Auf Parkplatz in Rimsting randaliert und Autos beschädigt

Auf Parkplatz in Rimsting randaliert und Autos beschädigt

Rimsting / Landkreis Rosenheim – Am Montag, 14. Juli,  gegen 00:35 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Prien die telefonisch Mitteilung ein, dass auf dem öffentlichen Parkplatz des Strandbades in Rimsting (Landkreis Rosenheim)  eine oder mehrere Personen randalieren.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der Mitteiler konnte noch einen Täter in Richtung Tennisclub flüchten sehen. Da die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Prien noch anderweitig gebunden war, wurden die ersten Ermittlungen vor Ort von einer Streifenbesatzung der PI Rosenheim übernommen. Dabei konnten auf dem Parkplatz zwei massiv beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden. Zeugen, welche die Tat selbst oder verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Prien unter der Telefon 08051/9057-0 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fischbachau: Stunt mit Tretroller geht schief

Fischbachau: Stunt mit Tretroller geht schief

Rosenheim – Ein Stunt mit einem Tretroller lief am Donnerstagnachmittag (17.7.2025) auf einem Pumptrack in Fischbachau (Landkreis Miesbach) schief: ein 14-jähriger stürzte und verletzte sich schwer.

Bei dem Versuch einen Stunt durchzuführen, stürzte der 14-jährige Jugendliche aus Fischbachau, nach den Angaben der Polizei, alleinbeteiligt. Obwohl er einen Helm und weitere Schützer trug, stützte er so unglücklich auf das Gesicht, dass er mit schweren Verletzungen in ein Münchener Klinikum geflogen werden musste.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Italo-Schlager-Party beim Rosenheimer Sommerfestival: „Moshpit“ als Zeichen bester Laune

Italo-Schlager-Party beim Rosenheimer Sommerfestival: „Moshpit“ als Zeichen bester Laune

Rosenheim – Endlich mal kein Regen – Schon das war Grund für gute Laune beim Tag 5 des Rosenheimer Sommerfestivals. Auf dem Programm stand Italo-Schlager mit Roy Bianco & Die Abbrunzati-Boys. Die Besucher wagten sogar einen „Moshpit“.

Unter „Moshpit“ versteht man in der Konzertszene einen Kreis von Menschen die vor der Bühne wild tanzen und sich dabei auf auch stoßen – als Ausdruck von Energie und Begeisterung. An beiden mangelte es beim Auftritt von Roy Bianco & Die Abbrunzati-Boys im Mangfallpark Süd in Rosenheim am gestrigen Donnerstagabend (17.7.2025) nicht. Da war der „Moshpit“ nicht das einzige Zeichen von bester Laune. Es wurde auch immer wieder mitgetanzt und mitgesungen. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Wer wird Miss Herbstfest 2025?

Wer wird Miss Herbstfest 2025?

Rosenheim – Auch 2025 wird wieder eine Miss Herbstfest gewählt. Die Wahl, organisiert vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, gilt als fester Bestandteil des Volksfests. Gesucht wird eine Repräsentantin, die das Herbstfest sowohl auf der Loretowiese als auch bei offiziellen Anlässen in der Stadt vertritt. Die Finalrunde der Wahl findet am 24. Juli statt.

Im Vorfeld konnten sich interessierte Teilnehmer mit einem kurzen Video online bewerben um das Herbstfest, welches dieses Jahr vom 30. August bis zum 14. September stattfindet, zu vertreten. Anschließend hatten die Bürger die Möglichkeit, über ein öffentliches Online-Voting für ihre Favoritin abzustimmen. Das Voting ist inzwischen abgeschlossen.
Von den ursprünglich fünf Bewerbern wurden die vier mit den meisten Stimmen ins Finale gewählt. Die Finalrunde selbst findet am 24. Juli im Rosenheimer Autohaus Bernegger statt (nicht öffentlich).
Eine Jury entscheidet dort über die Vergabe des Titels. Bewertet werden neben dem äußeren Erscheinungsbild vor allem Ausstrahlung, heimatverbundene Haltung und ein authentisches Auftreten.

Übersicht der Finalkanidaten:

Kanidatin Nummer 1: Eva Bachmaier aus Aschau im Chiemgau
Kanidatin Nummer 2: Melina Kühbandner aus Rosenheim
Kanidatin Nummer 3: Anna-Lena Mayer aus Flintsbach
Kanidatin Nummer 5: Leonie Voit aus Söchtenau
(Quelle: Artikel: Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Unterricht bei über 30 Grad: Was tun gegen Hitze in Klassenzimmern?

