Verkehrsunfall bei Ramerberg: 4-jähriges Kind verletzt

Verkehrsunfall bei Ramerberg: 4-jähriges Kind verletzt

Ramerberg / Landkreis Rosenheim – Am Samstagvormittag (26.7.2025) gegen 10:30 Uhr kam es auf der „Stopp-Kreuzung“ bei Ramerberg-Mitterhof zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw, bei dem ein vierjähriges Mädchen verletzt wurde.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 57-Jähriger aus dem Altlandkreis Wasserburg mit seinem Pkw die Kreisstraße RO34 in Richtung Süden. An der Stopp-Kreuzung übersah er wohl eine 37-Jährige mitsamt ihrer Tochter, die mit ihrem Pkw in Richtung Ramerberg fuhren, weshalb es zum Zusammenstoß kam. Hierbei wurde die vierjährige Tochter, die sich auf dem Rücksitz befand, leicht verletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild. Symbolfoto: re)

Schwerer Verkehrsunfall bei Mittenwald: 11-jähriges Kind stirbt

Schwerer Verkehrsunfall bei Mittenwald: 11-jähriges Kind stirbt

Mittenwald / Garmisch-Partenkirchen – Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Mittenwald (Garmisch-Partenkirchen) am Samstagnachmittag (26.7.2025): bei regennasser Straße kollidieren zweit Autos frontal. Ein 11-jähriges Kind starb verlor sein Leben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Auf der Bundesstraße 2 bei Mittenwald, Höhe Isarstausee, kam es am Samstag 26.Juli 2025, gegen 15:55 Uhr, bei regennasser Fahrbahn zu einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge im Gegenverkehr.
Nach ersten Zeugenaussagen soll ein Fahrzeug, besetzt mit zwei jungen Männern (beide 18 Jahre) aus Hamburg, aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein, wo es in der Folge zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kam. Das entgegenkommende Fahrzeug war besetzt mit einer Familie, zwei Erwachsene (47 und 46) und drei minderjährige Kinder (12, 11 und 5) aus Leipzig.
Alle 7 Fahrzeuginsassen wurden durch den Unfall mittelschwer bis schwerst verletzt. Ein 11-jähriger Junge erlag dabei am Abend im Krankenhaus in Innsbruck seinen schweren Verletzungen. Durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallgutachten angeordnet.

Die Bundesstraße 2 war zur Erstellung des Gutachtens, sowie zur Räumung der Unfallstelle bis ca. 20:30 Uhr gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Die freiwilligen Feuerwehren Mittenwald und Krün, der Rettungsdienst und Kriseninterventionsdienst waren mit einem großen Kräfteaufgebot am Einsatz beteiligt. Zudem waren 4 Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Verletzten wurden in mehrere umliegende Kliniken verbracht. Zur Verkehrslenkung, sowie Räumung der Straße waren die Straßenmeisterei, sowie Abschleppdienste vor Ort. An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden, die Summe wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Zeugen des Unfallhergangs werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter 08821/9170 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. Juli.

Namenstag haben: Berthold, Magnerich, Meinrich, Natlia, Natascha, Liliosa, Pantaleon, Rudolf, Rolf,

3 bekannte Geburtstagskinder:

Pina Bausch (1940 – war eine deutsche Tänzerin, eine der bedeutendsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts, Gründerin des Wuppertaler „Tanztheaters“ und Mitbegründerin der gleichnamigen Tanz-Kunstform.)

Hilde Domin (1909 – war eine deutsche Schriftstellerin und eine der bedeutendsten deutschen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.)

