„Unverändert herausfordernd“: Erzdiözese München-Freising legt Jahresabschluss 2024 vor

„Unverändert herausfordernd“: Erzdiözese München-Freising legt Jahresabschluss 2024 vor

München –  Die Erzdiözese München und Freising hat ihren Jahresabschluss 2024 und Haushalt 2025 vorgelegt. Amtschefin Hermann dazu“: Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd“.

Die Erzdiözese München und Freising hat im Rahmen ihrer jährlichen Finanzpressekonferenz am Donnerstag (24.7.2025) ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2024, den Haushalt 2025 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).

Trotz des positiven Jahresergebnisses der Erzdiözese in Höhe von rund 146 Millionen Euro, das im Wesentlichen auf „Einmaleffekte bei den Erträgen einerseits und nicht abgeflossene Mittel andererseits“ zurückzuführen sei, blieben die grundlegenden Rahmenbedingungen „unverändert herausfordernd“, unterstrich Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, bei der Vorstellung der Zahlen: Man stehe „weiterhin vor der Aufgabe, steigende Ausgaben und sinkende Einnahmen in Einklang zu bringen.“ Dies verschärfe sich durch Effekte der Inflation, die Wirtschaftsexperten zufolge zu einem immer größer werdenden Abstand zwischen Nominal-Einnahmen und preisbereinigten Einnahmen führten, so Herrmann. Hinzu käme die rückläufige Entwicklung der Mitgliedszahlen, weshalb „die Steuereinnahmen abgesehen von unkalkulierbaren Sondereffekten auf lange Sicht auch aufgrund des Renteneintritts der geburtenstarken Jahrgänge zurückgehen“ würden. Damit blieben „Maßnahmen zur Konsolidierung notwendig“, sagte Herrmann. Positiv hob die Amtschefin hervor, „dass die Zahl der Kirchenaustritte seit mehr als zwei Jahren rückläufig ist“.

„Als Kirche präsent bleiben“

Auch wenn die allgemeinen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung darstellten, wolle man als Kirche präsent bleiben, bekräftigte Herrmann. Dass dies gelinge, zeige sich etwa an der Nachfrage nach Angeboten der Glaubensorientierung oder auch bei den anhaltend hohen Anmeldezahlen an Schulen der Erzdiözese.
Herrmann zeigte sich zuversichtlich, dass „ein kritischer Blick auf unsere Angebote, die Konzentration auf das Wesentliche und Schwerpunktsetzungen auch eine Chance sind, Menschen neu anzusprechen.“ Kirche bleibe präsent in zentralen Bereichen und investiere entsprechend Mittel in ihren Kernaufgaben Seelsorge, Bildung und Caritas, versicherte Herrmann und verwies darauf, dass man einen Teil der Erträge aus 2024 für Maßnahmen zur Stärkung der Jugendarbeit und im Bereich Caritas einsetzen und dort jeweils 5 Millionen Euro als zusätzliche Sondermittel bereitstellen werde.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die gesamten Erträge der Erzdiözese im Jahr 2024 betrugen rund 921 Millionen Euro (Vorjahr: 856 Millionen Euro). Davon entfallen 645 Millionen Euro auf die Kirchensteuer (Vorjahr: 617 Millionen Euro). Weitere 140 Millionen Euro (Vorjahr: 134 Millionen Euro) flossen dem Erzbistum als öffentliche Zuschüsse zu. Davon waren entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip 90,9 Millionen Euro staatliche Zuschüsse für den Betrieb von Schulen sowie 11 Millionen Euro für den Religionsunterricht an staatlichen Schulen und 19 Millionen Euro Zuschüsse von Städten und Gemeinden im Wesentlichen für den Betrieb der diözesanen Kindertagesstätten.

Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, betonte, man stehe nicht nur vor wirtschaftlichen Herausforderungen, sondern auch vor der entscheidenden Aufgabe, als „Kirche für die Menschen da zu sein und auch jene anzusprechen, die – noch – nicht oder nicht mehr zu uns gehören“. Mit dem vor fünf Jahren gestarteten Gesamtstrategieprozess habe man sich der Frage gestellt, „wie wir bei weiter zurückgehenden Katholikenzahlen und weniger Ressourcen dennoch kraftvoll die frohe Botschaft Jesu Christi verkünden und erfahrbar machen können“. Einen zentralen Ort bildeten dabei die Pfarreien, „Kirche vor Ort, wie wir oft sagen. Wo die Menschen leben, da wollen wir ihnen auch nahe sein.“ Klingan unterstrich, dass für die Erzdiözese „ein Rückzug aus der Fläche, die Aufgabe unserer Pfarrstrukturen nicht in Frage“ komme. Das bedeute aber nicht, dass der Zuschnitt von Seelsorgeeinheiten, konkret besonders den Pfarrverbänden immer unverändert bleiben werde. Dabei sei stets die individuelle Konstellation in den Blick zu nehmen. In jedem Fall komme den Kirchenverwaltungen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des pfarrlichen Lebens zu: „Ihre Mitglieder sorgen für die Rahmenbedingungen kirchlichen Lebens vor Ort“, sie seien verantwortlich für das bei den Kirchenstiftungen angestellte Personal, für Finanzen und Gebäude. Bei dem Gremium handle es sich „um ein echtes Entscheidungsgremium, demokratisch gewählt. Beschlüsse werden dort nach dem Mehrheitsprinzip gefasst, da gibt es keinen Alleinentscheider“ – hier werde „synodal Verantwortung übernommen“, so Klingan. Umso dankbarer sei er, dass für die Wahl im November 2024 mehr als 5.000 Kandidatinnen und Kandidaten für dieses Ehrenamt gewonnen werden konnten, von denen rund 3.800 für die sechsjährige Amtsperiode gewählt wurden. Der Generalvikar führt diese hohe Bereitschaft auch auf die diözesanweite Kommunikationskampagne für die Wahlen zurück, in die die Erzdiözese etwa 600.000 Euro investiert habe.

Vor einem Jahr „Haus am Ostfriedhof“ eröffnet

Dass Seelsorge nicht nur innerhalb der Pfarreigrenzen stattfinde, veranschaulichten Angebote der Erzdiözese wie das vor einem Jahr eröffnete Trauerpastorale Zentrum „Haus am Ostfriedhof“ in München, führte Klingan aus. Trauernden zur Seite zu stehen, zähle zum „Kernbereich kirchlichen Handelns seit jeher und in Zukunft. Deshalb haben wir die Gelegenheit ergriffen, an einem großen Münchner Friedhof sichtbar präsent zu sein, ein Haus zu errichten und kräftig investiert“. Von den 12,5 Millionen Euro Gesamtkosten trug die Erzdiözese sieben Millionen, 5,5 Millionen Euro wurden von der St. Korbinian-Stiftung der Erzdiözese als Förderung übernommen. Das Haus am Ostfriedhof führe vor Augen, wie die Erzdiözese „Schwerpunkte“ setze und „auch in diesen herausfordernden Zeiten“ handle: „Wir haben den Anspruch, die Zukunft aktiv zu gestalten und nicht nur zu reduzieren, sondern auch wirklich starke inhaltliche Akzente zu setzen.“
Abschließend hielt Klingan fest, dass dies auch für den Bereich der Caritas gelte, etwa bei den unbürokratischen und schnellen Hilfen in Notfällen. Die entsprechenden Hilfsfonds haben laut Generalvikar im vergangenen Jahr „mehr als 8,5 Millionen Euro ausgeschüttet, unter anderem als Soforthilfe bei internationalen Katastrophen, als Fördermittel im Bereich Flucht, Asyl, Migration und Integration, als Wohnhilfen, zur Unterstützung von Schwangeren und Müttern mit Kindern in Notsituationen oder im Hospiz- und Palliativbereich“.  Damit wird nach Ansicht von Klingan deutlich: Kirche steht „an der Seite der Menschen, und das weiterhin auf vielfältige Weise, nicht ‚nur‘ in der Seelsorge, auch in den Bereichen Bildung und Caritas, die wichtige Felder kirchlichen Handelns sind und bleiben“.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Teures Tanken an der Autobahn – Ersparnis durch kleine Umwege

Teures Tanken an der Autobahn – Ersparnis durch kleine Umwege

Bayern – Eine aktuelle bundesweite ADAC Stichprobe zeigt: Wer zum Tanken eine Autobahntankstelle ansteuert, muss im Durchschnitt mit einem Aufschlag von 43,7 Cent je Liter Super E10 und 42,5 Cent je Liter Diesel rechnen. Dass das Tanken an der Autobahn teurer ist, ist nicht überraschend – die Höhe des Preisaufschlags allerdings schon.

