Chiemsee-Kasperl ist unterwegs auf Ostertour durch die Region Rosenheim

Chiemsee-Kasperl ist unterwegs auf Ostertour durch die Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Pünktlich zur Osterzeit ist die Bayrische Kasperltour mit dem Chiemsee Kasperltheater unterwegs auf großer Reise durch die Region Rosenheim. Mit dabei: „Kasperl & Mucki im Osterchaos“ – ein humorvolles und interaktives Puppentheaterstück.

Ein Osterfest voller Magie, Lachen und Überraschungen
Mucki, der Osterhase, kann sein Glück kaum fassen: Die Prinzessin lädt zur großen Osterparty ein, und er ist der Stargast! 🎉 Doch der neidische Zauberer Hieronymus Wackelzahn ist sauer, weil er nicht eingeladen wurde – und plant, die Feier mit einem gewaltigen Regenschauer zu ruinieren! 🌧️ Doch Wackelzahns Magie hat einen kleinen Haken: Immer wenn die Kinder lachen, geht sein Zauber schief – und anstatt Regen erscheinen Gummibärchen und Seifenblasen! 🍬

Interaktives Theaterstück voller Spaß für Klein und Groß

„Kasperl % Mucki im Osterchaos“ ist ein interaktives Theaterstück voller Spaß, Spannung und Mitmach-Momenten, bei dem die Kinder Kasperl und Mucki helfen können, das Osterchaos zu verhindern. Ideal für Kinder ab 3 Jahren.

Traditionelles Puppentheater mit Unesco-Auszeichnung

Das Chiemsee Kasperltheater steht für authentisches bayrisches Puppenspiel mit Witz, Herz und Tradition. Als einziges Kasperltheater in Bayern wurde es mit dem Unesco-Siegel „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ ausgezeichnet. Infos und Kartenvorverkauf zur aktuellen Tour findet Ihr auf der Homepage des Chiemsee-Kasperl. 
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater / Beitragsbild: Copyright Michael Umlauf) 

 

Bayern Außenhandel mit stabilem Ergebnis für das Jahr 2024

Bayern Außenhandel mit stabilem Ergebnis für das Jahr 2024

München – Bayerns Wirtschaft hat das Exportjahr 2024 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Das geht aus aktuellen Zahlen der Industrie- und Handelskammern in Bayern (BIHK) hervor. Mit Blick auf die Zukunft meint BIHK-Chef Gößl: „Der Wirtschafsstandort braucht eine Fitnesskur“.

Das Exportvolumen belief sich, laut BIHK, wie im Vorjahr auf 226,3 Milliarden Euro, die Höhe der Importe lag bei 228,1 Milliarden Euro. Das Exportdefizit ging auf 1,8 Milliarden Euro zurück. Angesichts weiterhin hoher Rohstoff- und Energiepreise, einem rückläufigen China Handel und einem drohenden Handelskonflikt mit den USA müsse die Stärkung der hei mischen Wirtschaft in das Zentrum der Politik rücken. „Die Zeiten hoher Exportüberschüsse sind in Bayern schon seit Jahren vorbei. Auch der deutsche Außenhandel stag niert und fällt auf absehbare Zeit als Konjunkturmotor aus. Wenn von außen keine Impulse kommen, muss die Kräftigung von innen kommen. Unser Wirtschaftsstandort braucht eine Fitnesskur. Die neue Bundesregierung muss schnell, klar und konsequent handeln und ab Tag Eins die Wirtschaft stärken“ erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

„EU-Binnenmarkt muss vertieft werden“

„Im Fokus müssen Bürokratieabbau, geringere Energiekosten für die Wirtschaft sowie weniger Steuer- und Abgabenbelastungen für Unternehmen und Beschäftigte stehen. Außerdem muss der EU-Binnenmarkt vertieft werden, der für mehr als die Hälfte des bayerischen Außenhandels steht“, so der BIHK-Chef weiter.
Mit Blick auf die von US-Präsident Trump angekündigten Zölle auf Einfuhren aus der EU müsse die bayerische Wirtschaft außerdem noch mehr auf die Diversifizierung ihrer Ab satzmärkte setzen, so Gößl. „Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern müssen wir Drittmärkte für uns öffnen. Weitere neue Handelsabkommen wie das kürzlich unter zeichnete Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten wären ein vitales Signal“, erklärt der BIHK-Chef.

