Vier Jahre für den Feuersalamander: Naturschutzverbände erzielen Erfolg im Artenschutz

Vier Jahre für den Feuersalamander: Naturschutzverbände erzielen Erfolg im Artenschutz

Nürnberg / Hilpoltstein / Bayern – Über fast vier Jahre haben Naturschützer der bayerischen Naturschutzverbände LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz), BN (BUND Naturschutz in Bayern e.V.) und LARS (Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern e.V.) sich im Rahmen eines facettenreichen Artenhilfsprogramms (AHP) für den bedrohten Feuersalamander eingesetzt. Nun ist es Zeit Bilanz zu ziehen:

In acht Projektgebieten von der Rhön bis ins Alpenvorland wurde gebaggert und geschaufelt, um den Lebensraum des markanten Lurchs zu erhalten. Gleichzeitig wurde die Art beispielsweise durch Infotafeln, Flyer und eine Ausstellung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Durch die Entwicklung einer Rettungsstrategie gibt es nun außerdem eine fundierte Grundlage für den langfristigen Schutz der Art. Gefördert wurde das Projekt vom Bayerischen Umweltministerium über die Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien.
Auf der Roten Liste der bedrohten Tiere in Bayern wird der Feuersalamander als gefährdet eingestuft. Aktuelle Entwicklungen lassen befürchten, dass der schwarz-gelbe Lurch schon bald aus vielen Gegenden Bayerns verschwunden sein könnte. Die Bedrohungssituation der Art ist vielfältig. Zum einen wurden die Quellen und Quellbäche, auf die die Larven für ihre Entwicklung zum landlebenden Salamander angewiesen sind, in der Vergangenheit massiv verbaut, so dass sie für den Nachwuchs verloren gingen. Zum anderen trocknen viele Quellbäche durch die zunehmende Wasserknappheit im Frühjahr und Sommer aus, so dass die Larven sterben. Darüber hinaus hat der Mensch die Landlebensräume der Salamander von strukturreichen Laubmischwäldern zu monotonen Fichtenforsten umgebaut und durch Straßen zerschnitten.

Bedrohung durch den Bsal Pilz

Um dem Feuersalamander zukünftig einen geeigneten Lebensraum zu bieten, wurden deshalb in den vergangenen vier Jahren viele Biotope in den Projektgebieten geschaffen und weiterentwickelt. „In ganz Bayern haben wir Quellen und Quellbäche, die besonderen Lebensräume der Salamander, renaturiert und aufgewertet, um die Bestände zu stärken und krisenfester zu machen“, erklärt Uwe Friedel, Projektverantwortlicher beim BN. Über 20 Hektar wertvolle Flächen, wo der Feuersalamander Nahrung und Verstecke findet, konnten die Naturschutzverbände dank der zur Verfügung gestellten Fördermittel erwerben, die nun naturnah bewirtschaftet werden. Informationsschilder weisen Besucher außerdem auf das richtige Verhalten im Gelände hin, besonders im tourismusstarken Voralpenland. Zudem sensibilisierten die Verantwortlichen Waldbauern und Förster.
Neben dem schwindenden Lebensraum bedroht der Pilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal, den schwarz-gelben Lurch. Dieser greift die Haut an und ist für Feuersalamander und einige Molcharten tödlich. Deutschland gilt mit über 50 Nachweisen als Bsal-Hotspot, auch aus den bayerischen Landkreisen Unterallgäu und Augsburg sowie aus dem Steigerwald sind Fälle bekannt. Bei über 1.700 Tiere wurden deshalb in den Projektgebieten Hautabstriche gemacht und die Proben von der Universität Trier ausgewertet. Bei keinem der beprobten Tiere konnte Bsal nachgewiesen werden. „Das ist zwar Anlass zur Freude, aber nicht zur Entwarnung“, so Christian Köbele, Vorsitzender des LARS. „Leider kann sich die Krankheit sehr schnell über große Distanzen verbreiten.“