„Gerade in Ferienzeiten sind Autofahrer durch die ohnehin hohen Kraftstoffpreise stark belastet. Ein Aufschlag von mehr als 40 Cent an Autobahntankstellen ist nicht zu rechtfertigen“, sagt Alexander Kreipl, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher des ADAC Südbayern.

Bayerische Tankstelle in Stichprobe besonders teuer

Die Autobahntankstelle „Hochfelln Nord“ an der A8 von Salzburg in Richtung München hat die größte Preisdifferenz in ganz Deutschland. Im Vergleich zur etwa drei Kilometer entfernten Tankstelle in Übersee am Chiemsee werden hier 57,3 Cent mehr pro Liter Super E10 fällig. Das entspricht einem Aufschlag von 35 Prozent. Für einen Liter Diesel werden hier 46,3 Cent aufgeschlagen. Bei den beiden anderen getesteten südbayerischen Tankstellen „Vaterstetten Ost“ an der A99 bei Feldkirchen und „Inntal Ost“ an der A93 bei Kiefersfelden wurden Aufschläge von 44,3 bzw. 47,3 Cent je Liter Super E10 und von 44,0 bzw. 45,2 Cent je Liter Diesel ermittelt. Im deutschlandweiten Vergleich befinden sich die beiden Tankstellen im Mittelfeld. „Wir empfehlen Autofahrern, vor dem Start ihrer Reise vollzutanken, sich im Internet über alternative Tankmöglichkeiten zu informieren und für einen Tankstopp von der Autobahn abzufahren. Der meist kurze Umweg lohnt sich so gut wie immer. Bei einer 50-Liter-Tankfüllung beläuft sich das Sparpotenzial auf fast 22 Euro, bei Diesel auf etwas mehr als 21 Euro“, betont Kreipl.

So hat der ADAC die Preise ermittelt

Der ADAC hat die Preisauswertung auf Basis der Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe durchgeführt. Grundlage der Auswertung ist ein Vergleich der Kraftstoffpreise an 50 Tankstellen auf deutschen Autobahnen mit den Preisen von 50 Tankstationen nach der jeweils nächsten Ausfahrt. Die Erhebung fand zwischen dem 12. und dem 27. April 2025 statt.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es außerdem unter www.adac.de/spritpreise-autobahn

Erhebliche Preisaufschläge sind an Autobahnen keine Seltenheit: 90 Prozent (bei Super E10) bzw. 88 Prozent (bei Diesel) der Autobahntankstellen bundesweit verlangten im Beobachtungszeitraum zusätzlich 30 Cent und mehr pro Liter, davon schlugen 24 Prozent bzw. 18 Prozent sogar 50 Cent und mehr auf. Die vom ADAC an den Autobahntankstellen registrierten Spitzenpreise liegen zudem noch höher als in den vergangenen Jahren. Im Jahr 2024 betrug die Preisdifferenz zwischen den Tankstellenpärchen durchschnittlich 39 Cent für einen Liter Super E10 und 38 Cent für einen Liter Diesel. 2023 waren es bei Super E10 fast 42 Cent und bei Diesel fast 36 Cent.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Für den Schutz des Steinkrebses: Erste Krebssperre Niederbayerns

Für den Schutz des Steinkrebses: Erste Krebssperre Niederbayerns

Niederbayern – Zum Schutz des Steinkrebses wurde in Niederbayern eine erste Krebssperre eingerichtet. „Das ist im Moment die einzige Möglichkeit, den Steinkrebs vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Christoph Graf, Experte für Flusskrebsschutz am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), als er das fertig gestellte Konstrukt in einem kleinen Bach in Niederbayern betrachtet. 

Die Krebssperre ist ein zusätzlicher Aufbau an einem Querbauwerk, welcher die Wanderung und damit weitere Ausbreitung von invasiven Flusskrebsen unterbinden soll. Die Krebssperre im Landkreis Freyung-Grafenau wird fortan heimische Steinkrebse (Austropotamobius torrentium) vor dem Eindringen des invasiven Signalkrebses (Pacifastacus leniusculus) schützen. Weitere Krebssperren sollen in den kommenden Monaten und Jahren in ganz Bayern folgen und damit den Erhalt der einheimischen Flusskrebse sichern.

