Giftköder am Wegesrand und potenziellen Gefahren im Garten für Hunde

Giftköder am Wegesrand und potenziellen Gefahren im Garten für Hunde

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Immer wieder machen Meldungen über Giftköder die Runde, die gezielt ausgelegt werden, um Hunden zu schaden. Aber auch Gift, das eigentlich für Ratten bestimmt war, sowie einige Pflanzen stellen potenziell eine Gefahr dar. Der beste Schutz ist, seinen Hund zu trainieren, nichts in der Natur unaufgefordert zu fressen.

Auf seiner Gassirunde entdeckt der Hund ein schmackhaftes Stückchen Wurst, um Hunden zu schaden wurde es aber vorher mit giftigen Substanzen wie Rattengift behandelt. Giftköder wie diese sind für Hund und Halter oft nicht als solche zu erkennen. Es gibt nur einen trainierbaren Schutz, der für alle Arten von Giftködern greift: Der Hund darf den vermeintlichen Leckerbissen nicht einfach am Wegesrand aufsammeln. Hundetrainerin Sonja Meiburg-Baldioli hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und das Buch „Anti-Giftköder-Training“ geschrieben.

Anti-Giftköder-Training in der Hundeschule

„Im Grunde setzt sich das Anti-Giftköder-Training aus zwei bis drei Elementen zusammen“, erklärt die Expertin. „Der Hund lernt, dass er nichts am Wegesrand einfach aufnimmt, egal wie lecker es ihm erscheinen mag. Dazu gehört auch, dass er sich bereitwillig und schnell abrufen lässt, wenn sein Mensch eine potenzielle Gefahr entdeckt hat.“ Die Hundetrainerin rät davon ab, dem Vierbeiner seinen Fund hektisch wegzunehmen, das könnte ihn in Zukunft dazu verleiten, ihn lieber schnell herunterzuschlucken. „Ideal ist, wenn der Hund lernt anzuzeigen, dass er etwas gefunden hat“, ergänzt sie. „Dann hat der Halter die Gelegenheit, es sich in Ruhe anzusehen und er kann seinen Hund alternativ mit einem sicheren Leckerli belohnen. Durch die Belohnung verstärkt sich das gewünschte Verhalten.“
Wenn man beim Spaziergang einen Giftköder findet, sollte man ihn einpacken und ihn ebenso wie den Fundort bei der nächsten Polizeistelle melden. So können andere Hunde, aber auch Wildtiere geschützt werden.

Auch vorteilhaft im heimischen Garten

Einmal gelernt schützt diese Erziehung den Hund auch im eigenen Garten. Hier werden zwar keine Giftköder zu finden sein, doch es gibt potenziell einige Pflanzen, die einem Hund schaden könnten. Zu den gefährlichen Blumen und Büschen gehören etwa Fingerhut, Oleander, Efeu, Kirschlorbeer und Rhododendron. Hunde werden diese Pflanzen nicht einfach fressen, mögen es aber schon, etwa auf einem Stöckchen herumzukauen oder in der lockeren Gartenerde zu buddeln. Auch einige Gemüse wie beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch und unreife Tomaten sind schädlich. „Die goldene Regel ist, dass Ihr Hund nur frisst, was Sie ihm erlauben und nur dort buddelt, wo es für alle Beteiligten ungefährlich und erwünscht ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann Gemüse aber auch geschützt im Hochbeet anbauen“, so Meiburg-Baldioli.

Was tun, wenn sich der Hund vergiftet hat?

