Appell der Agrar-Gewerkschaft an Rosenheimer Landwirte: „Erntehelfer  sind keine Feldarbeiter 2. Klasse“

Appell der Agrar-Gewerkschaft an Rosenheimer Landwirte: „Erntehelfer sind keine Feldarbeiter 2. Klasse“

Rosenheim – Sie sorgen für frisches Obst und Gemüse: Erntehelfer in Rosenheim und der Region haben faire Löhne und ordentliche Unterkünfte verdient. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Die IG Bau Oberbayern appelliert an die Obst- und Gemüsebauern in der Region, bei Saisonkräften für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen.

„Vom Spargel über Erdbeeren und Gurken bis zu Äpfeln und Kirschen: Die Obst- und die Gemüseernte ist harte Arbeit – gebückt, auf den Knien, oft im Regen oder in sengender Sonne. Die Menschen, die diese Jobs machen, müssen dafür auch ordentlich bezahlt und anständig untergebracht werden. Saisonarbeiter haben mindestens den Mindestlohn verdient. Ausnahmen darf es dabei auch in Zukunft nicht geben“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG Bau Oberbayern, Harald Wulf.
Oft kämen die Saisonkräfte aus osteuropäischen Ländern – vorwiegend aus Rumänien. Aber auch aus Bulgarien, Polen und Kroatien. Und zunehmend sogar aus Zentralasien. „Viele kommen Jahr für Jahr zur Erntesaison. Sie bleiben dann drei Monate. Oft aber auch länger. Während dieser Zeit leben die Saisonkräfte in Unterkünften, die häufig auch noch ziemlich heruntergekommen sind. Trotzdem zahlen sie dafür oft eine hohe Miete“, so Harald Wulf. Auch die Verpflegung gehe vom Lohn ab. Dazu kämen die Transport- und Vermittlungskosten zu den Landwirten in Rosenheim und der Region. „Unterm Strich bleibt dabei für Saisonkräfte, die den gesetzlichen Mindestlohn verdienen, am Monatsende nicht mehr wirklich viel übrig“, so Wulf. Die IG Bau Oberbayern warnt: Die Arbeit auf dem Feld dürfe nicht zur Ausbeutung werden. Erntehelfer aus dem Ausland seien keine „Feldarbeiter 2. Klasse“.

Dabei sei, so Wulf, der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 12,82 Euro pro Stunde das Minimum, das Landwirte ihren Saisonbeschäftigten zahlen müssten. „Alles darunter ist strafbar und ein Fall für den Zoll. Und für Landwirte, die davon geträumt haben, Saisonarbeiter aus dem Ausland mit absoluten Billigst-Löhnen abspeisen zu können, gibt es jetzt eine klare Botschaft: Das Bundesagrarministerium in Berlin hat klargestellt, dass es für die Landwirtschaft keine Ausnahmen vom Mindestlohn geben wird“, so der Bezirksvorsitzende der Agrar-Gewerkschaft. Damit sei die „respektlose Forderung“ des Deutschen Bauernverbandes, Saisonarbeitern in der Landwirtschaft nur 80 Prozent des gesetzlichen Mindestlohnes zu zahlen, endlich vom Tisch. Denn das hätte, so die IG BAU Oberbayern, insgesamt das Lohnniveau gedrückt – auch für Fachkräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben.

„Viele Betriebe suchen händeringend nach Arbeitskräften“

Bereits heute werde in der Landwirtschaft nicht gerade üppig verdient: „Viele Betriebe suchen händeringend nach Arbeitskräften – vor allem auch nach Saisonkräften. Jede Lohndrückerei würde den Mangel an Arbeitskräften noch verschlimmern“, so Wulf. Es sei auch nicht gerechtfertigt, „bei den Löhnen zu knausern“. Denn wirtschaftlich passiere gerade eine Menge, wovon auch die Landwirte in Rosenheim und der Region erheblich profitierten: So plane die schwarz-rote Bundesregierung eine Senkung der Stromsteuer für die Landwirtschaft. Und ab 2026 werde es zudem wieder die volle Rückvergütung beim Agrar-Diesel von immerhin 21,4 Cent pro Liter geben. Harald Wulf verweist außerdem auf die Niederlande: „Die Bauern in Holland zahlen heute bereits einen Mindestlohn von immerhin 14,40 Euro pro Stunde. Sie liegen damit 1,58 Euro über dem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Und sie beliefern trotzdem den deutschen Markt mit Obst und Gemüse.“ Der Mindestlohn in Deutschland steige im kommenden Jahr auf 13,90 Euro pro Stunde und liege dann immer noch unter dem untersten heutigen Lohnniveau der Niederlande.

