Garagenbrand und Drogenfund in Eiselfing

Garagenbrand und Drogenfund in Eiselfing

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Schweißarbeiten lösten am heutigen frühen Dienstagmorgen (27.5.2025) in einer zur Kfz-Werkstatt umgebauten Garage einen Brand aus. Bei der Suche nach der Brandursache fand die Polizei zudem Drogen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 27.05.2025, gegen 02:20 Uhr, befand sich ein 34-jähriger Eiselfinger in einer zur Kfz-Werkstatt umgebauten Garage und tätigte dort Schweißarbeiten an seinem Pkw. Der Pkw des Eiselfingers geriet dabei in Brand und konnte trotz Löschversuche nicht eingedämmt werden. Das Feuer sprang schließlich auf das Gebäude über. Der Brandverusacher und eine über der Garage wohnende Person konnten sich glücklicherweise unverletzt in Sicherheit bringen.
Der Brand konnte schließlich durch ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 40.000 Euro.

Während der polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache konnten in der Wohnung des Verursachers zudem eine geringe Menge illegaler Substanzen aufgefunden werden. Der 34-jährige Eiselfinger muss sich nun eines Vergehens der fahrlässigen Brandstiftung und eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetzt verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit mit Lebensgefährtin eskaliert – Mann beschädigt mehrere Autos in Rosenheim

Streit mit Lebensgefährtin eskaliert – Mann beschädigt mehrere Autos in Rosenheim

Rosenheim – Streit mit Lebensgefährtin eskaliert: Ein 55-jähriger Rosenheimer beschädigte am Montagabend (26.5.2025) mehrere Autos in der Schießstattstraße in Rosenheim. 

Gegen 22.30 Uhr verständigten Anwohner die Rosenheimer Polizei, dass ein Mann in der Schießstattstraße randaliere, herumschreie und aggressiv sei. Auch gegenüber der Polizei zeigte sich der 55-jährige dann gewaltbereit. „Aufgrund seines äußerst unkooperativen Verhaltens mussten dem Herrn vor Ort Handfesseln angebracht werden“, heißt es in dem aktuellen Pressebericht.. 
Auslöser für das aggressive Verhalten des Mannes war wohl ein Streit mit seiner Lebensgefährtin: Während des Streits soll der 55-jährige vor Wut mehrere Autos in der Schießstattstraße beschädigt haben, unter anderem wurde bei einigen Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten. 
Bei der Durchsuchung des 55-jährigen fand die Polizei zudem ein sogenanntes Springmesser. Dem Randalierer wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen ein Platzverweis sowie ein Kontaktverbot gegenüber seiner Lebensgefährtin ausgesprochen.
Besitzer weiterer beschädigter Fahrzeuge in der Schießstattstraße werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blumengeschäfte in Rosenheim: IG Bau Oberbayern fordert Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte

Blumengeschäfte in Rosenheim: IG Bau Oberbayern fordert Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte

Bayern / Rosenheim – Blühende Kreativität bei harter Arbeit – Die Floristen in Rosenheim haben alle Hände voll zu tun. Die IG Bau Oberbayern fordert nun einen Tarifvertrag für Floristik-Beschäftigte. Das Ziel sind mehr Urlaubstage, eine 5 Tage Woche und sichere Zuschläge bei Überstunden.