Vereinigten Staaten wichtigstes Ausfuhrland

Wichtigstes Ausfuhrland der bayerischen Unternehmen waren 2024 erneut die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 28,9 Milliarden Euro exportiert. Bayerns wichtigste Exportgüter insgesamt sind Fahrzeuge aller Art und Maschinen.
(Quelle: Pressemitteilung BIHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Europäischer Militär-Fallschirmsprungverband startet mit der 1. „Sniper-Shooting-Challenge“ ins Verbandsjahr 2025

Europäischer Militär-Fallschirmsprungverband startet mit der 1. „Sniper-Shooting-Challenge“ ins Verbandsjahr 2025

Rosenheim / Friedenfels — Die „Sniper und Jäger“ des Europäischen Militär-Fallschirmsprungverbands (EMFV) eröffneten jüngst ihr Verbandsjahr 2025 auf der vollautomatischen Schießanlage in Friedenfels zur 1. „Sniper Shooting Challenge“. Mit dabei auch Kameraden aus Rosenheim. 
1.Sniper Shooting Challenge des Europäischen Militär- Fallschirmscprungverbandes. Fotos: Adi Schömer
Der Rosenheimer Adi Schömer (zweiter von links) war die Organisation des Schießablaufs betraut. Fotos: re
Präsident Hauptmann der Bundeswehr außer Dienst Hans-Friedrich Nawrozki begrüßte die angereisten EMFV-Kameraden im Restaurant Hackelstein.
Einen Tag später ging es im Kfz-Konvoi zur Schießbahn. Dort wurde die Schieß-Challenge auf Entfernungen zwischen 100 bis 300 Meter ausgetragen, In den Schießpausen gab es zur Stärkung Getränke, Kaffee und Kuchen.
Bei der Veranstaltung gab es verschiedene Auszeichnungen.
Mit einer Schweigeminute gedachte Oberfeldwebel D. R. Adi Schöner vor der Verleihung der Abzeichen der bis heute unschuldig getöteten und verletzten Kinder und Erwachsenen, die in Deutschland dem Terror zum Opfer fielen.
Danach folgte der Kameradschaftsabend mit Schießpreisverleihung im Restaurant „Zum Hackelstein“ in Fuchsmühl.
1. Platz mit 50 Ringen Hauptgefreiter der Reserve Hans Hager
2. Platz mit 49 Ringen Hauptfeldwebel der Reserve Kai Dörre
3. Platz mit 47 Ringen Stabsunteroffizier der Reserve Stefan Badstieber
3. Platz mit 47 Ringen Unteroffizier der Reserve Oliver Göhring
3. Platz mit 47 Ringen ZAI Bernhard Schnupfhagn.

Oberstabsgefreiter der Reserve Andreas Christoph Müller wurde mit der  EMFV-Treuemedaille in Bronze für 5 Jahre Mitgliedschaft im EMFV wurde ausgezeichnet:

Während der Sniper Challenge war auch die Möglichkeit zum Erwerb diverser Armee Schießabzeichen gegeben.
Mit dem schwedischen Armee-Schießabzeichen wurde ausgezeichnet:
• Stufe GOLD Hauptgefreiter (OA) Lukas Meyer
• Stufe GOLD Gefreiter der Reserve Alexander Zieher
• Stufe GOLD Unteroffizier der Reserve Oliver Göhring
• Stufe GOLD Oberfeldwebel der Reserve Holger Schipper.

Mit dem norwegischen Armee-Schießabzeichen wurde ausgezeichnet:
• Stufe GOLD 1.Wiederholung Hauptfeldwebel der Reserve Kai Dörre
• Stufe SILBER Hauptgefreiter (OA) Lukas Meyer.

Den neuen Sniper Cup Patch sponsorte Hauptfeldwebel d.R. Kai Dörre für das Schießen. Den Patch fertigte die Firma Alfashirt. Die Zinnpreise stiftete Obergefreiter der Reserve Hans Wedlich.

„Schäufele“ mit Knödel zum Abschluss einer gelungen Veranstaltung

EMFV -Präsident Hauptmann a.D. Hans-Friedrich Nawrozki bedanke sich besonders beim Schießbahnwart und EMFV Mitglied Hauptgefreiter d.R. Armin Schön für den reibungslosen Schießablauf und bei Vizepräsident Oberfeldwebel d.R. Adi Schömer für die Organisation der Sniper Challenge. EMFV Präsident Nawrozki beendete das erfolgreiche Schießen mit einem dreifachen und kräftigen „Glück-ab“. Danach ging es bis zur späten Stunde über in den Kameradschaftsabend. Es gab „Zoiglbier“ und knuspriges fränkisches „Schäufele“ mit Knödel und Sauerkraut zum Essen.
(Quelle: Artikel: Adi Schömer / Beitragsbild, Fotos: Adi Schömer)

Der Frühling nimmt Fahrt auf

Der Frühling nimmt Fahrt auf

Rosenheim – Der Countdown für den Frühling 2025 läuft: Am Donnerstag, 20. März, 10.01 ist es offiziell soweit 😎🌷🌼🪻. Pünktlich dazu melden sich auch Sonnenschein und mildere Temperaturen zurück. 

