Erste Welterbestätte im Landkreis Rosenheim – UNESCO zeichnet Schloss Herrenchiemsee aus

Erste Welterbestätte im Landkreis Rosenheim – UNESCO zeichnet Schloss Herrenchiemsee aus

Herrenchiemsee / Bayern / Paris – Die UNESCO hat die Königsschlösser in Bayern von König Ludwig II. zum Weltkulturerbe erklärt (wir berichteten). Mit Schloss Herrenchiemsee hat der Landkreis Rosenheim damit nun seine erste Welterbestätte. Die Freude darüber ist groß.

„UNESCO-Welterbe – die Königsschlösser Ludwig II. haben endlich ihre verdiente internationale Anerkennung erhalten. Mit Schloss Herrenchiemsee hat der Landkreis Rosenheim seine erste UNESCO-Welterbestätte – das macht mich besonders stolz!“ Mit diesen Worten kommentiert Rosenheims CSU-Landtagsabgeordneter Daniel Artmann die Entscheidung des UNESCO- Welterbekomitees.
Seit 2015 stehen die Schlösser auf der deutschen Vorschlagsliste der UNESCO. Anfang 2024 reichte die Bayerische Schlösserverwaltung ein umfassendes Nominierungsdossier mit Managementplan ein. Der Titel des Antrags lautete: „Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee – Gebaute Träume“. Die Schlösser seien außergewöhnliche Zeugnisse historischer Baukunst, vereinen Architektur, Landschaftsgestaltung, Kunsthandwerk und innovative Technik zu einzigartigen Gesamtkunstwerken des 19. Jahrhunderts. Ihre Popularität ist ungebrochen: Allein im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.751.856 Besucher gezählt. Allein 309.170 besuchten das Neue Schloss Herrenchiemsee.

Die Planungen für das „bayerische Versailles“ begannen 1867. Ludwig II. wählte die Herreninsel, um sich beim Bauen nicht räumlich einschränken zu müssen. Vor allem war hier eine große Parkanlage nach dem Versailler Vorbild möglich. 1873 erwarb Ludwig II. von Bayern die Herreninsel aufgrund einer Petition der Ufergemeinden des Chiemsees, um den alten Baumbestand vor spekulativer Abholzung und die Insel vor weiterer kommerzieller Nutzung zu retten. 1878 begannen die Bauarbeiten, 1881 wurde der Rohbau beendet. Durch den Tod Ludwigs II. 1886 blieb das Schloss unvollendet. Das Neue Schloss übertrifft sein Vorbild Versailles an Pracht der Ausstattung bei Weitem. So ist z.B. der Spiegelsaal auf Herrenchiemsee länger als der in Versailles.

Haushaltspolitiker Artmann: „Daher hat der Freistaat immer wieder großzügig in den Erhalt des Neuen Schlosses Herrenchiemsee investiert. Zwischen 2000 und 2011 insgesamt 19 Millionen Euro, unter anderem für:
• Einbruch- und Brandmeldesysteme sowie Brandschutzmaßnahmen: 3,9 Mio. Euro
• Fassadeninstandsetzung, Sanierung des Marmorhofs, behindertengerechter Ausbau: 8,8 Mio. Euro
• Ausbau der Rohbauräume im Nordflügel zu Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen: 6,3 Mio. Euro“, so Artmann. Die Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte erhöhe nicht nur die internationale Sichtbarkeit von Schloss Herrenchiemsee, sondern auch die signifikanten Wirtschaftsfaktoren vor Ort: Stärkung des Tourismus, auch außerhalb von Ferienzeiten, Schaffung von Arbeitsplätzen und sorge somit für eine höhere Wertschöpfung in der gesamten Region. „Vor allem hilft der Titel aber, diese besondere Kulturstätte auch zukünftig zu bewahren“, ist Artmann überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rund 4.500 Besucher beim Bezirksmusikfest Übersee – Großeinsatz für die Feuerwehr

Rund 4.500 Besucher beim Bezirksmusikfest Übersee – Großeinsatz für die Feuerwehr

Übersee / Landkreis Traunstein -Aktuell läuft das Bezirksmusikfest Allein zum Festsonntag waren rund 4.500 Besucher nach Übersee (Landkreis Traunstein) gekommen. Für die Feuerwehr bedeutet die Großveranstaltung einen Großeinsatz.

