Rosenheim: Betrunken und berauscht mit E-Scooter unterwegs

Rosenheim: Betrunken und berauscht mit E-Scooter unterwegs

Rosenheim – In der Rosenheimer Münchener Straße, stoppten die Beamten der Rosenheimer Polizei, einen 26-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Bad Aibling. Der Fahrer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein Atemalkoholtest ergab über ein Promille, ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf den Konsum von Cannabis. Die Einsatzkräfte ordneten eine Blutentnahme an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Die Sicherstellung seiner Fahrerlaubnis war nicht möglich, der 26-Jährig ist nicht im Besitz eines Führerscheins.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheimer Sommerempfang 2025 lud zum Austausch und Miteinander ein

Rosenheimer Sommerempfang 2025 lud zum Austausch und Miteinander ein

Rosenheim – Beim Rosenheimer Sommerempfang am gestrigen Donnerstagabend (31.7.2025) gab es eine Premiere – und die war dem Wetter geschuldet. Aufgrund hoher Regenwahrscheinlichkeit fand die Veranstaltung sowohl auf der KuKo-Plaza als auch im KuKo statt.

Rosenheimer Sommerempfang 2025. Fotos: Innpuls.me

Zum ersten Mal fand der Rosenheimer Sommerempfang auch im Kultur-und Kongresszentrum statt. Grund was das regnerische Wetter. Fotos: Innpuls.me

Der Sommerempfang der Stadt Rosenheim lebt vor allem von seiner ungezwungenen Atmosphäre. Eingeladen dazu waren Vertreter aus Stadt, Gesellschaft und Vereinsleben. Wieder mit dabei waren auch diesmal wieder einige Schauspieler der „Rosenheim-Cops“ und Gäste aus Rosenheims Partnerstädte Lazise, Ichikawa und Briancon. 

Rosenheimer Sommerempfang 2025. Fotos: Innpuls.me

Kulinarisch wurden die Gäste mit Buffett und Grillspezialitäten bewirtet. 

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März sprach mit Blick auf die Kommunalwahlen im kommenden Jahr in seiner Rede auch über die vielen Herausforderungen für die politischen Gremien in den vergangenen Jahren, darunter beispielsweise doe Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine. Rosenheim habe  in derartigen Situationen sein „humanitäres Herz“ gezeigt. „Das ist das stille Kapital der Stadt“, so Andreas März.

Im Mittelpunkt des Sommerempfang standen aber nicht Reden, sondern Miteinander – umrahmt von kulinarischen Schmankerln und Musik. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild; Fotos: Karin Wunsam)

Heimischen Sommergemüse sehr beliebt

Heimischen Sommergemüse sehr beliebt

Fürth / Bayern – Heimisches Sommergemüse ist beliebt. Die Erntemengen aus dem bayerischen Freilandanbau lagen im Jahr 2023 über der entsprechenden Produktion des Jahres 2020. Das geht aus aktuellen Zahlen des Landesamt für Statistik hervor.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik auf der Grundlage der Ergebnisse der allgemeinen Gemüseerhebung, die alle vier Jahre als Vollerhebung in Bayern durchgeführt wird, mitteilt, verzeichnen die Anbauflächen im Freiland und die Produktionsmengen von sommerlichem Gemüse im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2020 in Bayern deutliche Zunahmen (siehe Tabelle 1 in der Infobox). Gemeint ist Gemüse im Freiland, das zu großen Teilen in den Sommermonaten Juni, Juli und August geerntet wird.

Großes Plus bei Romanasalat und Brokkoli sowie Möhren/Karotten

Im Vergleich zum Jahr 2020 zeigt sich die größte Produktionszunahme mit 28,5 Prozent auf 4 646 Tonnen (t) beim Romanasalat. Dessen Anbaufläche im Freiland steigt gleichzeitig um 32,5 Prozent auf 181,4 Hektar (ha). Es folgt der Brokkoli mit einem Plus von 24,5 Prozent bei der Erntemenge (2024: 4 647 t) und 12,0 Prozent mehr Anbaufläche im Freiland (2024: 266,4 ha). An Platz drei der größten Produktions- und Flächenzunahmen finden sich Möhren/Karotten, deren Erntemenge im betrachteten Zeitraum um 18,0 Prozent (2024: 86 209 t) ansteigt, während sich die entsprechende Anbaufläche im Freiland um 10,5 Prozent auf 1 509 ha erhöht.
Beim Kohlrabi verzeichnet die Erntemenge ein Plus von 27,2 Prozent, wohingegen die Anbaufläche im Freiland um 11,3 Prozent zurückgeht. Ebenso liegt die Erntemenge beim Chinakohl um 8,4 Prozent höher, während die Anbaufläche kleiner wurde (-1,6 Prozent). Beim Rucolasalat wird auf einer Anbaufläche, die um 3,8 geschrumpft ist, mit einem Plus von
1,3 Prozent mehr geerntet.

