Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Juli.

Namenstag haben: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel, Raquel

3 bekannte Geburtstagskinder:

Ilse Werner (1921 – war eine deutsche Schauspielerin und Sängerin, die in der Zeit des Nationalsozialismus als Filmstar und Schlagersängerin zum Publikumsliebling der Deutschen avancierte.)

 Tab Hunter (1931 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in den 1950ern mit Filmen wie „Insel der Verheißung“ und „Der Seefuchs“ (1955) zum amerikanischen Teenager-Idol und nach seinem Coming Out in seiner Autobiografie von 2005 eher unfreiwillig zu einer Ikone der Schwulenbewegung avancierte.)

Yul Brynner (1920 – war ein in Russland geborener US-amerikanischer Schauspieler, der seine bekanntesten Rollen als König von Siam in „Der König und ich“ hatte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1963: Bei einer Razzia auf der Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen.
  • 1893: Der Japaner Kokichi Mikimoto züchtet erfolgreich die erste Zuchtperle.
  • 1960: In den Vereinigten Staaten erscheint To Kill a Mockingbird (deutscher Titel: Wer die Nachtigall stört), Harper Lees zwei Jahre darauf verfilmter Debütroman.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Digitale Passbilder jetzt direkt im Rosenheimer Landratsamt

Digitale Passbilder jetzt direkt im Rosenheimer Landratsamt

Rosenheim / Landkreis – Das Landratsamt Rosenheim bietet ab sofort die Möglichkeit an, digitale Lichtbilder für Aufenthaltstitel und Reiseausweise direkt und selbstständig in der Behörde anzufertigen. Hintergrund ist ein Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen. Demnach dürfen seit dem 1. Mai 2025 ausschließlich digitale Lichtbilder für die Beantragung von Aufenthaltstiteln und Reiseausweisen genutzt werden.

Um den Aufwand für die Bürger so gering wie möglich zu halten stehen im Foyer des Landratsamtes Rosenheim nun zwei sogenannte POINT-ID-Geräte der Bundesdruckerei bereit. Diese ermöglichen eine unkomplizierte und schnelle Aufnahme digitaler, biometrischer Lichtbilder direkt vor Ort. Die Geräte sind insbesondere für Anträge im Bereich Ausländerrecht vorgesehen.
Mit dem neuen Verfahren entfällt der separate Gang zu einem Fotografen: Das Bild wird direkt im Zuge der Antragstellung aufgenommen und automatisch dem jeweiligen Dokument zugeordnet. Pro Lichtbild wird eine Gebühr von 6 Euro erhoben. Wird das Lichtbild am selben Tag für mehrere Dokumente verwendet – beispielsweise für Aufenthaltstitel und Reiseausweis – fällt diese Gebühr nur einmal an.
Die POINT-ID-Systeme passen sich automatisch an die Körpergröße der fotografierten Person an und erzeugen einen neutralen Hintergrund. Einschränkungen gibt es derzeit lediglich bei der Aufnahme von Lichtbildern von Babys und Kleinkindern. In diesen Fällen empfiehlt das Landratsamt weiterhin den Gang zu einem professionellen Fotografen.

Neben der Möglichkeit der Aufnahme vor Ort besteht auch weiterhin die Option, digitale Lichtbilder bei einem Fotografen oder in Drogeriemärkten anfertigen zu lassen. Diese Bilder werden dann über eine bundesweite, gesicherte Cloud bereitgestellt. Die Bürger erhalten dort einen Ausdruck mit einem sogenannten DataMatrix-Code, der in der Behörde eingescannt wird und das Lichtbild direkt in das Antragsverfahren integriert.

