300 Jahre Ignaz Günther: Einblicke in ein traditionsreiches Handwerk

300 Jahre Ignaz Günther: Einblicke in ein traditionsreiches Handwerk

Attel / Landkreis Rosenheim – Die Kunst der Bildhauerei gehört zu den ältesten und eindrucksvollsten Kunstformen der Menschheitsgeschichte und ist bis heute lebendig. Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „300 Jahre Ignaz Günther“ von Kreisheimatpflege und Kulturreferat des Landkreises Rosenheim bot der Holzbildhauer Mathias Schneider Interessierten in Attel einen praxisnahen Einblick in das Holzbildhauerhandwerk.

Holzbildhauer Mathias Schneider beim Abmessen eines Modells. Foto: Landratsamt Rosenheim

Holzbildhauer Mathias Schneider beim Abmessen eines Modells. Fotos: Landratsamt Rosenheim

Unter dem Titel „Gestalten in Holz – Ignaz Günther fasziniert bis heute“ präsentierte er den Zuhörern die Techniken und Materialien der Holzbildhauerei und erklärte, wie eine Skulptur entsteht. Er thematisierte auch geschichtliche und hintergründige Aspekte des Handwerks und zeigte eigene Skulpturen, die aus nächster Nähe betrachtet werden konnten.
Auch wenn die beiden Berufskollegen Mathias Schneider und den bayerischen Rokoko-Künstler Ignaz Günther 300 Jahre trennen, so sind sie doch durch ihr Handwerk eng verbunden. „Die Arbeitsschritte und das Werkzeug haben sich seit Ignaz Günter eigentlich nicht groß verändert“, erklärt der gebürtige Trostberger. „Zwar erleichtern Motorsäge und Akkuschrauber heute die Arbeit, aber in der Detailarbeit und beim Übertragen von Abmessungen wird nach wie vor mit Schnitzmessern, Zirkel und Meterstab gearbeitet. Auch der Werkstoff ist derselbe. Wie vor 300 Jahren wird das beste Holz im Winter geschlagen“, so der erfahrene Holzbildhauer.
Mathias Schneider ist seit 16 Jahren Bildhauer – in seiner Ausbildung kam er mit Meister-Werken Günthers erstmals in Kontakt. Die Figuren von Ignaz Günther mit den elegant drapierten Gewändern bieten ihm bis heute Inspiration. Neben dem freien Arbeiten und Auftragsarbeiten fertigt Schneider auch Ergänzungsschnitzereien unter anderem bei Heiligenfiguren in Rott am Inn an.

Der Vortrag reiht sich in das abwechslungsreiche Rahmenprogramm anlässlich des „300 Jahre Ignaz Günther“ ein, mit dem die Kreisheimatpflegerin Dr. Evelyn Pechinger-Theuerkauf und die Kulturreferentin Anke Hellmann den Rokoko-Künstler mit seinen Werken im Landkreis Rosenheim würdigen. Alle Termine und Informationen zu den Veranstaltungen sind online unter www.300-jahre-ignaz-günther.bayern sowie im Veranstaltungskalender auf der Landkreis-Website verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Schneller Fahndungserfolg nach Einbruch mit Axt in Einfamilienhaus in Flintsbach

Schneller Fahndungserfolg nach Einbruch mit Axt in Einfamilienhaus in Flintsbach

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Am Mittwoch (9.7.2025) wurde mittels Axt in ein Einfamilienhaus in Flintsbach am Inn eingebrochen. Nur einen Tag später wurde der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger gebürtiger Tunesier, gefasst.

