München: 82-jährige gerät mit Fuß zwischen Bahn und Bahnsteig

München: 82-jährige gerät mit Fuß zwischen Bahn und Bahnsteig

München – Am Dienstagvormittag (5.8.2025) kam es am S-Bahnhaltepunkt Heimeranplatz beim Aussteigen zu einem Unfall: Eine 82-Jährige stürzte mit einem Bein zwischen Bahn und Bahnsteig. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Frau aus Pullach befand sich in Begleitung einer Nachbarin. Als beide die S-Bahn (S7, Fahrtstrecke Pullach – Heimeranplatz) verließen, stürzte die 82-Jährige mit einem Bein in den Hohlraum zwischen der Eingangstür der S-Bahn und dem Bahnsteig. Die Frau konnte sich nicht eigenständig befreien. Erst nach rund zwei Minuten half ihr ein unbekannter Reisender aus der misslichen Situation und zog sie zum Bahnsteig hoch, bevor die S-Bahn wieder anfuhr.
Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde die, augenscheinlich nur leicht verletzte 82-Jährige – in Begleitung der Nachbarin – vom Rettungsdienst vorsorglich zur Begutachtung in ein Münchner Krankenhaus transportiert. In wie weit der Triebfahrzeugführer den Vorfall mitbekommen hat, ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

München Streit in der S8 eskaliert

München Streit in der S8 eskaliert

München – In München eskalierte ein Streit zwischen drei Männern in der Flughafenlinie S8. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Kurz vor Mitternacht stieg ein malischer Staatsangehöriger vor dem Hauptbahnhof in die S8 in Richtung Herrsching und saß sich auf einen der Sitzplätze. Wenig später sprachen zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit den sichtbar alkoholisierten 27-Jährigen an. Daraus entwickelte sich eine verbale Streitigkeit zwischen den 27-jährigen und 20-jährigen Sicherheitsmitarbeitern und dem in Gilching Wohnenden. Dabei soll er die beiden Bahnangestellten bedroht und beleidigt haben. Der Streit eskalierte zu einer gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Männern. Eine zufällig anwesende zivilgekleidete Bundespolizistin konnte das Geschehen beobachten und forderte Unterstützung an. Der Triebfahrzeugführer stoppte den Zug am S-Bahnhaltepunkt Laim, während sich bereits mehrere Reisende um den aufgebrachten 27-Jährigen sammelten. Dieser ließ sich trotz mehrerer Versuche der Sicherheitsmitarbeiter nicht beruhigen und beleidigte umstehende Reisende. Bundespolizisten konnten die Situation schnell deeskalieren und brachten die Beteiligten zur Wache in der Denisstraße. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Mann einen Atemalkoholwert von 1,17 Promille hatte. Ein Drogenschnelltest schlug positiv auf Kokain an. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an; anschließend wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der Malier reiste 2016 erstmals ins Bundesgebiet ein und trat bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

„Schneeschicht“ auf dem Happinger See in Rosenheim?

„Schneeschicht“ auf dem Happinger See in Rosenheim?

Happing / Rosenheim – Nanu, wie sieht denn aktuell der Happinger See in Rosenheim aus? Fast scheint es, als wäre er von einer Schneeschicht überzogen. 🌨️😅

Auch wenn die Temperaturen in den vergangenen Tagen weit entfernt waren von dem, was man sich eigentlich unter Hochsommer vorstellt – Schnee ist glücklicherweise, zumindest in tieferen Lagen, noch nicht in Sicht. Es handelt sich um Blütenstaub, der sich wie ein Film über Teile der Wasserfläche gelegt hat.
Was die aktuellen Wassertemperaturen betrifft – die erinnern dann doch mehr an die kalte Jahreszeit. Aktuell bringt es der Happinger See nur noch knapp auf 16 Grad.🥶
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Gisela Schreiner)

