Bayerischer Verdienstorden für Elisabeth Makepeace-Vondrak

Bayerischer Verdienstorden für Elisabeth Makepeace-Vondrak

München / Bayern – Elisabeth Makepeace-Vondrak, die Gründerin und Vorsitzende von KlinikClowns Bayern e.V., wurde in der Münchner Residenz von Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Ihr Verdienst ist es, dass kranke und pflegebedürftige Menschen besondere Momente der Freude und psychischen Stärkung erleben – mit den professionellen Clowns von KlinikClowns Bayern e.V bereits seit 27 Jahren. Ihrem unermüdlichen persönlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass zunehmend mehr und mehr Menschen in schweren Lebenslagen von der Kraft des Humors profitieren.
„Als Mitgründerin und langjährige Vorsitzende der KlinikClowns Bayern e.V. trägt sie dazu bei, dass Clowns Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Hospize in ganz Bayern besuchen. Mit über 70 Klinik-Clowns in mehr als 100 Einrichtungen bringt sie jedes Jahr vielen Menschen Trost und Freude. Als Vorstandsvorsitzende des bundesweiten Dachverbands setzt sie sich für Qualität, Vernetzung und Sichtbarkeit dieser besonderen Arbeit ein. Elisabeth Makepeace-Vondrak hat mit ihrer Vision und Tatkraft ein einzigartiges Projekt geschaffen, das die Kraft des Humors in schwierigen Lebenslagen erfahrbar macht.“, so die Laudatio.

Infos zu Elisabeth Makepeace-Vondrak

Elisabeth Makepeace-Vondrak, ist Schauspielerin aus Wien, lebt heute in Niederbayern, nahe Vilsbiburg. Nach zahlreichen Schauspielengagements an Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz und der Leitung des Münchner Theaters „Scaramouche“ von 1985 bis 1993, verband sie Schauspiel- und Theaterkunst mit sozialem Engagement und gründete 1998 den Verein KlinikClowns Bayern e.V. Aktuell schickt der Verein 76 KlinikClowns regelmäßig „auf Visite“ in 123 medizinische, pflegende und therapeutische Einrichtungen bayernweit. Seit 2008 ist Elisabeth Makepeace-Vondrak erste Vorsitzende des Dachverbands Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V., der sich insbesondere für die Qualitätssicherung der professionellen, künstlerischen Arbeit von Klinikclowns bundesweit einsetzt.
(Quelle: Klinik Clowns / Beitragsbild: Copyright Bayerische Staatskanzlei)

Industrie in der Region Rosenheim verdient fast jeden zweiten Euro im Ausland

Industrie in der Region Rosenheim verdient fast jeden zweiten Euro im Ausland

Rosenheim / Landkreis – Auch in Krisenzeiten bleibt das Exportgeschäft eine zentrale Stütze der Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim: Zu diesem Ergebnis kommt die IHK.  Im vergangenen Jahr habe die in der Region ansässige Industrie fast jeden zweiten Euro im Ausland verdient.

Wie die IHK für München und Oberbayern mitteilt, lag die Exportquote der heimischen Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern 2024 in der> Stadt bei 52,2 Prozent und im Landkreis bei 42,6 Prozent. Das entspricht einem Minus von 3,5 Prozentpunkten sowie 1,7 Prozentpunkten gegenüber 2023. Basis für diese Auswertung ist der Jahresbericht „Verarbeitendes Gewerbe in Bayern“ des Bayerischen Landesamts für Statistik.
Den Daten zufolge erwirtschafteten im vergangenen Jahr die 28 statistisch erfassten Industrieunternehmen in der Stadt in Summe rund 529 Millionen Euro im Ausland. Im Landkreis Rosenheim lag der Auslandsumsatz der 188 statistisch erfassten Industrieunternehmen bei 2,3 Milliarden Euro. Bayernweit kamen die Industriebetriebe 2024 mit Auslandsumsätzen in Höhe von 274,4 Milliarden Euro auf eine Exportquote von 58 Prozent. Damit ging der Auslandsumsatz gegenüber 2023 (293 Milliarden Euro) um rund sechs Prozent zurück. Wichtigste Auslandsmärkte für Produkte „Made in Bavaria“ waren die USA, China und Österreich sowie Italien und Frankreich. Insgesamt blieben die EU-Länder mit einem Anteil von rund 52 Prozent die wichtigste Zielregion, gefolgt von Asien, wohin rund ein Fünftel der bayerischen Ausfuhren gingen. Die USA waren Abnehmer für rund 13 Prozent der Exporte. Ausfuhren nach China machten knapp sieben Prozent aus und verzeichneten gegenüber 2023 einen Rückgang um zehn Prozent.

