TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: Rosenheim zahlt Lehrgeld gegen abgezockte Gäste

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: Rosenheim zahlt Lehrgeld gegen abgezockte Gäste

Rosenheim – Im Heimspiel gegen den Kirchheimer SC musste das junge Team des TSV 1860 Rosenheim (Landesliga) eine bittere, aber lehrreiche Niederlage einstecken. Die Partie endete mit einem 0:2 aus Sicht der Gastgeber – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt.

Die erste Halbzeit gestaltete sich weitgehend ausgeglichen. Die Rosenheimer zeigten Engagement, Ordnung und versuchten mit hoher Laufbereitschaft und Einsatz, dem Gegner Paroli zu bieten. Trotz guter Offensivmöglichkeiten fehlte es an Durchschlagskraft im letzten Drittel.
Kirchheim agierte überwiegend mit langen Bällen und wurde im zweiten Durchgang belohnt. In der 67. Minute schlug die Routine der Gäste erstmals zu: Tomislav Bagaric nutzte eine Unachtsamkeit in der Rosenheimer Defensive eiskalt aus und brachte den Kirchheimer SC mit 1:0 in Führung. Ein Wirkungstreffer, von dem sich der TSV nicht mehr richtig erholte. In der Schlussphase versuchte das junge Team zwar noch einmal alles, lief aber ins offene Messer. In der 85. Minute machte Luis Sako mit dem 0:2 den Deckel drauf.

In den entscheidenden Momenten konnte Rosenheim nicht punkten

Für die Rosenheimer Mannschaft bedeutet diese Niederlage: Lehrgeld gezahlt. Trotz ordentlicher Leistung fehlte es in den entscheidenden Momenten an Cleverness, Kaltschnäuzigkeit und Durchsetzungsvermögen. Kirchheim zeigte hingegen, wie man mit Erfahrung, Effizienz und Durchschlagskraft Spiele entscheidet.
Trainer und Team werden diese Partie genau analysieren – mit dem Ziel, aus den Fehlern zu lernen und gestärkt in die kommenden Aufgaben zu gehen.

Aufstellung: Goia, Fischer (90. Merepeza), Zimmerschied, Gratt, Lang (62. Muhameti), Markulin, Grundner, Summerer, Salkic (87. Rodolph), Hetemi (71. Petrov), Scott (77. Khong-In)
Tore: 0:1 Bagaric (67.), 0:2 Sako (85.)
Gelbe Karten: Lang, Markulin
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Rund 70 Unternehmer beim Wirtschaftsdialog im Landkreis Rosenheim

Rund 70 Unternehmer beim Wirtschaftsdialog im Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Im Rahmen eines Wirtschaftsdialog hat der Landkreis Rosenheim am jüngst rund 70 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem gesamten Landkreis im großen Sitzungssaal des Landratsamtes begrüßt. Die Veranstaltung stand unter dem Zeichen aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen sowie der geplanten RAL-Zertifizierung des Landratsamtes als „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“.

„Wir wollen unsere Dienstleistungen für die mittelständischen Unternehmen im Landkreis optimieren und eine noch schnellere und zuverlässigere Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen ermöglichen“, erklärte Rosenheims Landrat Otto Lederer zum Auftakt. „Die RAL-Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und wird uns helfen, unsere Wirtschaftsregion nachhaltig zu stärken. Die Zertifizierung bedeutet Planungssicherheit und reibungslose Abläufe – das verschafft unseren Betrieben einen klaren Standortvorteil.“ Zugleich stellte Lederer klar: „Wir wissen um die Herausforderungen – von geopolitischen Risiken über hohe Energiepreise bis hin zur Bürokratie. Doch wir wollen nicht nur reagieren, sondern agieren. Die RAL-Zertifizierung ist ein Baustein unseres Anspruchs, die Verwaltung zukunftsfähig aufzustellen.“

Landratsamt Rosenheim befindet sich im Zertifizierungsprozess

Peter Heßner, Leiter der Wirtschaftsförderstelle, stellte im Anschluss den aktuellen Stand vor. Seit März befindet sich das Landratsamt im Zertifizierungsprozess. In einer dreimonatigen Dokumentationsphase werden Kennzahlen zu Reaktionszeiten, Bearbeitungsfristen und Zahlungsabwicklung erfasst. Im Herbst folgt eine Vor-Ort-Prüfung durch den TÜV.
Die Zertifizierung soll sicherstellen, dass Anliegen von Unternehmen zügig, transparent und kundenfreundlich bearbeitet werden. „Das ist ein klares Signal an die Unternehmen im Landkreis, dass wir uns um ihre Bedürfnisse kümmern und unsere Prozesse kontinuierlich verbessern“, betonte Heßner.