Bezirksmusikfest Übersee 2025. Fotos: Feuerwehr Übersee

Allein zum Festsonntag des Bezirksmusikfestes kamen rund 4500 Besucher nach Übersee. Damit alles reibungslos über die Bühne gehen konnte, waren rund 50 Helfer aus drei Feuerwehren im Einsatz. Fotos: Feuerwehr Übersee

Etwa 50 Musikkapellen marschierten an diesem Tag durch den Ort und boten den unzähligen Zuschauern viele musikalische „Genuss Momente“. Damit derartige Großveranstaltungen reibungslos über die Bühne gehen, bedarf es neben einer gründlichen Vorbereitung zahlreicher helfender Hände, die für einen sicheren Ablauf sorgen. Rund 50 Einsatzkräfte aus drei Feuerwehren waren aus diesem Grund allein am Festsonntag im Einsatz. Die Feuerwehrleute aus Übersee sind außerdem an allen Veranstaltungstagen im Einsatz, um im Festzelt für Sicherheit zu sorgen.
„Dieses Fest in unserer Gemeinde war schon etwas ganz besonderes“ resümiert Einsatzleiter Lucas Geppert das 55. Bezirksmusikfest in Übersee und betont, „trotz einer etwa siebstündigen Einsatzdauer mit etwa 50 ehrenamtlichen Helfern war es am Ende ein richtig schöner Tag und ein gelungenes Fest“. Bereits in den frühen Morgenstunden kamen die Helfer zusammen, um die letzten Absprachen für den Ablauf und die Aufgaben zu treffen sowie die Vorbereitungen für den Einsatz durchzuführen.

Im Feuerwehrhaus Übersee führten alle Fäden zusammen

Neben 30 Floriansjüngern aus Übersee unterstützen jeweils weitere neunköpfige Fahrzeugbesatzungen aus Ruhpolding und Reit im Winkl die Einsatzkräfte vor Ort. Das Hauptaugenmerk der Feuerwehr lag in der Verkehrsabsicherung sowie dem Schutz des Festzuges, der durch den Ort führte. Rund 4.500 Musiker aus etwa 50 Kappellen und Zuschauer waren am Festsonntag in Übersee auf den Beinen, um gemeinsam das diesjährige Bezirksmusikfest zu feiern.
Die Feuerwehr betreute dabei insgesamt 14 unterschiedliche Absperrposten und zeigte sich mit einem Einsatzfahrzeug an der Spitze sowie am Ende des Festzuges für die Absicherung der Musikkapellen auf den Verkehrsflächen verantwortlich. Dazu wurde eigens eine Einsatzleitung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Feuerwehrhaus Übersee eingerichtet, bei der die Fäden rund um dieses Großereignis zusammengelaufen sind.

Bezirksmusikfest Übersee 2025. Fotos: Feuerwehr Übersee

Auch beim Festzug durfte die Feuerwehr nicht fehlen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hat einwandfrei funktioniert“, freut sich Lucas Geppert und ergänzt, „dadurch konnte ein störungsfreier und reibungsloser Festverlauf gewährleistet werden“. Eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr Übersee war eigens dafür abgestellt, den sogenannten Grundschutz für die Gemeinde sicherzustellen. Damit wurde gewährleistet, dass im Falle weiterer Einsätze eine schnelle Hilfe durch die Feuerwehr möglich war. „Die Löschfahrzeugbesatzung musste jedoch glücklicherweise nicht ausrücken“, informiert der Einsatzleiter.
Neben der kommunalen Aufgabe der Verkehrsabsicherung hat sich auch eine Abordnung des Feuerwehrvereins Übersee an den Feierlichkeiten beteiligt. Sichtlich dankbar zeigte sich am Ende der stellvertretende Kommandant gegenüber allen ehrenamtlichen Feuerwehrhelfern, „es ist nicht selbstverständlich, dass man sich den ganzen Sonntag Zeit nimmt, um anderen ein schönes Fest zu ermöglichen. Daher danke ich allen Helfern insbesondere denjenigen aus Ruhpolding und Reit im Winkl für die großartige Unterstützung“.
Die Feierlichkeiten enden am morgigen Montag, 14. Juli, mit dem Kesselfleischessen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Feuerwehr Übersee)