Bayerischer Exportpreis 2025

Noch bis zum 31. Juli können sich Unternehmen für den Exportpreis Bayern 2025 bewerben. Der Wettbewerb findet heuer zum 18. Mal statt und richtet sich an Betriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern. Der Preis wird von den bayerischen IHKs, Handwerkskammern und Bayern International unter Federführung des Wirtschaftsministeriums ausgerichtet. Ziel ist es, gerade kleinere Unternehmen auszuzeichnen, die durch ihre Strategie, ihre Mut, ihre Ideen und ihr Durchhaltevermögen Erfolge im internationalen Geschäft erzielt haben. Er soll motivieren, auch in herausfordernden Zeiten, aktiv Chancen im Auslandsgeschäft zu suchen. Der Preis honoriert Unternehmen mit internationalen Erfolgsgeschichten. Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich. Mehr Infos unter www.exportpreis-bayern.de .
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Exportschlager der bayerischen Wirtschaft waren auch im vergangenen Jahr Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse.
„Produkte ‚Made in Bavaria‘ bleiben weltweit gefragt. In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation in Deutschland erweist sich das Exportgeschäft auch weiterhin als Fels in der Brandung und überlebenswichtig für unsere Wirtschaft. Aber der Exportmotor ist längst kein Selbstläufer mehr. Der Weg vor uns ist rau und steinig“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. „Unsere Welt ist im Aufruhr mit so vielen kriegerischen Konflikten wie seit 1949 nicht mehr, darunter vor allem in der Ukraine und im Nahen Osten, und Jahr für Jahr nehmen seit der Finanzkrise 2008 die Handelshürden zu. Dazu noch die Trump Turbulenzen mit Abschottung, Alleingängen und Konfrontationen. Die USA sind zwar noch immer das Top-Exportland für die bayerische Wirtschaft, aber inzwischen sagt nur noch jedes siebte Unternehmen aus dem Freistaat: Die USA sind für uns ein verlässlicher Handelspartner – das ist ein Tiefpunkt.“

Gößl macht klar: „Alte und bequem gewordene Gewissheiten sind für Europa passé! Umso mehr muss der EU-Binnenmarkt zu einem echten Binnenmarkt werden. Hier stecken die größten grenzüberschreitenden Wachstumsimpulse für unsere Wirtschaft. Das beste Außenwirtschaftsprogramm überhaupt ist die Herstellung eines echten EU Binnenmarkts.“ Der IHK-Chef fordert daher, dass die bestehenden Hürden für Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen innerhalb des europäischen Binnenmarkts weggeräumt werden. „Bürokratie und nationale Sonderregeln bremsen den innereuropäischen Markt aus und schwächen somit auch das bayerische Exportgeschäft erheblich“, so Gößl.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BBV: Insgesamt unterdurchschnittliche Ernte in Bayern erwartet

BBV: Insgesamt unterdurchschnittliche Ernte in Bayern erwartet

Marzling / Bayern – Für die nun angelaufene Erntesaison 2025 erwartet der Bayerische Bauernverband (BBV) eine regional stark schwankende Ernte mit insgesamt unterdurchschnittlichen Erträgen. „Auch das Anbaujahr 2025 ist wieder einmal von extremem Wetter geprägt“, so Günther Felßner, Präsident des BBV, anlässlich der traditionellen Erntefahrt, zu der der BBV gemeinsam mit der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf zwei Betriebe in Marzling (Lkr. Freising) geladen hatte.

Ein kühles Frühjahr, gefolgt von wiederholten Trockenphasen und hohen Temperaturen Anfang Juli, habe, laut BBV, die Bestockung gehemmt und zu einer vorzeitigen Abreife geführt. Die Erträge zeigen sich stark heterogen und hängen maßgeblich von lokalen Niederschlägen sowie der Wasserhaltefähigkeit der Böden ab. „Nach einem nassen Jahr 2024 war 2025 erneut ein extremes Trockenjahr für den bayerischen Ackerbau. Immerhin: Das regenreiche Vorjahr hatte die Bodenvorräte gut aufgefüllt, Winterkulturen konnten dadurch mit soliden Startvoraussetzungen ins Frühjahr gehen“, berichtet Hermann Greif, BBV-Bezirkspräsident aus Oberfranken und Getreidepräsident des BBV. Doch die wenigen Niederschläge im Frühsommer hätten nicht ausgereicht, um die Wasserbedarfe in den entscheidenden Entwicklungsphasen zu decken. Besonders auf leichten Standorten habe der Weizen gelitten: Die Bestockung bleibe gering und auch während der Kornfüllung habe Wasser gefehlt.. Die anhaltende Hitze Ende Juni hätte die Abreife deutlich beschleunigt. Vielerorts, besonders in Franken, sei sogar von Notreife berichtet worden. „Wir gehen daher von einer regional je nach Bodenqualität und Niederschlagssituation sehr heterogenen, aber insgesamt unterdurchschnittlichen Ernte 2025 aus“, so Greif.