In der Region Rosenheim beginnt der Dienstag (18.3.2024) schon mal mit Sonne satt. Allerdings liegen die Temperaturen derzeit noch im Minusbereich. Und auch im Laufe des Tages empfiehlt es sich noch nicht, ohne warme Winterjacke das Haus zu verlassen.
Doch in den kommenden Tagen geht es bergauf. Bis zum Wochenende hin sind laut aktuellen Wetterbericht bis zu 20 Grad am Tag möglich. Nur in den Nächten bleibt es vorerst noch weiter frostig.
Unser Beitragsfoto entstand im Rosenheimer Stadtteil Happing.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Schreiner) 

Tiere suchen ein Zuhause: Jason ein Sensibles Kraftpaket

Tiere suchen ein Zuhause: Jason ein Sensibles Kraftpaket

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Jason ein Bernhardiner Rüde der ein sensibles Kraftpaket ist und sich ein liebevolles Zuhause wünscht.

Jason ist am 11.5.2018 geboren und wiegt 46 kg. Er ist kastriert, gechipt und geimpft.
Für einen Hund seiner Rasse ist der Rüde eher klein und aber trotzdem ein Schwergewicht mit ordentlich Kraftreserven. Ursprünglich kommt er von einem landwirtschaftlichen Anwesen, dort hat er als Hofhund sein bisheriges Leben verbracht. Als seine Besitzerin krank wurde, kam er in das Tierheim Ostermünchen.
Als Hofhund war er eher sich selbst überlassen. Jason war untergewichtig, sehr ungepflegt, besetzt mit Parasiten, hatte sehr schlechte Zähne und zudem auch noch einen Hodentumor.
Das Tierheim ließ seine Zähne behandeln, ihn kastrieren und sorgte dafür, dass er von seinen lästigen Parasiten befreit wurde.
Leider war er auch nicht ausreichend sozialisiert. Jason ist deshalb in neuen Situationen sehr aufgeregt und auch mal überdreht, was sich in der Zeit im Tierheim Ostermünchen aber schon gebessert hat.

Was Jason gerne als neues Zuhause hätte

Zu Menschen ist er sehr freundlich, jedoch ungestüm. Da er andere Hunde nie kennengerlernt hat, ist er bei diesen Kontakten sehr nervös, aber nicht böswillig. Er muss beim Kennenlernen von Artgenossen behutsam heranangeführt werden. Hündinnen sind ihm sympathischer als Rüden.
Auf Grund seiner Größe braucht er ein ebenerdiges Zuhause, im Idealfall mit Garten – und auch Menschen, die sich diesem Kraftpaket mit sensiblem Herz annehmen möchten.
Wenn jemand Jason persönlich kennen lernen will, dann bitte an das Tierheim Ostermünchen unter der Tel.-Nr. 08067 180301 oder  info@tierheim-ostermuenchen.de wende.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Jason)

Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Jason
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. März

Namenstag haben: Cyrill, Cyrillus, Edward, Sibylle, Sybillina

3 bekannte Geburtstagskinder:

Anne Will (1978 – ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin.)

Joy Fielding (1945 – ist eine kanadische Schriftstellerin und ehemalige Schauspielerin, der mit ihrem Psychothriller „Lauf, Jane, lauf“ der Durchbruch gelang und die seitdem mehrere internationale Bestseller landete.)

Brad Dourif (1950 –  ist ein US-amerikanischer Schauspieler der mit seiner prämierten Nebenrolle in „Einer flog über das Kuckucksnest“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1850: Henry Wells und William Fargo gründen den Eilzustelldienst American Express.
  • 1869: Für den Bau des Suezkanals wird begonnen, die Bitterseen mit Mittelmeerwasser zu fluten.
  • 1990: Beim Kunstraub von Boston werden von zwei Tätern, die als Polizisten verkleidet sind, aus dem Isabella Stewart Gardner Museum 13 Kunstwerke im Gesamtwert von mehr als 500 Millionen US-Dollar geraubt. Der größte Kunstraub in der Geschichte der USA ist bislang nicht aufgeklärt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Volles Haus beim Besuch von Manfred Weber (CSU) in Pang

Volles Haus beim Besuch von Manfred Weber (CSU) in Pang

Pang / Rosenheim – Auf Einladung des CSU Ortsverbandes Pang (Stadt Rosenheim) kam Manfred Weber, EVP-Fraktionsvorsitzender im Europäischen Parlament nach Pang. Das Interesse war groß. 