Erhaltungszucht in menschlicher Obhut

Um die Gefahr abzuwenden, dass der Feuersalamander durch die zahlreichen Bedrohungen in der Zukunft ausstirbt, müssen einige der Tiere zukünftig im Rahmen einer Erhaltungszucht in menschliche Obhut genommen werden. Wie das gelingen kann, zeigt eine Machbarkeitsstudie, die die drei Naturschutzverbände auf den Weg gebracht haben. Im Tiergarten Nürnberg und im Wildpark Hundshaupten werden aktuell bereits die ersten Schritte umgesetzt. „Wir haben mit der Erhaltungszucht und deren anstehender Umsetzung eine Blaupause weit über Bayern hinaus geschaffen. Dies kann und soll beispielgebend für ein nationales Arterhaltungsprogramm für den Feuersalamander sein“, so Dr. Andreas von Lindeiner, Landesfachbeauftragter Naturschutz des LBV.
Die Projektpartner sind sich einig, dass Anstrengungen für den Artenschutz gerade für nationale Verantwortungsarten wie den Feuersalamander notwendig bleiben und nicht Kürzungen zum Opfer fallen dürfen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. April 

Namenstag haben: Casilda, Madrun Maria, Waltrud

3 bekannte Geburtstagskinder:

Clueso (1980 – ist ein deutscher Sänger und Rapper.)

Tim Bendzko(1985 – ist ein deutscher Sänger und Songwriter.)

Jean-Paul Belmondo (1933 – war ein französischer Schauspieler der „Nouvelle Vague“, dessen atemberaubende Filmkarriere über ein halbes Jahrhundert umfasste und der in seinen rund 100 Filmen zumeist den Action-Antihelden verkörperte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1959: Die NASA stellt auf einer Pressekonferenz ihre ersten Astronauten des Mercury-Programms der Weltöffentlichkeit vor: Es handelt sich um Alan Shepard, Gus Grissom, John Glenn, Scott Carpenter, Walter Schirra, Deke Slayton und Gordon Cooper.
  • 1988: Der leistungsstärkste deutsche Kernreaktor Isar 2 („KKI2“) wird erstmals in Betrieb genommen.
  • 1882: Der Elefant Jumbo, bisherige Attraktion des Londoner Zoos, kommt nach dem Verkauf an den Zirkuspionier P. T. Barnum in den USA an.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Bei Grenzkontrollen in Kiefersfelden: Einreise mit „Pfefferspray“ kommt teuer zu stehen

Bei Grenzkontrollen in Kiefersfelden: Einreise mit „Pfefferspray“ kommt teuer zu stehen

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Montag (7.4.2025) bei der Einreisekontrolle eines rumänischen Pkw-Fahrers an der A93 nahe Kiefersfelden ein nicht zulässiges „Pfefferspray“ gefunden. Der 35-Jährige führte es in seiner Jackentasche mit. Auf dem Reizstoffsprühgerät befand sich kein amtliches Prüfzeichen. Da es somit einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt, wurde es sichergestellt. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine vierstellige Sicherheitsleistung an, mit welcher der beschuldigte Rumäne zunächst nicht einverstanden war.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrzeugführers stellte sich heraus, dass dieser bereits einige Male gegen das Waffengesetz verstoßen hatte und zwar auch durch das Mitführen von nicht zugelassenen „Pfeffersprays“.
Vor dem Hintergrund einer solch offenkundigen Uneinsichtigkeit ordnete der von der Rosenheimer Bundespolizei verständigte Staatsanwalt an, dass der rumänische Staatsangehörige 5.000 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren zu hinterlegen habe. Der Beschuldigte erklärte, dass er nicht bereit sei, einen so hohen Betrag wegen eines derart kleinen Reizstoff-Spraydöschens zu zahlen. Daraufhin wurde ihm eröffnet, dass alternativ eine Vorführung beim zuständigen Amtsgericht in Frage käme. Der Gang zum Gericht war erst recht nicht in seinem Sinn und so zahlte er den geforderten Betrag. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren zu rechnen haben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Diese Planung stößt auf massive Kritik: Vierstöckige Palliativ-Einrichtung soll gegenüber von Gasthof in Happing entstehen

Diese Planung stößt auf massive Kritik: Vierstöckige Palliativ-Einrichtung soll gegenüber von Gasthof in Happing entstehen

Happing / Stadt Rosenheim – Wie kann Happing seinen Dorfcharakter bewahren? Diese Frage treibt aktuell viele Anwohner des Rosenheimer Stadtteils um. Insbesondere, seit bekannt wurde, dass Planungen für eine großdimensionierte Palliativ-Tagespflegeeinrichtung nahe dem Dorfzentrum laufen. Der Bürger-Verein Happing lud darum jüngst zu einer Podiumsdiskussion ein. Das Interesse war groß.

