Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Juli.

Namenstag haben: Anne Marie, Bernhard, Bonaventura, Ceslaus, Egon, Gumbert, Rudolf, Waldemar

3 bekannte Geburtstagskinder:

Forest Whitaker (1961 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Oscar-Preisträger, Produzent und Regisseur.)

Achim Mentzel (1946 –  war ein insbesondere in Ostdeutschland populärer deutscher Musiker, Sänger und Entertainer, der auch als „singende Spreewaldgurke“ bekannt war.)

Alexander Frei (1979 – ist ein ehemaliger Schweizer Fußballspieler, der mit 42 Toren der Rekordschütze der Schweizer Nationalmannschaft ist.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1999: China erklärt, dass es über die notwendige Technik zum Bau einer Neutronenbombe verfügt.
  • 1913: Der erste fahrplanmäßige Zug durchfährt den rund 15 Kilometer langen Lötschbergtunnel, der die Stadt Bern mit der Simplon-Bahn und Italien verbindet.
  • 1997: Vor seinem Haus in Miami Beach wird der italienische Modedesigner Gianni Versace vom gesuchten Serienmörder Andrew Phillip Cunanan erschossen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Segelschiff beschädigt Steg auf Fraueninsel massiv

Segelschiff beschädigt Steg auf Fraueninsel massiv

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Am Sonntagabend (13.7.2025) gegen 19:45 Uhr, stieß ein Segelschiff ohne gesetzte Segel gegen den Holzsteg auf der Südseite der Fraueninsel beim Kloster. Der Steg wurde dabei massiv beschädigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Das Segelschiff entfernte sich anschließen ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle in Richtung Bernau. Ein Zeuge konnten den Vorfall beobachten und informierte die Polizei. Aufgrund der bekannten Bootsnummer konnte der Halter sowie der Bootsstandort im Hafen Übersee festgestellt werden.
Die Überprüfung vor Ort ergab ein beschädigtes Segelboot, welches mit dem Unfall auf der Fraueninsel in Zusammenhang stehen dürfte. Der Halter war nicht mehr vor Ort, meldete sich aber gegen 22:20 Uhr telefonisch bei der Polizei und teilte dabei mit, dass er am Unfall beteiligt gewesen wäre. Die Wasserschutzpolizei der Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen zu möglichen Verstößen nach der Schifffahrtsverordnung aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Familienparty mit „DIKKA“ am Rosenheimer Sommerfestivalgelände war ein voller Erfolg

Familienparty mit „DIKKA“ am Rosenheimer Sommerfestivalgelände war ein voller Erfolg

Rosenheim – Beste Unterhaltung für Klein und Groß bot das Familienkonzert am Sonntagnachmittag (13.7.2025) im Mangfallpark. Kinderstar „DIKKA“, das rappende Nashorn, brachte gemeinsam mit seinen Freunden die Rosenheimer Sommerfestival-Bühne zum Beben. Rund 3.000 begeisterte B ließen sich vom Mix aus Hip-Hop-Beats, witzigen Texten und guter Laune anstecken.

Mit Songs, die ins Ohr gehen und Reimen, die auch bei Erwachsenen ein Schmunzeln hervorrufen, sorgte „DIKKA“ für eine ausgelassene Stimmung auf dem gesamten Festivalgelände. Kinder tanzten, sangen lautstark mit und feierten ausgelassen – begleitet von einer energiegeladenen Bühnenshow, die vor Farben, Bewegung und Spaß nur so sprühte.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild. Copyright Stephan Franz)

Zwischen Unterricht und Hollywood: Jan Eric Hauber und seine Filmrequisitensammlung

Zwischen Unterricht und Hollywood: Jan Eric Hauber und seine Filmrequisitensammlung

Rosenheim – Der gebürtige Nürnberger Jan Eric Hauber sammelt seit über zwei Jahrzehnten Requisiten aus Film- und Fernsehproduktionen. Was mit einem Saxophon aus der Serie „Magnum“ begann, ist heute eine beeindruckende Sammlung. Einige der Exponate sind aktuell in der „Titanic“ Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim zu sehen.

