnötige Anfahrtswege zu umliegenden Grüngutannahmestellen oder zur Kompostieranlage in Bruckmühl zu vermeiden, wird die neue Annahmestelle in den bestehenden Wertstoffhof integriert.

Träger eines jeden Wertstoffhofes ist jeweils die örtliche Gemeinde. Die Kosten für die Errichtung bzw. den Erhalt eines Wertstoffhofes übernimmt aber der Landkreis. So ist es im Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetz geregelt.
(Quelle. Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Handwerk trifft Hightech: Landrat Lederer besucht Bäckerei Bauer in Stephanskirchen

Handwerk trifft Hightech: Landrat Lederer besucht Bäckerei Bauer in Stephanskirchen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Einen Einblick in die Welt der modernen Bäckereikunst erhielt der Rosenheimer Landrat Otto Lederer kürzlich bei seinem Besuch in der Produktionsstätte der Bäckerei Bauer in Stephanskirchen.

Begleitet wurde Lederer von Kreishandwerksmeister Rudi Schiller und dem Bürgermeister von Stephanskirchen Karl Mair. Geschäftsführer Christian Bauer führte die Gruppe durch die Backstube des Familienbetriebs.

Bäckerei Bauer setzt auf traditionelles Bäckerhandwerk

Die Bäckerei Bauer setzt auf traditionelles Bäckerhandwerk, kombiniert mit modernster Technik. Riesige Silos für Mehl, die ein- bis zweimal pro Woche aufgefüllt werden, prägen das Bild des insgesamt schlank gehaltenen Lagers. Bei der Beschaffung der Rohstoffe wird großer Wert auf Regionalität gelegt. „Das Getreide stammt aus der niederbayerischen Kornkammer, da im Landkreis selbst kein Brotgetreide angebaut wird“, erläuterte Bauer. Nur wenn es unvermeidbar ist, weiche man von der Regionalität ab, etwa bei Zutaten wie Rum oder Sultaninen.

„Semmelstraße“: 12.000 Semmeln pro Stunde

Besonders beeindruckte die Besucher die sogenannte „Semmelstraße“, die pro Stunde bis zu 12.000 Semmeln produzieren kann. „Von der Herstellung bis zur Auslage in den Filialen vergehen nur zwei bis drei Stunden“, erklärte Bauer. Im Hauptgeschäft in Stephanskirchen, nur fünf Autominuten von der Backstube entfernt, kommen die Backwaren sogar noch lauwarm an. An der „Brezenstraße“ drehen die Bäcker mit routinierten Handgriffen 10 bis 12 Brezen pro Minute. Eine Besonderheit der Bäckerei Bauer: Die Brezen werden auf der Platte gebacken, was für eine besonders zarte Kruste sorgt.
Täglich werden bis zu 20 verschiedene Brotsorten gebacken. In der Faschingszeit sind zudem Krapfen ein wichtiges Geschäft – der Stromverbrauch erreicht dann, wie auch zur Kirchweih, seinen Höhepunkt. „Hier wird keine Fertigmischung verwendet, sondern echte Handwerkskunst praktiziert“, betonte Landrat Lederer anerkennend.
Die Bäckerei Bauer ist ein bedeutender Arbeitgeber im Landkreis mit über 300 Mitarbeitenden in 27 Filialen, die sich über das Stadtgebiet Rosenheim, Bad Aibling, Brannenburg, Bad Endorf und Prien erstrecken. Das Unternehmen legt großen Wert auf Ausbildung und bildet in allen im Betrieb vorhandenen Handwerksberufen Lehrlinge aus, darunter auch einen Industrieelektriker. Ein umfassendes Notfallkonzept mit eigenem Industrieelektrikermeister und Notstromaggregat sorgt für die Betriebssicherheit.