 

Nach den Angaben der Polizei schlug der Täter mit einer Axt eine Fensterscheibe ein und gelangte so ins Haus. „Dort entwendete er Gegenstände von geringem Wert“, so die Polizeiinspektion Brannenburg.
Der Einbrecher verletzte sich an den Scherben des Einstiegsfensters und hinterließ Blutspuren, die von den Ermittlern der Polizei Brannenburg gesichert werden konnten. Außerdem verlor der Täter Unterlagen, die auf seine Identität hinwiesen.
Der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger gebürtiger Tunesier ohne festen Wohnsitz in Deutschland, wurde nur einen Tag nach dem Einbruch in Nürnberg vorläufig festgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

IHK gratuliert Rosenheimer Firma Hoegner zum 270-jährigen Bestehen

IHK gratuliert Rosenheimer Firma Hoegner zum 270-jährigen Bestehen

Rosenheim – Die IHK gratuliert der traditionsreichen Rosenheimer Familienunternehmen „Hoegner“ zum 270-jährigen Bestehen. Die Firmengeschichte bekam mit einem kleinen Laden am Rosenheimer Ludwigsplatz.

 

Von einem kleinen Laden am Rosenheimer Ludwigsplatz zu einem erfolgreichen Farbengroßhändler mit heute zwölf Filialen und über 150
Mitarbeitern: So lässt sich die bewegte 270-jährige Firmengeschichte von Hoegner kurz zusammenfassen. Zum diesjährigen Firmenjubiläum hat die IHK für München und Oberbayern der Inhaberfamilie gratuliert und eine IHK-Ehrenurkunde an Michael Heindl und seine Ehefrau Lara Heindl überreicht.

Andreas Bensegger: „Hoegner gehört damit zu wirtschaftlichen DNA der ganzen Region“.

„Diese Firmengeschichte hat echt Seltenheitswert: Wenn eine Firma seit dem Jahr 1755 ununterbrochen existiert und zudem seit acht Generationen in Familienhand ist, spricht das Bände und ist ein Beweis für gelebtes Unternehmertum“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „Trotz mehrerer Kriege, gesellschaftlicher sowie technischer Veränderungen und immer wieder neuen Krisen sowie Herausforderungen hat sich Hoegner stets angepasst sowie innovativ weiterentwickelt, ist dem Standort Rosenheim treu geblieben und fühlt sich bis heute der Region sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Kunden verpflichtet. Das macht unseren familiengeführten Mittelstand aus. Hoegner gehört damit zu wirtschaftlichen DNA der ganzen Region.“

BDS begrüßt Neuregelung der Ladenöffnungszeiten in Bayern

BDS begrüßt Neuregelung der Ladenöffnungszeiten in Bayern

München / Bayern – Der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern (BDS) begrüßt die vom Bayerischen Landtag beschlossene Neuregelung der Ladenöffnungszeiten: „Ein Schritt zu mehr Flexibilität für Handel und Verbraucher“.

Was sind die wichtigsten Punkte des bayerische Ladenschlussgesetzt, das am 11. Juli 2025 beschlossen wurde?

  • Es bleibt bei den 4 verkaufsoffenen Sonntagen zu besonderen Anlässen wie Märkte, Feste etc.
  • Die Öffnungszeiten an den Werktagen bleiben wie gehabt: 6 bis 20 Uhr.
  • Neu: Zukünftig sind bis zu 8 Shoppingevents von Montag bis Samstag bis 24 Uhr möglich. Die Entscheidung dafür liegt bei den Kommunen.
  • Zusätzlich soll es bis zu 4 individuelle Verkaufsabende mit einer Öffnungszeit bis 24 Uhr pro Unternehmen geben. Dafür ist keine Genehmigung erforderlich. Aber der lange Verkaufsabend muss mindestens 14 Tage vorher bei Gemeinde oder Stadt gemeldet werden.
  • Personallos betriebene Kleinstsupermärkte mit einer Fläche von bis zu 150 Quadratmeter wollen an Werktagen künftig durchgehend und an sonn- und Feiertagen mit einer Dauer von mindestens 8 Stunden eingeschränkt geöffnet werden können. Die Entscheidung darüber liegt bei den Kommunen.
  • In Wallfahrt-, Ausflugs- und Kurz- und Erholungsorten darf an bis zu 40 Sonntagen im Jahr jeweils 8 Stunden geöffnet werden. Verkauft werden dürfen regional typische Waren und Sportzubehör.
  • Gemeinden, bei denen Tourismus eine wichtige Rolle spielt, können sich entsprechend des neues Gesetzes als Tourismus- bzw. Ausflugsort einstufen. Weitere Infos gibt es bei der IHK München.
    (Quelle: Mitteilung ihk-muenchen.de )