Tag der Jugendfeuerwehr – diesmal in Pietling

Tag der Jugendfeuerwehr – diesmal in Pietling

Fridolfing / Landkreis Traunstein – Am 19. Juli wird in Pietling (Landkreis Traunstein) der diesjährige Tag der Jugendfeuerwehr über die Bühne gehen. Aus dem gesamten Landkreis Traunstein werden hunderte „Löschmeister von Morgen“ erwartet. Der Tag wird außerdem ab den Mittagsstunden von einem bunten Rahmenprogramm für die Öffentlichkeit begleitet. Nun trafen sich die Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein sowie der Feuerwehr Pietling mit Fridolfings Gemeindeoberhaupt Johann Schild, um ihn zur Übernahme der Schirmherrschaft zu bitten.

„Es freut mich ganz besonders, dass diese Veranstaltung in diesem Jahr bei uns in der Gemeinde stattfindet“, betonte der Rathauschef in seinem Amtszimmer und ergänzte, „natürlich werde ich das Amt des Schirmherrn gerne übernehmen und freue mich riesig auf dieses Event“. Als kleines Zeichen des Dankes für diese wichtige Aufgabe überreichte ihm die Delegation, bestehend aus dem Kreisbrandrat Christof Grundner, dem Pietlinger Kommandanten Hans Schild sowie dem Fach-Kreisbrandmeister für die Jugend, Jan Schröter, einen „feuerwehrroten Schirm“. Begleitet wurden sie von den beiden Nachwuchskräften Lisa-Marie Lex und Theresa Fellner der Feuerwehr Pietling.
Nachdem der „formale Akt“ abgeschlossen war, tauschten die Verantwortlichen die wichtigsten Informationen für den Tag der Jugendfeuerwehr aus. Um 11 Uhr wird die „Blaulichtmeile“ mit zahlreichen Infoständen und Ausstellern ihre Pforten öffnen. Pünktlich um 12 Uhr starten im Gewerbegebiet Kaltenbrunn (Kaltenbrunn 11) die Wettbewerbe der Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein in den unterschiedlichen Altersklassen. Rund 500 Nachwuchskräfte aus den Reihen der Kinder- und Jugendfeuerwehren treten bei unterschiedlichen Spielen an, um die Sieger zu ermitteln.

Information über das Ehrenamt Feuerwehr

Ab den Mittagsstunden sind ausdrücklich auch alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen eingeladen, um sich über das Ehrenamt Feuerwehr und die Jugendarbeit zu informieren und den Nachwuchs aus allen Ecken des Landkreises Traunsteins bei den Wettbewerben anzufeuern. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder der Feuerwehr Pietling und die Helfer des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Die Siegerehrung ist gegen 16 Uhr geplant, bei der die Siegermannschaften die Pokale aus den Händen des Schirmherrn und im Beisein zahlreicher Ehrengäste in Empfang nehmen werden.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Edling: Polizei stoppt Mann mit Alkohol auf dem Weg zum Kindergarten

Edling: Polizei stoppt Mann mit Alkohol auf dem Weg zum Kindergarten

Edling  / Landkreis Rosenheim – In Edling wurde ein 38-jähriger auf dem Weg zum Kindergarten gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 9. Juli 2025 gegen 13:45 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg einen 38-jährigen Mann, der mit seinem Pkw auf der B304 im Gemeindegebiet Edling unterwegs war. Der Mann gab gegenüber den Beamten an, seine Kinder aus einem Kindergarten abholen zu wollen.
Bei der Kontrolle wurde deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert über 0,5 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der 38-jährige wurde aufgrund einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt.
(Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ausnahmejahrgang feiert Examenabschluss am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Ausnahmejahrgang feiert Examenabschluss am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein Jahrgang, der Maßstäbe setzt: Alle 34 Auszubildenden der Berufsfachschule für Pflege am kbo-Inn-Salzach-Klinikum (kbo-ISK) haben das Examen bestanden. In einer feierlichen Veranstaltung wurden die Absolventen am Donnerstagabend (10.7.2025) den 10. Juli verabschiedet – mit großem Applaus, bewegenden Worten und verdientem Stolz.

