Wer Hundekot einsammelt, schützt die Umwelt

Wer Hundekot einsammelt, schützt die Umwelt

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wer seinen Hund verantwortungsbewusst halten möchte, schützt auch die Umwelt, in der sich das Tier regelmäßig bewegt. Dazu gehört, Hundehaufen auf Spaziergängen einzusammeln, davon profitieren nicht nur andere Spaziergänger, sondern auch die Natur, wie eine belgische Studie jetzt belegt.

Spaziergänge halten fit, sorgen für Bewegung und oft auch Sozialkontakte. Wer einen Hund hat, ist meist regelmäßig an der frischen Luft unterwegs, unter anderem mit dem Ziel, dass sich der Hund erleichtern kann. Im Optimalfall sammeln Herrchen den Hundekot dann auf und entsorgen ihn. In vielen Gemeinden ist das sogar Pflicht und bei Missachtung droht ein Bußgeld.
Warum das Aufsammeln nicht nur wichtig für das Gemüt ihrer Mitmenschen ist, sondern auch die Natur schützt, zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Gent: „Stadtnahe Ökosysteme haben wichtige Funktionen für Umwelt und Gesellschaft“, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Ecological Solutions and Evidence“. „Auf der einen Seite sind sie besonders schützenswert, auf der anderen Seite durch die hohe Besucherfrequenz meist belastet.“
Da viele Hundehalter mit ihren Tieren in Städten leben, sind sie beim Spazierengehen auf das begrenzte Angebot an nahe gelegenen Wiesen und Wäldern in der Umgebung angewiesen. Da die meisten Menschen ihre Hunde an der Leine führen, hinterlassen die Vierbeiner Urin und Kot häufig direkt am Wegesrand. Damit bringen sie Stickstoff und Phosphor in den Boden ein.

Hundekot beeinflusst die Pflanzenvielfalt

In ihrer Studie nehmen die Forscher die Auswirkungen von Hundeausscheidungen unter die Lupe: Über anderthalb Jahre wurden im Umfeld der belgischen Stadt Gent Hunde gezählt und Bodenproben gesammelt. Insbesondere die Werte für Stickstoff und Phosphor, die in hohem Maße in Kot und Urin von Hunden vorhanden sind, standen dabei im Fokus.
„Höhere Nährstoffwerte führen zu einem stärkeren Pflanzenwachstum, was größtenteils eine begrenzte Anzahl von nährstoffbedürftigen Arten fördert“, schreiben die belgischen Wissenschaftler. „Diese verdrängen Spezialisten, indem sie ihnen das notwendige Licht streitig machen.“ Weiter kommen sie zu dem Schluss: „Das führt zum Verlust einiger Pflanzenarten und zu einer Homogenisierung der anzutreffenden Pflanzenwelt.“

Einsammeln zeigt Wirkung

Um dem entgegenzuwirken, wird in der Studie vorgeschlagen, dass je nach Ort verschiedene Regelungen Abhilfe schaffen könnten. So könnte mancherorts ein Laufen ohne Leine helfen, damit sich die erhöhten Nährstoffwerte nicht an einem Ort konzentrieren, sondern Phosphor und Stickstoff verteilt besser vom Boden aufgenommen werden können.
Einen einfach zu erreichenden, aber dennoch wirksamen Effekt sehen die Autoren zudem in Kotbeuteln und ähnlichen Systemen. Denn Urin ist der Studie zufolge nur für einen kleineren Anteil der Belastung verantwortlich: „Da die Fäkalien 97 Prozent des Phosphors und 56 Prozent des Stickstoffs der gesamten Ausscheidungen eines Hundes ausmachen, kann die Entfernung von Fäkalien, zum Beispiel mit Kotbeuteln und Kotschaufeln, die potenzielle Anreicherung mit Nährstoffen stark verringern.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. März

Namenstag haben: Claudia, Alexandra Gisbert, Irmgard, Wolfram

3 bekannte Geburtstagskinder:

Chester Bennington (1976 – war ein US-amerikanischer Musiker, der seit dem Debütalbum „Hybrid Theory“ Leadsänger sowie Songwriter der einflussreichen Nu-Metal-Band „Linkin Park“ war und mit Songs wie „In the End“ und „Crawling“ in die neuere Musikgeschichte eingegangen ist.) 