„Morphing“ soll verhindert werden

Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, das Pass- und Ausweiswesen an aktuelle sicherheitstechnische Anforderungen anzupassen. Vor allem soll das sogenannte „Morphing“ – also das digitale Verfälschen von Bildern – verhindert werden. Denn bislang sind laut Bundesinnenministerium bis zu 60 Prozent der eingereichten Passbilder nicht vollständig biometrie-tauglich. Mit der Umstellung auf digitale Lichtbilder wird ein wichtiger Beitrag zur Fälschungssicherheit geleistet.
Da die Ausstattung vieler Behörden mit den neuen Geräten bundesweit noch andauert, hat der Gesetzgeber eine Übergangsregelung geschaffen: Bis zum 31. Juli 2025 dürfen in Ausnahmefällen noch papiergebundene Lichtbilder verwendet werden – etwa wenn ein Gerät noch nicht verfügbar ist oder ein Passbild bereits vor dem Stichtag erstellt wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim) 

Mit „Maut 1“ Stau umgehen – Einweihungsfeier im neuen Firmensitz im Rosenheimer Aicherpark

Mit „Maut 1“ Stau umgehen – Einweihungsfeier im neuen Firmensitz im Rosenheimer Aicherpark

Rosenheim – Mautstationen sind oft Stauverursacher. Mit „Maut1“ soll man diesen Stau umgehen können. So geht es: Mit der Mautbox fährt man einfach durch eine extra Spur an den Stationen ohne anhalten zu müssen. Das Unternehmen dahinter hat sich nun vergrößert und lud vor kurzem zur Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes im Aicherpark Rosenheim ein.

Kein Stop and Go mehr an den Mautstationen, mit Maut1.de einem elektronischem Erfassungsgerät, das man an der Windschutzscheibe des Autos montiert, kann man, ohne vor Ort zu bezahlen durch die Stationen Fahren. Hierfür sind extra Spuren für Nutzer der Box reserviert. So sollen sich pro Mautstation etwa 45 Minuten Zeit einsparen lassen.
Gegründet wurde das Start-Up im Jahr 2020 von Julian Schmelzer und Simon Baumgartner. Im vergangenem Jahr gewann das Unternehmen den Meggle Gründerpreis. Jetzt besteht das Team bereits aus 26 Mitarbeitern die sich um die Vermietung der elektronischen Mauterfassungsgeräte kümmern.

Neue Räumlichkeiten am Aicherparkt in Rosenheim bezogen

Da dass Team stetig wächst, zog es jüngst in Rosenheim in neue Räumlichkeiten und lud zur Eröffnung des neuen Firmensitzes im Aicherpark Rosenheim, in der Anton-Jakob-Straße 5, ein. Bei der Feier gab es einen Blick hinter die Kulissen der Firma, eine Tombola und ein Maut1.de Unternehmensquiz. Zudem bot sich für die Gäste die Gelegenheit, mit den Mitarbeitern und den beiden Gründern ins Gespräch zu kommen.

Das System der Maut1 funktioniert aktuell in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und für große Fahrzeuge über 3 Meter Höhe auch für Österreich. 160.000 Meschen nutzen das System bereits aktiv. Branchen wie der ADAC, ÖAMTC, ANWB, oder APCOA zählen bereits zu den Partnern der Firma.
„Maut1.de“ will sich zu einer ganzheitlichen Mobilitätsplattform für digitale Services im Individualverkehr weiterentwickeln. So gibt es mittlerweile einen digitalen Parkservice per Kennzeichenerkennung. Im Juni launchte auch die neue Mautbox Premium. Dieses neue Modell bietet eine erweiterte Länderabdeckung, so funktioniert das System nun auch in Kroatien, es hat ein individuelleres Design und bietet einen Premium-Service.
Mehr dazu findet man hier.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Info Maut 1 / Beitragsbild, Foto: Copyright Maut 1)

Fahrt zum Botanischen Garten mit dem BRK-Herzenswunsch Hospizmobil

Fahrt zum Botanischen Garten mit dem BRK-Herzenswunsch Hospizmobil

Rosenheim / München – Das BRK-Herzenswunsch Hospizmobil erfüllte der 93-jährige Emelie den Wunsch noch einmal den Botanischen Garten in München zu besuchen und anschließend in das Garten-Café einzukehren. Sie wollte die vielen Blumen sehen, die sie jahrelang in ihrem eigenen Garten gepflanzt und gepflegt hatte.