Das neue bayerische Ladenschlussgesetz, das zum 1. August 2025 in Kraft tritt, löst die bisher geltenden Vorschriften aus dem Jahr 1956 ab.
„Die Ausweitung der Möglichkeiten für längere Öffnungen an bis zu acht
Werktagen sowie die erleichterte Handhabung bei vier weiteren Abenden bis Mitternacht sind ein wichtiges Signal für mehr unternehmerische Freiheit und Kundennähe“, erklärt Gabriele Sehorz, Präsidentin des Bunds der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. „Gerade für kleinere und inhabergeführte Geschäfte bieten flexible Ladenöffnungszeiten die Chance, Veranstaltungen wie Lesungen oder Einkaufserlebnisse am Abend besser zu nutzen.“

Auch die Neuerungen für touristische Orte und die Entbürokratisierung bei der Genehmigung verkaufsoffener Tage bewertet der Verband positiv. „Es ist ein Fortschritt, dass die Kommunen künftig mehr Entscheidungsspielraum bekommen und nicht länger an starre Vorgaben gebunden sind“, so Sehorz weiter. „Das erleichtert vielen Gemeinden die Förderung ihrer Ortszentren und die Belebung der Innenstädte.“

Die Beibehaltung der allgemeinen Ladenschlusszeiten werktags bis 20 Uhr respektiere die Tradition Bayerns als familienfreundliches Bundesland. Gleichzeitig ermögliche das Gesetz innovative Konzepte wie digitale, personalfreie Kleinstsupermärkte mit Sonntagsöffnung. „Gerade solche Modelle zeigen, dass moderne Verbraucherbedürfnisse und der Schutz des arbeitsfreien Sonntags kein Widerspruch sein müssen“, so Sehorz.
(Quelle: Pressemitteilung BDS / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausgebüchstes Jungrind auf Streifzug durch Holzkirchen

Ausgebüchstes Jungrind auf Streifzug durch Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Am Freitagnachmittag (11.7.2025) gelang es einem Jungrind, aus dem Ortsteil Haid gegen 15:30 Uhr aus der eingezäunten Weide zu entkommen und machte sich auf Wanderschaft durch Holzkirchen (Landkreis Miesbach).
Zunächst ging das Jungrind zielstrebig in Richtung Bahnhof und spazierte hier Nahe der Gleise weiter in Richtung Industriegebiet. Die ersten Passanten wurden auf das Tier aufmerksam und wählten den Notruf. Der Ausflug ging weiter in Richtung Industriegebiet, wo das Tier durch eine in der Zwischenzeit verständigte Streifenbesatzung gesichtet wurde.

Das Rind tauchte sogar in einem Wohnzimmer auf

Das Rind machte aber keine Anstalten sich einzufangen zu lassen, kehrt um und machte sich auf den Rückweg. Hierbei durchquerte es im Bereich Flachsfeldstraße, Erkamer Straße und Am Oberfeld, mehrere Höfe und Gärten von Privatanwesen, wo es unter anderem zu Flurschäden und Beschädigungen an Zäunen kam. Bei einem Anwesen stattete das Rind sogar einen kurzen Besuch im Wohnzimmer ab. Schließlich konnte es durch eine verständigte Tierärztin mittels einer Betäubungsspritze ruhiggestellt, in einen Anhänger verladen und durch den Landwirt wieder auf den heimischen Hof gebracht werden