Wolfgang Janeczka, stellvertretender Schulleiter, betonte die besondere Leistung des diesjährigen Abschlussjahrgangs: „Alle haben bestanden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern was ganz Großes. Ich weiß wovon ich rede, weil ich diesen Job schon seit drei Jahrzehnten mache und in den allermeisten Jahrgängen gibt es ein paar Leute, die den Abschluss im ersten Anlauf nicht schaffen.“ Besonders herausragend: Zehn Absolventinnen und Absolventen werden in diesem Jahr wieder mit dem Staatspreis ausgezeichnet – alle mit einer Abschlussnote zwischen 1,0 und 1,4. Ihre Namen wurden unter lautem Applaus verlesen.

Janeczka würdigte die Leistungen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich: „Sie haben Wissen erworben, Haltung gezeigt und Menschlichkeit gelebt. Es war uns eine Ehre, Sie auszubilden.“ Kerstin Weinisch, Pflegedirektorin am kbo-ISK, hob die Bedeutung des pflegerischen Nachwuchses hervor: „Sie sind es, die uns alte Hasen in Bewegung halten – mit Ihrer Offenheit, mit Ihren Fragen. Pflege gelingt nur mit Menschen, die da sind, zuhören, helfen. Dafür danke ich Ihnen.“

Roland Hanisch, Kursleiter im Abschlussjahrgang, blickte auf drei intensive Ausbildungsjahre zurück: „Was mich besonders beeindruckt hat, war Ihr außergewöhnliches Engagement – und das hat sich über die Zeit sogar noch gesteigert. Sie bleiben uns als besonderer Jahrgang in Erinnerung.“ Seine Botschaft: „Sie haben sich eine Aufgabe gewählt, mit der Sie aufrecht und mit Stolz durchs Leben gehen können.“

„Pflege ist keine Tätigkeit – Pflege ist eine Haltung“

In den Redebeiträgen der Kurssprecherrinnen spiegelte sich der gemeinsame Weg des Jahrgangs wider: „Drei Jahre voller Fachbegriffe, die anfangs wie Zaubersprüche klangen. Zwischen Lachen, Tränen, Erfolgen und Rückschlägen ist etwas ganz Großes gewachsen. Wir haben Menschen beim Sterben begleitet und andere beim Leben unterstützt. Pflege ist keine Tätigkeit – Pflege ist eine Haltung.“
Beim abschließenden Sektempfang Stießen die frischgebackenen Pflegefachkräfte gemeinsam mit Lehrkräften, Klinikvertretern, Familie und Freunden auf den Erfolg an. Bereits eine Woche zuvor, am 4. Juli, wurden der Abschlusskurs der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe verabschiedet. Besonders erfreulich: Von den 14 Absolventinnen und Absolventen werden neun direkt in die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft übergehen – und dem kbo-Inn-Salzach-Klinikum damit weiterhin erhalten bleiben. Jean-Pierre Fischer, Leiter Personalmanagement, sprach den Pflegefachhelferinnen und -helfern Mut zu: „Sie haben das Fundament gelegt, auf das Sie jetzt optimal aufbauen können. Ich wünsche Ihnen hierbei alles Gute – bleiben Sie am Ball
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: kbo-Inn-Salzach-Klinikum)

