Happinger-Au-See in Rosenheim bekommt zwei weitere Beachvolleyballfelder

Happinger-Au-See in Rosenheim bekommt zwei weitere Beachvolleyballfelder

Rosenheim – Am Rosenheimer Happinger-Au-See werden zwei weitere Beachvolleyballfelder entstehen. Das beschloss der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung (22.5.2025).  Doch ein Punkt sorgte dabei auch für Kritik: Die Grillplätze entfallen dafür.

Ein Beachvolleyballfeld gibt es bereits am Happinger-Au-See in Rosenheim und das wird auch oft und gerne genutzt.  Die jungen Stadträte aus den Fraktionen der CSU und der SPD schlugen darum in einem Antrag Anfang April dieses Jahres (4.4.2025) vor, zwei weitere Beachvolleyballfelder auf dem Areal anzulegen. „Der Volleyballsport erfreut sich großer Beliebtheit, das Beachvolleyballfeld am Happinger-Au-See ist an regenfreien Tagen von Frühling bis Herbst stark ausgelastet. Weitere Felder dürften sich daher einer ebenfalls hohen Auslastung erfreuen“, heißt es dazu in dem entsprechenden Antrag.
Bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss gab es dafür auch breite Zustimmung. Nur ein Punkt gefiel nicht allen Stadträten: die beien zusätzlichen Beachvolleyballfelder sollen dort entstehen, wo aktuell noch die Grillplätze sind. „Das ist sehr schlecht. Viele Bewohner haben keinen Balkon oder keine Terrasse, auf der sie grillen können“; meinte Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion der UP /Freien Wähler.
Herbert Borrmann von der CSU-Stadtratsfraktion hatte gegen den Wegfall der Grillplätze nichts einzuwenden. „Man muss sich mal anschauen, wer da grillt. Das sind meistens keine Rosenheimer, sondern ganze Clans aus dem Landkreis“, sagte er.

Manche Badegäste waschen Grillgut im See

Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen,  konnte die Bedenken von Robert Multrus dagegen nachvollziehen, sieht die Grillplätze aber nicht nur positiv: „Die Sommer werden immer trockener und damit steigt auch die Waldbrandgefahr. Außerdem kam es auch immer wieder einmal vor, dass Badegäste ihr Grillgut im See abgewaschen haben, das ist natürlich auch nicht gut für die Umwelt“. Generell wären ihr ein Beachvolleyball in der Rosenheimer Innenstadt lieber.
Andreas Kohlberger von der AfD.-Stadtratsfraktion regte an, ein weiteres Beachvolleyballfeld in der Innflutmulde zu errichten.

Mit 10:1 Stimmen wurde den beiden zusätzlichen Beachvolleyballfeldern am Happinger-Au-See schließlich zugestimmt. Sie sollen möglichst zeitnah angelegt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 190.000 Euro
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re) 

50 Jahre DJK Kammer – Jubiläumsfeier mit Gottesdienst und Festzug

50 Jahre DJK Kammer – Jubiläumsfeier mit Gottesdienst und Festzug

Kammer / Landkreis Traunstein – Die DJK Kammer feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumswoche, die am Sonntag mit einem Festtag ihren Höhepunkt fand.

Der Tag begann am Morgen mit dem Weckruf. Anschließend versammelten sich die Besucher zum Freiluftgottesdienst an der Kirche in Kammer, der von Pfarrer Konrad Roider zelebriert wurde. Zu Beginn wurde eine Darstellung der Vereinsgründung durch Mitglieder der „Burschen“ vorgetragen.
In seiner Predigt betonte Pfarrer Roider die Bedeutung von Zusammenhalt im Sport und in der Gesellschaft und betonte „man wird nur dann ungeschlagener Fußballmeister, wenn die unterschiedlichen Charaktere eine Einheit bilden“.

