NGG: „Rosenheim schiebt 1,1 Millionen Überstunden – viele zum Nulltarif“

NGG: „Rosenheim schiebt 1,1 Millionen Überstunden – viele zum Nulltarif“

Rosenheim – Rund 1,1 Millionen: Rosenheim schiebt ordentlich Überstunden. Das geht aus dem „Arbeitszeit“-Monitor“ hervor, den das Pestel-Institut im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat. 

Allein in Hotels und Gaststätten in Rosenheim leisteten Köche, Kellnerinnen, Barkeeper & Co. im vergangenen Jahr rund 21.000 Überstunden. Das hat das Pestel-Institut auf Basis einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Die Wissenschaftler haben dabei für Rosenheim bundesweite Durchschnittswerte von Arbeitszeiten in der Gastronomie herangezogen. Demnach waren 52 Prozent aller in Rosenheim geleisteten Überstunden in Hotels, Restaurants, Gaststätten und Biergärten unbezahlt.

Die Gewerkschaft warnt: Der Überstundenberg in Rosenheim dürfte demnächst noch größer werden. Grund seien Pläne der Bundesregierung, die Arbeitszeit neu zu regeln: „Schwarz-Rot will eine wöchentliche Höchstarbeitszeit und den 8-Stunden-Tag abschaffen. Betriebe könnten von ihren Beschäftigten dann verlangen, auch zehn, elf oder in der Spitze sogar 12 Stunden und 15 Minuten pro Tag zu arbeiten“, sagt Manuel Halbmeier von der NGG Rosenheim-Oberbayern.

Die NGG Rosenheim-Oberbayern schlägt Alarm: Schon jetzt betrage die maximale Arbeitszeit 48 Stunden pro Woche. In der Spitze seien sogar 60-Stunden-Wochen möglich. „Das sind Extrem-Arbeitswochen. Selbst wenn so ‚Hammer-Wochen‘ innerhalb eines Vierteljahres ausgeglichen werden müssen. Doch noch schlimmer wird es, wenn die Bundesregierung jetzt tatsächlich ans Arbeitszeitgesetz Hand anlegt und den 8 Stunden-Tag kippt. Dann würde nämlich nur noch das europäische Recht ein Wochen-Limit für die Arbeitszeit setzen. Und das wäre brutal: Arbeitgeber könnten ihre Beschäftigten dann sogar zu 73,5 Stunden-Wochen verdonnern – nämlich zu sechs Tagen à 12 Stunden und 15 Minuten im Job. Das wäre fast das doppelte Wochen-Pensum von heute – und damit Arbeitszeit-Stretching pur“, so Halbmeier.

„Arbeitszeit-Monopoly der Bundesregierung“

Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern macht seinem Ärger Luft: „Viele Arbeitgeber in Rosenheim würden das hemmungslos ausnutzen. Es drohen dann völlig überladene Arbeitswochen, bei denen man die Stunden, in denen man nicht schläft, fast komplett im Job oder auf dem Weg zur Arbeit verbringt. Das macht Menschen dann aber fix und fertig. Außerdem würde dabei ein Riesenberg an Überstunden auflaufen. Und ans Abfeiern der Überstunden ist sowieso nicht zu denken – bei dem Fachkräftemangel, der eigentlich überall herrscht.“ Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern spricht von einem „Arbeitszeit-Monopoly“ der Bundesregierung: „Das ist wilde Zeit-Zockerei. Für Beschäftigte bedeutet das: Arbeiten bis ans Limit – und darüber hinaus“, so Halbmeier. Er hat dabei die Gesundheit der Beschäftigten im Blick, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Nach acht Stunden Arbeitszeit steigt die Gefahr von Arbeitsunfällen rasant an. XXL-Arbeitstage bedeuten auf Dauer eine Belastung für den Körper und für die Psyche: von Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen bis zum Burnout“, so Halbmeier.
Außerdem im Fokus der Gewerkschaft: Wer die Familie, den Beruf und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut bringen müsse, brauche vor allem eines – planbare und verlässliche Arbeitszeiten. Und die müssten auch zu den Betreuungszeiten von der Kita und vom Hort passen. „Denn wer holt die Kinder dort ab, wenn die Schicht zwölf Stunden geht?“, fragt Halbmeier.