Wenn der Hund doch etwas Falsches gefressen hat und Vergiftungserscheinungen zeigt, sollte man schnellstmöglich handeln. „In vielen Fällen reagiert ein Hund schon instinktiv richtig und übergibt sich sofort. Dadurch werden schwere Folgen verhindert. Weitere Symptome sind etwa plötzliche Schlappheit oder sogar Bewusstlosigkeit. Man sollte immer sofort einen Tierarzt aufsuchen, um potenzielle weitere Gefahren wie Organversagen auszuschließen“, erklärt die Hundetrainerin. „Wichtig ist hierbei, so viele Informationen wie möglich mitteilen zu können: Womit hat sich das Tier vergiftet? Wie viel wurde aufgenommen? Wann ist es geschehen? Welche Symptome zeigen sich?“ Auch bei den Giftnotruf-Nummern für die Humanmedizin können in diesen Fällen schnell wichtige Tipps und Hilfestellungen gegeben werden. Diese können etwa beim Tierportal Leben mit Heimtier eingesehen werden: www.leben-mit-heimtier.de/was-gibt-es-noch/wichtige-adressen/
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erleben, Entdecken, Gestalten: Das Städtische Museum Rosenheim lädt ein

Erleben, Entdecken, Gestalten: Das Städtische Museum Rosenheim lädt ein

Rosenheim – Das Städtische Museum Rosenheim hat auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm an Vermittlungsangeboten für Kinder, Familien und Erwachsene.

Von historischen Stadtführungen bis hin zu kreativen Workshops bietet das Museum zahlreiche Gelegenheiten, Geschichte lebendig werden zu lassen und eigene kreative Fähigkeiten auszuprobieren.
Jeden ersten Sonntag im Monat lädt die exklusive Kombiführung „MuseumsSchätze und StadtGeschichten“ zu einer Reise in die Vergangenheit Rosenheims ein. Von 14 bis 16 Uhr entdecken die Teilnehmer die Schätze des Museums und die historische Altstadt. Die Tour beginnt am Mittertor und führt zu den Gebäuden und versteckten Geschichten der Stadt. Ohne Anmeldung und für jede Altersgruppe geeignet, bietet diese Führung Einblicke für Geschichtsinteressierte und Sonntagsspaziergänger gleichermaßen.

Workshops im Städtischen Museum

Neben Führungen bietet das Städtische Museum einmal im Monat kreative Workshops an. Am 15. März findet von 12 bis 16 Uhr der Posamentenknopf-Workshop für Erwachsene statt. Diese kunstvollen Knöpfe, die seit dem späten Mittelalter in Mitteleuropa verbreitet sind, werden aus Rohlingen gefertigt und mit Fäden umwickelt. Im Workshop können die Teilnehmer ohne Vorkenntnisse mit bereitgestelltem Material ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Knopf-Kreationen gestalten.
Im Laufe des Jahres folgen jeweils an einem Samstagnachmittag im Monat weitere kreative Angebote für unterschiedliche Altersgruppen:

  •  Blumenpressen basteln – für Naturliebhaber und Kreative
  • Upcycling-Taschen aus T-Shirts gestalten – Nachhaltigkeit trifft Stil
  • Windlichter für laue Sommerabende – stimmungsvolle Dekoration selbst gemacht
  • Grußkarten und Leporellos – Erinnerungen stilvoll festhalten
  • Herbstliche Fensterblätter und Laternen – Bastelspaß für die kühle Jahreszeit
  • Vorweihnachtliche Workshops – mit Fenster- und Weihnachtssternen aus Filz

Detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Angeboten sowie aktuelle Termine und Hinweise finden Interessierte auf der Homepage des Städtischen Museums Rosenheim unter www.museum.rosenheim.de. Ein regelmäßiger Blick auf die Webseite lohnt sich, um kein Angebot zu verpassen und stets über neue Veranstaltungen informiert zu sein.

