Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. April

Namenstag haben: Beate, Rosemarie, Walter

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Patricia Arquette (1968 –  ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

John Madden (1949 – ist ein britischer Theater- und Filmregisseur, der mit „Shakespeare in Love“ beim erfolgreichsten Film 1999 Regie führte und 2011 die Komödie „Best Exotic Marigold Hotel“ auf die Leinwand brachte.)

John Gavin (1931 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der mit dem Kriegsdrama „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1886: Auf die von ihm entwickelte Trockenbatterie erhält Carl Gassner ein deutsches Patent.
  • 1967: In Wien gewinnt die britische Popsängerin Sandie Shaw mit Puppet on a String den zwölften Grand Prix Eurovision de la Chanson.
  • 1874: Im Deutschen Reich wird mit dem Reichsimpfgesetz die Impfung gegen Pocken für Kinder verpflichtend eingeführt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Trauermückenbefall: Wie wird man die lästigen Tiere los?

Trauermückenbefall: Wie wird man die lästigen Tiere los?

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Sie sehen aus wie kleine Fliegen, schwirren um Pflanzen und sitzen auf der Erde. Das sind Trauermücken, die kleinen lästigen Tiere werden im Haus schnell zu einer Plage und schaden den Pflanzen. Was Ihr gegen die Plagegeister tun könnt, erfahrt Ihr hier:

Trauermücken sehen aus wie kleine schwarze Fliegen. Die Tiere leben bevorzugt bei unseren Zimmerpflanzen. Auch wenn sie für Menschen ungefährlich sind, sollte man bei einem Befall handeln. Denn die Tiere verbreiten sich schnell und ihre Larven ernähren sich von Pflanzenwurzeln und sorgen so dafür, dass diese schnell eingehen.
Die schlechte Nachricht bei einem Befall: Trauermücken verschwinden nicht von allein. Die gute, es gibt eine ganze Reihe von Hilfsmitteln, um die lästigen Wesen loszuwerden.

8 Tipps gegen Trauermückenbefall:

1) Streichhölzer in die Erde 

Einige unangezündete Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Erde stecken und anschließend die Pflanze etwas gießen. Das Wasser löst den Schwefel der Streichholzköpfe und verteilt es. Die Larven der Trauermücke sterben durch den für sie tödlichen Bestandteil des Schwefels.

2) Gelbsticker 

Die klebrigen gelben Tafeln helfen, den Befall zu reduzieren. Die Sticker kleben auf beiden Seiten, die leuchtende gelbe Farbe zieht die erwachsenen fliegenden Tiere an. Die Verwendung ist ganz leicht. Man steckt einige der Gelbsticker in die Erde, um die Trauermücken zu fangen.

Gelbsticker Copyright Josefa Staudhammer

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3) Erde trocknen lassen

Bei Pflanzen, die einige Zeit Trockenheit aushalten, bietet es sich an, die Erde austrocknen zu lassen. Für Trauermücken ist eine immer feuchte Erde ein Paradies und der perfekte Lebensort. Hat man Pflanzen, die auch einige Tage ohne Wasser gut auskommen, so sollte man einfach mal auf das Gießen verzichten, um die Trauermücken loszuwerden.

4) Neemöl

Das Öl, das aus den Kernen des indischen Neembaums gewonnen wird, ist ein Wundermittel gegen Schädlinge. So hilft es auch bei einem Befall mit Trauermücken. Man nimmt hierzu etwa 5 Milliliter Neemöl und mischt es mit zirka 500 Milliliter Wasser. Dann gießt man die befallenen Pflanzen damit und wartet einige Tage ab. Das Öl tötet die Larven in der Erde, so sollten keine neuen Trauermücken mehr auftauchen.

Neemöl Copyright Josefa Staudhammer

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7) Backpulver

Backpulver soll die Larven in der Erde töten. Man nimmt dazu einfach etwas Backpulver und verteilt es überall auf der Erde. Dann gießt man die Pflanze. Die Larven nehmen das feuchte Backpulver, das sich in der Erde verteilt, auf und sterben.