Bei Sonnenschein machten sich Petra und Jürgen vom Herzenswunsch-Team mit Emilie und ihrer Pflegerin Rosa auf den Weg zum Botanischen Garten. Dort entdeckte Emelie bei einem Rundgang einige Blumen und Pflanzen, die sie auch in ihrem Garten hatte. Die zahlreichen Namen dafür kamen ihr wieder ins Gedächtnis.
Zwischendurch flirtete sie mit Jürgen. „Wenn man schon mal mit so einem jungen Mann unterwegs ist“, scherzte die 93 jährige, die an diesem Tag so viel redete wie die letzten drei Monate nicht, wie Rosa feststellte.
Im Garten-Café ließ sich Emelie anschließend eine Portion Kaiserschmarrn schmecken und pünktlich mit einsetzendem Regen ging es wieder nach Hause.
Mit vielen schönen Eindrücken verabschiedete sich das Team von Emelie, die in dem BRK-Teddy Max einen neuen Begleiter gefunden hat.
(Quelle: Pressemitteilung BRk Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Emelie (mit Jürgen und Petra vom Herzenswunsch-Team) freut sich über ihren neuen Begleiter, den BRK-Teddy Max. Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Chiemsee -Kasperltheater: „Ober-Kasperl“ Stephan Mikat erholt sich von Pechsträhne

Chiemsee -Kasperltheater: „Ober-Kasperl“ Stephan Mikat erholt sich von Pechsträhne

Prien / Landkreis Rosenheim – Stephan Mikat vom Chiemsee-Kasperltheater (Landkreis Rosenheim) hat eine Pechsträhne hinter sich. Zuerst vergaß er zwischen zwei Auftritten auf einem Parkplatz seinen Koffer mit den Kasperlfiguren und dann stolperte er auch noch über einen Teppich und riss sich eine Achillessehne. Aber jetzt geht es zum Glück wieder bergauf.

Diesen Schockmoment wird Handpuppenspieler Stephan Mikat wohl noch lange nicht vergessen. Mit Transporter und Bühnenanhänger war er vor gut einer Woche auf dem Weg zu einer Open-Air-Vorstellung im Hoftheater München. Mittags sollte es dann weiter nach Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) gehen, wo am späten Nachmittag eine Vorführung im Pfarrheim Schloßberg auf dem Programm stand.
Beim Aufbau in München fiel Mikat auf, dass sein Koffer mit dem Kasperl-Puppen nicht da war. Es folgte eine hektische Suche sowohl im Bühnenanhänger als auch im Transporter – ohne Erfolg. Der Koffer samt Puppen, Requisiten und allen Texten blieb verschwunden.
„In meinem Gehirn ratterte alles gleichzeitig durch. Ich rief ich alle Veranstalter an, bei denen ich am Vortag war und eine Kollegin, in der Hoffnung, dass ich mir vielleicht Puppen ausleihen könnte. Damit macht man sich um 9 Uhr morgens am Sonntag natürlich Freunde“, schmunzelt Stephan Mikat.

Die Rettung kam in Form von Mikats allererstem Stoff-Kasperl. „Der ist genau für so einen Fall immer mit an Bord, frei nach dem Motto: Hauptsache der Kasperl ist dabei“, so der Puppenspieler.  Außerdem lagen in seinem Transporter auch noch ein Teufel- Handpuppe herum, die bisher noch nie zum Einsatz kam, weil Mikat bisher der Meinung war, dass diese Figur vielleicht für die Kinder zu bedrohlich wirkt und ein Sepperl, der ebenfalls bisher kaum auf seiner Bühne zu sehen war, weil seine Tochter Denise immer lieber mit dem Hasen Mucki als Freund des Kasperls spielt.