Ein Hinweis für Eltern und Begleitpersonen:

Während der Workshops liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern oder der jeweiligen Begleitperson. Bitte sorgt dafür, dass Kinder stets begleitet werden.
Kontakt für Anmeldungen, Rückfragen und weitere Informationen: Städtisches Museum Rosenheim Ludwigsplatz 26 – Im Mittertor 08031/3658751 / www.museum.rosenheim.de / museum@rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellungsführung zu „GlasKlangFarbe“ in Prien

Ausstellungsführung zu „GlasKlangFarbe“ in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus Prien zeigt bis Sonntag, 11. Mai die Ausstellung „GlasKlangFarbe“ mit Kunstwerken von Florian Lechner und Fritz Harnest. Am kommenden Sonntag, 16. März, um 14.30 Uhr können Interessierte an einer Führung mit Ausstellungskuratorin Ute Gladigau M.A. teilnehmen.

Fritz Harnest (1905 bis 1999), ein Vertreter des deutschen Expressionismus, entwickelte nach 1945 eine eigene abstrakte Formensprache, die er bildhaft in großformatige Ölbilder, farbenfrohe Holzschnitte und Collagen übertrug. Sein Werk beinhaltet zwei Elemente: die Farbe Rot und die Musik. Prägend für die künstlerische Entwicklung Florian Lechners (geboren 1938) war der Eindruck von Raumharmonie der Kathedrale von Chartres und die Strahlkraft der leuchtenden Glasfenster. Die Materialisierung des Lichts, in Verbindung mit dem Werkstoff Glas, wurde zu seiner Lebensaufgabe.
Mit der von ihm entwickelten „Schmelzglastechnik“ schafft Florian Lechner Glasskulpturen, Schalen und Klangobjekte. Eine Anmeldung zu der Kuratorenführung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, regulärer Eintritt zuzüglich Aufpreis Führung. Weiterer Termin ist am Sonntag, 4. Mai, um 14.30 Uhr. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien a Chiemsee / Beitragsbild: Florian Lechner, Grüner Raum, 1977, Grünes Glas, formgeschmolzen. Fritz Harnest, Moments Musicaux (im Raum sich ordnend), 1952, Collage auf Karton. Das Unsichtbare sichtbar machen zeichnet das künstlerische Werk der beiden Künstler aus. In Auseinandersetzung mit Religion, Musik, Kalligrafie und Poesie werden Klang und Licht in Farbe und Glas übertragen. Copyright Florian Lechner und Fritz Harnest, VG Bild)

Großes Frühjahrshappening am Sudelfeld

Großes Frühjahrshappening am Sudelfeld

Sudelfeld / Rosenheim – Wenn der Schnee in der warmen Frühjahrssonne glitzert, ist man auch am Sudelfeld bereit fürs Saisonfinale. Am Samstag, 15. März von 10 bis 15 Uhr findet dort das traditionelle Frühjahrshappening mit vielen Attraktionen für große und kleine Pistenfans statt.

Brandheiße Tipps und Tricks rund um aktuelle Skitechniken gibt es beim Skilehrer Guiding durch das gesamte Skigebiet, das die Wintersportexperten von Top On Snow Sudelfeld, veranstalten. Durchgehend von 10 bis 15 Uhr steht die Firma Völkl mit den Neuheiten der Skisaison 2025/2026 für einen kostenlosen Skitest zur Verfügung und bietet zusätzlich einen Rennlaufskitest für Kinder und Schüler am Waldkopf an. Die Bergbahnen Sudelfeld gewähren an diesem Tag einen „Blick hinter die Kulissen“ mit Führungen am 6er Sessellift und Erklärung der Anlagen. Hier findet auch das Shred-Kids-Finale statt. Teffpunkt ist der Sammelplatz.
Die Firma Toko wird mit einem kostenlosen Skiservice vor Ort sein. Auch an die „Zwergerl“ ist gedacht: Der Eintritt ins SNUKI-Kinderland mit „Elternlounge“ beträgt am Eventtag nur fünf Euro pro Kind für den ganzen Tag. Gute Laune mit Livebands zum Frühjahrshappening abseits der Piste findet bei den Hüttenpartnern im gesamten Skigebiet Sudelfeld statt.
(Quelle: Pressemitteilung Top on Snow / Beitragsbild: Copyright Top on Snow Sudelfeld)

36. Eislaufpokal der Stadt Bad Aibling

36. Eislaufpokal der Stadt Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Knapp 230 Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern sind beim 36. Pokal der Stadt Bad Aibling in 13 Wettbewerbskategorien gegeneinander angetreten. Die heimischen Vereine (ERC Bad Aibling, SV Pang, EV Rosenheim, TuS Bad Aibling) holten sich gute Platzierungen und viele Pokale.

