Earth Hour: Licht aus gemeinsam für einen lebendigen Planeten

Earth Hour: Licht aus gemeinsam für einen lebendigen Planeten

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim nimmt auch dieses Jahr an der „Earth Hour“ teil. Am Samstag, 22. März erlöschen für eine Stunde die Lichter an einigen städtischen Gebäuden.

Zwischen 20:30 und 21:30 Uhr werden unter anderem die Rathäuser, die Städtische Galerie, der Lokschuppen oder das Holztechnische Museum nicht beleuchtet.
Bereits zum 19. Mal bleiben an diesem Tag rund um den Globus die Lichter für eine Stunde ausgeschaltet, um bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz ein Zeichen zu setzen. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.
Mittlerweile findet die Earth Hour auf allen Kontinenten statt. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland haben im letzten Jahr 560 Städte und Gemeinden teilgenommen. „Wir wollen ein Zeichen setzen für den bewussteren Umgang mit unseren Energieressourcen. Ich würde mich freuen, wenn sich viele Rosenheimer ebenfalls an der Earth Hour beteiligen“, so Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Nacht der Bibliotheken“: Ein Abend in der Bücherei Prien

„Nacht der Bibliotheken“: Ein Abend in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 4. April findet die „Nacht der Bibliotheken“ erstmals bundesweit statt. Unter dem Motto „Wissen.Teilen.Entdecken“ möchte der Bibliotheksverband und seine 16 Landesverbände die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Angebote großer und kleiner Einrichtungen in ganz Deutschland richten. Auch in der Bücherei Prien kann man an diesem Abend einiges erleben.

„Die drei Worte beschreiben sehr gut, was eine Bibliothek zu einem ganz besonderen Ort macht: Sie sind ein Ort, an dem nicht nur sehr viel Wissen lagert, sondern dieses auch zugänglich gemacht wird. Bibliotheken sind Orte, an denen Geschichten und Informationen geteilt werden. Und sie sind ein Ort, an dem Neues entdeckt werden kann“, so Elke Büdenbender, Schirmfrau der bundesweiten „Nacht der Bibliotheken“ und Frau des Bundespräsidenten. Die Bücherei Prien ist eine Kultur- und Bildungseinrichtung in der Marktgemeinde Prien am Chiemsee, ihre Mitglieder stammen aus der gesamten Region. An diesem Freitag, 4. April, öffnet die Einrichtung im Dachgeschoss des Haus des Gastes nach Feierabend ihre Türen. Besucher können sich von 19 bis 22 Uhr auf abendliches Schmökern, gute Gespräche, einen pinken Bücherei-Drink und verschiedene Mitmachaktionen, beispielsweise ein interessantes Quiz zum Thema Bücher, freuen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Abends in der Bücherei Prien – spannende Entdeckungen beim Bücher-Quiz, pinke Drinks und ein netter Austausch mit anderen Bücherfans erwarten die Besucher der „Nacht der Bibliotheken“. Copyright  Markt Prien a. Chiemsee)

Eiskunstlauf unter freiem Himmel: 24. Fun-Cup in Ottobrunn

Eiskunstlauf unter freiem Himmel: 24. Fun-Cup in Ottobrunn

Ottobrunn / Rosenheim – Zum 24. Mal machte der Eiskunstlauf Fun-Cup seinem Namen alle Ehre und lockte Eiskunstläufer aller Alters- und Leistungsstufen an. Auch die heimischen Vereine (SV Pang, EV Rosenheim, ERC Bad Aibling, TuS Bad Aibling) waren dabei und holten gleich 12 Podestplätze.