Wer in Rosenheim und der Region auf Saisonkräfte treffe, die Hilfe benötigten, könne sich an das Beratungsnetzwerk Faire Mobilität vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) wenden: kontakt@faire-mobilitaet.de oder 030-219 65 37 21. Die Homepage www.faire-mobilitaet.de bietet zudem Informationen in Sprachen, die für Saisonkräfte relevant sind, so die IG Bau Oberbayern.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: IG Bau-Florian Göricke)

Erzählabend im Städtischen Museum Rosenhiem

Erzählabend im Städtischen Museum Rosenhiem

Rosenheim – Im Städtische Museum Rosenheim findet eine Abendveranstaltung im Innenhof statt. Unter dem Titel „Liebesgeschichten zur Sommernacht – Mit Wein bei Kerzenschein“ stehen Erzählkunst und Musik auf dem Programm.

Am 2. August um 21 Uhr lädt das Städtische Museum Rosenheim zu einem Sommerabend ein: Unter dem Titel „Liebesgeschichten zur Sommernacht – Mit Wein bei Kerzenschein“ erzählt Dagmar Deisenberger poetische und humorvolle Geschichten über Liebe und Leben – untermalt von Musik, unter freiem Himmel und bei Kerzenschein.
Anmeldung direkt beim Museum per Mail oder telefonisch. Die Plätze sind begrenzt.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Städtisches Museum)

Bierfest der Freiwilligen Feuerwehr Aisingerwies-Oberwöhr

Bierfest der Freiwilligen Feuerwehr Aisingerwies-Oberwöhr

Aisingerwies / Rosenheim – „Zelt drüber – Bier drunter“ lautet das Motto der Freiwilligen Feuerwehr Aisingerwies – Oberwöhr (Stadt Rosenheim) für ihr Bierfest am heutigen Freitag, 25. Juli und morgigen Samstag, 26. Juli. 

Das Fest findet bei jeder Witterung statt. Start am heutigen Freitag, 25. Juli, ist um 18 Uhr beim Feuerwehrhaus in der Aisingerwies (Kerschbaumstraße 11, 83026 Rosenheim). Die Band „Bast -scho“ sorgt musikalisch für Stimmung.
Am morgigen Samstag, 26. Jul, spielt die „Musikkapelle“ Großholzhausen“ zünftig auf. Start an diesem Tag ist um 17 Uhr.
Für das leibliche Wohl der Gäste wird mit Steckerlfisch, Spezialitäten vom Grill und Kuchen gesorgt. Ausgeschenkt wird Flötzinger Bier.
(Quelle: Mitteilung Feuerwehr Aisingerwies / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jazzfest in Rosenheim – bei jedem Wetter

Jazzfest in Rosenheim – bei jedem Wetter

Rosenheim – Am gestrigen Donnerstag (24.7.2025) startete das Rosenheimer Jazzfest. Es dauert bis einschließlich Samstag, 26. Juli.  Eintritt frei.

Eingeführt wurde das Rosenheimer Jazzfest mit dem 50-jährigen Jubiläum des Jazzclubs „Le Pirate“ in Rosenheim Veranstalter ist der Kulturförderverein „Le Pirate Rosenheim“ (wir berichteten).
Das Programm in diesem Jahr ist auch für diejenigen geeignet, die nicht die ganz großen Jazzfans sind, sondern einfach einen gemütlichen Abend mit Musik verbringen wollen. Das musikalische Spektrum reicht von Funk und Blues über Gospel bis hin zu ungewöhnlichen Vokaljazzklängen.
Die gute Nachricht bei den derzeitigen eher sehr regnerischen und trüben Wetteraussichten für dieses Wochenende: die Konzerte finden bei jedem Wetter statt: bei gutem Wetter Open Air am Ölberg , bei schlechtem Wetter im Le Pirate (Ludwigsplatz 5/1, 83022 Rosenheim)

Start für 2025 war am gestrigen Donnerstagabend mit Kilian Sladek & Amuse und Fazer. Am heutigen Freitag, 25. Juli, geht es ab 19 Uhr weiter mit Matthias Bublath`s Hammond B3 Band  und ab 21 Uhr mit Titilayo Adedokun Quartett.