Unverzichtbar für Versorgungssicherheit

Die Getreidemärkte seien weiterhin geprägt von den politischen Unsicherheiten an den globalen Handelsströmen. „Ein unberechenbarer US-Präsident, der abwechselnd mit horrenden Zöllen und deren Aufschub droht, eine weiterhin brennende Ukraine und ein neuer Brandherd im Nahen Osten sorgen für Verunsicherung“, sagt Greif. Hinzu würden anhaltend hohe Kosten für Betriebsmittel kommen. „Neben den Auswirkungen des Klimawandels und Fragen der Wasserverfügbarkeit halten auch dieses Jahr die politischen Entwicklungen die bayerische Landwirtschaft in Atem“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung.
Auf EU-Ebene würden wichtige Weichenstellungen in der Agrarpolitik anstehen. Da gehe es um den Finanzierungsrahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), Gesetze wie die EU-Entwaldungsverordnung oder das Gesetz zur Naturwiederherstellung (NRL), oder Handelsabkommen wie das Mercosur-Abkommen. Auf nationaler Ebene sei beispielsweise der Mindestlohn Thema.
 Bei alledem, so betont Günther Felßner, blickt die bayerische Landwirtschaft nach vorne: „Bayerns Landwirte suchen mutig und proaktiv neue Lösungen. Wir nehmen unsere Verantwortung in Punkto Klimawandel ernst und betrachten uns als Teil der Lösung. Wir wollen aber auch unseren Beitrag zur Ernährungssicherheit leisten. Hier erwarten unsere Bauernfamilien auf EU-, Bundes- und Landesebene eine starke Agrarpolitik, die mit Taten, mit praktikablen Lösungen und ohne überzogene Auflagen echte Zukunftsperspektiven ermöglicht. Trotz vielfältiger Herausforderungen: Wir alle gestalten die Zukunft der bayerischen Landwirtschaft.“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Grünen-Infoveranstaltung: „Wie Wohnen bezahlbar bleibt“

Grünen-Infoveranstaltung: „Wie Wohnen bezahlbar bleibt“

Westerndorf St. Peter / Rosenheim – „Wie Wohnen bezahlbar bleibt“ ist der Titel ein Infoveranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Rosenheim am Dienstag, 15. Juli, 19 Uhr im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter (Westerndorfer Straße 101).

Bezahlbares Wohnen ist in den Großstädten schon lange ein Thema. Wenn die Hälfte des Einkommen für die Wohnung ausgegeben werden muss, können sich viele Normalverdiener das Leben in der Stadt nicht mehr leisten. Gerade in München ist die Lage extrem angespannt. Auch Landkreis Rosenheim merkt man den Einfluss der steigenden Mieten im Großraum München.. Hier kommt noch das Problem des Tourismus dazu und damit verbunden die vielen Zweitwohnsitze oder Ferienwohnungen von Besitzern aus ganz Deutschland.
Eine zentrale Frage ist, wie die Politik auf dieses Problem reagieren kann. „Die Deckelung der Mieten ist ein Versuch, die Steigerung von Mieten aufzuhalten. Ein langfristigere Strategie ist sind Wohnungsbaugenossenschaften oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften, die Wohnraum schaffen, der langfristig der Spekulation entzogen wird“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen. Stellung beziehen zu dem Thema wird unter anderem Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol (Bündnis 90 / Die Grünen).
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 299 im Bereich Trostberg geplant

Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 299 im Bereich Trostberg geplant

Trostberg – Das staatliche Bauamt Traunstein plant die Sanierung der Bundesstraße 299 im Bereich der Ortsdurchfahrt Trostberg, beginnend in der Ortsmitte ab der Einmündung Vormarkt und im weiteren Verlauf bis zum Kreisverkehr Aubergtunnel. Die Gesamtlänge der Fahrbahnsanierung erstreckt sich über 2,6 Kilometer. Die Baumaßnahme wird während der Sommerferien im Zeitraum vom 4. August. bis voraussichtlich zum 12. September 2025 durchgeführt.