Ab Mitternacht stehen die ersten Bäcker in der Backstube

Ab Mitternacht stehen die ersten Bäcker in der Backstube, gearbeitet wird an sieben Tagen die Woche. Nur an Feiertagen bleibt die Produktion geschlossen.
Im Anschluss an den Rundgang fand eine Diskussionsrunde statt, bei der Themen wie Fachkräftemangel, Bürokratieabbau und die Integration ausländischer Mitarbeiter im Mittelpunkt standen. Auch die Herausforderungen durch Konkurrenz und Preisdruck von Discounter-Waren wurden thematisiert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Nach zwei Raubüberfällen in Rosenheim – Tatverdächtiger gefasst – Kriminalpolizei ermittelt

Nach zwei Raubüberfällen in Rosenheim – Tatverdächtiger gefasst – Kriminalpolizei ermittelt

Rosenheim – Am Mittwochnachmittag (19.3.2025) wurden in Rosenheim innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Raubüberfälle gemeldet: Zuerst überfiel ein mit einem Messer bewaffneter Mann ein Lottogeschäft am Salinplatz, wenig später eine Bäckerei im Stadtcenter. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. 

Am Mittwochnachmittag gegen 15.50 Uhr betrat der Täter den Lotto-Zeitschriftenladen am Salinplatz, bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Danach flüchtete er, nach den Angaben der Polizei, ohne Beute in Richtung Bahnhof. Die Angestellte trug, nach derzeitigem Kenntnisstand, keine körperlichen Verletzungen davon.
Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, an der sich zahlreiche Streifenwagenbesatzungen der umliegenden Dienststellen der Landes- und Bundespolizei beteiligten. Zunächst bleiben die intensiven Fahndungsmaßnahmen jedoch ohne Erfolg.

Mit Messer Bäckerei in Stadtcenter überfallen

Gegen 17.45 Uhr schlug der Täter dann erneut zu. Diesmal überfiel er wieder mit Messer bewaffnet die Bäckerei im Stadtcenter in der Brixstraße. Mit einem niedrigen dreistelligen Geldbetrag flüchtete der Täter zunächst in Richtung eines nahegelegenen Parkhauses. Auch hier trug die Angestellte, nach bisherigen Erkenntnissen, keine Verletzungen davon.
Die Fahndungsmaßnahmen führten diesmal schnell zum Erfolg. Die Polizei nahm einen dringend tatverdächtigen 25-jährigen vorläufig fest.  Es handelt sich um einen 25-jährigen Deutsch-Österreicher. Am gestrigen Donnerstag wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Mittlerweile sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt.

Für die weiteren Ermittlungen bittet die Polizei um Zeugenhinweise:

  • Der 25-jährige Tatverdächtige hat sich nach der Tat im Stadtcenter umgezogen bzw. seine Hose gewechselt. Das dürfte im Umfeld des Tatorts gewesen sein. Wer kann Auskunft zum Verbleib der Kleidung, insbesondere der Hose geben oder hat den Täter beim Umziehen der Hose gesehen?
  • Wer hat im Zusammenhang mit den Überfällen am Mittwochnachmittag (18.3.2025) verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer hat im Vorfeld im Bereich der Tatorte verdächtige Personen wahrgenommen oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrraddiebstahl am Bahnhof in Holzkirchen

Fahrraddiebstahl am Bahnhof in Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Am Bahnhof in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) wurde zwischen dem 15. März 2025 und dem 18. März 2025 ein schwarzes Mountainbike gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen. 

Das schwarze Mountainbike Marke „Specialized“  gehört einem 21-jährigen Holzkirchner. Es stand abgesperrt am Fahrradabstellplatz hinter der Sparkasse des Bahnhofs in Holzkirchen.
Auf der Querstange des Fahrrads steht die Aufschrift „Specialized“. Das Fahrrad hat einen Zeitwert von rund 500 Euro. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 08024 / 9074-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bad Feilnbach: Pkw überschlagen – Insassen schwer verletzt

Bad Feilnbach: Pkw überschlagen – Insassen schwer verletzt

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Donnerstagabend (20.3.2025) im Gemeindebereich von Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim). Ein 90-jähriger Münchner kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte gegen einen Baum.

