Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Juli.

Namenstag haben: Ada, Adela, Alphonsa, Beat, Innozent, Manuel, Samson

3 bekannte Geburtstagskinder:

Hugo Chávez (1954 –  war ein venezolanischer Offizier und Politiker, der am Ende seiner politischen Laufbahn Staatspräsident von Venezuela war.)

James Robert Davis (1945 – ist ein US-amerikanischer Comiczeichner und Erfinder der Comicfigur „Garfield“, zu der der mehrfache Emmy-Preisträger neben Zeitungs-Comicstrips Bücher, eine Zeichentrickserie und mehrere Kinofilme schuf.)

Riccardo Muti (1941 – ist ein berühmter italienischer Dirigent, der vor allem für seine Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen sowie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und mit dem Chicago Symphony Orchestra bekannt ist.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1914: Einen Monat nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, woraus sich der Erste Weltkrieg entwickelt.
  • 2004: Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verkündet das Ende ihrer 24-jährigen Tätigkeit in Afghanistan, nachdem am 5. Juni fünf ihrer Mitarbeiter bei einem gezielten Anschlag ums Leben gekommen sind.
  • 1945: Bei der Kollision eines B-25-Bombers mit dem Empire State Building in New York kommen 14 Personen ums Leben, davon elf Zivilisten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Neubeuern, Landkreis Rosenheim, 1962

Neubeuern, Landkreis Rosenheim, 1962

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Markt Neubeuern (Landkreis Rosenheim).

Schloss Neubeuern blick in diesen Tagen auf seine 100-jährige Geschichte als Internatsgymnasium zurück. Die Gründung durch Julie von Wendelstadt und Josef Rieder im Jahr 1925 markiert den Beginn dieser Ära. Die Wurzeln dieser Anlage reichen aber bis ins 12. Jahrhundert zurück- ehemals als Burg errichtet.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Viel Regen: Lage in der Region Rosenheim dennoch entspannt

Viel Regen: Lage in der Region Rosenheim dennoch entspannt

Rosenheim / Landkreis / Region – Regen, Regen, Regen  – vom Hochsommer-Gefühl sind wir derer Tage weit entfernt. Die gute Nachricht für die Region Rosenheim: Trotz vielem Nass ist die Lage mit Blick auf Hochwasser und Co. derzeit entspannt. 

Die medialen Ankündigungen verhießen nichts Gutes: Die Rede war von bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Und auch aktuell (Sonntag, 27. Juli, 12.30 Uhr) warnt de Deutsche Wetterdeinst für die Region Rosenheim wieder vor Dauerregen. 

Zum Glück ist die Lage bis jetzt aber weitestgehend entspannt. Sowohl am Inn als auch an der Mangfall ist der Wasserstand noch unter der Meldestufe 1 – Tendenz fallend. 
Der Sommer legt aber leider auch noch die kommenden Tage Pause ein. Die DWD-Warnung vor Dauerregen ist aktuell gültig bis Dienstag, 29. Juli, 11 Uhr. Auch am Mittwoch bleibt es wohl nass. Donnerstag und Freitag werden dann die freundlichsten Tage in der kommenden Woche – und dann bahnt sich schon wieder Regen an. 🌧️🌂☔🌦️
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundespolizei schnappt „Train-Surfer“

Bundespolizei schnappt „Train-Surfer“

München / Augsburg – Seit geraumer Zeit wurden im Bereich zwischen Augsburg und München immer wieder „Train-Surfer“ gemeldet. In den Morgenstunden des Sonntags (27.7.2025) gelang es der Bundespolizei bei Mammendorf, Landkreis Fürstenfeldbruck, mit Unterstützung der Landespolizei einen Jugendlichen festzunehmen und einen weiteren zu identifizieren.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Pasinger Bahnhof bestiegen kurz nach Mitternacht zwei Personen eine Kupplung des ICE 618. Anschließend fuhren sie, sich außen festhaltend, mit dem Richtung Kiel verkehrenden Schnellzug mit. Nachdem eine Zeugin dies der Polizei gemeldet hatte wurde der ICE im Bahnhof Mammendorf angehalten. Einer der beiden „Train-Surfer“ flüchtete nach Aussagen des Lokführers über die Gleise ins Gemeindegebiet. Der 15-jährige Deutscher aus Augsburg entwendete dabei ein Fahrrad. Im Rahmen der Fahndung durch mehrere Streifen von Landes- und Bundespolizei konnte er gestellt werden. Da ihn die Mutter nicht abholen konnte wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durch die Bundespolizei zum Wohnort transportiert und gegen 5 Uhr wohlbehalten übergeben.
Nach Sichtung von Videoaufzeichnungen des Bahnhofes Pasing wurde verifiziert, dass sich zwei junge Männer zwischen zwei Wagen eines abfahrenden ICE stellten und bei der Abfahrt mitfuhren. Da nur einer der beiden bei der Flucht in Mammendorf beobachtet wurde, war nicht auszuschließen, dass der zweite evtl. vom ICE gestürzt war. Aufgrund des Wetters konnten angeforderte Helikopter der Landes- wie Bundespolizei zur Streckenabsuche nicht starten.
Die Feuerwehr wurde um Drohnenunterstützung gebeten, da es sich um eine rund 30 Km lange Strecke von Pasing bis Mammendorf handelte. Nachdem diese organisiert war, kam kurz vor Suchbeginn die Mitteilung, dass der zweite „Train-Surfer“ identifiziert und nicht verunglückt war. Es stellte sich heraus, dass auch er im Mammendorf den ICE verlassen hatte und geflohen war. Beamte des Bundespolizeireviers Augsburg erwarteten den 14-jährigen Deutschen im Beisein der Eltern, am Morgen an seiner Augsburger Wohnanschrift.