Besuch von Manfred Weber in Pang. Fotos: Herbert Borrmann

Die Maschinenhalle der Firma Fahrzeugbau Kaffl war bei der politischen Veranstaltung bis auf den letzten Platz besetzt. Fotos: Herbert Borrmann

Besuch von Manfred Weber in Pang. Fotos: Herbert Borrmann

Ein Erinnerungsfoto zum Abschluss der Veranstaltung im Rosenheimer Stadtteil Pang.

Der politische Frühschoppen fand am Sonntag (16.3.2025) in der Maschinenhalle der Firma Fahrzeugbau Kaffl statt. Die Stimmung war gut. Natürlich ging es um die aktuelle politische Lage. Für seine Ausführungen gab es am Schluss viel Applaus. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Oster-Ferienprogramm beim Stadtjugendring Rosenheim

Oster-Ferienprogramm beim Stadtjugendring Rosenheim

Rosenheim – Der Stadtjugendring Rosenheim bietet in den Osterferien vom 22. bis 26. April ein inklusives Ferienprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren an. Es geht hinein in die Zirkuswelt. 

In Zusammenarbeit mit der professionellen Zirkusgruppe „Circus Company Perplex“ werden die Kinder im Rahmen des Zirkusworkshops eine eigene Zirkusvorstellung vorbereiten. Im Laufe der Woche erarbeiten die Kinder mit den Experten zusammen ihren Auftritt, wie zum Beispiel Seillauf, Akrobatik, Jonglage, Zauberei oder Clownerie. Die Abschlussaufführung für Eltern, Freunde und Zirkusfans findet am letzten Tag statt.
Die reguläre Betreuungszeit beginnt um 10 Uhr und endet um 16 Uhr. Für berufstätige Eltern besteht die Möglichkeit einer Frühbetreuung ab 7.30 Uhr und eine Spätbetreuung bis 18 Uhr (jeweils 10 Euro pro Woche), außer am Freitag. Der Teilnahmebeitrag beträgt 120 Euro für Kinder aus Rosenheim und 130 Euro für Kinder aus dem Landkreis.
Die Zirkuswoche wird vom Bezirksjugendring Oberbayern finanziell unterstützt. Die Kinder sollen eine eigene Brotzeit für das Mittagessen mitbringen. Getränke sind vorhanden.
Anmeldung ist auf der Homepage des Stadtjugendrings Rosenheim möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kiefersfelden: Bundespolizei zeigt hilfsbereite „Passüberbringer“ an

Kiefersfelden: Bundespolizei zeigt hilfsbereite „Passüberbringer“ an

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Zwei Marokkaner wollten am Sonntag (16.3.2025) in Rosenheim dafür sorgen, dass ein Landsmann aus dem Gewahrsam der Bundespolizei entlassen wird. Doch ihr Vorhaben schlug vollkommen fehl. Stattdessen sind sie selbst vorläufig festgenommen worden. Letztlich haben die Beamten die beiden Männer, einen Begleiter sowie ihren Bekannten und dessen Mitfahrer angezeigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nach ersten Erkenntnissen fuhren drei Marokkaner Sonntagnachmittag von Italien aus mit einem Auto nach Rosenheim und parkten vor der Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei. Zwei von ihnen verließen den Wagen und wiesen sich mit ihren Pässen und italienischen Aufenthaltserlaubnissen aus. Die Männer im Alter von 55 und 28 Jahren erklärten, dass sie den Pass eines marokkanischen Staatsangehörigen vorbeibringen würden, der sich im Inspektionsgebäude befinden sollte.