Am morgigen Samstag, 26. Juli, folgen ab 19 Uhr „Grooveschädigung“ und ab 21 Uhr Nils-Kugelmann-Trio.
Das vollständige Programm und weitere Infos findet Ihr hier.
(Quelle: Mitteilung Jazzfest Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Timber Trainer: Mit Virtual Reality in die Zukunft der Holzbearbeitung

Timber Trainer: Mit Virtual Reality in die Zukunft der Holzbearbeitung

Rosenheim – Rosenheims Landrat Otto Lederer hat kürzlich das Lehrinstitut Rosenheim besucht und sich dort über die innovative Ausbildung im Fachbereich Holzbearbeitung informiert. Im Mittelpunkt stand dabei der sogenannte „Timber-Trainer“ – ein hochmoderner Sägewerkssimulator, mit dem angehende Holzbearbeitungsmechaniker an realitätsnahen Maschinen virtuelle Rundholzstämme zu Schnittholz verarbeiten.

Seit Anfang 2024 stehen zwei dieser Simulatoren in den Werkstätten des Lehrinstituts. Dort findet in Kooperation mit der Berufsschule 1 Rosenheim der komplette Berufsschulunterricht für angehende Holzbearbeitungsmechaniker aus ganz Bayern statt. Finanziert wurden die Geräte mit Unterstützung des Landkreises – rund 150.000 Euro flossen in die Ausbildungstechnologie.
„Die Investition in diese Simulatoren ist eine Investition in die Zukunft unseres Aus- und Weiterbildungsstandorts“, so Landrat Lederer bei seinem Besuch. „Hier wird deutlich, wie zeitgemäße Ausbildung heute aussehen kann – praxisnah, digital und sicher.“

Auszubildende können auch außerhalb der Unterrichtszeiten üben

Tatsächlich profitieren die Auszubildenden auf mehreren Ebenen von der neuen Technik. Am „Timber-Trainer“ arbeiten sie an einem originalgetreuen sägewerkstypischen Arbeitsplatz – etwa an einer Blockbandsäge – und üben den Einschnitt virtueller Holzstämme. Die Bedienung erfolgt mit realistischen Steuerungen, das Einschnitt-Ergebnis wird digital dokumentiert. Über persönliche Zugangscodes können die Auszubildenden auch außerhalb der Unterrichtszeit üben – alle Arbeitsschritte werden gespeichert und im Nachgang mit den Lehrkräften analysiert.
Peter Hörr, Leiter des Lehrinstituts, sieht darin einen echten Qualitätssprung in der Ausbildung: „Wir sind überzeugt, dass diese Technologie das Berufsbild modernisiert und attraktiver macht. Unsere Azubis trainieren hier ähnlich wie Piloten im Flugsimulator – sie beherrschen danach zwar noch nicht alle individuellen Arbeitsschritte, aber sie verstehen Prozesse, Abläufe und Technik auf einem neuen Niveau.“
Gerade im Bereich der Sägewerkstechnik ist der Zugang zu komplexen Maschinen im Ausbildungsbetrieb oft begrenzt – aus Sicherheits- oder Kostengründen. Der Simulator schafft hier Abhilfe: In einem dreiwöchigen Ausbildungsblock werden virtuell bis zu 250 Kubikmeter Holz verarbeitet – ohne Verschnitt und ohne Materialkosten. „Ein Festmeter Rundholz normaler Qualität kostet aktuell rund 100 Euro, da würde im echten Betrieb einiges zusammenkommen“, so Hörr.