Das Staatliche Bauamt Traunstein informiert: Um die Auswirkungen auf den Verkehr sowie für die Anwohner und Gewerbetreibenden so gering wie möglich zu halten, werden die Bauarbeiten in vier nacheinander folgenden Bauabschnitten mit jeweiliger Vollsperrung aufgeteilt:
DieDer Bauabschnitt 1 umfasst den Bereich ab der Einmündung Vormarkt bis zur Zufahrt Lidl-Parkplatz. Während der Bautätigkeit in diesem Abschnitt wird der überörtliche Verkehr aus Richtung Altötting/Burghausen kommend in Richtung Traunstein weiträumig umgeleitet. Der Verkehr aus Traunstein kommend in Richtung Altötting/Burghausen wird im Bereich der Einmündung Staatsstraße 2091 über den Schwarzerberg abgeleitet. Die Einmündung Vormarkt wird für den Verkehr gesperrt. Die Einbahnregelung im Bereich Vormarkt wird vorübergehend aufgehoben und eine provisorische Verkehrsführung in Richtung Hauptstraße eingerichtet. Die Zufahrt zum Lidl-Parkplatz erfolgt aus westlicher Richtung. Für die Arbeiten in diesem Abschnitt wird ein Zeitraum von voraussichtlich einer Woche angesetzt.

Der Bauabschnitt 2 erstreckt sich auf den Bereich von der Zufahrt Lidl-Parkplatz bis zur Einmündung der Staatsstraße 2091 (Schwarzerberg). Während der Bautätigkeit in diesem Abschnitt wird der überörtliche Verkehr aus Richtung Altötting/Burghausen kommend in Richtung Traunstein weiträumig umgeleitet. Der Verkehr aus Traunstein kommend in Richtung Altötting/Burghausen wird im Bereich der Einmündung Staatsstraße 2091 abgeleitet. Die Zufahrt zum Lidl-Parkplatz erfolgt aus östlicher Richtung. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern voraussichtlich eine Woche.

Infos zu Bauabschnitt 3

Der Bauabschnitt 3 umfasst den Bereich ab der Einmündung Staatsstraße 2091 (Schwarzerberg) bis zur Einmündung Wiesenleite. Während der Bautätigkeit wird der überörtliche Verkehr aus Richtung Traunstein kommend in Richtung Altötting/Burghausen weiträumig umgeleitet. Der Verkehr aus Altötting/Burghausen kommend in Richtung Traunstein wird Im Bereich der Einmündung Staatsstraße 2091 abgeleitet. Die Einmündung Wiesenleite bleibt für den Verkehr frei befahrbar. Die Zufahrt nach Mögling und zum Einkaufszentrum Mögling erfolgt aus südlicher Richtung über die Wiesenleite. Für die Arbeiten in diesem Abschnitt wird ein Zeitraum von voraussichtlich einer Woche angesetzt.
Der Bauabschnitt 4 erstreckt sich auf den Bereich von der Einmündung Wiesenleite bis kurz vor den Kreisverkehr Aubergtunnel. Während der Bautätigkeit in diesem Abschnitt wird der überörtliche Verkehr aus Richtung Traunstein kommend in Richtung Altötting/Burghausen weiträumig umgeleitet. Der Verkehr aus Altötting/Burghausen kommend in Richtung Traunstein wird Im Bereich der Einmündung Staatsstraße 2091 abgeleitet. Die Zufahrt Wiesenleite wird für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt nach Mögling und zum Einkaufszentrum Mögling erfolgt aus nördlicher Richtung über die Bergleite bzw. Sonnenleite. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern voraussichtlich drei Wochen.
Aus bautechnischen und logistischen Gründen kann sich die Reihenfolge der einzelnen Bauabschnitte noch ändern. Gemeinsam mit der bauausführenden Firma wird die endgültige Reihenfolge kurz vor Baubeginn festgelegt.