Vom gastgebenden Verein ERC Bad Aibling traten 18 Läuferinnen an und erkämpften sich 5 Podestplätze.
Für Maxin Möckel war es der erste Wettkampf. Sie fuhr in Elemente 1c und erreichte mit ihren sauber gelaufenen Elementen direkt den 3. Platz auf dem Treppchen.
In Elemente 3b konnte sich Loni Sigl nach abzugsfrei gelaufen Elementen über Platz eins freuen. Bei den Kunstläufern zeigte Sophia Schmidt ihre Kür mit geglückten Sprüngen und erreichte damit verdient den 2.Platz. Sonja Maslik fuhr bei den Sternschnuppen B ebenfalls auf Platz zwei. In der Kategorie Nachwuchs B begeistere Melanie Weber mit ihren anspruchsvollen Doppelsprüngen und sicherte sich souverän den Platz ganz oben auf dem Treppchen.
Die zehn Läuferinnen des SV Pang brachten drei Pokale nach Hause. In Elemente I überzeugten Riona Popaj und Louisa Schwarz in ihren jeweiligen Gruppen A und B mit einer präzisen Darbietung und belegten jeweils den zweiten Rang. Carlotta Schätzle zeigte in Anfänger B sowohl ihre Sprünge als auch ihre Pirouetten sehr sauber und erreichte Platz zwei.

Der EV Rosenheim und TuS Bad Aibling

Die insgesamt 10 jungen Teilnehmerinnen des EV-Rosenheim freuten sich, ihre Programme auf der Aiblinger Eisfläche präsentieren zu dürfen. Drei Läuferinnen konnten Stockerlplätze für sich beanspruchen. In Elemente 4(c) präsentierte sich Cataleya Bürstlinger in Topform und siegte verdient mit einem fehlerfreien Lauf sowie den meisten Punkten ihrer ganzen Kategorie. Bei den Sternschuppen B konnten gleich zwei Läuferinnen einen 3. Platz für sich verbuchen. Celine Fortner zeigte in ihrer Kür eine schöne Kombipirouette. In der parallelen Startgruppe sprang Lina Gross im Verlauf ihrer Kür unter anderem eine schwierige Lutz-Axel Sprungkombination mit Sequenz.
Vom TuS Bad Aibling gingen fünf Läuferinnen an den Start. Nora Announ zeigte zum Ersten mal ihre Kür in der Kategorie Freiläufer B und freute sich über den 3. Rang. In der Kategorie Freiläufer A lief Nela Rimac auf Platz sechs.
Jennifer Gülting zeigt ihre schöne Kür in Pre Young Adult I , und sicherte sich damit den Gruppensieg. Lilly Pringal zeigte eine fehlerfreie Kür und gewann damit in Figurenläufer A. In der Selben Gruppe erreichte Antonia Kühbandner erstmalig mit ihrer neuen Kür Rang 7.