Ein weiterer Programmpunkt des Wirtschaftsdialogs war der Vortrag von Dr. Andri König, Referent für Nachhaltigkeit bei der IHK für München und Oberbayern. Er informierte über aktuelle Entwicklungen bei den Nachhaltigkeitsanforderungen für Unternehmen sowie die Auswirkungen neuer gesetzlicher Regelungen. Dabei wurde deutlich, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung stehen, Nachhaltigkeitsinformationen über den eigenen Betrieb auf Anfrage ihrer Geschäftspartner bereitzustellen. König rief dazu auf, Nachhaltigkeit nicht nur als Pflicht, sondern auch als Chance zu begreifen. Unternehmen, die sich frühzeitig positionieren, könnten Wettbewerbsvorteile erzielen und ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Mit Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden

Im Anschluss an die Vorträge nutzten zahlreiche Gäste die Möglichkeit zum persönlichen Austausch beim Get-together im Foyer des Landratsamts. Die Wirtschaftsförderstelle zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Peter Heßner kündigte an, den Dialog fortzusetzen: „Die RAL-Zertifizierung ist für uns nicht nur ein Qualitätsnachweis, sondern auch ein Ausgangspunkt für eine noch engere Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Landkreis Rosenheim: Warnung vor hoher Waldbrandgefahr

Landkreis Rosenheim: Warnung vor hoher Waldbrandgefahr

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim herrscht derzeit (15.4.2025) hohe Waldbrandgefahr. Darauf weist das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim hin. Die Gefahrenstufe liegt laut Prognose des Deutsches Wetterdienstes (DWD) bei 3 (mittlere Gefahr) bis 4 (hohe Gefahr). In den vergangenen Tagen sind bereits mehrere Brände aufgetreten, unter anderem in Nicklheim, Frasdorf und Babensham. Bei einem Bergwaldbrand in Kiefersfelden entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Die Bevölkerung wird vom Rosenheimer Landratsamt in einer Pressemitteilung gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen. Das bedeutet insbesondere: Kein Feuer im Freien zu entzünden und keine brennenden Zigaretten und Streichhölzer wegzuwerfen. Wichtig ist zudem, beim Grillen fest eingerichtete Feuerstellen zu nutzen und vor dem Verlassen des Ortes sicherzustellen, dass das Feuer vollständig gelöscht ist.
Wer die Osterferien für einen Ausflug in die Natur nutzen möchte, sollte die Zufahrten zu den Wäldern freihalten und nur ausgewiesene Parkplätze benutzen. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.

Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex des DWD steht online hier zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Freiwillige Feuerwehr Nicklheim)

München: Auseinandersetzung zwischen S-Bahn-Fahrgästen endet mit Polizeieinsatz

München: Auseinandersetzung zwischen S-Bahn-Fahrgästen endet mit Polizeieinsatz

München – Am Montagmittag (14.4.2025) kam es zwischen einem 49-jährigen Familienvater und einer 59-jährigen Frau zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann soll die Frau in der S-Bahn mehrmals mit seinen Beinen berührt haben. Die Frau fühlte sich dadurch provoziert und begann die Familie zu beleidigen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 11:30 Uhr bestieg ein 49-jähriger Deutscher gemeinsam mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Alter von 8 und 11 Jahren am Münchner Ostbahnhof die S8 in Richtung Flughafen und nahm in einem Sitzabteil Platz. Zeitgleich betrat auch eine 59-jährige Deutsche den Nahverkehrszug und setzte sich ebenfalls in dasselbe Sitzabteil. Der Mann soll die Frau mehrfach mit seinen Beinen berührt haben, was sie als provokativ empfand. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Im Verlauf des Streits soll die Frau den Mann, der im Irak geboren wurde, sowie seine Familie ausländerfeindlich beleidigt und mit beleidigenden Handzeichen beschimpft haben Daraufhin verständigte der Mann die Polizei, was die Frau ablehnte.

Während des Telefonats soll sie ihm gegen das Mobiltelefon geschlagen haben. In Johanneskirchen versuchte sie, die S-Bahn zu verlassen, doch der Mann und seine Ehefrau hinderten sie daran, indem sie sie an den Armen festhielten. Durch die Lautstärke des Vorfalls wurden auch andere Fahrgäste aufmerksam. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den Sachverhalt ohne weitere Zwischenfälle aufnehmen. Sowohl der 49-Jährige als auch die 59-Jährige gaben an, durch das Verhalten des anderen, Schmerzen erlitten zu haben. Da die S-Bahn kurzzeitig zurückgehalten werden musste, kam es zu zwei Teilausfällen und wenigen Verspätungsminuten im S-Bahn Verkehr. Gegen beide Beteiligte wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und Nötigung ermittelt. Der Frau wird zudem Beleidigung vorgeworfen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)

IHK und Bayerische Staatsregierung übergeben Meisterpreise

IHK und Bayerische Staatsregierung übergeben Meisterpreise

Rosenheim / München – Mit einem Festakt in München  hat die IHK zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung die Meisterbriefe übergeben. Acht geehrte Absolventen der IHK-Fortbildungen kamen aus der Region Rosenheim.