Bad Wiessee: In den Gegenverkehr geraten und geflüchtet

Bad Wiessee: In den Gegenverkehr geraten und geflüchtet

Bad Wiessee – In Bad Wiessee geriet ein Ferrari am Samstagabend (12.7.2025) unvermittelt in den Gegenverkehr, stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen – und flüchtete. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
in aufmerksamer Verkehrsteilnehmer teilte am Samstagabend gegen 19.30 Uhr der Polizeiinspektion Bad Wiessee telefonisch mit, dass er soeben einen Unfall im Begegnungsverkehr auf der B318, Gemeindebereich Bad Wiessee, kurz nach der Spielbank in Fahrtrichtung Gmund beobachtet hätte.
Ein Ferrari sei unvermittelt über die durchgezogene Line gefahren und im Gegenverkehr mit einem Pkw im Bereich der Spiegel zusammengestoßen. Das Fahrzeug setzte zunächst bis zum nächsten Parkplatz die Fahrt fort. Der Mitteiler dachte nun, dass der Verursacher seinen gesetzlichen Pflichten nachkommt.
Doch als der Mitteiler seine Fahrt in Richtung München fortsetzte, wurde er nur kurze Zeit später von dem Ferrari im Ortsbereich Gmund mit hohem Tempo überholt.
Der Ferrari konnte von Kräften der Autobahnpolizeistation Holzkirchen schließlich auf der A8 gestoppt und kontrolliert werden. Dem Fahrer, einem 38jährigen Mann aus der Oberpfalz, droht nun eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.
Bei dem Unfallgegner handelt es sich um einen 24jährigen Touristen aus Belgien, der mit seinem Golf unterwegs war. An beiden Pkw entstand ein Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizei Bad Wiessee unter der Telefonnummer 08022/9878-0 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pöbelnd und randalierend durch die Ruedorfferstraße in Rosenheim

Pöbelnd und randalierend durch die Ruedorfferstraße in Rosenheim

Rosenheim – In der Rosenheimer Ruedorfferstraße pöbelte ein 41-jähriger Mann am heutigen sehr frühen Sonntagmorgen (13.7.2025) aus Bad Aibling ständig Passanten an. Einem Polizisten riss er ein Büschel Kopfhaare aus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die alarmierte Rosenheimer Polizei erteilte dem 41-Jährigen einen Platzverweis.Er zeigte sich aber weiter uneinsichtig, aggressiv und gewaltbereit. Der 41-Jährige fing dann an, die Beamten als „Hurensöhne, Bastarde und Wichser“ zu beleidigen. Da er dem ausgesprochenen Platzverweis nicht Folge leistete, musste der Bad Aiblinger in Gewahrsam genommen werden. Beim Verbringen in die Haftzelle im Dienstgebäude der Rosenheimer Polizeiinspektion, fing er an, auf die Beamten körperlich loszugehen.
Er verletzte dabei einen 27-jährigen Polizeibeamten am Arm und riss ihm ein Büschel Kopfhaare heraus. Der Beamte wurde leicht verletzt, ist weiter dienstfähig. Einen Atemalkoholtest verweigerte der erkennbar alkoholisierte 41-Jährige. Weite Teile des Vorfalles wurden mittels eingesetzter BodyCam aufgenommen und dokumentiert. Die restliche Nacht verbrachte der Randalierer in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung wurde gegen den 41-jährigen aus Bad Aibling eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Juli.

Namenstag haben: Arno, Arne, Heinrich, Johannes Mildred, Sara

3 bekannte Geburtstagskinder:

Ernő Rubik (1944 – ist ein ungarischer Bildhauer, Architekt, Designer und Erfinder des weltweit sehr populären Zauberwürfels und weiterer Geduldsspiele.)

Patrick Stewart (1940 – ist ein britischer Film-, TV- und Theater-Schauspieler und Professor für Darstellende Künste.)

–  Harrison Ford (1942 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt ist er vor als „Han Solo“ in den „Star Wars“- Filmen und  als Archäologe und Abenteurer „Indiana Jones“. Für seine Rolle in „Der einzige Zeuge“ erhielt er 1986 eine Oscar-Nominierung.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1960: Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main gewährt der Weltbank den höchsten Kredit, den diese bisher außerhalb der USA aufgenommen hat. Die Anleihe von 240 Mio. US-Dollar (etwa 1 Milliarde DM), rückzahlbar in zwölf Jahren mit einem Zinssatz von 4,5 %, wird für die wirtschaftliche Förderung unterentwickelter Länder aufgewendet.
  • 1955: Die 28-jährige Ruth Ellis ist die letzte Frau in Großbritannien, die als Mörderin am Strang hingerichtet wird.
  • 2009: Die Staatsanwaltschaft München I erhebt Anklage gegen John Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen. Der Ukrainer ist während des Zweiten Weltkriegs als Aufseher im Vernichtungslager Sobibor tätig gewesen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Wolfgang Staudhammer)
Beste Stimmung beim Auftakt des Rosenheimer Sommerfestivals mit Anastacia