Blick von der Streuobst wiese zum Happinger Hof. Foto: Innpuls.me

Aktuell liegt gegenüber dem Gasthof Happinger Hof eine Streuobstwiese. Wenn es nach aktuellen Planungen eines privaten Investors geht, könnte dort zukünftig eine viergeschossige Palliativ-Tagespflegeeinrichtung stehen. Foto: Innpuls.me

„Die Happinger Bürger fühlen sich nach wie vor stark mit ihrem Heimatort verbunden und verwurzelt“, weiß Erlafrid Hiltl, Erster Vorsitzender des Bürgervereins Happing. Vor allem liegt das seiner Meinung nach daran, dass sich der Rosenheimer Stadtteil seinen dörflichen Charakter über all die Jahre hinweg bewahren konnte Das sieht auch das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept 2025“ (ISEK) so. Und auch die Roseneimer Stadträte bekundeten bei der Podiumsdiskussion in einer ersten Fragerunde durch die Bank, diesen dörflichen Charakter unbedingt erhalten zu wollen. Rede und Antwort standen, moderiert von Florian Schrei, CSU-Fraktionsvorsitzender Herbert Borrmann, SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan, Freie Wähler/UP Fraktionsvorsitzender Robert Multrus, AfD-Fraktionsvorsitzender Andreas Kohlberger und Anna Rutz von der Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen.

„Dieser Bau würde alle umstehenden Gebäude überragen“

Die Podiumsdiskussion  fand im „Happinger Hof“ statt. Der Saal war mit rund 120 Besuchern voll besetzt. Genau gegenüber der Gaststätte liegt eine Streuobstwiese. Auf dieser soll die Palliativ-Tagespflegeeinrichtung laut überarbeiteten Vorentwurf des Bebauungsplan Nr. 172 „Eichfeldstraße Happing“ entstehen. Mit einer geschätzten Nutzfläche von rund 5.600 Quadratmeter und einer Wandhöhe von 11,5 Metern und damit vier Vollgeschossen wäre dieser in L-Form geplante Kubus massiv. „Dieser Bau würde alle umstehenden Gebäude bei weitem überragen und sie förmlich erschlagen“, gab ein Besucher zu bedenken.. Die Vertreter der Stadtratsfraktionen sahen dies bei der Podiumsdiskussion genauso und gaben übereinstimmend an, einem  derartigen Bauvorhaben nicht zustimmen zu wollen.

Doch nicht nur der großdimensionierte Bau für die Palliativ-Tagespflegeeinrichtung bereitet vielen Happinger Bürgern Sorge. Auch für das restliche Gebiet ist nun eine dichte Bebauung vorgesehen. „Bereits jetzt kommt es im Ort oft zu einem Verkehrschaos. Das würde sich auf jeden Fall weiter verschärfen. Denn erschlossen werden soll das neue Wohn- und Mischgebiet laut Bebauungsplanentwurf über die Eichfeldstraße. Diese Straße ist für den zu erwartenden Verkehr nicht ausgebaut und heute bereits zum Teil als Fahrradstraße gewidmet“, so ein Anwohner.

Blick auf die Besucher bei der Podiumsdiskussion des Bürgerverein Happing. Foto: Bürgerverein Happing

Der Saal im Gasthof „Happinger Hof“ war bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Entwicklung von Happing“ voll besetzt. Foto: Bürgerverein Happing

Stellungnahmen zum Vorentwurf des Bebauungsplan Nr. 172 „Eichfeldstraße Happing“ können beim Stadtplanungsamt Rosenheim noch bis Freitag, 11. April 2025, 12 Uhr eingereicht werden.

Die Stadträte von fünf Fraktionen standen bei der Podiumsdiskussion Rede und Antwort. Foto: Bürgerverein Happing

Stadträte von CSU, SPD, UP/Freie Wähle, Bündnis 90/Die Grünen und AfD standen bei der Podiumsdiskussion Rede und Antwort. Foto: Bürgerverein Happing

Aus den Reihen der Besucher der Podiumsdiskussion wurde mehrfach bemängelt, dass die direkt betroffenen Anwohner völlig überrascht worden seien von den Plänen und es im Vorfeld keinerlei Information seitens der Stadtverwaltung gegeben habe. Dies widerspreche einem offenen Umgang und dem natürlichen Informationsbedürfnis der Bürger.