Nach dem Gottesdienst gratulierten mehrere Vertreter aus Politik und Sport dem Verein. DJK-Vorstand Herbert Baumgartner dankte allen Mitwirkenden, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer würdigte die Gemeinschaft im Ort, und der stellvertretende Landrat Andreas Danzer hob den sportlichen Erfolg des Vereins hervor.
Im Anschluss folgte ein Festzug mit etwa 25 teilnehmenden Vereinen. Der Zug führte durch das geschmückte Dorf zurück zum Festzelt.
Im Festzelt sorgten die Musikgruppen „Boarisch Blech“ und die Blaskapelle Otting für musikalische Unterhaltung.
Für Kinder wurde auf dem Sportplatz ein separates Unterhaltungsprogramm angeboten.
Die Festwoche endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und Beisammensein.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier/ Beitragsbild und Fotos: Copyright Hubert Hobmaier)

4. Aschauer Bankerl – Lauf

4. Aschauer Bankerl – Lauf

Aschau / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 6. Juni startet um 18 Uhr der vierte Aschauer Bankerl-Lauf am Festhallengelände in Hohenaschau (Parkplatz).

Das Laufevent ist ein gemeinsames Erlebnis für alle egal ob Laufen, Walken oder Wandern auf Strecken von etwa einem Kilometer für Kinder sowie drei Kilometer, fünf Kilometer oder sieben Kilometer für Erwachsene. Pro Teilnehmer wird ein Mindestbeitrag von 6 Euro erhoben, ein Teil der Einnahmen wird gespendet. Ab 17 Uhr bietet Laufsport Steigenberger einen Laufschuhtest an. Im Ziel warten Erfrischungen, außerdem gibt es Kaffee, Kuchen, Brotzeit und Getränke. Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 2. Juni bei Laufsport Steigenberger gebeten. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.vorsilvesterlauf.de.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Online-Vortrag über Solarstrom am Balkon

Online-Vortrag über Solarstrom am Balkon

Rosenheim – Die Energieagentur Südostbayern lädt im Rahmen ihrer Vortragsreihe „Mit regionaler Energie in die Zukunft“ zu einem kostenlosen Online-Fachvortrag am Mittwoch, 4. Juni um 19 Uhr, ein.

Thema des Abends ist: „Solarstrom am Balkon erzeugen“. Interessierte erfahren, wie sie mit auf ihrem Balkon selbst Strom produzieren.
Weitere Informationen zum Vortrag und zur Anmeldung sind auf der Website der Energieagentur Südostbayern zu finden.
(Quelle: Artikel Pauline Oberamaier / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Aktionstag in Rosenheim: Informationen zu Morbus Bechterew

Aktionstag in Rosenheim: Informationen zu Morbus Bechterew

Rosenheim – Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew Landesverband Bayern e.V. informiert im Rahmen des bundesweiten Aktionstags „Kurze Nacht des Bechterew“ am 21. Juni von 10 bis 13:30 Uhr an einem Informationsstand in der Fußgängerzone vor dem Max-Josefs-Platz 26 (Deutsche Bank) in Rosenheim über die Erkrankung Morbus Bechterew und deren Bewältigung.

Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche rheumatische Erkrankung mit unterschiedlichen Symptomen wie Rückenschmerzen, Morgensteifigkeit, Gelenk- und Sehnenentzündungen sowie möglichen Augen- und Darmentzündungen. Häufig treten die Beschwerden in der zweiten Nachthälfte auf. In Stadt und Landkreis Rosenheim sind schätzungsweise circa 1350 Personen betroffen, viele davon ohne gesicherte Diagnose.
Die DVMB verfolgt das Ziel, die Erkrankung und ihre Auswirkungen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
(Quelle: Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew LV Bayern e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Innstraße, Rosenheim, 1959

Innstraße, Rosenheim, 1959

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1959. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Innstraße in Rosenheim. 

Der Anlass des Trachtenumzugs ist auf dem Fotooldie leider nicht vermerkt.  Die Geschäfte im Hintergrund, wie beispielsweise das langjährige Photogeschäft Baltheiser, sind auf alle Fälle längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Ausstellungseröffnung: „Wasser Werke“ Fotografien von Heinz-Martin Weiand

Ausstellungseröffnung: „Wasser Werke“ Fotografien von Heinz-Martin Weiand

Rosenheim – Am 5. Juni um 17 Uhr wird im Gebäude der Stadtwerke Rosenheim (Mühlbachbogen 5) die Ausstellung „Wasser Werke“ mit Fotografien von Heinz-Martin Weiand eröffnet.