Für die direkten Anwohner an der Bundestraße 299 innerhalb der Baustrecke besteht während der Bauzeit eine eingeschränkte Zufahrtsmöglichkeit. In dem jeweils aktiven Bauabschnitt besteht während der Bauarbeiten kurzzeitig keine Zufahrtsmöglichkeit. Die betroffenen Anlieger werden gebeten, für diesen Zeitraum entsprechende Vorkehrungen bezüglich der Erreichbarkeit Ihres Anwesens zu treffen. Über die zuständige Baufirma findet mit den betroffenen Anliegern vor Ort eine enge Abstimmung hinsichtlich des Bauablaufes, den Sperrungen und den Zufahrtsmöglichkeiten statt.
Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die Anlieger um Beachtung der Sperrzeit und Benutzung der ausgeschilderten Umleitungsstrecken. Damit können Behinderungen und Beeinträchtigungen minimiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Fahrraddiebstahl am Bahnhof Holzkirchen

Fahrraddiebstahl am Bahnhof Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach –  Am Bahnhof Holzkirchen (Landkreis Miesbach) wurde am Freitag (11.7.2025) ein schwarzes Fahrrad gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitag, den 11.07.2025, um ca. 13:00 Uhr stellte ein 48-jähriger Holzkirchner sein schwarzes Fahrrad in den Fahrradständer am Holzkirchner Bahnhof.
Das Fahrrad versperrte er anschließend ordnungsgemäß mit seinem Fahrradschloss. Am Samstag, 12. Juli, um ca. 17:00 Uhr wollte er das Fahrrad aus dem Fahrradständer entnehmen und musste dabei feststellen, dass dieses samt dem Schloss entwendet worden war. Hinweise werden durch die sachbearbeitende Polizeiinspektion Holzkirchen unter der Rufnummer 08024-9074-0 entgegen genommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Juli.

Namenstag haben: Camillo, Francisco, Franz, Goswin, Jacobus, Roland, Ulrich, Wando

3 bekannte Geburtstagskinder:

Karel Gott (1939 – war ein tschechischer Schlagersänger, der als „Goldene Stimme aus Prag“ mit seiner „Doktor Schiwago“-Adaption „Weißt du wohin?“ und „Lady Carneval“ bekannt wurde und mit dem Titellied zur Zeichentrickserie „Die Biene Maja“ seinen vielleicht größten Erfolg hatte.)

Geoffrey Wilkinson (1921 – war ein britischer Chemiker und zusammen mit Ernst Otto Fischer Träger des Nobelpreises für Chemie 1973 „für ihre bahnbrechenden unabhängig voneinander geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen so genannten Sandwich-Verbindungen“.)

Matthew Fox (1966 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1969: Zwei Wochen nach gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einem WM-Qualifikationsspiel der beiden Länder bricht der bis zum 18. Juli dauernde „Fußballkrieg“ zwischen Honduras und El Salvador aus.
  • 1881: Der Revolverheld William Bonney, genannt Billy the Kid, wird von seinem früheren Freund Pat Garrett, nunmehr Sheriff in Lincoln County, erschossen.
  • 2008: Zwei Wochen nach gewalttätigen Auseinandersetzungen bei einem WM-Qualifikationsspiel der beiden Länder bricht der bis zum 18. Juli dauernde „Fußballkrieg“ zwischen Honduras und El Salvador aus.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Wolfgang Staudhammer)
Für mehr Artenvielfalt: Staatliches Bauamt Rosenheim startet ökologische Maßnahmen in 4 Landkreisen

Für mehr Artenvielfalt: Staatliches Bauamt Rosenheim startet ökologische Maßnahmen in 4 Landkreisen

Rosenheim / Miesbach / Mühldorf / Ebersberg –  Artenvielfalt fördern und einen Beitrag zum Schutz von Insekten und Pflanzen leisten: Das ist das Ziel des Programms „Auswahlflächen“. Jüngst startete das Staatliche Bauamt Rosenheim die ökologischen Pflegemaßnahmen an ausgewählten Bundes- und Staatsstraßen in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach, Mühldorf und Ebersberg.

Im Landkreis Ebersberg sind zusätzlich auch Kreisstraßen eingebunden. Welche Flächen ausgewählt wurden, erkennt man an den grünen Kunststoffpflöcken, mit denen das Staatliche Bauamt Rosenheim die Flächen markiert hat (unser Beitragsbild). Das dient in erster Linie der besseren Auffindbarkeit der ausgewählten Pflegeflächen.
Die ökologische Pflege der Straßenbegleitflächen ist Teil des „Konzepts zur ökologischen Aufwertung von Straßenbegleitflächen entlang von Bundes- und Staatsstraßen“. Grundlage dafür ist das Bayerische Aktionsprogramm für die Insektenvielfalt, das vom Bayerischen Kabinett beschlossen wurde, sowie das zweite Gesetz zugunsten der Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern.