Bei einem Festakt der IHK für München und Oberbayern haben die 172 besten Absolventen in 70 verschiedenen IHK-Fortbildungsfachrichtungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Im abgelaufenen Prüfungsjahr 2024 hatten 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fortbildung zum Meister, Fachwirt, Fachkaufmann oder Betriebswirt erfolgreich abgeschlossen.

Unter den Geehrten waren auch acht Berufsmeisterinnen und Berufsmeister aus Stadt

und Landkreis Rosenheim:
▪ Maximilian Hinkofer, geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen
▪ Stefan Wallner-Lachera, geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen
▪ Celina Häusler, geprüfte Bilanzbuchhalterin – Bachelor Professional in
Bilanzbuchhaltung
▪ Naomi Joy Strauß, geprüfte Industriefachwirtin
▪ Johanna Hänseler, geprüfte Industriemeisterin Kunststoff und Kautschuk
▪ Andreas Bauer, geprüfter Industriemeister Metall
▪ Marinus Stock, geprüfter Industriemeister Metall
▪ Regina Buchauer, geprüfte Tourismusfachwirtin

Der Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Florian Herrmann (CSU), und Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für Münche und Oberbayern, gratulierten den Absolventen. „Als Beste der Besten zeigen Sie bravourös, welche Erfolge in der beruflichen Karriere möglich sind. Mit Ihrem Wissen und Ihren Kompetenzen sind Sie bei unseren Unternehmen stets gefragt. Als top qualifizierte Fach- und Führungskräfte stehen Sie für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit unserer bayerischen Betriebe“, sagte Gößl zu den Preisträgern.

„Garanten für die erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft“

Florian Herrmann erklärte: „Die Meisterpreisfeier würdigt die besonderen Erfolge der Absolventinnen und Absolventen in ihren Fortbildungsprüfungen. Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der beruflichen Bildung für die persönliche Karriereentwicklung. Die Preisträger stehen mit ihrem Wissen und ihren Kompetenzen bei bayerischen Unternehmen ganz hoch im Kurs und sind echte Vorbilder. Sie sind Garanten für die erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft Bayerns. Das unterstützen wir als Freistaat gerne und setzen auch künftig auf die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Herzlichen Glückwunsch allen Absolventinnen und Absolventen
zu ihren herausragenden Leistungen!“

Gößl und Herrmann dankten auch den rund 9.000 ehrenamtlichen  Prüfern der IHK für München und Oberbayern, deren Expertise und Engagement in der Beruflichen Aus- und Fortbildung unverzichtbar sind. Gößl lud die Absolventen ein, ihr Fachwissen, ihr Können und vor allem ihre Leidenschaft weiter in die Berufliche Bildung einzubringen: „Alle, die vor Ort in den Betrieben ausbilden und ehrenamtlich in der IHK als Prüfer aktiv sind, leisten einen sehr wichtigen Beitrag, um neue Generationen von Fachkräften zu begleiten. Sie sorgen dafür, dass unsere Betriebe weiter auf ihren Nachwuchs vertrauen können.“
Die beruflichen Perspektiven für Absolventen einer beruflichen Fortbildung sind hervorragend, betonte Gößl. Laut der aktuellen bayerischen IHK-Konjunkturumfrage bezeichnen 57 Prozent der Unternehmen den Arbeits- und Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko. Beruflich qualifizierte Mitarbeiter stehen dabei bei der Personalsuche der Unternehmen an erster Stelle.
Von der Bayerischen Staatsregierung wird die Aufstiegsqualifizierung seit September 2013 mit dem Meisterbonus gefördert. Bereits zum 1. Januar 2023 wurde diese von 2.000 auf 3.000 Euro angehoben. Der Meisterpreis wird an die besten 20 Prozent der Absolventen vergeben, sofern sie mindestens 81 der 100 möglichen Punkte als
Prüfungsergebnis erzielt haben.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: © Matthias Balk/IHK für München und Oberbayern)

Innpuls-Oster-Gewinnspiel: Partyspiel „Birdy Call“

Innpuls-Oster-Gewinnspiel: Partyspiel „Birdy Call“

Rosenheim – Die Osterferien sind da. Damit unabhängig vom Wetter keine Langeweile aufkommt, gibt es auf Innpuls.me wieder unser Oster-Gewinnspiel. Wir verlosen 6 Spiele, die allesamt gut zur Osterzeit passen. Heute: Partyspiel „Birdy Call“

„Birdy Call“ aus dem Hause Piatnik passt schon von der Verpackung her perfekt in die Osterzeit. Die Schachtel kommt in Eiform daher. Nach dem Öffnen darf dann kräftig gebalzt werden, schließlich aktuell Paarungszeit. 