Die geplante Aufweichung des 8-Stunden-Tages gehe in die falsche Richtung. Schon heute würden Familien zwischen Job, Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen jonglieren. „Längere Arbeitstage verschärfen die Probleme und verhindern eine gerechte Verteilung von Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Pflege. Denn obwohl sich viele Väter wünschen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, wird durch noch längere tägliche Arbeitszeiten das Alleinverdienermodell gestärkt“, warnt Manuel Halbmeier. Anstatt das Fachkräftepotential von Frauen zu nutzen, verhinderten XXL-Schichten eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die NGG Rosenheim-Oberbayern nennt dazu auch Zahlen: So werden aktuell 59 Prozent aller Teilzeit Jobs in Rosenheim von Frauen gemacht. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Arbeitsagentur. Halbmeier appelliert daher an die Bundestagsabgeordneten aus Rosenheim und der Region, dem „Herumschrauben am Arbeitszeitgesetz in Berlin einen Riegel vorzuschieben“. Schon jetzt seien flexible Arbeitszeiten im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes und durch Tarifverträge, die die NGG abgeschlossen habe, für viele Beschäftigte Alltag. „Noch mehr Flexibilität ist gar nicht nötig“, so Halbmeier. Außerdem ersetzten 10- oder 12-Stunden-Tage keine fehlenden Fachkräfte. „Gute Arbeitsbedingungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, systematische Qualifizierung und mehr Ausbildung. Das sind die richtigen Hebel für mehr Fachkräfte. Verschiebereien bei der Arbeitszeit sind nichts anderes als das Löcherstopfen bei einer zu dünnen Personaldecke“, so Manuel Halbmeier.
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Copyright NGG-Tobias Seifert)

Rosenheim: Möbel kaufen, Herz an Tiere verlieren

Rosenheim: Möbel kaufen, Herz an Tiere verlieren

Rosenheim  – Möbel kaufen, Herz verlieren: Der Tierschutzverein Rosenheim hat sich eine außergewöhnliche Aktion ausgedacht, um langzeitwartenden Tieren endlich ein Zuhause zu schenken – gemeinsam mit dem Möbelhaus Mömax in Rosenheim.

Aktion des Rosenheimer Tierheims im Möbelhaus Mömax. Fotos. Josefa Staudhammer

Sie sind klein, fallen aber sofort ins Auge – Die niedlichen Bilder im Möbelhaus Mömax in Rosenheim, die dazu animieren sollen, einen Langzeitbewohner des Tierheims zu adoptieren. Fotos: Josefa Staudhammer

Wer aktuell durch die Mömax-Ausstellung in Rosenheim schlendert, entdeckt an verschiedenen Stellen entzückende Fotos von Katzen und Hunden, die sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Zum Beispiel: Zwei Miezen, die treuherzig in die Kamera blicken. Unter jedem Bild steht ein humorvoller, herzlicher Spruch – etwa bei einem Katzenduo: „Sie kam wackelnd, er kam wartend – geblieben sind sie gemeinsam.“ Verlieben ausdrücklich erlaubt: Wer sich Hals über Kopf in „Snoopy“ und „Camilla“ verguckt, kann per QR-Code sofort mehr über die beiden erfahren. Camilla lebt mit Ataxie, das heißt, sie ist an manchen Tagen etwas wackelig auf den Beinen – aber voller Lebensfreude, Schmuselust und Spielfreude. Und: Sie kann nicht ohne Snoopy, der ebenfalls als Fundkatze ins Rosenheimer Tierheim kam.