Spontan „Ersatz-Ensemble“ zusammengestellt

Stephan Mikat überlegte nicht lange, sondern stellte aus diesen drei Akteuren spontan ein Ersatz-Ensemble zusammen. Der Auftritt in München war gerettet: „Es machte sogar richtig Spaß, einfach mal nur drauflos zu spielen und mit den Kindern zu interagieren. Dazu noch ein paar Seifenblasen und der künstliche Schneesturm und alle waren zu frieden“, freut sich Mikat. Und das Beste: Während der Vorstellung bekam er dann auch noch die erlösende Nachricht, dass seine Puppen gefunden und bereits unterwegs nach München waren. Die „Kofferübergabe“ fand an der Autobahn bei Weyarn statt und am Nachmittag beim Auftritt am Schloßberg lief dann alles wie geplant.

Kaum war dieses „Abenteuer“ überstanden, hatte das Schicksal für Stephan Mikat aber schon die nächste „Überraschung“ parat: Nur wenige Tage später stolperte er über einen Teppich und riss sich eine Achillessehne. Eine OP wurde fällig.
Doch nun ist der „Ober-Kasperl“ wieder auf dem Weg zur Besserung und startet nach einer kleinen gesundheitlichen Pause wieder voll durch. Am 19. Juli steht ein Auftritt in Großkarolinenprogramm auf dem Programm und am 20. Juli in Westerndorf St. Peter. Auch die ausgefallenen Termine versucht Stephan Mikat nachzuholen.  Das gesamte Programm findet Ihr auf der Homepage des Chiemsee-Kasperltheaters.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Stephan Mikat)

„Kramer 28“: Ein Stück Nostalgie in der Rosenheimer Münchener Straße

„Kramer 28“: Ein Stück Nostalgie in der Rosenheimer Münchener Straße

Rosenheim – Der „Kramerladen“ war früher mehr als ein Ort, an dem  man Dinge des täglichen Bedarfs kaufte . Es war auch die Drehscheibe des sozialen Lebens. Genau das wünscht sich Christoph Hartl für seinen neueröffneten Kiosk in der Müchener Straße 28 in Rosenheim – und setzte auch bei der Gestaltung von „Kramer 28“ auf viel Nostalgie. 

Kramer 28 Neeueröffnung Kiosk in der Münchener Straße 28 im Juli 2025 Fotos: Innpuls.me

Blick in den Kiosk „Kramer 28“, der mit viel Liebe zum Detail gestaltet wird. Da kommen Erinnerungen an längst vergangenen Zeiten auf. Fotos: Josefa Staudhammer

Wer den neuen mit großer Liebe zum Detail ausgestatteten Kiosk „Kramer 28“ in der Münchener Straße 28 betritt, fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der die Kramerladen noch Mittel- und Angelpunkt in den Städten und Dörfern waren. Der Einkauf wurde oftmals auch zum Miteinander und Austausch von Neuigkeiten genutzt. Genau das wünscht sich der Rosenheimer Christoph Hartl zurück  Bisher arbeitete er als technischer Angestellter bei einer Hausverwaltung. Nun wagte er zusammen mit seiner Frau etwas Neues. Unterstützung bekam er von einem Freund, der nostalgische Gegenstände aus den 1950er Jahren sammelt. Vor einiger Zeit stießen sie im Internet auf eine Anzeige, in der eine komplette Ladeneinrichtung aus dieser Zeit angeboten wurde. „Theke und Regale stammen aus einem früheren Mühldorfer Kramerladen“, erzählt der frischgebackene Kioskbetreiber. Mit dem Kauf wurde die Idee geboren, wieder einen Kiosk mit dem Flair eines Kramerladens im Herzen der Rosenheimer Innenstadt zu eröffnen. Vervollständigt wurde die Ausstattung mit Sammelobjekten von Hartls Freund, dazu zählen beispielsweise die alte Waage und die alte Ladenkasse. 