Um eine Anmeldung hierfür wird per E-Mail (galerie@rosenheim.de /m.weiand@freieart.de) oder telefonisch ( 0170 800 3004 oder 08031 / 365 1447) gebeten.
Die Ausstellung ist ausschließlich zur Vernissage öffentlich zugänglich. Im Anschluss daran können Besichtigungstermine im Rahmen von Führungen vereinbart werden. Ein spontaner Besuch ist nicht möglich.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Info:Martin Weiand / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

25-jähriges Jubiläum der Buchbindewerkstatt Pappen Stil in Rosenheim

25-jähriges Jubiläum der Buchbindewerkstatt Pappen Stil in Rosenheim

Rosenheim – Am 28. Juni feiert die Buchbinderei PappenStil von 10 bis 20 Uhr ihr 25 – jähriges Jubiläum. Zwischen 10 und 16 Uhr können die Besucher an verschiedenen Mitmachaktionen teilnehmen.

Auf dem Programm stehen unter anderem von 10 bis 14 Uhr Blackout Poetry mit der Grafikdesignerin Leonie Wiedenhoff, Kalligraphie und Handlettering mit Dirk Gallasch, sowie Kartoffeldruck und Heftchenbinden. In einer Büchersprechstunde wird zu Reparaturmöglichkeiten und Aufbewahrung von Büchern beraten. Kleinere Schäden können direkt vor Ort gemeinsam repariert werden. Außerdem können Schlüsselanhänger mit individueller Prägung gefertigt werden.
Ganztägig geöffnet sind ein Werkstattflohmarkt, ein Bücher-Verschenk-Schrank sowie die offene Werkstatt, die Einblicke in das Buchbinderei-Handwerk und eine Auswahl besonderer Einbände bietet.
Als musikalischer Abschluss treten ab circa 18 Uhr Laika Allein und Rio Soul auf. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Buchbinderei PappenStil / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto Plakat: Copyright Buchbinderei PappenStil) 

Buchbinderei
Asylunterkunft: Jetzt wird auch in Stephanskirchen „rot(t)iert“:

Asylunterkunft: Jetzt wird auch in Stephanskirchen „rot(t)iert“:

Stephanskrichen / LandkreisDie Bürgerinitiative „Rott Rottiert“ setzt sich nach wie vor entschlossen dafür ein, eine geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Rott am Inn zu stoppen (wir berichteten) . Nun wird auch in Stephanskirchen gegen eine geplante Asylunterkunft „rot(t)iert“:

Im Stephanskirchner Ortsteil Murnau gibt es außer viel Natur, einigen Wohnhäusern und einem Baumarkt nicht viel. Neben dem Baumarkt sollen nun, nach dem Willen des Landratsamtes Rosenheim, in einem Gewebekomplex in der Hofmühlstraße zukünftig 101 Geflüchtete untergebracht werden.

Anwohner erfuhren von den Plänen aus den Medien

Von diesen Plänen erfahren haben die Anwohner erstmals vor etwa 2 Jahren – aus den Medien. Erst im Mai 2024 lud dann das Landratsamt zur Infoveranstaltung ein. Die Anwohner sahen sich vor vollendete Tataschen gesetzt und versuchen seitdem, dieses Vorhaben noch zu verhindern. Unterstützung kommt von der Gemeinde Stephanskirchen. Seit Juli 2024 wehrt auch sie sich gegen das Vorhaben und klagte schließlich sogar gegen das Bauvorhaben. Mit Erfolg: Das Verwaltungsgericht München gab der Gemeinde recht. Die Baugenehmigung wurde mit Bescheid vom 24.3.2025 vom Landratsamt zurückgenommen. Dann allerdings, wenige Tage später, in abgeänderter Form erneut auf den Tisch gelegt. Am 8. April hat der Bau- und Planungsausschuss den jetzt neu auf zehn Jahre befristeten Bauantrag erneut mehrheitlich abgelehnt. „Nun warten wir auf eine Reaktion des Landratsamts. Eine weitere Klage ist aus meiner Sicht wahrscheinlich, liegt aber zunächst im Ermessen des Gemeinderats, nach Rücksprache mit unserem Rechtsanwalt“, so der Stephanskirchner Bürgermeister Karl Mair auf Nachfrage von Innpuls.me vor einigen Wochen.  Dieser Fall ist nun eingetreten, wie die Bürgerinitiative „Stephanskirchen rot(tiert) aktuell mitteilt. Demnach wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung entschieden, dass die Gemeinde erneut Klage gegen die auf 10 Jahre befristete Genehmigung des LRA Rosenheim einreichen wird.

