TSV 1860 Rosenheim: U11 spielt überragendes Turnier in Fürth

TSV 1860 Rosenheim: U11 spielt überragendes Turnier in Fürth

Rosenheim / Fürth – Für die Jugendteams des TSV 1860 Rosenheim läuft die Testspiel- & Turnierphase weiter auf Hochtouren. Die U11 spielte jüngst ein überragendes Turnier in Fürth. 

Die U11 des TSV 1860 Rosenheim hat am Wochenende (20./21.7.2025) ein herausragendes Turnier beim Dambach Cup in Fürth gespielt und stand im Finale dem des gesamten Wettbewerbs dominierenden 1. FC Nürnberg gegenüber. Hier mussten sie sich dem überragenden Keeper des Clubs geschlagen geben.
Fazit: Ein sehr stolzer Trainer und ein tolles Team, das richtig Werbung für Rosenheim gemacht hat.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

LBV ringt vergeblich: Gericht ebnet Weg für umstrittenen Hochwasserschutz bei Straubing

LBV ringt vergeblich: Gericht ebnet Weg für umstrittenen Hochwasserschutz bei Straubing

Straubing / Bayern – Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Klage des bayerischen Naturschutzverbands LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gegen einen geplanten Hochwasserschutzdamm an der Donau bei Staubing im Landkreis Kelheim abgewiesen.

„Wir sind enttäuscht über das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs. Damit ist die große Chance vertan, einen effektiven Hochwasserschutz für die Bewohnenden von Staubing zu erreichen und gleichzeitig einen ökologisch einzigartigen Lebensraum in der Donau zu schützen“, erklärt LBV-Geschäftsführer Helmut Beran. „Wenn der geplante Schutzdamm nun so gebaut wird, besteht nach unserer Auffassung die Gefahr, dass die stärkere Strömung die letzte flussmittige Kiesbank der Donau in Deutschland langfristig zerstört – ein einzigartiger Lebensraum für Fischarten wie Barbe und Nase.“

„Niederlage für die Natur“

„Selbstverständlich respektieren wir das Urteil. Für unsere heimische Natur, insbesondere für die Donau und die dort lebenden Tierarten, ist es dennoch eine schwere Niederlage. Dabei wäre es möglich gewesen, den Schutz der Anwohnenden bei Hochwasser zu gewährleisten und gleichzeitig das Recht der Natur auf Schutz zu berücksichtigen“, verdeutlicht Beran. „Sobald uns die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, werden wir diese prüfen und über unser weiteres Vorgehen entscheiden.“
Der LBV appelliert trotz des Richterspruches an alle Beteiligten, die Pläne für einen Hochwasserdamm noch einmal zu überdenken. „Der nun geplante Hochwasserdamm suggeriert eine Sicherheit, die es angesichts zunehmender Starkregenereignisse nicht mehr gibt. Echten Schutz für die betroffenen Anwohner von Staubing bietet nur eine Absiedlung. Dies ist, unserer Einschätzung nach, die beste und auch kostengünstigste Lösung“, betont LBV-Geschäftsführer Helmut Beran. Voraussetzung für die Zustimmung der Anwohnenden für eine Absiedlung wäre ein angemessener finanzieller Ausgleich sowie die Möglichkeit auf einen Bauplatz in Ortsnähe.

Hintergrund

Der geplante Hochwasserschutzdeich für den nordwestlichen Ortrand von Staubing (Lkr. Kelheim) mit wenigen betroffenen Anwesen ist seit Jahrzehnten in Planung. Der ersten Klage des LBV wurde 2021 stattgegeben, das Gericht hat damals weitere Untersuchungen und eine Prüfung von Alternativen gefordert. Nachdem diese Auflagen des Gerichts aus Sicht des LBV nur unzureichend umgesetzt wurden, hat der LBV erneut Klage eingereicht. Zwischenzeitlich hat der LBV ein eigenes Gutachten zu den naturschutzfachlichen Auswirkungen des Deichbaus in Auftrag gegeben. Der LBV als Kläger wurde inhaltlich vom Bund Naturschutz, dem Kreisfischereiverein und der Fischereigenossenschaft Kelheim unterstützt.