Der 59 jährige ist Gymnasiallehrer und Sammler von Filmrequisiten. Seine ersten Stücke ergatterte er über eBay. Seither wuchs seine Sammlung stetig und umfasst heute rund 1000 Exponate aus verschiedenen Bereichen, von der Vorproduktion über die Produktion bis zur Nachproduktion von Filmen.
Besonders bekannt ist Hauber für seine umfangreiche Sammlung rund um die Serie Magnum, die in Deutschland große Popularität genießt. Neben kleineren Requisiten besitzt er auch drei originale Nummernschilder des berühmten Ferrari aus der Serie sowie einen VW-Bus mit der „Island Hoppers“-Lackierung, der vor der Verschrottung gerettet wurde.

Filmklappe Copyright Jan - Eric Hauber

(Eine Filmklappe aus Herr der Ringe die zwei Türme, aus der Sammlung von Jan Eric Hauber Copyright Jan Eric Hauber)

Seine Exponate in der Ausstellung „Titanic – Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos“ im Lokschuppen Rosenheim

Aktuell beteiligt sich Jan Eric Hauber mit Leihgaben an der Ausstellung „Titanic“ im Lokschuppen Rosenheim, die man noch bis zum 6. Januar 2026 besuchen kann. Hauber stellt dort unter anderem Originalrequisiten aus dem Film Titanic, wie Kostüme und Accessoires, aus. Auf den Bildern unten zu sehen.

Fehlendes Filmarchiv in Bayern

Jan Eric setzt sich auch dafür ein, dass es in Bayern ein eigenes Filmarchiv oder Filmmuseum gibt. Obwohl in Bayern viele bekannte Filme und Serien gedreht werden und die Filmbranche hier ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, gibt es bisher keine feste Einrichtung, die
Requisiten, Kostüme oder andere Erinnerungsstücke aus der Filmwelt sammelt, bewahrt und für die Öffentlichkeit ausstellt sagt er.
In anderen Städten wie Frankfurt, Düsseldorf oder Berlin gäbe es solche Museen oder Archive schon lange. Dort können Besucher sehen, wie Filme entstehen und was hinter den Kulissen geschieht.
(Artikel: Pauline Obermaier / Beitragsbild, Fotos: Copyright Jan – Eric Hauber) 

Waldorfschule weiht neue Mehrzweckhalle feierlich ein

Waldorfschule weiht neue Mehrzweckhalle feierlich ein

Rosenheim – Viele Jahre mussten die Schüler der Freien Waldorfschule Rosenheim für Sportunterricht, Theateraufführungen und Feste teils weite Wegstrecken auf sich nehmen. Doch damit ist jetzt Schluss – dank eigener Mehrweckhalle. Die Freude bei der Einweihungsfeier am vergangenen Freitag (11. 7. 2025) war bei Schülern, Eltern und Lehrer dementsprechend groß. 

Einweihung Mehrzweckhalle der Freien Waldorfschule Rosenheim im Juli 2025. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer. Blick in Halle mit den Gästen

Die neue Mehrzweckhalle lässt sich nicht nur sportlich nutzten. Die Einweihungsfeier fand selbstverständlich auch dort statt. Fotos. Josefa Staudhammer

Eröffnet wurde die Freie Waldorfschule im Jahr 1999. Erste provisorische Räumlichkeiten fand sie mit Unterstützung der Stadt Rosenheim in der Sedanstraße. 2004 zog die Schule dann in ein ehemaliges Möbelhaus in der Mangfallstraße 53 um. Mit den dort im Sinne der Waldorfpädagogik umgestalteten und ausgebauten Räumlichkeiten war die Schulgemeinschaft auch von Anfang an sehr zufrieden. Aber es gab ein großes Problem: es gab keine Sporthalle. Deshalb mussten Schüler und Lehrer für Sportunterricht, Theateraufführungen und Feste auf andere Hallen und Säle ausweichen. „Wir waren in den vergangenen 20 Jahren in allen Rosenheimer Sporthallen zu Gast“, erinnerte sich Susanne Zeisig, Vorsitzende des Fördervereins „Freie Waldorfschule Rosenheim“. 