Holly Hunter (1958 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin für ihre Hauptrolle im Film „Das Piano“.)

– Bernhard Hoecker (1970 – ist ein deutscher Komiker, Schauspieler und Moderator. Bekannt von Sendungen wie „Switch“, „Genial daneben“, „Schillerstraße“ und aktuell „Wer weiß denn sowas?“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1970: Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet mit dem Terminal 1 den Flughafen Köln/Bonn.
  • 2008: Emirates bietet als erste Fluglinie weltweit die Möglichkeit, auch während des Fluges mit dem Mobiltelefon zu telefonieren.
  • 2010: In Freiburg im Breisgau wird das Augustinermuseum in einem ehemaligen Kloster wiedereröffnet, das Exponate aus der Zeit vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert zeigt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Starbulls Rosenheim. Wille und Ville bescherten den Overtime-Sieg gegen Dresden

Starbulls Rosenheim. Wille und Ville bescherten den Overtime-Sieg gegen Dresden

RosenheimEin Schlagschuss von Ville Järveläinen in der 77. Spielminute in den Torgiebel war der entscheidende Schlusspunkt – unbändiger Wille der Rosenheimer Mannschaft vom ersten Bully an der entscheidende Faktor: Die Starbulls dürfen sich über einen 2:1-Sieg nach Verlängerung am Dienstagabend (18.3.2025) gegen die Dresdner Eislöwen freuen. Lukas Laub hatte die Grün-Weißen bereits nach 75 Sekunden in Führung gebracht. 4.735 Zuschauer im ROFA-Stadion waren von einem intensiven und spannenden Playoff-Fight begeistert. Das DEL2-Viertelfinale zwischen den Starbulls und den Eislöwen geht nun ins fünfte Spiel, das am Freitag in Dresden stattfindet.

Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Copyright Peter Lion

Diesmal gab es in der Fankurve der Rosenheimer am Schluss des Spiels Grund zur Freude. Fotos. Copyright Peter Lion

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen musste im Spiel vier der Viertelfinalserie auf Stefan Reiter verzichten. Der Stürmer wurde für seine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Kniechecks zwei Tage zuvor in der Schlussphase der Partie in Dresden für zwei Spiele gesperrt. So rückte der am Sonntag pausierende Simon Gnyp wieder ins Team, der etatmäßige Verteidiger nahm die Rolle als Außenstürmer neben Kevin Handschuh und Jannik Stein ein. Im ersten Rosenheimer Sturm kam diesmal Manuel Strodel neben C.J Stretch und Norman Hauner zum Zug. Lukas Laub rückte dafür zu Charlie Sarault und Ville Järveläinen.
Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Copyright Peter Lion

Die Dresdner machten es den Rosenheimern erneut alles andere als einfach. 