Die 95-jährige Beifahrerin erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 90-jährige Fahrer wurde mit mittelschweren  Verletzungen in ein weiteres Krankenhaus eingeliefert.
An dem Auto entstand Totalschaden. Die Straße war während der Unfallaufnahme für etwa eineinhalb Stundengesperrt. Die umliegenden Feuerwehren waren zur Unterstützung von Rettungskräften und Polizei vor Ort.
Offenbar konnte ein Motorradfahrer den Unfall beobachten. Dieser verließ die Unfallstelle jedoch nach Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Polizei Brannenburg bittet diesen Zeugen, sich unter Telefon 08034 / 90680 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. März

Namenstag haben: Alexandra, Axel, Benedikt, Christian, Emilia, Nikolaus, Richeza

3 bekannte Geburtstagskinder:

Ayrton Senna (1960 – war ein brasilianischer Rennfahrer und als dreifacher Weltmeister einer der erfolgreichsten und populärsten Piloten der Formel 1-Geschichte mit dem Spitznamen „The Magic“.)

–  Hans-Dietrich Genscher (1927 – war ein einflussreicher deutscher FDP-Politiker)

–  Gary Oldman (1958 – ist ein britischer Schauspieler, der seit Mitte der 1980er vor der Kamera steht, Sirius Black in den „Harry Potter“-Filmen und James Gordon in den „Batman“-Filmen der 2000er spielte und für die Verkörperung von Winston Churchill in „Die dunkelste Stunde“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1973: Die Kattwykbrücke wird in Hamburg eingeweiht. Sie ist die größte Hubbrücke Deutschlands.
  • 1960: Im Deutschen Fernsehfunk wird die politisch-agitatorische Sendereihe Der schwarze Kanal gestartet, in der Karl-Eduard von Schnitzler gekürzte und zusammengeschnittene Ausschnitte aus dem Westfernsehen sendet, um deren ursprünglichen Inhalt zu verfremden.
  • 2005: In Red Lake im US-Bundesstaat Minnesota läuft der Schüler Jeffrey Weise Amok. Er erschießt zuhause zuerst seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin und führt danach das Massaker in der örtlichen Highschool weiter. Der Amoklauf kostet zehn Menschen, inklusive des Täters, das Leben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Zahl der Insolvenzen im Grundstücks- und Wohnungswesen hat sich 2024 in Bayern fast verdoppelt

Zahl der Insolvenzen im Grundstücks- und Wohnungswesen hat sich 2024 in Bayern fast verdoppelt

Schweinfurt / Bayern – Die Zahl der Insolvenzen im Grundstücks- und Wohnungswesen hat sich im Jahr 2024 in Bayern fast verdoppelt. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg gegenüber 2023 um 18,5 Prozent – das geht aus den aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik hervor.

Mit 13 400 Insolvenzverfahren im Jahr 2024 setzt sich der seit Ende 2022 beobachtbare Anstieg in der Zahl der Insolvenzverfahren weiter fort. Im vorangegangen Jahr 2023 wurden 11 958 Verfahren beantragt. Den größten Anteil bilden Insolvenzen von ehemals selbständig Tätigen mit 3 331 Verfahren und weitere 6 489 Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen liegt bei 2 995 Verfahren. Der Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen ist mit 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich.
Die meisten Insolvenzen werden in Bayern im Jahr 2024 mit 468 Verfahren im Wirtschaftsabschnitt Handel und Instandhaltung sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen gemeldet. Darauf folgt das Baugewerbe mit 463 Verfahren. Beide Branchen stehen mit der Zahl der beantragten Insolvenzverfahren seit Jahren an vorderster Stelle. Das Baugewerbe hat dabei in den letzten zehn Jahren die freiberuflichen, wissenschaftlich- technischen Dienstleistungen mit 363 Insolvenzverfahren in 2024 überholt. Durch den starken Anstieg der Insolvenzen im Grundstücks- und Wohnungswesen (276 Verfahren, 2023: 147 Verfahren) findet sich dieser Wirtschaftsabschnitt neuerdings in den Top Fünf wieder. Damit überholt er die Zahl der Insolvenzverfahren im Gastgewerbe mit 262 Verfahren, die sich gegenüber dem Jahr 2023 mit 31,7 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich erhöht hat.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erweiterung der Kompostieranlage Bruckmühl beschlossen