Einweihung der Mehrzweckhalle der Freien Waldorfschule Rosenheim. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer - Akrobiatik-Aufführung der Schüler

Akrobatische Showeinlage der 5. und 6. Klasse der Freien Waldorfschule Rosenheim.

Diese Zeiten liegen nun hinter der Schulgemeinschaft, dank eigener Mehrweckhalle Der Weg dorthin war aber alles andere als einfach, wie Susanne Zeisig, Tobias Tomczyk und Johannes Merk als „Bauherren“ bei der Einweihungsfeier erzählten, stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft, die sich in dieses ehrgeizige Projekt eingebracht hat.
Im Jahr 2019 wurden mit dem Kauf eines Nachbarsgrundstück die ersten Voraussetzungen für den Bau geschaffen. Am 26. April 2024 folgte die Grundsteinlegung. Dank Holzbauweise schritt der Bau schnell voran. Richtfest konnte bereits zweieinhalb Monate später gefeiert werden.
Zusammen mit der Mehrzweckhalle standen  Umbaumaßnahmen am Stammhaus und dem Nebengebäude an. „Die Finanzen waren ein wichtiges Thema bei den Planungen“, so Tobias Tomczyk. Zinswende, steigende Rohstoffpreise, Inflation stellten die Schulgemeinschaft vor eine enorme Herausforderung. Die Enttäuschung war darum dementsprechend groß, als 2020 ein Förderantrag bei der Regierung abgelehnt wurde „Es gab viele schlaflose Nächte“, erinnerten sich die Bauherren. 2023 wurde auf Initiative des ehemaligen Rosenheimer Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner ein zweiter Anlauf gewagt. Diesmal mit Erfolg, Die Schule konnte sich über Fördermittel in Höhe von 1,863 Millionen Euro freuen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahme inklusive der Umbaumaßnahmen auf rund 9 Millionen Euro.

Einweihung der Mehrzweckhalle der Freien Waldorfschule Rosenheim. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer - Foto Oberstufen-Orchester

Das Oberstufen-Orchester eröffnete mit „Te deum“ von Marc Antoine Charpentier die Feierstunde.

„Man merkt, wie viel Arbeit und wie viel Stolz in diesem Projekt stecken“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreeas März. Monika Wachsmuth vom Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Bayern sieht in der neuen Halle viel mehr als ein Gebäude: „Es ist ein Ort körperlicher Fitness, Kreativität, sozialen Miteinanders und wahrhafter Begegnung.“

Einweihung Mehrzweckhalle der Freien Waldorfschule Rosenheim im Juli 2025. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Johannes Merk, Susanne Zeisig und Tobias Tomczyk sprachen als „Bauherren“ (von links) für die gesamte Schulgemeinschaft. 

Gestaltet wurde die Eröffnungsfeier für die neue Mehrzweckhalle von Schülern und Lehrern der Freien Waldorfschule. Neben der Musik durften da auch sportliche Einlagen, wie Boden-Akrobatik und Tuchakrobatik nicht fehlen.

Für die Freie Waldorfschule Rosenheim ist „nach dem Bau, vor dem Bau“, wie Susanne Zeisig informierte. Auf dem Gelände, dass die Schule für den Bau der Mehrzweckhalle erworben hat, befindet sich aktuell noch eine kleinere Bestandshalle. Diese soll zukünftig mit Werk- und Kunsträumen ausgestattet werden. Ein weiterer Wunsch für die Zukunft ist es, den Waldorfkindergarten ebenfalls direkt auf dem eigenen Grundstück anzusiedeln.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Familienführung in Prien „See-Insel-Königs G´schicht´n“

Familienführung in Prien „See-Insel-Königs G´schicht´n“

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 25. Juli wird die Führung „See-Insel-Königs G´schicht´n“ speziell für Familien mit Kindern angeboten. Dabei können die Mädchen und Buben die Namen der Dampfer der Chiemsee-Schifffahrt lesen und erfahren anschließend von der Ortsführerin Helga Schömmer, warum die großen Schiffe so heißen.

