Stechmücken verstehen und abwehren

Stechmücken verstehen und abwehren

Deutschland / Bayern/ Rosenheim – Mückenstiche sind nicht nur lästig, sondern können auch gesundheitliche Risiken bergen. Die Anzahl der Stechmücken variiert je nach Umweltbedingungen, und manche Menschen werden häufiger gestochen als andere.

Wesentliche Faktoren, die das Mückenaufkommen und die Anziehung auf den Menschen beeinflussen, sowie effektive Schutzmaßnahmen um sich wirksam vor den Insekten zu schützen findet man hier.

Die Gründe für die Unterschiede bei der Mückenanzahl?

Die Anzahl der Stechmücken hängt vor allem von Umweltfaktoren wie der Verfügbarkeit von stehendem Wasser, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Nach Regenfällen und in warmen, feuchten Sommern sind Mücken besonders aktiv. Auch dichte Vegetation bietet ihnen Schutz und fördert ihre Vermehrung.
Warum stechen Mücken manche Menschen öfter?
Entscheidend sind Körpergeruch, ausgeatmetes Kohlendioxid, Körpertemperatur und genetische Faktoren. Es heißt, Menschen mit Blutgruppe 0 werden häufiger gestochen, doch das ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Auch dunkle Kleidung und Alkoholkonsum können die Anziehungskraft erhöhen.

Die Mückenlage in Oberbayern

Im Sommer 2024 war die Mückenplage in Oberbayern außergewöhnlich stark. Die Wetterlage schuf ideale Bedingungen für die Vermehrung der Stechmücken.
Der Frühling 2025 dagegen war ungewöhnlich trocken und kühl, was die Mückenaktivität zunächst deutlich reduzierte. Die fehlenden Regenfälle führten dazu, dass weniger Mückenbrutstätten vorhanden waren. Dadurch blieb die Mückenanzahl in den frühen Monaten des Jahres gering. Aktuell hat sich die Lage wieder verändert: Mit den ersten wärmeren Tagen und einzelnen Regenfällen steigen die Mückenzahlen erneut an. Besonders in feuchten, bewaldeten Gebieten rund um Rosenheim bieten sich wieder optimale Bedingungen für die Mückenvermehrung.

Wie ist die Mückenlage aktuell bei Euch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wie schützt man sich effektiv?

Natürliche ätherische Öle wie Zitronen-Eukalyptus, Lavendel und Citronella wirken abschreckend. Physische Barrieren wie Fliegengitter und Moskitonetze sind besonders wichtig, vor allem für Babys und Kleinkinder. Bei kleinen Kindern sollte auf milde, verdünnte Mittel mit sanften Ölen gesetzt und aggressive Chemie vermieden werden. Helle, lange Kleidung und das Vermeiden von geöffneten Fenstern in der Dämmerung ergänzen den Schutz.

Rezept für eine Anti-Mücken-Öl:

Zutaten:

  • 50 ml Jojobaöl, Mandelöl oder Kokosöl (Basisöl)
  • 10 Tropfen Zitronengrasöl oder Zitronen-Eukalyptusöl
  • 5 Tropfen Lavendelöl
  • 3 Tropfen Teebaumöl oder Pfefferminzöl

Zubereitung: Basisöl in eine kleine Glasflasche geben, dann Ätherische Öle hinzufügen, Ende Gut schütteln.

Anwendung: Auf die Haut auftragen, besonders auf Handgelenke, Knöchel, Nacken oder hinter die Ohren. Auch für Kinder ab 2 Jahren geeignet (hierfür das Rezept mit der Hälfte der ätherischen Öle machen).
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Sportbund DJK Rosenheim international vertreten: Liisi Sokman und Chris März  bei Basketball-Weltmeisterschaft der Maxis erfolgreich

Sportbund DJK Rosenheim international vertreten: Liisi Sokman und Chris März bei Basketball-Weltmeisterschaft der Maxis erfolgreich

Rosenheim / Schweiz – Die Maxi-Weltmeisterschaften im Basketball fanden jüngst  in der Schweiz statt – mit dabei waren zwei Aktive des Sportbund DJK Rosenheim: Liisi Sokman und Chris März. In den Austragungsorten Bellinzona, Locarno und Lugano kamen rund 5.000 Basketballer aus der ganzen Welt zusammen, um in den Altersklassen +35 bis +85 ihre Weltmeister zu ermitteln.