Ergebnisse in der Übersicht

ERC Bad Aibling:
Elemente I (A): Hannah Hennes 4. Platz; Amelie Siwcyk 5. Platz;
Elemente I (B): Elisabeth Jureschek 5. Platz; Alessia Weingärtner 7. Platz;
Elemente I (C): Maxin Möckel 3. Platz; Melanie Held 7. Platz;
Elemente 2 (A): Laura Pupp 7. Platz;
Elemente 2 (B): Leni Kellermayer 8. Platz;
Elemente 3 (B): Loni Sigl 1. Platz;
Elemente 3 (c): Leah Popp 8. Platz;
Freiläufer A: Luisa Popp 7. Platz;
Kunstläufer A: Sophia Schmidt 2. Platz; Valentina Micelli 5. Platz;
Sternschnuppen B: Sonja Maslik 2. Platz;
Anfänger B: Anna Eisermann 8. Platz;
Nachwuchs B: Melanie Weber 1. Platz;
Pre Young Adult 3: Christina Rohmacker 7. Platz;
Young Adult: Vanessa Micelli 4. Platz;

SV Pang:
Elemente I (A): Riona Popaj 2. Platz; Nora Aissa 7. Platz
Elemente I (B): Louisa Schwarz 2. Platz;
Figurenläufer (B): Sophia Linordner 8. Platz;
Kunstläufer (B): Lina Bomback 8. Platz; Azra Karaaslan 9. Platz;
Anfänger B: Carlotta Schätzle 2. Platz; Leah Fuchs 4. Platz; Emilia Moneti 6. Platz;
Young Adult: Emma Schill 5. Platz;

EV Rosenheim:
Elemente 1(B) Viktoria Mayer 9. Platz;
Elemente 3(B) Annabelle Harington 4. Platz; Lea Rothhammer 6. Platz (c) Anhelina Huzun 5. Platz;
Elemente 4(C) Cataleya Bürstlinger 1. Platz;
Kunstläufer A. Maia Bahrleben 7. Platz;(B) Helena Ma 5. Platz; Amelie Cugnata 6. Platz;
Sternschnuppen B (a) Celine Fortner 3. Platz;(b) Lina Gross 3. Platz;
Anfänger B Liliana Rothhammer 5. Platz;

TuS Bad Aibling:
Freiläufer A: Nela Rimac 6.Platz;
Freiläufer B: Nora Announ 3.Platz;
Figurenläufer A : Lilly Pringal 1. Platz; Antonia Kühbandner 7. Platz;
Pre Young Adult I : Jennifer Gülting 1. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung ERC Bad Abling / Beitragsbild: Links, Loni Sigl (ERC Bad Aibling) siegte in Elemente 3 B Copyright mk-Sportphoto; Mitte, Sophia Linordner (SV Pang) präsentierte ihre Kür zur Musik von Disney Vaiana. Copyright mk-sportphoto; Rechts, Celine Fortner wurde 3. in den Sternschnuppen B Copyright MK-Sportphoto)

Kunst mit Schnittstellen zur Wissenschaft in Bad Aibling

Kunst mit Schnittstellen zur Wissenschaft in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – „Line by line and Piece by piece“ ist der Titel der aktuellen Ausstellung des Kunstverein Bad Aibling im alten Feuerwehrgerätehaus. Präsentiert werden Werke von Constanze Raach und Sonja Keppler. Am Sonntag (9.3.2025) fand die Vernissage statt. 

Ausstellung line by line and piece by piece in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser

Bei diesem Objekt von Bildhauerin Sonja Keppler lohnt der genaue Blick: das Objekt ist mit elektronischen Widerständen und Kondensatoren überzogen. Fotos: Hendrik Heuser

Sonja Kepper und Constanze Raach haben sich für eine gemeinsame Ausstellung im Kunstverein Bad Aibling beworben. 
Bei ihrer Schau im Alten Feuerwehrgerätehaus in Bad Aibling (Irlachstraße 5) treten ihre Werke miteinander in Interaktion und erzeugen eine besondere Spannung.