Rückgang der Erntemenge bei Salatgurken, Kopfsalat und den Zucchini

Bei der Erntemenge der Salatgurken zeigt sich indessen gegenüber dem Vergleichsjahr 2020 ein Rückgang um 8,9 Prozent (2024: 1 212,1 t). Auch die entsprechende Anbaufläche im Freiland nimmt gegenüber dem Jahr 2020 um 10,4 Prozent deutlich ab und liegt 2024 bei 27,7 ha. Beim Kopfsalat und den Zucchini liegen die Erntemengen im Jahr 2024 mit 8 433 t und 9 027 t unter den Werten von 2020 (-7,4 Prozent und -6,8 Prozent). Die Anbaufläche im Freiland ist für den Kopfsalat mit 266,8 ha um 11,1 Prozent und für die Zucchini mit 222,5 ha um 13,4 Prozent kleiner als die Anbauflächen im Jahr 2020.

Regional betrachtet gibt’s die meisten Anbauflächen für Sommergemüse im Freiland in Niederbayern, in Mittelfranken und in Unterfranken (siehe Tabelle 2 in der Infobox) So sind die Anbauflächen für Busch- und Stangenbohnen mit 134,9 ha bzw. 88,6 Prozent größtenteils in Niederbayern angesiedelt, auch 130,3 ha bzw. 67,5 Prozent der entsprechenden bayerischen Anbaufläche für Chinakohl finden sich dort. Hinzu kommen der Anbau von Salatgurken mit 18,5 ha bzw. 66,8 Prozent und der Anbau von Brokkoli mit 162,9 ha bzw. 61,1 Prozent der jeweiligen bayerischen Anbaufläche. Nicht zuletzt nimmt der Blumenkohl in Niederbayern mit 122,0 ha rund 43,9 Prozent der hierfür genutzten bayerischen Anbaufläche von insgesamt 278,2 ha ein. Die Anbaufläche für Kopfsalat verteilt sich mit 38,0 Prozent hauptsächlich auf Niederbayern (101,5 ha) und mit 33,6 Prozent auf Mittelfranken (89,7 ha).

In Mittelfranken liegen mit 111,9 ha auch rund 61,7 Prozent der bayerischen Romanasalat-Anbaufläche im Freiland. Außerdem ist dort mit 70,3 ha bzw. 39,4 Prozent die größte bayerische Anbaufläche im Freiland für Kohlrabi beheimatet.

In Unterfranken stechen vor allem der Möhren-/Karottenanbau mit 529,0 ha bzw. 35,1 Prozent der Freiland-Anbaufläche für Möhren/Karotten in Bayern und der Zucchinianbau mit 72,3 ha bzw. 32,5 Prozent der entsprechenden Fläche hervor.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beste Absolventen der Rosenheimer Wirtschafts- und Realschulen geehrt

Beste Absolventen der Rosenheimer Wirtschafts- und Realschulen geehrt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Auf Schloss Hartmannsberg sind wenige Tage vor Ende des Schuljahres die besten Absolventen der Real- und Wirtschaftsschulen im Landkreis Rosenheim geehrt worden. Rosenheims Landrat Otto Lederer gratulierte 38 Frauen und 14 Männern persönlich. Die Absolventen haben die mittlere Reife jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser abgeschlossen.

Lederer appellierte an die jungen Menschen, sich keinesfalls auf diesen Lorbeeren auszuruhen, sondern die hart erarbeiteten Erfolge als Sprungbrett zu sehen für die Ziele, die sich die jungen Menschen selbst setzen. „Sie schaffen das. Die einzigen Grenzen, die es gibt, sind die Grenzen, die Sie sich selbst setzen. Alles andere können Sie erreichen. Mit einem so erfolgreichen Abschluss stehen einem wirklich alle Türen offen“, ermutigte der Landrat die Anwesenden und dankte allen Eltern, Lehrern und Unterstützern, die die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem Weg begleitet hatten.