Hier die Anleitung auf YouTube: 

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Weitere Informationen

Die Spieler verwandeln sich selbst in schräge Vöge. Sprechen strengstens verboten, dafür wird gefiept, gegurrt und gechipt. Auf diese Weise versuchen sich die zueinander passenden Partner in einem Raum zu finden.
Spaß ist dabei garantiert. Mitspielen können bereits Kinder ab acht Jahren. Nach obenhin sind keine Grenzen gesetzt. Mitbalzen dürfen drei bis 6 Mitspieler. Jede Runde dauert ca. 10 Minuten.
Darf es ein bisschen schwieriger sein? Dann werden zu den 44 Vogelkarten die 11 Sondervogelkarten dazu gemischt – und darunter befinden sich auch Räuber, Lügner und Betrüger.

Innpuls.me verlost ein Exemplar mit Unterstützung der Rosenheimer PR-Agentur Mira PR.
Wer das Spiel gewinnen will – schickt uns eine E-Mail mit dem Kennwort „Vogel“ und Eurer Adresse an gewinninnpuls@outlook.de. Einsendeschluss ist Donnerstag, 17. April. Unter allen Einsendungen losen wir den Gewinner aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gut zu wissen: Für das Gewinnspiel werden keine personenbezogenen Daten gespeichert oder weitergegeben. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.

Die Teilnahme ist beendet. Der Gewinner wurde von uns kontaktiert.

 

Für alle, denen das Glück bei er Verlosung nicht hold war, hier gibt es das Spiel „Birdy Call“ zu kaufen, inklusive weitere Infos.
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Das Spiel "Birdy Call" aus dem Hause Piatnik. Foto: re
Kommt in Rosenheim ein Nachtfahrverbot für Mähroboter?

Kommt in Rosenheim ein Nachtfahrverbot für Mähroboter?

Rosenheim – In Köln ist es schon Realität: das Nachtfahrverbot für Mähroboter. Erlassen wurde es im Herbst 2024 zum Schutz von Igeln und Kleintieren. Die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen setzten sich nun zusammen mit dem Ödp-Stadtrat und der FDP-Stadträtin dafür ein, dass auch in Rosenheim eine derartige Allgemeinverfügung erlassen wird. 

Mähroboter können insbesondere bei den streng geschützten Igeln schlimme bis tödliche Schnittverletzungen verursachen. Denn bei Gefahr flüchten die Stacheltiere nicht, sondern rollen sich zusammen. Aktiv sind Igel insbesondere in der Dämmerung und nachts, denn da gehen sie auf Nahrungssuche. Zum Schutz der Tiere hat die Stadt Köln deshalb im Oktober 2024  als erste Stadt in Deutschland ein Nachfahrverbot für Mähroboter eingeführt, gültig in den Zeiträumen 30 Minuten vor Sonnenuntergang beziehungsweise 30 Minuten nach Sonnenaufgang.
Nun wurde ein entsprechender Antrag auch in Rosenheim gestellt. Darüber diskutiert wurde beim Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz.
„Igel stehen seit kurzem auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion. Ihre Population ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Eine der Hautpursachen dafür sind zu „aufgeräumte“ Gärten und der zunehmende Einsatz von Mähroboter, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden“, heißt es in dem betreffenden Antrag der Stadtratsfraktionen von Bündnis 90 / Die Grünen, ÖDP und FDP.  Gefordert wird darin, zu überprüfen, inwiefern auch ein Verbot von Mährobotern in den Nachtstunden rechtlich möglich ist. Außerdem sollen die Bürger für die Problematik sensibilisiert und  über  Schutzmaßnahmen informiert werden.

Überregulierung oder notwendige Einschränkung?

Die Begeisterung über diesen Antrag hielt sich bei anderen Stadtratsfraktionen in Grenzen. Dr. Wolfgang Bergmüller von der CSU-Stadtratsfraktion warnte vor einer Überregulierung. Andere Stadträte bezweifelten, dass sich das nächtliche Fahrverbot für Mähroboter überprüfen lassen würde.
Und auch bei der Rosenheimer Stadtverwaltung ist man vom Nutzen einer derartigen Allgemeinverfügung nicht überzeugt. „Aus Sicht der Verwaltung kann ein wirksamer Igelschutz besser durch den Erhalt und die Wiederherstellung geeigneter Lebensräume erreicht werden“, hießt es in der Verwaltungsvorlage. Vielversprechender seien Festsetzungen in Bebauungsplänen zur Grünordnung, eine barrierefreie Einrichtung von Einfriedungen und Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung.
Letztlich wurde der Antrag zum Nachfahrverbot für Mähroboter mehrheitlich abgelehnt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Nach knapp drei Jahrzehnten: Verein „Pro Arbeit Rosenheim“ löst sich auf

Nach knapp drei Jahrzehnten: Verein „Pro Arbeit Rosenheim“ löst sich auf

Rosenheim – Er hat die Jugendsozialarbeit an Schulen in Rosenheim etabliert: der Verein „Pro Arbeit Rosenheim„. Nach knapp drei Jahrzehnten löst er sich nun auf. So geht es nun weiter. 