Kramer 28 Neeueröffnung Kiosk in der Münchener Straße 28 im Juli 2025 Fotos. Archiv: re

Die Ausstattung stammt aus einem ehemaligen Kramerladen in Mühldorf, wie diese alten Archivaufnahmen zeigen. Fotos: re 

Angeboten werden im „Kramer 28“ typische Kiosk-Artikel wie beispielsweise Zeitschriften, kühle Getränke, Zigaretten und Süßigkeiten. Christoph Hartl und seine Frau wollen das Sortiment in den kommenden Monaten ausweiten und sich dabei auch an den Wünschen der Kunden orientieren. 

„Kramer 28“ soll ein geselliger  Treffpunkt werden

Für die Zukunft wünschen sich die beiden, dass ihr Laden ein geselliger Treffpunkt in der Münchener Straße wird, insbesondere dann, wenn die Umgestaltung im Salingarten abgeschlossen ist und die Fußgängerzone, wie von der Stadt angekündigt, kommt. „Ich stehe immer gerne für einen Ratsch zur Verfügung und wenn nötig, auch als Seelentröster“, so Christoph Hartl. 

Im Juli ist der neue Kiosk „Kramer 28“ Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr geöfnet.
Ab August 2025 sollen die Öffnungszeiten dann ausgeweitet werden: Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr und Freitag und Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr – und damit auch zu Zeiten, in denen die meisten anderen Geschäfte in der Stadt geschlossen sind.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Landkreis Traunstein: 41-jährige soll Ehemann mit Messer verletzt haben

Landkreis Traunstein: 41-jährige soll Ehemann mit Messer verletzt haben

Landkreis Traunstein – Eine 41-jährige soll ihren 52-jährigen Ehemann im Landkreis Traunstein mit einem Messer verletzt haben. Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (8.7.2025) gegen 16.30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle Traunstein bekannt, dass ein Mann im südlichen Landkreis Traunstein mit einem Messer verletzt worden sein soll. Unter Leitung der Polizeiinspektion Traunstein erfolgten mit Unterstützung umliegender Dienststellen umfassende Fahndungsmaßnahmen. Dabei nahmen Polizeikräfte die tatverdächtige 41-jährige Ehefrau des Verletzten fest.

Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass die Frau ihrem Ehemann mit einem Messer, insbesondere im Bereich eines Unterarmes, erhebliche Verletzungen zugefügt haben soll. Dabei soll sie einen Stich in Richtung des Kopfes des Mannes ausgeführt haben, wobei es diesem gelungen sein soll, den Stich teilweise abzuwehren.

Rettungskräfte brachten den 52-Jährigen in ein nahgelegenes Krankenhaus. Nach einer stationären Aufnahme wurden die Verletzungen operativ versorgt.
Noch am gleichen Abend übernahmen die Staatsanwaltschaft Traunstein und der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen in dieser Sache. Diese werden nun durch die Staatsanwaltschaft und das zuständige Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung fortgeführt.

Da es konkrete Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung der Beschuldigten gibt, beantragte die zuständige Staatsanwältin den Erlass eines Unterbringungsbefehls. Dieser wurde am gestrigen Mittwoch (9. Juli 2025) vom Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Traunstein antragsgemäß erlassen. Die Beschuldigte wurde vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alte Schätze frisch entziffert: Hilfe bei der Sütterlin-Schrift im Freilichtmuseum Amerang

Alte Schätze frisch entziffert: Hilfe bei der Sütterlin-Schrift im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Alte Schätze frisch entziffert: Das Freilichtmuseum Amerang hat einen Nachmittag lang in der Sütterlin-Sprechstunde Hilfe angeboten beim Lesen alter Briefe und Schriften, die in dieser Schrift verfasst wurden. 