Nach drei Niederlagen standen die Grün-Weißen in der „Best-of-Seven-Serie“ mit dem Rücken zur Wand. Headcoach Pasanen hatte die in zu vielen Momenten nicht gezeigte Playoff-Reife seines Teams moniert – im vierten Spiel war diese von Beginn an da! Die Starbulls starteten hochmotiviert mit hohem Tempo und Offensivlust in die Partie und wurden früh belohnt. Lukas Laub gelang ein schlittschuh- und stocktechnisches Gustostückerl. Er nahm ein Zuspiel von Järveläinen in zentraler Position mit, sprintete den Dresdner Verteidigern davon und versenkte den Puck frei vor Gästekeeper Danny aus den Birken im rechten oberen Eck zum 1:0 (2.).
Rosenheim hielt den Druck aufrecht, ein zweiter Treffer wollte aber nicht fallen. Wie schon in den drei Spielen zuvor präsentierte sich aus den Birken in Topform und machte zahlreiche Torchancen zunichte. Spätestens nach zehn Minuten hätte es 2:0 stehen müssen, Stretch traf aber nur die Latte des Dresdner Tores und auch ein zielstrebiges Powerplay konnten die Hausherren nicht nutzen.
Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Copyright Peter Lion
Dann durften die Gäste vier Minuten in Überzahl ran, die Starbulls aber verteidigten leidenschaftlich, clever und erfolgreich. Fortan waren die Eislöwen besser im Spiel und legten zunehmend ihre aus den letzten Partien bereits bekannte Aggressivität an den Tag. Vor allem im zweiten Spielabschnitt wurde es phasenweise hitzig und giftig auf dem Eis. Die Starbulls ließen sich aber diesmal überhaupt nicht den Schneid abkaufen. Manuel Strodel und Norman Hauner im Powerplay (25.) sowie Kevin Handschuh und Shane Hanna bei angezeigter Strafe (33.) hatten ebenfalls den zweiten Rosenheimer Treffer auf dem Schläger.
Das folgende Überzahlspiel der Starbulls wurde zum Boomerang. Strodel fing sich eine unglückliche Strafzeit wegen Beinstellens ein. Und als die Gäste sich komplettieren konnten und damit ihrerseits einen Spieler mehr auf dem Eis hatten, tankte sich David Suvanto an der Bande durch und legte zurück auf Tomas Sykora, der überlegt und unhaltbar ins linke Eck zum 1:1 eindrückte (36.).
Starbulls Rosenheim gegen Dresden. Fotos: Copyright Peter Lion

Lange ausruhen auf ihrem Erfolg können sich die Rosenheimer nicht. Am Freitag geht wieder nach Dresden. 

Nun hatten die Eislöwen Oberwasser und Starbulls-Torwart Oskar verhinderte mit Glanztaten vor und nach der zweiten Pause unter anderem gegen Johan Porsberger und Andrew Yogan einige Male die Gästeführung. Autios Vorderleute fanden nur langsam wieder in die Struktur. In der Schlussphase lagen die besten Chancen schließlich aber wieder auf Rosenheimer Seite. Bei einem Abfälscher von Järveläinen war Danny aus den Birken bereits geschlagen, der Puck rutsche aber knapp am Pfosten vorbei (52.). Norman Hauner scheiterte bei einem Alleingang ebenso am Dresdner Torhüter (56.) wie bei einem Abstauber aus Nahdistanz (60.).
In den ersten Minuten der Verlängerung machten die Gäste den wacheren und abgeklärteren Eindruck. Das Team, das schließlich das Tempo anziehen konnten, waren jedoch die Starbulls – unterstützt durch die tolle, unermüdlich anfeuernde Kulisse. Dresdens Cheftrainer Niklas Sundblad sah sich nach immer gefährlicher werdenden Rosenheimer Angriffen sogar gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.
Danach hatten zunächst die Eislöwen den „Gamewinner“ auf dem Schläger. Johan Porsberger spielte mit Tomas Andres Doppelpass und sah das offene Tor nur einen knappen Meter entfernt, aber der stark spielende Dominik Tiffels rettete noch mit dem Stock. Momente später spielte Lukas Laub einen feinen Pass von der Bande auf Ville Järveläinen. Der keine Finne fackelte nicht lange und hämmerte die Scheibe aus dem rechten Bullykreis hoch ins kurze Eck, wo sie via Lattenunterkante den Weg über die Torlinie zum 2:1-Siegtreffer fand (77.) – das ROFA-Stadion bebte.
Zum fünften Spiel der Playoff-Viertelfinalserie treffen sich die Mannschaften der Starbulls und der Eislöwen nun am Freitag wieder in Dresden. Spielbeginn in der Joynext-Arena ist um 19:30 Uhr (Liveübertragung bei Sportdeutschland, www.sportdeutschland.tv). Mit einem Auswärtssieg würden die Starbulls ein sechstes Duell erzwingen, das dann am kommenden Sonntag ab 17 Uhr im ROFA-Stadion über die Bühne geht.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Feuer in einem Reifencenter in Bruckmühl

