20 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel: So geht es den bayerischen Vögeln

20 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel: So geht es den bayerischen Vögeln

Augsburg / Hilpoltstein – Dicke Jacke, Fernglas und wacher Blick: Seit dieser Woche sind wieder knapp 300 ehrenamtliche Vogelschützer bayernweit unterwegs und erfassen auf ausgewählten Flächen alle dort anwesenden Vögel. Dieses Monitoring häufiger Brutvögel führt der LBV bereits seit 2004 im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) durch. Aus zwei Jahrzehnten standardisierter Vogelkartierung liegen nun Bestandstrends für 58 Vogelarten vor.

„Die Daten aus Monitoring-Programmen wie dem Monitoring häufiger Brutvögel sind wissenschaftlich belastbar, solide und aussagekräftig. Sie bilden die Grundlage für fachlich fundierten Naturschutz“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Der Bericht „Monitoring häufiger Brutvögel in Bayern von 2006 bis 2021“ kommt zu dem Ergebnis, dass in diesen Jahren von den 58 häufigsten Vogelarten über die Hälfte zugenommen hat, während die anderen stabil bleiben oder weniger geworden sind. Seltene Vögel, die unter dem Rückgang ihres Lebensraums leiden, werden in diesem Monitoring nicht erfasst.
Zwischen Mitte März und Ende Juni kartieren die Ehrenamtlichen entlang einer vorher festgelegten Route innerhalb einer ein Quadratkilometer großen Probefläche viermal im Jahr. Dabei werden alle gesehenen, aber auch die gehörten Vögel punktgenau erfasst. „Die Bestandsdaten aus dem Monitoring häufiger Brutvögel und verwandter Monitoringprogramme werden zum Schutz gefährdeter Vogelarten, für die Nationale Biodiversitätsstrategie oder die Erarbeitung der Roten Liste gefährdeter Brutvögel benötigt. Diese fachlich aufeinander abgestimmten Monitoring-Programme werden vom LfU koordiniert und in der Regel in enger Zusammenarbeit mit dem LBV und anderen ornithologischen Arbeitsgruppen durchgeführt“, erklärt Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des LfU. Auf Landesebene werden die erhobenen Bestandstrends und Verbreitungsdaten außerdem bei der Planung des Ausbaus erneuerbarer Energien oder für die Entscheidung über Zuschüsse für Agrarumweltmaßnahmen verwendet.

Die Trends der Arten 

Laut dem aktuellen Monitoring-Stand von 2022 sind von 58 häufigen Vogelarten die Trends von 28 Arten zunehmend, von 15 Arten stabil und von 15 Arten abnehmend. „Was auf den ersten Blick positiv aussieht, ist nur eine Momentaufnahme des relativ kurzen Zeitraums der vergangenen 20 Jahre. Die Bestände vieler Vogelarten, insbesondere aber der Vögel des Ackerlandes, brachen bereits zwischen den 1970er und 1990er Jahren stark ein. Das heißt Bestandserholungen finden oftmals auf niedrigem Niveau statt“, so Dr. Alexandra Fink, LBV-Koordinatorin des Monitorings häufiger Brutvögel. Da das Monitoring nur die häufigen, weit verbreiteten Vogelarten betrachtet, kann es für Vögel, die nur noch in geringer Anzahl oder in sehr speziellen Lebensräumen vorkommen, keine Bestandstrends liefern. Diese Vögel, die zu selten geworden sind, werden durch ein weiteres Monitoringprogramm für seltene Brutvögel erfasst. Grundsätzlich zeigen die bayerischen Trends des Brutvogelmonitorings sehr ähnliche Entwicklungen wie in Gesamtdeutschland und auch in Europa: Vögeln des Agrarlandes sowie Langstreckenziehern geht es schlecht, die Bestände der Siedlungsvögel bleiben oftmals stabil und bei vielen Vogelarten des Waldes geht es bergauf.

Dem Schwarzspecht geht es besser

Eine Vogelart des Waldes, die laut Monitoring einen sehr positiven Bestandstrend zeigt, ist der Schwarzspecht. Er profitiert davon, dass mittlerweile mehr Totholz und ältere Bäume im Wald belassen werden, in denen er seine Höhlen bauen kann. „Ehemalige vom Schwarzspecht angelegte Höhlen, werden insbesondere von der Hohltaube angenommen. So steigt auch ihr Bestand in Abhängigkeit der Zunahme des Schwarzspechts stark an“, erklärt Alexandra Fink.
Eine weitere typische Waldart, das Wintergoldhähnchen, zeigt hingegen einen stark negativen Bestandstrend. Der kleinste heimische Brutvogel ist stark an Fichten und Tannen gebunden. In den letzten Jahren verschlechterten Stürme und Borkenkäferfraß den Zustand der Fichtenwälder und damit auch den Lebensraum des Wintergoldhähnchens. Auch ein harter Winter kann zu Verlusten beim Wintergoldhähnchen führen.