Auf Langzeitbewohner im Tierheim Rosenheim aufmerksam machen

Zehn solcher liebevoll gestalteten Tierporträts wurden Anfang August bei Mömax in Rosenheim platziert – alle zeigen Hunde und Katzen, die bislang schwer vermittelbar waren. Und sie ziehen Blicke auf sich.
Die Idee für diese besondere Aktion stammt von einer ehrenamtlichen Tierheim-Mitarbeiterin. Sie hatte auf Instagram ein Video des Tierheims Duisburg entdeckt, das ähnliche Bilder in einem schwedischen Einrichtungshaus zeigen darf. „Die Idee hat mich sehr berührt. Ich dachte: So eine Aktion ist genau das Richtige, um auf unsere Langzeitbewohner aufmerksam zu machen“, sagt sie.
Bei Mömax stieß sie sofort auf offene Ohren – und auch die Reaktionen im Netz sind durchweg positiv. Auf dem Facebook-Account des Tierschutzvereins heißt es: „Coole Idee“, „Super Aktion“, „Das ist doch mal genial“ und „Da sollten mehrere mitmachen“.
Quelle: Artikel Karin Wunsam / Informationen: Facebook Tierschutzverein Rosenheim Beitragsbild: Josefa Staudhammer

Rosenheimer Herbstfest: Schee langsam werd aufgebrezelt

Rosenheimer Herbstfest: Schee langsam werd aufgebrezelt

Rosenheim – Die Vorfreude steigt: Am Samstag, den 30. August, wird das Rosenheimer Herbstfest 2025 eröffnet – traditionell mit dem Wiesneinzug um 11 Uhr. Das Aufbrezeln dafür hat bereits begonnen.

Mit dabei beim großen Festeinzug sind wie immer Brauereien, Wirte, Pferdegespanne, Schausteller, Musikkapellen und Traditionsvereine. Vom Bahnhof Rosenheim geht es über die Bahnhofsstraße zum Max-Josefs-Platz und von dort über den Kreisel am Ludwigsplatz sowie die Kaiserstraße zur Loretowiese.
Vor dem O’zapfa in den Bierhochburgen um 12 Uhr sind um 11:40 Uhr die Eröffnungsreden vor dem Glückshafen geplant.

Zum Start der fünften Jahreszeit in Rosenheim ist natürlich Aufbrezeln angesagt – nicht nur bei Mensch und Tier, sondern auch bei den am Festzug teilnehmenden Gefährten. Dazu zählt auch der „Zwoaradler“ auf unserem Beitragsbild. Die historische Lastenkarre zieht seit vielen Jahren zusammen mit den Metzgern in die Wiesn ein und wartet bereits darauf, geputzt und aufgehübscht zu werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Infoabend für werdende Eltern: Geburtshilfe an der RoMed  Klinik Wasserburg stellt sich vor

Infoabend für werdende Eltern: Geburtshilfe an der RoMed Klinik Wasserburg stellt sich vor

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Wasserburg (Landkreis Rosenheim)  lädt werdende Eltern am Montag, 8. September, um 19 Uhr zu einem Informationsabend ein. Veranstaltungsort ist das Personal-Casino (Ebene 3) der Klinik, Gabersee 1, 83512 Wasserburg am Inn.

Die Hebammen und Ärzte der Klinik führen gemeinsam durch den Abend und beleuchten alle wichtigen Aspekte rund um die Geburt und den Aufenthalt:

• Von der Geburtsplanung und dem Ablauf im Kreißsaal,
• über die Betreuung auf der Wochenbettstation,
• bis hin zu praktischen Tipps für ein sicheres und familienfreundliches Geburtserlebnis.