Feuer in einem Reifencenter in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am Dienstagmorgen (18.3.2025)  brach in einem Reifencenter in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) ein Feuer aus. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim geführt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (18. März 2025), gegen 7.50 Uhr, ging bei der Polizeieinsatzzentrale des Präsidiums Oberbayern Süd die telefonische Mitteilung über den Brand auf dem Anwesen eines Reifencenters mit darüber befindlichen Wohnräumen in Bruckmühl ein. Bereits bei Anfahrt der sofort alarmierten regionalen Feuerwehren war eine erhebliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Sämtliche Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits selbständig verlassen. Der Brandausbruch fand, nach derzeitigem Ermittlungsstand, im Aufenthaltsraum der Firma statt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein größeres Ausbreiten der Flammen verhindert und der Brand schnell abgelöscht werden.
Nach hier vorliegenden Erkenntnissen wurde durch den Brand bzw. die Löscharbeiten niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Aibling. Noch am Schadensort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren polizeilichen Ermittlungen und Maßnahmen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Genauere Angaben zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber nicht gemacht werden, diese ist nun unter anderem Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Fußgängerzone in Rosenheim: Aufhebung durch Quorum-Antrag vorerst gestoppt

Neue Fußgängerzone in Rosenheim: Aufhebung durch Quorum-Antrag vorerst gestoppt

Rosenheim – Es geht hin und her bei der neuen Fußgängerzone in der Münchener Straße in Rosenheim. Vor gut drei Monaten wurde sie eröffnet, am gestrigen Dienstag (18.3.2024) sollte sie dann wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden – und jetzt geht es doch erst mal weiter mit diesem „Verkehrsversuch“, aufgrund Quorum-Antrag.

Die Entscheidung, die neue Fußgängerzone in Rosenheim wieder aufzuheben, fiel in der jüngsten Verkehrsausschusssitzung mit 6:4 Stimmen (wir berichteten). Am gestrigen Montagvormittag (18.3.2025) rückten dann auch Stadt-Mitarbeiter an, die die Pflanztröge abzuholen wollten, um auf diese Weise wieder ungehindert Platz zu schaffen für den Autoverkehr. Doch nun gibt es eine Rolle rückwärts. Grund: die Stadtratsfraktionen von Bündnis 90 / die Grünen,  Freien Wähler/UP, ÖDP und FDP haben bei der Stadtverwaltung einen Quorum-Antrag eingereicht – bedeutet, sie haben einen Nachprüfung beantragt. Zuletzt gab es so was im März 2024, als es um die Anlage eines Radfahrstreifens in der Innstraße im Bereich Chiemseestraße bis Innlände ging

Meine Meinung:

Kommentar von Karin Wunsam
Karin Wunsam. Foto: reDie Meinungen, ob es eine weitere Fußgängerzone in Rosenheim braucht – und wenn, ob genau in diesem Bereich – gehen bei den Rosenheimern auseinander. Aber egal, wie man nun dazu steht, eines scheint für mich klar: der Zeitpunkt für die Realisierung war auf alle Fälle nicht gut gewählt.
Das liegt für mich jetzt weniger daran, dass die neue Fußgängerzone gerade mitten im kalten Winter eröffnet wurde, also zu einer Zeit, die kaum dazu einlädt im Freien zu flanieren oder zu verweilen.

Nein, es war generell zu früh für diesen Verkehrsversuch. Der Erfolg dieser neuen Fußgängerzone hängt stark davon ab, was mit dem Salingarten passiert. Bei der angedachten Weiterentwicklung und Verschönerung muss die Münchener Straße miteinbezogen wird.  Solange eine Straße als Straße wahrgenommen wird und Gehwege als Gehwege, werden sie auch so genutzt.
Und noch viel wichtiger: in einer Fußgängerzone  haben dann auch, wie ja bereits der Begriff aussagt, weder Busse noch Radfahrer was verloren. Schließlich will man als Fußgänger ja nicht immer buchstäblich auf dem Sprung sein.
Dabei geht es auch um Sicherheit – und diese war insbesondere in den Anfangswochen der neuen Fußgängerzone bei weitem nicht gegeben.  Zum Glück ist nichts passiert. Aber das Glück soll man nicht überstrapazieren – darum war es aus meiner Sicht die richtige Entscheidung, erst einmal die „Notbremse“ zu ziehen. Dass nun gerade Stadtratsfraktionen hier den Faktor „Sicherheit“ ausblenden und an dem Verkehrsversuch festhalten wollen, die ansonsten bei vielen Verkehrsentscheidungen vehement darauf pochen, ist für mich nicht gut nachvollziehbar.