Invasive Flusskrebsarten auf dem Vormarsch

In einem kleinen Bach im Landkreis Freyung-Grafenau ist im Moment ein für die einheimischen Flusskrebse folgenschwerer Prozess im Gange, wie er bereits seit längerem und nun vielerorts zu beobachten ist. Sofern nicht in den letzten Jahrzehnten ohnehin schon geschehen, werden die Gewässer hierzulande zunehmend von aus Nordamerika stammenden invasiven Flusskrebsarten, wie etwa dem Signalkrebs, besiedelt. Dies führt dazu, dass die beiden einheimischen Flusskrebsarten Edelkrebs (Astacus astacus) und Steinkrebs bereits aus vielen ihrer ursprünglichen Lebensräume verdrängt wurden. Denn die vor mehr als 100 Jahren vom Menschen eingeschleppte Konkurrenz aus Nordamerika ist vielfach nicht nur vermehrungsfreudiger und aggressiver als die einheimischen Arten, sie überträgt auch eine für Edel- und Steinkrebs tödliche Erkrankung, die sog. Krebspest. Diese Erkrankung kann Bestände einheimischer Arten binnen weniger Wochen vollständig auslöschen. Sind invasive Flusskrebse einmal in ein Gewässersystem eingedrungen, können sie mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln kaum mehr beseitigt werden. Der Lebensraum ist für die einheimischen Flusskrebse dann für immer verloren. Dies trifft insbesondere auf Fließgewässer zu.
Um diesen Prozess einzudämmen und die verbliebenen Bestände und Lebensräume von Edel- und Steinkrebs zu schützen, werden im Rahmen des am LfU laufenden Projektes „Entwicklung, Optimierung und Standardisierung von Artenhilfsprogrammen zum Fisch- und Krebsartenschutz“ Krebssperren errichtet. Das sind Bauwerke, die so ausgestaltet sind, dass sie eine Wanderbarriere für Flusskrebse darstellen. Vorwiegend werden Krebssperren umgesetzt, indem bereits in Gewässern bestehende Querbaubauwerke wie Sohlabstürze oder Verrohrungen geringfügig modifiziert werden. Wichtig dabei ist, eine Krebssperre so auszugestalten, dass sie von Flusskrebsen weder kletternd noch schwimmend überwunden werden kann. Zumeist werden Querbauwerke daher mit glatten Materialien wie etwa Edelstahlblechen umkleidet. Ohne solch eine Umkleidung stellen viele Querbauwerke für Flusskrebse nämlich kein Wanderhindernis dar. Zurzeit ist die Eindämmung der Ausbreitung von invasiven Flusskrebsen mit Hilfe von Krebssperren das einzig erfolgversprechende Mittel, um die einheimischen Arten vor dem Aussterben zu retten und deren natürliche Lebensräume zu bewahren.

Da für die Umsetzung von Krebssperren vorwiegend bereits bestehende Querbauwerke genutzt werden, wird die Durchgängigkeit von Gewässern für andere Organismen nicht weiter verschlechtert. Krebssperren werden fast ausschließlich in Kleinstgewässern und Oberläufen errichtet. Dort ist die Fischfauna meist sehr artenarm und aufgrund des oft hohen Gefälles ohnehin mit natürlichen Abstürzen und Wanderhindernissen konfrontiert. Fischarten, mit denen sich der Steinkrebs den Lebensraum teilt, wie Bachforellen (Salmo trutta f. fario) oder Koppen (Cottus gobio) sind keine Langstreckenwanderer und daher nicht zwangsläufig auf über lange Strecken vernetzte Lebensräume angewiesen. Ein Zielkonflikt beim Artenschutz besteht daher nur selten. Zudem können die invasiven Flusskrebsarten auch andere Lebewesen, wie etwa die genannten Fischarten, aber auch Amphibien, Wasserinsekten oder Muscheln gefährden, weil sie in mitunter in hohen Dichten und sehr aggressiv auftreten. Somit können auch andere Organismen von der Errichtung von Krebssperren profitieren. Auch können Krebssperren bei Bedarf ohne großen Aufwand und in der Regel komplett rückstandslos entfernt werden. Eine genaue Betrachtung und Einzelfallabwägung, ob und wo Krebssperren tatsächlich errichtet werden, muss im Vorfeld von Experten durchgeführt werden.