Beinahe drei Jahrzehnte lang hat „Pro Arbeit Rosenheim e.V.“ die soziale Arbeit in der Region entscheidend mitgeprägt. Zum 31. August 2025 wird nun der Betrieb stillgelegt; in einem nächsten Schritt folgt dann die Auflösung des 1997 gegründeten Vereins. Dennoch gibt es gute Nachrichten: Die bisherige Arbeit wird unter neuen Trägern weitergeführt; und auch die Arbeitsplätze der rund 50 Mitarbeiter sind, nach Auskunft des Vereins, gesichert.

Es ist letztlich der Fachkräftemangel, der Vorstand von „Pro Arbeit“ zu diesem weitreichenden Schritt bewogen haben. So werden bzw. wurden mit dem anstehenden Ruhestand von Geschäftsführerin Claudia Georgii sowie mit dem Ausscheiden der langjährigen Buchhalterin zentrale Positionen in der Verwaltung vakant. „Die Aussichten, diese Stellen auf einmal gut nachbesetzen zu können, sind schlecht,“ fasst Vereinsvorsitzender Harald Neu die angespannte Situation zusammen; zumal auch die Personalabteilung krankheitsbedingt seit geraumer Zeit dezimiert ist.

„Pro Arbeit“ ist aktuell an 29 Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim vertreten

Aktuell ist „Pro Arbeit“ im Zuge der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an insgesamt 29 Einrichtungen in der Stadt und im Landkreis vertreten. Sozialpädagogische Fachkräfte kümmern sich dort um Kinder und Jugendliche, führen Einzelgespräche, stehen in Kontakt mit Eltern und organisieren Gruppenarbeiten. Hinzu kommen Angebote wie das Vermittlungscoaching im Auftrag der Jobcenter und diverse Einzelprojekte, die jungen Menschen den Einstieg ins Arbeitsleben erleichtern bzw. ermöglichen.
„Uns liegt am Herzen, dass die jahrelange Erfahrung unserer Sozialpädagogen erhalten bleibt und dass vor allem an den Schulen die Kontinuität gewahrt wird.“ betonen Claudia Georgii und Harald Neu. So ist die Jugendsozialarbeit an den Rosenheimer Schulen künftig beim Jugendamt der Stadt verankert; im Inntal und an den vier Berufsschulen übernimmt die Diakonie diesen Bereich; während die JaS im Mangfalltal bei der Arbeiterwohlfahrt angesiedelt wird. „Für die Schulen ändert sich also nichts.“  Der erklärte Wunsch von „Pro Arbeit“ war zudem, dass die Mitarbeiter auch unter dem jeweils neuen Träger ihre angestammten Arbeitsplätze behalten. „Ein Übergang ohne Probezeit, mit Anerkennung der Einstufung und der Dienstjahre war uns sehr wichtig!“

Auch Zukunft des Qualipaten-Projekts soll gesichert werden

Mit dem „Umzug“ zu einem Träger in der Stadt Rosenheim soll  auch die Zukunft des Qualipaten-Projekts gesichert werden: Hier engagieren sich rund 30 Ehrenamtliche an den vier Rosenheimer Mittelschulen; sie stehen quasi als persönliche Ansprechpartner Jugendlichen zur Seite und unterstützen sie auf dem Weg zum Schulabschluss sowie bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle.

Und auch für die kleineren Projekte des Vereins laufen bereits vielversprechende Verhandlungen mit Trägern der freien Jugendhilfe. Auch dem städtischen Jugendamtsleiter Christian Meixner, ist die Fortführung der weiteren Geschäftsbereiche unter anderer Trägerschaft wichtig; beispielhaft benennt er die STaRK-Klasse, eine Einrichtung mit Sozialem Training zur aktiven Reintegration in Klassengemeinschaften, welche mit Ressourcen der Schulen und städtischen Leistungen finanziert wird.