Unterricht bei über 30 Grad: Was tun gegen Hitze in Klassenzimmern?

Rosenheim / Bayern – An heißen Sommertagen verwandeln sich viele Klassenzimmer in regelrechte Backöfen. Temperaturen über 30 Grad sind keine Seltenheit. Die Rosenheimer CSU-Stadtratsfraktion fordert darum einen Klimatisierungsvorschlag für Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt. 

Die Hitze ist für Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen belastend, warnt Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) im Gespräch mit der SZ: „Seien Sie mal mit 28 Kindern bei dieser Hitze für vier Schulstunden in einem Klassenraum…“ Zwar könne jede Schule prinzipiell entscheiden, hitzefrei zu geben. Doch gerade für Schulen im ländlichen Raum sei das oft keine Option, weil die Schüler von weit her kommen und dann die Transportmöglichkeit fehlt, wie die Süddeutschen Zeitung am Beispiel einer Grund und Mittelschule in Forchheim berichtet.

Schulen temperatursensibel sanieren

Es brauche also neue Konzepte, da durch den Klimawandel langfristig mit solch hohen Temperaturen zu rechnen sei. „Daran muss sich auch der Schulbau ausrichten“, fordert die BLLV-Präsidentin einer aktuellen Pressemitteilung des BLLV. Bei Neubauten geschehe das teilweise schon, aber auch bestehende Substanz müsse temperatursensibel saniert werden. „Wenn Schulhäuser ausgestattet werden und renoviert werden oder neu gebaut werden, muss bedacht werden, dass es hohe Temperaturen gibt, die dann im Klassenzimmer eben abgefangen werden sollten“, sagt Simone Fleischmann.

Studien belegen, dass bereits ab 26 Grad Celsius die kognitive Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen deutlich abnimmt. Bei 30 Grad und mehr steigen die Fehlzeiten und das Unfallrisiko deutlich. Auch das soziale Miteinander würde leiden, heißt es in einer Pressemitteilung zum Thema des Verbands Bildung und Erziehung Baden Württemberg (VBE).

„Sämtliche Bildungseinrichtungen nicht klimatisiert“

Große Hitze in Kindergärten, Horts, Klassenzimmer und anderen Bildungseinrichtungen ist auch in der Stadt Rosenheim Thema. „Die durch den Klimawandel zunehmende Zahl an Hitzetagen stellt für Kinder, Schüler und deren Betreuer eine große Herausforderung dar, da sämtliche Betreuungseinrichtungen nicht klimatisiert sind“, heißt es in dem Antrag der Rosenheimer CSU-Stadtratsfraktion. Die Stadtverwaltung wird gebeten, dem Stadtrat einen Vorschlag zu unterbreiten, wie in den einzelnen Einrichtungen wirksam mit den zunehmenden Temperaturen umgegangen werden kann: „Insbesondere wünschen wir uns Auskunft darüber, wie andere Kommunen dieser Herausforderung begegnen“.  Zudem sei sicherzustellen, dass bei künftigen städtischen Baumaßnahmen von Anfang an der Klimatisierungsaspekt berücksichtigt wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: re)

Volksmusik in Bas Aibling mit den 4 Hinterberger Musikanten

Volksmusik in Bas Aibling mit den 4 Hinterberger Musikanten

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 24. Juli, von 19 bis 21:30 Uhr sind die 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal wieder zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses.

Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilunge AIB-KUR GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: Die 4 Hinterberger Musikanten Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)

Stadt Rosenheim kauft neues Verwaltungsgebäude

Stadt Rosenheim kauft neues Verwaltungsgebäude

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat das Bürogebäude in der Rathausstraße 15 gekauft. Damit soll der Verwaltungsstandort erweitert und zentralisiert werden.