6) Quarzsand oder feiner Kiesel

Eine etwa ein Zentimeter dicke Schicht aus Quarzsand oder sehr feinem Kiesel auf der Erde verteilt sorgt dafür, dass die Trauermücken nicht mehr bis zur Erde durchkommen. So können sie ihre Eier nicht ablegen und der Befall wird gestoppt.

Sand

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8) Kaffeesatz

Wer gerne Kaffee trinkt, hat oft am Ende den Kaffeesatz übrig. Anstatt diesen wegzuschmeißen, kann man ihn trocknen und dann gegen die Tiere verwenden. Den getrockneten Kaffeesatz hierfür einfach auf der Erde verteilen. Er soll die Fortpflanzung stören, indem er die Eiablage verhindert. Als Nebeneffekt ist Kaffeesatz auch ein guter Dünger.
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Fotos: Copyright Josefa Staudhammer)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1905

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1905

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1905. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim.

Auf der rechten Bildseite ist das Städtische Museum zu sehen. Eröffnet wurde es am 1. Juni 1895 im Mittertor, dem ältesten Gebäude der Stadt und letzten erhaltenen Stadttor. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bitterer Abend für den TSV 1860 Rosenheim

Bitterer Abend für den TSV 1860 Rosenheim

Rosenheim – Das Landesliga-Spiel gegen den VfB Hallbergmoos-Goldach am Samstag (5.4.2024) begann für den TSV 1860 Rosenheim vielversprechend, endete aber dann mit einer bitteren Niederlage.

In einer ersten Halbzeit, die fast wie aus dem Lehrbuch war, kontrollierte Rosenheim die Partie. Mit einer enormen defensiven Laufbereitschaft drängten sie die Gastgeber immer wieder vom eigenen Tor weg. Zwei sehr gute Konterchancen konnten nicht genutzt werden. Das 0:0 zur Halbzeit war mehr als verdient.
Doch dann kam die zweite Halbzeit – und mit ihr ein bitterer Umschwung. In der 52. Minute brachte Ben Kimplinger den VfB Hallbergmoos-Goldach überraschend in Führung. Die Rosenheimer, sichtlich geschockt vom plötzlichen Rückstand, fanden nicht mehr zu ihrer souveränen Linie aus der ersten Hälfte zurück.

In der 75. Minute erhöhte Jonas Mayr auf 2:0 – erneut nach einem individuellen Fehler. Zwar konnte Michael Summerer nur sieben Minuten später mit dem 2:1 noch einmal Hoffnung aufkeimen lassen, doch Tobias Krause zerstörte diese nur drei Minuten danach mit dem Kontertreffer zum 3:1-Endstand endgültig.

Trainer Helmut Lucksch nach dem Spiel:

„Rosenheim bleibt nach einer guten ersten Halbzeit nur die Erkenntnis, dass ein Fußballspiel 90 Minuten dauert und eine Ergebnissportart ist. Chancen nicht genutzt, individuelle Fehler und der Gegner eiskalt – so lautet das ernüchternde Fazit eines Spiels, das vielversprechend begann, aber bitter endete.“

Aufstellung: Stein, Fischer, Zimmerschied (58. Ngounou), Gratt, Lang (85. Petrov), Markulin, Grundner, Summerer, Salkic (46. Rudolph), Hetemi (76. Khong-In), Scott (85. Merepeza)
Tore: 1:0 Kimplinger (52.), 2:0 Mayr (75.), 2:1 Summerer (82.), 3:1 Krause (85.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Außerplanmäßiger Halt in Rosenheim nach illegalem Einreiseversuch von 11 Afghanen

Außerplanmäßiger Halt in Rosenheim nach illegalem Einreiseversuch von 11 Afghanen

Rosenheim – Eine elfköpfige afghanische Personengruppe ohne Papiere ist mit einem Fernreisezug von Italien aus nach Deutschland gefahren. Die Rosenheimer Bundespolizei hat die Migranten in Gewahrsam genommen und zurückgewiesen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Sonntagnachmittag (6. April) hat die Bundespolizei in einem Fernverkehrszug kurz vor Rosenheim elf afghanische Staatsangehörige in Gewahrsam genommen. Papiere führte keiner der elf Personen mit – zumindest keine echten. Im Gepäck eines Mannes, fanden die Beamten zwei offenkundig gefälschte afghanische Ausweise.
Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle von Insassen eines aus Österreich kommenden Zuges trafen die Bundespolizisten in einem Abteil auf eine elfköpfige Reisegruppe. Die drei Männer, drei Frauen und vier Minderjährigen konnten sich nicht ausweisen. Gemäß ihren Fahrkarten reisten sie von Verona in Richtung München. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um Afghanen, die untereinander zum Teil in einem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen.

Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise forderten die Beamten die Migranten auf, ihnen beim nächsten Halt in Rosenheim zu folgen und den Zug zu verlassen. Aufgrund der schwierigen Gepäckzuordnung und -aufnahme verzichtete die Bundespolizei jedoch auf einen Ausstieg in am Rosenheimer Bahnhof und sorgte in Abstimmung mit der Bahn für einen außerplanmäßigen Halt des Zuges in Ostermünchen. Dort konnte ein geordnetes Verlassen aller elf Migranten einschließlich deren Gepäck erfolgen. Anschließend wurden sie mit mehreren Streifenwägen nach Rosenheim zur Dienststelle der Bundespolizei gefahren.

Wie sich herausstellte, hatten sich die Afghanen zuvor in Italien aufgehalten, teils mehrere Wochen, teils mehrere Monate. Von den italienischen Behörden waren sie jedenfalls bereits registriert worden. Im Koffer eines 29-Jährigen fanden die Bundespolizisten bei der Durchsuchung zwei Identitätskarten. Diese Ausweise entpuppten sich als Fälschungen. Der Mann erklärte, sie bereits in Kabul erworben zu haben. Er wurde wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Wie seine Begleiter erhielt er zudem eine Strafanzeige wegen des Versuchs, illegal nach Deutschland einzureisen. Den Schilderungen der erwachsenen Afghanen zufolge hätten diese nicht in Italien bleiben wollen, da ihnen die dortigen Lebensumstände nicht zugesagt hätten. Die Bundespolizei verweigerte allen elf die Einreise. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie nach Österreich zurückgewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Ausstellung „Tagundnachtgleiche“ in Bruckmühl eröffnet

Ausstellung „Tagundnachtgleiche“ in Bruckmühl eröffnet

Bruckmühl / Landkries Rosenheim – Ein künstlerischer Ausflug in die Schönheit der Natur erwartet die Besucher in der aktuellen Ausstellung „Tagundnachtgleiche“  in der Galerie Markt Bruckmühl (Landkreis Rosenheim).  Am Sonntagvormittag (6.4.2025) wurde Eröffnung gefeiert. 

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl mit Werken von Harry Meyer und Ansgar Skiba. Fotos: Hendrik Heuser

Einige der Werke von Harry Meyer erinnern an den späten van Gogh. Fotos: Hendrik Heuser.

Gezeigt werden Werke von Harry Meyer und Ansgar Skiba. Die Kunsthistorikerin und Kulturbeauftragte des Landkreises Augsburg, Carina Kaminski, führte am gestrigen Sonntag in die Ausstellung ein.
Die Bilder von Harry Meyer aus Neumarkt / Opf beeindrucken durch ihre Farbintensität. Die bunten, pastosen Bilder erinnern teils an den späten van Gogh. Einen Gegensatz dazu bilden die Zeichnungen von Ansgar Skiva aus Düsseldorf. Teils wurden sie mit Silberstift ausgeführt. Auf den Betrachter wirken sie träumerisch und geheimnisvoll.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl mit Werken von Harry Meyer und Ansgar Skiba. Fotos: Hendrik Heuser

Träumerisch wirken dagegen die Werke von Ansgar Skiba.

Licht trifft auf Schatten, Tag auf Nacht in der Ausstellung, die dementsprechend völlig passend den Titel „Tagundnachtgleiche“ trägt. Denn an diesem Tag, dem kalendarischen Frühlingsanfang, sind Tag und Nacht sowohl auf der Nordhälfte als auch auf der Südhälfte der Erde gleich lang. 