Mit etwas Glück schauen die Kinder und ihre Begleitpersonen in der Werft der Ludwig Feßler KG rein und steigen kurz in die Lok der Chiemsee-Bahn ein. Außerdem werden natürlich auch Geschichten über den „Kini“ erzählt. Treffpunkt zu der einstündigen Familienführung „See-Insel-Königs G´schicht´n“ ist um 10.30 Uhr am Gleisende der Chiemsee-Bahn in Prien/Stock Hafen. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich. Erwachsene bezahlen jeweils 7 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 6 Euro und Kinder (6 bis 15 Jahre) 3 Euro. Weiterer Termin ist am Freitag, 22. August.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Falls die „Bockerl-Bahn“ gerade nicht zwischen Ortskern und Hafen unterwegs ist, können die Teilnehmer der Familienführung „See-Insel-Königs G´schicht´n“ am Gleisende der Chiemsee-Bahn in die Lok einsteigen. Copyright Markt Prien a. Chiemsee – Tanja Ghirardini)

Kulturstrand Rosenheim: Kostenloses Musikprogramm am Innspitz

Kulturstrand Rosenheim: Kostenloses Musikprogramm am Innspitz

Rosenheim – In den Sommerwochen verwandelt sich der Rosenheimer Innspitz vom 31. Juli bis zum 23. August in einen Ort für Musik und Austausch. Der Kulturstrand bringt ein kostenloses Open-Air-Programm auf die Bühne und lädt die Besucher dazu ein, Konzerte in entspannter Umgebung am Wasser zu erleben. Unter dem Motto „Inn trifft Mangfall, Kultur trifft Herzen“.

An den Veranstaltungstagen bietet der Kulturstrand ein musikalisches Programm. Auftreten werden sowohl bekannte Künstler als auch Nachwuchsbands.

Beginn ist jeweils um 17 Uhr, die Konzerte finden von 18 bis 21 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Änderungen im Programm sind möglich und werden über den Instagram-Kanal des Kulturstrands bekannt gegeben. Bei ungünstiger Witterung erfolgt eine Information über eventuelle Absagen bis 10 Uhr am Veranstaltungstag über den Instagramkanal.
Ergänzend zum Konzertprogramm sind in diesem Jahr erstmals auch Workshops geplant. Die genauen Termine und Inhalte werden noch bekannt gegeben. Ein Foodtruck bietet Getränke und Speisen an.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Archiev Innpus.me)  

Gillitzerblock, Rosenheim, 1941

Gillitzerblock, Rosenheim, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Gillitzerblock in Rosenheim. 

Erbaut wurde der Rosenheimer Gillitzerblock zwischen 1894 bis 1897 von dem Münchener Unternehmer Thomas Gillitzer. Der für seine Zeit enorm modern gestaltete Gebäudekomplex im Herzen der Rosenheimer Innenstadt prägte das Stadtbild maßgeblich. Seit damals hat sich einiges verändert. Keines der Gebäude ist mehr im Originalzustand erhalten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Farbenfroher CSD in Traunstein

Farbenfroher CSD in Traunstein

Traunstein – Am vergangenen Samstag (12. Juli) führte ein bunter Demonstrationszug durch Traunstein. Queer Traunstein e.V. hatte unter dem diesjährigen Motto „Nie wieder still – gleiche Rechte für Alle“ zur sechsten Auflage des Christopher Street Day (CSD) geladen.