Ausstellung line by line and piece by piece in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser

Die Malerin Constanze Raach erforscht seit über fünf Jahrzehnten die Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft. ihre Werke beleuchten gesellschaftliche, sozialpolitische und ästhetische Themen wie Menschenwürde, Individualität und den Umgang der Menschen mit Natur und Umwelt. Dabei bedient sich vielfältiger Techniken wie Zeichnung, Collage, Mixed Media, Objekt, Installationen und seit kurzen auch Video.
Constanze Raach studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und war bereits in jungen Jahren international unterwegs

Ausstellung line by line and piece by piece in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser

Sonja Keppler studierte an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim. Im Jahr 2023 schloss sie die Fachrichtung „Design und Future Making“ mit dem „Master of Arts“ ab. Primär ist sie als Bildhauerin tätig und beschäftigt sich mit experimentellen Gestalten. Archaische Symbole und Objekte aus allen Kulturen sind wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Dabei benutzt sie Materialen wie elektronische Bauteile, Pappmachè, Bronze, Keramik, Draht und Plastik. 

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Sonntag, 6. April. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Kunstverein Bad Aibling / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Ausstellung line by line and piece by piece in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser
Frühlingsgefühle in der Region Rosenheim

Frühlingsgefühle in der Region Rosenheim

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Bei milden Temperaturen und Sonne satt kamen in den vergangenen Tagen in der Region Rosenheim Frühlingsgefühle bei Mensch und Tier auf. Leide meldet sich der Winter aber in den kommenden Tagen noch einmal zurück.

Unser Beitragsbild entstand am Hartsee. Der Toteissee ist ein Teil der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte. Am Wochenende war auch er ein begehrtes Ausflugsziel. Zu bewundern gab es am Uferrand da auch schon den einen oder anderen Schmetterling (unser Beitragsbild).
Auch sie müssen sich aber nun in den kommenden Tagen darauf einstellen, dass die Temperaturen in der Nacht wieder in den Minusbereich fallen können. Selbst Schneeregen ist zum Wochenende hin wieder möglich. Offizieller Frühlingsbeginn ist  aber auch erst am 20. März.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Verdientes Unentschieden in Freilassing

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Verdientes Unentschieden in Freilassing

Rosenheim – Am Samstagnachmittag (8.3.2025) ging es für die 1. Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim nach Freilassing. Nach einem recht zerfahrenen und chancenarmen Spiel endete die Partie mit einem unspektakulären 0:0-Unentschieden.

Nachdem eine Krankheitswelle das Team der Rosenheimer überrollt hatte, musste Trainer Lucksch tief in die Trickkiste greifen und mit ein paar noch angeschlagenen Spielern und nur drei Ersatzspielern zum Spiel fahren. Zu den Ersatzspielern gehörten auch Malik Salkic und Johann Ngounou, die ebenfalls noch nicht 100 Prozent fit sind.

Viele Krankheitsfälle bei den Rosenheimern

Auf einem recht holprigen Rasen wurden die 60er früh unter Druck gesetzt von dem sehr körperlich betonten Spiel des Gegners. Beide Teams hatten ein paar gute Szenen, wobei die beste wohl für die Heimmannschaft war, als ihr Stürmer allein auf unseren Keeper Simon Stein zulief, der aber mit einer super Parade die Kiste sauberhalten konnte.
Insgesamt war es ein lebhaftes, sehr zweikampfbetontes Spiel mit vielen Spielunterbrechungen und das änderte sich auch nicht in der zweiten Halbzeit. Die Freilassinger waren körperlich stärker und die Rosenheimer haben weiterhin über Konter ihr Glück versucht. Letztendlich war es ein verdientes 0:0-Unentschieden.
„Ich bin mit dem Ergebnis grundsätzlich zufrieden. Wir hatten eine gebeutelte Kaderaufstellung und die Jungs, die einsatzfähig waren, haben auf dem Platz alles reingeschmissen. Jetzt hoffen wir, dass die Krankheitswelle vorbei ist und bereiten uns auf das Heimspiel gegen Garching am Freitag vor“, so Cheftrainer Helmut Lucksch.