Durch die Identifizierung der beiden geht die Bundespolizei davon aus, dass sie für andere, gleichgelagerte Fälle verantwortlich sein dürften. U.a. geht es dabei um einen Fall aus dem Bereich Nürnberg. Hier waren zwei bislang unbekannte Jugendliche am Samstagabend, den 17. Mai auf der Strecke zwischen Kalchreuth und Heroldsberg (Landkreis Erlangen-Höchstadt) auf einem ICE mitgefahren, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 280 km/h unterwegs war. Zudem wird beiden ein weiterer Fall des „Train-Surfens“ auf einem Averio vom 27. April ab Pasing Richtung Augsburg zugeordnet.
Durch die Namhaftmachung der beiden „Train-Surfer“ müssen sie sich bzw. deren Eltern auf diverse Kostenbescheide der Bundespolizei, Feuerwehr und Deutsche Bahn gefasst machen.

Bundespolizei warnt vor Gefahren des „Train-Surfens“

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren des „Train-Surfens“. Immer wieder kommt es durch diese lebensgefährlichen Aktionen zu schweren Unfällen bis hin zum Tode. Ganz egal, ob Mitfahren auf Puffern oder Dächern, Hinauslehnen aus geöffneten Türen oder Fenstern, die entstehenden Gefahren sind unbeherrschbar – was als Mutprobe beginnt oder zum Posten auf sozialen Netzwerken genutzt wird, kann leicht in Lebensgefahr mit unabdingbaren Folgen schwerwiegender, körperlicher Verletzungen oder gar hohen Kostenbescheiden enden. Nicht zu vergessen sind auch die entstehenden Streckensperrungen und dadurch leichtfertig verursachte Zugverspätungen, wenn es darum geht, zu überprüfen, wo die „Train-Surfer“ verblieben sind und ob sie sich eventuell noch (z.B. verletzt) auf Gleisen oder in unmittelbarer Nähe von Bahnanlagen befinden.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rauferei vor Nachtlokal in Rosenheim

Rauferei vor Nachtlokal in Rosenheim

Rosenheim – Vor einem Nachtlokal in der Rosenheimer Ruedorfferstraße kam es in der Nacht auf Samstag (26.7.2025) zu einer Rauferei zwischen zwei jungen Männern. Beide erlitten leichte Verletzungen. 

Gegen 1.55 Uhr kam es vor dem Lokal zu der handfesten Schlägerei zwischen den beiden Männern. Grund der Eskalation war wohl, nach den Angaben der Polizei, dass ein 18-jähriger die Mutter eines 23-jährigen Rosenheimer belästigte.
Nach mehreren wechselseitigen Faustschlägen ging der 23-jährige zu Boden. Dabei erlitt er eine Kopfplatzwunde. Zur Versorgung der Verletzungen musste ein Rettungswagen angefordert werden.
Gegen die beiden alkoholisierten Raufbolde wurde jeweils ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausnüchterungszelle statt Liebesnest

Ausnüchterungszelle statt Liebesnest

Rosenheim – Am Samstagvormittag (26.7.2025) hatte ein 39-jähriger Mann im Vollrausch die Idee, einem Bordell in Rosenheim einen Besuch abzustatten. Anstatt bei einer Dame seines Herzens verirrte sich der Mann im Büro des Laufhauses.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Aufgrund seiner Alkoholisierung von über zweieinhalb Promille wurde er von der Empfangsdame des Hauses verwiesen. Dieser Aufforderung kam er erst nach, nachdem Beamte der Rosenheimer Polizei hinzugerufen wurden. Nachdem der Herr das Laufhaus widerwillig verlassen hatte und draußen umgehend in ein angrenzendes Gebüsch fiel, wurde dem Herrn aus dem Landkries Traunstein ein Platz in der Rosenheimer Ausnüchterungszelle reserviert. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wurde ihm mitgeteilt, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch erstattet wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gegen Elterntaxis: Erste Schulstraße Münchens in Trudering-Riem