Sie binden Blumensträuße und Kränze, gestalten Gestecke und Brautschmuck, dekorieren Schaufenster, Verkaufsräume und Hotel-Foyers: „Die anstrengenden Jobs in den Blumenläden sind überwiegend in Frauenhand“, erklärt Harald Wulf von der IG Bauen-Agrar-Umwelt.
Für den Bezirksvorsitzenden der Floristen-Gewerkschaft IG Bau Oberbayern ist klar: „Floristinnen machen einen harten Job. Viele haben eine lange Arbeitswoche: Sie stehen sechs Tage am Stück im Laden. Wenn es dazu nur 24 Tage Urlaub im Jahr gibt, dann kann man getrost von einem ‚Auspower-Job‘ sprechen“, so Harald Wulf.
Die IG Bau Oberbayern fordert deshalb die Fünf-Tage-Woche und 32 Tage Jahresurlaub für die Floristik-Branche. „Außerdem muss bei den Überstunden etwas passieren: Wer länger arbeitet, der muss sich darauf verlassen können, dass es dafür auch Zuschläge gibt. Das ist noch längst nicht überall der Fall“, sagt der Vorsitzende der IG Bau Oberbayern. Über diese Punkte will die Gewerkschaft jetzt mit dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF) verhandeln und einen Tarifvertrag abschließen.
Dabei verweist die Floristen-Gewerkschaft auf das Arbeitspensum, das die Beschäftigten haben: „Von der Taufe über die Hochzeit bis zur Beerdigung – Floristinnen setzen mit ihrer professionellen Arbeit Akzente bei großen Ereignissen und in wichtigen Momenten des Lebens. Sie machen – gerade an Feiertagen – einen richtigen Stress-Job“, sagt Harald Wulf. Handwerkliches Geschick und Know-how seien für den Beruf notwendig. „Aber es steckt auch noch mehr dahinter: Warenbedarf, Einkauf, Preiskalkulation … – Eine Floristin braucht deutlich mehr als nur einen grünen Daumen“, so Wulf.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU / Beitragsbild: Copyright IG BAU, Tobias Seifert)

Ausstellungsführung zu „Von Kronberg an den Chiemsee – Anton Burger und Hugo Kauffmann“

Ausstellungsführung zu „Von Kronberg an den Chiemsee – Anton Burger und Hugo Kauffmann“

Prien / Landkreis Rosenheim – Das KronastHaus am Marktplatz Prien zeigt noch bis Samstag, 28. Juni die kooperative Ausstellung „Von Kronberg an den Chiemsee“ Am Freitag, 13. Juni können Interessierte um 18.30 Uhr an einer einstündigen Abendführung mit Kuratorin Inge Fricke teilnehmen.

Ausgangspunkt der Ausstellung bilden die Gemälde der Sammlung Abé in Prien, hinzu kommen Arbeiten Anton Burgers aus der Stiftung Kronberger Malerkolonie und privater Leihgeber. Der Titel der Ausstellung bezieht sich dabei auf den Werdegang Hugo Kauffmanns.
Die Jagd, das bäuerliche Leben sowie die holländischen Meister des 17. Jahrhunderts begeisterten Anton Burger und Hugo Kauffmann gleichermaßen. Eine Anmeldung zu der abendlichen Führung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind 20 Personen. Die Führung ist kostenfrei. Sonderführungen sind auf Anfrage unter galerie@tourismus.prien.de möglich.
Während der Sonderausstellung hat das KronastHaus, Marktplatz 7, freitags und samstags von jeweils 17 bis 19 Uhr geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Hugo Kauffmann, Blick auf Prien, 1873, Öl/Holz. Copyright Kunstsammlung des Marktes Prien a. Chiemsee)

Tödlicher Verkehrsunfall in Marktl: Motorradfahrer verstirbt noch am Unfallort

Tödlicher Verkehrsunfall in Marktl: Motorradfahrer verstirbt noch am Unfallort

Marktl / Landkreis Altötting – Der Fahrer (32) eines Motorrades stürzte am Montagabend (26.5.2025), auf der Bundesstraße 20 im Gemeindebereich von Marktl  (Landkreis Altötting) und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Leider erlag der Motorradfahrer noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die Polizeiinspektion Burghausen ermittelt in dem Fall und wird dabei auch von einem Sachverständigen unterstützt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte am Montag (26.05.2025) gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 20 südlich der Autobahnanschlussstelle Marktl.
Zu dieser Zeit fuhr ein 32 Jahre alter Mann aus dem Bereich Regensburg mit seinem Motorrad Kawasaki in den dortigen Kreisverkehr. Kurz nachdem der Motorradfahrer den Kreisverkehr in Richtung Burghausen verlassen hatte, stürzte er. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit einem Pkw der Marke Dacia im Gegenverkehr, der von einer 29-Jährigen aus dem nördlichen Landkreis Altötting gelenkt wurde.
Der Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag. Der Sachschaden an beiden beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Zur Klärung der Unfallumstände und Rekonstruktion der Abläufe wurde auf Weisung der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein von den Beamten der Polizeiinspektion Burghausen ein Sachverständiger hinzugezogen. Er wird entsprechende Gutachten fertigen. Die Bundesstraße blieb bis zur Beendigung der Unfallaufnahme gesperrt, die Verkehrslenkung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Marktl geleistet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Das etwas andere After-Work Special in den Sommermonaten im Prienavera