Im Fall des betroffenen Baches in Freyung-Grafenau breitet sich der nordamerikanische Signalkrebs immer weiter flussauf aus und droht in den dort verbliebenen Steinkrebsbestand einzudringen. Der Steinkrebs würde damit kurz- bis mittelfristig und irgendwann unwiederbringlich aus diesem Gewässersystem verschwinden.

In enger fachlicher Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen LfU, der höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern, der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Freyung-Grafenau, dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, der Fachberatung für Fischerei des Bezirkes Niederbayern und der örtlichen Gemeinde wurde nun eine Krebssperre errichtet, die die weitere Ausbreitung des Signalkrebses verhindern und damit den Erhalt des Steinkrebsbestandes sicherstellen soll. Die Gelder dafür wurden aus einem Förderprogramm für Naturschutzmaßnahmen von der Regierung von Niederbayern zur Verfügung gestellt.

Krebssperre binnen weniger Stunden errichtet

Binnen weniger Stunden wurde mit einer örtlich ansässigen Spenglerei unter fachlicher Begleitung von Christoph Graf, Mitarbeiter am Referat „Fischökologie“ des LfU, die Krebssperre errichtet. Die Umsetzung erfolgte an einem bereits bestehenden Querbauwerk. Alle vormals rauen und kletterbaren Teile wurden mit glatten Blechen umkleidet, sodass das Bauwerk nunmehr für Flusskrebse unpassierbar ist. Die weitere Ausbreitung des Signalkrebses soll damit effektiv gestoppt werden.

Mit der ersten in Niederbayern errichteten Krebssperre ist ein Grundstein für den Schutz der in Bayern einheimischen Flusskrebse gelegt worden. Das LfU möchte sich an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten bedanken, die gemeinsam vorbildlich und konstruktiv zusammengearbeitet haben, und freut sich auf die nächsten Erfolge beim Flusskrebsschutz
(Quelle: Pressemitteilung LfU / Beitragsbild: Copyright Christoph Graf, LfU)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. Juli.

Namenstag haben: Anna, Anja, Nina, Anita, Annika, Annette, Annabell, Antje, Anke, Anuschka, Gloria, Joachim

3 bekannte Geburtstagskinder:

Mick Jagger (1943 – ist ein britischer Musiker, Sänger, Komponist und Schauspieler.)

Helen Mirren (1945 – ist eine britische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)

Kevin Spacey (1959 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1945: In der Potsdamer Erklärung formulieren US-Präsident Harry S. Truman, Premierminister Winston Churchill und der telegraphisch zustimmende chinesische Präsident Chiang Kai-shek zehn Tage nach dem erfolgreichen Atombombentest der USA Bedingungen für die Kapitulation Japans. Tokio weist die über Rundfunk und über Japan abgeworfene Flugblätter verbreitete Deklaration umgehend zurück.
  • 1957: Durch das Bundesbankgesetz wird die Deutsche Bundesbank eingerichtet.
  • 1986:Das fünfte Anti-WAAhnsinns-Festival in Burglengenfeld zur Unterstützung der Proteste gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf wird eröffnet. Mit 100.000 Besuchern und Besucherinnen an zwei Tagen wird es zum bis dahin größten Rockkonzert in Deutschland.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Anrufsammeltaxi (AST) nicht mehr nach Rohrdorf

Anrufsammeltaxi (AST) nicht mehr nach Rohrdorf

Rosenheim – Das Anrufsammeltaxi (AST) der Verkehrsgesellschaft Rosenheim bedient ab August 2025 nicht mehr die Gemeinde Rohrdorf. Der Vertrag wurde seitens der Gemeinde aus Kostengründen gekündigt.