Sofern möglich, haben die Teilnehmer im Anschluss Gelegenheit, die Entbindungsräume persönlich zu besichtigen und offene Fragen direkt an das geburtshilfliche Team zu stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Veranstaltungstermine sind unter www.romed-kliniken.de/veranstaltungen online.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ADAC rechnet am letzten Augustwochenende mit Staus

ADAC rechnet am letzten Augustwochenende mit Staus

Bayern / Deutschland – Der ADAC rechnet am letzten Augustwochenende mit zahlreichen und langen Staus auf den Heimreisespuren aus den Urlaubsregionen. Aber auch in Richtung Süden sei mit sehr lebhaftem Reiseverkehr zu rechnen, denn in Bayern und Baden-Württemberg dauern die Sommerferien noch zwei weitere Wochen.

In Hamburg, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, in der Mitte der Niederlande sowie in den drei österreichischen Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Wien enden die Ferien dagegen. Dadurch treffen Rückreisewellen und Spätstarter aufeinander, sodass besonders in Süddeutschland, laut aktueller ADAC-Pressemitteilung, mit hoher Staugefahr zu rechnen ist.
Auch der alltägliche Berufsverkehr sorgt wieder für zunehmende Behinderungen. Besonders staugefährdet sind Baustellenbereiche, von denen es gegen Ende der Ferienzeit wieder mehr gibt. Zudem sind bei gutem Wetter viele Wochenendausflügler, Wanderer und Späturlauber unterwegs. Am 30. August gilt das saisonale Lkw-Fahrverbot an Samstagen letztmals in diesem Jahr.

Besonders belastete Strecken (beide Richtungen):
  • Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
  • A1 Lübeck – Hamburg – Bremen – Dortmund
  • A3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
  • A5 Basel – Karlsruhe – Heidelberg – Hattenbacher Dreieck
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg
  • A7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel
  • A8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig – Berlin
  • A10 Berliner Ring
  • A11 Dreieck Uckermark – Berlin
  • A19 Rostock – Dreieck Wittstock
  • A24 Pritzwalk – Berlin
  • A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Auch im benachbarten Ausland stauen sich am letzten Augustwochenende die Autos. Besonders betroffen sind die Routen nach Deutschland und Österreich, da in Burgenland, Wien und Niederösterreich die Ferien enden, während sie in den übrigen Bundesländern noch eine Woche andauern.

In Gegenrichtung ist die Lage wohl entspannter, da jetzt weniger Menschen in den Urlaub aufbrechen. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem die Tauern-, Inntal-, Rheintal-, Pyhrn-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den Küsten von Italien, Kroatien und Frankreich. Gleiches gilt für die Hauptverbindungen aus Polen, Tschechien, den Niederlanden und Nordeuropa.
An mehreren deutschen Grenzen kommt es weiterhin zu stichprobenartigen Kontrollen, insbesondere an der Grenze zu Österreich, aber auch zu Polen, Tschechien, Frankreich und der Schweiz. Auch auf polnischer Seite wird kontrolliert, wenn auch unterschiedlich intensiv. Mit Wartezeiten ist vor allem an den Übergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst zu rechnen.
Bei der Rückreise aus Griechenland oder der Türkei müssen mehrere Stunden Aufenthalt einkalkuliert werden.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wieder Drachenbootrennen in Rosenheim

Wieder Drachenbootrennen in Rosenheim

Rosenheim – Am Samstag, 27. September, verwandelt sich die Mangfall erneut in eine sportliche Bühne: Das 15. Rosenheimer Drachenbootrennen steht an.

Kurz nach den Sommerferien, am Samstag, 27. September, startet auf der Mangfall in Rosenheim das 15. Rosenheimer Drachenbootrennen. Einen Tag zuvor, am 26. September, findet zum 13. Mal der „Rosenheimer Schüler-Drachenboot-Cup“ statt.
Veranstalter ist der Kajak Klub Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Outdoor-Lux-Team. Auf die Besucher warten an beiden Tagen spannende Wettkämpfe in den legendären Drachenbooten, Musik und kreative Showeinlagen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wie jedes Jahr werden nicht nur die schnellsten Teams, sondern auch das Team mit der einfallsreichsten Kostümierung ausgezeichnet.