Wohnungsbrand in Aschau im Chiemgau

Wohnungsbrand in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Am Dienstagnachmittag (5.8.2025)  brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Aschau im Chiemgau  ein Feuer aus. Der Sachschaden wird auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (5. August 2025), gegen 13.45 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim eine Mitteilung über eine Rauchentwicklung aus dem Anwesen eines Mehrfamilienhauses in der Schulstraße in Aschau ein. Die sofort alarmierten regionalen Feuerwehren stellten nach ihrem Eintreffen den Brand in einer Wohnung des 1. Obergeschosses fest. Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohneinheiten verhindert und der Brand abgelöscht werden.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch das Feuer niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.
Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Prien. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, werden die Ermittlungen zur Brandursache durch das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim fortgeführt. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

David Langer geht als „PPPleer“ für ein Jahr in die USA

David Langer geht als „PPPleer“ für ein Jahr in die USA

Rosenheim – David Langer ist von Beruf Bankkaufmann, er reist viel und ist gerne sportlich unterwegs. Am 14. August startet er in das bisher spannendste Abenteuer seines Lebens: Der 22-jährige Rosenheimer geht für ein Jahr in die USA. Er ist ein sogenannter „PPPler“, ein Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms des Deutschen Bundestages.

Ausgewählt hat ihn die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig. „Er war ein idealer Kandidat“, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. „David Langer ist motiviert, ehrgeizig, neugierig auf wertvolle berufliche Erfahrungen und vielseitig interessiert.“ Ihr Schützling ist bereits etwas nervös, hat sich aber gut vorbereitet auf die Reise. „Ich habe in den vergangenen Wochen schon fleißig mein Englisch aufgebessert und freue mich jetzt riesig, wenn es losgeht.“ Neben seinem Beruf als Bankkaufmann bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling studiert er Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Management an der Technischen Hochschule Rosenheim. „Da mache ich ein Freisemester, und mein Arbeitgeber hat mich für die USA freigestellt.“
David Langer wird in den Bundesstaat Iowa reisen. In der Stadt Cedar Rapids wird er zunächst ein College besuchen. „Das ist ein echt cooles College mit 20.000 Studenten, und ähnlich wie in Rosenheim dreht sich hier sehr viel um Eishockey. Als Studiengänge werde ich wohl BWL und Politik wählen.“ Ende Januar 2026 endet die College-Erfahrung, dann wird er sich eine Arbeitsstelle suchen. „Und zum Abschluss werde ich dann noch drei Wochen lang durch die USA reisen.“

„Wertvoller Meilenstein in der persönlichen Entwicklung“

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Daniela Ludwig appelliert an die Jugendlichen, sich darum zu bewerben. „Mit diesem Jahr in den USA sammeln sie wertvolle Erfahrungen, sowohl beruflich als auch menschlich. Der Aufenthalt kann ein wichtiger Karriereschritt sein, aber auch ein wertvoller Meilenstein in der persönlichen Entwicklung.“
Alle Informationen zum Parlamentarischen Patenschaftsprogramm gibt es im Internet hier. . Wichtig: Die Bewerbungsfrist für das 43. PPP 2026/27 endet am Freitag, 12. September 2025.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig)

Rosenheim, Innenstadt, 1980

Rosenheim, Innenstadt, 1980

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1980. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Rosenheimer Innenstadt. 

„Über den Dächern der Stadt“ könnte der Titel für diesen Fotooldie lauten. Von wo genau das Foto aufgenommen wurde, wissen wir nicht. Der Blick geht auf alle Fälle in Richtung Max-Josefs-Platz mit der Heilig-Geist-Straße.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Bayern ist nicht Brasilien“: BBV kritisiert EU-Entwaldungsverordnung

„Bayern ist nicht Brasilien“: BBV kritisiert EU-Entwaldungsverordnung

Ruhpolding / München / Bayern – „Bayern ist nicht Brasilien“: Im Rahmen der Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern bei Ruhpolding will der Bayerische Bauernverband (BBV)  am heutigen Mittwoch (6.8.2025) ein Zeichen „gegen ausufernde EU-Bürokratie“ setzen. Hintergrund ist die geplante Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung, die auch Rinderhalter in Bayern betreffen würde.