Vögel als Indikatoren für den Zustand der Natur

Obwohl es zunächst widersprüchlich wirkt, die eine Vogelart profitiert von Totholz, die andere Art verliert ihren Lebensraum, zeigen die Beispiele, warum sich Vögel so gut als Indikator für verschiedene Lebensräume eignen. „Da viele Vögel spezialisiert auf bestimmte Lebensbedingungen sind, können wir aus ihren Bestandsänderungen auch ablesen, wie es um die verschiedenen Lebensräume in Bayern steht. Sowohl die Vogelwelt als auch die Natur in Gänze ist immer durch den Menschen geprägt: Auf negative Weise in Form des Klimawandels oder des Verlusts des Lebensraums, aber auch positiv durch naturnahes Waldmanagement oder Nisthilfen“, so die LBV-Ornithologin. Aus den Daten des Monitorings ist es oft möglich, konkrete Schutzmaßnahmen für ganze Vogelartengruppen abzuleiten. Bei manchen Vogelarten, wie der Dorngrasmücke, zeigen sich aber auch unerwartete Trends und es besteht noch Forschungsbedarf. Als Langstreckenzieher, die sich sonst eher negativ entwickeln, zeigt sie überraschenderweise einen positiven Bestandstrend.

Ehrenamtliches Engagement für Bayerns Vogelwelt

Vogelbeobachtung ist für viele Menschen ein spannendes und attraktives Hobby. Diese Faszination für Vögel spiegelt sich auch im ehrenamtlichen Einsatz wider: Allein in Bayern haben in den zwei Jahrzehnten über 450 Ehrenamtliche mehr als 50.000 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt und über 85.000 Arbeitsstunden in das Monitoring häufiger Brutvögel investiert. Einzelne Kartierende gehen dieses Jahr in ihre 22. Saison. „Dies ist eine beeindruckende Leistung des Ehrenamtes und ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz“, betont Norbert Schäffer. „Ohne die hochqualifizierten ehrenamtlichen Vogelerfassenden könnten wir keine so detaillierten Aussagen über mittlerweile fast 60 Vogelarten in Bayern treffen.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV, LfU / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. März

Namenstag haben: Judith, Leander, Pauline, Rodrigo

3 bekannte Geburtstagskinder:

Franziska Schenk (1974 –  ist eine deutsche Moderatorin und ehemalige Eisschnellläuferin, die Weltmeisterin im Sprintvierkampf und mehrmalige Deutsche Meisterin wurde.)

Chris Roberts (1944 – war ein deutscher Schlagersänger und Schauspieler, der zu den Schlagerlegenden der 1970er-Jahre zählte und 1974 mit „Du kannst nicht immer 17 sein“ seinen größten Ohrwurm landete.)

– Michael Arrington (1970 – ist ein populärer US-amerikanischer Blogger und Gründer des einflussreichen Technologie-Blogs „TechCrunch“.)(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1979: Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt rückwirkend zum 1. Januar als währungspolitische Zusammenarbeit der Länder der Europäischen Gemeinschaft in Kraft.
  • 1931: Den deutschen Ingenieuren Reinhold Tiling und seinem Mitarbeiter Karl Poggensee gelingt bei Berlin erstmals der Start einer Feststoffrakete auf europäischem Boden.
  • 2012: Die Encyclopædia Britannica gibt bekannt, dass sie keine gedruckte Ausgabe mehr auflegen werde. Nach 244 Jahren solle somit die Auflage von 2010 die letzte Auflage der Enzyklopädie gewesen sein. Die Britannica werde ab nun nur noch in digitaler Form vertrieben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Vergessene Herdplatte löst Brand in Miesbach aus

Vergessene Herdplatte löst Brand in Miesbach aus

Miesbach / Landkreis Rosenheim – Eine vergessene Herdplatte löste am Mittwochmorgen (12.3.2025) kurz nach 6 Uhr einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Wendelsteinstraße in Miesbach aus. 