Team Estland mit Liisi-Sokman-Trikot-Nummer-55. Foto: Sportbund DJK Rosenheim

Team Estland mit Liisi-Sokman-Trikot-Nummer-55. Foto: Sportbund DJK Rosenheim. 

Der FIMBA World Maxibasketball Championship fand vom 27. Juni bis 6. Juli statt. Mit 400 Teams aus mehr als 40 Ländern was es das größte Basketball-Event, das je in der Schweiz veranstaltet wurde – und das größte Basketball-Event der Welt. 

Liisi Sokman vom Sportbund DJK Rosenheim trat für die estnische Nationalmannschaft in der Altersklasse +35 an. Mit einer herausragenden Teamleistung und nur einer einzigen Niederlage sicherte sich das Team die Silbermedaille
Chris März, stellvertretender Abteilungsleiter der Basketballsparte beim Sportbund, ging für die deutsche +50 Nationalmannschaft auf Korbjagd. Nach Siegen über unter anderem Griechenland, Italien, Polen und Irland erreichte das Team das Viertelfinale. Dort mussten sie sich zwar geschlagen geben, belegten am Ende jedoch einen starken
fünften Platz unter den Mannschaften aus 35 teilnehmenden Nationen.
Bernd Perner, 1. Vorstand des Sportbund DJK Rosenheim e.V. und selbst langjähriger Basketballspieler für den Verein, freut sich über die internationale Beteiligung: „Wir sind wirklich stolz, dass mit Chris und Liisi zwei aus unseren Reihen bei einer Weltmeisterschaft auf dem Feld standen. Das zeigt, wie lebendig und leistungsstark unsere Abteilungen sind – Sportbund international!“
(Quelle: Pressemitteilung Sportbund DJK Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Sportbund DJK Rosenheim)

20 Jahre Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk – ein Stadtteilfest zum Jubiläum

20 Jahre Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk – ein Stadtteilfest zum Jubiläum

Endorfer Au / Rosenheim – 20 Jahre Bürgerhaus E-Werk in Rosenheim. Gefeiert wurde das Jubiläum mit einem bunten Stadtteilfest. 

Stadtteilfest in der Endorferau 2025. Fotos: Startklar Rosenheim-Ebersberg

Die Besucher erwartete ein breitgefächertes Programm. Dazu gehörten auch viele Vorführungen. Fotos: Startklar Rosenheim-Ebersberg

Dank Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher und der Mitwirkung vieler Vereine und Organisatoren konnte ein vielfältiges Fest für Groß und Klein auf die Beine gestellt werden. 

Mitmachstände für Familien, eine Hüpfburg, ein Puppentheater, ein afghanisches und ein türkisches Buffet, Grillfleisch, Burger, Kaffee und Kuchen und vieles mehr. Für die vielen Besucher war einiges geboten am Stadtteilfest vor dem Bürgerhaus E-Werk.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März eröffnete um 14 Uhr das Fest und dankte für das große ehrenamtliche Engagement in diesem
Stadtteil: „Ich freue mich heute dieses Fest in einem der schönsten Quartiere in Rosenheim zu eröffnen. Ein ganz besonderer Dank geht an Anita Eggart und ihr ehrenamtliches Team, die dieses Fest ermöglichen.“

Im Anschluss trat ein Zusammenschluss der Jugendgruppen der drei Rosenheimer Trachtenvereine auf und gleich danach die serbische Folkloregruppe und die indische Bollywoodgruppe Masala.

Symbolisch gesehen stand das Bühnenprogramm für den Stadtteil Endorfer Au – Tradition trifft auf Vielfalt – ein gelungener Start für das Stadtteilfest bei bestem Wetter. Auch das Junge Theater Rosenheim oder die ukrainische Tanzgruppe Rodestava Studio reihten sich nahtlos ein und zeigten wie bunt der Rosenheimer Westen ist. Zudem verteilte der Rotary Club Eis an die Kinder und die Bürgerstiftung Rosenheim baute kleine Schiffe um die im Anschluss auf der Mangfall fahren zu lassen. Am Abend spielte die Stephs-House Band und sorgte für einen perfekten Ausklang.

