Bauarbeiten in der Rosenheimer Gabelsbergerstraße starten in Kürze

Bauarbeiten in der Rosenheimer Gabelsbergerstraße starten in Kürze

Rosenheim –  Die Stadtwerke Rosenheim beginnen am 10. Juni 2025 mit umfangreichen Tief- und Rohrleitungsbaumaßnahmen in der Gabelsbergerstraße. Der Bauabschnitt erstreckt sich zwischen der Schmellerstraße und der Straße Am Stocket und erfordert eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr.

Bauvorhaben Gabelsbergerstraße in Rosenheim. Foto: SWRO

Blick auf die Baustelle von oben –  mit Umleitung. Foto: SWRO

In der Planung wurden, laut Auskunft der Stadtwerke Rosenheim, sämtliche Sparten berücksichtigt. Daher werden hier nicht nur neue Fernwärmeleitungen verlegt, sondern auch gleichzeitig die Trinkwasserleitungen erneuert und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Abschließend werden die Straßen- und Gehwegoberflächen wieder instandgesetzt.

Partielle Einschränkung der Parkmöglichkeit

Für die Lagerung von Rohrmaterialien ist im Bereich der Pfandlstraße/Ecke Frühlingstraße bis zum Friedhof das Parken am südseitigen Straßenrand nicht möglich. Der Fußgängerverkehr auf dem Gehweg wird aufrechterhalten.
Für die Baustelleneinrichtung wird der Bereich der Schmellerstraße zwischen der Gabelsbergerstraße und Am Stöttenfeld für den Verkehr gesperrt. Der Fußgängerverkehr auf dem südlichen Gehsteig bleibt möglich. Für den Anliegerverkehr zur Schmellerstraße ist die Zufahrt von Norden über Am Stocket, nach Süden über Am Stötterfeld oder Kurt-Huber-Straße möglich.

Die Zufahrtsregelungen zu Gebäuden innerhalb eines Bauabschnittes werden ggf. von der ausführenden Baufirma angepasst und vorzeitig per Aushang angekündigt.

Während des Herbstfestes wird für Feuerwehr und Rettungsdienst ein separat befestigter Fahrstreifen aufrechterhalten. Die Müllabfuhr ist gewährleistet. Anwohner werden gebeten ihre Mülltonnen an den nächstgelegenen Baustellenrand zu bringen. Die SWRO planen die Baumaßnahme bis zum 10.Oktober 2025 fertigzustellen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re / Foto: SWRO)

„Cordoba78“ bringen West-Pop auf das Rosenheimer Sommerfestival

„Cordoba78“ bringen West-Pop auf das Rosenheimer Sommerfestival

Rosenheim – „Cordoba78“ bringen den West-Pop auf das Sommerfestival nach Rosenheim: Am 17. Juli stehen die 5 Voralberger als Support von „Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys“ beim Sommerfestival Rosenheim auf der Bühne.

Seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Schnulzen“ im April 2024 geht es für die Band steil bergauf: Zwei Sound@V Awards, ein Festivalsommer voller Auftritte quer durch Österreich, Support-Gigs für Jeremias in Linz und zwei ausverkaufte Release-Shows in Wien und Dornbirn.
Nun folgt mit der neuen EP „Anfang – Mitte – Zwanzig“ der nächste große Schritt. „Cordoba78“ gelten als eine der am schnellsten wachsenden Newcomer-Bands des Jahres. Ihr Sound? Schwer einzuordnen – ein Cocktail aus Indie-Funk, Pop und Soul, gewürzt mit Rock- und Jazz-Elementen: West-Pop eben. Lyrisch jung, vielleicht naiv, aber immer ehrlich. Live zünden Cordoba78 ein energiegeladenes Feuerwerk – mit Songs zum Mitschreien, Tanzen und Verlieben.
Die schlechte Nachricht für alle, die noch keine Karten für den Abend haben: Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Copyright Noah Insam)