Joseph Kittinger (1928 – war ein US-amerikanischer Pilot, der am 16. August 1960 aus einer Höhe von 31.330 Metern aus einer Heliumballon-Gondel absprang und damit die Weltrekorde für den bis dahin längsten freien Fall, den höchsten sowie schnellsten Fallschirmabsprung und den höchsten Ballonaufstieg aufstellte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1955: Mit Inkrafttreten des Österreichischen Staatsvertrags erhält Österreich seine volle staatliche Souveränität zurück.
  • 1993: In Kuba wird aufgrund der verheerenden Wirtschaftskrise der US-Dollar als Zahlungsmittel zugelassen.
  • 2018: Die Mondfinsternis dieses Tages ist die längste des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig steht auch der Mars in Opposition, was nur alle 25.000 Jahre geschieht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Gewimmel und Gelächter beim Priener Kindersommer Fest

Gewimmel und Gelächter beim Priener Kindersommer Fest

Prien / Landkreis Rosenheim – Einen unvergesslichen Nachmittag, mit einer Mischung aus Spiel- und Bastelattraktionen, erlebten die kleinen Besucher auf dem diesjährigen „Priener Kindersommer Fest“, zugunsten sieben örtlicher Kinderbetreuungseinrichtungen.

Gewimmel und Gelächter machten sich beim Kindersommer-Fest bei sommerlichen Temperaturen im Eichental breit: In bewährter Zusammenarbeit organisierten das Team des Priener Kindersommers und die Marktgemeinde Prien, unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Andreas Friedrich, das familienfreundliche Fest am Ortsrand von Prien. Nach der offiziellen Eröffnung durch die ehrenamtlichen Veranstaltungskoordinatorinnen Helen Riegler und Sabine Schäfer, dem Fachbereichsleiter für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung Tobi Huber und dem Dritten Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger wurde gemeinsam das Priener Kindersommer-Lied „Bunt ist die Welt“ gesungen. Anschließend warteten viele Spiele und Aktionen auf die Kinder. Da wurden Fische geangelt und Samenkugeln, Bilderrahmen oder Wollvögel gebastelt. Überall bildeten sich lange Schlangen – sei es beim Steckenpferd-Parcours, beim Bierkisten klettern oder beim Schnupper-Tennis. Ausnahmslos großer Andrang herrschte an den Schminktischen: hier war eine Vielzahl von Erwachsenen pausenlos damit beschäftigt, kleine Gesichter farbenfroh zu verändern.

Ein großes Highlight, sowohl für Klein und Groß, war der Besuch bei der Station der Feuerwehr. Alle interessierten Kinder konnten selber mit dem großen Wasserschlauch „Brände“ löschen. Eine ganz besondere Attraktion war natürlich die Hüpfburg, auf welcher sich die Kinder austoben konnten. Im Schatten großer Schirme füllten sich die Bierbänke mit Omas, Opas, Eltern und Kindern, die bei einer kleinen Auszeit Getränke, leckere Kuchen und belegte Semmeln verspeisten. Für viel Gaudi sorgte dabei das Bühnenprogramm mit dem Auftritt der Priener Trachtenkinder, gefolgt von einer aufgeweckten Showeinlagen der Tanzschule Ziegler. Nahtlos ging es weiter mit einer eindrucksvollen Kampfkunst-Vorführung vom Zentrum für Medizin und Sport (ZMS) und Aufritten des Kinderchors der Musikschule Prien, des Kleinen Theaters Prien e.V. und der Ballettschule Prien. Den Abschluss machte die Chiemsee Cheer Company mit ihrer Tanz- Akrobatikeinlage. Großen Anklang fand die Versteigerung der selbstgestalteten Kunstwerke der sieben Kinderbetreuungseinrichtungen – allein hier wurden fast 600 Euro eingenommen.