Nebenbei wird auch die Arbeitssicherheit geschult: Fehler im Simulator haben keine Folgen, führen aber zu Lerneffekten. Ziel ist es, dass die Auszubildenden später im Betrieb weniger Fehler machen – und produktiver arbeiten.
Mit der Anschaffung der Simulatoren nimmt Rosenheim bundesweit eine Vorreiterrolle ein: „Wir sind in Deutschland die Ersten, die solche Systeme in der Ausbildung im Bereich der Holzbearbeitung einsetzen – europaweit gibt es das bisher nur an wenigen Standorten“, betont Hörr. Das Lehrinstitut ist zudem an der Weiterentwicklung des Lehrplans für den Ausbildungsberuf beteiligt und sieht sich als „ein wichtiges Rad im Getriebe der Holzausbildung in Rosenheim“.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

„Tour de Bruckmühl“ mit den drei Bürgermeistern

„Tour de Bruckmühl“ mit den drei Bürgermeistern

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Die jährliche Radltour mit den drei Bruckmühler Bürgermeistern (Landkreis Rosenheim) findet am Samstag, 2. August, um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist dieses Mal bei der Kindertagesstätte Rösnerwiese (Adalbert-Stifter-Straße 27).

Die informative und gemütliche Radrundfahrt führt durchs ganze Gemeindegebiet und ist für jedermann geeignet. Sie ist quasi eine rollende Bürgerversammlung. Die diesjährige Tour steht unter dem Motto „Mit allen Wassern gewaschen“ und es werden eine Reihe von interessanten Zielen angefahren.
Bürgermeister Richard Richter freut sich, über eine große Anzahl Radelnder und den Austausch mit den Bürgern. Über 100 Teilnehmer sind immer mit von der Partie- Sollte die Tour wegen massiven schlechten Wetters ausfallen müssen, wird dies über die App kommuniziert. Zum Abschluss geht es auf dem SVB-Gelände zur Grill-Brotzeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es besteht aber Helmpflicht und das Fahrrad muss verkehrstüchtig sein.
(Quelle: Artikel: Silvia Mischi / Beitragsbild: Silvia Mischi)

32 Organisationen erhalten Förderung für soziale Projekte in Rosenheim

32 Organisationen erhalten Förderung für soziale Projekte in Rosenheim

Rosenheim – Die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim haben in diesem Jahr erneut Projekte im Bereich Pflege und Betreuung gefördert. Dabei stand insbesondere das gesellschaftliche Engagement in der Region im Mittelpunkt.

Die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim haben die Fördersumme für das Themenfeld „Pflege und Betreuung“ deutlich erhöht von ursprünglich 75.000 Euro auf 125.000 Euro. Grund dafür war die große Zahl an Bewerbungen und die hohe Qualität der eingereichten Projekte. „So viele gute Projekte verdienen Unterstützung“, sagt Alexa Dietz, Vorsitzende der Stiftungen. Insgesamt wurden 32 gemeinnützige Vereine und Organisationen unterstützt, darunter der Verein Pro Senioren Rosenheim e.V., SeniorenWohnen Küpferling Rosenheim, die Wendelstein Werkstätten.
Gefördert wurden unter anderem digitale Schulungen für Senioren, neue Sportangebote, kreative Therapieformen und Verbesserungen in der Ausstattung von Pflegeeinrichtungen. Die Übergabe der Fördermittel fand im Beisein von Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März statt. Ziel ist es, das gesellschaftliche Engagement in der Region zu stärken.
Die Sparkassenstiftungen Zukunft bestehen seit 2006 und fördern jährlich Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert.
(Quelle: Artikel: Pauline Obermaier / Beitragsbild: Copyright Sparkassenstiftung Zukunft)

 

 

Mehr Geld für die Beratungsstelle MaVia in Rosenheim

Mehr Geld für die Beratungsstelle MaVia in Rosenheim

Rosenheim – Grenzverletzendes, sexualisiertes Verhalten von Kindern und Jugendlichen an Schulen nimmt beständig zu. Das berichtet die Fachstelle Prävention von MaVia e.V., ehemals Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V.. Der Ort des Geschehens hat sich insbesondere in den digitalen Raum verlagert, etwa wenn Fotos ungefragt weitergeleitet werden. Um das umfassende Beratungs- und Präventionsangebot der Fachstelle dauerhaft sicherzustellen, hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig in seiner jüngsten Sitzung (23.07.2025) eine Erhöhung der Zuschüsse gebilligt.