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 18. Mai 2025 in den Räumlichkeiten der Galerie Markt Bruckmühl (Sonnenwiechser Straße 12, 83052 Bruckmühl). Öffnungszeiten: Mittwoch von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Hauptbahnhof München: Rucksack-Diebstahl im ICE

Hauptbahnhof München: Rucksack-Diebstahl im ICE

München – Am Sonntagvormittag (6.4.2024) nutzte ein bislang Unbekannter im Hauptbahnhof München die Unachtsamkeit einer Reisenden in einem abfahrbereiten ICE aus und entwendete ihren Rucksack. Eine Ortung der Gegenstände gab zwar einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Diebesgutes, eine sofort eingeleitete Fahndung durch Streifen der Bundespolizei blieb jedoch erfolglos.

Die Pressemitteilung im Wortlau:
Gegen 11 Uhr begab sich die 28-Jährige aus Mainz in den ICE 518, nahm Platz und stellte ihren Rucksack neben sich auf den Sitz. Da sie kurz abgelenkt war, bemerkte sie nicht, wie der unbekannte Mann den Rucksack mit ihren Wertgegenständen an sich nahm und den Zug damit verließ. Im Rucksack befanden sich ein hochwertiger Laptop, Kopfhörer, Schmuck und persönliche Dokumente im Gesamtwert von 2.700 Euro. Kurz darauf bemerkte sie das Fehlen ihres Rucksacks und suchte auf den Bahnsteigen 12 und 13 nach dem Dieb. Da der Zug kurz darauf abfahren sollte, kehrte sie in den Zug zurück und fuhr in Richtung ihrer Heimatstadt. Während der Zugfahrt konnte die Bestohlene ihren Laptop und die Kopfhörer im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes mittels GPS-Signal orten und kontaktierte telefonisch die Bundespolizeiinspektion München. Eine sofortige Sichtung der Videoüberwachung an den Bahnsteigen lieferte einen ersten Hinweis auf den unbekannten Mann. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Schließlich erstattete die Geschädigte Strafanzeige beim Bundespolizeirevier Mainz.

Bundespolizei warnt vor Gepäckdiebstählen

Im Hinblick auf die bevorstehenden Osterfeiertage und dem damit verbundenen Reiseverkehr warnt die Bundespolizeiinspektion München eindringlich vor Handgepäck- und Taschendiebstählen. Um sich bestmöglich zu schützen, wird empfohlen, das Reisegepäck stets im Auge zu behalten und Wertsachen sicher und getrennt zu verstauen. Bargeld und Zahlungskarten sollten nur im notwendigen Umfang mitgeführt und Taschen immer mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden. Täter nutzen oft die Unachtsamkeit der Reisenden im Gedränge und in den Zügen aus, weshalb gerade an stark frequentierten Bahnhöfen besondere Vorsicht geboten ist. Sollte der „Ernstfall“ eintreten und es zu einem Eigentumsverlust kommen, ist schnellstmöglich die nächstgelegene Dienststelle der Bundespolizei aufzusuchen, um Anzeige zu erstatten. Je nach Tatort gibt es unterschiedliche Speicherzeiten der Videoaufzeichnungen. Wer Wertgegenstände wie beispielsweise Schmuck oder Laptops mit sich führt, sollte Fotos und/oder Identifikationsnummern der Gegenstände bereithalten.
(Quelle. Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Skaterpark in Holzkirchen: Bub wird von Hund gebissen

Skaterpark in Holzkirchen: Bub wird von Hund gebissen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Ein zehnjähriger Bub aus Holzkirchen wurde am Freitagnachmittag (4.4.2025) am Skaterpark in Holzkirchen (Landkreis MIesbach) von einem Hund angegriffen und gebissen. Die Polizeiinspektion Holzkirchen sucht Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, zwischen 16 und 17.30 Uhr. Der Hund biss dem Zehnjährigen in die rechte Wade und in den rechten Oberschenkel. Eine bis jetzt noch unbekannte Zeugin leistete Erste Hilfe, bevor die Eltern ihren Buben zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Agatharied brachten.
Die Hundehalterin sprach kurz mit dem Kind, entfernte sich aber dann vom Ort des Geschehens, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.
Die Polizeiinspektion Holzkirchen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder Identität zur Hundehalterin machen können, sich unter folgender Telefonnummer 08024 / 90740, zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rohrdorf: Fahrzeuge mit Luftgewehr beschossen?