Auch die Entwicklung am Happinger See war Thema

Ein weiterer Punkt bei der Podiumsdiskussion war der Happinger See. Seit Jahren gibt es eine hitzige Debatte,  wie es dort mit dem ehemaligen Seehotel Hubertus weitergehen kann. Aktuell ist geplant, dass  das Gebäude abgerissen und mit einem Neubau mit 10 bis 12 Fremdenzimmern ersetzt werden soll. (wir berichteten). Die Verwaltung prüft dabei die Vergabe eines Erbbaurechts.
Bei der Podiumsdiskussion waren sich die Stadträte einig, dass eine wirtschaftliche Nutzung sinnvoll sei. Zu Umfang und Ausgestaltung gingen die Meinungen aber auseinander. SPD-Fraktionsvorsitzender Erdogan sprach sich für eine Vergabe im Erbbaurecht aus, da hier genau der Umfang, sowie die konkreten Bedingungen, beispielsweise der öffentliche Zugang von Uferzone und Liegewiese, festgelegt werden könnten. Anna Rutz von den Grünen befürwortete eine Lösung, in der die Stadt den Betrieb selbst übernimmt.
(Quelle. Artikel Karin Wunsam / Info: Bürgerverein Happing / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me – Bürger-Verein Happing/ Fotos: Bürger-Verein Happing)

Bad Endorf: Radlader fängt bei Schweißarbeiten Feuer

Bad Endorf: Radlader fängt bei Schweißarbeiten Feuer

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Ein Radlader geriet am Montagnachmittag (7.4.2025) in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) bei Schweißarbeiten in Brand. Der 58-jährige Halter versuchte vergeblich, das Feuer selbst zu löschen. 

Der 58-jährige wurde, nach den Angaben der Polizei, mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr Bad Endorf brachte den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude. Der Sachschaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Alles Unsinn“: Lesung mit Peter Wiegand in der Rosenheimer Theaterinsel

„Alles Unsinn“: Lesung mit Peter Wiegand in der Rosenheimer Theaterinsel

Rosenheim – Einen literarischen Streifzug mit Gesang durch das vielfältige Werk des österreichischen Provokateurs Thomas Bernhard gibt es am Sonntag, 13. April, 19.30 Uhr unter dem Titel „Alles Unsinn“ in der Theaterinsel in Rosenheim (Chiemseestraße 8).

Schauspieler Peter Wiegand ist zuständig für Rezitation und Gesang. Klaus Kammerloher übernimmt am Piano die musikalische Umrahmung des Abends.
„Die Lust zu Singen und die Lust zu Sterben sind ein und die selbe Lust“, schrieb Bernhard in „Der Berg“. zu hören sind bei der Lesung Auszüge unter anderem  aus „Frost“ oder „Kindheit“. Zudem gibt es auch einiges an Biographischen aus dem Leben von Bernhard. 
(Quelle: Pressemitteilung Peter Wiegand / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

TSV 1860 Rosenheim, Kreisliga: U21 trennt sich 4:4 beim SV Bad Feilnbach

TSV 1860 Rosenheim, Kreisliga: U21 trennt sich 4:4 beim SV Bad Feilnbach

Rosenheim / Bad Feilnbach – Kreisliga: Das Spiel der U21- Fußballmannschaft des TSV 1860 Rosenheim beim SV Bad Feilnbach am vergangenen Wochenende (5.4.2025)  endete mit einem Unentschieden. 

Nach einem Schuss von Aini Merepeza stand Maximilian Gawin genau richtig am langen Eck und brachte unsere U21 in der 22. Minute in Führung.
Die Gastgeber antworteten aber postwendend und sorgten mit einem Doppelschlag vor der Halbzeitpause noch für die 2:1 Führung: Christian Kolb mit einem Elfmeter (32.Minute) sorgte für den 1:1 Ausgleich, in der 44.Minute war Maximilian Weidlich mit einem Weitschuss erfolgreich.