Aufstellung: Stein, Gratt, Petrov, Merepeza (Ngounou 70′), Papapicco, Khong-In (Salkic 59′), Markulin, Grundner, Rudolph, Hetemi (Schäpe 82′), Scott
Tore: 0
Gelbe Karten: Salkic (90’+3)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Nach Brand in Garmisch-Partenkirchen mit einem Toten

Nach Brand in Garmisch-Partenkirchen mit einem Toten

Garmisch-Partenkirchen – Nachdem bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen am Freitag (7.3.2025) ein Toter gefunden wurde, geht die Polizei von Vorsatz aus. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Jetzt bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Im Zuge der ersten Ermittlungen verdichteten sich Hinweise auf eine Vorsatztat. Dabei erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 51-jährigen Mann. Am Freitagmittag )7.3.2025) wurde der Mann durch Kräfte der Polizeiinspektion  und Spezialeinheiten (SEK) an seiner Wohnadresse in der Region Garmisch-Partenkirchen festgenommen.(wir berichteten).

Die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen ermittelt in dieser Sache wegen des Verdachts des Totschlags und des versuchten Mordes in vier Fällen. In die Untersuchungen sind auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts und der Operativen Fallanalyse eingebunden. Im Zuge der Ermittlungen finden zeitnah weitere Untersuchungen statt.

In diesem Zuge bitten die Ermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung:
  • Wer hat in den frühen Morgenstunden des Freitags, 7. März 2025, im Bereich der Alpspitzstraße und der Höllentalstraße in Garmisch-Partenkirchen verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wem sind im Nahbereich der Tatörtlichkeit verdächtige Personen, Fahrzeuge oder auch weggeworfene Gegenstände aufgefallen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur weiteren Klärung der Tat beitragen können?
    Hinweise werden an die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter der Telefonnummer (08821) 9170 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
4 Verkehrsunfälle in Rosenheim: Verursacher flüchteten

4 Verkehrsunfälle in Rosenheim: Verursacher flüchteten

Rosenheim – Bei vier Verkehrsunfällen im Rosenheimer Stadtgebiet flüchteten die Verursacher. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Rosenheim, Königstraße, 10.3.2025, 19 Uhr

Zeugen verständigten die Rosenheimer Polizei, dass beim Befahren der Königstraße ein Autofahrer mit seinem Außenspiegel, den Außenspiegel eines dort geparkten Pkw beschädigte. Der Verursacher fuhr einfach weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am ordnungsgemäß abgestellten Auto einer 44-jährigen Rosenheimerin, entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Über das genannte Kennzeichen der Zeugen, konnte die 71-jährige Rosenheimerin als verantwortliche Autofahrerin von der Rosenheimer Polizei ermittelt werden. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. An ihrem Spiegel entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.

Rosenheim, Happinger-Au-Straße, 10.03.2025, 16.30 Uhr

Eine 50-jährige Rosenheimerin, befuhr mit ihrem VW Polo die Happinger-Au-Straße. Verkehrsbedingt musste sie ihre Fahrt stoppen. Ein hinter ihr fahrender Pkw-Lenker stieß mit seiner Fahrzeugfront, in das Heck des VW. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Die beiden Beteiligten stiegen aus und vereinbarten zur Schadensregulierung einen Treffpunkt in der nahegelegenen Moosbachstraße. Aus dem Blickwinkel konnte die 50-Jährige dann feststellen, dass der Beteiligte einfach weiterfuhr. Der Fahrer war männlich, ca. 180 cm groß, trug eine viereckige Brille, hatte blonde kurze Haare, ca. 40 Jahre, normale Statur. Gekleidet mit einer Arbeitshose aus schwarzem Kort mit einem weißen T-Shirt mit Knöpfen am Kragen. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet.