Kurz vor 6 Uhr am Morgen hörten Nachbarn die piepsenden Rauchwarnmelder in einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr brach die betreffende Wohnungstür auf. Der Brand in der Küche wurde gelöscht. Die rund 30 Nachbarn wurden zwischenzeitlich aus dem Gebäude evakuiert.
Nach den Angaben der Polizei dürfte das Feuer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch eine vergessene Herdplatte ausgelöst worden sein, nebenstehenden Unrat entzündete.
Die Küche wurde durch den Brand stark beschädigt und die übrige Wohnung durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf unter 50.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Miesbach und Parsberg, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und die Polizei Miesbach mit zwei Streifen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Paar mit Messern und Machete im Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs

Paar mit Messern und Machete im Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs

Nürnberg / Landkreis Rosenheim – Mit Messern und Machete war ein Paar am Dienstagabend (11.3.2025)  im Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 23 Uhr wurden Mitarbeiter der DB-Sicherheit auf eine Frau und einen Mann im Nürnberger Hauptbahnhof aufmerksam, die sich lautstark stritten. Nachdem sie die Wütenden ansprachen, zog die Frau plötzlich ein verbotenes Springmesser aus der Hosentasche und öffnete dieses. Die Bahnmitarbeiter drohten daraufhin mit dem Einsatz von Pfefferspray, woraufhin die 18-jährige Polin das Messer auf den Boden legte. Die hinzugezogenen Beamten der Bundespolizei stellten das Messer sicher. Anschließend durchsuchten sie die zwei Personen, die sich nicht ausweisen konnten. Bei dem Begleiter der Frau, einem 26-jährigen Polen, fanden sie zwei Einhandmesser und eine Machete in der Jackentasche bzw. im Rucksack auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, die daraufhin auf der Dienststelle vorzunehmen waren, durften die zwei polnischen Staatsbürger weiterziehen – allerdings ohne die Messer sowie die Machete.

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg leitete gegen die beiden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Außerdem muss sich die Frau wegen Bedrohung verantworten.

Mehrere Brände in Unterneukirchen gelegt

Mehrere Brände in Unterneukirchen gelegt

Unterneukirchen / Landkreis Altötting – Um kurz nach Mitternacht wurden am Mittwoch (12.3.2025) in Unterneukirchen (Landkreis Altötting) mehrere Brände mitgeteilt  Die Polizei geht von mutwilligen Brandlegungen aus. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein Zeuge teilte am frühen Mittwochmorgen (12.03.2025) gegen 00.15 Uhr einen Brand am Rathausplatz in Unterneukirchen mit. Die alarmierte Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Altötting stellte vor Ort fest, dass dort eine Papiermülltonne zwischen zwei geparkten Autos abgestellt und angezündet worden war. Helfer der Freiwilligen Feuerwehr aus Unterneukirchen waren noch vor der Polizei am Einsatzort und hatten die Flammen rasch löschen können.
Zeitgleich wurden zwei weitere Brände aus dem Ortsgebiet gemeldet. In der Pfarrer-Edhofer-Straße wurde der linke Außenspiegel eines Pkw in Brand gesetzt, zum Glück hatten die Flammen nicht auf das gesamte Fahrzeug übergegriffen. An den Parkflächen des Sportvereins in der Kirmaierstraße brannten mehrere Schachteln, die ebenfalls rasch gelöscht werden konnten.
Verletzt wurde bei den drei Bränden zum Glück niemand, der Gesamtschaden fällt aber erheblich aus. Eine von der Polizei sofort eingeleitete Fahndung erbrachte keine Hinweise oder Feststellungen des oder der Täter.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Altötting. Aufgrund dieser Feststellungen muss von mutwilligen Brandlegungen ausgegangen werrden. Die weiteren Untersuchungen wurden deshalb der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übertragen.
Zur Klärung der Taten bitten die Ermittler dabei auch um Zeugenhinweise:

  • Wer kann der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit den Bränden in der Nacht auf Mittwoch (12.03.2025) gegen Mitternach am Rathausplatz, der Pfarrer-Edhofer-Straße und der Kirmaierstraße Hinweise geben?
  • Wer hat vielleicht sogar Personen oder Fahrzeuge vor oder zum Zeitpunkt des Brandausbruchs bemerkt, die verdächtig erschienen?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08631) 36730 bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn oder unter der Telefonnummer (08671) 96440 bei der Polizeiinspektion Altötting zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die Titanic ankert in Rosenheim

Die Titanic ankert in Rosenheim

Rosenheim – Die „Titanic“ ankert in Rosenheim. Am Freitag, 14. März eröffnet die neue Ausstellung im Lokschuppen. Beim Presserundgang am heutigen Mittwoch (12.3.2025) gab es einen Einblick, was die Besucher an exklusiven Exponaten und emotionalen Geschichten rund um den legendären Luxusliner erwartet.

Das „White Star Lin“ Quintet“ begrüßte die Pressevertreter musikalisch und spielte dabei auch auf einem Klavier, das einst au dem Schwesterschiff der Titanic zum Einsatz gekommen ist.

Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen. Eröffnung März 2025. Fotos. Innpuls.me

Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrum Lokschuppen, begrüßte die Pressevertreter passend in Kleidung zu Zeiten der Titanic und neben dem original Klavier des Schwesterschiffs Olympic. Fotos: Innpuls.me

Am 14. April 1912 gegen 23.45 Uhr kollidierte die „Titanic“ rund 550 Kilometer südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg. In etwas mehr als zweieinhalb Stunden sank das riesige Schiff und riss 1514 Menschen mit in den Tod.
Auch über 100 Jahre später fasziniert diese Schiffs-Tragödie Menschen auf der ganzen Welt und wurde auch schon einige Male erfolgreich verfilmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei immer das kleine Schiffsorchester der Titanic. Es soll beim Untergang bis zuletzt gespielt haben. Erinnerungen an diese Szenen wurden beim heutigen Presserundgang wach. Denn zu Beginn gab es Musik vom „White Star Line Quintet“ inmitten der Ausstellung. Das Besondere: das Steinway-Klavier, auf dem gespielt wurde, stammt aus dem à la carte Restaurant des Schwesternschiffs der Titanic, der RMS Olympic. Es ist fast identisch mit dem Klavier, das mit der Titanic unterging.

Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen. Eröffnung März 2025. Fotos. Innpuls.me

Der Besitzer dieser Uhr überlebte das Unglück nicht. Die Zeiger blieben stehen, als das Schiff in den Fluten versank.

Besonders nah ging dieser besondere Empfang Joan Randall. Sie ist die Tochter einer der 712 Menschen, die den Untergang der Titanic überlebt haben. Zur Eröffnung der Ausstellung „Titanic – Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos“ ist sie extra von Amerika nach Rosenheim gereist. Mit im Gepäck hatte sie einige Leihgaben, darunter eine Brosche und eine Kette mit einem kleinen Anhänger mit dem Bild ihrer Großmutter – Gegenstände, die mit dabei waren auf der Titanic. „Als ich das Orchester hier jetzt hörte und spielen sah, war mir, als würde ich meine Mutter sehen, wie sie damals die Titanic erlebt hat“, erzählte sie sichtlich bewegt.
Joan Randalls Mutter war gerade mal 4 Jahre alt, als sie zusammen mit ihren Eltern die Reise mit der Titanic antrat. Grund für ihre Reise: Der 1. Weltkrieg warf bereits seine Schatten voraus. „Meine Familie stammte aus Österreich und Deutschland und wollte dem Krieg auf diese Weise entkommen“, erzählte Joan Randall und meinte dann nachdenklich, dass sie leider aktuell wieder Parallelen zu der damaligen Zeit sehe – die Angst vor einem Krieg sei bei ihr wieder da.

Parallelen zur heutigen Zeit finden sich in der Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen immer wieder. Technik und Verkehr entwickelten sich zu Zeiten der Titanic rasant weiter. „Das ist bei uns heute wieder ganz ähnlich“, meint Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen. Sie hatte sich extra für den Pressetermin passend zur damaligen Zeit gekleidet.

Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen. Eröffnung März 2025. Fotos. Innpuls.me

Beim Aufgang in das Obergeschoss der Ausstellung fühlt man sich fast wie auf der original Titanic.

Die Ausstellung wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Besucher erwarten viele emotionale Geschichten und Schicksale von Passagieren und Crewmitgliedern der Titanic. Anschaulich dargestellt wird aber auch, wie das Leben an Bord sowohl für die Luxusgäste in der 1. Klasse als auch für das einfache Volk in den Klassen darunter war.
Die Kuratoren der Ausstellung, Günter Bäbler, Vorstand und Mitgründer des Titanic-Vereins Schweiz, Siebo Heinken, Autor, Redakteur und Podcaster und Dr. Peter Miesbeck, ehemaliger Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen, tauchten im vergangenen Jahr tief in die Geschichte des legendären Schiffs ein. Dabei beschäftigten sie auch viel mit dem genauen Ablauf des Untergangs und mit der Frage, wer nun letztendlich schuld daran ist, dass es nur so wenig Überlebende gab. 

Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen. Eröffnung März 2025. Fotos. Innpuls.me

Die Kuratoren führten in die Ausstellung ein.

Einer der Höhepunkte der Ausstellung ist eine poetisch-immersiv inszenierte Video-Projektion, bei der die Besucher selbst in einem Rettungsboot sitzen, umgeben von projiziertem Eiswasser und von dieser Perspektive aus den Untergang der Titanic in einer mondlosen, dunklen, aber klaren Nacht miterleben. Wie kalt und lebensgefährlich das Wasser wirklich war, lässt sich danach mit einem Griff in ein -1,8 Grad kaltes Wasserbecken ebenfalls hautnah miterleben. 