Leitspruch: „Wir schaffen Chancen“

Selbstredend schwingt viel Wehmut mit, wenn die Geschäftsführerin und der Vorsitzende auf das nahende Aus blicken. Immerhin gehört Harald Neu bereits von Anbeginn dem ehrenamtlich tätigen Vorstand an. Und Claudia Georgii führt seit 26 Jahren mit viel Herzblut die Geschicke des Vereins, dessen Leitspruch „Wir schaffen Chancen“ stets mehr war als nur ein Slogan. Dennoch sind sich beide einig: „Es ist richtig, dass wir jetzt aufhören. Und es ist wichtig, dass unsere gute Arbeit professionell weitergeführt wird.“

Auf die Stadtverwaltung und besonders das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien mögen mit der Angliederung der Jugendsozialarbeit an den Rosenheimer Schulen zwar einige Herausforderungen zukommen. Doch sieht Jugendamtsleiter Christian Meixner in dem Procedere auch klare Vorteile:
„Die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) ist entsprechend dem Sozialgesetzbuch VIII – Kinder und Jugendhilfe –  eine Leistung der Jugendhilfe, die an der Schule erbracht wird. Die Richtlinie zur Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen verankert die Gesamtverantwortung dieses Arbeitsbereichs beim öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Diese Verantwortung haben wir schon immer sehr ernst genommen und deshalb schon vor vielen Jahren den Verein Pro Arbeit beauftragt, diese wichtigen Tätigkeiten zum Wohl unserer Kinder und Jugendlichen an den Schulen zu erledigen. Mit der Verortung dieser Leistungen bei der Stadt kann künftig das Jugendamt seine Präsenz an den Schulen sicherstellen. Es wird damit zum direkten Ansprechpartner für die Schulleitungen und Lehrkräfte. Allen voran aber wird das Jugendamt zur direkten und niederschwelligen Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler. Bedarfe werden somit ohne Umwege im Regionalen Sozialen Dienst (RSD) aufgegriffen. Aus diesem Grund folgt die Organisation der JaS künftig dem Prinzip der Sozialräume in Nord, Ost und West. Die Dienst- und Fachaufsicht obliegt damit den jeweiligen Regionalleitungen im Jugendamt. Mit der direkten Zuordnung von JaS beim Jugendamt erfolgt in Anlehnung an das Fachkonzept der Jugendhilfe eine konsequente Stärkung der sozialräumlichen Arbeit in Rosenheim.“

Weiter erklärt Christian Meixner: „Ich bin sehr froh und dankbar, dass Oberbürgermeister Andreas März, der Jugendhilfeausschuss und der Stadtrat der direkten Verortung der Jugendsozialarbeit an Schulen zugestimmt haben und wir so die aus meiner Sicht beste fachliche Lösung nach der Betriebseinstellung von Pro Arbeit wählen können. Wunderbar ist auch, dass wir den eingearbeiteten und fachlich hoch versierten JaS-Kräften eine sehr gute Beschäftigungsalternative beim Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim bieten können!“
(Quelle: Pressemitteilung Verein Pro Arbeit / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Workshop Sprachvermittlung der Caritas Rosenheim

Workshop Sprachvermittlung der Caritas Rosenheim

Rosenheim – Am Freitag, 25. April, bietet die Integrationslotsenstelle der Caritas Rosenheim, Fachdienst Asyl und Migration das erste Modul der „Sprachwerkstatt“ an.

Die „Sprachwerkstatt“ richtet sich an Ehrenamtliche, die Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen und ihr Wissen sowie ihre Praxis vertiefen möchten. Denn tatsächlich ist es ein Unterschied: Deutsch fließend zu sprechen und die Sprache zu lehren.
Neben methodischen und didaktischen Prinzipen wird auch auf die verschiedenen Lerntypen und die Bedeutung von Sprachlernbiografien eingegangen. Modul zwei und drei finden jeweils freitags 13. Juni und 14. November statt, die Module können unabhängig voneinander besucht werden, die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Workshop am 25. April findet in den Räumen des TreffPunkts in der Reichenbachstraße 14 in Rosenheim statt, Beginn 17:30 Uhr, Dauer zwei Stunden.
Weitere Infos und Anmeldung unter 08031 3531121 oder eak-ro@caritasmuenchen.org
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim verpflichten Stürmer Luigi Calce

Starbulls Rosenheim verpflichten Stürmer Luigi Calce

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim geben, mit Luigi Calce einen weiteren Neuzugang für die Saison 2025/26 bekannt. Der 21-jährige Stürmer wechselt an die Mangfall und wird ab der kommenden Spielzeit für zwei Jahre das grün-weiße Trikot tragen.