Verkehrsunfall zwischen Tacherting und Trostberg fordert ein Menschenleben

Verkehrsunfall zwischen Tacherting und Trostberg fordert ein Menschenleben

Tacherting / Landkreis Traunstein – Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 299 zwischen Tacherting und Tronstberg (Landkreis Traunstein) am Mittwochvormittag (28.5.2025): eine 68-jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Mittwochvormittag gegen 11:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 299 zwischen Tacherting und Trostberg ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein 58-jähriger Fahrzeugführer aus dem Stadtgebiet Trostberg war mit seinem LKW in Richtung Tacherting unterwegs. Zeitgleich befuhr eine 68-jährige Fahrzeuglenkerin aus dem nördlichen Landkreis Traunstein in entgegengesetzte Richtung die Bundesstraße mit ihrem Kleinwagen.
Aus bislang unklarer Ursache kam die Lenkerin des Kleinwagens nach links von ihrem Fahrstreifen ab und kollidierte im Anschluss frontal mit dem im Gegenverkehr befindlichen Lkw.
Die Fahrzeugführerin erlag ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 22.000 EUR.
Die Bundesstraße 299 war für den Zeitraum der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Die Verkehrslenkungsmaßnahmen wurden durch die umliegenden freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Wirtschaftsstandort im Blick: Landratsamt Rosenheim startet Befragung von 2600 Betrieben

Wirtschaftsstandort im Blick: Landratsamt Rosenheim startet Befragung von 2600 Betrieben

Landkreis Rosenheim – Wie kommt die heimische Wirtschaft durch die aktuellen Krisen? Wo drückt der Schuh? Und wie kann der Standort gestärkt werden? Antworten auf diese Fragen soll eine breit angelegte Unternehmensbefragung bringen, die die Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim jetzt bei rund 2.600 im Landkreis ansässigen Betrieben gestartet hat.

„Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es uns wichtig, proaktiv auf die Unternehmen zuzugehen. Wir wollen in Erfahrung bringen, wie Firmen und Betriebe unseren Wirtschaftsstandort bewerten und welche Anforderungen sie an die Wirtschaftsförderung des Landkreises haben“, erläutert Landrat Otto Lederer. Auf der Basis der Ergebnisse kann das Leistungsangebot künftig noch passgenauer an die Bedarfe der Unternehmen angepasst werden. Ebenso ermöglicht die Befragung im Nachgang eine maßgeschneiderte Ansprache der Betriebe.
In der Umfrage, die das Landratsamt in Kooperation mit dem Wirtschaftsforum Mangfalltal durchführt, geht es neben einer Bewertung der Standortbedingungen in der Region Rosenheim unter anderem auch um die Entwicklungsperspektiven der Betriebe, ihren Arbeitskräftebedarf oder ihre Anforderungen an die Wirtschaftsförderung.
„Wir laden alle Unternehmen im Landkreis herzlich ein, an der Befragung teilzunehmen und uns ihre Erfahrungen und Erwartungen mitzuteilen. Die Rückmeldungen sind für uns von großem Wert, um gemeinsam die Zukunft unserer Region zu gestalten und die Wirtschaftsförderung auf die Bedürfnisse der Firmen und Betriebe abzustimmen“, so Landrat Lederer abschließend.
Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten haben, sich aber beteiligen möchten, können sich jederzeit an die Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rosenheim wenden (Peter Heßner, Telefon 08031/392-1089, Mail: peter.hessner@lra-rosenheim.de).
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Mai

Namenstag haben: Erwin, Irmtraud, Julia, Maximin

3 bekannte Geburtstagskinder:

Noel Gallagher (1967 – ist ein britischer Rockmusiker, Sänger und Gitarrist, der der Leadgitarrist und neben seinem Bruder Liam Gallagher Sänger der erfolgreichen britischen Britpop- und Rockband „Oasis“ war.)

Melissa Etheridge (1961 –  ist eine US-amerikanische Rockmusikerin und Songwriterin, Oscar- sowie zweifache Grammy-Preisträgerin.)

Elyas M´Barek (1982 – ist ein deutscher Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1988: Mit dem Teilstück Fulda–Würzburg der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg geht in Deutschland die erste neu gebaute Schnellfahrstrecke für den Eisenbahnverkehr in Betrieb.
  • 1942: In den Decca-Studios in New York City nehmen Bing Crosby und andere Mitwirkende Irving Berlins Komposition White Christmas auf. Der Song wird sich kommerziell zur weltweit erfolgreichsten Weihnachts-Single entwickeln.
  • 2020: Beim Eurovision Song Contest gewinnt Lena Meyer-Landrut für Deutschland mit Satellite; dies gelang zuletzt 1982 Nicole mit Ein bißchen Frieden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Einreisekontrollen Kiefersfelden: Illegale Einreiseveruche und „mehr“