Anfangs der zweiten Halbzeit drehten die Rosenheimer auf. Abhishek Kevadiya traf sehenswert per Freistoß und Andre Schäpe blieb nach schönem Gassenpasse alleine vor Bad Feilnbachs Keeper Johann Brandstetter eiskalt. In der 76. Minute erhöhte Aini Merepeza sogar auf 2:4 (76.Minute). Die Gastgeber zeigten sich aber nicht geschockt. Kilian Huber und Maximilian Neupert (79./80.Min) trafen innerhalb einer Minute zum verdienten Ausgleich für die Gastgeber.
Für die U21 des TSV 1860 geht es am Sonntag, 13. April, zum Stadtderby gegen Türk Spor Rosenheim. Anpfiff ist um 15 Uhr  an der Wittelsbacher Straße!

Aufstellung: Murariu, Kühnel (89. Stelter), Hilger A., Mayerl, Altmann Nunn, Kevadiya, Schäpe, Gawin (62. Stolarski), Syed (78.Yokoyama), Merepeza, Muhameti
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Panorama-Kreuzung, Rosenheim, 1980er Jahre

Panorama-Kreuzung, Rosenheim, 1980er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Panorama-Kreuzung in Rosenheim. 

Zur Orientierung: Im Hintergrund zu sehen am linken Bildrand sieht man die Wallfahrtskirche Heilig Blut.  Das Einkaufszentrum „Panorama“, unter dessen Name die Kreuzung auch heute noch vielen Rosenheimern geläufig ist,  wurde laut alten Zeitungsberichten, am 27. August 1970 am Stadtrand von Rosenheim eröffnet. Es folgten u. a. Walmart und Real. Heute gehört das Einkaufszentrum zu Kaufland. 
Die sogenannte BayWa Wiese hinter der alten Kaltenmühle (knapp nicht mehr auf dem Bild) ist mittlerweile fast komplett bebaut. Zu der Zeit, als unser Fotooldie entstand, gab es eine Unterschriftenaktion, mit der sich zahlreiche Bürger dieses Stadtteils gegen den Bau eines Warencenters der BayWa in Kaltmühl wehrten. Laut einem alten Zeitungsbericht befürchteten sie „enorme Lärmbelästigungen bei Tag und Nacht, Verkehrsbehinderungen und die gänzliche Verschandelung des südlichen Stadtbildes“. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam) 

Rückkehr an die Mangfall: Goalie Christopher Kolarz spielt wieder für die Starbulls Rosenheim

Rückkehr an die Mangfall: Goalie Christopher Kolarz spielt wieder für die Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim besetzen, mit Christopher Kolarz, die zweite Torhüterposition für die kommende DEL2-Saison 2025/26. Der 23-Jährige kehrt vom EHC Red Bull München zurück nach Rosenheim.

Kolarz ist kein Unbekannter an der Mangfall: Der gebürtige Bad Aiblinger stammt aus dem Rosenheimer Nachwuchs und stand bereits von 2021 bis 2024 im Starbulls-Kader. In der Saison 2022/23 hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die DEL2 und bestritt auch in der folgenden Zweitligasaison 14 Spiele für die Grün-Weißen. Nach einem Jahr in der Organisation vom EHC Red Bull München, inklusive DEL-Debüt kehrt er nun in seine Heimat zurück.
Cheftrainer Jari Pasanen über den neuen Goalie: „Christopher hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er auf hohem Niveau spielen kann und Verantwortung übernehmen will. Trotz seines noch jungen Alters bringt er viel Erfahrung mit, kennt unseren Verein, das Umfeld und die Erwartungen in Rosenheim. Wir wissen, was wir an ihm haben. Er bringt Ruhe, Ehrgeiz und Qualität mit, alles Eigenschaften, die wir uns auf dieser Position wünschen. Gemeinsam mit Oskar Autio haben wir ein starkes Duo im Tor, auf das wir bauen können.
Auch Kolarz blickt voller Vorfreude auf seine Rückkehr: „Ich freue mich riesig, wieder das Trikot meines Heimatvereins tragen zu dürfen. Für mich war von Anfang an klar: Wenn ich in der DEL2 spiele, dann nur für Rosenheim. Ich bin voller Vorfreude auf die kommende Saison und kann es kaum erwarten, wieder vor unseren heimischen Fans im ROFA-Stadion zu stehen.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer)

Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters in Fischen

Benefizkonzert des Bundespolizeiorchesters in Fischen

Fischen / Landkreis Oberallgäu – Die Gemeinde Fischen (Landkreis Oberallgäu) und die Bundespolizei laden zum Benefizkonzert ein. Am Sonntag, 4. Mai, gastiert das Bundespolizeiorchester aus München im Kurhaus Fiskina. Beginn im Kursaal ist um 20 Uhr.  