Der ERSCO als Gastgeber bot mit 23 Wettkampfkategorien und über 200 Teilnehmern aus ganz Bayern eine rundum gelungene Veranstaltung. Auf der Freieisfläche konnten Sportler und Zuschauer sich über trockene Bedingungen und Sonnenschein am Nachmittag freuen. Die 22 Starterinnen der Vereine SV Pang, EV Rosenheim, ERC Bad Aibling und TuS Bad Aibling überzeugten mit starken Leistungen.
Der SV Pang schickte acht Athletinnen ins Rennen. Zum dritten Mal in dieser Saison gelang es dem Anfänger-B-Trio, das gesamte Siegerpodest zu belegen: Carlotta Schätzle überzeugte mit einer fehlerfreien Kür und sicherte sich den Sieg, während Emilia Moneti mit ihrem ersten Doppel-Toeloop im Wettkampf Rang zwei erreichte. Leah Fuchs beeindruckte mit herausragenden Pirouetten und komplettierte das Podium auf Platz drei. In Neulinge B triumphierte Emma Zuhr mit ihrer eleganten Kür und holte Gold. Emilia Grader erreichte in der Jugend mit einem gelungenen Doppel-Axel den ersten Platz.

Sauber ausgeführte Elemente führten zum Sieg

Die fünf Sportlerinnen des EV Rosenheim konnten sich über drei Podestplätze freuen. Bei den Kunstläufern zeigte Maia Barleben ein fehlerfreies Programm und sicherte sich mit durchweg positiven Wertungen Rang zwei. Auch in Neulinge B gab es einen zweiten Platz: Maja Krug sprang in ihrer Kür unter anderem mit einer Sprungkombination aus Doppel-Flip und Doppel-Toeloop aufs Treppchen. In der Jugendklasse beeindruckte Sarah Marek mit schwierigen Pirouetten und zahlreichen Doppelsprüngen und wurde Dritte.
Erfolgreich kehrten auch die sieben jungen Talente des ERC Bad Aibling zurück. In Elemente I lief Hannah Hennes mit sauber ausgeführten Elementen auf Platz zwei. In Elemente III erkämpfte sich Loni Sigl mit knappem Vorsprung den Sieg, Leah Popp eroberte mit einem starken Auftritt Rang drei.
Der TuS Bad Aibling war mit zwei Läuferinnen vertreten. Nela Rimac zeigte in der Kategorie Freiläufer B eine souveräne Kür mit Rittberger-Sprungkombination und wurde Dritte.

Ergebnisse im Überblick

Ergebnisse des SV Pang:
Kunstläufer (B): Azra Karaaslan 7. Platz; Lina Bomback 9. Platz; Anfänger B: Carlotta Schätzle 1. Platz; Emilia Moneti 2. Platz; Leah Fuchs 3. Platz;
Neulinge B (II): Emma Zuhr 1. Platz; Emilia Kamradek 9. Platz;
Jugend: Emilia Grader 1. Platz;

EV Rosenheim:
Kunstläufer (B): Maia Barleben 2. Platz; Helena Ma 6. Platz;
Neulinge B (I): Maja Krug 2. Platz;
Nachwuchs A: Lena Lechner 6. Platz;
Jugend: Sarah Marek 3. Platz

ERC Bad Aibling:
Elemente I (B): Hannah Hennes 2. Platz;
Elemente II: Laura Pupp 4. Platz; Leni Kellermayer 5. Platz;
Elemente III (B): Loni Sigl 1. Platz; Leah Popp 3.;
Platz Freiläufer (C): Luisa Popp 5. Platz;
Kunstläufer (B): Sophia Schmidt 5. Platz

TuS Bad Aibling:
Freiläufer (B): Nela Rimac 3. Platz; Nora Announ 4. Platz
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Links, Emilia Kamradek startete in der BEV-Kategorie Neulinge B. Copyright Luca Tonegutti; Mitte Links, Nela Rimac sicherte sich mit ihrer Freiläufer-Kür den 3. Platz. (Foto privat); Mitte Rechts Hannah Hennes lief in Elemente I auf den 2. Platz. Copyright mk-sportphoto; Rechts, Sarah Marek erreichte in der Kategorie Jugend den 3. Platz. Copyright mk-sportphoto) 

Angst vor Schweinepest in Bayern: BBV fordert effektive Kontrolle der Schwarzwildpopulation

Angst vor Schweinepest in Bayern: BBV fordert effektive Kontrolle der Schwarzwildpopulation

München (bbv) – Wegen der wachsenden Besorgnis unter schweinehaltenden Betrieben in Bayern angesichts aktuelle Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in angrenzenden Bundesländern setzen sich der Bayerische Bauernverband (BBV) und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gemeinsam mit den zuständigen Ministerien für eine effektive Kontrolle der Schwarzwildpopulation ein.