Einreisekontrollen Kiefersfelden: Illegale Einreiseveruche und „mehr“

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Am Dienstag (27.5.2025) sind bei Einreisekontrollen zwischen Österreich und Deutschland mehrere Männer festgenommen worden, die nicht nur ohne die erforderlichen Papiere in die Bundesrepublik wollten, sondern auch darüber hinaus ein Einschreiten der Rosenheimer Bundespolizei notwendig gemacht haben. Im Anschluss an die jeweilige Personalienüberprüfung wurde ein Kosovare ins Gefängnis gebracht, musste ein Algerier das Land mit gleich zwei Strafanzeigen im Gepäck sofort verlassen und hatte sich ein Syrer mit „erleichtertem“ Geldbeutel zur weiteren Klärung bei einer Ausländerbehörde zu melden.

Pressemitteilung im Wortlaut:
In einem Fernreisezug war ein kosovarischer Staatsangehöriger in Richtung Rosenheim unterwegs. Zollbeamte fanden mithilfe seiner Personalien heraus, dass das Landratsamt Berchtesgadener Land gegen ihn ein Einreiseverbot verhängt hatte. Zusätzliche Papiere, die den beabsichtigten Aufenthalt in der Bundesrepublik gestattet hätten, konnte der Mann, dessen Asylantrag in der Vergangenheit abgelehnt worden war, nicht vorweisen. Am Rosenheimer Bahnhof fand sein Reisevorhaben ein Ende. Er wurde der zuständigkeitshalber eingeschalteten Bundespolizei überstellt. Wie sich zudem herausstellte, musste der 39-Jährige Ende Januar das Land verlassen, nachdem er sich mehrere Monate in Haft befunden hatte und vorzeitig entlassen worden war. Das Amtsgericht Augsburg hatte ihn wegen eines besonders schweren Diebstahlsfalls zu dieser Freiheitsstrafe verurteilt. Mit seiner Rückkehr wurde der nicht verbüßte Rest der ursprünglich verhängten Strafe fällig. Die Bundespolizisten lieferten ihn für die Dauer von rund 60 Tagen in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Während seines Haftaufenthalts wird er sich voraussichtlich noch mit der Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Einreiseverbot auseinandersetzen müssen.

Ein Nordafrikaner war in einem Reisebus mit italienischer Zulassung in Richtung Rosenheim unterwegs. In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden konnte er sich den Beamten gegenüber nicht ausweisen. Er gab an, dass er aus Algerien stamme und sich vorstellen könne, in Deutschland zu leben. Hierfür würde er dann einen Asylantrag stellen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zwar keine Papiere, entdeckten jedoch eine geringe Menge an Marihuana und eine Pfeife mit nachweisbaren Kokainanhaftungen. Der 29-jährige Migrant wurde daher wegen eines illegalen Einreiseversuchs und zudem wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er im Rahmen der von der Bundespolizei festgesetzten Zurückweisung das Land unmittelbar verlassen.

Lkw-Beifahrer ohne Pass oder Ausweis

Ein Lkw-Beifahrer, den Bundespolizisten an der A93 auf Höhe Kiefersfelden kontrollierten, verfügte weder über einen Pass noch einen sonstigen Ausweis. Mittels seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass der 30-Jährige bereits in Deutschland registriert worden war. Zum einen hatte der Syrer einen aufenthaltsbezogenen Eintrag bei der Koblenzer Kreisverwaltung, zum anderen war er auch schon polizeilich in Erscheinung getreten. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte ihn das Amtsgericht München Ende 2023 zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 500 Euro einschließlich Verfahrenskosten verurteilt. Um den geforderten Betrag „erleichtert“ wurde der syrische Staatsangehörige von Rosenheim aus unmittelbar an die zuständige Ausländerbehörde in Koblenz weitergeleitet, die über seinen Verbleib im Land zu entscheiden hat.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Honorarfreie Beratung für Unternehmer

Honorarfreie Beratung für Unternehmer

Rosenheim – Die Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt Rosenheim bietet am Donnerstag, 26. Juni 2025, wieder eine kostenlose Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an. Die Beratung übernimmt der Verein „Aktivsenioren Bayern.