„Ihr seid die Gestaltenden von morgen. Ihr wachst in eine Welt hinein, die sich schneller verändert, als das jede Generation vorher erlebt hat“, betonte Markus Hösl-Liebig, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen Oberbayern-Ost. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung sei es an den Schulen, Räume zur Reflexion und Diskussion zu schaffen. Für ihren engagierten Einsatz dankte er den Schulen, aber auch den Familien: „Eine verlässliche Erziehungspartnerschaft ist das Fundament dafür, dass Bildungsprozesse gelingen können.“ Als kleine Anerkennung übergab Landrat Otto Lederer jedem der Absolventen ein Kuvert mit jeweils 50 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheims Landrat Otto Lederer besucht Alpenhain in Pfaffing

Rosenheims Landrat Otto Lederer besucht Alpenhain in Pfaffing

Landkreis Rosenheim – Im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche war Rosenheims Landrat Otto Lederer kürzlich zu Gast beim Familienunternehmen Alpenhain in Pfaffing.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen neben den Werten des Familienbetriebs vor allem strategische Zukunftsthemen: Mit der „Strategie 2030“ setzt Alpenhain klare Ziele – unter anderem im Bereich Nachhaltigkeit, Energieautarkie und Produktinnovation. Sich „enkelfähig“ aufzustellen bedeutet für das Unternehmen, wirtschaftlichen Erfolg, Nachhaltigkeit und Verantwortung in Einklang zu bringen, um die Zukunftsfähigkeit des Familienbetriebs zu sichern und einen nachhaltigen Beitrag für kommende Generationen in der Region zu leisten.
Mit einer weitergehenden Elektrifizierung, dem geplanten Ausbau der Photovoltaik sowie einem möglichen Blockheizkraftwerk, verfolgt Alpenhain konsequent das Ziel, die Eigenversorgung des Energiebedarfs deutlich auszubauen. Auch im Bereich Wasseraufbereitung plant das Unternehmen Investitionen.„Alpenhain ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation zusammenwirken können – und das mitten im ländlichen Raum“, sagte Landrat Otto Lederer im Anschluss an den Rundgang durch die Käserei, bei dem unter anderem die Herstellung von Camembert und Obazda live erlebt werden konnte.

Unternehmen steht vor Herausforderungen

Gleichzeitig sprachen der kaufmännische Geschäftsführer Robert Winkelmann sowie die beiden Geschäftsführer der Besitzgesellschaft Christian Hain und Barbara von Hagmann auch Herausforderungen an, vor denen das Traditionsunternehmen steht: Die Energieintensität der Milchverarbeitung, steigende regulatorische Anforderungen in der Landwirtschaft und vor allem der Fachkräftemangel stellen das Unternehmen vor große Aufgaben. Um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten und sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region zu positionieren, setzt Alpenhain auf ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, flexible und individuelle Arbeitsmodelle sowie regelmäßige Mitarbeiterumfragen. Diese Maßnahmen stärken die Motivation und fördern die langfristige Bindung an das Unternehmen. „Wir brauchen aber auch bezahlbaren Wohnraum für Fach- und Führungskräfte“, so Winkelmann. Für Auszubildende sei außerdem die unzureichende Anbindung der Firmenzentrale an den öffentlichen Nahverkehr ein Hemmnis.
Landrat Lederer zeigte Verständnis, betonte jedoch zugleich die schwierige Umsetzbarkeit: „Gerade im ländlichen Raum stoßen wir mit dem ÖPNV schnell an Grenzen. Deshalb arbeiten wir intensiv mit den Kommunen vor Ort daran, individuelle Lösungen zu finden.“ Ein Beispiel dafür könnte der On-Demand-Service Rosi sein.
Der Besuch bei Alpenhain verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig es ist, im Austausch mit regionalen Betrieben zu bleiben. „Nur wer zuhört, kann gezielt unterstützen“, so Lederer. „Solche Einblicke sind wertvoll, um zu verstehen, wie die lokale Wirtschaft noch besser gestärkt werden kann.“

Begleitet wurde Landrat Lederer von Vertretern der Wirtschaftsförderstelle des Landkreises, dem Leiter der IHK-Geschäftsstelle Jens Wucherpfennig, dem IHK-Vorsitzenden der Region Rosenheim Andreas Bensegger sowie vom ersten Bürgermeister der Gemeinde Pfaffing Josef Niedermeier.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Kinder entdecken heimische Gartenvögel

Kinder entdecken heimische Gartenvögel

Landkreis Rosenheim – 260 Nistkästen haben Kinder und Jugendliche im Rahmen der Jugend-Jahresaktion des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rosenheim e.V. zusammengebaut, verschönert und aufgehängt. Die groß angelegte Aktion stand unter dem Motto „Bauen-beobachten-bestimmen“. Kinder und Jugendliche wurden dabei nicht nur handwerklich aktiv, sondern lernten dabei auch heimische Vogelarten kennen.