Das etwas andere After-Work Special in den Sommermonaten im Prienavera

Prien / Landkreis Rosenheim – Feierabend-Feeling im Prienavera. Am Freitag, 6. Juni, von 19 bis 23 Uhr, bietet das Erlebnisbad in Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See ein After-Work Special an, nach der Arbeit kann man in gemütlichem Ambiente und bei Musik Drinks genießen.

DJ Ellison Hard sorgt bei dem After-Work Special für einen tollen Sound in der Seestraße 120. Badbesucher haben die Möglichkeit bei Cocktails im Wasser und auf den Liegen zu entspannen und den Alltag, begleitet von den Rhythmen und Klängen, aktiv hinter sich zu lassen. Regulärer Badeintritt, ein Getränk ist im Preis enthalten. Je nach Witterung findet die Veranstaltung im Prienavera Erlebnisbad beziehungsweise Strandbad statt. Weitere Termine sind Freitag, 4. Juli und Freitag, 1. August.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Nach der Arbeit ab ins Prienavera – schwimmen und Cocktails schlürfen. Bis 23 Uhr sorgt ein Live-DJ beim After-Work Special für den Sound. Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Kostenlose Gravieraktion für Bootsbesitzer am Tegernsee

Kostenlose Gravieraktion für Bootsbesitzer am Tegernsee

Tegernsee / Landkreis Miesbach – Die Bayerische Wasserschutzpolizei und die Pantaenius Versicherung bieten am Freitag, 6. Juni, von 14 bis 18 Uhr, zum Schutz vor Diebstahl für Bootsbesitzer eine kostenlose Gravieraktion im Yachtclub Tegernsee an. Um Terminvereinbarung wird gebeten.

Mittels Gravur kann man mit nur geringem Aufwand Außenbordmotor und andere Ausrüstungsgegenstände (zum Beispiel Zusatz-Akkus) zu einem individuellen Gegenstand machen und sich damit vor Diebstahl wappnen.
„In der Vergangenheit gab es immer wieder Diebstahldelikte, bei welchen Außenbordmotoren entwendet wurden. Zum Teil konnten diese Taten auf Grund einer individuellen Gegenstandsnummer, ähnlich einer Fahrgestellnummer bei einem Kraftfahrzeug, aufgeklärt werden und die Motoren an ihre Eigentümer zurückgegeben werden“; so die Polizeiinspektion Bad Wiessee.
Die kostenlose Gravieraktion wird von der Wasserschutzpolizei Bad Wiessee initiiert und von der Wasserschutzpolizei Zentralstelle in Schwabach unterstützt- Der Yacht-Club am Tegernsee hat für die Aktion sein Vereinsgelände zur Verfügung gestellt.
Um Terminvereinbarung wird gebeten bei der Polizei Bad Wiessee unter Telefon 08022 / 9787-0 oder Nebenstelle -150 oder -131.
Bitte zum Termin Personalausweis und einen Eigentumsnachweis, beispielsweise Rechnung, mitbringen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Daniel Artmann als „Rising Star 2025“ ausgezeichnet

Daniel Artmann als „Rising Star 2025“ ausgezeichnet

Rosenheim – Der CSU-Landtagsabgeordnete Daniel Artmann ist von der Fachzeitschrift politik&kommunikation (p&k) als „Rising Star 2025“ ausgezeichnet worden.

Mit der Auszeichnung würdigt die Redaktion gemeinsam mit Vertretern aus verschiedenen Parteien politische Nachwuchstalente, die bereits heute als prägende Stimmen ihrer Generation in Erscheinung treten. Neben dem Alter spielen bei der Auswahl auch Kriterien wie politischer Gestaltungswillen, öffentliche Sichtbarkeit und parteiübergreifende Anerkennung eine Rolle.