Gegen Elterntaxis: Erste Schulstraße Münchens in Trudering-Riem

München – Viele Eltern setzten ihre Kinder mittels Auto direkt vor der Schule ab. Das „Elterntaxi“ bringt Gefahren mit sich. Immer mehr Städte entwickeln deswegen Konzepte dagegen. In München soll jetzt ein Schulstraße eingerichtet werden.

Der Bezirksausschuss (BA) Trudering-Riem hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, dass er dem Konzept des Mobilitätsreferats folgen möchte und die erste Schulstraße Münchens an der Grundschule an der Forellenstraße eingerichtet werden soll.

Die sogenannten „Elterntaxis“ und das damit einhergehende hohe Verkehrsaufkommen vor Grundschulen sind ein Dauerthema. Auch im Umfeld der Grundschule an der Forellenstraße wurden in der Vergangenheit immer wieder unübersichtliche Situationen beobachtet. Der zuständige BA hat daraufhin einen Antrag auf Einrichtung einer Schulstraße gestellt. Nachdem der Stadtrat im März 2025 beschlossen hatte, grundsätzlich Schulstraßen in München einzuführen, hat das Mobilitätsreferat intensive Gespräche unter anderem mit der Polizei geführt und ein entsprechendes Konzept für die Grundschule an der Forellenstraße ausgearbeitet.

Im Vorfeld wurden die Anwohner per Infoschreiben über das Vorhaben informiert und auf die öffentliche Sitzung des Bezirksausschusses hingewiesen. Außerdem soll noch eine Bürgersprechstunde stattfinden, bei der offene Fragen und Anliegen geklärt werden können.

Im Januar 2026 soll Schulstraße realisiert werden

Gemäß dem BA-Beschluss sollen ab Januar 2026 die Brachsenstraße und der nördliche Teil der Forellenstraße im Bereich der Grundschule bis zur Einmündung zum Böcklerweg zur Schulstraße werden. Die Straßenabschnitte werden dafür von Montag bis Freitag (werktags) zwischen 7.30 und 8 Uhr für alle Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Regelung wird durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet, eine bauliche Veränderung der Straßen ist nicht vorgesehen.

Auf Antrag können Ausnahmegenehmigungen für die Zufahrt und das Parken erteilt werden, zum Beispiel für Anwohnende. Schulbusse, Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr sind von der Regelung ausgenommen und dürfen den gesperrten Bereich jederzeit befahren. Für Eltern, die ihre Kinder weiterhin mit dem Auto bringen müssen, sollen sogenannte Bringzonen in der Damaschkestraße zwischen Brachsenstraße und Böcklerweg eingerichtet.
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Es freut mich sehr, dass wir in Trudering an der Grundschule an der Forellenstraße dem Wunsch des Bezirksausschusses und der Schulfamilie nun nachkommen und Münchens erste Schulstraße umsetzen können. Unser Ziel ist es, damit das hohe Verkehrsaufkommen direkt vor der Schule zu reduzieren, das in der Vergangenheit immer wieder zu unübersichtlichen Situationen geführt hat. So möchten wir es den Kindern ermöglichen, sicher und selbstständig zur Schule zu kommen.“

„Vorbild für andere Schulen“

Stefan Ziegler, Vorsitzender des Bezirksausschusses 15 Trudering-Riem: „Die Situation vor Unterrichtsbeginn, insbesondere vor den Grundschulen im Stadtbezirk, ist regelmäßig Thema in den Bezirksausschüssen. Viele Schulfamilien sind verzweifelt und ratlos, wie sie das übliche Chaos vermeiden und den Schulweg sicherer gestalten können. Der BA 15 sieht in diesem Pilotprojekt eine große Chance für viele Schulen in München. Die Eltern verabschieden sich von ihren Kindern an geeigneten Stellen, von denen die Kinder schnell und gefahrlos zu Fuß zur Schule kommen und die Kinder, die ganz selbstständig zur Schule kommen, sind auf den letzten Metern nicht dem sonst üblichen Verkehrschaos ausgesetzt. Die Einschränkungen, die das Projekt für die Anwohner mit sich bringt, sind aus unserer Sicht überschaubar und unbillige Härten können mit Ausnahmegenehmigungen aufgefangen werden. Wir sind überzeugt, dass dieses Pilotprojekt als Vorbild für viele andere Schulen mit ähnlichen Voraussetzungen dienen kann.“
Weitere Infos zu den Schulstraßen gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