Bereits im Winter hatten die Gartenbauvereine die Möglichkeit, die Bausätze beim Kreisverband für das Frühjahr 2025 zu bestellen. Mit ihren Junggärtnern bauten die Vereine die Nisthilfen dann zusammen und bemalten einige der Behausungen. Danach fanden die Vogel-Eigenheime Platz in Vereinsgärten, an Schulen und Kindergärten, an öffentlichen Plätzen sowie in Privatgärten. Rasch waren die ersten Nisthilfen bezogen, was ein nachhaltiges Interesse der Kinder und Jugendlichen an den gefiederten Gartenbesuchern weckte – Kohlmeise, Star, Hausrotschwanz und viele andere Arten wurden bestimmt.

„Die Kinder lernten so nicht nur die Vielfalt der heimischen Vogelwelt kennen, sondern lernten bei begleitenden Aktionen durch die Ortsvereine auch deren unterschiedliche Lebensweise und deren Platz im Ökosystem kennen. Dies ist besonders wichtig, denn nur was man kennt und schätzt, ist man bereit, zu bewahren und zu schützen“, erklärt Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege Daniel Richter. „Im Namen des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Rosenheim e.V. und der Kreisfachberatung für Gartenkultur am Landratsamt Rosenheim bedanke ich mich herzlich bei allen teilnehmenden Ortsvereinen für die rege Beteiligung“, so Richter.
Eingeleitet wurde die Aktion bei der Jugendleiter Herbstversammlung 2024 mit dem Vortrag „Vögel in Landschaft und Gärten für Kinder erlebbar machen“, welcher den Jugendleiterinnen und Jugendleitern zahlreiche Möglichkeiten aufzeigte, wie das Thema mit Kinder- und Jugendgruppen aufbereitet werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Verein der Blumen- und Gartenfreunde Bernau)

Stau auf A8: Konkreter Plan für Durchfahrtsverbote steht

Stau auf A8: Konkreter Plan für Durchfahrtsverbote steht

Rosenheim / Landkreis – Bei Stau auf der A8 weichen Autofahrer gerne auf Ausweichrouten über Land aus – zum Ärger vieler Anlieger-Gemeinden. Im Landkreis Rosenheim soll damit nun Schluss sein. Ab 15. August soll es Durchfahrtsverbote geben.

In einem kurzfristig anberaumten Gespräch zum Ausweichverkehr entlang der A8 haben Rosenheims Landrat Otto Lederer und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden einen konkreten Vorschlag zum weiteren Vorgehen ausgearbeitet. Ziel ist, ab 15. August die Ortsdurchfahrten der Ausweichstrecken entlang der Autobahn bei Stau für den Ausweichverkehr zu sperren. Diese Sperrung soll jeweils von Freitag bis Sonntag, sowie an Feiertagen gelten.
„Ich danke den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für ihr Engagement und die konstruktive Diskussion heute“, betont Landrat Otto Lederer nach dem Gespräch. „Das Treffen hat gezeigt, dass wir als kommunale Familie an einem Strang ziehen. Gemeinsam haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung gemacht.“

Spezielle Hinweisschilder werden bereits angefertigt

Konkret umgesetzt werden sollen die Sperrungen der Ortsdurchfahrten der betroffenen Gemeinden mit extra angefertigten Hinweisschildern, die bereits in Auftrag gegeben wurden und bis Mitte August aufgestellt werden sollen. Die Autobahn GmbH sicherte zu, begleitend entsprechende LED- und Hinweisschilder an der A8 zu installieren, sobald die Sperrungen vor Ort durch die zuständigen Straßenverkehrsbehörden angeordnet werden. Auch für die Installation dieser Schilder ist ein zeitlicher Vorlauf notwendig.