Beste Stimmung beim Auftakt des Rosenheimer Sommerfestivals mit Anastacia

Rosenheim – Das Rosenheimer Sommerfestival 2025 startetet am Freitagabend (11.7.2025) gleich mit einem großen Namen: Sängerin und Songwriterin Anastacia rockte die Bühne. Die Fans waren begeistert – und damit war auch das Gewitter zum Auftakt schnell vergessen. 

Es donnerte und blitzte am gestrigen Freitagabend kräftig. Dann kam der Regen. Zu dem Zeitpunkt war es auf dem Festivalgelände im Mangfallpark Süd schon ganz schön voll. Das Programm auf der Bühne startete dann auch mit Verspätung. 
Die Vorband ACRO’BVT startete 45 Minuten später. Da war es aber zum Glück wieder trocken. Der Höhepunkt des Abends kam dann mit dem Auftritt von Anastacia. Mit ihrer unverkennbaren Stimme gelang es ihr sofort, die Publikum für sich zu begeistern. 
Am morgigen Sonntag, 13. Juli, geht es beim Rosenheimer Sommerfestival dann am Nachmittag weiter mit dem Familienkonzert  „DIKKA“. Am Dienstag kommt dann „Jan Delay“. Weitere Infos zum Programm gibt es hier. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Bayern Schlösser von König Ludwig II. jetzt Weltkulturerbe

Bayern Schlösser von König Ludwig II. jetzt Weltkulturerbe

München / Bayern / Paris – Die Unesco hat die Königsschlösser in Bayern von König Ludwig II. zum Weltkulturerbe erklärt. „Für unsere Märchenschlösser wird ein Märchen wahr: Wir sind Weltkulturerbe“, freut sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder. 

Zum Weltkulturerbe erklärt wurden Schloss Neuschwanstein, Schloss Herrenchiemsee, Schloss Linderhof und das Königshaus am Schachen. „Es würdigt unsere Geschichte, Kultur und Baukunst. Bayern ist ein gastliches Land und unsere Königschlösser sind ein Besuchermagnet für Menschen aus aller Welt. Gerade Neuschwanstein ist Bayerns Wahrzeichen schlechthin. Das Märchenschloss verbindet große Kunst und Kultur und auch ein bisschen Kitsch und Klischee. Beim Anblick des Schlosses denken weltweit manche vielleicht an Disney – aber nein: Neuschwanstein ist und bleibt das Original aus Bayern. Die Anerkennung durch die UNESCO ist eine große Freude, aber auch ein Auftrag: Wir wollen unser kulturelles Erbe bewahren und für kommende Generationen erhalten. Deswegen investiert der Freistaat viel Geld in Erhalt und Restaurierung unseres kulturellen Erbes“, so der Bayerische Ministerpräsident.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker freut sich anlässlich der heutigen Entscheidung des Welterbekomitees in Paris: „Bayerns Schlösser von Ludwig II. sind ab sofort UNSESCO-Welterbe! Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof, Neues Schloss Herrenchiemsee sowie das Königshaus am Schachen sind damit nun auch offiziell auf einem Niveau mit weltbekannten Stätten wie zum Beispiel das Schloss Versailles, die Akropolis von Athen oder die Chinesische Mauer. Die heutige Entscheidung des Welterbekomitees ist ein bedeutender Moment für Bayern und unsere Kulturgeschichte! Die Königsschlösser sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sie tragen jetzt auch den weltweit bekannten Titel der UNESCO. Diese besondere Auszeichnung bestätigt die Bedeutung der einzigartigen Bauwerke und ihren außergewöhnlichen universellen Wert für die ganze Menschheit. Die positive Entscheidung ist eine Anerkennung unserer reichen Geschichte und bietet zudem auch die großartige Chance, die bayerische Kultur und Tradition weltweit zu präsentieren. Unsere Schlösser sind Symbole für Kreativität sowie Innovationsgeist und ziehen jährlich ein Millionenpublikum aus dem In- und Ausland an. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!“