Titanic-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen. Eröffnung März 2025. Fotos. Innpuls.me

Das „White Star LIne“-Quintett stimmte musikalisch ein.

Doch nicht nur der Erlebnisfaktor wird groß geschrieben bei der neuen Lokschuppen-Ausstellung. Gezeigt werden über 300 handverlesene Exponate. Ein Großteil davon stammt original von der Titanic, ihrem Schwesternschiff der Olympic oder aus deren Ära. Dabei sind es oftmals auch die von ihrer äußeren Erscheinung her eher unspektakulären Dinge, die besonders bewegende Geschichten zu erzählen haben, wie eine Taschenuhr, die genau zum Zeitpunkt des Untergangs stehengeblieben ist. Ihr einstiger Besitzer wurde nach dem Schiffsunglück tot geborgen. 

Noch nie ausgestellt wurde ein Rettungsgürtel von der Titanic, den ein Überlebender im Rettungsboot getragen hatte und der erst vor kurzem der Titanic zugeordnet werden konnte. Ebenfalls herausragend sind die Originalbaupläne der Titanic, die der Lokschuppen exklusiv aus Irland erhalten hat. 

Für Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim, steht die „Titanic“ für viel mehr als eine tragische Schiffsreise. „Sie verkörpert den unerschütterlichen Glauben an den Fortschritt, aber auch an die Zerbrechlichkeit menschlicher Pläne. Ihre Geschichte ist ein zeitloses Symbol für Innovation, Ambition und die Tragik des Scheiterns“, sagte er bei dem Pressetermin.

Die Gesamtinvestition in die Titanic-Ausstellung beträgt knapp 3 Millionen Euro. „Als kommunaler Betrieb ist es unser Ziel, diese Ausgaben zu fast 90 Prozent durch die Ausstellungsgäste zu refinanzieren“, so Englert weiter. Sein Wunschziel deshalb: mindestens 185.000 Besucher. 
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 6. Januar. Begleitend sind wieder eine ganze Reihe von Events geplant, beispielsweise „Die Nacht des Untergangs“ am Montag, 14. April, ab 19 Uhr im Ausstellungszentrum Lokschuppen, bei dem die Besucher genau 113 Jahre nach der Schiffstragödie den Untergang in Echtzeit miterleben können – inklusive Konzert des „The White Star Line Quintet“ , Lesung und Mitternachtssuppe.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild; Fotos: Karin Wunsam, Josefa Staudhammer)

Paar mit Messern und Machete im Nürnberger Hauptbahnhof unterwegs

Jugendliche verkaufen gefälschte Apple Airpods – Mögliche Käufer gesucht

Wasserburg am Inn / Rott am Inn – Zwei Jugendliche verkauften gefälschte Apple-Airpods. Am 4. März wurde das Duo in Rott am Inn auf frischer Tat festgenommen. Nun sucht die Polizei mögliche Käufer. 

Bei den beiden Tätern handelt es sich, nach den Angaben der Polizei um einen 15-jährigen und einen 16-jährigen Rotter. Die gefälschten Apple-Airpods hatten sie auf einer Onlineverkaufsplattform zum Verkauf angeboten. Am 4.März wollten sie die gefälschte Ware an einem 23-jährigen übergeben. Doch da machte ihnen die Polizei einen Strich durch die Rechnung. 
Da die beiden jungen Internetbetrüger nicht zum ersten Mal gefälschte Apple Airpods online zum Verkauf angeboten hatten, kam man diesen auf die Schliche. 
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass auch ein 15-jähriger Wasserburger in die betrügerischen Geschäfte involviert war. Im Zeitraum von Anfang Januar bis Anfang März 2025 wurden, laut Polizei, mindestens fünf Paar gefälschte Airpods an bis dato noch unbekannte Geschädigte verkauft. Übergabeort war hier der Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Bernd-Motzkus-Straße in Wasserburg am Inn. 
Gegen die Jugendlichen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Käufer der gefälschten Waren werden gebeten, sich unter Telefon 08071/91770 bei der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TSV1860 Rosenheim: U19 II mit misslungenem Ligastart

TSV1860 Rosenheim: U19 II mit misslungenem Ligastart

Rosenheim – Im ersten Ligaspiel des Jahres musste unsere U19-BOL-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim eine nicht unverdiente 0:4-Auswärtsniederlage gegen den SV Manching hinnehmen.