Eine zweite Alternative zum geplanten Hochwasserschutzdeich wäre aus Sicht des LBV eine Schutzwand in Ortsnähe. Diese würde dem Fluss mehr Raum geben, den Wasserabfluss verlangsamen und die Anwohnenden flussabwärts nicht zusätzlich belasten. Diese modernen Hochwasserschutzmaßnahmen werden inzwischen bayernweit umgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Kiefersfelden: Chef löst verhafteten Mitarbeiter aus

Kiefersfelden: Chef löst verhafteten Mitarbeiter aus

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Fahrt auf der Staatsstraße von Kufstein nach Kiefersfelden hätte einen türkischen Staatsangehörigen am Montag (217.2025) beinahe ins Gefängnis gebracht. Der Beifahrer eines Wagens mit österreichischem Kennzeichen hatte in Deutschland seit mehreren Jahren erhebliche Justizschulden. Da er im Rahmen der Grenzkontrolle den geforderten Betrag in Höhe von 4.800 Euro nicht zahlen konnte, wurde er von der Bundespolizei verhaftet. Zu seinem Glück hat sein Chef, der am Steuer des Wagens saß, die Rückreise nach Österreich angetreten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei der Überprüfung der Personalien des Mitfahrers stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Rosenheim bereits 2022 gegen den 26-Jährigen einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung erlassen hatte. Demnach musste der Mann eine Geldstrafe von 4.800 Euro sowie Verfahrenskosten von etwa 300 Euro zahlen. Dieser Forderung war er allerdings bislang nicht nachgekommen. Als ihn die Bundespolizisten am Ortsrand von Kiefersfelden damit konfrontierten, blieb ihm nichts übrig, als einzuräumen, dass er nicht über die festgesetzte Summe verfüge.

Die Beamten eröffneten ihm, dass er unter diesen Voraussetzungen laut gerichtlicher Anordnung ersatzweise für zweieinhalb Monate ins Gefängnis müsse, und nahmen ihn fest. Daraufhin schaltete sich der Pkw-Fahrer ein. Es handelte sich um den Chef des Verhafteten. Dieser erklärte sich bereit, wieder nach Österreich zufahren und mit dem erforderlichen Geld zurückzukommen. Wie angekündigt, legte er seinem Angestellten den vierstelligen Betrag aus. Somit blieb dem Beschäftigten der Gang ins Gefängnis erspart und der Arbeitgeber kann weiterhin die Arbeitskraft seines Mitarbeiters umfassend nutzen.

Besondere Art der Mitarbeiter-Werbung: „kbo KickOff 2025“ voller Erfolg

Besondere Art der Mitarbeiter-Werbung: „kbo KickOff 2025“ voller Erfolg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim –  Eine besondere Art der Mitarbeiterwerbung: „kbo Kick Off 2025“ in Wasserburg am Inn ein voller Erfolg. Sieben Mannschaften mit insgesamt 56 Spielerinnen und Spieler trafen auf dem Fußballplatz in Gabersee aufeinander und kämpften um attraktive Preise.

Das Fußballturnier des kbo-Inn-Salzach-Klinikums richtete sich bewusst an junge Menschen: „Wir wollten möglichst vielen Jungs und Mädels aus der Region zeigen, wie schön es bei uns ist und was wir als Arbeitgeber zu bieten haben – ganz zwanglos und entspannt. Und da Fußball bekanntermaßen verbindet und die Gemeinsamkeiten mit dem Pflegeberuf auf der Hand liegen, war ein solches Turnier der perfekte Rahmen.“, so Kerstin Weinisch, Pflegedirektorin am kbo-ISK.