Christian Hlatky von der Kontaktstelle bürgerschaftlichem Engagement (KBE) zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Veranstaltung. „Bei dem Stadtteilfest zeigt sich die Endorfer Au von ihrer besten Seite. Die Menschen hier sind drei Tage voll im Einsatz, organisieren alles und bauen Zelt, Bühne, Tanzboden und vieles mehr auf. Es ist schön, dass so viele Familien gekommen sind. Danke auch an alle Kooperationspartner, Vereine und Organisationen, die sich am Stadtteilfest beteiligt haben“.
(Quelle: Pressemitteilung Startklar Rosenheim-Ebersberg / Beitragsbild, Fotos Startklar Rosenheim-Ebersberg)

Bankerl-Singen in Aschau: 11 Jahre voller Tradition und neuer Hoffnung

Bankerl-Singen in Aschau: 11 Jahre voller Tradition und neuer Hoffnung

Aschau / Landkreis Rosenheim – Heuer feiert das  Bankerl-Singen in Aschau sein 11. Jubiläum – und das mit voller Begeisterung und einem Hauch von Veränderung.

Seit seiner ersten Auflage wird die Veranstaltung von der Tourist Info Aschau erfolgreich organisiert und hat sich als echte Besonderheit im Veranstaltungskalender etabliert. Doch in diesem Jahr gibt es einen bedeutenden Wandel: Mit Trauer mussten die Organisatoren den Verlust von Gabi Reiserer vernehmen, der Mitinitiatorin des Bankerl Singens, die immer mit ihrer Stimme und Gitarre die musikalische Wanderung begleitete.

Gabi Reiserer hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen ist. Doch in ihrem Sinne wird die Tradition fortgeführt. Ab sofort übernimmt Liesbeth Genghammer an der Gitarre, um gemeinsam mit Hans Wiesholzer am Akkordeon die Wanderung von Bankerl zu Bankerl musikalisch zu gestalten. „Die Stimme von Gabi wird weiterhin mitschwingen“, so Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter in seiner kurzen Rede, in der er der unvergesslichen Gabi Reiserer gedachte. „Wir machen uns auf den Weg, schauen nach vorne und lassen das Andenken an Gabi in unseren Herzen weiterleben“, fügte Reiter hinzu.

Mitte Juli war es wieder soweit – und das Bankerl-Singen wurde ein voller Erfolg: Über 60 Teilnehmer, allesamt sangesfreudig und gut gelaunt, machten sich gemeinsam auf den Weg durch das Priental. Liesbeth Genghammer hatte für diese besondere Ausgabe ein stimmungsvolles Programm zusammengestellt. Es erwartete die Teilnehmer ein bunter Mix aus traditionellen Volksliedern, Jodlern und bekannten Musikstücken, die an den einzelnen Bankerl-Stationen von den Sangesfreudigen angestimmt wurden. Der Abend wurde zu einem musikalischen Genuss, bei dem die Teilnehmer nicht nur das Singen, sondern auch den Spaziergang entlang dem Bankerlweg genießen konnten – und dabei eine neue Themenbank entdeckten.

Mitte August gibt es das nächste Bankerl-Singen

Das Bankerl-Singen hat nicht nur einen kulturellen, sondern auch einen sozialen Charakter: Es lädt dazu ein, sich zu begegnen, zusammen zu singen und die Natur im Priental zu erleben. Der nächste Termin zum Aschauer Bankerl-Singen ist am Sonntag, 17. August, Treffpunkt ist dazu um 19 Uhr an der Tourist Info, Kampenwandstraße 38 in Aschau. Alle Interessierten finden das kostenlose Bankerl-Faltblatt mit den Infos zu den verschiedenen Themenbänken in der Tourist Info Aschau, Tel. 08052/90490 oder unter www.aschau.de.
((Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild. H. Reiter)

Festakt in der FOS Traunstein: 179 Absolventen erhalten ihre Zeugnisse

Festakt in der FOS Traunstein: 179 Absolventen erhalten ihre Zeugnisse

Traunstein –  Im Rahmen einer Feierstunde erhielten 179 Schüler der FOS Traunstein ihre Abschlusszeugnisse für die 12. Klassen. Damit haben sie einen Meilenstein ihres Bildungsweges gemeistert und die Fachhochschulreife erworben.