Der Almwirtschaftliche Verein Oberbayern führt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ruhpolding und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein am heutigen Mittwoch (6.8.2025) seine 78. Hauptalmbegehung durch. Die Tour hat eine Länge von 22 Kilometer, wovon 12 Kilometer von den Teilnehmern zu Fuß zurückgeegt werden (Quelle. www.aelf-ts-baern.de)

Aufblasbare Kuh versinkt unter Bergen von Aktenordnern

Der BBV hat sich für diesen Termin eine besondere Aktion ausgedacht:  Eine aufblasbare Kuh – stellvertretend für die Hauptdarstellerin der Almwirtschaft – wird bei der Aktion symbolisch unter Bergen von Aktenordnern zerdrückt. Auf Sprechblasen wird zu lesen sein: „Sinnlose Bürokratie macht mich platt“, „Für mich muss kein Wald weichen“ und – an die Politik gerichtet – „Bayern ist nicht Brasilien“. „In Deutschland und Bayern nimmt die Waldfläche sogar zu. Deshalb braucht es dringend eine Null-Risikokategorie für Länder ohne Entwaldungsrisiko“, fordert deshalb der bayerische Bauernpräsident Günther Felßner.
Im Moment ist bei der geplanten Umsetzung der EUDR ein Länder-Benchmarking vorgesehen, das die einzelnen Länder risikobasiert in niedrige, Standard- oder hohe Risikokategorien eingeteilt. Felßner kritisiert, dass diese Kategorien nicht ausreichen: „Es braucht dringend eine Null-Risikokategorie für Länder ohne Entwaldungsrisiko. Es kann nicht sein, dass bayerische Landwirte im selben bürokratischen Boot sitzen wie Produzenten aus Regionen mit massivem Waldverlust.“ Tatsächlich existieren auf EU-Ebene Vorschläge, das im Mai 2025 eingeführte Benchmarking zu überarbeiten und eine „No-Risk-Category“ einzuführen – ob diese Vorschläge umgesetzt werden, ist aktuell jedoch offen.

Hintergrund:
Mit der EU Entwaldungsverordnung (EUDR) will die Europäische Union sicherstellen, dass Produkte wie Holz, Kakao, Kaffee, Palmöl, Kautschuk, Soja und Rindfleisch nur noch von „entwaldungsfreien“ Flächen auf den EU Markt gelangen. Nach einer einjährigen Verschiebung soll die Verordnung ab dem 30. Dezember 2025 gelten. Ab diesem Datum müssen Unternehmen nachweisen, dass seit dem Stichtag 31. Dezember 2020 keine Flächen für die Produktion – zum Beispiel von Soja – entwaldet wurden. Dazu ist ein umfangreiches Sorgfaltspflichtensystem erforderlich: Neben Geolokalisierungsdaten aller Flächen, von denen Rohstoffe stammen, müssen bei Rindern sämtliche Betriebe, Weiden und Schlachthöfe, in denen die Tiere gehalten wurden, erfasst werden. „Diese Regelungen treffen besonders Primärerzeuger und bedeuten ein deutliches Mehr an Bürokratie. Betroffen sind nicht nur Rinderhalter, sondern auch bayerische Soja Anbauer und Waldbesitzer“, so der BBV. in seiner Pressemitteilung.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Noch viele unbesetzte Ausbildungsplätze in der Region Rosenheim

Noch viele unbesetzte Ausbildungsplätze in der Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim sucht auch heuer bis zuletzt Azubis für ihre Ausbildungsplätze zum Ausbildungsstart im September. Derzeit sind auf dem gesamten Ausbildungsmarkt in der Region noch 790 Lehrstellen unbesetzt.