Der Stimmkreisabgeordnete Daniel Artmann unterstützt die Initiative auf Landesebene: „Es freut mich, dass der Bund einen Paradigmenwechsel vollzogen hat. Gerne habe ich mich in enger Abstimmung mit Landrat Otto Leder auf Landesebene dafür eingesetzt, dass die notwendigen Durchfahrtverbote in den betroffenen Gemeinden zügig realisiert werden können.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Vielfalt als man denkt: Besatzvorschläge für kleine Terrarien

Mehr Vielfalt als man denkt: Besatzvorschläge für kleine Terrarien

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Frösche, Springsinnen oder kleine Geckos, in kleinen Terrarien kann man so einige Tiere gut halten. Was man dabei beachten muss und welche Tiere wirklich geeignet sind erfahrt Ihr hier.

„In kleinen Terrarien lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Terrarientiere gut pflegen. Die Bandbreite reicht von wirbellosen Tieren bis hin zu Amphibien oder kleinen Reptilien“, berichtet Jonas Liebhauser, Referent für Heimtiere vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) in Hambrücken.

Klimazonen im Terrarium

Terrarientiere – etwa Reptilien, Amphibien und wirbellose Tiere – benötigen ein spezielles klimatisches Umfeld. Für den Stoffwechsel der wechselwarmen Tiere ist die Temperatur wichtig, für ihren Wasserhaushalt die Feuchtigkeit von Substrat und Luft. Gerade die Luftfeuchtigkeit, wichtig vor allem für Amphibien und viele Pflanzen, lässt sich bei kleineren Terrarien mit deutlich weniger Aufwand aufrechterhalten als bei Großterrarien. Manuelles Sprühen, aber auch automatische Beregnungssysteme und Hygrometer helfen, das optimale Mikroklima für Fauna und Flora zu erzeugen. Weitere technische Hilfsmittel sind Wärmestrahler und Heizmatten. Hierbei berät der Zoofachhandel gern.
Viele Tierarten reagieren allerdings empfindlich auf konstante Umgebungswerte. Sie suchen dann bevorzugt bestimmte Terrariumbereiche auf, deren Temperatur und/oder Feuchtigkeit ihren aktuellen Bedürfnissen gerecht werden. Daher sollte es immer sogenannte Klimagradienten geben, also kühlere und wärmere sowie feuchtere und trockenere Stellen. Je kleiner das Terrarium, desto schwieriger wird es vor allem bei der Temperatur, geeignete Gradienten zu schaffen. Daher eignen sich kleine Terrarien vorrangig für Arten, die nur geringe Ansprüche an das Klima stellen – oder Wärme und Luftfeuchtigkeit müssen sehr genau geregelt und gemessen werden.

Sechs Beine und mehr …

Viele interessante wirbellose Terrarientiere sind recht klein. Schon deswegen eignen sie sich gut für kleine Terrarien. Oft haben sie auch keine besonderen Ansprüche ans Klima. Für einige Arten reichen bereits Kleinstterrarien mit 20 mal 20 mal 30 Zentimetern (Länge × Breite × Höhe) – zum Beispiel für Asseln (zum Beispiel Armadillidium oder Porcellio), Springspinnen (Salticidae) oder Gespenstschrecken (Phasmatodea).
Gerade Springspinnen sind in den letzten Jahren vermehrt ins Rampenlicht der Spinnenfreunde gerückt: Sie werden nicht zu groß und begeistern mit ihren interessanten Zeichnungen und Farben. Beliebt ist zum Beispiel Phidippus regius, von derverschiedene Farb- und Lokalformen auch als Nachzucht im Handel erhältlich sind. Sie bevorzugt etwa 26 Grad Celsius im Terrarium. Dafür können kleine Heizmatten oder Wärmelampen verwendet werden. Außerdem muss das Terrarium für sie regelmäßig befeuchtet werden. Das hält die Luftfeuchtigkeit aufrecht und die Spinne kann Flüssigkeit aufnehmen. Die Ernährung von Springspinnen ist am einfachsten mit verschiedenen Fliegen zu sichern. Dabei ist die Größe der Futterfliegen der Größe der Spinne anzupassen: Für junge Springspinnen, die sich noch in der ersten oder zweiten Fresshaut befinden, eignen sich Fruchtfliegen (Drosophila sp.), für ausgewachsene Tiere sollten es dann beispielsweise Goldfliegen (Lucilia sericata) sein.