Sütterlin ist eine vereinfachte Form der deutschen Kurrentschrift, die im frühen 20. Jahrhundert von Ludwig Sütterlin entwickelt wurde, um das Schreibenlernen in der Schule zu erlenen. Von 1915 bis 1941 war sie die Grundlage des Schreibunterrichts in Preußen und wurde danach als „Deutsche Schreibschrift“ im Deutschen Reich eingeführt. 1941 wurde die Sütterlinschrift dann durch die „Deutsche Normalschrift“, eine lateinische Schreibschrift, ersetzt.  Heutzutage gibt es kaum noch Menschen, die Sütterlin beherrschen. Das Freilichtmuseum Amerang hat darum einen Nachmittag lang in der Sütterlin-Sprechstunde Hilfe angeboten.

Sütterlin-Sprechstunde im Freilichtmuseum Amerang. Fotos: Copyright Bezirk Oberbayern -FLM Amerang

Barbara Sailer, Karin Silmbrod und Renate Engelhardt beim Entziffern von Briefen in der Sütterlin-Schrift (von links nach rechts). Foto: Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang

Brief aus dem Jahr 1896 entziffert

„Liebster Schatz, wie Du mich dauerst, kann ich in Worten nicht aussprechen!“ Hand aufs Herz: Wer hat schon jemals einen Liebesbrief mit solch berührenden Formulierungen bekommen? Karin Silmbrod hat ihn in einer Kiste auf dem Dachboden entdeckt und zum Termin ins Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern mitgebracht. Mit dieser liebevollen Ansprache beginnt ein Brief vom 4. April 1896, der in Sütterlin-Schrift geschrieben ist. „Es ist ein Brief meiner Urgroßmutter an meinen Urgroßvater. Der war Bergwerksdirektor in Hausham. Ich habe einige solcher Briefe, die ich nicht lesen kann. Ich will dadurch einiges aus meiner Familiengeschichte erfahren.“

Barbara Sailer ist Süttterlin-Expertin und kann den Brief recht flüssig vorlesen. „Das ist nicht immer einfach, aber wirklich spannend. Ich lese so viele persönliche Geschichten, die sind zu schade für die Papiertonne. Sie müssen für die Nachwelt erhalten bleiben.“ So etwa die Ge-schichte eines jungen Soldaten, die sie vor kurzem im Auftrag einer Kundin entziffert hat. Er er-zählte seinen Angehörigen in vielen Briefen sehr lebendig vom Alltag an der Kriegsfront des zweiten Weltkriegs, wo zwei Jahre später zu Tode kam. „Die Schilderungen haben mich sehr mitgenommen, aus seinen Schilderungen hätte man ein Buch schreiben können.“
Karin Silmbrod hat außer ihrem schönen Liebesbrief auch eine alte Wirtshausrechnung von 1880 dabei: Zwei Glas Bier kosteten damals 12 Pfennig, verzehrt wurde auch Brot. Außerdem standen vier Krügerl Bier auf der Rechnung. Zuhause hat sie noch mehr schriftliche Zeugnisse aus vergangener Zeit, unter anderem ein Kochbuch, das sie inzwischen abfotografiert und digitalisiert hat. „Es ist von meiner Urgroßmutter, die wunderbare Rezepte aufgeschrieben habe, die ich nach und nach ausprobiere.“

Das Freilichtmuseum Amerang würde gern historische Schulhefte, Tagebücher oder Briefe in seine Sammlung aufnehmen. Hierfür bitte anrufen unter Telefon 08075-915090 oder eine E-Mail an museum@flm-amerang.de schreiben.