Die erfahrenen Führungskräfte im Ruhestand können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen und unterstützen junge Gründer, um sie mit den vielfältigen Anforderungen auf ihrem Weg ins Unternehmer-Neuland vertraut zu machen und helfen ihnen bei der Businessplanung. Kleinen und mittleren Firmen geben die Berater der Aktivsenioren die richtige Orientierung bei der Bewältigung ihrer Probleme und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Außerdem bieten sie Hilfe bei Restrukturierungsmaßnahmen an.

Interessenten können bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung einen Beratungstermin vereinbaren, Telefon 08031/365 1106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Beratungsstelle macht Menstruation zum Thema

Rosenheimer Beratungsstelle macht Menstruation zum Thema

Rosenheim – Seit über zehn Jahren findet am 28. Mai der internationale Menstruationshygienetag statt. Ziel des Tages ist es, Stigmata abzubauen und den Zugang zu Menstruationsprodukten und hygienischen Einrichtungen zu verbessern. Die Staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Landratsamt Rosenheim nutzt den Aktionstag, um über Vorurteile gegenüber der Monatsblutung aufzuklären.

Martina Hummel von der Beratungsstelle erklärt: „Nicht selten treffen wir in Schulen auf Mädchen, denen in der eigenen Familie mit Schweigen oder Tabuisierung zum Thema Menstruation begegnet wird. Deshalb ist es uns wichtig, den offenen Umgang mit der natürlichen körperlichen Entwicklung von Mädchen, die Bedeutung von Menstruationshygiene und Frauengesundheit sowie praktische Tatsachen im Zusammenhang mit der Monatsblutung in jedem Workshop aufzugreifen und zu erläutern.“
Die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Gesundheitsamt Rosenheim ist regelmäßig zu Gast in Schulklassen, um mit Falschinformationen und Vorurteile rund um Themen der Sexualität aufzuräumen. Neben der sexuellen Bildung leistet die Staatlich anerkannte Beratungsstelle auch Aufklärungsarbeit zur Menstruation. Dabei werden sowohl weibliche als auch männliche Schüler angesprochen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rosenheimer Rathaus hat neuen amtlichen Briefkasten

Rosenheimer Rathaus hat neuen amtlichen Briefkasten

Rosenheim – Der amtliche Briefkasten der Stadt Rosenheim hat seinen Standort gewechsel (wir berichteten). Er befindet sich ab sofort an der Königstraße zwischen dem Rathaus und dem Tiefgaragenzugang für Fußgänger.

„Mit dem neuen Standort ist er nicht nur besser zu sehen, er hat auch ein größeres Volumen. Er ersetzt den alten, im Rathaus integrierten Briefkasten am Eingang an der Königstraße“; informiert die Stadt Rosenheim aktuell.  Neben dem neuen amtlichen Briefkasten ist zudem eine digitale Anzeigetafel mit großem Touchscreen aufgestellt worden. Auf ihr werden künftig öffentliche Aushänge wie das Amtsblatt, Öffentlichkeitsbeteiligungen oder auch die Internetauftritte der Stadt Rosenheim rosenheim.de und rosenheim.jetzt für Verwaltungsangelegenheiten oder die Touristinfo angezeigt. Sie geht in den kommenden Tagen in Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Kein Grund zur Besorgnis: Kein Grund zur Besorgnis

Kein Grund zur Besorgnis: Kein Grund zur Besorgnis

Rosenheim –  Die Stadtwerke Rosenheim (SWRO) werden in den zwei Wochen ab Montag, 2. Juni, diverse Instandhaltungsmaßnahmen entlang der Gashochdruckleitung in Fürstätt (Stadt Rosenheim) ausführen.

Im Fasanenweg und am Bahnübergang wird, nach Informationen der Rosenheimer Stadtwerke, jeweils eine Gasfackel aufgestellt, da hier bei den notwendigen Netzsperrungen Gas gezielt abgelassen und aus Umweltschutzgründen sofort abgebrannt wird. So entstehen die oft weithin sichtbaren Gasfackeln. Dieser Vorgang erfolgt kontrolliert und ist kein Anlass zur Besorgnis. Die Rettungsleitstelle und die Polizei sind über die Maßnahme informiert, weil trotzdem immer wieder besorgte Bürger den Notruf verständigen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Stadtwerke Rosenheim)

Jetzt junge Bäume unterstützen

Rosenheim – Trotz aktuell Regen war das Frühjahr im Landkreis Rosenheim insgesamt sehr trocken. Besonders für frisch gepflanzte Gehölze stellt ein trockener Boden eine große Herausforderung dar. Die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege rät daher, junge Bäume und Sträucher im Hausgarten, in Streuobstwiesen und im Straßenbegleitgrün besonders in den nächsten Monaten zu unterstützen.