Erweiterung der Kompostieranlage Bruckmühl beschlossen

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Auf der Kompostieranlage Noderwiechs in der Gemeinde Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) gibt es ein Platzproblem. Weil die  Bürger immer mehr Grüngut anliefern wird der Landkreis Rosenheim die Anlage erweitern. Der Kreisausschuss beauftragte am Dienstag (18.03.2025) einstimmig die Landkreis-Verwaltung, die Planungen und Ausschreibungen zu veranlassen und die immissionsrechtliche Genehmigung einzuholen.

Rosenheims Landrat Otto Lederer äußerte sich nach der Abstimmung zufrieden: „Mit dieser Lösung ist die Kompostieranlage Noderwiechs nach Abschluss der Erweiterung wieder gut für die Zukunft aufgestellt.“
Seit der letzten Erweiterung der Kompostieranlage im Jahr 2014 stieg die jährliche Menge an verarbeiteten Grüngut von knapp 47.000 Kubikmeter auf rund 59.000 Kubikmeter im vergangenen Jahr an. Aber nicht nur dadurch entsteht zunehmend Platzbedarf. Die immer häufiger werdenden Starkregenereignisse durchnässen den entstehenden Kompost. Er muss deshalb länger zum Trocknen liegen gelassen werden.

Bisher wurde Fläche von Bogenschützen genutzt

Für die notwendige Erweiterung steht südöstlich der Kompostieranlage eine rund 2.500 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung. Sie befindet sich im Eigentum des Landkreises Rosenheim und wurde bis Mitte des vergangenen Jahres von den Bogenschützen der SG Edelweiß Bruckmühl genutzt. Für sie wurde mittlerweile ein anderes geeignetes Grundstück gefunden.
Die Erweiterungsfläche wird nicht nur dem Kompostieren dienen. Es wird auch ein Waschplatz für die eingesetzten Spezialfahrzeuge und Spezialmaschinen wie Lader, Siebmaschinen und Schredder geschaffen. Zudem wird ein begehbarer Revisionsschacht errichtet. Er erlaubt eine problemlose Wartung bzw. den Austausch von Technik in dem bestehenden Sickerwasserbehälter samt Hochdruckpumpe. Aktuell ist die Rückschlagklappe in dem Behälter nicht mehr funktionstüchtig. Sie zu erneuern ist aufwändig und schwierig.

Die Erweiterung der Kompostieranlage Noderwiechs in Bruckmühl wird geschätzt rund 670.000 Euro kosten. Die Maßnahmen sollen bis voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.
(Quelle: Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freistaat Bayern fördert Forschungsprojekt zur Hagelabwehr an der TH Rosenheim

Freistaat Bayern fördert Forschungsprojekt zur Hagelabwehr an der TH Rosenheim

Rosenheim – Das Forschungsprojekt „RO-BERTA“, das an der TH Rosenheim Wetterdaten für die Piloten der Hagelabwehr aufbereitet, bekommt eine Finanzspritze über 204.000 Euro. Das Geld stellt der Freistaat Bayern auf Betreiben der Landtagsfraktion der Freien Wähler für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung. Damit ist sichergestellt, dass die Hagelabwehr in der Region weiterentwickelt werden kann.

Die Zusammenarbeit zwischen den Hagelfliegern und der Technischen Hochschule begann 2007 mit dem Projekt „RO-BERT“. So hieß das Gerät, das meteorologische Daten sammelte, die in die Hagelzelle eingebrachte Silberjodid-Menge registrierte und die Position des Hagelflugzeugs aufzeichnete. Die gesammelten Informationen wurden im Anschluss mit den Bodenradar-Daten des Deutschen Wetterdienstes kombiniert. So gelang es erstmals, den Flugweg und die Hagelzelle visuell darzustellen. Im März 2024 wurde der Vertrag zur Kooperation bis 2028 verlängert. In den kommenden Jahren soll unter anderem die Wirksamkeit der Hagelabwehr im Allgemeinen und die Genauigkeit kurzfristiger Wettervorhersagen im Besonderen untersucht werden.