Entenrennen ein Publikumsmagnet

Der größte Publikumsmagnet war eindeutig wieder das Entenrennen, organisiert vom Lions Club. Schon bevor ein Bagger die Gummienten in den Fluss entlud, herrschte dichtes Gedränge am Beilhackwehr. Nach dem Start der rund 800 kleinen Plastikenten waren fast alle Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung auf den Beinen. Vom Ufer aus feuerte ein ganzer Pulk von Männern, Frauen, Mädchen und Buben, den sich dem Ziel nähernden Entenschwarm an. Zum Abschluss gab es die Siegerehrung, die dem tollen Nachmittag im Eichental die Krone aufsetze. Über 100 Preise waren von Priener Geschäften und Unternehmen gespendet worden (eine Liste der Geld- und Sachspender ist auf der Homepage priener-kindersommer.de zu sehen). Die zehn ersten Gewinne verteilten der Urheber des Entenrennens, Dr. Peter Lochner mit weiteren Lions Club Mitgliedern an die glücklichen Gewinner. Alle weiteren Gewinner-Startnummern wurden auf einer Tafel aufgelistet, wo jeder nachsehen konnte, ob die eigene Ente etwas gewonnen hatte. Mit allerlei Gebasteltem und freudigen Erinnerungen in den Köpfen der kleinen Besucherinnen und Besucher ging das Priener Kindersommer Fest gegen 17 Uhr zu Ende und auch die Veranstalter ziehen ein sehr positives Fazit: „Auch der diesjährige Priener Kindersommer war eine wunderschöne Initiative, bei der einfach alle wieder ausnahmslos an einem Strang gezogen haben. So viel guter Wille auf das Hinarbeiten für ein gemeinsames Ziel, um möglichst viele Einnahmen für die Priener Kindertageseinrichtungen zu sammeln“, freuen sich Helen Riegler und Sabine Schäfer.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Sommerferien starten: Tipps der Bundespolizei für Reisende am Flughafen München

Sommerferien starten: Tipps der Bundespolizei für Reisende am Flughafen München

München – Auch in Bayern starten in wenigen Tagen die Sommerferien. Viele Familien zieht es dann in den Urlaub. Damit der Start in die Ferien sicher und entspannt verläuft, gibt die Bundespolizei am Flughafen München wichtige Hinweise für Reisende.

Reisedokumente rechtzeitig prüfen

Überprüfen Sie vor Abflug die Gültigkeit Ihrer Reisedokumente und informieren Sie sich über die aktuellen Einreisebestimmungen Ihres Ziellandes. Verlassen Sie sich nicht auf ältere Erfahrungen oder Tipps aus sozialen Netzwerken – die Anforderungen können sich geändert haben.
Jede Person benötigt weltweit ein eigenes Reisedokument. Welche Dokumente für Ihr Reiseziel erforderlich sind, erfahren Sie bei der Botschaft oder dem Konsulat des jeweiligen Landes. In Notfällen kann die Bundespolizei am Flughafen gegen eine Gebühr und bei ausreichendem zeitlichem Vorlauf einen Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Dafür ist jedoch ein eindeutiger Identitätsnachweis erforderlich. Beachten Sie bitte, dass dieses Dokument nicht in allen Ländern anerkannt wird.

EasyPass: Schneller durch die Grenzkontrolle ab 12 Jahren

Um Wartezeiten zu verkürzen, bietet die Bundespolizei die teilautomatisierte Grenzkontrolle EasyPASS an. Allgemeine Voraussetzung ist ein gültiger elektronischer Reisepass, der beim Zutritt in das EasyPASS-Gate aufgelegt und automatisch geprüft wird. Deutsche Staatsangehörige können auch den elektronischen Personalausweis nutzen.
EasyPASS können Reisende ab 12 Jahren nutzen, die entweder Bürgerinnen und Bürger der EU, des EWR oder der Schweiz sind und die mit einem elektronischen Reisepass reisen. Auch Inhaber eines gültigen deutschen Aufenthaltstitels können EasyPASS bei der Ein- und Ausreise mit ihrem elektronischen Reisepass nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter www.easypass.de.

Reisen mit Kindern: Einverständniserklärung nicht vergessen

Reisen Ihre minderjährigen Kinder mit Verwandten oder Freunden, benötigen diese eine nachweisbare Zustimmung aller Erziehungsberechtigten – auch dann, wenn nur ein Elternteil mitreist. Hierfür empfiehlt sich eine schriftliche Einverständniserklärung mit Namen; Vornamen, Geburtsdatum des Kindes, Reisezweck und -ziel, Begleitpersonen sowie Kontaktdaten aller Erziehungsberechtigten; sowie eine Passkopie der/des Erziehungsberechtigten. Zum Schutz der Kinder wird die Bundespolizei stichprobenweise prüfen, ob die Ausreise rechtmäßig ist.