Demnach bekommt MaVia e.V. ab diesem Jahr jährlich 60.000 Euro anstatt wie bisher 40.000 Euro vom Landkreis Rosenheim. Für das zurückliegende Jahr 2024 wurde zudem einen Defizitzuschuss in Höhe von 20.000 Euro genehmigt.
Hintergrund für die gestiegenen Kosten sind zu einem Personalkostensteigerungen im Zusammenhang mit der Tarifsteigerung im TVÖD. Zum anderen steigt die Nachfrage an Schulen nach präventiven Angeboten wie Workshops sowie Beratungs- und Fortbildungsangeboten für Fach- und Lehrkräfte. Im Jahr 2024 fanden 38 Workshops an Grund- und Förderschulen statt, weitere 67 Workshops an weiterführenden Schulen. Insgesamt wurden mit dem Angebot über 2.600 Kinder und Jugendliche erreicht. In der Region Rosenheim gibt es kein vergleichbares Angebot für Kinder, Jugendliche und vor allem auch für Eltern sowie Fach- und Lehrkräfte.
Die große Mehrheit der Workshops, nämlich 87 Prozent, wird an Schulen im Landkreis Rosenheim durchgeführt. Auf die Schulen der Stadt Rosenheim entfallen 13 Prozent der Präventionsangebote. Die Stadt Rosenheim hat die finanziellen Mittel für MaVia ebenfalls aufgestockt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Ausstellung im Chiemsee Saal Prien

Ausstellung im Chiemsee Saal Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Sechs Künstler stellen im Foyer des Chiemsee Saals in Prien ihre Werke aus. Gezeigt wird ein Spektrum von gegenständlicher bis abstrakter Malerei. Die Ausstellung bietet einen Einblick in unterschiedliche Arbeitsweisen und individuelle künstlerische Entwicklungen.

Von Montag, 11. bis Freitag, 22. August zeigen sechs Künstler im Foyer des Chiemsee Saals (Alte Rathausstraße 11) ein breites Spektrum von Akt- bis abstrakter Malerei. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Freitag, 8. August um 19 Uhr statt.

Mit dabei ist der 14-jährige Leopold Kohl, der seit vier Jahren malt. Annerose Kopp aus Prien kombiniert Acryl mit Tusche und Kohle und nennt Bernd Zimmer als künstlerisches Vorbild. Irmi Mehlhart aus Rimsting hat nach ihrer Buchhändlerkarriere die Malerei wiederentdeckt. Roswitha Rappel begann mit 63 Jahren mit Aquarellmalerei. Paul Sexton aus England experimentiert mit Farben und Stilen. Barbara Wilms, seit ihrer Jugend kreativ, arbeitet heute mit Acryl, Strukturpaste und Mischtechniken. Weitere Infos unter: galerie-prien.de
(Quelle: Pressemitteilung  Markt Prien am Chiemsee (Karina Dingler, Referentin für Kultur), Artikel: Pauline Obermaier / Beitragsbild: Copyright Roswitha Rappel) 

Kloster Seeon rockt: Musikfestival mit regionalen Newcomer-Bands

Kloster Seeon rockt: Musikfestival mit regionalen Newcomer-Bands

Kloster Seeon / Landkreis Traunstein – Am 26. Juli findet auf der Halbinsel in Kloster Seeon das Musikfestival „Kloster Seeon rockt“ statt. Das von Auszubildenden organisierte Event bietet ein abwechslungsreiches Programm mit regionalen Newcomer-Bands und freiem Eintritt.