„Unsere Aufgaben werden immer mehr und komplexer. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir top ausgestattete Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und positionieren uns auch als moderner Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt. Und auch die Bürgerinnen und Bürger werden von den gebündelten Kompetenzen in unmittelbarer Nähe zum Rathaus profitieren“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. „Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ausdrücklich bei meinen Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates bedanken, die diesen wegweisenden Schritt mit großer Mehrheit unterstützt haben.“

Fassade aus Holz geplant

Das Gebäude wird im Bestand mit überwiegend regionalen Baustoffen nachhaltig saniert. Unter anderem bleibt der Stahlbetonkern bestehen und es erhält eine Fassade aus Holz. !Durch den Bestandserhalt werden Energie und Ressourcen gespart und keine neuen Flächen versiegelt und es wird an das klimafreundliche Fernwärme- und Fernkältenetz angeschlossen“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung. Das Konzept sieht außerdem mehr Sozialräume für die Mitarbeiter und mehr Infostellen für Besucher vor. Zusätzlich steht die Barrierefreiheit im Fokus und auch ein Sicherheitskonzept wird baulich integriert.
„Das neue Verwaltungsgebäude befindet sich direkt neben unserem Rathaus. Unsere Stadtverwaltung zeichnet sich dann durch eine zentrale Erreichbarkeit aus: Kurze Wege, übersichtlich und besucherfreundlich. Hier entsteht eines der nachhaltigsten und modernsten Bürogebäude Rosenheims. Und mit der Holzfassade bleiben wir dem traditionsreichen Holzstandort Rosenheim treu“, freut sich März.

Die Stadt Rosenheim bezieht die Räumlichkeiten vom Erdgeschoß bis in den dritten Stock. Zusätzlich entsteht für die Sparkassenstiftungen ein viertes Obergeschoß, das sich im Besitz der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling befindet. Stadt und Sparkasse bilden eine Eigentumsgemeinschaft.
Die Sanierung des Gebäudes beginnt noch vor den Sommerferien, Mitte 2027 soll es bezugsfertig sein.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Visualisierung Stadt Rosenheim)

 

Freude und Genuss: Grenzüberschreitendes Euregio-Projekt

Freude und Genuss: Grenzüberschreitendes Euregio-Projekt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Unter dem Titel „Freude und Genuss“ setzt der Kneippverein Aschau im Chiemgau gemeinsam mit dem Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Kirchberg ein grenzüberschreitendes Euregio-Projekt um.

Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Interreg-Programms Bayern–Österreich. Ziel ist es, die Themen Natur, Gesundheit, Kneipp und Tourismus zu einem ganzheitlichen und attraktiven Erlebnisangebot zu verbinden. Die Federführung des Projekts liegt beim Vorsitzenden des Kneippvereins Aschau im Chiemgau, Dr. Dr. Klaus Piwernetz und seinem Vorstandsteam.
Im Zentrum steht dabei die Idee, Bürger und Gäste über das Motto „Freude und Genuss“ auf Erlebnispfaden von den sechs Kneippanlagen in Aschau im Chiemgau durch die malerische Umgebung zu führen – mit inspirierenden Naturerlebnissen und ausgewählten gastronomischen Angeboten. Weitere Informationen gibt es bei den nächsten „Stammkneip(p)en“ am 25. Juli und 22. August sowie auf der Website: www.kneippverein-aschau.de.

Aschau hoch zwei: Begegnung über Grenzen hinweg

Im Juli kam es zu einem Austausch: Delegationen aus Aschau im Chiemgau und Aschau im Brixental trafen sich im Zentrum der Kitzbüheler Alpen zu einem ersten Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Der Erste Bürgermeister Simon Frank und Tourismus Chef Herbert Reiter begleiteten den Vorstand und Mitglieder des Kneippvereins Aschau im Chiemgau bei diesem Treffen im Tiroler Brixental. Im Rahmen der Begegnung wurde das Kneipp-Konzept aus Aschau im Chiemgau mit seinen sechs Anlagen vorgestellt – ein gelungenes Beispiel regionaler Gesundheitsförderung. Im Gegenzug zeigten sich alle Teilnehmenden beeindruckt von der einzigartigen Kneippanlagen-Landschaft in Aschau im Brixental. Besuche in der Oberlandhütte sowie am Ruetzenhof in Kirchberg rundeten das Treffen stimmungsvoll ab und spiegelten die Philosophie des Aschauer Tourismuskonzepts „Zamhocka“ wider. Der erste Austausch machte deutlich: Es gibt viele Gemeinsamkeiten und wertvolle Anknüpfungspunkte. Die dabei gewonnenen Impulse sollen nun weiterentwickelt und vertieft werden.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild:re)

Mitmachspaß im Müllner Peter Museum Sachrang

Mitmachspaß im Müllner Peter Museum Sachrang

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Große Kinderaugen gab es, als die Vorschulkinder des Kindergartens St. Marien Aschau das Müllner Peter Museum in Sachrang besuchten.