Luigi Calce gilt als junger, dynamischer Angreifer mit viel Entwicklungspotenzial. In den vergangenen Jahren sammelte er Erfahrungen im deutschen Profieishockey und machte vor allem durch seinen Einsatzwillen, seine Schnelligkeit und seine mannschaftsdienliche Spielweise auf sich aufmerksam. Mit seinem Offensivdrang, seinem läuferischen Können und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, soll Calce frischen Wind in den Angriff der Starbulls bringen.
Cheftrainer Jari Pasanen zeigt sich erfreut über den Neuzugang: „Luigi Calce ist ein groß gewachsener Stürmer, der Mittelstürmer und auch Außenstürmer spielen kann. Er hat eine gute Entwicklung gemacht in den zwei Jahren in Ravensburg und letztes Jahr in Bad Nauheim. Luigi geht auch gerne vors Tor und hat einen relativ aggressiven Spielstil, was uns die letzten Jahre bisschen gefehlt hat.“
Mit der Verpflichtung von Luigi Calce setzen die Starbulls Rosenheim ihre gezielte Kaderplanung fort und bauen weiter an einem Team, das mit einer guten Mischung aus Erfahrung, Tempo und Entwicklungspotenzial in die neue Saison starten soll.
Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.

Copyright: A. Chuc

Was feine Katzennasen gerne riechen und was nicht

Was feine Katzennasen gerne riechen und was nicht

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen nehmen mit ihren feinen Nasen Gerüche intensiv wahr. Einige bei Menschen beliebte Düfte können sie stören und wo wir die Nase rümpfen, ist es für die Katze vielleicht genau richtig. Vorlieben und Abneigungen kann man sich im Alltag mit der Samtpfote zunutze machen. 

Ein Raumerfrischer soll die Luft mit Zitrusduft erfrischen, doch die Katze ist plötzlich seltener zu sehen. Umgekehrt stellen sich Katzenhalter vielleicht beim Füttern die Frage, warum dem Heimtier gerade bei diesem Duft so das Wasser im Maul zusammenläuft. Brigitte Eilert-Overbeck, Autorin zahlreicher Katzen-Ratgeber, weiß die Gerüche einzuschätzen: „Grundsätzlich muss man verstehen, dass nicht alles, was für uns gut riecht, auch die Katze gerne mag. Und umgekehrt ist es natürlich genauso.“ So ist etwa Baldrian für die meisten Katzen sehr verlockend,  für unsere Nasen aber nicht besonders angenehm. Des Weiteren reagieren individuelle Katzen unterschiedlich stark auf Gerüche. Während das eine Tier sehr sensibel reagiert, lässt sich ein anderes vielleicht gar nicht sonderlich beeinflussen oder hat einfach einen anderen Geschmack.

Was Katzen gerne riechen

Beliebt ist natürlich vor allem der leckere Duft nach gutem Futter und gutes Futter ist es, wenn es gut riecht. Die Katze verlässt sich dabei sehr auf ihre Nase. Ist der Geruchssinn eingeschränkt, stellt man deshalb in der Regel einen verminderten Appetit beim Heimtier fest. Doch mit einem einfachen Trick lässt sich der Hunger wieder stärken, wie Eilert-Overbeck weiß: „Wenn eine Katze wenig Appetit zeigt, kann man die Gerüche etwas verstärken. Zum Beispiel, indem man noch etwas Fleischbrühe hinzugibt und das Futter etwas aufwärmt. Dann verbreiten sich die Gerüche deutlich intensiver.“
Aber auch im Wohnraum oder im Garten beschäftigen Gerüche eine Katze. Ein Klassiker ist die Katzenminze, die auf viele Katzen sehr anregend wirkt. Die Katzenexpertin empfiehlt, dass man hin und wieder Kratzgelegenheiten und Spielzeug damit einreibt, um das gemeinsame Spielen zu bereichern. Zudem kann eine Vielfalt an Düften für Beschäftigung sorgen, weil die Nase immer wieder etwas Neues entdecken kann. Anderseits hilft auch das Vertraute: Liegt der geliebte Geruch ihrer Halter in der Luft, dann lebt sich die Katze in der Regel schneller in einem neuen Zuhause ein oder vermisst ihre Menschen nicht so sehr, wenn diese einmal unterwegs sind.

Gerüche, die Katzen meiden

Da wir Menschen Gerüche weniger intensiv wahrnehmen als Katzen, finden wir Raumerfrischer mit ätherischen Ölen häufig angenehm. Für die feine Tiernase erscheint der Duft hingegen deutlich intensiver und wird eher gemieden. Generell mögen Katzen intensive Gerüche nicht so sehr, also etwa Parfüm, Reinigungsmittel oder Zigarettenrauch. „Entscheidend ist, wie konzentriert ein Geruch ist“, erklärt die Autorin. „Ich hatte zum Beispiel schon einmal Minzkräuter auf der Fensterbank und das hat die Tiere gar nicht gestört. Ein konzentriertes Minzöl hätte da aber eine ganz andere Wirkung.“
Im Garten ist hingegen der Harfenstrauch bekannt, der umgangssprachlich-direkt „Verpiss-dich-Pflanze“ genannt wird. Wie der Name schon sagt, meiden Katzen dessen Geruch und machen eher einen Bogen um die Pflanze. Entsprechend kann so das heimische Beet vor eigenen oder fremden Katzen geschützt werden.