Die Teilnehmer marschierten dabei mit Fahnen und Bannern durch die Innenstadt, um anschließend rund um das Café Festung den Tag mit einem bunten Rahmenprogramm ausklingen zu lassen. Sowohl die Veranstalter wie auch die Polizei zeigten sich am Ende zufrieden, wichen jedoch bei der Angabe der Teilnehmerzahlen deutlich voneinander ab. Polizeieinsatzleiter Dominic Weber berichtete von „gezählten 250 Demonstranten“ und Fiona Sampson, Hauptorganisatorin, betonte „unsere Zählungen ergaben deutlich mehr als 350 Teilnehmende“.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Copyright Hubert Hobmaier)

MINT-Regionalforum: TH Rosenheim setzt Impulse für Bildung und Fachkräfte

MINT-Regionalforum: TH Rosenheim setzt Impulse für Bildung und Fachkräfte

Rosenheim /  Landkreis – Die Technische Hochschule Rosenheim hat jüngst ihren Campus zum Treffpunkt für junge MINT-Talente aus Südbayern gemacht. Rund 170 Schüler sowie rund 20 Lehrkräfte und elf Unternehmen nahmen am MINT-EC-Regionalforum teil, das die Hochschule gemeinsam mit dem Nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC veranstaltete.

Spannende Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Bereiche gab es für die knapp 170 Schülerinnen und Schüler bei den Workshops. Foto: Julia Hinterseer

Spannende Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Bereiche gab es für die knapp 170 Schülerinnen und Schüler bei den Workshops. Foto: Julia Hinterseer

Die TH Rosenheim bot den Jugendlichen ab der 10. Klasse praxisnahe Einblicke in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auf dem Programm standen Workshops, Laborführungen, Mitmachstationen sowie Fachvorträge, die Studien- und Berufsperspektiven im MINT-Bereich aufzeigten. Zwei Impulsvorträge mit den Titeln „Mythen, Müll & Missverständnisse: Plastik auf dem Prüfstand“ sowie „My story, my passion for science“ rundeten den Vormittag ab.

KI im Unterricht: Fortbildung für Lehrkräfte

Für Lehrkräfte gab es parallel dazu Fortbildungsangebote zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Unter dem Titel „New School – Smart Starten mit KI“ diskutierten sie, welche Chancen und Herausforderungen KI für das Lernen und Lehren mit sich bringt.
Etwa zwei Drittel der teilnehmenden Jugendlichen kamen von Schulen des Excellence-Netzwerks MINT-EC, viele aus Rosenheim und der umliegenden Region. Weitere Teilnehmende stammten von Fach- und Berufsoberschulen sowie Wirtschaftsschulen aus der Umgebung, wie etwa Layla Hadizic. Sie ist Schülerin der privaten Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer und nahm am Workshop zu Kunststofffolien teil. Sie ist begeistert: „Ich wollte beruflich eigentlich in eine total andere Richtung aber das Programm heute hat mich sehr überzeugt und gefesselt.“ Ihre Mitschülerin Maja Gschwender gefiel besonders der aktive Mitmachteil. „Wir wurden sofort mit einbezogen und durften selbst Folien herstellen“, so die Schülerin.

Bei der Eröffnung des MINT-EC Regionalforums: (von links) Prof. Dr.-Ing. Nicole Strübbe (Hochschulprofessorin und Initiatorin des MINTnetz18+), Steffi Panhans (Netzwerkkoordination MINTnetz18+), Alexandra Polster (Referentin Bayern, MINT-EC e.V.) und Hochschulpräsident Professor  Heinrich Köster. 