Gekommen zur Sprechstunde ist auch Renate Engelhardt, die Rezepte ihrer Mutter in Sütterlin gefunden hat. „Ich bin hier, weil mich das Thema generell interessiert. Und weil ich die Schrift auch selber ausprobieren will. Ich habe schon ein ganzes Heft selbst geschrieben. Mich würde es freuen, wenn es irgendwo einmal Kurse dazu geben würde.“ Sütterlin-Expertin Barbara Sailer versteht diese Leidenschaft, schließlich wurde sie selbst davon erfasst. „Schuld“ daran ist der ehemalige Wasserburger Kreisheimatpfleger Ferdinand Steffan. „Er war mein Lehrer, von dem ich alles gelernt habe und ihn auch jederzeit fragen kann, wenn ich nicht weiterweiß.“ Ihr jüngstes eigenes Projekt ist ein altes Schulheft. Es stammt von der Schwester ihres Schwiegervaters. „Da sind auf den letzten Seiten auch Rezepte drin. Die muss ich alle ausprobieren, wie etwa die Zitronenkücherl oder das Kleingebäck.“ Barbara Sailer hofft, dass sie-noch viele weitere spannende Dokumente in Sütterlin in die Hände bekommt. „Ich kann nur sagen: Wer alte Briefe oder Hefte in Sütterlin findet – bitte nicht wegwerfen. Es sind wertvolle Andenken an frühere Zeiten, die wir für unsere Nachkommen erhalten sollten.“
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild, Foto: Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang)

Unerwünschte Blicke führen zu Gewalttat am Hauptbahnhof München

Unerwünschte Blicke führen zu Gewalttat am Hauptbahnhof München

München – Am Mittwochmorgen (9.7.2025) kam es am Hauptbahnhof München zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Auslöser sollen Blicke eines 52-jährigen Kosovaren in Richtung der Begleiterin eines 27-jährigen Tadschiken gewesen sein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Kurz nach 8 Uhr standen ein 27-jährige Tadschike und seine 22-jährige Freundin am Bahnsteig von Gleis 14, als der 52-jährige Kosovare an ihnen vorbei lief. Der in Liechtenstein lebende Kosovare soll die junge Frau aus Essen angesehen und den 27-Jährigen beleidigt haben. Daraufhin entwickelte sich ein verbaler Streit zwischen den beiden Männern. Im weiteren Verlauf soll der Ältere den Jüngeren an der Hüfte gepackt und ihm einen Kopfstoß versetzt haben. Dabei zog sich der Angreifer selbst eine Platzwunde am Kopf zu.
Der Angegriffene schlug daraufhin zurück, wodurch der Kosovare zu Boden ging. Der Jüngere trat nun auf den am Boden liegenden Kosovaren ein. Der Tadschike klagte nach der Auseinandersetzung über Schmerzen im Kiefer-, Hals- und Hüftbereich. Zudem blutete er an der Nase. Vor Ort lehnte er eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Der 52-jährige Kosovare wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung. Gegen den 27-jährigen Tadschiken wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Badeunfall am Eibsee: So ist der Stand der Dinge

Nach Badeunfall am Eibsee: So ist der Stand der Dinge

Grainau / Landkreis Garmisch- Partenkirchen  –  Am Samstagvormittag (5.7.2025) kam es am Eibsee (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) zu einem tragischen Badeunfall: Bei einer Tretbootfahrt fiel der sechsjährige Sohn ins Wasser, sein Vater sprang sofort nach. (wir berichteten) Da ist der aktuelle Stand der Dinge (10.7.2025): 

Update: 11. Juli: Ab heute wird eine externe Spezialfirma zur Unterstützung der Suchmaßnahmen hinzugezogen, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich mit der Polizei zusammenarbeitete. Im Laufe des Tages erfolgen die notwendigen Vorbereitungen für diesen Einsatz. Die Firma wird im Anschluss die Arbeit aufnehmen.