320 Millionen Bäume sterben jährlich an Blitzeinschlag

320 Millionen Bäume sterben jährlich an Blitzeinschlag

München / Bayern / Deutschland / Welt – Blitze haben einen größeren Einfluss auf Wälder als bisher angenommen. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) mit neuen Modellrechnungen gezeigt und erstmals Berechnungen über den globalen Einfluss von Blitzen auf Wäldern vorgelegt. Demnach gehen weltweit jährlich 320 Millionen Bäume in direkter Folge eines Blitzschlags ein. 

Blitzschäden in Wäldern sind nur schwer zu erkennen und wurden nur in wenigen Wäldern systematisch untersucht. Wie viele Bäume weltweit jährlich an den direkten Folgen von Blitzeinschlägen eingehen, war daher bislang unbekannt. Ein Forschungsteam der TUM hat deshalb erstmals eine Methode entwickelt, mit der sich zeigen lässt, wie viele Bäume jährlich durch Blitzschlag so stark geschädigt werden, dass sie absterben. Ihre Schlussfolgerung: Der Einfluss von Blitzen auf Wälder wurde bislang unterschätzt.

Während frühere Studien zu den Auswirkungen von Blitzschlag auf der Beobachtung einzelner Wälder basierten, haben TUM-Forschende nun einen mathematischen Ansatz gewählt und auf Grundlage von Beobachtungsstudien und Blitzdaten ein etabliertes Vegetationsmodell erweitert. „Wir können nicht nur abschätzen, wie viele Bäume jährlich durch Blitzeinschläge absterben, sondern auch in welchen Regionen solche Ereignisse gehäuft auftreten und welche Folgen sie für die globale Kohlenstoffspeicherung und Waldstruktur haben“, sagt Andreas Krause, Erstautor der Studie und Forscher an der Professur für Land Surface-Atmosphere Interactions.

Anzahl getöteter Bäume könnte zukünftig noch steigen

Gemäß diesen Berechnungen verursachen Blitze jährlich das Absterben von etwa 320 Millionen Bäumen und sind für 2,1 bis 2,9 Prozent der jährlichen abgestorbenen pflanzlichen Biomasse verantwortlich. Der so verursachte Biomasseverlust setzt global rund 770 bis 1.090 Millionen Tonnen CO2 frei. Solche Zahlen sind laut den Forschenden überraschend hoch und liegen in derselben Größenordnung wie die rund 1.260 Millionen Tonnen CO2, die jährlich bei Vegetationsbränden durch die Verbrennung lebender Pflanzen freigesetzt werden. Der gesamte durch Vegetationsbrände verursachte CO2-Ausstoß ist jedoch höher, da dieser sich zusätzlich noch aus der Verbrennung von Totholz und organischem Material im Boden ergibt und insgesamt rund 5.850 Millionen Tonnen CO2 ausmacht.
„Da die meisten Klimamodelle davon ausgehen, dass es in Zukunft mehr Blitze geben wird, lohnt es sich, diesem bislang wenig beachteten Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, sagt Andreas Krause. „Aktuell ist die Blitzmortalität in den Tropen besonders hoch. Die Modelle gehen aber davon aus, dass die Blitzhäufigkeit vor allem in mittleren und hohen Breiten steigen wird. Blitze könnten also in Zukunft auch in unseren Wäldern eine immer größere Rolle spielen.“
(Quelle: Pressemitteilung Technische Universität München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zahl der Ehescheidungen in Bayern 2024 leicht gestiegen

Zahl der Ehescheidungen in Bayern 2024 leicht gestiegen

Fürth / Bayern – Die Zahl der Ehescheidungen ist in Bayern im Jahr 2024 leicht gestiegen – das geht aus einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor. In mehr als der Hälfe der Fälle sind Kinder betroffen. 

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Jahr 2024 in Bayern 20 264 Ehen geschieden, darunter 125 gleichgeschlechtliche Ehen von Frauen und 89 gleichgeschlechtliche Ehen von Männern. Im Vergleich zum Jahr 2003, als mit 29 992 Scheidungen der bisherige Höchststand registriert wurde, ist die Zahl der Scheidungen im Jahr 2024 um gut 32 Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr (2023: 19 727 Ehescheidungen) ist die Zahl der geschiedenen Ehen um 2,7 Prozent gestiegen.