Straßenränder als Lebensräume sehen

Zentraler Baustein dieses Aktionsprogramms ist die ökologische Pflege und Aufwertung von Straßenbegleitflächen. Ziel ist es, Straßenränder nicht nur als funktionale Elemente der Verkehrsinfrastruktur zu betrachten, sondern sie auch als Lebensräume und Vernetzungselemente, insbesondere für Insekten, zu entwickeln und zu nutzen. Durch gezielte Maßnahmen sollen Biotopverbünde gestärkt, Rückzugsräume geschaffen und die Artenvielfalt gefördert werden.
Die ausgewiesenen Auswahlflächen befinden sich in der Regel etwas abseits der Fahrbahn. Der unmittelbar an die Straße angrenzende Bereich – der sogenannte „Intensivbereich der Straße“ – ist von den Maßnahmen ausgenommen. Dieser Bereich, der etwa drei Meter umfasst, wird aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig gepflegt. Hier steht die freie Sicht auf Verkehrszeichen und Einmündungen im Vordergrund.
Die Pflege der Auswahlflächen hingegen erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten. Die Mahdtermine und Mahdintervalle werden individuell festgelegt und richten sich nach dem Vegetationsbestand sowie den Entwicklungszielen der jeweiligen Fläche. Auf einigen Flächen haben die Mäharbeiten bereits im Juni begonnen, auf anderen beginnen diese erst später im Sommer oder Herbst. Die Mahd erfolgt durch insektenschonende Mähtechniken. Das Mähgut bleibt mindestens einen Tag auf den Flächen liegen, damit Samen und Insekten auf den Flächen verbleiben können, bevor es entfernt wird. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, die natürliche Regeneration der Vegetation zu unterstützen und Insekten wertvolle Lebensräume zu bieten.
Die Pflege der Flächen wurde größtenteils an externe Firmen vergeben, der übrige Teil wird von Landwirten übernommen. Die Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Rosenheim in den jeweiligen Landkreisen leisten ebenfalls eine wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung des Konzepts sowie der Flächenpflege.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Staatliches Bauamt Rosenheim)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1893

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1893

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heure zurück in das Jahr 1893. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Abgebildet ist das Anwesen am Ludwigsplatz 7- zu dieser Zeit noch im Biedermeier-Stil. Links vom Laden gab es, laut Auskunft von stadtarchiv.de, einen kleinen Gang, der gemeinschaftlich auch vom benachbarten Hoegner-Haus genutzt werden durfte, was sogar vertraglich geregelt war.
1893 stellte Michael Kögl beim Magistrat den Antrag, das Haus abbrechen und durch einen dreigeschossigen Neurenaissancebau ersetzen zu dürfen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Maxlrainer Morgentanzl begeisterte mit Lebensfreude und Tradition

Maxlrainer Morgentanzl begeisterte mit Lebensfreude und Tradition

Maxlrain / Landkreis Rosenheim – Für einen Vormittag wurde der Wirtsgarten des Maxlrainer Bräustüberls (Landkreis Rosenheim) zum Tanzboden. Der Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain und der Volkstanzkreis Rosenheim veranstalteten gemeinsam zum 18. Mal das „Maxlrainer Morgentanzl“, einen frühmorgendlichen alpenländischen Volkstanz unter freiem Himmel, der die Tradition der Dienstbotenbälle des 19. Jahrhunderts wiederaufleben lässt.

Für einen Vormittag wurde der Wirtsgarten des Maxlrainer Bräustüberls zum Tanzboden. Fotos: Volkstanzkreis Rosenheim

Es war ein besonderes Erlebnis, als die Aichacher Bauernmusi kurz nach Sonnenaufgang in der großen Besetzung mit acht Musikantinnen und Musikanten die Besucher aus nah und fern musikalisch begrüßte.