Gepäck immer im Blick behalten

Herrenlose Gepäckstücke werden aus Sicherheitsgründen von der Bundespolizei überprüft. Dies kann zu Verzögerungen im Ablauf führen oder sogar dazu, dass Sie Ihren Flug verpassen. Bleiben Sie daher immer bei Ihrem Gepäck und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei oder dem Flughafenpersonal.

Frühzeitig am Flughafen sein

Gerade in der Ferienzeit kann es zu Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen kommen. Planen Sie daher ausreichend Zeit ein und seien Sie frühzeitig am Flughafen, um entspannt in den Urlaub zu starten.

Service der Bundespolizei am Münchner Flughafen

Für Fragen steht Ihnen der Servicepoint der Bundespolizei am Flughafen München rund um die Uhr zur Verfügung: Telefon: 089/973079888 oder E-Mail: muc.sp@polizei.bund.de Eine persönliche Beratung ist täglich von 05:30 bis 21:00 Uhr im MAC, Ebene 04, möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mint-Förderung in Stephanskirchner Kindergarten

Mint-Förderung in Stephanskirchner Kindergarten

Stephanskirchen  / Landkreis Rosenheim – Was passiert, wenn eine Murmel in einem Duschgel versenkt wird? Versinkt sie schneller oder langsamer als im Wasser? Und warum geht die Kerze aus, wenn sie keinen Sauerstoff bekommt? Im Kindergarten „Bärenstube“ in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) gehen schon die Kleinsten diesen Fragen mit Mini-Experimenten auf den Grund. Kein Wunder, denn die Bärenstube wurde kürzlich von der Stiftung Kinder forschen als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, stattete der Bärenstube deshalb einen Besuch ab.

Begleitet wurde sie von Stephanskirchens Bürgermeister Karl Mair und Linda Matzke, Koordinatorin des Netzwerks „Kinder forschen in der MINTregion18“. An der Technischen Hochschule
Rosenheim. Der Kindergarten setzt bereits seit Jahren konsequent auf MINT-Förderung (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und ermöglicht den Kindern durch regelmäßige Experimente und Forschungsaktivitäten einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. Die Vielfalt der Themen ist groß: von Experimenten mit Wasser und Luft bis hin zu Vulkanen können die Buben und Mädchen ihrem
 Forscherdrang freien Lauf lassen. Jedes Thema ist sofort griffbereit: es wird in Kartons verpackt und in Regale gestellt. Besonders beeindruckend: Die Kinder können jederzeit Fragen stellen, die sofort aufgegriffen und gemeinsam erforscht werden. Für jeden Monat gibt es ein eigenes thematisches Schwerpunktgebiet, und selbst die jüngsten Kinder aus der Krippengruppe werden bereits aktiv in die Forschungsaktivitäten eingebunden.
Daniela Ludwig war von dem Bildungs- und Forschungsangebot in der Bärenstube begeistert: “ „Dieser Kindergarten ist ein vorbildhaftes Beispiel dafür, wie wir bereits die Kleinsten für Naturwissenschaften und Technik begeistern können. Hier wird Neugier geweckt und Forschergeist gefördert – das sind wichtige Grundsteine für den späteren Bildungsweg der Kinder. Die MINT-Förderung ist von entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft als Bildungs- und Innovationsstandort.“

Kindergartenleiterin Marion Dittrich und ihre stellvertretende Leiterin Elina Meier nahmen sich viel Zeit und erläuterten beim Rundgang durch das Haus die verschiedenen Räume und deren Nutzung für die MINT-Aktivitäten. Dabei wurde deutlich, wie durchdacht das pädagogische Konzept umgesetzt wird: Die Einrichtung legt großen Wert darauf, es dem Personal so einfach wie möglich zu machen, die Versuche durchzuführen. Durch die Fortbildungen der Stiftung Kinder forschen sowie ein eigens erstelltes Handbuch ist jede Erzieherin und Kinderpflegerin in der Lage, spontane Kinderfragen kompetent zu beantworten und entsprechende Experimente anzuleiten.