Will man weiter an einer weiteren Fußgängerzone in diesem Bereich festhalten,  braucht es jetzt erst mal unbedingt ein stimmiges Gesamtkonzept.  Aufgeschoben ist nicht aufgehoben oder noch besser gesagt in diesem Fall: Aufgehoben ist nur aufgeschoben. 

Wie damals wurde auch diesmal der Qourumsantrag von insgesamt 14 Mitgliedern des Stadtrats unterzeichnet. Laut Art 32, Abs. 3 der Gemeindeordnung erledigen beschließende Ausschüsse die ihnen übertragenen Angelegenheiten anstelle des Gemeinderats, wenn nicht ein Viertel der Gemeinderatsmitglieder binnen einer Woche die Nachprüfung durch den Gemeinderat beantragt. Die Voraussetzungen waren also erfüllt. Bedeutet nun muss der Stadtrat den Ausschussbeschluss nachprüfen. 

Für Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, steht fest, dass man nach drei Monaten Betrieb in der Winterzeit nicht gerade jetzt kurz vor Beginn der warmen Jahreszeit Schluss machen kann mit der neuen Fußgängerzone.  Christine Degenhart. von den Freien Wählern /UP sieht das ganz ähnlich. Auch für sie steht fest, dass dieses Projekt nicht vorschnell abgebrochen werden darf. „Damit machen wir uns doch bei den Bürgern unglaubwürdig“, gibt sie zu bedenken. Ohnehin würde die Fußgängerzone mittlerweile immer besser angenommen. „Das wird schon“, ist sie überzeugt. Erst recht, meint Sonja Gintenreiter, wenn man jetzt dann noch die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich steigere und mit Markierungen auf dem Straßenbelag dafür sorge, dass die neue Verkehrsregelung noch besser von Autofahrern wahrgenommen werden kann. 

Ob es tatsächlich so weit kommt, entscheidet sich bei der nächsten Stadtratssitzung Anfang April. Bis dahin bleibt alles beim alten oder neuen – je nach Sichtweise.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Tachings Floriansjünger haben einen Paten

Tachings Floriansjünger haben einen Paten

Palling / Taching / Landkreis Traunstein – Zahlreiche Tachinger Feuerwehrler traten vor wenigen Tagen anlässlich des geplanten 140-jährigen Gründungsfestes zum Patenbitten im Saal des Gasthauses Michlwirt in Palling an. Nach harten Verhandlungen konnte ein Deal geschlossen werden.

Sehr zum Erstaunen der Pallinger Feuerwehrleute marschierten die Floriansjünger aus Taching in den Saal ein, allen voran die Tenglinger Blasmusik, die Schirmherrin und Tachings Bürgermeisterin Stefanie Lang sowie Patenbraut Manuela Lechner. „Wir sind gerade zufällig in der Gegend und wollten hier heute einfach eine Marschprobe machen“, betonte Tachings Vorstand Josef Gramminger, was allerdings die Pallinger Feuerwehrleute nicht so recht glauben wollten.