Rosenheim, Gießereistraße, Parkhaus P11, 01.03.2025, 22.21 Uhr

Nachträglich wurde Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gestellt. Am 01.03.2024, 22.21 Uhr konnte über Videodaten dokumentiert werden, wie beim Ausfahren ein Pkw-Fahrer den Ticketschalter anfuhr, dort entstandenen Sachschaden über 6.000 Euro. Der Autofahrer fuhr anschließend aus dem Parkhaus, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Auf der Videosequenz ist ein Ford Transit zu erkennen, mit Zulassung in Belgien. Die Polizei hat die Ermittlungen unter Einbindung der belgischen Behörden wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Rosenheim, Ludwigsplatz, 24.02.2025 – 08.03.2025

Eine 38-jährige Rosenheimerin, parkte bereits am 24.02.2025, gegen 18.00 Uhr, ihren weißen Mercedes am Ludwigsplatz. Am 08.03.2025, gegen 16.00 Uhr kam die Besitzerin zurück zu ihrem Pkw. Sie konnte dabei mehrere Kratzer im Lack, hinten links, Höhe Stoßstange, feststellen. Der Verursacher hat sich weder bei der Eigentümerin, noch bei der Polizei gemeldet. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde gegen Unbekannt eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brannenburg: Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Brannenburg: Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

Bramnenburg – In einem Mehrfamilienhaus im Ortskern von Bannenburg (Landkreis Rosenheim) brach am am heutigen frühen Dienstagmorgen (11.3.2025) ein Feuer aus. Grund dafür war wohl eine umgefallene Kerze.

Die ca. 75 Einsatzkräfte der umliegenden freiwilligen Feuerwehren konnten das Feuer schnell löschen und so ein Übergreifen des Feuers auf weitere Wohnungen verhindern. 
Nach den Angaben der Polizei konnte der 40-jährige Mieter die betreffende Wohnung eigenständig verlassen. Er zog sich aber eine leichte Rauchvergiftung zu. Die anderen Bewohner wurden zwischenzeitlich evakuiert.
Nach zwei Stunden durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Gegen den 40-jährigen Brannenburger wird ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro beziffert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Lohn für die Beschäftigten der bayerischen Brauwirtschaft

Mehr Lohn für die Beschäftigten der bayerischen Brauwirtschaft

München / Bayern –  Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Arbeitgeber der bayerischen Brauwirtschaft haben sich auf einen neuen Entgelttarifvertrag für die rund 10.000 Beschäftigten in der Branche geeinigt.

Nach intensiven Verhandlungen konnte ein Tarifabschluss erzielt werden, der deutliche Lohnsteigerungen, sowie die Einführung einer tariflichen Berufsunfähigkeitsversicherung für die Arbeitnehmer vorsieht.
Die Einigung sieht eine Erhöhung der Löhne und Ausbildungsvergütungen in zwei Stufen vor. Ab dem 1. März 2025 erhalten die Beschäftigten und die Azubis eine Lohnerhöhung von 3,4 Prozent. Zum 1. März 2026 steigen die Löhne und Ausbildungsvergütungen um weitere 3,1Prozent. Darüber hinaus wird ab dem 1. Mai 2026 eine tarifliche, arbeitgeberfinanzierte, Berufsunfähigkeitsversicherung, eingeführt.
„Das ist ein wirklich großartiges Ergebnis, welches die Kaufkraft unserer Kollegen deutlich steigert. Außerdem ist die Einführung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) etwas ganz Besonderes, denn es gibt bundesweit nichts Vergleichbares. Die BU bietet allen Beschäftigten Schutz und Sicherheit für den Fall, dass sie aufgrund von Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten können. Alle werden aufgenommen, ohne eine einzige Gesundheitsfrage beantworten zu müssen. Dieser Tarifabschluss ist ein toller Erfolg und nur durch das geschlossene und entschlossene Auftreten unserer Kollegen möglich gewesen,“ sagt Mustafa Öz, Verhandlungsführer und Vorsitzender der NGG Bayern
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Symbolfoto re)