Das Konzert findet auf Initiative der Bundespolizeiinspektion Kempten statt, die im Oberallgäuer Zuständigkeitsbereich ihre besondere Verbundenheit mit der Region sowie der Bevölkerung und den Gästen der Gemeinde und des Landkreises Ausdruck verleihen möchte.
Das Orchester spielt in dem etwa zweistündigen Programm musikalische Perlen aus Operette, Film und Musical. Der Eintritt ist frei. Spenden werden zugunsten der Bundespolizei-Stiftung und der Lebenshilfe Sonthofen erbeten. Einlass startet bereits um 19 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizeiorchester München Copyright Bundespolizei)

Erfolgreiche erste Nacht der Bibliotheken in Prien

Erfolgreiche erste Nacht der Bibliotheken in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Die erste Nacht der Bibliotheken war in Prien ein Erfolg. Von 19 bis 22 Uhr konnten sich Besucher auf abendliches Schmökern, Mitmachaktionen und einen „pinken Drink“ an der Bücherei-Bar freuen.

Von einem Puzzletisch mit einen 1000-Teile-Puzzle, über ein Quiz für alle Bücherwürmer bis zu einem Origami-Tisch für alle, die sich kreativ austoben wollten, war für jeden der großen und kleinen Gäste etwas dabei. Außerdem konnte anhand eines Fotos geraten werden, wie schwer ein Bücherstapel sein könnte, der mehrmals täglich von den Büchereimitarbeitern in die Kinderabteilung getragen wird. Doch auch zum Lesen oder zur Medienausleihe gab es während des Abends genug Gelegenheiten.
Im Laufe der drei Stunden nutzten knapp 80 Besucher die Chance, der Bücherei auch einmal nach den regulären Öffnungszeiten einen Besuch abzustatten. Einige blieben sogar für mehrere Stunden.

Die Büchereileiterin und der Bürgermeister zeigten sich zufrieden 

Büchereileiterin Melanie Schieber freute sich über den gelungenen Abend: „Genauso hatten wir uns die Nacht der Bibliotheken gewünscht. Es sind die unterschiedlichsten Leute miteinander ins Gespräch gekommen, haben gemeinsam gespielt, geraten, gebastelt und gelesen. Manche Kinder und Jugendlichen haben sich in der Kinderabteilung getroffen und gemeinsam Zeit verbracht. Daran sieht man wieder einmal, dass Büchereien nicht nur ein Ort des Wissens, sondern vor allem auch ein Ort der Begegnung sind.“ Und wie wichtig Orte wie diese sind, hat die erste bundesweite Nacht der Bibliotheken auf jeden Fall gezeigt.
Auch der Erste Bürgermeister Andreas Friedrich, Zweiter Bürgermeister Michael Anner sowie Kulturreferentin Karina Dingler ließen es sich nicht nehmen, der ersten Nacht der Bibliotheken beizuwohnen. „An diesem Abend hat sich wieder gezeigt, wie viel Herzblut die Mitarbeiterinnen unserer Bücherei täglich investieren. Von den kleinen Mitmachaktionen bis zum pinken Bücherei-Drink war alles mit viel Liebe zum Detail vorbereitet“, so Andreas Friedrich über die Aktion.

Eine geschenkte Jahresgebühr für die Bester Schätzung des Gewichts vom Bücherstapel

Neben vielen langjährigen Lesern, die „ihre“ Bücherei einmal in den späten Abendstunden erleben wollten, wurden auch neue Gesichter durch die Veranstaltung auf das Dachgeschoss im Haus des Gastes aufmerksam. So konnte auch ein Neukunde gewonnen werden.
Um 21.30 Uhr wurde schließlich das Geheimnis um das Gewicht des Bücherstapels gelüftet. Überraschenderweise hatte jeder einzelne der Teilnehmenden das Gewicht von 21 Kilogramm unterschätzt. Doch mit ihrer Schätzung von 19,1 Kilogramm kam die langjährige Leserin der Bücherei Prien Martina Wachter dem wahren Wert am nächsten und durfte sich dementsprechend über eine Jahresgebühr für die Bücherei freuen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Von Links, Das Team der Bücherei Prien – Bianca Radlinger, Büchereileiterin Melanie Schieber, Büchereimitglied Ellen Bach, Moni Zech, Alexandra Neuer und Uschi Ziegler Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Malteser Hilfedienst: Täglich eine warme Mahlzeit für ältere Menschen