Absolventenfeier in der FOS Traunstein 2025: Fotos: Hubert Hobmaier

Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt. Fotos: Hubert Hobmaier

Die Aula der Berufsschule an der Wasserburger Straße war bis auf den letzten Platz gefüllt, viele Eltern und Freunde der Absolventen waren gekommen, um mit ihnen diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern. Neben der Festrede des Rektors Dr. Bernd Seuling richtete auch Professor Dr. Fritz Pörnbacher von der Hochschule Landshut ein Grußwort an die Gäste.

„Zukunft denken – Gesellschaft gestalten“

Als Motto der diesjährigen Veranstaltung wurde „Zukunft denken – Gesellschaft gestalten“ ausgegeben. Daran orientierte sich auch die Festrede des Rektors Dr. Bernd Seuling. Dieser meinte, „blicken wir heute auf einen bedeutenden Abschnitt zurück – und zugleich nach vorn. In einem Jahr voller Herausforderungen und Wandel haben Sie Mut, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität gezeigt“. Gleichzeitig hob er hervor, dass derzeit viel in Bewegung sei „und wie wichtig Bildung für eine offene, demokratische Gesellschaft bleibt.
Professor Fritz Pörnbacher, Präsident der Hochschule Landshut, gratulierte den Absolventen ebenfalls „zum Erreichen dieses großen Meilensteins“ und ermutigte sie den Blick in die Zukunft zu richten. „Unsere Welt ändert sich permanent und das Tempo steigt rasant“ stellte er fest und betonte gleichzeitig, „vieles wird möglich was wir uns heute noch gar nicht vorstellen können und unsere Welt wird sich durch die immer stärkeren Rechenleistungen in allen Lebensbereichen verändern“. Die daraus resultierenden Chancen bewertet der promovierte Elektrotechniker sehr positiv.

Absolventenfeier in der FOS Traunstein 2025: Fotos: Hubert Hobmaier

Schüler und Lehrer sorgten für den musikalischen Rahmen.

„Etwas ganz Besonderes steht heute im Mittelpunkt“, betonte Nicole Noske-Knöbl vom Elternbeirat und überbrachte gleichzeitig die Glückwünsche des Gremiums an die Absolventen. „Gesellschaft ist nicht irgendwo. Gesellschaft beginnt hier bei uns in der Schule und dafür gilt es Verantwortung zu übernehmen“, stellte sie fest und ergänzte, „bitte übernehmt weiterhin mit Herz und Verstand Verantwortung für unsere Gesellschaft“.

Mit ihrer Aussage „nutzt die Chancen, die nun vor euch liegen oder studiert zumindest notfalls Lehramt“ sorgte die Schülersprecherin Asia Esposito von der Schülermitverantwortung (SMV) für einen Lacher im Saal. Gleichzeitig ermutigte sie die Zuhörer positiv in den neuen Lebensabschnitt zu blicken.

Zwischen den Redebeiträgen haben die Schülerinnen und Schüler aus neun Klassen ihre Zeugnisse aus den Händen ihrer Klassenleitungen erhalten. Das Moderatorenduo Franziska Klaus und Jonathan Anthuber führten sehr kurzweilig durch das Programm. Unter der Leitung von Constanze Weinmann sorgte gemischter „Schüler-Lehrerchor“ für klangvolle Momente. Begleitet wurden sie dabei von einem Instrumenten Ensemble. Einen Sonderapplaus und ein kleines Geschenk erhielt Leonie Iwan aus der Klasse 12F-SW. Sie hatte sich für die FOS/BOS Traunstein an der Aktion „Stadtradln“ beteiligt und war, trotz Abiturprüfungen, mit 506,7 Kilometern die beste Teilnehmerin der Schule.