Engagement der TH Rosenheim für junge Talente

Die TH Rosenheim setzt sich in zahlreichen Projekten und Kooperationen aktiv für die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Technik und Informatik ein. Mit vielfältigen Angeboten wie der Kinderuni, Schülerlaboren, Workshops und dem MINTnetz18+ begeistert sie bereits früh für naturwissenschaftlich-technische Themen und unterstützt junge Talente auf ihrem Bildungsweg.
„Wir möchten Schülern zeigen, wie spannend und vielfältig die Welt der MINT-Fächer ist – und dass sie bei uns an der Hochschule genau die richtigen Voraussetzungen finden, um ihre Talente weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wollen wir Lehrkräfte dabei unterstützen, neue Impulse für einen zukunftsorientierten Unterricht mitzunehmen,“ sagte Prof. Dr.-Ing. Nicole Strübbe, Professorin an der TH Rosenheim, Initiatorin des MINTnetz18+ und ab Oktober Vizepräsidentin der Hochschule.
Auch Steffi Panhans, Netzwerkkoordinatorin von MINTnetz18+, zeigte sich begeistert vom großen Interesse: „Es ist schön zu sehen, wie viele junge Menschen und Lehrkräfte wir hier zusammenbringen konnten. Solche Veranstaltungen sind enorm wichtig, um Lust auf Technik und Wissenschaft zu machen und langfristig auch den Fachkräftebedarf in unserer Region zu sichern.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Julia Hinterseer)

Mehrere gestürzte Fahrradfahrer in Rottach-Egern

Mehrere gestürzte Fahrradfahrer in Rottach-Egern

Rottach-Egern / Landkreis Miesbach – In Rottach-Egern (Landkreis Miesbach) kam es am Wochenende (13.7.2025) zu mehreren Fahrradstürzen. Die Betroffenen erlitten teils schwere Verletzungen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag, den 12.07.25, gegen 09:00 Uhr, fuhr eine 10köpfige Gruppe mit ihren Rennrädern auf der Valepper Straße in Rottach-Egern in Richtung Tegernsee. An einer Abzweigung kam es zum Missverständnis zwischen einigen Mitgliedern der Gruppe bezüglich der weiteren Fahrtroute. Hierbei kam es zur Berührung der Räder einer 32jährigen Stuttgarterin und eines 36jährigen Sauerlachers, wodurch beide stürzten. Der Mann aus Sauerlach erlitt ein schwerere Schulterverletzung. Die 32Jährige wurde leicht verletzt. Beide kamen zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Rennradfahrerin stürzte auf nassen Untergrund

Kurz darauf, gegen 09:40 Uhr, fuhr eine 23jährige Rennradfahrerin auf der Valepper Straße im Bereich Suttensee talwärts in Richtung Tegernsee. Hierbei erreichte sie eine derart hohe Geschwindigkeit, dass es für sie nicht mehr rechtzeitig möglich war zu bremsen, als ihr in einer Rechtskurve ein 34jähriger Tölzer mit seinem Pkw entgegenkam. Auf nassem Untergrund rutschte die Münchnerin gegen dessen bereits stehenden Pkw. Sie wurde leicht verletzt von der Bergwacht Rottach-Egern ins Tal befördert.

Beim Bremsen Kontrolle über Fahrrad verloren

Am Sonntag, den 13.07.25, gegen 13 Uhr, fuhr eine 65-jährige Frau aus Rottach-Egern mit ihrem Pedelec auf der Glaslstraße im Rottacher Ortsteil Oberach. Bei einem Bremsvorgang verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte ohne jede Fremdeinwirkung zu Boden. Sie erlitt neben kleinen Abschürfungen und Prellungen auch eine Kopfplatzwunde und wurde durch einen Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Betragsbild: Symbolfoto re)

Prien radelt Rekordbeteiligung beim Stadtradeln

Prien radelt Rekordbeteiligung beim Stadtradeln

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Tag im Zeichen des Fahrrads in Prien am Chiemsee: Erst wurden am Vormittag die Sieger des „Priener Stadtradelns“ geehrt. Danach folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema“ Fahrradstraßen – eine Chance für Prien!“:

Das Priener Stadtradeln“ endete in diesem Jahr mit einer starken Beteiligung und beeindruckenden Zahlen endete: Über 72.000 Kilometer wurden von 27 aktiven Teams erradelt – ein neuer Rekord, mit einem Plus von 48.792 Kilometer im Vergleich zum Vorjahr. Die drei erfolgreichsten Teams wurden auf dem Marktplatz von Priens Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Teilnehmenden des RFV 1893 e.V. schafften es mit herausragenden 620 Kilometer pro Kopf, insgesamt 14.871 Kilometer, an die Spitze. Der zweite Platz geht in diesem Jahr mit 379 Kilometer pro Kopf, insgesamt 785 Kilometer, an das „Team Leonie“. Der TUS Prien belegt den dritten Platz und legte mit 355 Kilometer pro Radfahrenden 2.487 Kilometer zurück. „Das Stadtradeln ist eine gute Initiative, die zeigt, wie viele Menschen Spaß am Radfahren haben – und wie viel Potenzial im Alltag eigentlich vorhanden ist”, freut sich Friedrich über die Rekordbeteiligung der Prienerinnen und Priener.

Erste Impulse für eine fahrradfreundlichere Zukunft

Im Anschluss an das Radkriterium „Rund um den Priener Marktplatz“ des Radfahrvereins Prien e.V. lud nachmittags die Podiumsdiskussion „Fahrradstraßen – eine Chance für Prien?“ zum Austausch. Fahrradbeauftragter August Pflugfelder zog mit dieser Plattform den Bogen von der als Wettbewerb konzipierten Aktion „Stadtradeln“ zu einer langfristigen Radverkehrsentwicklung in der Kommune: “Damit dieser Schwung aber nicht nach dem Wettbewerb verpufft, brauchen wir in Prien eine noch bessere Infrastruktur, die das Radfahren auch im Alltag sicherer und attraktiver macht.“ Unter der Moderation von Anna Karina Schlemer diskutierten Priens Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, sein Kolbermoorer Amtskollege Peter Kloo sowie die beiden Fahrradbeauftragten der Gemeinde Prien, Max Kölbl und August Pflugfelder. Mehrere Dutzend Bürgerinnen und Bürger verfolgten interessiert das Symposium und stellten zahlreiche Fragen und Anmerkungen.

Podiumsdiskussion „Fahrradstraßen – eine Chance für Prien?“: (von links): Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, sein Kolbermoorer Amtskollege Peter Kloo sowie die beiden Fahrradbeauftragten der Gemeinde Prien, August Pflugfelder und Max Kölbl, diskutieren unter der Moderation von Anna Karina Schlemer (im Bild links außen) mit zahlreichen Bürgerinnen Bürger zum Thema. Foto: Copyright Anita Berger

Podiumsdiskussion „Fahrradstraßen – eine Chance für Prien?“: (von links): Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, sein Kolbermoorer Amtskollege Peter Kloo sowie die beiden Fahrradbeauftragten der Gemeinde Prien, August Pflugfelder und Max Kölbl, diskutieren unter der Moderation von Anna Karina Schlemer (im Bild links außen) mit zahlreichen Bürgerinnen Bürger zum Thema. Fotos: Copyright Anita Berger

Was ist eine Fahrradstraße – und warum ist sie gerade für Prien interessant?

Fahrradstraßen sind Straßen, auf denen der Radverkehr Vorrang hat. Autos dürfen diese Straße auch benutzen, wenn dies mit extra Schildern freigegeben ist, müssen sich aber unterordnen und das Parken muss in diesem Bereich neu bewertet werden. Es gilt Tempo 30. Die Nachbargemeinde Kolbermoor hat bereits Erfahrungen mit Fahrradstraßen gesammelt. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage: Wäre das auch ein Modell für Prien, wo wenig Platz für klassische Radwege ist?