Am Samstag, 26. Juli, findet auf der Halbinsel in Kloster Seeon ab 17 Uhr das Festival „Kloster Seeon rockt“ statt. Die Veranstaltung wird von Auszubildenden eigenverantwortlich organisiert und durchgeführt. Der Eintritt in das Festival ist frei.
Das Programm umfasst drei Newcomer-Bands aus den Bereichen Hip-Hop, Rap-Rock und bayerische Mundart. Den Auftakt macht um 17:30 Uhr „Pew Pew Alice“ mit einer Kombination aus Hip-Hop, Bläsern und Gitarren. Um 19:30 Uhr folgt „WiSAWi“ mit Mundart-Pop-Rock. Den Abschluss bildet um 21 Uhr die Rap-Rock-Band „K-STE“, die gesellschaftliche Themen in ihren Liedern behandelt.
Für Verpflegung sorgen die Auszubildenden mit Getränken und Speisen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Festsaal statt. Weitere Informationen sind auf www.kloster-seeon.de erhältlich.
(Quelle:Pressemitteilung Kloster Seeon/ Beitragsbild: Copyright Maria Knoll) 

Daniela Ludwig mit 100 Prozent der Stimmen zur Bezirksvorsitzenden der Frauen-Union Oberbayern wiedergewählt

Daniela Ludwig mit 100 Prozent der Stimmen zur Bezirksvorsitzenden der Frauen-Union Oberbayern wiedergewählt

Freising – Bei der Bezirksversammlung in Freising wurde Daniela Ludwig mit 100 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Die CSU-Bundestagsabgeordnete aus Rosenheim führt die Frauen-Union Oberbayern seit 2020 an und setzt sich für mehr Frauen in der Politik ein.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig wurde am 19. Juli mit 100 Prozent der Stimmen erneut zur Bezirksvorsitzenden der Frauen-Union (FU) Oberbayern gewählt. Sie leitet den Verband seit 2020.
Ludwig betonte die zentrale Rolle der FU für die CSU: „Ohne die Frauen-Union fehlt es der CSU an Schlagkraft.“ Die FU Oberbayern wachse weiter – aktuell zählen 22 Ortsverbände mit 5653 Mitgliedern.
Die Region Rosenheim ist stark in der Führung vertreten: Neben Ludwig wurden Andrea Michael und Ulrike Plankl zu Beisitzerinnen gewählt, Isabella Schuster ist Digitalbeauftragte.
Zu Ludwigs Stellvertreterinnen wurden unter anderem Ute Eiling-Hütig und Nina Hieronymus bestimmt. Neue Schatzmeisterinnen sind Antonia Hansmeier und Nicole Uerpmann, Schriftführerinnen Nicole Anetzberger und Stefanie Pipus.
In ihrem Bericht kritisierte Ludwig die Ampelregierung wegen Vertrauensverlust und Politikverdrossenheit. Sie lobte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt für die Wende in der Migrationspolitik.
Die Ehrengäste warben für mehr Frauen in der Politik. Landtagspräsidentin Ilse Aigner verwies auf steigende Frauenanteile in der CSU, Staatsminister Florian Herrmann und Ulrike Scharf riefen zur Kandidatur bei den Kommunalwahlen 2026 auf – passend zum Internationalen Frauentag am 8. März.
Europaabgeordnete Angelika Niebler appellierte an die FU, sich den globalen Herausforderungen zu stellen.
(Quelle: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Copyright : Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Die Rosenheimer Delegation auf der FU Bezirksversammlung. Von links: Ulrike Plankl, Alexandra Linordner, MdB Daniela Ludwig, Anita Heinlein, Andrea Michael und Maria Braun) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Juli.

Namenstag haben: Herrada, Herta, Jakob, James, Diègo, Giacomo, Jakov Jakub, Magnerich, Thea

3 bekannte Geburtstagskinder:

Iman Abdulmajid (1955 – ist eine somalische Schauspielerin und Model, die Mitte der 1970er als eines der ersten schwarzen Fotomodels international bekannt wurde.)

Carl Miele (1869 – war ein deutscher Industrieller, Konstrukteur und Gründer des Haushaltsgeräteherstellers „Miele“, der unter anderem den ersten Geschirrspüler Europas konstruierte und herstellte.)

–  Estelle Getty (1923 – war eine US-amerikanische Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1934: Der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß wird bei einem nationalsozialistischen Putschversuch ermordet.
  • 1984: Der bundesdeutsche Staatsminister Philipp Jenninger gibt die Gewährung eines Kredits von 950 Millionen DM an die DDR bekannt.
  • 1980: AC/DC veröffentlichen mit Back in Black ihr sechstes Studioalbum. Es wird das zweitmeistverkaufte Album der Welt sowie das erfolgreichste Hardrockalbum bislang.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)