Die Technische Hochschule Rosenheim engagiert sich mit mehreren Projekten für die MINT-Förderung in der  Region. Eins davon ist die Kooperation mit der Stiftung Kinder forschen. Netzwerkkoordinatorin Linda Matzke zeigte sich ebenfalls sehr angetan von der Arbeit der
Einrichtung: „Die systematische und altersgerechte Heranführung an MINT-Themen, die hier praktiziert wird, ist beispielhaft. Besonders die Tatsache, dass spontane Kinderfragen sofort aufgegriffen und erforscht werden, zeigt die hohe pädagogische Qualität.“

Die Zertifizierung durch die Stiftung Kinder forschen würdigt das Engagement der Einrichtung bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den MINT-Bereichen. Die Auszeichnung erhalten Kindergärten, die kontinuierlich und qualitativ hochwertige Forschungsaktivitäten mit den Kindern durchführen sowie sich regelmäßig fortbilden. Bürgermeister Karl Mair unterstrich die Bedeutung solcher Bildungsangebote für die Kommune: „Wir sind stolz darauf, dass unser Kindergarten diese wichtige Auszeichnung erhalten hat. Frühe MINT-Förderung ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unseres Standorts.“
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Daniel Ludwig)

Vorstandswechsel bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Vorstandswechsel bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Rosenheim / Landkreis – Nach elf Jahren als Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) verabschiedet sich Harald Kraus in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge im Vorstand übernimmt Thomas Walkenhorst.

Harald Kraus begann seine berufliche Laufbahn bei der Sparkasse Erlangen, wo er 20 Jahre tätig war, ehe er mit viel Innovationsgeist ein Medizintechnik-Start-up ins Leben rief und bis zum Börsengang erfolgreich führte. Nach weiteren fünf Jahren als stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Erlangen zog es ihn 2014 nach Oberbayern. Als Firmenkundenvorstand gestaltete er die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling maßgeblich mit und fand in der Region seine neue Heimat. Er war für die Bereiche Firmenkunden, Gewerbekunden, Immobilien-Center, Internationales Geschäft sowie Kreditbearbeitung verantwortlich.
Seine Kollegen schätzen ihn nicht nur als versierten Banker, sondern auch als verlässlichen und integren Ansprechpartner für Kunden, Mitarbeitende und Partner. Der Vorstandsvorsitzende Karl Göpfert betont: „Die vergangenen Jahre waren geprägt von großen Umbrüchen in der Gesellschaft und Herausforderungen in der Bankenbranche. Gemeinsam im Vorstandsteam haben wir viel erreicht. Ich danke Harald Kraus für die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit und seinen persönlichen Beitrag, um die Sparkasse erfolgreich durch diese unruhige Zeit zu führen. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm von Herzen alles Gute.“

Thomas Walkenhorst kehrt nach Rosenheim zurück

Mit Thomas Walkenhorst übernimmt kein Unbekannter die Vorstandsfunktion. Bereits von 2012 bis 2020 war er als Abteilungsleitung Firmenkunden und stellvertretendes Vorstandsmitglied im Haus tätig. Daher ist er mit den Bedürfnissen der Region bestens vertraut. Nach seiner jüngsten Tätigkeit als Vorstandsmitglied einer hessischen Sparkasse kehrt er nun nach Rosenheim zurück. „Es ist schön zu sehen, dass mit Thomas Walkenhorst ein geschätzter und langjähriger Kollege die Nachfolge antritt. Er kennt unsere Sparkasse, unsere Kunden sowie die Herausforderungen, die diese Rolle mit sich bringt. Das gibt dem gesamten Vorstandsteam große Sicherheit und Zuversicht für die gemeinsame Zukunft“, so Vorstandsmitglied Stephan Donderer.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

TSV 1860 Rosenheim: Erste Mannschaft mit „Unentschieden“ gegen Unterhaching U21

TSV 1860 Rosenheim: Erste Mannschaft mit „Unentschieden“ gegen Unterhaching U21

Rosenheim – Trotz klarerer Überlegenheit reichte es für die Erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim beim Spiel gegen die U21 des SpVGG Unterhaching nur zu einem 2:2 Unentschieden.

Bereits in der 2. Minute gingen die Gäste durch eine Verkettung von zwei groben individuellen Fehlern in Führung. Nach einem kurzen Schockmoment übernahmen die Rosenheimer Spieler aber die Initiative und dominierten zunehmend das Spiel. Die Folge waren zwei Großchancen durch Johann Ngounou und ein Pfostenschuss von Liam Markulin bis zur Halbzeit.