Auszeichnung der besten Absolventen

Zum Abschluss der Feierstunde wurden die besten Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs ausgezeichnet. Sie erhielten aus den Händen von Nicole Noske-Knöbl jeweils eine kleine Anerkennung für ihre Leistungen. Dies sind Christina Heindl (Durchschnitt 1,59), Maximilian Kölcsey-Rieden (Durchschnitt 1,56), Antonia Bauer (Durchschnitt 1,52), Karin Wagner (Durchschnitt 1,38) und Tobias Schuster (Durchschnitt 1,32). Zu den ersten Gratulanten zählte Rektor Bernd Seuling.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Wertvolles Laiengestühl restauriert: Kirchenfeier in Kirche St. Ägidius in Degerndorf

Wertvolles Laiengestühl restauriert: Kirchenfeier in Kirche St. Ägidius in Degerndorf

Degerndorf / Landkreis Rosenheim – Aufgrund finanzieller Unterstützung durch die Messerschmidt-Stiftung wurde in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege das wertvolle Laiengestühl in der historischen Kirche St. Ägidius Brannenburg (Landkreis Rosenheim) restauriert. Am Mittwoch, 23. Juli, 18 Uhr, wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Zuständig für die Restaurierungsarbeiten in der Kirche St. Ägidius in Degerndorf (Rosenheimer Straße 16, 83098 Brannenburg) war die Künstlerfamilie Perthaler.
Am Mittwoch, 23. Juli, gibt es neben einem Vortag zur Restaurierung auch Musik, Gebet und Segen und anschließend ab ca. 18.40 Uhr einen Stehempfang mit Häppchen.
(Quelle: Mitteilung Katholische Pfarrkirchenstiftung Christkönig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zusammengefasste Geburtenziffer in Bayern 2024 weiter rückläufig

Zusammengefasste Geburtenziffer in Bayern 2024 weiter rückläufig

Fürth / Bayern – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, nimmt im Jahr 2024 im Freistaat neben der Zahl der Lebendgeborenen auch die zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) ab und erreicht einen Wert von 1,39 Kindern je Frau.

Zum Vergleich: Im Zeitraum von 2000 bis 2015 lag die TFR )engl. Total Fertility Rate) in Bayern bei durchschnittlich 1,38 Kindern pro Frau (niedrigster Wert 2006: 1,32; höchster Wert 2015: 1,48) und pendelte sich in den Jahren 2016 bis 2020 bei 1,55 bzw. 1,56 Kindern pro Frau ein. Im Jahr 2021 – dem ersten Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie – erreichte die TFR mit 1,61 Kindern je Frau den höchsten Wert seit 1972.

Die zusammengefasste Geburtenziffer ist ein Maß zur Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens und gibt an, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich in ihrem Leben bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre, wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Kalenderjahr. Sie wird auch totale Fertilitäts-rate oder Gesamtfertilitätsrate (engl. Total Fertility Rate; TFR) genannt.

Die TFR ähnelt im langjährigen Vergleich in fast allen sieben Regierungsbezirken Bayerns dem Niveau von vor zehn Jahren:

  • · Schwaben: 1,48 Kindern je Frau (2014: 1,49)
  • · Niederbayern: 1,46 (2014: 1,44)
  • · Oberpfalz: 1,46 (2014: 1,41)
  •  Unterfranken: 1,39 (2014: 1,42)
  • · Mittelfranken: 1,37 (2014: 1,44)
  • · Oberfranken: 1,35 (2014: 1,38)
  •  Oberbayern: 1,34 (2014: 1,47)

Auf Kreisebene weist auch im Jahr 2024 der Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab mit 1,81 Kindern je Frau (2014: 1,31) bayernweit die höchste zusammengefasste Geburtenziffer auf. Mit jeweils 1,65 Kindern pro Frau folgen die Landkreise Unterallgäu (2014: 1,57), Straubing-Bogen (2014: 1,52) und Amberg-Sulzbach (2014: 1,30). Unter den kreisfreien Städten erzielt Memmingen mit 1,59 Kindern je Frau (2014: 1,55) den höchsten Wert.

Universitätsstädte mit niedrigsten Werten

Die niedrigsten Werte verzeichnen die Universitätsstädte Würzburg mit 0,99 Kindern je Frau (2014: 1,21), Bayreuth mit 1,05 Kindern je Frau (2014: 1,13), Passau mit 1,17 Kindern je Frau (2014: 1,23), Regensburg mit 1,19 Kindern je Frau (2014: 1,30), Bamberg mit 1,20 Kindern je Frau (2014: 1,18) und München mit 1,22 Kindern je Frau (2014: 1,38). Städte mit Universitäten haben zwar eine vergleichsweise junge Bevölkerung mit vielen Frauen im fertilen Alter, bei den meisten dieser Frauen liegt der Fokus aber auf der Ausbildung oder dem Berufseinstieg. Entsprechend fällt die Anzahl der Lebendgeborenen auf eine große Gesamtzahl an Frauen zwischen 15 und 49 Jahren, wodurch die TFR in diesen Städten relativ niedrig ist.