Tatsächlich war dieser Marokkaner zuvor bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden festgenommen und nach Rosenheim gebracht worden. Der 36-jährige Pkw-Fahrer hatte ebenso wenig über die erforderlichen Einreisepapiere verfügt, wie sein 23-jähriger Beifahrer, der auch aus Marokko stammt. Beide waren jeweils der versuchten illegalen Einreise, der Fahrzeugführer zudem der Beihilfe zur unerlaubten Einreise seines Mitfahrers beschuldigt worden. Der von seinen zwei hilfsbereiten Bekannten überbrachte Pass änderte nichts an seiner Situation, da der 36-Jährige für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland auch noch ein Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt hätte. Mit einer Strafanzeige im Gepäck wurde er nach Österreich zurückgewiesen. Der von ihm beförderte Mann wurde einer Erstaufnahmestelle zugeleitet. Dort wird über seinen weiteren Verbleib im Land zu entscheiden sein.

Als die Bundespolizisten in das vor der Dienststelle geparkte Fahrzeug der zwei „Passüberbringer“ blickten, nahmen sie den darin zurückgebliebenen Mann wahr. Es handelt sich um einen 28-jährigen Marokkaner. Bei seiner Kontrolle stellte sich heraus, dass er über keine Papiere verfügt. Er wurde sogleich festgenommen und wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Unmittelbar nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte er das Land zu verlassen. Er wurde der österreichischen Polizei überstellt. Seine beiden Begleiter, die ihn offenkundig von Italien aus mitgenommen hatten und lediglich den Pass bei der Bundespolizei vorbeibringen wollten, mussten angesichts der Mitnahme ihres Landsmanns eine Strafanzeige wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise entgegennehmen. Anschließend konnten sie ihre Heimreise nach Italien antreten.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geh- und Radwegbrücke über Mühlbach in Rosenheim bald Geschichte

Geh- und Radwegbrücke über Mühlbach in Rosenheim bald Geschichte

Rosenheim – In der Stadt Rosenheim gibt es wohl bald eine Brücke weniger: Die Geh- und Radwegbrücke über den Mühlbach bei der Kunstmühle soll in Kürze ersatzlos abgerissen werden. Die Entscheidung dafür fiel in der jüngsten Verkehrsausschuss-Sitzung.

Brücke über dem Mühlbach März 2025. Foto: Innpuls.me

Diese Verbindung über den Mühlbach auf dem Kunstmühlareal in Rosenheim wird es bald nicht mehr geben. Fotos: Innpuls.me

Aus welchen Jahr das bestehende Brückenbauwerk stammt, ist nicht bekannt. Bereits im Jahr 2012 sollte sie ersatzlos abgebrochen werden. Der Ausschuss für Verkehrsfragen und ÖPNV hat sich aber damals einstimmig für den Erhalt dieser Wegeverbindung ausgesprochen.

Standsicherheit aufgrund Korrosionsschäden deutlich beeinträchtigt

Die Bausubstanz der kleinen Brücke ist seitdem nicht besser geworden. „Wegen der fehlenden Überbauabdichtung haben die Korrosionsschäden an der Überbauuntersicht im Vergleich zur letzten Hauptprüfung 2ß14 weiter zugenommen“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Dauerhaftigkeit der Konstruktion sei stark gefährdet und die Standsicherheit durch die fortgeschrittenen Korrosionsschäden ebenfalls deutlich beeinträchtigt.
Am 25. Juli 2023 gab es eine Sonderprüfung. Dabei verschlechterte sich die Zustandsnote um 0,2 auf aktuell 3,7 (Skala von 1,0 bis 4.0). Motorisierter Verkehr darf die Brücke deshalb bereits keinesfalls mehr befahren. Ein großer Stein verhindert derzeit die Einfahrt.
Aus fachlicher Sicht ist die Brücke nun baldmöglichst für den gesamten Verkehr zu sperren, da die Standsicherheit nach aktueller Einschätzung nicht mehr gegeben sei.

Brückenneubau würde rund 350.000 Euro kosten

Ein Brückenneubau würde nach aktuellen Schätzungen rund 350.000 Euro kosten. Die Stadtwerke, die in dem Kunstmühlgelände den Fernwärmeausbau vorantreiben wollen, würde sich zwar daran mit 25 bis 30 Prozent beteiligen, aber die verbleibenden rund 250.000 Euro rechtfertigen aus Sicht der Verwaltung dennoch keine Investition für einen Brückenneubau mit laufenden Unterhaltskosten.
Die Stadträte teilten diese Einschätzung mehrheitlich und somit ist diese Brücke bald Geschichte.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Innpuls.me)

 

Kufsteiner Straße, Rosenheim, 1955

Kufsteiner Straße, Rosenheim, 1955

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1955. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Kufsteiner Straße in Rosenheim.