Die 60er erhöhten nochmal den Druck

Mit Wiederbeginn erhöhten die jungen 60er nochmal den Druck und drehten das Spiel mit zwei wunderbar herausgespielten Treffern. Als Torschützen zeichneten sich Audai Elghatous und Leon Tutic aus. In der Folge hätte durchaus der dritte Treffer folgen können. So war es dann bitter, dass in der Nachspielzeit eine Standardsituation zum 2:2-Ausgleich führte, insbesondere da es vorher zwei verletzungsbedingt Wechsel gab.

Aufstellung: Stein, Fischer, Gratt (46. Tutic), Muhameti, Markulin, Grundner, Summerer (54. Elghatous), Fürmeier (80. Syed), Hetemi (46. Ünal), Ngounou (75. Lehmann)

Tore: 0:1 Zimmerer (3.), 1:1 Elghatous (60.), 2:1 Tutic (67.), 2:2 Schweinsteiger (90.+3)

Gelbe Karten: Summerer, Hetemi, Markulin
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Frontalzusammenstoß zweiter Autos bei Übersee

Frontalzusammenstoß zweiter Autos bei Übersee

Übersee / Landkreis Traunstein – Die Feuerwehr Übersee wurde am Donnerstag (24.7.2025)  gegen 10.20 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall ohne eingeklemmte Person“ auf die Kreisstraße TS 45 nahe Rödlgries gerufen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte ein Fahrzeuglenker dort wenden. Beim Wiedereinfahren auf die Kreisstraße hat er den nachfolgenden PKW übersehen. Es kam zum Zusammenstoß, wobei sich der Unfallverursacher leichte Verletzungen zugezogen hat und zur Behandlung ins Krankenhaus musste.
Da die Feuerwehr das ersteintreffende Rettungsmittel war, bildete die medizinische Erstversorgung eines der beiden Fahrzeuglenker den Schwerpunkt der Aufgaben. Darüber hinaus errichteten sie eine Straßensperre, da die havarierten Fahrzeuge beziehungsweise herumliegende Fahrzeugteile die gesamte Fahrbahn blockierten. Außerdem kümmerten sich die Helfer der Feuerwehr um die auslaufenden Betriebsstoffe und haben diese abgebunden. Da es sich bei einem Unfallbeteiligten um ein Hybridfahrzeug handelte, wurde die „Hochvoltanlage“ des Fahrzeugs stromlos geschalten und der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt.

Durch eine Rettungswagenbesatzung erfolgte vor Ort die weitere Versorgung, ehe der Fahrzeuglenker ins Krankenhaus transportiert werden konnte. Die Fahrzeuglenkerin kam augenscheinlich mit dem Schrecken davon. Beamte der Polizei haben den Unfall aufgenommen. Gegen 12.30 Uhr waren alle Maßnahmen an der Einsatzstelle abgeschlossen. Die Feuerwehr Übersee war mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist an einem PKW Totalschaden und am zweiten PKW ebenfalls beträchtlicher Sachschaden entstanden.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Stadtführungen in Rosenheim für Kinder in den Sommerferien

Stadtführungen in Rosenheim für Kinder in den Sommerferien

Rosenheim – „Findet den Römerschatz“ und „Mitmachkrimi“ – so heißen die beiden Stadtführungen, die in diesen Sommerferien in Rosenheim erstmals speziell für Kinder angeboten werden. Neben Rätselspaß und Schatzsuche erfahren die Kinder viel über die Stadthistorie.