Palling forderte 800 Maß Bier

Nach einer ersten Stärkung nahm Josef Gramminger „seinen gesamten Mut zusammen“ und rückte mit dem eigentlichen Grund des Besuchs heraus. „Wir sind heute hier, um euch um die Patenschaft für unser Gründungsfest zu bitten“, sagte er in Richtung des Pallinger Vereinschefs Christian Waldherr. Dieser zeigte sich von Beginn an verhandlungsbereit und meinte, „bei 800 Freimaßen sind wir gerne bereit euch den Paten zu machen“, was den Auftakt eines intensiven Verhandlungsmarathons bildete.
Launig und schlitzohrig führten Josef Irlacher und Wolfgang Helmberger als Ansager durch den Abend. Außerdem mussten die Tachninger so manch eine Bewährungsprobe meistern. Die Auftaktaufgabe wurde an Festleiterin Katja Stockhammer gestellt. Die Gastgeber hatten einen „Heißen Draht“ in Form der Zahl „140“ vorbereitet, den es zu meistern galt. Begleitet wurde sie vom Vorstand, dem Kommandanten sowie dem Schriftführer, die bei jeder versehentlichen Berührung mit einem großen Schluck „Spezialsud“ aus dem Hause „s´Schmid Bräu“ verköstigt wurden.
An den Haltepunkten musste Katja Stockhammer außerdem knifflige Fragen beantworten und beispielsweise erraten, wie viele Reifen die Pallinger Einsatzfahrzeuge insgesamt haben. Falsche Antworten wurden durch die beiden Moderatoren konsequent mit einem Schnaps geahndet, was sich nicht unbedingt positiv auf den weiteren Verlauf des „Heißen Drahtes“ ausgewirkt hat.

Der heiße Draht Copyright Feuerwehr Taching
Pallings Bürgermeister zeigt sich großzügig

Mitten in den Verhandlungsrunden starteten die Tachinger Delegierten einen neuen Versuch, die Pallinger Gastgeber mit einem Fass Bier gnädig zu stimmen. Dem kam allerdings Pallings Vorstand zuvor als er deren 1. Bürgermeister Franz Ostermeier überzeugte, auch ein Fass zu spenden. Mit zwei kräftigen Schlägen stellte das Pallinger Gemeindeoberhaupt seine „Anzapfkünste“ unter Beweis. Somit mussten die Tachinger Vertreter notgedrungen mit dem „Heißen Draht“ weitermachen. Sie durften allerdings die Teammitglieder an der Trinkvorrichtung austauschen.
Trotz der „Tortur“ wurden sich die Verhandlungsführer noch nicht einig und somit kamen die vorbereiteten „Holzscheiteln“ zum Einsatz. Damit sich niemand von den Tachinger Bittstellern aus der Verantwortung stehlen konnte, waren diese bereits mit den passenden Namen versehen. Wie die Tachinger Feuerwehrleute schmerzhaft feststellen mussten, fertigten die Pallinger Feuerwehrleute „extrem spitze“ Kanten an. Lediglich die Patenbraut Manuela Lechner durfte es sich auf einem „Sitz-Scheitel“ bequem machen.

Scheitel mit Namen beschriftet Copyright Feuerwehr Taching
Heimfahrservice als „Zuckerl“

Diese Maßnahme zeigte dann aus Pallinger Sicht recht zügig Wirkung und die Rädelsführer wurden sich zügig bei „350 Maß Bier und einen eigenen Patengarten am Festzelt“ einig. Dies wiederum gefiel den Pallingern im Saal noch nicht so recht und so forderte das Plenum noch einen eigenen Heimfahrservice für die Mitglieder des Patenvereins. Dieser Forderung kamen die Tachinger Vertreter dann schließlich auch nach und Festleiterin Katja Stockhammer sowie Vorstand Josef Gramminger besiegelten per Handschlag mit dem Pallinger Vorstand Christian Waldherr die Patenschaft.
„Wir sind zwar um einige Maß Bier ärmer geworden, dürfen uns aber dafür auf einen feierfreudigen Patenverein aus Palling freuen“, so das erste Fazit der Festleiterin. Der Abend endete in geselliger Runde, an dem die Gäste aus Taching noch ein weiteres Fass Bier „aus dem Ärmel zauberten“ und so ihre Dankbarkeit für die neuerliche Patenschaft der Feuerwehr Palling unterstrichen. Diese waren bereits im Jahr 2009 der Patenverein, als die Feuerwehr Taching ihr 125-jähriges Gründungsfest feierte und 2018 machten die Tachinger den Paten beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Palling.