Um das Übertragungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu minimieren und den Schutz der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern zu gewährleisten, geht nun das gemeinsame Projekt „Neue Herausforderungen im Management von Schwarzwild in Bayern“ von BBV und LWF an den Start. Finanziert aus Mitteln der Jagdabgabe, konzentriert sich das Projekt auf Unterfranken. Hier ist aufgrund der geografischen Nähe zu den bereits betroffenen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg das Risiko für die Einschleppung der ASP besonders hoch. „Über die gezielte Umsetzung von Maßnahmen in diesem Gebiet wollen wir das Infektionsrisiko wirksam eindämmen und wertvolle Erkenntnisse für den landesweiten Wildmanagementansatz gewinnen“, erläutert BBV-Jagdpräsident Siegfried Jäger das Vorgehen.

Fundierte Forschung zur Entwicklung und Optimierung einer Managementstrategie

Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung effektiver Strategien zur nachhaltigen Reduktion der Schwarzwildpopulation. Zur gezielten Optimierung der Maßnahmen werden zunächst wissenschaftliche Studien durchgeführt. Mithilfe von GPS-Telemetrie werden Verhalten und Populationsdynamik der Wildschweine untersucht und bewährte Praktiken (Best Practices) bewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend direkt in die jagdliche Praxis einfließen. Begleitend dazu sind Schulungen und Informationsveranstaltungen für Jäger und Landwirte geplant. Auf diese Weise sollen die Schwarzwildpopulation effektiv reguliert, die Gefahr einer ASP-Übertragung deutlich verringert und Wildschäden in der Landwirtschaft reduziert werden.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: Unnötige Niederlage gegen Garching

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: Unnötige Niederlage gegen Garching

Rosenheim – Eine unnötige Niederlage musste die 1: Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim am vergangenen Freitagabend (14.3.2025) im Heimspiel gegen den VfR Garching hinnehmen.

Aufgrund des schlechten Wetters der vergangenen Tage wurde die Partie auf dem Kunstrasen gespielt.
Das Spiel begann für die 60er vielversprechend mit hohem Ballbesitz und guter Spielkontrolle. Der Gegner agierte sehr defensiv und unsere Abwehr konnte die wenigen Angriffe gut wegverteidigen. Leider gelang es  den Jungs des TSV 1860 offensiv nicht, Druck auszuüben. Es fehlte an Spielgeschwindigkeit und die wenigen Torchancen wurden nicht gut ausgespielt. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
Die Vorgabe für die zweite Halbzeit war klar – mehr Druck nach vorne! In der 54. Minute kam es dann ganz anders – nach einem langen Ball, wo die Rosenheimer Fußballer sehr hoch standen, konnten sie trotz einiger Klärungsmöglichkeiten nicht verhindern, dass Anes Ziljkic mit seinem 5. Saisontor die Gäste 1:0 in Führung brachte.

Trainer Lucksch reagierte, indem er die 5er Kette zunächst auf eine 4er Kette und dann auf eine 3er Kette umstellte und offensive Spieler reinbrachte. In den letzten 30 Minuten dominierten die Rothosen, konnten aber ihre Angriffe nicht konsequent genug zum Abschluss bringen. So blieb es bei einer enttäuschenden 1:0-Niederlage.