Fragen an den Stephanskirchner Bürgermeister Karl Mair

Frage: Für die Gemeinde Stephanskirchen gab es in der Vergangenheit viel Lob für die dezentrale Lösung, also kleine Asyl-Unterkünfte verteilt auf das Gemeindegebiet. Warum kann dieser Weg nicht mehr weiterverfolgt werden?
Antwort: Mit den 2016 errichteten dezentralen Unterkünften haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Nachdem der Vertrag des Landratsamts mit dem Eigentümer der geplanten Großunterkunft in der Hofmühlstraße im März 2024 unterzeichnet worden war, wären jedoch neue dezentrale Unterkünfte zu der Großunterkunft an der Hofmühlstraße hinzugekommen, hätten sie aber nicht ersetzt.

Frage: Hat die Gemeinde schon Infos darüber, wann die ersten Flüchtlinge in der Sammelunterkunft einziehen sollen, um welchen Personenkreis es sich dann handelt und wie groß die Anzahl der Bewohner insgesamt sein wird?
Antwort: Derzeit gibt es noch keine rechtsgültige Baugenehmigung für die Unterkunft, so dass sich die Frage aktuell nicht stellt. Sollte die Unterkunft eingerichtet werden, werden wir uns bezüglich dieser Fragen beim Landratsamt informieren.

Frage: Gibt es wie bei der Flüchtlingskrise 2015 / 2016 einen Helferkreis, der sich der Integration dieser Menschen dort annimmt?
Antwort: Die Helferkreis-Strukturen von 2015/2016 gibt es in der Gemeinde nicht mehr, mit Ausnahme von einzelnen persönlichen Kontakten und Betreuungen. Diese Strukturen müssten gegebenenfalls neu geschaffen werden.

Frage: Was ist überhaupt in Sachen „Integration“ für so viele Menschen an einem Ort geplant?
Antwort: Damit werden wir uns auseinandersetzen, wenn feststeht, dass die Einrichtung tatsächlich errichtet wird. Bei rund 100 Personen in einem Gebäude erwarten wir aber grundsätzlich eine regelmäßige Betreuung durch den Betreiber der Einrichtung.

Frage: Wie will die Gemeinde generell nun in diesem Fall weiter vorgehen?
Antwort: Aktuell sind die baurechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung der Unterkunft noch nicht endgültig geklärt. Bei neuen Entwicklungen werden wir rechtzeitig in unseren Gemeinderatssitzungen und auf unserer Homepage informieren. Sollte die Eröffnung der Einrichtung bevorstehen, wird es eine weitere Infoveranstaltung für die Bürger geben. Diese Einbindung, insbesondere der Anlieger, ist mir persönlich sehr wichtig, auch wenn die Gemeinde eine Einrichtung in dieser Größenordnung grundsätzlich nicht positiv sieht“.
(Quelle: Innpuls.me)

Und die Anwohner? Sie haben jetzt die Bürgerinitiative „Stephanskirchen „rot(t) iert“ ins Leben gerufen. Der Name kommt nicht ohne Grund: die Stephanskirchner Bürgerinitiative ist eng verbunden mit der Bürgerinitiative „Rott rot(t)iert“, die sich seit Jahren gegen eine Asylunterkunft für 500 Personen in ihrer Gemeinde zur Wehr setzt. „Wir sind nicht ausländerfeindlich. Aber eine Asylunterkunft in dieser Größenordnung bringt Probleme sowohl für die Bewohner als auch für die Anwohner“, meint ein Stephanskirchner im Gespräch mit Innpuls.me. Fußläufig gäbe es keinerlei Einkaufsmöglichkeiten und bis auf Spaziergänge in der Natur auch keinerlei Möglichkeiten für Abwechslung, Miteinander und Integration: „Die künftigen Bewohner der Asylunterkunft sitzen also den ganzen Tag auf kleinstem Raum in diesem Gebäude fest. Konflikte sind da vorprogrammiert“. Weder das Landratsamt noch die Gemeinde könnten derzeit sagen, welche Personen in diese Unterkunft einziehen werden. „Voraussichtlich wird die geplante Unterkunft überwiegend von männlichen Asylbewerbern ohne Arbeitsgenehmigung bewohnt werden. Aktuell gibt es noch keinerlei Sozial- und Integrationskonzept, welches aus unserer Sicht wichtig ist für ein sozialverträgliches Miteinander. Ich habe einfach Angst um meine Tochter, die fast täglich an dieser Einrichtung vorbei muss“; so ein anderer Anwohner.