Auftanz bildete den traditionellen Auftakt

Den Auftakt bildete der traditionelle Auftanz, eine festliche Polonaise, bei der sich die Tanzpaare in einer langen Schlange aneinanderreihten. So viele Besucher waren zum Maxlrainer Morgentanzl gekommen, dass Tanzleiter Christian Hengstberger die Paare gleich zweimal durch den gesamten Biergarten führen musste, um auf der Tanzfläche genügend Raum für die folgenden Formationen zu schaffen – ein deutliches Zeichen der Lebendigkeit und Beliebtheit der Veranstaltung.. Die lange Reihe schlängelte sich zwischen Tischen und schattigen Kastanien hindurch, begleitet vom Klang der Aichacher Bauernmusi. Danach spielten die Aichacher vier Stunden lang unermüdlich Tanzrunde auf Tanzrunde – ein Wechselspiel aus Walzer, Polka, Boarischem und traditionellen Figurentänzen. Einige Zweifache mit ihrem Wechsel zwischen Zwei- und Dreivierteltakt sowie ab und zu ein Blick über den Zaun in die österreichische Volkstanzlandschaft waren wie eine Prise Salz in der Suppe.
Das Maxlrainer Morgentanzl hat sich längst zu einem kulturellen Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Region entwickelt – nicht zuletzt wegen seines besonderen Ambientes zwischen Brauerei, Tanz, Musik, Kastanienbäumen und Morgensonne. Die beiden Vorstände des Rosenheimer Volkstanzkreises, Herbert Bogensberger und Christian Hengstberger, hatten sich die Programmgestaltung aufgeteilt: während Herbert Bogensberger die Tanzpaare souverän, aber trotz über 50-jähriger Routine begeistert wie immer, durch die Touren der Münchner Française führte, sorgte Christian Hengstberger bei den übrigen Tanzrunden für ein unbeschwertes Tanzvergnügen. Er stellte abwechslungsreiche Tanzrunden zusammen, bei denen für alle etwas dabei war und die neben den Chiemgauer Tänzen auch tänzerische Ausflüge nach Österreich boten. Er zeigte die Figurentänze jeweils kurz vor, sodass es genügte, geradeaus zu gehen und Walzer zu tanzen zu können, um einen außergewöhnlichen Sonntagvormittag mit Musik und traditionellen Tänzen genießen zu können.

Auch wenn das Wetter etwas unbeständig erschien, war den Veranstaltern nach einigen Jahren, in denen das Morgentanzl wetterbedingt nicht stattfinden konnte, wieder ausreichend trockenes Wetter beschert – warm genug, um unter den Kastanien im Biergarten sitzen zu können, und kühl genug, um nicht die Tanzfreude zu trüben.

Nicht nur langjährige Volkstanzfreunde unter den Gästen

Unter den Gästen waren nicht nur langjährige Volkstanzfreunde, sondern auch neugierige Zuschauer, die sich vom besonderen Flair des Morgentanzls anstecken ließen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, selbst das Tanzbein zu schwingen – ob in Dirndl und Lederhose oder in sommerlicher Kleidung. Jeder wurde freundlich in die Tanzrunden aufgenommen, was zu einer offenen und fröhlichen Atmosphäre beitrug. Besonders eindrucksvoll war das Tanzbild bei der Münchner Française, in der das Höfisch-Elegante anklang – „ein bisserl vornehm und ein bisserl leger“.
Nach den ersten Tänzen stärkten sich viele Gäste mit frischem Kaffee, Brezen oder einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Wer mochte, gönnte sich schon am Vormittag ein frisches Maxlrainer Bier – eine gelungene Verbindung von bayerischer Lebensart und Volkstanzfreude.

Viel zu schnell vergingen die Stunden dieser geselligen und unterhaltsamen Veranstaltung, die auf eine Idee des Rosenheimer Volkstanzkreises zurückgeht und die bis heute mit Unterstützung der Maxlrainer Brauerei umgesetzt werden kann. Inzwischen hat es landauf, landab viele Nachahmer gefunden – ein Gütesiegel ganz ohne amtliche Prüfung, aber mit viel Aussagekraft

Wer auf den Geschmack gekommen ist, darf sich schon jetzt auf das nächste Tanzereignis freuen: Der Volkstanzkreis Rosenheim lädt am 26. September zum traditionellen Herbsttanzl beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach ein – ein geselliger Abend mit Musik, Tanz und guter Stimmung, bei dem sich die Freude am gemeinsamen Tanzen in gemütlicher Atmosphäre fortsetzen lässt. Dazu wird die Frasdorfer Tanzlmusi aufspielen. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 13 Euro

Gelegenheiten, den Rosenheimer Volkstanzkreis in seiner markanten „Erneuerten Rosenheim Tracht“ zu erleben, gibt es schon eher: Seit fast 60 Jahren ist es guter Brauch im Verein, sich am Festzug zur Eröffnung des Rosenheimer Herbstfestes sowie am Erntedankfest zu beteiligen. Daran hält man auch heuer fest: Am 30. August wird das Herbstfest eröffnet, am 7. September folgt im Rahmen der Festwoche der feierliche Erntedank. Die Rosenheimer begehen ihn traditionsgemäß früher als es der Kirchenkalender vorsieht – mit Musik, Tracht und festlichem Gemeinschaftsgeist.
(Quelle: Pressemitteilung Volkstanzkreis Rosenheim / Beitragsbild; Fotos: Volkstanzkreis Rosenheim)