Rohrdorf: Fahrzeuge mit Luftgewehr beschossen?

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Eine 40-jährige Autofahrerin hörte bei ihrer Fahrt durch die untere Dorfstraße in Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) auf Höhe des Restaurants „Christl`s“ am Sonntag (6.4.2025) gegen 17 Uhr einen lauten Knall. Zuhause stellte sie einen Schaden fest, der vom Beschuss mit einem Luftgewehr stammen könnte. Kein Einzelfall:

Einen 60-jährigen Rohrdorfer erging es wie der 40-jährigen Rohrdorferin. Auch er war gegen 17 Uhr im Bereich des Restaurants „Christl`s“ unterwegs und registrierte ein Geräusch, ähnlich einem Steinschlag an seinem Pkw.
Die Polizeiinspektion Brannenburg ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz. Zeugen, die Hinweise auf Tat oder Täter geben können, oder weitere Geschädigte, werden gebeten, sich unter Telefon 08034/9068-0 bei der Polizeiinspektion Brannenburg zu melden.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Rettungskräfte probten im Krankenhaus Fridolfing den Ernstfall

Rettungskräfte probten im Krankenhaus Fridolfing den Ernstfall

Fridolfing / Landkreis Traunstein – Die Salzachklinik in Fridolfing wurde am Samstagvormittag, 5. April, zum Schauplatz einer großangelegten Feuerwehrübung, an der sich neben der Feuerwehr Fridolfing vier weitere Wehren mit insgesamt rund 100 Aktiven beteiligten.

Darüber hinaus waren auch das Klinikpersonal sowie Helfer des Roten Kreuzes aus Bayern und Oberösterreich in die Übung eingebunden. Angenommen war ein Kellerbrand bei dem insgesamt sechs Personen gerettet werden mussten.
„Die Übung ist erfolgreich verlaufen, insbesondere die Zusammenarbeit aller Beteiligten hat bestens funktioniert“, so das erste Fazit des Fridolfinger Feuerwehrchefs Werner Schulzke im Nachgang der eineinhalbstündigen Übung. Er betonte aber auch, „dass einige Nuancen zur Verbesserung in den kommenden Tagen bei der offiziellen Übungsnachlese erläutert werden und in die Einsatzplanung für das Objekt einfließen werden“.

Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung

Ausgangslage war die Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage in der Salzachklinik. Wenige Minuten später sind die ersten Einsatzkräfte vorgefahren und haben eine umfangreiche Erkundung im und um den Gebäudekomplex vorgenommen. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Kommandant Philip Brüderl inne.
Als eine der ersten Aufgaben musste die Einsatzleitung den Gefahrenbereich schnellstmöglich lokalisieren. Nachdem man an der Brandmeldeanlage die ausgelösten Rauchmelder abgelesen hatte, machten sich die ersten Kräfte auf den Weg zur genauen Örtlichkeit.
Bei der Lageerkundung stellte sich heraus, dass ein Treppenhaus verraucht war und fünf Personen vermisst wurden. Eine weitere Person musste aus dem noch rauchfreien Bereich im zweiten Obergeschoss gerettet werden. „Wir haben die Einsatzstelle in drei Abschnitte gegliedert, um ein übersichtliches und koordiniertes Arbeiten zu ermöglichen“, so Einsatzleiter Philip Brüderl.

Umfangreicher Atemschutzeinsatz zur Menschenrettung

Für die Löschmaßnahmen und zur Menschenrettung im Gebäudeinneren kamen rund 25 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Der Einsatz von zwei Hochleistungslüftern hat außerdem dafür gesorgt, dass das Gebäude rauchfrei wurde und sich damit der Einsatz im Innenangriff deutlich erleichterte.
Innerhalb kurzer Zeit waren alle betroffenen Räumlichkeiten mehrmals abgesucht, der Brandherd lokalisiert und gelöscht und alle vermissten Personen gerettet. Dies führte dazu, dass nach rund eineinhalb Stunden intensiven Übens alle Übungsziele erreicht waren
Die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses waren von der Übung nicht betroffen, haben jedoch im Hintergrund die klinikinternen Abläufe im Falle eines Brandes trainiert. Außerdem stand ein sogenannter „Betrieblicher Ansprechpartner“ der Einsatzleitung beratend beiseite.