Der Rosenheimer Landtagsabgeordnete zählt damit zu den politischen Aufsteigern, die das Hauptstadtmagazin zum siebten Mal seit 2002 in diesem exklusiven Kreis benennt. Unter seinen Vorgängern befinden sich illustre Namen wie Lars Klingbeil, heutiger Vizekanzler und
Bundesfinanzminister oder der Fraktionsvorsitzende der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn.
Bereits 2022 wurde Artmann vom Wirtschaftsmagazin Capital in die Liste der „Top 40 unter 40“ aufgenommen. „Daniel Artmann ist ein Allrounder von Spitzenformat“, äußert sich Landtagspräsidentin Ilse Aigner in ihrer Laudatio. Sie hebt besonders seinen Werdegang vom langjährigen Vorsitzenden der Jungen Union Oberbayern über das Amt des 2. Bürgermeisters von Rosenheim bis hin zum Mitglied des Bayerischen Landtags hervor. Dort wurde Artmann bereits in seiner ersten Legislaturperiode in den wichtigen Haushaltsausschuss berufen – ein Zeichen des großen Vertrauens, das er auch innerhalb der Fraktion genießt. „Mit klaren Überzeugungen, einer charismatischen Persönlichkeit und einem tiefen Verantwortungsbewusstsein bringt er neue Impulse in die politische Debatte – fest verwurzelt in seiner Heimat, aber mit Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit“, so Aigner weiter.
(Quelle: Pressemitteilung CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle / Beitragsbild: Foto: privat)

Junge Tenöre zünden musikalisches Feuerwerk in der Bruckmühler Kulturmühle

Junge Tenöre zünden musikalisches Feuerwerk in der Bruckmühler Kulturmühle

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim –  Beim Akustikkonzert der „Jungen Tenören“ in der Bruckmühler Kulturmühle erlebten die Besucher einen kunstvollen, klassischen, unterhaltsamen und mitreißenden Abend mit jeder Menge Gänsehaut.

Bereits 2 Monate vor dem Konzerttermin war der Festsaal ausverkauft. Die Erwartungen waren groß und wurden mehr als erfüllt. Ohne Mikro und Verstärker erklangen mit „Wir sind der Lichtstrahl“ und „Die Capri Fischer“ die Stimmen der Tenöre gleich zu Beginn und luden zum Mitsummen ein. Der musikalische Bogen spannte sich dabei von „Mein Herz in deine Hand“ von Richard Wagner über „Immer wieder geht die Sonne auf“ von Udo Jürgens bis hin zu „Bewahre die Hoffnung“ von Florian Schaefer und stellte dabei die klangliche Vielfalt unter Beweis und wie die unterschiedlichen Genres auch klassisch bespielt werden können. Ilja Martin als „Chef“ der Truppe machte dann den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Neben dem gesanglichen Teil moderierte er den Abend mit Geschichten aus dem Leben der Sänger mit Humor und gab Einblicke in die Hintergründe der Opern und Arien. „Haben Sie sich jemals gefragt, wie doof Carmen für einen Tenor ist?, fragte er provokant das Publikum und löste dann sofort auf: Der Bariton bekommt im Stück die Frau und die bekannteste Arie der Oper. Ausgleichende Gerechtigkeit ist da, dass der Tenor dann den Bariton umbringt“, scherzte er aus Sänger Sicht über das Werk von Georges Biszet. Schmetternd – von der Bühne und aus den Reihen des Publikums ging es dann mit dem Chiantilied von Gerhard Winkler in die Pause. Gerade diese Mischung aus bekannten Melodien, Werken von Strauß („Aber nicht allein“) und Beethoven („Es soll für immer sein“) sowie teils diesen auf Deutsch übersetzten Texten dazu machte den Abend so besonders und begeisterte die Besucher besonders.