Cheftrainer Helmut Lucksch nach dem Spiel: „Wir müssen ganz klar daran arbeiten, die erarbeiteten Torchancen zielstrebiger zu Ende zu führen. Auch wenn es keine Ausrede sein soll, hat die Grippewelle in den letzten 14 Tagen unsere Spieler stark belastet. Das war im Spiel deutlich zu spüren, da viele nicht ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen konnten.“

Aufstellung: Stein, Gratt, Muhameti (62′ Ngounou), Petrov (80′ Lang), Khong-In (75′ Elghatous), Markulin, Grundner, Rudolph (82′ Merepeza), Salkic, Hetemi, Scott
Tore: 0:1 Ziljkic (54′)
Gelbe Karten: Salkic (62′), Grundner (80′)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

BBV: „Auch Ernährung muss in Grundgesetz“

BBV: „Auch Ernährung muss in Grundgesetz“

München / Bayern / Deutschland – Nach der geplanten Verfassungsänderung zum Thema „Klimaneutralität“ in Berlin, fordert der Bayerische Bauernverband (BBV) nun Bundestag und Bundesrat nun auch eine Klausel zur Ernährungssicherheit im Lande.

Am Freitag (14.3.2025) haben sich Union und SPD mit den Grünen auf Änderungen am Grundgesetz geeinigt, um ein außerordentliches Finanzierungspaket insbesondere für die Bereiche Verteidigung und Infrastruktur im Bundestag auf den Weg bringen zu können. „Wenn bei dieser Änderung des Grundgesetzes jetzt das Thema Klimaneutralität als Ziel aufgenommen werden soll, muss gleichzeitig unbedingt auch die Ernährungssicherung als ein zentrales Ziel des Staates im Grundgesetz verankert werden“, fordert Christine Singer, Landesbäuerin des Bayerischen Bauernverbandes.

„Ernährungswirtschaft ist eine systemrelevante Branche“

Die Sorgen um eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln seien insbesondere während der Corona-Pandemie und zu Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine groß gewesen. „Die Ernährungswirtschaft ist eine systemrelevante Branche“, so der BBV in seiner aktuellen Pressemitteilung.. Die aktuelle weltpolitische Lage unterstreiche dies nochmals. „Dass Lebensmittel jederzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, ist in den vergangenen Jahrzehnten zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch die Situation hat sich verändert. Wenn sich ein Land oder ein ganzer Kontinent nicht selbst versorgen kann, wird er abhängig und ist erpressbar“, so Singer.
Union und SPD müssten jetzt, da sich im Deutschen Bundesrat eine Mehrheit für die geplante Änderung im Grundgesetz abzeichnet, auch die Ernährungssicherung als Ziel mit aufnehmen. „Die Bäuerinnen und Bauern erwarten bei der anschließenden Befassung im Bundesrat auch die Unterstützung einer Mehrheit der Bundesländer, um die Ernährungssicherung in den Verfassungsrang zu heben“, fordert Singer.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

München: Bundespolizei greift vermissten 15-jährigen auf

München: Bundespolizei greift vermissten 15-jährigen auf

München – Erst sorgte ein 15-Jähriger mit seinem 17-jährigen Freund am Münchner Marienplatz für Ärger, dann leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Beamten, nachdem diese seine offene Fahndung bemerkt hatten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Nacht von Freitag auf Samstag (16.3.2025) gegen 01:45 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion München über randalierende Personen am S-Bahnhof Marienplatz informiert. Ein 15-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Ukrainer hatten unter anderem gegen eine S-Bahn getreten. Vor Ort konnten die Jugendlichen durch eine Streife der Bundespolizei angetroffen werden und im Rahmen der Personalienfeststellung wurde bei dem Jüngeren ein Haftbefehl festgestellt. Der 15-Jährige wurde daraufhin zum Bundespolizeirevier am Ostbahnhof gebracht.

Auf dem Revier versuchte der Jugendliche mehrfach, die Schleuse des Reviers zu verlassen und deutete Tritte in Richtung der Tür an. Darüber hinaus widersetzte er sich den Anweisungen der eingesetzten Beamten und leistete erheblichen Widerstand gegen die aufgrund seiner Fluchtversuche erforderliche Fixierung und Fesselung. Der Jugendliche konnte nur mit erheblicher Gewaltanwendung unter Kontrolle gebracht werden. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jugendeinrichtung verbrachte der 15-Jährige die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei und wurde am Samstagmorgen durch seine Tante von der Dienststelle abgeholt. Während des gesamten Einsatzes wurden weder die eingesetzten Beamten noch der Jugendliche verletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,6 Promille. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Mallorca Summer Festival in  Bruckmühl

Mallorca Summer Festival in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – „Ich hab Inselfieber, in meinem Kopf nur noch Malle Lieder“ – so wird es wieder am Samstag, 24. Mai in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim)  über den Volksfestplatz hallen – beim Mallorca Summer Festival 2025.