Sich Gerüche zunutze machen

Die Vermutung liegt nahe, dass man mit positiven oder negativen Gerüchen die Katze beeinflussen kann, dass sie bestimmte Orte meidet oder sich dort besonders wohlfühlt. Wie der Erfolg des Harfenstrauches oder die Geruchsverstärkung beim Futter zeigen, hat das auch seine Berechtigung. Es gibt aber Grenzen: „Wenn ich meine Katze aus dem Schlafzimmer fernhalten möchte, dann kann ein Raumerfrischer vielleicht dabei helfen“, beschreibt Eilert-Overbeck. „Die bessere Lösung ist aber immer die geschlossene Tür.“
Letztlich sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Gerüche im Leben einer Katze großen Einfluss haben können. Wenn die Katze sich also plötzlich seltener im Wohnzimmer entspannt oder nicht mehr zum Kuscheln kommt, sollte man immer darüber nachdenken, ob es einen neuen Geruch in der Wohnung oder am Körper gibt, der dafür verantwortlich sein könnte.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die Linke Liste Wasserburg will Kita-Gebühren vom Einkommen abhängig machen

Die Linke Liste Wasserburg will Kita-Gebühren vom Einkommen abhängig machen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der Kita-Besuch in Wasserburg am Inn könnte teurer werden. Nun plädiert die Linke Liste Wasserburg dafür, dass sich Gebühren für Kindergarten und Krippengebühren zukünftig am Einkommen der Eltern orientieren.

Die Linke Liste Wasserburg (LLW) hält eine Gebührenerhöhung (Durchschnitt der geplanten Erhöhungen 19,8 Prozent) für ein „fatales Zeichen im Zeiten er Teuerung“. Eltern mit geringem und mittleren Einkommen würden dadurch überdurchschnittlich höher belastet werden als Eltern mit hohem Einkommen.
Deshalb plädiert die LLW in einer aktuellen Pressemitteilung (15.4.2025) für eine einkommensabhängige Erhebung der Kindergarten- und Krippengebühren. „Wir sind der Meinung, dass wir auch auf kommunaler Ebene für mehr Gerechtigkeit bei der Erhebung von Gebühren sorgen müssen. Kitas sind Bildungseinrichtungen, es kann doch gar keine Frage sein, dass der Kita-Besuch nicht vom Geldbeutel für die Eltern abhängig sein darf. Deshalb schlagen wir vor, die Gebühren einkommensabhängig zu gestalten“, so Sophia Jokisch von der LLW.

LLW hält Umsetzung der einkommensabhängigen Kita-Gebühren für einfach

Die LLW hält die Umsetzung dieses Vorschlags für einfach. Der Mehraufwand für die Verwaltung sei durchaus zu bewältigen. „Ähnlich wie bei der Beantragung des Wasserburg Pass, müssen Eltern vor jedem Kindergartenjahr ihre Einkommensbescheide vorlegen. Dies würde nun aber nicht nur Eltern mit kleineren Einkommen, sondern auch Spitzenverdiener treffen. Damit würde auch die Stigmatisierung beendet werden“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung.

Zur Veranschaulichung hat die LLW auch ein Beispiel eingefügt, wie sie sich ein faires Gebührenmodell vorstellen. Bei einem Bruttojahreseinkommen von bis 40.000 Euro würde die Gebühr für das Basismodell (4 bis 5 Stunden) demnach 100 Euro betragen. Über einen Bruttojahreseinkommen von 60.000 bis 65.000 Euro würden die Gebühren 104 Euro betragen und bei einem Bruttojahreseinkommen von über 100.000 Euro bis 110.000 Euro würden die Gebühren 154 Euro betragen. Bei diesen Beispiel-Zahlen weißt die LLW aber darauf hin, dass diese nur fiktiv seien, da man bisher nicht wisse, wie die Einkommen der Eltern in den Kindergärten tatsächlich seien. Da die einkommensabhängige Gebührenerhebung in vielen Städten Bayerns bereits ein gängiges Modell seien, fordert die LLW den Wasserburger Stadtrat dazu auf, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben um herauszufinden, wie genau die Gebühren aussehen müssen, damit die Kitas finanziert werden können: „Klar ist jedoch, dass die Gebühren der unteren und mittleren Einkommensklassen nicht angehoben werden dürfen“..
(Quelle: Pressemitteilung LLW Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)