Geld wird für zusätzliche Stelle genutzt

Für die nächste Phase haben sich Projektleiter Professor Peter Zentgraf und seine Studierenden mehrere Ziele gesetzt: „Wir wollen die Öffentlichkeit soll noch mehr an der Hagelabwehr teilhaben lassen. Die Apps sollen einerseits moderner gestaltet und durch einen Livestream aus den Hagelfliegern aufgewertet werden. Zudem wollen wir die Möglichkeit der Kurzzeit-Wetterprognose mithilfe von künstlicher Intelligenz untersuchen, um gegebenenfalls die Einsätze früher beginnen zu lassen“, so Zentgraf. Ein weiteres Vorhaben sei, die Hard- und Software für den Datentransport von der Hochschule zu den Hagelfliegern robuster und wartungsarmer zu gestalten. Das Geld vom Freistaat soll nach Zentgrafs Worten vor allem für eine zusätzliche Stelle verwendet werden, unter anderem um die Aufarbeitung der Forschungsergebnisse zur Veröffentlichungsreife zu beschleunigen.

Josef Lausch (FW), MdL aus dem Landkreis Rosenheim, betont: „Mit der finanziellen Unterstützung stellen wir sicher, dass modernste Technologie und praxisnahe Forschung Hand in Hand gehen, um unsere Region besser vor Hagelschäden zu schützen. Die Zusammenarbeit der TH Rosenheim mit den Hagelfliegern zeigt, wie Wissenschaft und Praxis gemeinsam Lösungen für unsere Heimat entwickeln können.“ Nikolaus Kraus (FW) ergänzt: „Der Schutz unserer landwirtschaftlichen Betriebe und Gemeinden vor extremen Wetterereignissen ist uns ein zentrales Anliegen. Dieses Forschungsprojekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern praxisnahe Innovationen unterstützt, die direkt den Menschen vor Ort zugutekommen.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Anton Maier

Spannender Kreiswettbewerb der Wasserwachtjugend in Wasserburg

Spannender Kreiswettbewerb der Wasserwachtjugend in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Vergangenes Wochenende (16.3.2025)  wurde das Badriagelände in Wasserburg zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Der Kreisschwimmwettbewerb der Wasserwachtjugend Rosenheim zog 138 Kinder und Jugendliche in ihren jeweiligen Altersklassen in den sportlichen Wettstreit.

Monatelang hatten sich die jungen Teilnehmer gemeinsam mit ihren Gruppenleitungen intensiv auf diese Veranstaltung vorbereitet. Neben dem Schwimmtraining standen auch Themen wie Erste Hilfe, Wasserwachtwissen und Naturschutz auf dem Programm. Der Fleiß und das Engagement zahlten sich aus – am Wettbewerbswochenende konnten die 24 Mannschaften ihr Können unter Beweis stellen.
Im großen Becken des Badrias fanden die Schwimmwettkämpfe statt, bevor es im Parcoursformat weiterging – von Prüfungen über Geschicklichkeitsspiele bis hin zu Teamaufgaben.

Nach einem ereignisreichen Tag stärkten sich die Kinder und Jugendlichen beim gemeinsamen Abendessen und verbrachten den Abend mit einem unterhaltsamen Programm, bevor sie in der Badriahalle übernachteten. Um das Event reibungslos zu gestalten, waren insgesamt 81 Helfer im Einsatz.

Zahlreiche Ehrengäste bei Siegerehrung mit dabei

Ein Höhepunkt des Wettbewerbs war die Siegerehrung am Sonntagnachmittag. Zahlreiche Ehrengäste, darunter Rosenheims Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Michael Kölbl, Sportreferent Markus Bauer, BRK-Vorstandsmitglied Freddy Eisner sowie die Vorsitzenden der Ortsgruppe Wasserburg, der Kreiswasserwacht und der Bezirksjugendleitung, gratulierten den Teams zu ihren Leistungen. Auch Anja König, kaufmännische Leitung des Badrias, hieß die Anwesenden gemeinsam mit dem beliebten Badriaelefanten willkommen.