Der Geschichte des Müllner Peter und dem Leben hier früher im Priental lauschten die Kinder ebenso aufmerksam, wie der Geschichte des Spielens in Bezug auf die Sonderausstellung im Museum „ Spui ma zam“: von römischen Spielzeug, zu geschnitzten Holztieren aus dem Tal, von Puppenküchen zum Spielzeug der Familie von Cramer Klett, dann waren sie nicht mehr zu halten.
Alte Brettspiele wurden probiert, im Kasperltheater wurde ein Stück mit einem Krokodil und mindestens zwei Zauberen improvisiert, verkleidete Prinzesinnen und Jaga sind dazu gekommen. Abschließend Spielen mit altem Blechspielzeug, Drehkreisel, Puppenküche und dann noch ein Eis im Garten des alten Schulhauses im Bergsteigerdorf Sachrang – ein gelungener, Nachmittag.

Ein Ferientipp: das Müllner Peter Museum im Bergsteigerdorf Sachrang hat Freitag, Samstag und Sonntag und feiertags bis Ende Oktober von 14 17 Uhr geöffnet und der Museumsverein freut sich auf weitere Kindergartengruppen und Schulklassenbesuche auf Anfrage. Weitere Infos und das kostenlose Faltblatt gibt es bei der Tourist Info Sachrang, Tel. 08057/909737 bzw. unter www.muellner-peter-museum.de
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau & Beitragsbild: re)

Ehrenamtlich trauernden Kindern helfen

Ehrenamtlich trauernden Kindern helfen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, benötigen besonders einfühlsame Begleitung. Mit der Einweihung des neuen Johanniter-Zentrums Oberbayern Südost wollen die Johanniter die Angebote ihres Trauerzentrums Lacrima in der Region ausbauen und suchen für neue Kinder- und Jugendtrauergruppen Ehrenamtliche, die sich für die verantwortungsvolle und gleichzeitig sehr sinnstiftende Aufgabe ausbilden lassen wollen.

Die Qualifizierung umfasst mehrere Schulungsmodule, die im Oktober und November an drei Wochenenden angeboten werden.
Das Lacrima-Angebot der Johanniter richtet sich an Kinder und Jugendliche, die ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder eine ihnen nahestehende Bezugsperson durch Tod verloren haben. In den kostenfreien Gruppentreffen lernen sie, mit ihrer Trauer umzugehen und diese aktiv zu verarbeiten. Geschulte Ehrenamtliche stehen ihnen und ihren Familien über einen längeren Zeitraum hinweg zur Seite – oft über mehrere Jahre.

„Kinder und Jugendliche benötigen einen geschützten Rahmen, in dem sie ihre Trauer ausdrücken dürfen“, betont Bettina Wimmer, die Lacrima-Leiterin der Johanniter im südöstlichen Oberbayern. „Viele wollen ihre eigenen Gefühle nicht zeigen, um die verbleibenden Angehörigen nicht zusätzlich zu belasten. Bei uns erhalten sie Zeit, Raum und fachliche Begleitung, um ihren Verlust in ihre Lebensgeschichte integrieren zu können. So wird unbehandelter Trauer vorgebeugt, die gesundheitliche Folgen haben könnte.“
(Quelle: Pressemitteilung Johanniter – Beitragsbild: Copyright Birte Zellentin)

 

Lacrima wurde im Jahr 2002 gegründet und ist seit 2007 fester Bestandteil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mittlerweile ist das Angebot an zahlreichen Orten in Deutschland vertreten. Die Teilnahme für Kinder und Familien ist kostenlos – die Finanzierung erfolgt vollständig durch Spenden und die Unterstützung von Fördermitgliedern.

 

Wer sich für das Ehrenamt oder die in Wasserburg stattfindende Ausbildung interessiert, kann sich direkt bei Bettina Wimmer melden: telefonisch unter 0174 2146189 oder per E-Mail an bettina.wimmer@johanniter.de.

 

Weitere Informationen zum Angebot sowie zur Möglichkeit, sich ehrenamtlich oder durch eine Spende zu engagieren, gibt es unter www.johanniter-lacrima.de.

Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn: Erste Bewohner eingezogen oder nicht?

Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn: Erste Bewohner eingezogen oder nicht?

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Sind in der neuen Sammelunterkunft am Eckfeld in Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) bereits die ersten Flüchtlinge eingezogen oder nicht? Die Frage sorgt für Wirbel. 