In über 50 Prozent der Fälle (10 161) beantragte eine Frau, in über 40 Prozent der Fälle (8 146) ein Mann die Scheidung. Rund zehn Prozent aller gerichtlichen Ehelösungen (1 957) wurden gemeinsam beantragt. Bei knapp 97 Prozent aller Scheidungen, die durch einen der beiden Ehepartner beantragt wurden (18 307), stimmte der andere Ehepartner dem Verfahren zu (17 680).

Verhältnismäßig viele Ehen wurden in Bayern im Jahr 2024 zwischen dem fünften und siebten Ehejahr geschieden, insgesamt waren dies 3 391 Ehen bzw. knapp 17 Prozent. Am häufigsten fanden Ehescheidungen nach einer Ehedauer von sechs Jahren statt (1 164 Ehen bzw. 5,7 Prozent). Fast 16 Prozent der geschiedenen Paare (3 184) waren zum Zeitpunkt der Scheidung bereits 25 Jahre oder länger miteinander verheiratet.

Bei rund 25 Prozent der Ehescheidungen (5 128) hatten die Ehepaare zum Zeitpunkt der Scheidung ein gemeinsames minderjähriges Kind zu versorgen. Der Anteil der geschiedenen Paare mit zwei Kindern unter 18 Jahren belief sich auf knapp 21 Prozent (4 161), während beinahe fünf Prozent der Paare (989) drei oder mehr minderjährige Kinder hatten. Insgesamt gab es 2024 in Bayern 16 630 minderjährige Scheidungskinder.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gemeinde Raubling erfüllt Baumpflanz-Challenge

Gemeinde Raubling erfüllt Baumpflanz-Challenge

Raubling / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Raubling (Landkreis Rosenheim) hat erfolgreich die Baumpflanz-Challenge der Frauengemeinschaft Raubling gemeistert. Im Rahmen dieser beliebten Umwelt-Aktion wurde die Gemeinde nominiert, innerhalb einer Woche einen Baum zu pflanzen. Bürgermeister Olaf Kalsperger hat diese Herausforderung im Rathausgarten mit einem Apfelbaum erfüllt.

„Wir freuen uns sehr über die Nominierung und sehen darin eine Bestätigung unserer Bemühungen, Raubling zu einem lebenswerten Ort für alle zu machen, in dem Umweltschutz und gemeinschaftliches Engagement Hand in Hand gehen.“ – Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger

Auf spielerische Weise mehr Grünflächen schaffen

Die Baumpflanz-Challenge ist eine kreative Initiative, bei der Bürgermeister, Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen dazu aufgerufen werden, einen Baum zu pflanzen. Wird die Challenge nicht innerhalb der vorgegebenen Frist erfüllt, ist eine „Brotzeit“ oder eine andere Belohnung für die Nominierenden vorgesehen. Ziel ist es, auf spielerische Weise mehr Grünflächen in den Gemeinden zu schaffen und ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.
(Quelle: Mitteilung Gemeinde Raubling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei Rollerfahrer kollidieren in Brannenburg

Zwei Rollerfahrer kollidieren in Brannenburg

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstagmorgen (24.7.2025) kam es zwischen Brannenburg und Tiefenbach (Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall mit zwei Rollerfahrern. 

Ein 25-jähriger E-Scooterfahrer war mit seinem Fahrzeug am Morgen auf dem Gehweg in Richtung Brannenburg unterwegs. Ihm kam ein roter Motorroller entgegen, Der E-Scooterfahrer wollte nach links ausweichen, aber ein Zusammenstoß konnte dadurch nicht mehr verhindert werden.
Der Fahrer des E-Scooters fiel mit dem Kopf auf die Leitplanke und erlitt eine Gehirnerschütterung. Der Rollerfahrer fuhr in Richtung Nußdorf am Inn davon.
Zeugen, die Angaben zum Fahrer des roten Motorrollers machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034/90680 zu melden. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburg: Auto mutwillig zerkratzt

Wasserburg: Auto mutwillig zerkratzt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Am Samstag (27.7.2025) gegen Mittag wurde in der Bruckgasse in der Wasserburger Altstadt (Landkreis Rosenheim) ein Pkw mutwillig zerkratzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach parkte mit seinem VW Golf unmittelbar vor der Spitalkirche, verbotswidrig teilweise auf dem Gehweg. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer verübelte dem Mann wohl sein Parkverhalten und fügte der rechten Seite des Pkw zwei Kratzer zu. Die Tat ereignete sich wohl im kurzen Zeitraum zwischen 12:25 Uhr 12:35 Uhr. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und erbittet Hinweise auf den Verursacher unter Telefon 08071/9177-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)