Kunstminister Blume: „Ein Traum wird Wirklichkeit“

Kunstminister Markus Blume betont: „Ein Traum wird Wirklichkeit! Die UNESCO hat heute in Paris entschieden: Die Königsschlösser Ludwig II. tragen nun offiziell den Titel UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind Denkmäler von Weltklasse und Orte, die Millionen Menschen aus aller Welt verzaubern. Von ihnen geht eine einzigartige Magie aus: Hier verschmelzen große Baukunst und atemberaubende Landschaft zu unvergleichlichen Gesamtkunstwerken. Mit dieser Entscheidung wächst die bayerische Familie der UNESCO-Welterbestätten auf elf glanzvolle Mitglieder. Jede dieser Stätten bewahrt ein Stück unserer reichen Kulturgeschichte im Freistaat – von der Antike bis in die Moderne.“
Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen: „Die Aufnahme der Königsschlösser in die UNESCO-Welterbeliste ist eine große Ehre für die Bayerische Schlösserverwaltung. Die Königsschlösser sind Sehnsuchtsorte, die die Menschen weltweit berühren – nun sind sie offiziell als Teil des Erbes der Menschheit anerkannt. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tagtäglich und über viele Jahrzehnte mit Herzblut und Fachwissen zum Erhalt und zur lebendigen Vermittlung dieser einzigartigen Denkmäler beitragen.“

Der Welterbe-Status ist eine international anerkannte Auszeichnung für Orte von herausragender kultureller, historischer oder wissenschaftlicher Bedeutung. Bereits 1997 entstanden erste Ideen für eine Bewerbung der Königsschlösser Ludwigs II. von Bayern zur Eintragung in die UNESCO-Welterbeliste, seit 2015 sind sie offiziell zur Ernennung auf der deutschen Vorschlagsliste eingetragen. In den Folgejahren wurden umfangreiche Studien, vielseitige Begründungen und langfristige Schutzkonzepte erarbeitet. Anfang 2024 wurde das vom Freistaat Bayern erarbeitete Nominierungsdossier schließlich der UNESCO vorgelegt. Nun hat das Welterbekomitee in seiner 47. Sitzung in Paris über den Antrag Bayerns „Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee – Gebaute Träume.“ entschieden. Nach den Vorgaben der Welterbekonvention sind die in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragenen Stätten in ihrem Bestand beziehungsweise ihrer Wertigkeit dauerhaft zu erhalten.

Herausragende Kulturdenkmäler ihrer Epoche

Die Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof, das Königshaus am Schachen und das Neue Schloss Herrenchiemsee sind untrennbar mit der Person König Ludwig II., seiner Intention und Arbeitsweise verbunden. Ludwig II. war Bauherr, Schöpfer und Ideengeber zugleich. Er schuf sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln künstliche Inszenierungen vergangener Zeiten (Mittelalter, Barock und Rokoko) und ferner Orte (Wartburg, Versailles, Orient, blaue Grotte in Capri), die ihm das Eintauchen in eine Kunstwelt abseits der Zwänge seiner monarchischen Pflichten erlaubten. In seinen Königsschlössern sind außergewöhnliche Objekte von Kunsthandwerk und innovativer Technik erhalten, die es in dieser Perfektion nirgendwo gibt. Als einzigartige Bauwerke ihrer Zeit und Gesamtkunstwerke von Landschaft, Architektur, Kunst und Technik gehören die Königsschlösser zu den herausragenden Kulturdenkmälern ihrer Epoche.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Badeunfall in Eibsee: Vater und Sohn tot aus dem See geborgen

Nach Badeunfall in Eibsee: Vater und Sohn tot aus dem See geborgen

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Eine Woche nach dem tragischen Badeunfall am Eibsee, bei dem zuerst der sechsjährige Sohn bei einer Tretbootfahrt ins Wasser fiel und dann der Vater hinterhersprang (wir berichteten) wurden die beiden Vermissten tot aus dem See geborgen. Einer Spezialfirma ist es schließlich gelungen, die Körper im See zu lokalisieren.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Wie bereits mehrfach berichtet, war am Samstagvormittag (05.07.2025) ein 6-Jähriger gegen 11.15 Uhr von einem Tretboot aus in das Wasser des Eibsees gefallen. Der Vater (33) war daraufhin ins Wasser gesprungen, um seinem Sohn zu Hilfe zu kommen. Beide waren dann im See untergegangen und galten seitdem als vermisst.