Beispiel sorgt für Gesprächsstoff

Der Bürgermeister von Kolbermoor, Peter Kloo berichtete anschaulich von den Erfahrungen in Kolbermoor, wo ein erstes 800 Meter langes Teilstück bereits 2023 realisiert wurde. Die ersten Rückmeldungen seien sehr positiv: mehr Platz für Fußgänger, weniger parkende Autos und ein entspannteres Miteinander im Straßenverkehr. “Der größte Gewinn ist der, dass eine Fläche, auf der bisher Autos geparkt wurden, zu einem lebenswerten Ort für alle geworden ist, nicht nur für Radler, sondern auch für Fußgänger, Kinder und Familien”, so der Bürgermeister von Kolbermoor. Allerdings seien auch die Herausforderungen nicht zu unterschätzen: Anwohner mussten davon überzeugt werden, dass sie zukünftig ihre Autos nicht mehr in der Straße parken dürfen, und baulich sei nicht jede Straße geeignet – mindestens vier Meter Breite für die Fahrbahn und ein zusätzlich getrennter Gehweg sind nötig.

Offener Dialog mit engagierten Bürgern

Zahlreiche interessierte Prienerinnen und Priener beteiligten sich lebhaft an der Diskussion – mit vielen konkreten Fragen zur Eignung einzelner Straßenabschnitte, zur Alltagstauglichkeit einer Fahrradstraße und zur langfristigen Verkehrsplanung in Prien. Bürgermeister Andreas Friedrich zeigte sich offen für neue Ideen, genauso wie für Kritik und Rückfragen und betonte: „Wir haben in den letzten Jahren schon viel für den Radverkehr gemacht, wie beispielsweise den Bau von kombinierten Geh- und Radwegen im Bereich Osternach oder Westernach aber unsere Pläne für eine Umfahrung des Zentrums dauern einfach länger, als viele sich das wünschen. Dieser Dialog ist mir wichtig, um Transparenz zu schaffen und bei den Bürgern ein besseres Verständnis für die komplexen Prozesse in der Verkehrsplanung zu ermöglichen.“ Auch Fahrradbeauftragter Kölbl unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung: „Mit dieser Diskussion konnten wir nicht nur einen ersten Impuls für das Thema Fahrradstraße setzen, sondern auch das Bewusstsein dafür stärken, wie wichtig eine zukunftsfähige und ausgewogene Verkehrsplanung im Dialog mit den Prienern ist.“ Peter Kloo brachte eine zentrale Erkenntnis aus Kolbermoor abschließend auf den Punkt: „Veränderung geht nur gemeinsam mit den Bürgern. Nur wenn wir es schaffen, die Menschen für neue Ideen zu gewinnen, kann ein echter Wandel im Ort entstehen. Denn der beginnt zuallererst in den Köpfen.”

Ausblick: Fortsetzung im Herbst – Ideen willkommen

Die Gemeinde Prien plant eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im Herbst. Bis dahin sind alle Bürger herzlich eingeladen, eigene Vorschläge, Ideen oder Hinweise zur konkreten Gefahrensituationen in Prien einzureichen – per E-Mail an: fahrradbeauftragte-prien@web.de
(Quelle: Artikel: Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Anita Berger)

Bildunterschrift: Prämierung Stadtradeln 2025: (von links) Die beiden Fahrradbeauftragten der Marktgemeinde Prien, Maximilian Kölbl und August Pflugfelder gratulieren den Stellvertretern der erfolgreichsten Priener Radel-Teams. Der Erste Vorstand des RFVs 1893 Prien e.V. Winfried Kober, Martina Sänger-Seiffer und Marcus Seiffer vom „Team Leonie“ sowie die Teilnehmerin vom TuS Verein Prien Josefine Hobmaier nehmen ihre symbolischen Schecks von dem Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und der Mitarbeiterin der Marktgemeinde Prien Martina Lehmann entgegen.

Bildrechte: Anita Berger

Bildunterschrift: Podiumsdiskussion „Fahrradstraßen – eine Chance für Prien?“: (von links): Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, sein Kolbermoorer Amtskollege Peter Kloo sowie die beiden Fahrradbeauftragten der Gemeinde Prien, August Pflugfelder und Max Kölbl, diskutieren unter der Moderation von Anna Karina Schlemer (im Bild links außen) mit zahlreichen Bürgerinnen Bürger zum Thema.

Bildrechte: Markt Prien a. Chiemse