Hintergrund der Veranstaltung war ein sich wandelndes Interesse junger Menschen an klassischen Informationsangeboten. Die bisherigen Berufsinformationsabende stießen in den letzten Jahren auf immer weniger Resonanz. Für Martin Knobel, Pressesprecher kbo-ISK und Initiator des Events, war klar: „Der jungen Generation einfach pauschales Desinteresse zu attestieren, nur weil alte Formate nicht mehr ziehen, wäre doch etwas zu kurz gegriffen. Es braucht schlichtweg frische Ideen und niederschwellige Angebote, um die Jungen zu erreichen und Ihnen zu zeigen, wie cool Gabersee eigentlich ist.“

Tore der Mädchen zählten doppelt 

Eingeladen waren Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12, die auf dem Kleinfeld gegeneinander antraten. Jede Mannschaft musste dabei durchgehend mit mindestens einem Mädchen besetzt sein, deren Tore zudem doppelt zählten. Neben dem sportlichen Wettkampf sorgte ein buntes Rahmenprogramm für echtes Festivalfeeling: Mit Musik, Torwandschießen, Speedcheck und kostenfreien Snacks – von Burger bis Eiscreme – wurden nicht nur die Spielerinnen und Spieler, sondern auch die die Schlachtenbummler am Spielfeldrand bestens versorgt.
Der Ablauf am Turniertag spiegelte den Charakter der Veranstaltung perfekt wider: unkompliziert, offen und gemeinschaftlich.

Persönliche Gespräche zwischen den Spielen

Zwischen den Spielen ergaben sich viele persönliche Gespräche mit Mitarbeitern und Auszubildenden des Klinikums. Wer wollte, konnte sich über Ausbildungsberufe, Einstiegsmöglichkeiten oder den Arbeitsalltag am kbo-ISK informieren – ganz ohne Broschüren und Bewerbungsmappen, aber mit viel direkter Begegnung. Dass das Konzept aufgegangen ist, zeigt nicht nur die Begeisterung der Teilnehmenden, sondern auch die durchweg positive Resonanz. Und spätestens bei der Siegerehrung – mit Wunschgutscheinen im Gesamtwert von 1.400 Euro und Sachpreisen für alle – wurde klar: Hier ging es um mehr als ein Fußballspiel. Es ging um Begegnung auf Augenhöhe, um echte Verbindung und darum, junge Menschen für ein Berufsfeld zu gewinnen, das Sinn, Perspektive und Miteinander bietet. Auch Dr. Karsten Jens Adamski, Geschäftsführer am kbo-ISK, war unter den Zuschauern und begeistert vom Erfolg der Veranstaltung: „Das kbo KickOff ist in meinen Augen aus zweierlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte. Zum einen zeigt es, dass man mit Kreativität die jungen Leute nach wie vor erreichen kann. Zum anderen ist es ein tolles Beispiel dafür, was dabei rauskommen kann, wenn man seinen Mitarbeitern genügen Raum für eigenständiges Handeln gibt. Ich danke dem gesamten Projektteam und allen Helferinnen und Helfern, die dieses tolle Turnier möglich gemacht haben.“
Eine Wiederholung des „kbo KickOff“ im nächsten Jahr ist bereits fest eingeplant.
(Quelle: Pressemitteilung kbo Inn-Salzach-Klinikum  / Beitragsbild: kbo-Inn-Salzach-Klinikum)

Umfangreiche Bauarbeiten der DB führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Umfangreiche Bauarbeiten der DB führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Umfangreiche Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 1. bis 10. August auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein zu Fahrplanabweichungen, Haltausfälle, Verbindungsausfälle und Schienenersatzverkehr.

Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestelle München Ost, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Übersee sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof beziehungsweise Bad Endorf und Salzburg Hauptbahnhof.
Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es nachts bei den letzten Verbindungen des Tages in beiden Richtungen ebenfalls zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall der Haltestelle München Ost und zu Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim.
In den Nächten von Samstag, 9., auf Sonntag, 10., und weiter auf Montag, 11. August, können sich nachträglich noch Änderungen nach 22:40 Uhr ergeben. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gasthof Duschl, Rosenheim, 1956

Gasthof Duschl, Rosenheim, 1956

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1956.Auf der alten Aufnahme zu sehen ist der Gasthof „Zum Duschl“ am Rosenheimer Max-Josefs-Platz. 

Seinen Namen erhielt die einstige Brauerei durch Peter Duschl, der das Haus jedoch, laut stadtarchiv.de, nur 14 Jahre lang, von 1729 bis 1743 besaß. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das zum Marktgraben hin gelegte Rückgebäude  neue erbaut. Zwischen den Jahren 1906 und 1910 wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und der Brauereibetrieb wurde eingestellt. Dann erwarb Lorenz Kloo, bisher Pächter der einstigen Brauereigaststätte, das Anwesen. Er veräußerte das Vorderhaus am Max-Josefs-Platz und verlegte im Jahr 1922 die Gaststätte von dort ins Ruckgebäude. Das Vorderhaus wird seitdem als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Die Gaststätte „Duschl“ existiert auch heute noch – nach einem Brand wurde sie zwischen 1985 bis 1987 neu aufgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Bad Aibling: Kultur im Park-Debüt für Backwood

Bad Aibling: Kultur im Park-Debüt für Backwood

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Band „Backwood“ interpretiert bei Kultur im Park in Bad Aibling am Freitag, 1. August, um 19:30 Uhr musikalische Schätze aus Pop, Soul, Country und Rock neu. Der Eintritt ist frei.

Die Band „Backwood“ spielt zumeist Songs, die man selten hört und sich dann fragt: Warum eigentlich? Oder: Den kenne ich doch. Das Repertoire besteht unter anderem aus Songs von Sting, Diane Birch, Lenny Kravitz,Little Big Town bis hin zu Gregor Meyle.
Den rhythmischen Background bilden am Bass Franz Leidl und Markus Schöberl an den Drums. An der Gitarre greift Harry Lange in die Saiten und am Piano rundet Markus Reiter das Gesamtbild ab. Dominik Babel am Gesang ist der Mittelpunkt der Band und verleiht mit seiner Stimme den Songs ihre Aussagekraft.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Die meisten Plätze sind überdacht. Für das leibliche Wohl sorgt das Kurhaus-Team ab 18:30 Uhr mit einem umfangreichen Getränke- und Speisenangebot. Mehr Infos und das komplette Programm sind unter www.bad-aibling.de/open-air-kultursommer zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: „Backwood“ Copyright „Backwood“)

Straßensperrung in Eggstätt wegen einem Festsonntag

Straßensperrung in Eggstätt wegen einem Festsonntag

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Auf Grund der Feierlichkeiten zum 1100-jährigen Gemeindejubiläum in Eggstätt gibt es am Sonntag, 27. Juli, einige Straßensperrungen. Umleitungen werden eingerichtet.

Folgende Straßen in Eggstätt werden am Sonntag gesperrt: Kirchstraße, Priener Straße ab dem „Antretter Spitz“ und die Obinger Straße bis zur Einmündung in die Hartseestraße. Eine Umleitung über den Mühlenweg und die Nelkenstraße ist eingerichtet. Die Sperrung dauert von 8 bis 15 Uhr.
Die Gemeinde Eggstätt bittet Verkehrsteilnehmer wie auch die Anwohner um ihr Verständnis.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schnecken als Helfer im Aquarium

Schnecken als Helfer im Aquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Im Aquarium werden sie als unscheinbare Mitbewohner häufig kaum beachtet, doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich Schnecken als vielseitige Helfer und vor allem auch interessante Aquarienbewohner:

Manche reinigen den Bodengrund, andere beseitigen Algenreste. Während das grundsätzlich eine Bereicherung ist, kann es leicht zu einer unkontrollierten Vermehrung kommen, mit negativen Auswirkungen auf die kleine Unterwasserwelt.
Viele Aquarianer setzen gezielt Schnecken ein, damit diese bei der Pflege des Beckens unterstützen. „Rennschnecken beispielsweise sind bekannte Spezialisten für effiziente Algenbekämpfung. Sowohl am Glas als auch an Dekorationsobjekten entfernen sie die Algen gründlich, ohne die Aquarienpflanzen zu beeinflussen“, erklärt Daniel Konn-Vetterlein, Vorstand der Internationalen Gemeinschaft Barben Salmler Schmerlen Welse (IG BSSW e.V.). „Andere Arten wie die Turmdeckelschnecke helfen, indem sie den Bodengrund durchwühlen. So unterstützen sie unter anderem beim Abbau organischer Rückstände und der Durchlüftung des Substrats. Auch die Posthornschnecke beseitigt derartige Futter- und Pflanzenreste und hält so das Wasser sauber.“ In maßvoller Anzahl leisten Schnecken somit einen wertvollen Beitrag zur Aquarienpflege – ganz ohne Technik.

Unerwünschter Schneckennachwuchs

Das Gleichgewicht im Aquarium aufrechtzuerhalten ist allerdings eine Herausforderung. „Gerade wenn es ein Überangebot an Futter gibt oder man als Halter selbst nicht ausreichend weiter pflegt und Rückstände entfernt, können sich einige Schneckenarten rasend schnell vermehren. Das fällt dann nicht nur optisch durch viele Schnecken auf, sondern kann auch Einfluss auf das biologische Gleichgewicht und die Wasserwerte im Becken haben“, so Konn-Vetterlein. Überzählige Tiere müssen dann umgesiedelt werden.

Schnecken als blinde Passagiere

Nicht alle Schnecken werden bewusst von einem Menschen in ein Aquarium eingebracht. Auf neuen Pflanzen, in neuem Bodensubstrat oder sogar in Beuteln mit neuen Fischen können blinde Passagiere mitreisen. „Die Gelege sind häufig unscheinbar transparent und selbst die Jungtiere oft kaum sichtbar. Wenige Wochen später entdeckt man dann plötzlich eine stark angewachsene Schneckenpopulation im Becken“, erklärt der Experte. Entsprechend wichtig ist es, neu eingebrachtes Material zu prüfen und mit Wasser abzuspülen. Wer ein Aquarium komplett neu einrichtet, sollte es ohnehin einige Wochen ohne Fische laufen lassen, damit sich wichtige Bakterienstämme bilden können. So fallen ungewollte Schnecken bereits auf, bevor der Fischbesatz einzieht.
Schnecken übernehmen im Aquarium also wichtige Aufgaben, solange ihre Anzahl im Rahmen bleibt. Wer auf das Gleichgewicht im Becken achtet und gezielt nützliche Arten einsetzt, kann davon profitieren: Ein bewusster Umgang mit den Weichtieren sorgt für ein stabiles und harmonisches Aquarium.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Musikfrühschoppen am Grünen Markt in Rosenheim

Musikfrühschoppen am Grünen Markt in Rosenheim

Rosenheim – Am Grünen Markt in Rosenheim wird es wieder musikalisch. Am kommenden Samstag, 26. Juli, spielt auf dem Ludwigsplatz ab 9: Uhr die „Kollerfuizn Musi“ und umrahmt das Marktgeschehen.