Die Stadt Rosenheim informiert: Die letzte Fahrt eines AST ab Rohrdorf erfolgt am 31. Juli gegen 16 Uhr. Fahrten nach Rohrdorf sind letztmalig am 31. Juli bis 23:59 Uhr buchbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Talkshow in Rosenheim: „Der unbekannte Hitler“

Talkshow in Rosenheim: „Der unbekannte Hitler“

Rosenheim – Auf Einladung des Lions Clubs, der beiden Rosenheimer Rotary Clubs und der Soroptimisten fand eine Talkshow vor vielen Zuschauern über das neu erschienene Buch „Zwölf Jahre mit Hitler“ im Hotel „My Home“ statt.

Die Moderation hatte Norbert Haimerl vom Regionalfernsehen Rosenheim übernommen, Gesprächspartner waren der Verleger und Buchautor Klaus G. Förg sowie der Übersetzer des Buches Notar Dr. Lothar Lederer.
Christa Schroeder, die Geheimsekretärin Hitlers, hatte diesen zwölf Jahre lang begleitet und berichtete dem französischen Offizier Albert Zoller während ihrer Gefangenschaft im Augsburger Gefängnis genau vom Werdegang Hitlers bis zu seinem Tod in Berlin. In diesem Buch, das bereits 1949 erschienen und danach in Vergessenheit geraten ist, erfährt der Leser genau, was Adolf Hitler gedacht hat, welche Marotten er gehabt hat, wie er sich aufgeregt hat, aber auch zusammengebrochen, und auch wie er in den letzten Jahren immer  mehr verfallen ist, dement, ein körperliches Wrack.

Atemlose Stille am Schluss des Gesprächs, als Klaus G. Förg die letzten Zeilen des Buches vorgelesen hat, als Hitler zusammengebrochen ist und nur mehr ein Gurgeln zu hören war.
(Quelle: Artikel: Klaus G. Förg / Beitragsbild: Copyright Klaus G. Förg)

Weiterer Bioabfallcontainer in Rosenheim

Weiterer Bioabfallcontainer in Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim informiert: An der Bismarckstraße in Rosenheim ist ein weiterer Bioabfallcontainer aufgestellt worden. Damit soll der Bedarf für die westliche Innenstadt besser abgedeckt werden.

Es ist der mittlerweile 21. Bioabfallcontainer, der seit Einführung der dezentralen Biogutsammlung im Stadtgebiet installiert wurde. Der provisorische Bioabfallcontainer an der Nikolaistraße wurde hingegen abgebaut. Dessen Nutzer finden den nächstgelegen in der Herbststraße.
Alle Standorte der Bioabfallcontainer sowie weitere Informationen zum Bioabfall sind unter https://www.rosenheim.de/buergerservice/ver-und-entsorgung/biogut/ einsehbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Partystimmung bei der Miss Herbsfest Wahl 2025

Partystimmung bei der Miss Herbsfest Wahl 2025

Rosenheim – De Wahl zur Miss Herbstfest is a fester Bestandteil im Vorfeld vom Rosenheimer Herbstfest. Junge Mädls aus da Region stelln si dabei da Jury vor und zeigen, warum’s si guad eign’d han, Botschafterin fürs Fest zum sei. Im Autohaus Bernegger is am Pfinzta, 24. Juli, d’neie Miss Herbstfest g’wählt worn.

Mit dabei warn vier Kandidatinnen: Melina Kühbandner, Leonie Voit, Anna-Lena Mayer und Eva Maria Bachmeier. Zuerst ham se si mit kurzen Videos vorgstellt, in dene se a weng über se selbst und ihre Verbindung zum Herbstfest g’sagt ham.
Dann war’s Zeit fürs traditionelle Maßkrug-Schieb’n und Wettmelken in Teams mit de Sponsoren.
Im Anschluss durften de Gäste vor Ort ihre Stimme abgeb’n. Am End hod dann de Jury des letzte Wort g’habt. De Jury is aus m Michael Hinterseer (Auer Bräu), Maximilian Werndl (Wirtschaftlicher Verband Rosenheim), Hermann Tomczyk (Ehrenvorstand Wirtschaftlicher Verband), Maria Berger (Miss Herbstfest 2024), Sophie Stegmüller (Flötzinger Brauerei Stegmüller GmbH & Co. KG) b´standn.