Denn dann macht wieder das Mallorca Summer Festival Halt in der Gemeinde. Das Who is Who- der Szene wird dann auf der Bühne seine Hits zum Besten geben. Zum vierten Mal wird Mallorca quasi zu einem Ortsteil von Bruckmühl. Zehn Stars kommen teils direkt von der Insel auf den Volksfestplatz. Bisher immer ausverkauft, sind auch heuer schon über 3200 Tickets an den Mann und die Frau gebracht. „Jetzt heißt es schnell sein für die restlichen Karten. Wir haben heuer auffällig viele Buchungen aus dem Münchner Raum und auch aus Österreich und Italien. Die Szene für Bruckmühl wächst mehr und mehr. Wir freuen uns aber sehr, dass die Begeisterung in der Region ungebrochen ist und von vor Ort die meisten Menschen zu uns kommen“, so Hanno Schuster vom Mallorca Schlager Festival. Er zählt nicht ohne Stolz die Stars auf, die wieder ins Mangfalltal kommen: „Das ist schon die Creme de la Creme der Mallorca-Schlagerszene.“

Mit dabei auch die Königin der deutschen Partyschlagers

Und so empfängt Bruckmühl einmal mehr die Königin des deutschen Partyschlagers, Mia Julia. Hits wie „Inselfieber“, „Bring mich nach Hause“, „Peter Pan“, „Wir sind die Geilsten“, „Oh Baby“ oder „Mallorca, da bin ich daheim“ kennt jeder in der Szene und kann diese entsprechend auch mitsingen. Die Künstlerin ist auch für ihre knappen Bühnenoutfits bekannt. Schwarze Perücke und Sportoutfit da sind wiederum die Markenzeichen von Ikke Hüftgold. „Engel“, „Bumsbar“, „Pyrotechnik“, „Links/Rechts“ und „Ich schwanke noch“ sind Beispiele für seine Hits. Seit der ersten Stunde in Bruckmühl auf dem Festival dabei ist Julian Sommer, bekannt mit „Oben Ohne“, „Dicht im Flieger“, „Handwerker“. Isi Glück hat wiederum ihren legendären „Delfin“ im Gepäck und heizt unter anderem auch mit „Oberteil“, „Mallekind, das Leben ist ne Party“ den Besuchern ein. Premiere vor Ort hat indes TOBEE. Seine Lieder „Lotusblume“, „Helikopter 117“ und „Aua im Kopf“ kennen die Malle-Besucher. Die Hände gehen dann bei Lorenz Büffel in die Höhe. Er begeistert und animiert die Festivalbesuchern mit „Johnny Däpp“, „Midnight Lady“ und „Ich habe Bock auf Bier“. Eine gute Bekannte ist FRENZY. Ihr „Wir sind wir“ und „Auf gehts nach Malle“ schallt wieder über den Volksfestplatz. „Dorflove“ und „Malle ist Liebe“ erklingen erstmals durch die Kreisligalegende und ebenfalls ein neues Gesicht ist Malin Brown mit „Mannschaftsfahrt“ und „Mädchen auf dem Pferd“. Julian Benz bringt dann das Motto des Tages mit seinem Hit „Mallebird“, „König von Malle“ sowie „Nimm mich mit ins Paradies“ auf den Punkt. „Bester Feiersound ist dazwischen mit TIMO SCHEPPERT, einem der angesagtesten und besten Partyschlager-DJs geboten“, so Schuster. Er hat zusammen mit seiner Truppe wieder eine ganz besondere Show dabei mit Mega-LED-Videowalls, Feuershow mit 30 Feuerjets, Cyclone Pyroeffekte, XL Konzertbühne und Food Court. Hohe Feuersäulen und gegen Hitze 2 Aqua Breezer für eine kostenlose Erfrischung stehen auch auf dem Plan.