GesamtBildCopyright Feuerwehr Taching
Die Festwoche

Nun steht der Festwoche bei der Feuerwehr Taching nichts mehr im Weg. Den Auftakt bildet am 18. Juni der Bieranstich als „Tag der guten Nachbarschaft sowie Tag der Vereine, Betriebe und Hütten. Am 19. Juni findet ein Konzertabend mit den Fäaschtbänkler’n statt ehe einen Tag später das „Wein- und Weißbierfest“ mit dem „Postamt Trio“ über die Bühne gehen wird.
Einen weiteren Höhepunkt bildet der Kabarettabend mit der „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ am 21. Juni. Den Abschluss der Festwoche anlässlich des 140-jährigen Gründungsfestes bildet der Festsonntag am 22. Juni, zu dem sich bereits zahlreiche Feuerwehrvereine aus der Region angemeldet haben und auch die gesamte Dorfgemeinschaft mit den Jubilaren feiern wird.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Taching)

Rosenheim: 200 Liter Heizöl aus Tankzug ausgelaufen – Hof schwimmt

Rosenheim: 200 Liter Heizöl aus Tankzug ausgelaufen – Hof schwimmt

Rosenheim – Auf einem Firmengelände in der Rosenheimer Oberaustraße sind am Dienstagmorgen (18.3.2025) schätzungsweise rund 200 Liter Heizöl aus einem Tankwagen ausgelaufen.

Der Fahrer des Tankzuges mit deutschen Kennzeichen wollte, nach den Angaben der Polizei, gegen ca. 6 Uhr am Morgen auf dem Firmengelände seinen Tankwagen befüllen. Aufgrund eines technischen Defekts am Tankwagen trat das Heizöl aus und verteilte sich großflächig über das Firmengelände.
Dort versickerte das Öl teilweise in den gepflasterten Bodengrund ein. Der Rest wurde durch eine Besatzung der FFW Rosenheim gebunden und fachgerecht entsorgt. Die Fahrbahn der Oberaustraße war nicht betroffen und es kam zu keinerlei Verkehrsbehinderungen.
Gegen den Mann wurde nun Ermittlungsverfahren wegen Bodenverunreinigung eingeleitet.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Rosenheim: Lkw erfasst Lastenrad mit Kindern

Rosenheim: Lkw erfasst Lastenrad mit Kindern

Rosenheim – Von Glück im Unglück kann man bei einem Verkehrsunfall sprechen, der sich am Dienstagmorgen (18.3.2025) am Gries in Rosenheim ereignete. Ein Lkw stieß mit einem Lastenrad zusammen. Die beiden kleinen Insassen blieben unverletzt. 

Eine 35-jährige Kolbermoorerin fuhr mit ihrem Lastenrad  gegen 8.45 Uhr auf dem Radweg neben der Äußeren-Münchener-Straße  stadteinwärts. Ein 38-jähriger Lkw-Fahrer aus Tuntenhausen war in gleicher Fahrtrichtung unterwegs.  Als er in den Straßenzug „Am Gries“ abbiegen wollte, übersah er, nach den Angaben der Polizei, die Radfahrerin im Einmündungsbereich. Es kam zum Zusammenstoß. 
Das Lastenrad stürzte seitlich auf die Fahrbahn. Die Kolbermoorerin verletzte sich leicht im Fußbereich. Die beiden Kinder blieben unverletzt.
Die Rosenheimer Polizei hat gegen den Lkw-Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Essen am Samstag“ bei der „Rosenheimer Leibspeise“

„Essen am Samstag“ bei der „Rosenheimer Leibspeise“

Rosenheim – Die „Rosenheimer Leibspeise“ lädt am Samstag, 22. März, um 13 Uhr wieder zum gemeinsamen „Essen am Samstag“, im Pfarrzentrum Heilig Blut i(Heilig-Blut-Straße 43 c, 1. Stock) n Rosenheim ein. 

Die „Rosenheimer Leibspeise“ ist ein gemeinnütziger Verein, deren Hauptaugenmerk auf der Versorgung von bedürftigen Menschen liegt. 
Zum  „Essen am Samstag“ sind alle eingeladen, die sich über gutes Essen in netter Gemeinschaft freuen. Das Essen und die Getränke sind kostenlos. 
(Quelle: Mitteilung Rosenheimer Leibspeise / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Basar rund ums Kind in Bad Feilnbach

Basar rund ums Kind in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein Kinderkleidermarkt für Frühlings- und Sommerkleidung findet am Samstag, 22. März, von 9 bis 12 Uhr in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) statt.