„Findet den Römerschatz“ ist eine spannende Schatzsuche, die sich mit der Stadtgeschichte von der Römerzeit, über die Inn-Schifffahrt bis hin zum heutigen Aussehen Rosenheims auseinandersetzt. Die für Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren geeignete Führung wird am Montag, den 11. August und am Montag, den 09. September angeboten. Sie dauert rund eineinhalb Stunden und startet an der Touristinfo um 10.30 Uhr.
Beim „Mitmachkrimi“ versuchen die Kinder im Rahmen einer Stadt-Rallye einen Mord aufzuklären. Dabei werden historische Tatverdächtige auserkoren und die Kinder finden heraus, wer von ihnen der Täter ist. Die Führung ist für Kinder ab zehn Jahren geeignet und findet am Montag, den 04. August sowie am Dienstag, den 09. September statt. Start ist jeweils im 10:30 an der Touristinfo.
Bei beiden Führungen müssen die Kinder von einem Erwachsenen begleitet werden. Infos und Anmeldungen hier.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, 1980er Jahre

Münchener Straße, Rosenheim, 1980er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf dem Fotooldie zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim. 

Karstadt war viele Jahre in Rosenheim das Einkaufsparadies schlechthin. Mittlerweile ist auch dieser Name aus dem Stadtbild verschwunden. Seit 2024 heißt es dort nun Galeria. Die  Waschbetonfassade des Gebäudes, die für reichlich Kritik sorgte, wurde im Jahr 1997 im Zuge einer umfassenden Renovierung des Kaufhauses entfernt. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Werden Parkgebühren in Rosenheim nun im zweiten Anlauf doch erhöht?

Werden Parkgebühren in Rosenheim nun im zweiten Anlauf doch erhöht?

Rosenheim – Der Antrag auf eine Erhöhung der Parkgebühren in Rosenheim wurde bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses abgelehnt (wir berichteten). Das Ergebnis war extrem knapp.  Jetzt gibt es einen zweiten Anlauf, mittels Quorum-Antrag. 

Die Stadtratsfraktionen Bündnis90/Die Grünen stellten den Antrag für eine Erhöhung der Parkgebühren gemeinsam mit Horst Halser von der ödp und Maria Knott-Klausner von der FDP. Konkret wollten sie die Parkgebühren für das Parken am Straßenrand in der Zone 1 auf 1,30 Euro pro angefangene halbe Stunde erhöhen. Das Parken in den städtischen Parkhäusern sollte auf 1,20 Euro pro angefangene halbe Stunde erhöht werden. Die zusätzlichen Einnahmen sollten dazu beitragen, den öffentlichen Rosenheimer Haushalt zu sanieren und die Angebote des Stadtbus zu verbessern.

Die Abstimmung ergab ein Ergebnis von 5`5 Stimmen. Endet eine Abstimmung mit ebenso vielen „Ja“-Stimmen wie „Nein“-Stimmen, bedeutet das für einen Antrag, dass er abgelehnt ist.

Damit war das Ergebnis also denkbar knapp. Nun startet die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen gemeinsam mit Horst Halser von der ödp und Maria Knott-Klausner von der FDP einen zweiten Anlauf. Sie reichten bei der Stadtverwaltung einen Quorum-Antrag ein – das bedeutet, sie prüften eine Nachprüfung. Zuletzt gab es so etwas im März 2025, als es um den Rücknahme der neuen Fußgängerzone in der Münchener Straße ging (wir berichteten).

Quorum-Antrag wird in der nächsten Stadtratssitzung behandelt

Durch den Quorum-Antrag wird in der nächsten Stadtratssitzung am 30. Juli erneut über eine Erhöhung der Parkgebühren abgestimmt.
Ausgang offen.
Festzustehen scheint aber, dass es von der CSU erneut keine Zustimmung geben wird. „Die CSU-Fraktion lehnt weiterhin die Erhöhung der Parkgebühren ab“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Rosenheimer Stadtrat. Begründung: „Die Innenstadt soll für Besucher und Kunden weiterhin zu den geltenden Preisen mit dem Auto erreichbar sein. Eine Erhöhung der Parkgebühren zum Zweck der Einnahmeerhöhung für die Stadt halten wir für nicht angemessen“. Stattdessen könne man auch auf der Ausgabenseite Geld einsparen: „Dies wäre unter anderem möglich gewesen, wenn man beim Beschluss für die Errichtung des Sammlungszentrums für Kunst- und Ausstellungsgegenstände die sparsamere Variante, so wie von der CSU-Fraktion vorgeschlagen, gewählt hätte“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)