Laut der am Donnerstag (31. Juli 2025) veröffentlichten Statistik der Arbeitsagentur stehen diesem Angebot nur 377 als unversorgt gemeldete Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung gegenüber. Damit kommen rein rechnerisch auf jeden unversorgten Jugendlichen mehr als zwei freie Lehrstellen.

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim: „Eine Ausbildung ist der perfekte Start ins Berufsleben“

In vielen Betrieben läuft die Bewerbungsphase auf einen Ausbildungsplatz auch im August auf Hochtouren und macht keine Sommerpause. „Wer aktuell noch nicht den richtigen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte jetzt unbedingt noch Bewerbungen auf den Weg bringen oder über ein Praktikum die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in einem unserer Ausbildungsbetriebe in der Region kennenlernen“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, und appelliert damit an alle Jugendlichen, die noch nichts Passendes gefunden haben oder zögerlich sind.

„Eine Ausbildung mit ihrem durch nichts zu schlagendem Praxisbezug schafft die besten Voraussetzungen für den perfekten Start ins Berufsleben“, betont Bensegger. „Das Angebot an Ausbildungsberufen ist über alle Branchen hinweg breit gefächert.“ Laut dem IHK-Regionalausschussvorsitzenden sei eine Ausbildung die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, denn nur mit top ausgebildetem Fachkräftenachwuchs können sich die Betriebe, die in den kommenden Jahren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand verabschieden, zukunftssicher aufstellen. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe sei daher trotz der angespannten konjunkturellen Lage weiterhin hoch und die Übernahmechancen für Absolventen einer Ausbildung ausgezeichnet.

11.500 neue Ausbildungsverträge in ganz Oberbayern

Bis Ende Juli registrierte die IHK für München und Oberbayern 11.500 neue Ausbildungsverträge in ganz Oberbayern. Neben dem dualen Ausbildungsbereich, für den zum überwiegenden Teil die IHKs und Handwerkskammern zuständig sind, können sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger auch für eine Ausbildung etwa im Gesundheits- und Sozialwesen entscheiden. Daneben gibt es auch das duale Studium als Kombination aus Studium und Ausbildung, aber auch den rein akademischen Weg über die Universitäten und Hochschulen.
Die IHK steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse und zählt im Landkreis fasst 500 und in der Stadt etwa 230 Ausbildungsbetriebe in Industrie, Handel und im Dienstleistungsbereich.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Griesstätt: Streit in Asylunterkunft eskaliert

Griesstätt: Streit in Asylunterkunft eskaliert

Griesstätt / Landkreis Rosenheim – Gegen Mitternacht (6.8.2025) wurden Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg zu einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in Griesstätt gerufen. Vor Ort zeigte sich ein 20-jähriger sehr aggressiv. Eine Polizistin wurde verletzt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen Mitternacht wurden Beamte der Polizeiinspektion Wasserburg zu einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in der Gemeinde Griesstätt verständigt. Vor Ort zeigte sich der 20-Jähriger gegenüber den Mitbewohnern sowie anwesenden Beamten erheblich aggressiv, weshalb dieser in Gewahrsam genommen werden sollte. Beim Verbringen zum Dienstfahrzeug leistete der 20-Jährige erheblichen Widerstand und griff die Beamten mehrfach an. Hierdurch wurde eine Beamtin verletzt und war nicht mehr dienstfähig. Die restliche Nacht verbrachte der Aggressor in polizeilichen Gewahrsam. Der 20-Jährige wurde aufgrund mehrerer Straftaten angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Betrunkener Autofahrer wirft mit Radio auf Fußgänger