Der aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zufolge handelte es sich bei den Verunglückten um chinesische Staatsbürger. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen führten nicht zum Erfolg. Seit Sonntag setzten eine Vielzahl an Einsatzkräften die Suche täglich für mehrere Stunden im Bereich des Eibsees in Grainau fort. Daran beteiligt waren speziell ausgebildete Taucher sowie Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Auch speziell ausgebildete Hunde kamen bei der Suche nach Vater und Sohn zum Einsatz.
Dennoch gibt es weiter keine Spur von den Vermissten. „Insbesondere die Beschaffenheit des Seegrundes sowie die Seetiefe am Unglücksort (bis zu 30 Meter) erschweren die Suche erheblich“, heißt es dazu im Polizeibericht.
Aktuell ist geplant, die Suchmaßnahmen in den kommenden Tagen fortzuführen. Zur Intensivierung sollen zusätzlich Polizeitaucher auch aus dem Bereich Nürnberg eingesetzt werden.
Hergang und Hintergründe zu dem Unglücksfall sind derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Pedelecunfall in Gmund

Schwerer Pedelecunfall in Gmund

Gmund / Landkreis Miesbach – Ein schwerer Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (9.7.2025) innerhalb einer zwölfköpfigen Pedelec-Gruppe, die auf Tour in Gmund am Tegernsee war: Ein 80-jährige aus Bad Würtemberg stürzte auf die asphaltierte Fahrbahn und zog sich trotz Fahrradhelm schwere Kopfverletzungen zu. 

Update: 10. Juli, 15.20 Uhr: Der 80-jährige Pedelec-Fahrer ist am späten Mittwochabend seinen schweren Verletzungen erlegen.

Nach den Angaben der Polizei kam es zu dem Unfall auf der Strecke von Gmund kommend in Richtung Berg. Bei der Bergabfahrt in einer Linkskurve berührten sich die Lenkstangen von zwei Teilnehmern und der 80-jährige stürzte. Durch Ersthelfer wurde er an der Unfallstelle erfolgreich reanimiert und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum Murnau geflogen. Der Streckenabschnitt war aufgrund der Unfallaufnahme bis 19 Uhr gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Söchtenau: Mann stürzt von Lkw-Dach – schwer verletzt

Söchtenau: Mann stürzt von Lkw-Dach – schwer verletzt

Söchtenau / Landkreis Rosenheim –  Ein 39-jähriger Pruttinger stürzte am Mittwochabend (9.7.2025) in Söchtenau (Landkreis Rosenheim) vom Dachaufbau eines Lkw in einer Höhe von rund vier Metern in die Tiefe. Der schlug auf dem Asphalt auf und verletzte sich schwer im Oberkörper-Kopfbereich.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Durch die alarmierten Rettungskräfte wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den 39-Jährigen in ein umliegendes Krankenhaus flog. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen, ist der Mann aus Prutting schwer, aber nicht lebensgefährlich durch das Sturzgeschehen verletzt worden. Ein 43-jähriger Mann aus Söchtenau verletzte sich ebenfalls im Oberkörperbereich und konnte nach Behandlung vom Rettungsdienst vor Ort wieder entlassen.

Der 39-Jährige wollte auf dem Dachaufbau zusammen mit dem 43-Jährigen den Wasserwerfer an einem Löschfahrzeug der Feuerwehr überprüfen bzw. baulich verändern. Während der Maßnahmen löste sich plötzlich eine Verbindung bei der Löscheinrichtung. Der umkippende bzw. herunterfallende Wasserwerfer-/Löschaufbau, traf den 39-Jährigen. Er verlor das Gleichgewicht und fiel vom Fahrzeugdach auf den Boden des Feuerwehrhauses. Der 43-Jährige stand ebenfalls auf dem Dach des Löschfahrzeuges und wurde von einem herausstehenden Eisenteil des Wasserwerfers im Oberkörperbereich getroffen. Zum Sturz auf den Boden kam es bei ihm nicht. Derzeit geht die Rosenheimer Polizei nicht von Fremdverschulden aus. Weitere Ermittlungen zur Unfallursache wurden eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)