Klassische Arien und moderne Popinterpretationen

Diese Crossover-Lieder und das „Best of“- der klassischen Musik setzte diesem Tenöreabend die Krone auf. Die drei Sänger Ilja Martin, Carlos Sanchez und Matthias Eger wollen damit Liebhaber klassischer Musik und anspruchsvoller Unterhaltung gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Das Repertoire der Jungen Tenöre reicht von klassischen Arien bis hin zu modernen Popinterpretationen – ein stilistischer Brückenschlag. Und dieser kam beim Publikum gut an. Stehende Ovationen und Zugaberufe, die erhört wurden, untermauerten dies. Dass der Abend so abgerundet war, dafür sorgten drei weitere Personen: Jan Eschke am Piano, Karsten Gnettner am Bass und Stephan Reiser (Saxophon/Klarinette). Deren Musikalität und Zusammenspiel mit den Tenören bildeten eine besondere Harmonie. Italiens heimliche Nationalhymne, der Gefangenenchor aus Nabucco, erklang ebenso einfühlsam und puristisch wie das „Grenada“ als Tribut an die großen drei Tenöre Pavarotti, Carreras und Domingo. „Nessun Dorma“ – bekannt als Siegeshymne von Paul Potts aus der Talentshow „Britain got talent“ zeigte dabei einmal mehr, wie Klassik auch in Popsendungen noch gut ankomme. Dass „Time to say goodbye“ dabei alles andere als abgedroschen klingen kann, stellten die drei Tenöre abschließend ebenfalls unter Beweis. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Besucher beim Hinausgehen aus der Kulturmühle „Besame mucho“ oder andere Lieder des Abends vor sich hin summten. Am 21. November 2026 wird es ein Wiedersehen geben, dann mit einem Adventskonzert der besonderen Art.
(Quelle: Pressemitteilung Silvia Mischi / Beitragsbild: Copyright Martina Neuhausen)

„Stunde der Gartenvögel“: So wenig Vögel gezählt wie nie seit Beginn der Aktion

„Stunde der Gartenvögel“: So wenig Vögel gezählt wie nie seit Beginn der Aktion

Hilpoltstein / Bayern – Alarmierende Entwicklung in Bayerns Gärten: Bei der „Stunde der Gartenvögel“ 2025 haben die rund 11.700 Teilnehmenden so wenige Vögel gezählt wie noch nie seit Beginn der Aktion.

Bereits zum 21. Mal hatten der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und sein bundesweiter Partner NABU am zweiten Mai-Wochenende dazu aufgerufen, Vögel im Siedlungsraum zu zählen und zu melden. „Bereits im vergangenen Jahr mussten wir einen Negativrekord vermelden, der heuer leider erneut gebrochen wurde: Trotz bestem Zählwetter konnten die Teilnehmenden im Durchschnitt nur 26 Vögel pro Garten beobachten. Das sind acht Vögel weniger als noch vor zehn Jahren“, erläutert die LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson. Wer wissen möchte, wie es um die Vogelwelt im eigenen Regierungsbezirk oder Landkreis steht, findet die regionalen Ergebnisse zur Stunde der Gartenvögel hier: sdg.lbv.de.

„Es fehlen Verstecke und geeignete Brutplätze“

In den vergangenen zehn Jahren hat die Anzahl der Vögel in Bayerns Gärten, laut LBV,  kontinuierlich abgenommen: Im Jahr 2015 wurden noch durchschnittlich 34 Vögel pro Garten beobachtet – in diesem Jahr liegt der Wert bei nur noch 26. „Es scheint, dass sich die drastische, wissenschaftlich belegte Abnahme vieler Vogelarten auf Wiesen und Feldern auch bei den Vogelarten in Bayerns Städten und Dörfern fortsetzt“, sagt die Ornithologin Angelika Nelson. Einer der Gründe: Es fehlen Verstecke und geeignete Brutplätze. Auch der Mangel an Insekten ist ein zentrales Problem, da fast alle Singvögel Insekten zur Jungenaufzucht benötigen.

Besonders betroffen: Feldsperling und Grünfink

Den Feldsperling, eigentlich ein häufiger Gartenvogel, melden die Teilnehmenden seit Jahren immer seltener. „Ihm fehlen die Samen heimischer Wildkräuter wie Melde, Knöterich oder Beifuß“, so Nelson. Sorgen bereitet dem LBV außerdem der Grünfink. Vor zehn Jahren wurde er noch in der Hälfte aller Gärten beobachtet – heute ist es nur noch ein Drittel. Eine Ursache könnte der Krankheitserreger Trichomonas gallinae sein, der sich besonders im Sommer rasch verbreitet und für betroffene Vögeln tödlich ist.