Sollten Grundstückeigentümer Schäden in ihren Gärten oder Häusern festgestellt haben, die vom Besuch des Rindes stammen, können sie sich bei der Polizei in Holzkirchen unter Telefon 08024/9074 melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wolfratshausen: Pkw prallt gegen Hauseck – Fahrer (17) verstirbt

Wolfratshausen: Pkw prallt gegen Hauseck – Fahrer (17) verstirbt

Wolfratshausen / Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen – Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen (12.7.2025) in Wolfratshausen (Landkreis Bad Tölz): Ein Pkw kam von der Straße ab und prallte gegen ein Hauseck: Ein 18-jähriger verlor sein Leben, ein 19-järhiger wurde verletzt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstagmorgen (12.07.2025) bekam die Einsatzzentrale der Polizei des Präsidiums Oberbayern Süd um 02.29 Uhr die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall in der Königsdorfer Straße in Wolfratshausen. Ein Pkw wäre dort frontal gegen ein Hauseck gefahren. Vor Ort bestätigte sich die Erstmeldung.

Der Pkw VW ID3 fuhr zuvor stadteinwärts auf der Königsdorfer Straße mit überhöhter Geschwindigkeit, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte dabei gegen das Hauseck der dortigen Häuserreihe. Der 17-jährige Fahrer aus Wolfratshausen, der keine gültige Fahrerlaubnis für den Pkw besaß, wurde im Pkw eingeklemmt. Zudem befand sich ein 19-jähriger Beifahrer aus München im Fahrzeug auf dem Beifahrersitz. .
Der Fahrer wurde von der Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Wolfratshausen mittels einer Sofortrettung aus dem Pkw-Wrack befreit. Unter laufender Reanimation kam der 17-Jährige in ein umliegendes Krankenhaus. Leider erlag er dort wenig später seinen schweren Verletzungen. Der Beifahrer (19) wurde leicht verletzt und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.
Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Das betroffene Hauseck wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden wird hier auf 20.000 Euro geschätzt. Die Statik des Hauses dürfte nicht beeinträchtigt worden sein.

Bei dem Pkw VW handelt es sich um ein Leihfahrzeug. Wie der Fahrer zu dem Pkw kam, ist bislang noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen. Die sachleitende Staatsanwaltschaft München II ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen zur Erstellung entsprechender Unfallgutachten an. Hierzu musste die Königsdorfer Straße im Bereich zwischen der Esso-Tankstelle und dem Jugendhaus für mehrere Stunden gesperrt werden. Der genaue Unfallhergang soll nun von der Polizeiinspektion Wolfratshausen rekonstruiert werden.
Vor Ort waren Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wolfratshausen und Weidach, der Rettungsdienst, die Kreisbrandinspektion, die Straßenmeisterei und die Polizeiinspektion Wolfratshausen.
Zur Klärung des genauen Unfallgeschehens sucht die Polizei mögliche Zeugen. Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich persönlich oder unter der Telefonnummer (08171) 42110 bei der Polizeiinspektion Wolfratshausen zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserkraftwerk, Rosenheim, 1895

Wasserkraftwerk, Rosenheim, 1895

Oberwöhr / Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1895. Unsere historische Aufnahme zeigte den Bau des Wasserkraftwerks im Rosenheimer Stadtteil Oberwöhr. 

Im Jahr 1896 wurde am Mangfallkanal in Oberwöhr ein erstes Wasserkraftwerk errichtet. Damit begann die Stromproduktion in Rosenheim. Im Jahr 1921 wurde die Anlage noch einmal vergrößert und war bis in die 1950er Jahre der wichtigste Stromerzeuger in der Region. Heute ist das Wasserkraftwerk denkmalgeschützt und wird von den Stadtwerken Rosenheim betrieben. Mit seinen beiden Generatoren hat es eine Leistung von bis zu 12000 Kilowatt. Damit können etwa 2000 Haushalte versorgt werden. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Stadtteilfest am Rosenheimer Bürgerhaus Miteinander

Stadtteilfest am Rosenheimer Bürgerhaus Miteinander

Rosenheim – Das Stadtteilfest für den Rosenheimer Norden findet am morgigen Sonntag, 13. Juli, von 10 bis 17 Uhr am Bürgerhaus Miteinander (Lessingstraße 77) statt. 