Die Sechzger sind auf dem schwierigen Untergrund schlecht ins Spiel gekommen. Die eigenen Chancen wurden nicht konsequent genutzt und nach zwei individuellen Fehlern lagen sie zur Pause mit 0:2 im Rückstand.

Individueller Fehler führte zum 3:0

In der zweiten Halbzeit wurde der Matchplan etwas umgestellt und die Jungs zeigten eine etwas bessere Energie und dominierten das Geschehen. Es fehlte nur noch eines: aus den erarbeiteten Abschlusssituationen einen Treffer zu erzielen. Wie die altbekannte Fußballerweisheit schon besagt: „Machst du vorne deine Dinger nicht rein, bekommst du sie hinten eingeschenkt.“ So kam es, wie es kommen musste – ein weiterer individueller Fehler führte zum vorentscheidenden 3:0. Die 60er konnten sich davon nicht erholen und kassierten in der Schlussphase noch das 0:4.

Trainer David Balogh war nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Die Jungs haben die Aufgabe nicht angenommen, den Matchplan 0,0 umgesetzt und dadurch das Spiel bereits in Hälfte eins verloren. Sie hatten zwar viele Ideen im Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit, aber mit so vielen schwerwiegenden Fehlern kannst du kein Spiel gewinnen.“
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Playoffs gegen Dresden starten

Starbulls: Playoffs gegen Dresden starten

Rosenheim  – Mindestens vier und maximal sieben Duelle werden sich die Starbulls Rosenheim und die Dresdner Eislöwen im Rahmen der Playoff-Viertelfinalserie der DEL2 liefern. Auftakt in der Paarung des Hauptrunden-Vierten gegen den -Fünften ist am heutigen Mittwoch (12.3.2025) in der Joynext Arena in Dresden. Die Starbulls wollen dem Favoriten von der Elbe wie schon im ersten Saisonspiel an gleicher Stelle ein Bein stellen. Am Freitag folgt das erste Rosenheimer Heimspiel im bereits fast ausverkauften ROFA-Stadion. Die Spiele am Mittwoch und am Freitag beginnen jeweils um 19:30 Uhr, die Liveübertragungen gibt es auf www.sportdeutschland.tv.

Vier Siege sind nötig, um das Halbfinale um den Aufstieg in die höchste deutsche Eishockeyspielklasse, die PENNY DEL, zu erreichen. Dort wollen die Dresdner Eislöwen, die neben den Kassel Huskies und den Krefeld Pinguinen als einer der drei Topfavoriten um die Meisterschaft in die DEL2-Saison gestartet sind, unbedingt hin.

Topfavorit Dresden stürzte überraschend auf Rang vier ab

Entsprechend hoch ist der Etat der Eislöwen, entsprechend breit und mit zahlreichen Topspielern gespickt der Kader. Headcoach Niklas Sundblad stehen in aller Regel deutlich mehr Akteure zur Verfügung, als er auf dem Spielbericht überhaupt unterbringen kann.
Der 52-jährige Schwede war bereits zehn Jahre hinter der Bande in der DEL aktiv. 2014 führte er den ERC Ingolstadt als Cheftrainer zur deutschen Meisterschaft. Zwölf Jahre zuvor konnte er den Titel als Spieler mit den Kölner Haien bejubeln. Mit den Dresdner Eislöwen stand er in der laufenden DEL2-Spielzeit zwischen Mitte Dezember und Mitte Februar ein Saisondrittel lang souverän an der Tabellenspitze. Im Endspurt kassierte sein Team wegen zahlreicher Ausfälle aber sechs Niederlagen am Stück und rutschte auf Tabellenrang vier ab.

Starbulls ziehen Motivation aus den Hauptrundenduellen

Zum Playoff-Start sind die Elbestädter nun aber wieder bestens besetzt und haben in der Serie gegen die Starbulls Rosenheim daher unbestritten die Favoritentrolle inne – aber auch den Druck auf ihrer Seite. Dass sich die Starbulls vor Dresden nicht zu verstecken brauchen, haben sie in der Hauptrunde bereits mehrfach bewiesen. Gleich am ersten Spieltag gelang den Grün-Weißen in der JOYNEXT Arena ein 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung. Im ROFA-Stadion behielt die Mannschaft von Cheftrainer Jari Pasanen im Oktober sogar deutlich mit 5:0 die Oberhand.
Beim zweiten Auswärtsspiel in Dresden im Dezember mussten sich die Starbulls mit 2:5 geschlagen geben, im Januar gewannen die Eislöwen an der Mangfall 3:0. Neben den beiden Hauptrundensiegen motiviert auch dieser jüngste Vergleich die Rosenheimer Mannschaft, denn das Endresultat entsprach nicht den Kräfteverhältnissen auf dem Eis. Die Starbulls waren dem damaligen Spitzenreiter ebenbürtig und wollen nun beweisen, dass sie das auch in einer Playoff-Serie im Modus „Best of Seven“ sein können. Und die Kadervoraussetzungen auf Rosenheimer Seite sind zum Start der Ausscheidungsrunde wohl besser, als sie es über weite Strecken in der zweiten Hauptrundenhälfte waren.