Die Freude über die Erfolge war groß: Neben Medaillen für alle Teilnehmenden wurde der Wanderpokal an die Erstplatzierten überreicht. Kreisjugendleiterin Tanja Kern zeigte sich begeistert vom Verlauf des Wettbewerbs: „Es ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend, wie mitreißend dieser Wettbewerb ist – damals als Teilnehmerin und heute in verantwortlicher Position.“
Besondere Anerkennung wurde auch Margarete Limpert, Tina Ruthmann und Laura Batt zuteil – der aktuellen, ehemaligen und scheidenden Kreisjugendleitung der Wasserwacht – für ihr jahrelanges, leidenschaftliches und zukunftsweisendes Engagement für die BRK-Kreisjugend Rosenheim.
Für den Bezirkswettbewerb im April haben sich die Mannschaften aus Bad Aibling (Stufe 1 und Stufe 3) sowie Prien (Stufe 2) qualifiziert. 
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Florian Schneebichler)

TSV 1860 Rosenheim, U17-Bol-Team gewinnt Derby gegen Traunstein

TSV 1860 Rosenheim, U17-Bol-Team gewinnt Derby gegen Traunstein

Rosenheim – Für die Fußball-Nachwuchsmannschaften des TSV 1860 Rosenheim gab es am vergangenen Wochenende (17.3.2025) viel zu tun. Das U17-Bol-Team gewann das Derby gegen Traunstein. 

Das U17 Bayernliga-Team des TSV 1860 Rosenheim erwischte leider im wichtigen Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt einen gebrauchten Tag. Schon nach einer Minute lag man nach einem individuellen Fehler mit 0:1 in Rückstand. Danach fanden unsere Jungs einfach nicht zu ihrem Spiel und lagen nach einem weiteren individuellen Fehler sogar mit 0:2 hinten. Nach der Pause nahmen die Rothosen endlich den Kampf an und schafften sogar den verdienten Ausgleich. Leider erzielte Ingolstadt kurz vor Schluss noch den glücklichen Siegtreffer zum 3:2, nachdem der Ball nicht richtig geklärt werden konnte. Eine sehr ärgerliche und vermeidbare Niederlage!

Das U17 Landesliga-Team fährt weiter auf dem Remis-Zug. Im Auswärtsspiel gegen den FC Gundelfingen war man in der ersten Hälfte, wie in den beiden ersten Spielen der Rückrunde, das weitaus bessere Team mit klarem Chancenplus ohne jedoch entscheidend Kapital daraus zu schlagen. In der zweiten Halbzeit spielte man dann wieder deutlich schwächer und muss gegen Ende sogar mit dem 1:1 und einem Punkt zufrieden sein.

Das U17 BOL-Team gewann nach starker kämpferischen Leistung völlig verdient das Derby zu Hause gegen den SBC Traunstein mit 4:2 und feiert bereits den zweiten Sieg in Folge. Drei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt!

Das  U15 Bayernliga-Team zeigte im schweren Heimspiel gegen den FC Deisenhofen gute Mentalität. Nachdem man kurz vor Halbzeit nach sehr einfachem Ballverlust mit 1:0 im Rückstand lang, machten die Jungs in der zweiten Halbzeit ordentlich Druck und kamen zu einer Vielzahl von Chancen und erzielten auch folgerichtig den 1:1-Ausgleich. Mit dem ersten gefährlichen Angriff der zweiten Halbzeit bekam Deisenhofen leider einen Elfmeter zum 1:2. In dem nun folgenden Sturmlauf erzielten unsere Jungs noch den mehr als verdienten 2:2-Ausgleich durch einen Distanzschuss in der letzten Spielminute. Durch diesen Punktgewinn verteidigt die Mannschaft erfolgreich die Tabellenführung in der Bayernliga.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild. Symbolfoto TSV 1860 Rosenheim)