Helfer aus Bayern und Oberösterreich

Insgesamt waren an der Übung fünf Feuerwehren mit etwa 100 ehrenamtlichen Floriansjüngern beteiligt. Als Übungsbeobachter waren Kreisbrandinspektor Günter Wambach und den beiden Kreisbrandmeister Hans Heinrich und Georg Fleischer vor Ort.
Seitens des Rettungsdienstes waren rund 30 Helfer und Übungsdarsteller an der Übung beteiligt. Die Ehrenamtlichen von den Schnellen Einsatzgruppen aus Fridolfing und Tittmoning kümmerten sich zusammen mit einigen österreichischen Helfern von der Rettungsstelle Riedersbach um die Versorgung der geretteten Personen.
Helmut Frank vom BRK-Kreisverband Traunstein war während der Übung der „Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes“ und zeigte sich insbesondere von der länderübergreifenden Zusammenarbeit beeindruckt, „trotz unterschiedlicher Funktechnik ist die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Oberösterreich völlig reibungslos verlaufen“, so sein erstes Fazit im Anschluss an die Übung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Copyright Thomas Pfeffer Kreisfeuerwehrverband Traunstein und BRK-Kreisverband Traunstein)

Zwei Brandstiftungen in Bad Reichenhall – Polizei sucht Zeugen

Zwei Brandstiftungen in Bad Reichenhall – Polizei sucht Zeugen

Bad Reichenhall / Landkreis Berchtesgadener Land – Am frühen Samstagmorgen (5.4.2025) musste die Feuerwehr in Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) innerhalb weniger Stunden zu zwei Bränden anrücken. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am frühen Samstagabend, 5. April 2025, kam es in Bad Reichenhall zu zwei Feuerwehreinsätzen in einem Mehrfamilienhaus in der Getreidegasse. Erst brannte eine Mülltonne im Müllraum des Anwesens, eine Frau erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung. Rund zwei Stunden später kam es im Fahrradabstellraum desselben Anwesens zu einem weiteren Brand von eingestellten Gegenständen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Im Ergebnis der polizeilichen Feststellungen muss von mutwilligen Brandlegungen ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die Ermittlungen und bittet zur Klärung der Taten auch um Zeugenhinweise.

Fall 1 – Brand Mülltonne

Von der Integrierten Leitstelle (ILS) wurde der Polizei am Samstagabend (05.04.2025) gegen 18.40 Uhr der Brand bei einem Mehrfamilienhaus in der Getreidegasse mitgeteilt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall war rasch vor Ort und hatte den Brand in dem Müllhäuschen des Anwesens zeitnah gelöscht. Durch den Rauch, der sich bis ins Treppenhaus ausbreitete, erlitt eine Bewohnerin eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall stellte vor Ort fest, dass von einer mutwilligen Brandlegung der Papiermülltonne ausgegangen werden muss und ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand.

Fall 2 – Brand im Fahrradabstellraum

Rund zwei Stunden später kam es im selben Anwesen zu einem weiteren Einsatz der Feuerwehr. Gegen 20.50 Uhr mussten im Fahrradabstellraum Gegenstände gelöscht werden, welche ganz offensichtlich mutwillig angezündet worden waren. Der Sachschaden beträgt hier etwa 5.000 Euro.
Die ersten polizeilichen Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Reichenhall. Inzwischen übernahmen die Brandfahnder des Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizei Traunstein die Untersuchungen und ermitteln wegen schwerer Brandstiftung. Zur Klärung der Taten bitten die Ermittler dabei auch um Zeugenhinweise:

  • Wer kann der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit den beiden Bränden am Samstagabend, (05.04.2025) gegen 18.40 Uhr und gegen 20.50 Uhr Uhr in dem Mehrfamilienhaus in der Getreidegasse 3 in Bad Reichenhall Hinweise geben?
  • Wer hat vielleicht sogar Personen vor, während oder nach den Bränden bemerkt, die verdächtig erschienen?

    Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0861) 98730 bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
    (Quelle. Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besucht Kinderuni an der TH Rosenheim

Landtagspräsidentin Ilse Aigner besucht Kinderuni an der TH Rosenheim

Rosenheim – Etwa 60 Kinder haben im Rahmen der Kinderuni eine Veranstaltung an der TH Rosenheim besucht, mit dabei war auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Unter dem Motto „Jetzt gibt’s was auf die Ohren“ beschäftigten sich die Buben und Mädchen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren mit dem Thema Geräusche.

Professor Dr. Fabian Schöpfer, Experte für Akustik im Bauwesen, gab den Kindern zunächst ein Grundverständnis über Geräusche aller Art. Demnach kann man sie auf verschiedene Weise beschreiben, zum Beispiel laut oder leise, hoch oder tief und angenehm oder unangenehm. Wie Geräusche empfunden werden, hängt nach Schöpfers Worten maßgeblich vom Ort, von der Zeit und von der Situation ab, in der sich jemand befindet.
Danach erläuterte er, wie sich Geräusche überhaupt verbreiten und wie Menschen sie wahrnehmen. Großes Erstaunen herrschte bei den Kindern angesichts der Tatsache, dass sich Schallwellen mit einer Geschwindigkeit von etwa 340 Metern pro Sekunde ausbreiten, umgerechnet über 1.200 km/h.
Besonders anschaulich wurde es im praktischen Teil des Nachmittags. An verschiedenen Stationen führten die Teilnehmer Versuche durch, um das Thema Geräusche auf unterschiedliche Weise zu betrachten. Sie fingen zum Beispiel Schallwellen ein, bastelten Knall-Tüten und durften sich bei einem Lautstärke-Contest beweisen. Grace und Martha, beide neun Jahre alt, begeisterten sich besonders für ein Schnurtelefon, mit dem sie sich verständigen konnten. Clara und Lina, sieben und acht Jahre alt, waren fasziniert vom Experiment mit einer angeschlagenen Stimmgabel, die in einer Schüssel mit Wasser Wellen erzeugte.
Die Eltern lernten derweil in einem Vortrag die Bedeutung der MINT-Förderung kennen und führten eigene Experimente durch.

Veranstaltungen nach wenigen Minuten ausgebucht

„Es ist nie zu früh, sich mit Naturwissenschaften und Technik zu beschäftigen. Kinder sind von Natur aus neugierig und solch tolle Angebote wie an der TH Rosenheim können sie auf den Geschmack bringen, später einen Beruf in diesem Bereich zu ergreifen“, so Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Es freue sie als ausgebildete Elektrotechnikerin besonders, dass so viele Mädchen teilnehmen.
Initiatorin und Leiterin der Kinderuni ist Professorin Nicole Strübbe von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. „Wir bieten die Kinderuni seit anderthalb Jahren an der TH Rosenheim an und sind überwältigt vom großen Erfolg. Die Nachfrage ist sehr hoch, die einzelnen Veranstaltungen sind bereits nach wenigen Minuten ausgebucht. Das zeigt, wie groß das Interesse von Kindern an Technik und Naturwissenschaften ist, wenn sie viel selbst ausprobieren dürfen“, sagt Strübbe.
Im Sommersemester gibt es noch zwei Veranstaltungen der Kinderuni: Am 9. Mai geht es um „Maschinen unter Kontrolle: Der Trick mit der Regelung“ und am 27. Juni lautet das Thema „Durchschaut – wir erforschen die Welt der Medizintechnik“. Weitere Informationen und Anmeldung unter dem Link www.th-rosenheim.de/kinderuni
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Ums Thema Schallgeschwindigkeit ging es an einer Station mit Professor Fabian Schöpfer. Auf der linken Seite stehen TH-Präsident Professor Heinrich Köster, Professorin Nicole Strübbe und Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Copyright  Anton Maier)