Die Feier beginnt mit einem Gottesdienst in der Apostelkirche. Um 11 Uhr wird das Fest von Rosenheims Oberbürgermeister Andreeas März offiziell eröffnet.
Auf dem Programm stehen Hüpfburg, Mitmach-Stände und Live-Musik. Auch für das kulinarische Wohl der Käste wird gesorgt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Soziale Stadt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk feiert 20. Geburtstag

Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk feiert 20. Geburtstag

Endorfer Au / Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtteil Endorfer Au findet am heutigen Samstag, 12. Juli, das Stadtteilfest statt. In diesem Jahr ist die Feier mit einem Jubiläum verbunden: das Bürgerhaus E-Werk – das erste Bürgerhaus in Rosenheim, wurde vor 20 Jahren eröffnet.

Gefeiert wird am heutigen Samstag von 14 bis 22 Uhr. Zahlreiche Ehrenamtliche und viele Vereine und Organisationen haben ein buntes Programm für die Besucher auf die Beine gestellt. Für die kleinen Besucher gibt es eine Hüpfburg, ein Feuerwehrauto, ein Puppentheater und zahlreiche Bastel- und Mitmachstände. Auf der Bühne finden den ganzen tag Vorführungen und Auftritte statt. Am Abend rundet die „Stephs House Band“ das Fest musikalisch ab.
Für das kulinarische Wohl wird mit afghanischen und türkischen Spezialitäten sowie Burger vom Grill und Kuchenbuffet, Waffeln und Eis gesorgt. Gefördert wird das Fest über den Bürgerfonds der Sozialen Stadt Rosenheim.

Geschichte des Bürgerhaus E-Werk

Das Stadtteilfest in der Endorfer Au gibt es seit 20 Jahren. Ins Leben gerufen wurde es mit der Eröffnung des Bürgerhaus E-Werk. Dieses wurde ursprünglich als Landwirtschaftlicher Betrieb im Jahr 1862 errichtet. Ab 1901 entwickelte sich das Haus zur beliebten Wirtschaft „Zum Elektrizitätswerk“. Schließlich kaufte die Wohnbaugesellschaft GRWS das Anwesen. Am 28. Januar 2005 wurde dann das Bürgerhaus E-Werk eröffnet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Soziale Stadt / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. Juli.

Namenstag haben: Felix, Nabor, Henriette, Harmagor, Fortunat, Johannes, Johann, Giovanni, Siegbert, Sigisbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Götz Alsmann (1957 – ist ein für seine Haartolle bekannter deutscher Musiker und Sänger, Entertainer und TV-Moderator.)

Bill Cosby (1937 – ist ein populärer US-amerikanischer Comedian, Schauspieler und Buchautor.)

Ruth Drexel (1930 – war eine deutsche Schauspielerin, die ihre Laufbahn in den 1950ern am Theater begann, später auch als Theaterintendantin und Regisseurin arbeitete, als TV-Mutter von Ottfried Fischer in „Der Bulle von Tölz“ große Popularität erlangte und zu den beliebtesten bayerischen Volksschauspielerinnen zählte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1975: Im südbadischen Rust wird der Europa-Park, heute Deutschlands größter Freizeitpark, eröffnet.
  • 1920: US-Präsident Woodrow Wilson gibt offiziell den Schiffsverkehr auf dem längst in Betrieb befindlichen Panamakanal frei. Die geplanten Eröffnungsfeierlichkeiten im Jahr 1914 mussten wegen des ausgebrochenen Ersten Weltkriegs vertagt werden und werden an dem Tag nachgeholt.
  • 2001: In Afghanistan wird die Benutzung des Internets verboten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Führungsangebot im Sommer: Prien und Umgebung entdecken

Führungsangebot im Sommer: Prien und Umgebung entdecken

Prien / Landkreis Rosenheim – Ob in der Gruppe oder allein, als Einheimischer oder Gast, in den Sommermonaten geht es in Prien am Chiemsee und Umgebung bei einem abwechslungsreichen Führungsprogramm auf Entdeckungstour.