Angeboten wird gut erhaltene Kinderkleidung, Babyausstattung, Spielwaren, Kinderfahrzeuge aller Art, neuwertige Schuhe und Kommunionkleidung.
Der Flohmarkt findet in Heimgarten /Ludwigsstube (Gartenstraße10) statt. Veranstalter ist der katholische Kindergarten Regenbogen. Der Gesamterlös geht zu Gunsten des Kindergarten Regenbogen.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Bad Feilnbach / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kino-Abend in Christkönig

Kino-Abend in Christkönig

Rosenheim – Die Pfarrei Christkönig in Rosenheim lädt am Freitag, 28. März, um 19.30 Uhr zu einem Kino-Abend ein. Gezeigt wird die Kurzfilmreihe „Augenblicke 2025“.

Das Kurzfilmprogramm „Augenblicke“ gibt es seit dem Jahr 1992. Kuratiert wird es von den Katholischen Medienzentralen, dem Katholischen Filmwerk und der Deutschen Bischofskonferenz. Die Produktionen, die bei der Kurzfilmreihe gezeigt werden, heben sich vom Mainstream der Filmlandschaft ab  Kurzfilme dauern nur wenige Augenblicke. Und doch können sie bewegende und manchmal erstaunliche Geschichte erzählen..
Beim Kinoabend in Christkönig werden neun Kurzfilme gezeigt, die die Zuschauer mitnehmen auf eine emotionale Reise. Das Programm hat eine Gesamtlaufzeit von etwa 95 Minuten.
Gezeigt wird es am Freitag, 28. März, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Christkönig (Kardinal-Faulhaber Platz 7, Erster Stück über der Kindertagesstätte).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Symbolfoto re)

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. April, um 19 Uhr veranstaltet die Bücherei Prien unter dem Titel „Sieben Bücher – ein Leben“ eine Lese-Reise mit Carmen Rohrbach im Dachgeschoss des Haus des Gastes Prien (Alte Rathausstraße 11.)

Die promovierte Biologin ist eine der bekanntesten Reiseschriftstellerinnen der Gegenwart. Geboren in Bischofswerda, aufgewachsen in Bautzen und Freyburg an der Unstrut, wurde sie nach einem Fluchtversuch und zweijähriger Haft aus der DDR ausgewiesen und promovierte am Max-Planck-Institut Seewiesen. Inzwischen hat sie fast die halbe Welt erkundet, immer allein, höchstens in Begleitung von Dromedar, Pferd oder Esel. Das Abenteuer-Gen wurde ihr schon in die Wiege gelegt, ebenso das Fernweh, die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen und Begegnungen.

Eine abwechslungsreiche Lese-Reise

Den Zuhörenden der Bücherei-Lesung liest die Autorin an diesem Abend aus sieben ihrer Bücher vor und verbindet die einzelnen Teile mit Erzählungen, so dass eine abwechslungsreiche Lese-Reise entsteht. Ihre erste Reise führte Carmen Rohrbach nach Galapagos, wo sie ein Jahr lang unter Tieren leben konnte. Die Reiseschriftstellerin berichtet, warum sie nicht weiter als Biologin arbeitete. Stattdessen wanderte sie durch den Jemen, ihr Weg führte Rohrbach nach Namibia, in die Mongolei, Ägypten und zuletzt nach Island. „Doch auch in der nächsten Umgebung kann man Natur und Abenteuer erleben, wie mein Buch über die Isar zeigt“, so die weitgereiste Autorin. „Ich bin überzeugt, eine Reise beginnt nicht in dem Moment, da wir uns auf den Weg begeben, und sie endet nicht, wenn wir ans Ziel gelangen. In Wahrheit beginnt sie viel früher, wenn unsere Fantasie ihre Traumbilder produziert.“ Eintrittskarten kosten 14 Euro. Einlass ab 18.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Carmen Rohrbach)