Amsel bleibt in Bayern stabil

Während der NABU in vielen nördlichen Bundesländern von einem deutlichen Rückgang der Amselbeobachtungen berichtet, bleibt die Art in Bayern stabil. Grund für die Rückgänge ist wohl das Usutu-Virus, das im vergangenen Sommer vor allen Dingen in Niedersachsen und anderen nördlichen Bundesländern kursierte. „In Bayern konnten über 90 Prozent der Teilnehmenden eine oder mehrere Amseln im Garten beobachten. Sie bleibt damit der Vogel, der an den meisten Zählorten vorkommt“, ordnet die Biologin ein.

Hoffnungsschimmer am Himmel: Die Schwalben

Vor der Aktion hatte der LBV die Menschen in Bayern gebeten, dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf Schwalben zu richten. Insbesondere Mehlschwalben waren im vergangenen Herbst auf ihrem Weg in den Süden von Starkregen überrascht worden und erfroren und verhungert. „Am Zählwochenende war es sonnig und die Schwalben ließen sich bei der Insektenjagd gut am Himmel beobachten. Es gingen deshalb nicht weniger Meldungen der Flugakrobaten ein als in den Vorjahren – das kann ein erstes gutes Indiz sein. Wichtig ist jetzt, dass die Schwalben gute Brutbedingungen vorfinden“, erklärt Nelson. Wer brütende Schwalben am Haus hat, kann das dem LBV im Rahmen der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ mitteilen und erhält als Anerkennung eine Plakette. Alle Infos dazu gibt es hier: www.lbv.de/schwalbenhaus.

Positive Nachrichten vom Vogel des Jahres

Mehr als 3.000 Hausrotschwänze meldeten die Teilnehmenden am Aktionswochenende. Nach einem Rückgang bis 2017 stabilisieren sich die Zahlen seither erfreulicherweise, wenn auch auf niedrigem Niveau. „In gut 20 Prozent der Gärten konnte der Vogel des Jahres gesichtet werden. Erkennbar ist er neben seinem rostroten Schwanz auch an seinem markanten Gesang, der neben melodischen Tönen auch kratzende Elemente enthält“, so Nelson.

Die Top Ten der Gartenvögel

Das Siegertreppchen bleibt das fünfte Jahr in Folge unverändert: Der Haussperling sichert sich Platz 1, gefolgt von der Amsel auf Rang 2 und dem Star auf Platz 3. Direkt dahinter flattert die Kohlmeise auf Rang 4 – sie verbessert sich damit im Vergleich zum Vorjahr um eine Position und verweist den Feldsperling auf Platz 5. Die Blaumeise belegt Platz 6. Dahinter belegt die Elster auch in diesem Jahr ihren langjährigen Stammplatz: Zum 15. Mal in Folge landet sie auf Rang 7. Auf die folgenden Plätze segeln Mauersegler (8) und Mehlschwalbe (9). Komplettiert wird die Top Ten von der Rabenkrähe. Knapp außerhalb des Spitzenfelds liegt der Grünfink: Mit Platz 11 verpasst er den Einzug in die Top Ten nun bereits zum dritten Mal in Folge. Insgesamt meldeten die rund 11.700 Teilnehmenden über 215.000 Vögel.

Lebensraum schaffen im Garten und auf dem Balkon

Wer im eigenen Garten einen Lebensraum für Vögel schaffen möchte, kann mit einfachen Mitteln viel bewirken: Heimische Wildblumen, beerentragende Sträucher, dicht wachsende Hecken oder eine Ecke mit Totholz bieten zahlreichen Arten Nahrung, Unterschlupf und Brutplätze. Selbst ein Balkon lässt sich mit regionalen Wildpflanzen in Kübeln oder Kästen in ein kleines Refugium für Vögel und Insekten verwandeln: „Gärten sind zwar kein Ersatz für großflächige Schutzgebiete, können aber im Siedlungsraum eine wichtige Funktion übernehmen – als grüne Oasen für Tiere und Pflanzen“, erklärt LBV-Ornithologin Dr. Angelika Nelson. In Kombination mit kommunalen Grünflächen und artenreichen Wiesenrändern in der Landwirtschaft kann so hoffentlich eine Trendumkehr beim Rückgang einiger Arten gelingen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Sonderzüge nach den Fußballspielen der UEFA Champions- und Nations League in München

Sonderzüge nach den Fußballspielen der UEFA Champions- und Nations League in München

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Aufgrund der drei UEFA Champions- und Nations-League-Spiele in München verkehren in den jeweiligen Nächten, 31. Mai, 4. Juni, 8 Juni,  Sonderzüge in den Netzen Oberland und Chiemgau-Inntal.