„Von April bis in den Herbst sollten Jungbäume und Sträucher je nach Ausgangsgröße, Pflanzzeitpunkt, Standzeit und Witterung circa alle zwei bis drei Wochen intervallartig gegossen werden“, rät Kreisfachberater Daniel Richter. „Dabei gilt die Regel: lieber einmal richtig und dann mehrere Wochen warten, bis wieder gegossen wird.“ Es ist wichtig, dass das Gießwasser im gesamten Wurzelbereich und darunter ankommt. Denn das Wurzelsystem frisch gepflanzter Gehölze ist noch nicht weit genug entwickelt, um Wasser in tieferen Bodenschichten zu erreichen. So werden die Jungpflanzen auch angeregt in die Tiefe zu wurzeln.
Zwischendurch sollte die Erde um die Wurzeln antrocknen können. Denn Wurzeln, die zu wenig Sauerstoff haben, können rasch absterben. Außerdem schadet ein leichter Trockenstress zwischendurch nicht, da dieser ebenfalls die Wurzelbildung anregt. Auch das Anlegen eines Gießrands, ein kleiner Erdwall rings um den Stammfuß, hilft dabei, das Wasser wurzelnah versickern zu lassen.

„Frisch gepflanzte Obstbäume zum Beispiel brauchen im ersten Standjahr pro Gießgang etwa 20 bis 40 Liter, alle zwei bis drei Wochen. Je größer die Gehölze bei der Pflanzung sind und je durchlässiger der Boden ist, desto mehr Wasser benötigen sie. Im Herbst gepflanzte Gehölze haben über den Winter schon einen besseren Anschluss an die Bodenkapillarität bekommen. Somit können auch die Gießintervalle etwas weiter sein als bei Pflanzen, welche erst im Frühjahr gepflanzt wurden“, erklärt Susanne Summerer.

Auch eine gepflegte Baumscheibe hilft jungen Bäumen, gut Trockenphasen zu überstehen. Als Baumscheibe gilt der Bereich des Bodens im Radius von circa einem halben Meter um den Stamm. „Durch eine offene und unbewachsene Baumscheibe kommt das Wasser direkt dem Baum zugute“, so die Gartenfachberaterin.

Um das Austrocknen des Bodens und die Rissbildung zu verhindern, empfiehlt die Beratungsstelle, die Baumscheibe im Sommer abzudecken. Dazu eignen sich Grasschnitt, Rindenmulch, Stroh oder ähnliches Material. „Dabei sollte die Mulchauflage maximal 5 cm dick sein. Höhere Abdeckungen können negative Auswirkungen auf die jungen Gehölze haben. Bei Pflanzungen im Außenbereich wie Streuobstwiesen sollte das Mulchmaterial zudem im Herbst wieder entfernt werden, da sich darin gerne Wühl- und Feldmäuse einnisten. Im geförderten Streuobstbereich sind gegebenenfalls die Förderverpflichtungen zu beachten“, erklärt Daniel Richter.

Bäume vor Hitze und Frost schützen

Aber auch durch einen Anstrich können Gärtner ihre Bäume vor Hitze und Frost schützen. Ein reflektierender Stammanstrich aus Lehm, Kalk oder im Handel erhältlichen Weißanstrichen schützt Bäume vor direkter Sonneneinstrahlung. Dies verhindert Hitzeschäden und auch Frostrisse an der Rinde, durch die Schädlinge in den Baum eindringen können. Gleichzeitig verbessert der schützende Anstrich den Wassertransport von der Wurzel in die Krone. „Der Stammanstrich sollte so lange regelmäßig erneuert werden, bis die sich bildende Krone den Stamm größtenteils beschattet. Dies kann im Extremfall 12 bis 15 Jahre dauern“, weiß Susanne Summerer.

Neben Wühlmäusen und einem Nährstoffmangel durch die Konkurrenz von Gräsern und Kräutern ist eine anhaltende Trockenheit ein Hauptgrund, warum junge Bäume und Sträucher kümmern oder eingehen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1912

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1912

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1912. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Charakteristisch sind die Arcaden, die es auch heute noch gibt. Der Blick geht in Richtung Max-Josefs-Platz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)