Rosenheim: Betrunkener Autofahrer wirft mit Radio auf Fußgänger

Rosenheim – Scheinbar ziel- und orientierungslos war ein Autofahrer am Dienstagabend (5.8.2025) in der Rosenheimer Leitzachstraße unterwegs. Schließlich war der 50-jährige mit einem Radio nach einem 24-jährigen Fußgänger. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 24-jähriger Fußgänger aus Rosenheim, konnte in der Leitzachstraße einen Autofahrer beobachten, der mehrfach die Leitzachstraße befuhr. Der Fahrer wirkte auf ihn mit seiner Fahrweise ziel- und orientierungslos. Als der Autofahrer stoppte, ging der 24-Jährige auf den Fahrer zu und stellte fest, dass der 50-Jährige aus Rosenheim, stark betrunken war. Zwischen den beiden entwickelte sich dann ein Streitgespräch, der 50-Jährige stieg aus seinem Auto aus, nahm dann ein tragbares Radio aus seinem Pkw und warf dies in Richtung des 24-Jährigen.
Der Beworfene konnte dem Wurfgeschoss aber ausweichen und wurde nicht verletzt. Die alarmierte Rosenheimer Polizei trennte die beiden in der Folge und stellte beim Autofahrer einen Atemalkoholtest von über zwei Promille fest. Nach Durchführung einer Blutentnahme wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den 50-Jährigen eingeleitet. Aufgrund des Wurfes mit dem Radio, zusätzlich ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.  Da er sich auch gegenüber den Einsatzkräften aggressiv und gewaltbereit zeigte, musste der 50-jährige Rosenheimer in der Folge in Gewahrsam genommen werden. Seinen „Rausch“ schlief er in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Söchtenau: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Söchtenau: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Schwer verletzt wurde ein 16-jährigre Kradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend (5.8.2025) auf der Staatsstraße 2095 in Söchtenau (Landkreis Rosenheim). Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Auf der Staatsstraße 2095, zwischen den Gemeinden Söchtenau und Bad Endorf, kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer. Nach derzeitigem Ermittlungsstand, fuhr ein 16-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades aus dem Landkreis Rosenheim, die Staatsstraße 2095 entlang. Hinter ihm fuhr ein 50-jähriger Autofahrer aus Gstadt. Der Autofahrer übersah den Motorradfahrer und es kam zu einem Auffahrunfall. Durch die Wucht des Aufpralles stürzte der Kradfahrer von seinem Fahrzeug. Er wurde in der Folge unter der dortigen Leitplanke hindurchgeschleudert und kam in einer Wiese schwerverletzt zum Liegen.
Das Motorrad wurde zwischen Fahrbahn und Leitplanke eingeklemmt. Der 16-Jährige rief mit seinem Handy einen Bekannten an und schilderte den Unfall, auch das er nicht genau weiß, wo sein Standort sei. Der Bekannte alarmierte daraufhin sofort die Rettungskette und schilderte das Unfallgeschehen. Über die eingeleitete Rettungskette wurde auch ein zufällig, sich im Nahbereich befindlicher Hubschrauber der Polizei, zur Suche nach dem Verunfallten beauftragt. Durch den Suchscheinwerfer des Hubschraubers, konnte der Verletzte schnell gefunden und die Rettungskräfte am Boden zugeführt werden. Der 16-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Bein-/Fußbereich, Lebensgefahr besteht nach medizinischer Aussage nicht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Gegen den 50-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ratten und Mäuse: Lebensphasen im Zeitraffer

Ratten und Mäuse: Lebensphasen im Zeitraffer

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Sie sind niedlich, schlau und laden zur Beobachtung ein: Ratten oder Mäuse leben in jedem 20. Haushalt in Deutschland. Obwohl sich ihre Lebenszeit nur über wenige Jahre erstreckt, durchleben die Tiere viele Entwicklungsphasen. Wer seine Tiere optimal begleiten möchte, sollte sich zu den Merkmalen und möglichen Hürden jeder Phase vorab informieren.

Die Lebenserwartung einer Farbmaus liegt in der Regel bei anderthalb bis zwei Jahren, einzelne Tiere können bis zu vier Jahre alt werden. Ratten werden durchschnittlich etwas älter, aber auch ihr Leben ist meist auf zwei bis drei Jahre begrenzt. Ihre Kindheit und Jugend dauern daher nur wenige Wochen an.