Der Einlass ist strikt ab 18 Jahren. Es gibt keine Tageskasse. Es gilt die „One-Way“-Regelung auf dem Areal. Heißt: Einmal auf dem Gelände, muss man dort bleiben; Wer rausgeht, kommt nicht mehr rein. Tickets ausschließlich online unter www.mallorca-sommer-festival.de. Wichtiger Hinweis an alle Partybesucher: Es gibt keine Parkplätze am Gelände oder drumherum. Die Anreise wird per Zug empfohlen (vier Gehminuten) oder via Shuttlebus vom ausgewiesenen Pendlerparkplatz (Spinner Group in Westerham). Sicherheitsleute werden den ankommenden und abreisenden Gästen an den Eckpunkten der Strecke zum Festivalgelände und zum Bahnhof den Weg weisen. Das Mallorca Sommer Festival ist mit Abstand Deutschlands größte und erfolgreichste Partyfestival Tour mit über 200.000 Besuchern im Jahr allein 4000 In Bruckmühl. „Ich freue mich, dass die Nachfrage nach dem Festival ungebrochen ist. Wir haben hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit hier mit unserem Partner, der vor, während und nach der Veranstaltung sich vorbildlich um einen reibungslosen Ablauf kümmert“, betont Bürgermeister Richard Richter. Mit Blick auf die Anwohner verweist er auf die Zeiten des Festivals. Um 13 Uhr ist Einlass, Beginn um 14 Uhr. Musikende ist um 21 Uhr. Das Gelände wird bis 22 Uhr von Besuchern leer sein und der Abbau direkt beginnen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Buckmühl / Beitragsbild: Archiv Silvia Mischi)

kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg erinnerte an finsteres Kapitel der Geschichte

kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg erinnerte an finsteres Kapitel der Geschichte

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) erinnerte jüngst  im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Erinnerungskultur mit einem bewegenden Vortrag an das düstere Kapitel der Heil- und Pflegeanstalt Gabersee während der Zeit des Nationalsozialismus.

Wolfgang Schmid, Leiter des Psychiatriemuseums, führte das Publikum im Festsaal des Klinikums durch die erschütternden Ereignisse der 1930er und 1940er Jahre, in denen psychisch kranke Menschen systematisch entrechtet und ermordet wurden.
„Als Geschäftsführer des heutigen kbo-Inn-Salzach-Klinikums fühle ich mich der Erinnerungskultur in besonderem Maße verpflichtet.“, so Dr. Karsten Jens Adamski zur Eröffnung der Veranstaltung. „Über 500 unschuldige Patientinnen und Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Gabersee wurden in den Jahren 1940 und 1941 nach Hartheim deportiert und dort getötet, nur weil Ihr Leben aufgrund einer psychischen Erkrankung als unwert angesehen wurde.“, zeigte sich Adamski erschüttert von den Verbrechen. „Diese Zahlen sind bedrückend.“, pflichtete Vizebezirkstagspräsident Rainer Schneider in seinem Grußwort bei. Die NS-Euthanasie sei die direkte Folge einer menschenverachtenden Ideologie gewesen und habe ihren Anfang auch in den Einrichtungen des Bezirks genommen. „Die Erinnerung an die Opfer muss wachgehalten werden, denn ein Blick in die jüngste Vergangenheit zeigt, wie schnell Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden.“, mahnte Schneider. Er sei dem kbo-ISK für die Organisation der Veranstaltungsreihe zum Gedenken daher sehr dankbar. „Besonderer Dank gilt aber Ihnen, Herr Schmid. Ich danke Ihnen, dass Sie uns an Ihren Erkenntnissen teilhaben lassen und vor allem, dass Sie Ihre Forschungen betrieben haben, um wach zu halten, was nicht mehr sein darf.“, wand sich der Vizebezirkstagspräsident direkt an den Referenten.