Das erste Rosenheimer Heimspiel der Viertelfinalserie findet am Freitag (14.3.2025) in einem aller Voraussicht nach mit 5.022 Zuschauern ausverkauften ROFA-Stadion statt. Drei Tage zuvor waren nur noch knapp 200 Stehplatzkarten erhältlich, sodass es vermutlich keine Tickets an der Abendkasse mehr zu kaufen gibt. Noch verfügbare Eintrittskarten, auch für das nächste Heimspiel am kommenden Dienstag, sind unter www.starbulls.de/tickets buchbar.

Das mit Spannung erwartete Eishockey-Highlight an der Mangfall am Freitagabend wird von Spieltagssponsor Autoglas Niedermayr präsentiert. Im Rahmen eines Gewinnspiels, für das man sich vor Ort über vor und im Stadion verteilte Flyer per QR-Code anmelden kann, werden Kfz-Innenraumpflegen und Teilnahmen an einem Torschuss-Spiel auf dem Eis verlost. Dabei ist ein Trikot im Playoff-2025-Design, das die Starbulls zum Playoff-Heimauftakt erstmals tragen werden, als Gewinn ausgelobt. In der ersten Drittelpause wird es auf den Rängen außerdem kultige Niedermayr-Socken zu ergattern geben.

Die Spieltermine im Playoff-Viertelfinale

Mittwoch, 12. März, 19:30 Uhr: Dresden – Rosenheim
Freitag, 14. März, 19:30 Uhr: Rosenheim – Dresden
Sonntag, 16. März, 17:00 Uhr: Dresden – Rosenheim
Dienstag, 18. März, 19:30 Uhr: Rosenheim – Dresden
Freitag, 21. März, 19:30 Uhr: Dresden – Rosenheim *
Sonntag, 23. März, 17 Uhr: Rosenheim – Dresden *
Dienstag, 25. März, 19:30 Uhr: Dresden – Rosenheim *
* falls nötig (entfällt, sobald ein Team vier Siege hat)
Sollte es in den Playoff-Duellen nach Ende der regulären Spielzeit unentschieden stehen, folgt zunächst eine 15-minütige Pause mit Eisaufbereitung. Anders als in der Hauptrunde, wird in der Verlängerung nicht mit reduzierter, sondern mit regulärer Anzahl an Feldspielern und mit gewechselten Seiten gespielt. Der erste Treffer entscheidet die Partie. Falls kein Tor erzielt wird, kommt es nach 20 Overtime-Minuten erneut zu einer 15-minütigen Pause mit Seitenwechsel und einer weiteren maximal 20-minütigen Verlängerung. Die Entscheidung muss nach dem Prinzip „Sudden Death“ fallen, einen Shootout gibt es nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unbekannter zerkratzt Pkw in Tegernsee

Unbekannter zerkratzt Pkw in Tegernsee

Tegernsee – Am Dienstag (11.3.2025)  stellte ein 46jähriger Bad Wiesseer seinen Mercedes gegen 15 Uhr auf einem Parkplatz in der Hauptstraße in Tegernsee ab. Als er gegen 17:30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkam, stellte er massive Kratzer an der Beifahrerseite fest.

Aufgrund des Schadensbildes geht die Polizei von einer mutwilligen Beschädigung des Fahrzeugs aus. Der entstandene Schaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen. Mögliche Zeugen der Tat werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee, Telefon 08022 / 9878-0, zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frauen holen in Bayern bei MINT-Fächern auf

Frauen holen in Bayern bei MINT-Fächern auf

Fürth / Bayern – Frauen holen in Bayern bei MINT-Fächern auf – die absolute Zahl der Studienanfängerinnen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Das geht aus Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik hervor.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen für das Wintersemester 2024/2025 zum Weltfrauentag am 8. März mitteilt, sind 49,7 Prozent aller 409 614 Studierenden an den Hochschulen in Bayern weiblich. Im Studienjahr 2024 (Sommersemester 2024 und Wintersemester 2024/2025) stellen Frauen 50,2 Prozent aller Erstimmatrikulationen.