„Bedürfnisse der Asylbewohner und der ansässigen Bevölkerung ernst nehmen“

Die Anwohner hoffen , dass derartige Ängste und Sorgen durch die Gründung der Bürgerinitiative nun vom Rosenheimer Landratsamt ernst genommen werden. Die Bürgerinitiative fordert eine Reduzierung der untergebrachten Asylbewerber um mindestens 50 Prozent und ein umfassendes Integrations- und Sozialkonzert für die Asylbewerber der Unterkunft.: „Wir fordern eine faire, transparente und tragfähige Umsetzung, die sowohl die Interessen und Bedürfnisse der Asylbewerber als auch der ansässigen Bevölkerung ernst nimmt und Konflikte vermeidet“. Die Stephanskirchner Bürgerinitiative hat auch eine Petition ins Leben gerufen und eine Homepage  eingerichtet. (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

„Kuh Vadis?“ Ausstellung von Doris Happ in Prien am Chiemsee

„Kuh Vadis?“ Ausstellung von Doris Happ in Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Vom 1. Juni bis 30. Juli ist im Foyer der Klinik St. Irmingard in Prien am Chiemsee die Ausstellung „Kuh Vadis?“ von Doris Happ zu sehen. Gezeigt werden Porträts von Rindern in ganz unterschiedlichen Stilen, mal realistisch, mal abstrakt oder farbenfroh.

Die Arbeiten stellen das Tier in den Mittelpunkt und zeigen es aus ungewohnter, künstlerischer Perspektive. Eine Serie mit dem Titel „Selfie Mania“ nimmt dabei moderne Formen der Selbstdarstellung ins Visier.
Doris Happ lebt in Hessen und arbeitet dort auf einem ehemaligen Bauernhof, den sie zu einem Atelier umgestaltet hat. Mehr über sie und ihre Arbeiten gibt es unter www.dorishapp.de und www.artmea.de/doris-happ.
Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Klinik zugänglich, der Eintritt ist frei.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Infos: Carola Müller / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Vortrag zum Tierwohl mit Paul Knoblach

Vortrag zum Tierwohl mit Paul Knoblach

Rosenheim – Am Montag, 30. Juni um 19 Uhr findet im Stellwerk 18 in Rosenheim (Eduard-Rüber-Straße 7) ein Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema Tierwohl in der Landwirtschaft statt.

In den vergangenen Jahren wurden in der Region wiederholt Tierschutzverstöße aufgedeckt, was das Thema zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt hat.
Paul Knoblach, Mitglied des Bayerischen Landtags und Tierschutzsprecher von Bündnis 90/Die Grünen, wird in seinem Vortrag auf aktuelle Entwicklungen und politische Ansätze im Bereich Tierwohl eingehen.
(Quelle:Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Ein Tag mit Erinnerungen und Anekdoten: Städtisches Museum Rosenheim feiert Doppeljubiläum

Ein Tag mit Erinnerungen und Anekdoten: Städtisches Museum Rosenheim feiert Doppeljubiläum

Rosenheim – Der gestrige Sonntagnachmittag (1.6.2025) stand im Städtischen Museum Rosenheim im Zeichen Erinnerungen, lustigen Anekdoten und besonderen Geschichten. Gefeiert wurde dort 130-jähriges Bestehen und 30 Jahre Freundeskreis Städtisches Museum. 