„Führerbefehl war verklausalierte Lizenz zum Töten“

Wolfgang Schmid, gelernter Pfleger, später Lehrer für Pflegeberufe und seit der Eröffnung des Gaberseer Psychiatriemuseums im Jahre 2003 ehrenamtlich als Museumsleiter tätig, beleuchtet in seinem ergreifenden Vortrag die wechselhafte Geschichte der Anstalt. 1883 als innovative Musteranstalt gegründet, um die Kreisirrenanstalt in München zu entlasten, entwickelt sich Gabersee im weiteren Verlauf überaus erfolgreich. Das zugrundeliegende Konzept sah Arbeit in der Landwirtschaft und eine möglichst offene Unterbringung vor. Der Erste Weltkrieg galt dann als erster großer Einschnitt und warf die Einrichtung erheblich zurück. „Nach Kriegsende begann die Klinik sich zu erholen und man führte das vormals erfolgreiche Konzept weiter – bis 1933 die Nazis an die Macht kommen und ein komplettes Umdenken stattfindet.“, beschrieb Schmid die Entwicklung. Eine Folge der Machtübernahme: Eine radikale Neuausrichtung der Psychiatrie.
Die Ideologie, auf der diese basierte, sei jedoch keine alleinige Erfindung der Nationalsozialisten gewesen. So wies Schmid eindringlich darauf hin, dass Alfred Hoche, Leiter der psychiatrischen Anstalt von Freiburg, und der Jurist Karl Binding bereits 1920 einen Aufsatz verfassten, der den Nazis als Blaupause diente. „Als diese beiden ,Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens‘ verfassten, da waren die Nazis noch eine Splitterpartei in Münchener Bierkellern.“, so Schmid. „Dieses abscheuliche Gedankengut gipfelte schließlich im berüchtigten ,Führerbefehl‘ von 1939. Das war eine verklausalierte Lizenz zum Töten.“ Schmid schilderte eindringlich, wie dieser Befehl schließlich im Rahmen der Aktion T4 umgesetzt wurde. „Die Opferzahlen in Gabersee umfassen nach neuesten Erkenntnissen 498 Menschen, die in der Reichsanstalt Hartheim ermordet wurden sowie 94 Personen, die der „Wilden Euthanasie“ in Haar zum Opfer fielen. Insgesamt töteten die Nazis somit alleine aus Gabersee 592 Frauen und Männer.“

Anstaltsleiter und Pflegepersonal unterstützten Zwangssterilisationen

Als äußerst ambivalent beschrieb Schmid die Haltung des damaligen Anstaltsleiters Dr. Friedrich Utz. Dieser stemmte sich nach der Machtergreifung gegen den Verfall der Einrichtung und opponierte gegen den Führerbefehl, indem er keine Meldebögen über den Zustand seiner Patienten einreichte. Zugleich war er jedoch Mitglied im Erbgesundheitsgericht Rosenheim und entschied dort über Zwangssterilisationen. Diese seien von ihm, wie auch von der Mehrheit der Pflegenden gebilligt worden. „Ich habe mich viel damit beschäftigt und kann mit Fug und Recht behaupten, dass die meisten Pflegekräfte von den Zwangssterilisationen überzeugt waren. Nur die Barmherzigen Schwestern im Wasserburger Krankenhaus haben das nicht unterstützt und so musste die Gaberseer Belegschaft dort selbst operieren.“, erklärte Schmid.