Das Gebäude auf der rechten Seite gehört heutzutage zur Sparkasse Rosenheim und sieht komplett anders aus. Enorm verändert hat sich auch das Gebäude im Hintergrund – damals noch Kaufhaus Wilhelm. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zivilschutz: So sind Stadt und Landkreis Rosenheim für den Ernstfall gerüstet

Zivilschutz: So sind Stadt und Landkreis Rosenheim für den Ernstfall gerüstet


Rosenheim / Landkreis – Die Kriegsangst steigt. Deutschland will aufrüsten. Wie würde es aktuell im Ernstfall mit dem Zivilschutz der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Rosenheim aussehen? Die Rosenheimer AfD-Landtagsabgeordneten Andreas Winhart und Franz Bergmüller stellten eine dementsprechende Anfrage beim Bayerischen Landtag. Die Antworten sind beunruhigend.

Der Rosenheimer AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart fasst die Antworten auf den Fragenkatalog, den er mit seinem Kollegen Franz Bergmüller vor wenigen Wochen an das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration gerichtet hat, so zusammen:  „Ich bin erschüttert über den schlechten Zustand des Zivilschutzes angesichts der verschärften Sicherheitslage und den rund drei Jahren, welche seit der sogenannten Zeitenwende ins Land gegangen sind“.

So viele Schutzanlagen gibt es aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim

Wie sieht die Lage nun konkret aus? Laut Zensus 22 leben im Landkreis Rosenheim 256.815 Menschen. Demgegenüber stehen im gesamten Landkreis Rosenheim lediglich zwei Schutzräume  in den Gemeinden Oberaudorf und Eggstätt – ausgelegt für gerade mal 265 Menschen.
In der Stadt Rosenheim gibt es drei Schutzanlagen mit einer Kapazität von 3.402 Menschen – bei  über 63.000 Einwohnern. Diese sind zu finden im Finanzamt Rosenheim, in der Technischen Hochschule Rosenheim und in der Wohnanlage Carl-Orff-Straße: Im Rathaus Rosenheim gibt es zusätzlich einen nicht öffentlichen Bunker für Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz – siehe Innpuls.me Artikel aus dem Jahr 2022.

Neben der mangelnden Kapazität gibt es noch ein weiteres Problem mit den Schutzräumen. Auf die Frage der AFD-Landtagsabgeordneten, inwieweit die bestehenden Einrichtungen derzeit einsatzbereit sind,  lautete die Antwort aus dem Ministerium: „…ist gegenwärtig nicht davon auszugehen, dass die öffentlichen Schutzräume ihrem ursprünglichen Schutzniveau entsprechend einsatzbereit sind.“
Die Begründung, warum derzeit so wenige Wert auf den Zivilschutz der Bevölkerung gelegt wird, liest sich in dem Fragenkatalog dann schon fast makaber: „Die Aufgabe des Schutzraumkonzepts im Jahr 2007 ging insbesondere auch darauf zurück, das durch den Einsatz moderner Kriegswaffen keine (ausreichende) Vorwarnzeit zur Alarmierung der Bevölkerung und zum Aufsuchen von Schutzräumen mehr besteht“. So würden heutzutage bei Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von 800 bis 5.500 Kilometer zwischen dem Abfeuern und dem Einschlag am vorgegebenen Ziel in der Regel nur wenige Minuten vergehen, wohingegen bei Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs noch eine Vorwarnzeit von 30 bis 120 Minuten möglich gewesen wäre.  „Wenn man unzureichende Bunkeranlagen nur mit verkürzten Flugzeiten von Raketen und Marschflugkörpern begründet, grenzt das an Kapitulation, noch bevor was passiert ist“, so Andreas Winhart.  Wie bei der Bundeswehr sei man in der Region im Zivilschutz nicht auf die neue Sicherheitslage eingestellt: „Und dabei ist der Zivilschutz noch umfangreicher, wenn man an nukleare Katastrophen denkt, wie es in AKW Saporischschja und anderen jederzeit passieren könnte“.
Übrigens: Was im Fall eines Super-Gau tatsächlich, laut dem Schreiben aus dem Bayerischen Staatsministerium flächendeckend vorhanden ist, sind Kaliumiodtabletten für etwaige radiologische Vorfälle, die es im Ernstfall unverzüglich zu verteilen gelte.

Andreas Winhart hat Rosenheims Landrat Otto Lederer, den Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim Andreas März und alle lokalen Stellen dazu aufgefordert, mehr Zivilschutzeinrichtungen zu planen und umzusetzen und die Bevölkerung im Ernstfall über Zivilschutzmaßnahmen zu informieren.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: re)