In München finden drei UEFA Champions- und Nations-League-Spiele in der Allianz-Arena statt:

  • 31. Mai: UEFA Champions League Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand
  • 4. Juni: Halbfinale der Nations League zwischen Deutschland und Portugal
  • 8. Juni: Finale der Nations League

 

Bei Verlängerung und Elfmeterschießen kann sich das Spielende bis gegen Mitternacht hinziehen. Deshalb verkehren nach den Spielen Sonderzüge der BRB ab München Hauptbahnhof in den Netzen Oberland und Chiemgau-Inntal, um die Fußballfans sicher nach Hause zu bringen.
Im Netz Oberland verkehrt in diesen Nächten der letzte Zug nach Tegernsee, Lenggries und Bayrischzell ab München Hauptbahnhof exakt um eine Stunde später als üblich, also um 1.10 Uhr. Die Fahrt München Hauptbahnhof um 0.10 Uhr endet bereits in Holzkirchen.
Im Netz Chiemgau-Inntal startet der letzte Zug nach Rosenheim nicht wie gewohnt in München Hauptbahnhof um 0.43 Uhr, sondern erst um circa 1 Uhr. Außerdem wird diese Fahrt aus zwei Zugteilen bestehen und über Rosenheim hinaus nach Kufstein bzw. Traunstein verlängert. Bei den beiden Spielen der Nations League im Juni wird dieser Zug wegen einer Streckensperrung über Holzkirchen umgeleitet, weshalb dann der Halt in München Ost entfallen muss.

Finanziert werden diese zusätzlichen Zugleistungen durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.
Die genauen Fahrtzeiten veröffentlicht die BRB auch auf ihrer Webseite (www.brb.de), auf Facebook sowie in ihren WhatsApp-Kanälen: www.brb.de/whatsapp. Fußballfans können sich außerdem in den elektronischen Auskunftsmedien über die Fahrzeiten erkundigen.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

München: Bundespolizei greift bei Flügen aus Charlotte ein

München: Bundespolizei greift bei Flügen aus Charlotte ein

München – Die Bundespolizei am Flughafen München war am Sonntagmorgen (25.5.2025) gleich zweimal bei Flügen aus Charlotte (USA) im Einsatz. In einem Fall musste ein auffälliger Fluggast an Bord beruhigt werden, im anderen Fall konnte eine gesuchte Straftäterin bei der Einreisekontrolle gestellt werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 6 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Vorfall an Bord des Fluges AA716 aus Charlotte gerufen. Die Flugzeugcrew informierte die Einsatzkräfte vor Ort darüber, dass ein 65-jähriger US-amerikanischer Staatsangehöriger während des Fluges auf der Bordtoilette geraucht und anschließend Mitglieder des Kabinenpersonals verbal beleidigt hatte.
Der Mann zeigte bei Eintreffen der Beamten deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,21 Promille. Gegenüber den Einsatzkräften verhielt sich der Passagier jedoch kooperativ. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß Luftsicherheitsgesetz wegen Rauchens an Bord eines Flugzeugs ein. Gegen den Passagier wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 153,50 Euro erhoben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland gestattet.

Rumänische Staatsangehörige mit zwei Haftbefehlen festgestellt

Ebenfalls auf einem Flug aus Charlotte wurde im Rahmen der Einreisekontrolle eine 25-jährige rumänische Staatsangehörige überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Frau zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Diebstahls und Urkundenfälschung vorlagen. Durch die Zahlung einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 1.438 Euro konnte sie den Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde auch ihr die Einreise nach Deutschland gestattet.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)