Aschauer Bankerlsingen in Gedenken an Gabi Reiserer

Aschauer Bankerlsingen in Gedenken an Gabi Reiserer

Aschau / Landkreis Rosenheim – Auch in diesem Jahr findet wieder das beliebte Aschauer Bankersingen (Landkreis Rosenheim) statt – trotz des plötzlichen Todes der Mitinitiatorin Gabi Reiserer. Start ist am heutigen Sonntag, 13. Juli um 19 Uhr.  Eintritt frei.

Gabi Reiserer hat das musikalische Wandern in Aschau im Chiemgau mit viel Herzblut mitgeprägt. Ihr unerwarteter Verlust stellte vieles infrage. Wird es das weit über die Ortsgrenzen hinaus geschätzte Bankerlsingen überhaupt noch einmal geben? „Es war für uns schnell klar: Das sind wir unserer Gabi schuldig – und es wäre ganz in ihrem Sinne, dass es weitergeht“, betont Aschaus Tourismusleiter Herbert Reiter.
Und so wird die schöne Tradition fortgeführt: Hans Wiesholzer spielt wie gewohnt auf seiner Ziach, und erstmals übernimmt Liesbeth Genghammer das Anstimmen der Lieder. Gemeinsam mit allen singfreudigen Teilnehmern werden alpenländische Lieder gesungen – begleitet von Ziach und Gitarrenklängen.

Auf der etwa halbstündigen musikalischen Wanderung geht es von Bankerl zu Bankerl – fröhlich singend, musizierend und in Erinnerung an Gabi Reiserer. Das diesjährige Bankerlsingen ist ihr gewidmet. Treffpunkt:ist am Singvogel-Bankerl beim Katholischen Kindergarten, Schützenstrasse 20, Aschau im Chiemgau. Keine Anmeldung erforderlich..
(Quelle: Pressemitteilung Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Generalsanierung der Kirche St. Leonhard in Ramerberg: Fortschritte und Ausblick

Generalsanierung der Kirche St. Leonhard in Ramerberg: Fortschritte und Ausblick

Ramerberg / Landkreis Rosenheim –  Die Planungen für die Sanierung der Kuratiekirche St. Leonhard in Ramerberg im Landkreis Rosenheim sind in vollem Gange. Wie das zuständige Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilt, laufen aktuell die Ausschreibungen für das Gerüst sowie die Zimmerer- und Fassadenarbeiten. Diese sollen noch in diesem Jahr beauftragt werden; dann kann die eigentliche Sanierung der Kirche beginnen.

In den vergangenen Monaten wurden dafür zahlreiche Vorarbeiten geleistet: Vermessungen, Befundungen und statische Untersuchungen haben die Grundlage für die Sanierungsmaßnahmen geschaffen. Auch die umfassenden Untersuchungen der Raumschale sowie der Kunstgegenstände durch einen Restaurator sind inzwischen abgeschlossen. Zudem liegt die Tragwerksplanung für die Sanierung des Dachstuhls vor.
Insgesamt umfasst die Sanierung der Kirche nicht nur die äußere Hülle, sondern auch eine aufwendige Restaurierung des Kircheninneren. Ziel ist es, das historische Bauwerk in seiner Substanz zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Läuft alles wie geplant, sollen die Arbeiten bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
„Trotz der laufenden Arbeiten soll die Kirche für Gottesdienste weitgehend geöffnet bleiben. Allerdings lassen sich Einschränkungen, beispielsweise durch die Baustelleneinrichtung, nicht ganz vermeiden“, so das Bauamt Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung.

Kirche stimmt aus Mitte des 15. Jahrhundert

Die Kirche St. Leonhard stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und wurde zuletzt in den 1940er-Jahren generalsaniert. Vor allem an der barocken Ausstattung und am Kirchturm hat die Zeit deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Die größte Herausforderung sind jedoch die statischen Probleme am Dachstuhl. Den Großteil der Kosten für die Sanierung tragen der Freistaat und das Erzbischöfliche Ordinariat. Großzügige Zuschüsse kommen zudem von der Gemeinde Ramerberg sowie von der örtlichen Kirchenstiftung, die über Jahrzehnte Spenden für die Sanierung gesammelt hat.
(Quelle: Pressemitteilung Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Staatliches Bauamt Rosenheim/Lion)