Gwunna hod am Ende de Eva Maria Bachmeier und de werd jetzt ois Miss Herbstfest 2025 bei vui Dreffa rund ums Fest mid dabei sei.
Übrigens: De Miss-Wahl hat heier zum 23. Mal stattg’funden – allerdings san wegen da Pandemie bislang nur 21 Missen g’kürt worn. Bis 2008 war des Ganze nur für glone Gäst dacht, dann a Zeitlang offen für jed’n – und heier wieder im klernan rahma, mit glone Gäst, wiea an Oberburgameisda und wichtige leid von da Stadt.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Fotos Copyright Josefa Staudammer, / Video: Josefa Staudhammer, Pauline Obermaier)

 

 
 
 
 
 
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Rosenheim: 12-jähriger Radfahrer kollidiert mit Auto

Rosenheim: 12-jähriger Radfahrer kollidiert mit Auto

Rosenheim – Ein 12-jähriger Radfahrer kollidierte am gestrigen Donnerstagnachmittag (24.7.2025) auf der Loretowiese in Rosenheim mit einem Auto.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 12-jähriger Radfahrer erlitt am Donnerstagmittag bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto leichte Verletzungen. Der Jugendliche fuhr gen 14.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Loretowiese und kreuzte hierbei von rechts kommende eine 65-jährige Autofahrerin, was zu einem unvermeidbaren Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Fahrrad führte.
Der 12-Jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen in Form von Schürfwunden an den Beinen und dem Rücken zu. Er wurde zur weiteren Abklärung von seinem Vater zu einem Arzt gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein geringer Sachschaden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Jedoch wurde gegen Sie ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bruckmühl: 4-jähriger Bub wird von Auto angefahren

Bruckmühl: 4-jähriger Bub wird von Auto angefahren

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein vierjähriger Bub wurde am gestrigen Donnerstagabend in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) auf Höhe eines Kindergartens von einem Auto angefahren. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 24.07.2025, gegen 19:07 Uhr, befuhr eine 58 jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW Fiat 500 aus Bad Aibling den Fabrikweg in Bruckmühl. Auf Höhe des dortigen Kindergartens kam ein vierjähriger Junge mit einem Fahrrad aus einer Ausfahrt auf die Fahrbahn gefahren. Die Fahrzeugführerin konnte eine Bremsung nicht mehr einleiten, weshalb ein Zusammenstoß nicht mehr verhindern werden konnte und der Junge frontal erfasst wurde.
Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen im Bereich des Gesichts sowie am Kopf. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Junge zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt trug der Junge keinen Fahrradhelm.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Tragen eines Fahrradhelms gesetzlich zwar nicht vorgeschrieben ist, jedoch im Falle eines Sturzes oder Zusammenstoßes das Risiko schwerer Kopfverletzungen erheblich reduziert werden kann. Insbesondere bei Kindern empfiehlt die Polizei dringend das Tragen eines geeigneten Fahrradhelms.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Bayerische Regiobahn: Freie Fahrt für Einser-Schüler

Bayerische Regiobahn: Freie Fahrt für Einser-Schüler

Holzkirchen / Rosenheim / Augsburg – Freie Fahrt für Einser-Schüler: Wer einen „Einser“ oder ein „Sehr gut“ in seinem Zeugnis stehen hat, kann am ersten Tag der Sommerferien, heuer 1. August 2025, in den Zügen der BRB, wie in allen bayerischen Nahverkehrszügen, kostenfrei mitfahren.

Schüler von Schulen und in Klassenstufen, in denen keine Noten vergeben werden, sondern Punkte oder Verbalgutachten, können ebenfalls kostenlos fahren, wenn sie eine sehr gute schriftliche Beurteilung vorzeigen können. Statt einer Fahrkarte muss nur das aktuelle Zeugnis oder das Verbalgutachten – es genügt jeweils auch eine Kopie – zusammen mit Personal-, Kinder- oder Schülerausweis den Kundenbetreuenden gezeigt werden. Und dann kann es einen Tag lang kreuz und quer im Nahverkehr durch ganz Bayern gehen. Ausflugsziele als Anregung für den Tag sind auf der Webseite der BRB zu finden: www.brb.de/de/freizeit.
(Quelle: Pressemitteilunb BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1980

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1980

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1980. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Im Fokus dieses Fotooldies sind gleich zwei Modegeschäftedie mittlerweile Geschichte sind: das Modehaus Gaby und das Modehaus Senft.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)