Jungtierphase: Lernen, wachsen, entdecken

„Die ersten Lebenswochen von Ratten und Mäusen verlaufen rasant“, berichtet Dr. Barbara Schneider, Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Amtsärztin beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). „Im Laufe der zweiten Lebenswoche öffnen sich die Augen und schon nach etwa drei Wochen werden die Jungtiere von ihrer Mutter entwöhnt.“ In dieser Phase probieren die kleinen Nager viel aus und lernen Grundlegendes für das weitere Leben. Sie erkunden ihre Umgebung, testen soziale Grenzen und bauen erste Bindungen zu ihren Artgenossen, aber auch zu Menschen auf. Der durchschnittliche Halter bekommt von dieser Phase allerdings nichts mit, denn sowohl Mäuse als auch Ratten werden in der Regel erst mit der Geschlechtsreife abgegeben.
Die Pubertät erreichen sowohl Ratten als auch Mäuse schon früh. Mäuse sind meist nach drei bis vier Wochen geschlechtsreif und nach sechs bis acht Wochen sind sie ausgewachsen. Bei Ratten dauert es bis zur Geschlechtsreife rund zwei Monate und mit vier bis fünf Monaten erreichen sie ihre volle Größe.

Erwachsenenphase: Aktiv und selbstbewusst

„Frühestens ab einem Alter von sechs Wochen, wenn sie selbstständig fressen und sich an das selbstbestimmte Leben in einer Gruppe gewöhnt haben, können die jungen Erwachsenen in ein neues Zuhause einziehen. Gerade in den ersten Wochen profitieren sie jetzt besonders von regelmäßigem, sanftem Kontakt mit ihrem Menschen: Das vermittelt Sicherheit und legt Grundlagen, wie die Tiere später auf Kontakt zu Menschen reagieren“, so Dr. Schneider. „Das Erwachsenenalter ist auch eine gute Zeit, um den intelligenten Tieren Tricks beizubringen. Es ist gleichzeitig die aktivste Phase. Hier zeigen die Tiere ihre individuelle Persönlichkeit und beschäftigen sich viel mit ihren Artgenossen.“
Die meiste Zeit ihres Lebens werden die Ratten und Mäuse in ihrem Kleintierheim verbringen. Für Halter liegt der Fokus darauf, ihren Nagern ein möglichst stressfreies Leben zu gewährleisten. Dazu zählen feste Fütterungszeiten, gewohnte Abläufe und ein ruhiges Umfeld mit mehreren Artgenossen. Ihr Zuhause sollte abwechslungsreich gestaltet sein, mit Klettermöglichkeiten, Röhren und Versteckmöglichkeiten. Auch täglicher kontrollierter Freilauf sowie abwechslungsreiche Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten sind essenziell.

Seniorenphase: Ruhe und Fürsorge

Mit einem Jahr bei Mäusen beziehungsweise 18 Monaten bei Ratten zeigen sich erste Alterserscheinungen. „Die Beweglichkeit nimmt langsam ab, das Fell kann dünner werden und es gibt ein größeres Bedürfnis nach Schlaf und Ruhe“, erklärt Expertin Schneider. „Viele ältere Tiere bleiben dennoch aktiv und neugierig – bloß in einem reduzierten Tempo.“
In dieser Phase sollten Halter dafür sorgen, ihren Tieren den Alltag einfacher zu gestalten. Futter- und Trinkstellen sowie Schlafplätze sollten bequem zugänglich sein. Im Alter nehmen regelmäßige Gesundheitskontrollen einen immer höheren Stellenwert ein: Beschwerden wie Zahnprobleme oder Gewichtsverlust sollten möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Ein Tierarzt sollte Mäuse- und Rattensenioren regelmäßig untersuchen, um auch versteckte Krankheiten zu erkennen.
Mit der richtigen Pflege können die Nager dann vielleicht sogar älter werden, als es ihre durchschnittliche Lebenserwartung zulässt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)