Malteser Hilfedienst: Täglich eine warme Mahlzeit für ältere Menschen

Bad Reichenhall / Ost-Oberbayern – Hilde Gerg, Olympiasiegerin im Alpinski und Botschafterin der Malteser Mahlzeiten-Patenschaften begleitete vor kurzem den Malteser Hilfedienst beim ausliefern der Warmen Malzeihten an Bedürftige.

„Hier sind die Malteser. Wir bringen Ihr Mittagessen“ Sonja Hartl ist beim Ausliefern der warmen Mittagsmenüs in Bad Reichenhall ausnahmsweise nicht allein. Hilde Gerg, Olympiasiegerin im Alpinski und Botschafterin der Malteser Mahlzeiten-Patenschaften, begleitet sie und erlebt die unterschiedlichen Lebenssituationen der Kunden.
Manche nehmen an der Türe das Essen entgegen, anderen richtet Sonja Hartl das Essen auf einem Teller an und schneidet es bei Bedarf auch klein. Von einigen Kunden hat sie einen Wohnungsschlüssel dabei. „Ein paar Leute lassen sich das Essen in einer Box vor der Tür abstellen, aber die meisten freuen sich, dass jemand kommt“, stellt Frau Hartl fest.
Hilde Gerg findet: „Dieser Dienst ist total wertvoll, denn neben der warmen Mahlzeit am Tag ist ein Ansprechpartner da, der seine Leute kennt und auch merkt, ob sie gut oder schlecht drauf sind.“ Nach Möglichkeit nimmt Sonja Hartl sich ein bisschen Zeit zum Reden, denn sie weiß: „Für manche ist es der einzige Kontakt am Tag.“

Eine warme Mahlzeit für bedürftige

Nicht alle, die einen Menüservice benötigen, können diesen aus eigenen Mitteln finanzieren. Deshalb gibt es seit mehr als 15 Jahren spendenfinanzierte Mahlzeiten-Patenschaften für Menschen mit kleinem Einkommen. So auch eine Frau aus Bad Reichenhall, die Hilde Gerg in ihrer kleinen Wohnung empfängt. Am Rollator geht sie voraus und lässt ihren Gast im Wohnzimmer Platz nehmen. Sofort fällt der Blick auf die zahlreichen farbenfrohen Puzzle an den Wänden. Es ist die große Leidenschaft der 67-Jährigen, die derzeit wegen einiger Stufen im Treppenhaus kaum aus ihrer Wohnung kommt. 
Die Frau ist froh, dass sie seit drei Jahren von den Maltesern täglich ein warmes Essen bekommt. „Es schmeckt mir gut und die Portionen passen genau“, berichtet sie. Die gelernte Verkäuferin kam als junge Frau aus Niedersachsen nach Bayern, bekam früh zwei Kinder, die familiäre Situation sei schwierig. Sie habe immer in verschiedenen Jobs gearbeitet, doch ihre Rente sei klein.
Wenn sich Menschen in Not an die Malteser wenden, prüfen die Verantwortlichen diskret aber genau, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen. Dann gibt es eine Zusage für ein Jahr. Wenn der Bedarf anschließend weitergegeben ist und genug finanzielle Mittel im Fördertopf sind, wird die Förderung verlängert.
Weitere Informationen gibt es unter www.mahlzeitenpatenschaften.de oder telefonisch in der Bezirksgeschäftsstelle Traunstein unter der Nummer 0861-230 838-10.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Bezirk Ost-Oberbayern / Beitragsbild: Gemeinsam mit Malteser Mitarbeiterin Sonja Hartl bringt Ski-Olympiasiegerin Hilde Gerg Mittagsmenüs zu Kunden im Berchtesgadener Land. Copyright Margit Schmitz/Malteser)