Unmittelbar danach begannen aufwändigste Suchmaßnahmen, an denen sich am Tag des Vorfalls und in den Folgetagen zahlreiche Helfer, Taucher, Rettungsboote mit Sonargeräten, Kräfte der Wasserwachten Eibsee, Grainau und Krün, Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Rettungshubschrauber sowie Polizeihubschrauber beteiligen. Alleine am Tag des Vorfalls waren rund 70 Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und der Polizei eingesetzt. Und auch danach suchte eine Vielzahl von Helfern täglich im Bereich des Eibsees weiter nach den beiden Vermissten. Dabei kamen fachspezifisch ausgebildete Taucher, speziell ausgebildete Diensthunde und ein Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz.

Seit Freitag, 11. Juli 2025, unterstützte auch eine externe Spezialfirma die Suche. Der Tauchfirma gelang es noch am selben Tag, konkrete Hinweise auf die Lage der beiden Vermissten im See zu gewinnen. Am heutigen Samstag, 12. Juli 2025, konnten die beiden Toten von Polizeitauchern aus dem See aus einer Tiefe von etwa 24 Metern geborgen werden. Im Anschluss wurden die Angehörigen der Verstorbenen informiert.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II laufen die Ermittlungen zur Rekonstruktion und den Gesamtumständen des Unfallgeschehens bei der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Online-Lebensmittelbelehrung geht im Landkreis Rosenheim an den Start

Neue Online-Lebensmittelbelehrung geht im Landkreis Rosenheim an den Start

Rosenheim / Landkreis – Jede Person, die in einer Küche oder einer Gemeinschaftsverpflegung wie Kantinen oder Catering-Diensten tätig werden möchte oder sonst gewerbsmäßig Kontakt mit Lebensmitteln hat, muss eine Belehrung erhalten. Das ist allgemein bekannt. Neu ist, dass das Gesundheitsamt Rosenheim die Infektionsschutzbelehrung nach Paragraf 43 des Infektionsschutzgesetzes online anbietet. Nach erfolgreicher Teilnahme wird die entsprechende Bescheinigung zum Download bereitgestellt.

Wie das Gesundheitsamt Rosenheim mitteilt, ersetzt das neue Angebot das in der Vergangenheit notwendige persönliche Erscheinen bzw. die zwischenzeitlich eingeführten Online-Meetings. Das jetzt neue Online-Angebot besteht aus mehreren kurzen Filmsequenzen. Dazwischen müssen Verständnisfragen beantwortet werden. Alle Informationen werden in elf Sprachen angeboten. Diese sind Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch, Rumänisch, Polnisch, Bulgarisch und Russisch.

Für die Online-Lebensmittelbelehrung fällt eine Gebühr von 28 Euro an, die über Lastschrift bezahlt werden kann. Im Unterschied dazu sind die Belehrungen für Schülerinnen und Schüler, die verpflichtende Praktika in Lebensmittelbetrieben absolvieren, gebührenfrei.
Ansteckende Krankheiten können über Lebensmittel auf andere Menschen übertragen werden. Bürgerinnen und Bürger, die beruflich direkten Kontakt mit Lebensmittel haben oder in Küchen von Gaststätten und Kantinen tätig sind, müssen daher über eine höchstens drei Monate alte Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz vom Gesundheitsamt verfügen. Diese gilt bundesweit und unbefristet sofern alle zwei Jahre eine Folgebelehrung durch den Arbeitgeber stattfindet.

Die Online-Lebensmittelbelehrung ist über diesen Link zu erreichen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)