„Jetzt bekommen die Opfer ihre Namen zurück“

Nach der offiziellen Auflösung der Heil- und Pflegeanstalt Gabersee am 1. April 1941 beherbergte der Komplex zunächst ein Heim der sogenannten Kinderlandverschickung, gefolgt von einem Reservelazarett und dem Leitstab Nord des Oberkommandos der Luftwaffe, „ehe schließlich die Amerikaner am 2. Mai 1945 dem Nazi-Spuk ein Ende bereiteten.“, berichtete Schmid. Von März 1946 bis Juni 1950 diente Gabersee als Lager der Vereinten Nationen für „Displaced Persons“ – jüdische Auswanderer aus Polen, der Ukraine und Weißrussland, die auf ihre Emigration nach Palästina, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada oder Australien warteten. Am 1. September 1953 erfolgte die Wiedereröffnung der Klinik unter der Leitung von Dr. Friedrich Hölzel. „Die Vergangenheit wurde schnell und pragmatisch aufgearbeitet, der Persilschein im Personalakt abgeheftet – das reichte aus.“, resümierte Schmid. Der Aufarbeitung der Verbrechen habe man sich laut Wolfgang Schmid zu spät angenommen. So sei bis Anfang der Neunziger kaum etwas passiert. „Gott sei Dank ist das besser geworden. Jetzt bekommen die Opfer – wie beim Mahnmal in Wasserburg – auch ihre Namen zurück. Ein sehr wichtiger Schritt, denn bis dahin waren sie namenlos. Jetzt werden aus Opfern wieder Menschen.“
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: kbo-Inn-Salzach-Klinikum)

LBV Rosenheim lädt zur Zwergerl-Waldspiele-Gruppe

LBV Rosenheim lädt zur Zwergerl-Waldspiele-Gruppe

Rosenheim – Der LBV Rosenheim veranstaltet am Donnerstag, 27. März, 11.30 Uhr eine Zwergerl-Waldspiele-Gruppe für Kinder von 1 bis 2 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen in Rosenheim – Aiseringerwies / Oberwöhr.

Gemeinsam geht es auf Entdeckungsreise durch den Wald. Die kleinen dürften achtsam und spielerisch die Natur um sich herum erforschen. Dabei werden beispielsweise Musikinstrumente aus Naturmaterialien gebaut. Außerdem stehen lustige Waldspiele auf dem Programm.
Die Leitung übernimmt Genusstherapeutin Felicitas Wieser. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro. Anmeldung ist nötig unter Telefon 0176/82189451 oder per E-Mail an info@pflege-fee.de. Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
Es gibt für diese Veranstaltung noch zwei weitere Termine in diesem Jahr.: 8. Mai und 5. Juni.
(Quelle. Pressemitteilung LBV Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vogelführung in den Sterntaler Filzen in Bad Feilnbach

Vogelführung in den Sterntaler Filzen in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Der LBV Kreisgruppe Rosenheim veranstaltet am Samstag, 22. März, ) Uhr eine Vogelführung in den Sternthaler Filzen in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim). Willkommen sind auch Kinder. 

Die Kiebitze sind zurück und lassen sich mit etwas Glück relativ nah beobachten. Gänse, Reiher und weitere Wasservögel können ebenfalls bei der Vogelführung beobachtet werden.
Am Anfang des Rundwegs der Sterntaler File steht ein großes Futterhaus, welches vor allem für Kinder faszinierend ist, weil sie dort nicht mal ein Fernglas für die Vogelbeobachtung benötigen.
Die Leitung übernimmt Franz Mühlbauer vom LBV Rosenheim. Treffpunkt ist der Parkplatz der Sternthaler Filze.
(Quelle: Pressemitteilung LBV Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

„Gut bestattet in Rosenheim“: Friedhofsführung und Gespräch

„Gut bestattet in Rosenheim“: Friedhofsführung und Gespräch

Rosenheim – „Gut bestattet in Rosenheim“- Eine Friedhofsführung mit anschließendem Gespräch findet am Mittwoch, 2. April, um 16 Uhr im Rosenheimer Stadtfriedhof statt 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Was bleibt.“ statt, die noch bis zum 18. April in der Erlöserkirche in Rosenheim zu sehen ist. Der Eintritt für die Führung ist kostenfrei. Spenden an den Veranstalter, die „Stiftung „Kirchen(t)träume des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Rosenheim sind möglich.
Während der Führung auf dem Friedhof erfahren die Teilnehmer viel über die verschiedenen Bestattungsformen auf dem Stadtfriedhof. Darüber hinaus sprechen die Seelsorger der Katholischen und evangelischen Kirche auch über religiöse Hintergründe, Rituale und den Ablauf der christlichen Bestattung.
Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Aussegnungshalle.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisch-Lutherisches Dekanat / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)