 

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Waren beim Festsonntag im Städtischen Museum Rosenheim mit dabei (von links): Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Rosenheims Kulturreferent Wolfgang Hauck, Dritte Rosenheimer Bürgermeisterin Gabriele Leicht, Andrea Krammer, Leiterin des Städtischen Museums Rosenheim und Stadtdezernentin Patricia Rebmann. Fotos: Josefa Sraudhammer 

Am 1. Juni 1895 wurde das Städtische Museum Rosenheim im Mittertor eröffnet, dem ältesten Gebäude der Stadt und letzten erhaltenen Stadttor. „Das Städtische Museum Rosenheim ist ein echtes Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements und bürgerlicher Gemeinschaft“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Denn die Idee für das Museum entstand vor 130 Jahren aus der Bürgerschaft heraus und Bürger waren dann auch, die die ersten Exponate dafür beisteuerten.

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Die Besucher wurden mit Fanfarenklängen empfangen.

Zuerst wurden nur zwei Räume bespielt. Mit der Zeit vergrößerte sich die Ausstellungsräume immer mehr und auch die Zahl der Exponate wuchs stetig an. Mit rund 20.000 Objekten, von denen gut 5.000 in der Dauerausstellung zu sehen sind, zählt die Sammlung des Städtischen Museums Rosenheim zu den umfangreichsten in Südostbayern. „Das Städtische Museum Rosenheim ist ein Haus, das nicht nur Geschichte erzählt, sondern auch Geschichte schreibt“, meinte Andreas März in seiner Rede.
Andrea Krammer, die Leiterin des Städtischen Museums Rosenheim, erinnerte danach vor allem an die Menschen, die das Haus, in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben, darunter auch ihr Vorgänger Walter Leicht, der im Oktober 2024 nach langer, schwerer Krankheit verstarb (wir berichteten).  „Meine Vorgänger haben sich immer den Anforderungen der jeweiligen Zeit gestellt“, so Andrea Krammer.

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Vollbesetzer Saal im Städtischen Museum Rosenheim. 

Vor 30 Jahren wurde dann der Freundeskreis Städtisches Museum gegründet. Auch für ihn gab es Lob und Anerkennung von Rosenheims Stadtoberhaupt Andreas März. Der Verein unterstütze das Museum nicht nur finanziell, sondern gestalte auch mit und sei ein wichtiger Multiplikator. 
Wie breit gefächert die Aktivitäten des Freundeskreis Städtisches Museum tatsächlich sind, wurde bei der Rede von dessen Vorsitzenden, Franz Weiland, deutlich. Vorträge, Führungen, Ausflüge und gemeinsame Feiern stehen auf dem Programm. 

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Auf roten Tafeln erfahren die Besucher bei der neuen Sonderausstellung viel Wissenswertes über die Geschichte des Museums.

Auf die Besucher wartete am Festsonntag ein buntes Programm mit kreativen Workshops, Fotobox und neuer Sonderausstellung, bei der die Geschichte des Hauses im Fokus steht.  

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Hier ist die Meinung der Besucher gefragt. 

Dreohorgelspieler Jürgen Schermukschnis stimmte nostalgisch auf den unterhaltsamen Nachmittag ein. Zum Auftakt gab es dann Fanfarenklänge von Florian und Sebastian von der Musikschule Rosenheim, die die musikalische Umrahmung der Feier übernahm. „Ich habe schon einmal mit der Schule das Städtische Museum in Rosenheim besucht. Besonders interessant fand ich die jüngere Geschichte“, erzählte der 17-Florian. Für den 15-jährigen Sebastian war es dagegen das erste Mal, dass er das Museum im Mittertor betreten hat. „Ich muss sagen, was ich bis jetzt gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen, insbesondere die Römer-Ausstellung, denn dieses Kapitel der Geschichte finde ich besonders spannend. Ich werde jetzt also sicher wiederkommen.“

Doppeljubiläum im Städtisches Museum Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Jürgen Schermukschnis sorgte für Nostalgie bei der Jubiläumsfeier.

Ein besonderer Moment des Nachmittags war das gemeinsame Erinnern und Erzählen unter dem Motto „Ein Haus – viel(e) Geschichte (n)“.  Dietmar Dambach, ehemaliger Vorsitzender des Freundeskreis Städtisches Museum  und  die langjährige Museumsmitarbeitern Brigitte Zippert teilten mit den Besuchern so manche spannende und unterhaltsame Anekdote der vergangenen Jahrzehnte.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos; Josefa Staudhammer)