Update 14.44 Uhr: Die Flüchtlingsunterkunft hat am heutigen Freitag (18.7.2025) ihren Betrieb aufgenommen (hier geht es zum Artikel)

Die Gemeinde Rott am Inn informierte die Öffentlichkeit am vergangenen Dienstag (15.7.2025) auf ihrer Webseite darüber, dass die Sammelunterkunft am Eckfeld 10 voraussichtliche mit einer geringen Personenzahl kurzfristig belegt wird. Dies könne gegebenenfalls bereits am Mittwoch, 16. Juli. soweit sein (wir berichteten). Als dann noch in der Nähe der Einrichtung auch noch Reisebusse gesichtet wurden (siehe OVB-Artikel)  war die Verwirrung bei vielen Bürgern der Gemeinde und auch den Medien groß. Sind sie nun da oder nicht?
Das Landratsamt Rosenheim bestätigt auf Anfrage, dass dem Landkreis am Mittwoch, 16. Juli, ein Bus mit Flüchtlingen zugewiesen wurde. Sie seien aber nicht in Rott am Inn, sondern alle in der Sporthalle in Raubling untergebracht worden.
Weiter heißt es: „Die Unterkunft in Rott wird erst belegt, wenn die Ergebnisse des zweiten Gutachtens zum Quecksilber vom Auftraggeber, der Regierung von Oberbayern, dem Bürgermeister Daniel Wendrock vorgelegt wurden“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Erfolgreicher „Social Day“ in Kolbermoor

Erfolgreicher „Social Day“ in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Die Mitarbeiter der Firma Hexagon Manufacturing Intelligence GmbH in Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) haben für einen Tag den Arbeitsplatz gegen Farbrollen und Werkzeug getauscht. Organisiert wurde der „Social Day“ von der Ehrenamtskoordination des Landkreises. Tatkräftig unterstützt wurde dabei der Verein FOKUS-Familiennetzwerk aus Bad Aibling.

Ehrenamtskoordinatorin Giulia Giardina erklärt: „Ein Social Day ist eine tolle Möglichkeit für Unternehmen, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und damit gleichzeitig das Miteinander im Team zu stärken. Für den erfolgreichen Auftakt möchte ich mich herzlich beim FOKUS-Familiennetzwerk in Bad Aibling und dem engagierten Team von Hexagon Kolbermoor bedanken“.

Insgesamt 16 Mitarbeiter haben im Rahmen des Events mit angepackt und etliche Renovierungsarbeiten in der Kindertageseinrichtung abgeschlossen. Möbel wurden umgestellt, Räume frisch gestrichen und eine kindgerechte Magnetwand im Eingangsbereich installiert. Dank des Engagements sind die Gruppenräume nun klarer strukturiert und sorgen für eine ruhige Atmosphäre, von der Kinder und Kita-Mitarbeitende profitieren. Auch der größte Teil der Materialkosten wurde von der Firma Hexagon durch eine Spende getragen. Astrid Schäffler, Geschäftsführerin von FOKUS Familiennetzwerk, ist begeistert: „Es war so toll, die engagierten Mitarbeiter von Hexagon zu sehen! Sie haben bei uns an einem Tag mehr umgesetzt und erreicht, wofür unsere Mitarbeiter sonst mehreren Monate gebraucht hätten.“

„Tollen Team-Tag bei sehr hitzigen Temperaturen gut gemeistert“

Auch Melanie Spindler von Hexagon in Kolbermoor zieht eine positive Bilanz: „Wir denken, es ist wichtig, als Firma den sozialen Aspekt mit einzubringen und an diesem Tag gemeinnützige Vereine und Organisationen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen und engagieren, zu unterstützen. Gerade in der Arbeit mit Kindern ist dieser Einsatz so wichtig, damit auch die Kleinsten einen guten Start haben. Wir haben einen tollen Team-Tag bei sehr hitzigen Temperaturen gut gemeistert und alle uns übertragenen Aufgaben erledigt“. Das Team plant jedes Jahr einen Social Day in der Region.
Giulia Giardina erklärt: „Ich freue mich darauf, die Umsetzung von weiteren Social Days in der Region zu begleiten. Als Ehrenamtskoordinatorin unterstütze ich Firmen dabei, ein passendes Projekt in unserer Region zu finden!“
Die Ehrenamtskoordination wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen des Modellprojektes „Zentrum für lokales Freiwilligenmanagement im Landkreis Rosenheim“ gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: FOKUS-Familiennetzwerk e. V.)