Wird die zusammengefasste Geburtenziffer im Freistaat getrennt für Frauen mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit betrachtet, ergibt sich für das Jahr 2024 folgendes Bild: Bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit betrug die zusammengefasste Geburtenziffer 1,29 Kinder je Frau (2014: 1,40); bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit 1,78 Kinder je Frau (2014: 1,76).
(Quelle: Bayerisches Bundesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, 1975

Münchener Straße, Rosenheim, 1975

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1975. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim. 

Beim Blick von oben deutlich zu erkennen, zu dieser Zeit war die Münchener Straße noch keine Fußgängerzone, sondern eine vielbefahrene Straße.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Juli.

Namenstag haben: Arbogast, Daniel, Daniela, Julia, Laurentius, Lauren, Lorenz, Lars, Lasse, Stilla, Stella

3 bekannte Geburtstagskinder:

 Charlotte Gainsbourg (1971 – ist eine französische Schauspielerin.)

 Isabell Werth (1969 –  ist eine deutsche Dressurreiterin, die seit Barcelona 1992 bis Tokio 2020 sieben Gold- sowie fünf Silber-Medaillen gewinnen konnte, neunfache Weltmeisterin sowie zwanzigfache Europameisterin ist und damit eine der erfolgreichsten Olympioniken sowie erfolgreichste Reiterin der Sportgeschichte ist.)

– Hans Fallada (1893 –  war einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1941: Mit insgesamt 195 Kampfflugzeugen fliegt die deutsche Luftwaffe einen ersten Luftangriff auf Moskau, der sich bis in den Folgetag erstreckt.
  • 2007: Der siebte und letzte Harry-Potter-Band wird auf Englisch veröffentlicht.
  • 2005: Bundespräsident Horst Köhler löst den Deutschen Bundestag auf und setzt Neuwahlen für den 18. September an.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Pfaffing: Brand in Pizzeria

Pfaffing: Brand in Pizzeria

Pfaffing / Landkreis Rosenheim – Brand in einer Pizzeria in Pfaffing (Landkreis Rosenheim) am heutigen frühen Sonntagmorgen (20.7.2025): Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Gegen 4.20 Uhr wurden die umliegenden Feuerwehren alarmiert. Glücklicherweise konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Anwohner des Gebäudes konnten dieses, nach den Angaben der Polizeiinspektion Wasserburg, sicher und unverletzt verlassen. 
Als Brandursache wird derzeit von einem Defekt an der Kühlung ausgegangen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Waldkraiburg

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Waldkraiburg

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn  – Am Samstagabend, (19.7.2025) brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn) ein Feuer aus. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei wurde hierbei niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernahm die Ermittlungen in dieser Sache.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag (19. Juli 2025), gegen 17.45 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd eine Mitteilung über den Alarm eines Rauchmelders aus einer Wohnung in der Graslitzer Straße in Waldkraiburg ein. Die sofort alarmierten regionalen Feuerwehren stellten nach ihrem Eintreffen ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses fest. Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch das Feuer niemand verletzt. Einsatzkräfte evakuierten während der Löscharbeiten aus dem betroffenen Gebäude rund 30 Personen. Diese konnten mittlerweile wieder in das Objekt zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Waldkraiburg. Noch am Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die weiteren Ermittlungen in dieser Sache. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ist nun unter anderem die Brandursache Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen, welche zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch andauern.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Roßackerkapelle und Perlohnerkeller, Rosenheim, 1850

Roßackerkapelle und Perlohnerkeller, Rosenheim, 1850

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1850. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Rossackerkapelle und der Perlohnerkeller in Rosenheim.

Die Rossackerkapelle blickt auf eine lange Geschichte zurück. Eingeweiht wurde sie im Jahr 1730. Heutzutage gilt das kleine Gotteshaus als kunstgeschichtliches Kleinod. Der Pernlohner Keller existierte wohl bereits Ende des 17. Jahrhunderts. 1846 gelangte die Brauerei in den Besitz von Thomas Steinbök. Bald darauf  galt der Pernlohner-Keller als größter Bierkeller der Stadt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)