So hat man beispielsweise immer montags bis einschließlich 29. September die Gelegenheit, sich mit unternehmungslustigen Ortsführern zu den besonderen „Fleckerln“ der Marktgemeinde zu begeben und einen Ort voller Geschichten zu entdecken.

Erlebnisse für Groß und Klein

Wer erfahren will, warum das Bayerische Meer stetig kleiner wird und welchen geheimen Weg der König genommen hat um auf seine Insel zu kommen, hat immer freitags bis einschließlich 26. September, bei den „See-Insel-Königs G´schicht´n“ Gelegenheit dazu. An den Freitagen, 25. Juli und 22. August wird diese Führung speziell für Familien mit Kindern angeboten. Dabei dürfen sich die jungen Teilnehmer auf Überraschungen freuen.

Waldbaden am Bayerischen Meer

In Prien am Chiemsee befindet sich am Rande des Aussichtsplateaus Herrnberg ein 100-jähriger Baumriesenwald. Hier begeben sich die Teilnehmer gemeinsam mit der zertifizierten Kursleiterin für „Waldbaden – Shinrin Yoku“ Andrea Stephan auf einen zweieinhalbstündigen bewussten Aufenthalt in den Wald. Das beruhigende Eintauchen ins Unterholz wird begleitet von entspannenden Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen. Termine sind samstags 19. Juli, 20. September und 18. Oktober sowie Sonntag, 24. August.

Eintauchen in die Welt der Fledermäuse auf der Schlossinsel

Mopsfledermaus, Kleine Hufeisennase, Fransen- oder Rauhhautfledermaus: das sind vier der rund zwanzig Fledermausarten, die noch durch Bayern flattern. Jeden Dienstag, von 29. Juli bis 19. August, besichtigt man die Fledermausausstellung im Neuen Schloss und geht anschließend gemeinsam mit dem Fledermausexperten Jakob Nein zu den Jagdrevieren, Fledermauswohnungen und -autobahnen auf Herrenchiemsee.

Den Chiemsee erforschen und entdecken

Immer donnerstags, von 31. Juli bis 4. September, kann man bei der abenteuerlichen Bootsführung „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“ mit Holzstangen durch das seichte Wasser des Chiemsees „stakeln“. Ausgerüstet mit Sichtkästen, werden dabei gemeinsam mit einem Naturführer Muscheln, Schnecken und Wasserinsekten entnommen sowie „blubbernde“ Methangasblasen entzündet.

Drittgrößter See Deutschlands – Schutz für einzigartigen Naturraum

Die ökologische Bedeutung des Chiemsees sowie die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung für Natur und Umwelt rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Mit ausgebildeten Naturführern und Biologen geht es bis Anfang Oktober 2025 jeden Freitag und Samstag auf eine dreistündige Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Achen, das besterhaltene Binnendelta Mitteleuropas.

Anmeldungen und weitere Informationen im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Der Priener Heinz-Jürgen Pohl engagiert sich bereits seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Schutz der Region. Gemeinsam mit weiteren Naturführern macht er den Teilnehmern der Erlebnisbootsfahrten die Natur am Chiemsee auf anschauliche Art und Weise begreiflich. Copyright Claus Linke)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1907

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1907

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1907. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim.

Das Foto entstand zu einer Zeit, in der es noch keine Supermärkte und Discounter gab, dementsprechend viel los war auf dem Markt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)