Am großen Grünen Markt werden Schmankerl aus der Region wie Käse, Obst, Gemüse, Wurst, Geflügel oder Teigwaren. Viele Fieranten bieten auch unentgeltliche Kostproben ihrer Delikatessen an. Alle Standbetreiber und das komplette Warenangebot sind auf der Homepage www.markt-rosenheim.de zu finden. Der Markt hat von 7:30 bis 14 Uhr geöffnet.
Marktnahe Parkplätze gibt es im Parkhaus P7 „Altstadt Ost“ in der Schmucken. Der Ludwigsplatz ist für die Dauer des Grünen Marktes samt Auf- und Abbau von 6 bis 15 Uhr für den Verkehr gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

 

Bayerische Ernährungstage: Ernährung erleben, verstehen und gestalten

Bayerische Ernährungstage: Ernährung erleben, verstehen und gestalten

Rosenheim – Was bedeutet gutes Essen heute und wie kann es gesund und nachhaltig sein? Darum geht es bei den Bayerischen Ernährungstagen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim (AELF) beteiligte sich mit einer Praxisveranstaltung zur Kleinkindernährung.

Unter dem Titel „Kinder an die Töpfe“ bot das AELF Rosenheim eine Aktion zur Kleinkindernährung für Eltern-Kind-Gruppen des Familienstützpunkt Finsterwalderstraße Rosenheim an. Nach einem kurzen allgemeinen Input von Frau Handwerker zu den Ernährungstagen, durften die Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern gleich aktiv werden. Unter Anleitung von Hauswirtschaftsmeisterin Bernadette Obermaier wurden einfache, alltagstaugliche Gerichte zubereitet. „Bereits Kleinkinder im Alter ab zirka 2 Jahren können schon in der Küche mithelfen. Dadurch können die Kinder viel lernen. Dies stärkt nicht nur den Bezug zu Lebensmitteln, sondern fördert auch gleichzeitig die Feinmotorik und Eltern-Kind-Bindung“, so Obermaier.
Die Kinder konnten selbstständig Vollkornteig zu „Märchensemmeln“ wie Igel, Mäuse, Kronen oder Schnecken formen und gemeinsam mit Ihren Eltern Radieschen und Schnittlauch für einen dazu passenden Quark klein schneiden. Auch das Zubereiten eines „Paprikaschiffens“ mit einem „Kapitän“ aus Käse und einem „Segel“ aus Salat sowie einer „Radieschen-Maus“ begeisterte die Kinder. Schließlich wurde noch ein Himbeer-Kefir-Shake gemixt, bei dem insbesondere die rosa Farbe die Kinder besonders faszinierte.

Zum Ende gab es Informationen rund um die Kinderernährung

Während des Zubereitens der Gerichte ging Frau Obermaier auf Fragen der Eltern ein und erläuterte anschließend mit Hilfe der Ernährungspyramide der DGE die Grundlagen der Kinderernährung. Mit dem abschließenden Aufräumen ging schließlich ein gemeinschaftlicher sowie informativer Nachmittag zu Ende.
Im Zentrum der Bayerischen Ernährungstage steht die im August 2024 veröffentlichte Ernährungsstrategie für Bayern. Mit sechs konkreten Leitsätzen greift sie ak-tuelle Ernährungsthemen auf. Dazu gehören ein gesunder Lebensstil, die Wertschätzung von Lebensmitteln sowie eine klimaverträgliche Ernährung.

Abschluss der Ernährungstage in München

Zum Abschluss der bayerischen Ernährungstage findet beim ZAMANAND-Festival am 26. Und 27. Juli in München im Innenhof des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus ein Programm mit Kinder-Uni-Kongress statt. Weitere Aktionen sind ein Marktplatz der Ernährung, Mitmachaktionen und Verkostungen. Auf der Ludwigstraße – also direkt vor dem Ministerium – finden auf einer Aktionsbühne Show-Cooking und vieles mehr statt.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: Zubereitete „Märchensemmeln“ (links) und „Paprikaschiffchen“ (rechts). Copyright  AELF Rosenheim)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 5. auf 6. August auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 5., auf Mittwoch, 6. August, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts bei den letzten Verbindungen in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)