Phasmiden im Terrarium

Kleine Gespenstschrecken eignen sich ebenfalls für kleine Terrarien, zum Beispiel Dares philippinensis. Sie mögen es, wenn Rindenstücke schräg an die Rückwand des Terrariums gestellt sind: Die nachtaktiven Phasmiden verstecken sich tagsüber gern hinter diesen und kommen erst beim Einsetzen der Dunkelheit hervor. Weitere Gestaltungselemente können vertrocknete Blätter von Eichen (Quercus sp.) oder trockene Zweige sein. Die Luftfeuchtigkeit sollte durch regelmäßiges, leichtes Sprühen bei etwa 60 Prozent gehalten werden. Als Futter mögen Phasmiden zum Beispiel Blätter von Brombeere (Rubus sp.) oder Haselnuss (Corylus avellana). In kleinen Gläsern mit Wasser bleiben diese auch im Terrarium frisch. Die Gläser sollten teilweise abgedeckt sein, damit die Tiere nicht hineingelangen und ertrinken können. Sind die Futterpflanzen größtenteils verbraucht oder welk, müssen sie erneuert werden.

Frösche und Reptilien

Auch viele Frösche lassen sich in kleineren Terrarien gut halten – etwa kleinbleibende Arten wie Pfeilgift- (Dendrobates) oder Riedfrösche (Hyperolius). Für kleine Pfeilgiftfrösche wie Ranitomeya sp. reichen Maße von 40 mal 40 mal 40 Zentimetern Kantenlänge, für größere wie Dendrobates tinctorius sollten es mindestens 50 mal 50 mal 50 Zentimeter sein. Ideal sind spezielle Dendrobatenterrarien: Die Bodenplatte ist hier schräg angebracht, so läuft überschüssiges Wasser schnell ab. Riedfrösche brauchen etwas mehr Höhenraum, dafür können Breite und Tiefe kleiner ausfallen – Beispielmaße sind 45 mal 45 mal 60 Zentimeter.
Innerhalb der Reptilien gibt es viele kleine mögliche Arten. Jungferngeckos (Lepidodactylus lugubris) etwa werden maximal zehn Zentimeter groß. Sie sind zwar trist gefärbt, aber trotzdem besondere Pfleglinge, da sie in der Lage sind, sich selbst zu klonen. Dieses biologische Phänomen nennt man Parthenogenese. Das heißt, die Weibchen sind ohne Männchen in der Lage, befruchtete Eier zu legen. Daraus schlüpfen dann ausschließlich weibliche Nachkommen. Taggeckos kommen stattdessen meist glänzend daher, wie der Goldstaub-Taggecko (Phelsuma laticauda). Viele Arten dieser Familie stammen aus den Wäldern Madagaskars. Das Terrarium mit Bambus einzurichten, ist also nicht nur dekorativ, sondern bildet auch den natürlichen Lebensraum der Tiere nach. Für Jungfern- und Taggeckos eignen sich Terrarienmaße ab 45 mal 45 mal 60 Zentimeter.

Resümee

Gerade für Einsteiger in die Terraristik sind kleine Terrarien attraktiv. Allerdings will die Artauswahl gut durchdacht sein, da kleinere Terrarien schnell überhitzen oder austrocknen können. Daher sollte man regelmäßig die Temperatur und Luftfeuchte messen.
Unabhängig davon, auf welches Tier die Wahl letztlich fällt: Vor der Anschaffung sind die Ansprüche an die Haltung genau zu prüfen. Einige Terrarientiere (zum Beispiel Pfeilgiftfrösche) sind zudem geschützt. Beim Kauf sind daher Herkunftsnachweise auszustellen und die Tiere behördlich anzumelden.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 1 August.

Namenstag haben: Alfons, Edelwald, Ewald, Kenneth, Kined, Peter, Petrus.

3 bekannte Geburtstagskinder:

Marco Börries (1968 – ist ein deutscher Softwareentwickler und Unternehmer, der mit 16 Jahren seine Firma „Star Division“ gründete und mit dem Textverarbeitungsprogramm „StarWriter“ und dem Office-Paket „StarOffice“ eine erfolgreiche Alternative zu den etablierten Microsoft-Produkten auf den Markt brachte.)

Alex Milberg (1956 – ist ein deutscher Schauspieler, der seine Schauspielkarriere in den 1980ern bei den Münchner Kammerspielen begann,

Bastian Schweinsteiger (1984 – ist ein deutscher Fußballspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1834: Durch den Slavery Abolition Act 1833 verbietet Großbritannien die Sklaverei im gesamten britischen Empire.
  • 1876: Colorado wird 38. Bundesstaat der USA.
  • 1941: Der erste Jeep wird produziert.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)