Pharmazie ist MINT-Studienbereich mit der höchsten Frauenquote bei Erstimmatrikulationen

Im Wintersemester 2023/24 sind 34,6 Prozent der Studienanfänger in sogenannten MINT‑Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Frauen. 20 Jahre zuvor, im Wintersemester 2003/04 waren es 26,6 Prozent, was einer Steigerung von acht Prozentpunkten entspricht. Die absolute Zahl der Frauen, die bei Studienbeginn MINT‑Fächer studieren, hat sich damit in den letzten 20 Jahren von 4 553 auf 10 091 mehr als verdoppelt.
Besonders gewachsen ist der Frauenanteil der Erstimmatrikulationen bei den folgenden MINT‑Studienbereichen: Physik/Astronomie (von 13,8 Prozent auf 34,8 Prozent), Ingenieurwesen allgemein (von 12,0 Prozent auf 30,2 Prozent) und Informatik (von 14,2 Prozent auf 26,9 Prozent).

Auch wenn der Anteil der Männer innerhalb der meisten MINT‑Studienbereiche überwiegt, gibt es MINT‑Studienbereiche, in denen im Wintersemester 2023/24 mehr Frauen als Männer ein Studium beginnen (1. Hochschulsemester): Pharmazie mit einem Frauenanteil von 72,1 Prozent, Biologie mit 67,7 Prozent und Architektur/Innenarchitektur mit 65,9 Prozent.

Frauenquote der erfolgreichen Abschlüsse in MINT‑Fächern nimmt in den letzten 20 Prüfungsjahren um fünf Prozentpunkte zu

Absolventinnen stellen im Prüfungsjahr 2023 geringfügig mehr als die Hälfte aller insgesamt 74 777 erfolgreichen Abschlüsse (inkl. Promotionen). In den sogenannten MINT‑Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) beträgt ihr Anteil 32,5 Prozent. Im Prüfungsjahr 2003 lag die MINT‑Frauenquote bei 27,7 Prozent. Insgesamt nimmt die Frauenquote also um knapp fünf Prozentpunkte zu.
Einige MINT‑Studienbereiche fallen ebenso mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs des Frauenanteils bezogen auf alle erfolgreichen Abschlüsse auf. Beispielsweise im Bauingenieurwesen von 14,8 Prozent auf 34,2 Prozent, im Ingenieurwesen allgemein von 13,0 Prozent auf 30,1 Prozent und in Physik/Astronomie von 11,7 Prozent auf 24,3 Prozent.

Auch unter den erfolgreichen Abschlüssen gibt es MINT‑Studienbereiche, in denen Frauen deutlich stärker vertreten sind als Männer. Die TOP 3 MINT‑Studienbereiche, in denen im Prüfungsjahr 2023 mehr Frauen als Männer ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben, sind Pharmazie (70,6 Prozent), Biologie (67,4 Prozent) und Raumplanung (67,3 Prozent).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auftakt zu „300 Jahre Ignaz Günther“ in Bad Aibling

Auftakt zu „300 Jahre Ignaz Günther“ in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Zu Ehren des bedeutenden bayerischen Künstlers Ignaz Günther nimmt das Orchester „Accademia di Monaco“ am Samstag, 22. März, Musikbegeisterte mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Das Konzert der Kammerkonzertreihe „Klassik! Bad Aibling“ findet im Konzertsaal des Kurhauses in Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz 1) statt.

Ignaz Günther gilt nicht nur als bedeutendster Bildhauer des süddeutschen Rokoko, sondern würde in diesem Jahr auch seinen 300. Geburtstag feiern. Das Konzert zeichnet sein Leben und Wirken nach und bildet den Auftakt zu zahlreichen Veranstaltungen im Landkreis Rosenheim rund um das Jubiläumsjahr. Kompositionen von Stamitz, Galuppi und Ferrandini stehen für seine Stationen in Mannheim, Venedig, Salzburg und München, wo er viele Jahre seines Lebens gewirkt hat.

Musikalischer Spitzennachwuchs

Die Musiker unter der Leitung von Joachim Tschiedel überzeugen bereits seit zehn Jahren ihr Publikum mit gekonnter historischer Aufführungspraxis und innovativen Projekten. Das Orchester „Accademia di Monaco“ bietet dabei dem musikalischen Spitzennachwuchs eine Plattform für Konzerte, die von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert werden. Solistin ist die junge, bereits international gefragte Sopranistin Réka Kristóf.
Um 19 Uhr findet eine kurze und kostenfreie Einführung im Konzertsaal statt. Karten gibt es im Haus des Gastes in Bad Aibling (Tel.: 08061 908015, E-Mail: info@aib-kur.de sowie online unter www.muenchenticket.de und allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)