Beim Haupt-Wettkampftag am Samstag, 27. September, gibt es wie gewohnt die Klassen Herrenteam, gemischtes Team sowie eine eigene Wertung für reine Damenteams. Die Rennen starten ab 9:30 Uhr, die Endläufe beginnen voraussichtlich gegen 16:00 Uhr. Anschließend steigt die Drachenbootparty im Zelt beim Kajak Klub Rosenheim.

Am Freitag, 26. September, liefern sich bereits Schüler und Lehrer aus Rosenheim und Umgebung spannende Wettkämpfe auf dem Wasser – mit dabei: alle Schularten. Weitere Infos hier
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Outdoor Lux / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Gmund: Straßensperrung wegen Biertreber

Gmund: Straßensperrung wegen Biertreber

Gmund / Miesbach – Eine ungewöhnliche Ladung hat am Montagabend (25.8.2025) eine Straßensperrung zwischen Gmund und Finsterwald (Landkreis Miesbach) ausgelöst.

Gegen 21 Uhr verlor ein 25-jähriger Traktorfahrer aus Gaißach auf der Staatsstraße 2366 bei Finsterwald eine größere Menge Treber vom Anhänger. Der feuchte Rückstand aus der Bierherstellung verteilte sich über rund 300 Meter auf der Fahrbahn.
Die Polizei Bad Wiessee sperrte die Straße. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Dürnbach und der Straßenmeisterei Hausham wurde die Fahrbahn gereinigt und nach etwa zweieinhalb Stunden wieder freigegeben. Die Ursache des Ladungsverlusts ist bislang unklar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stephanskirchen: Mehre Autos am Schloßberg zerkratzt

Stephanskirchen: Mehre Autos am Schloßberg zerkratzt

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – In der Nacht vom 24. auf den 25. August wurden im Stephanskirchner Ortsteil Schloßberg (Landkreis Rosenheim) mehrere parkende Fahrzeuge durch bislang unbekannte Täter beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens zerkratzten Unbekannte, nach den Angaben der Polizei, insgesamt sechs Autos in den Straßen Ahornweg, Lindenweg und Breitensteinstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei ein spitzer Gegenstand wie ein Schlüssel oder Schraubenzieher verwendet. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 mit der Polizeiinspektion Rosenheim in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anhänger mit Sperrmüll bei Rosenheimer Wertstoffinsel abgeladen

Anhänger mit Sperrmüll bei Rosenheimer Wertstoffinsel abgeladen

Rosenheim – Ein 36-jähriger Mann aus Kolbermoor lud am Dienstagnachmittag (26.08.2025) einen Autoanhänger voller Sperrmüll bei einer Wertstoffinsel in Rosenheim ab. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Gegen 15:30 Uhr informierten Passanten die Rosenheimer Polizei, dass bei einer Wertstoffinsel in der Äußeren Münchener Straße ein Fahrzeuggespann vorgefahren sei – vollgeladen mit Sperrmüll, darunter Bürostühle, ein altes Kinderspielhaus, Verpackungsmüll und Elektroschrott. Zwei Männer stiegen aus und luden den Abfall verbotswidrig ab.
Die Polizei konnte den Verantwortlichen schnell ermitteln: einen 36-jährigen Mann aus Kolbermoor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. August.

Namenstag haben: Cäsar, Gebhard, Guarin, Warin, Vivian

3 bekannte Geburtstagskinder:

Aaron Paul (1979 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der als Hauptdarsteller in der Rolle als „Jesse Pinkman“ in der TV-Serie „Breaking Bad“ bekannt wurde.)

Gerhard Berger (1959 – ist ein österreichischer Motorsport-Unternehmer und ehemaliger Autorennfahrer, der von 1984 bis 1997 u. a. für die Formel-1-Rennställe Benetton, McLaren und Ferrari in 14 Saisons der Königsklasse des Automobilsports 210 mal an den Start ging.)

–  Jürgen Becker (1959 – ist ein deutscher Kabarettist, Autor und Fernsehmoderator.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1910: Die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlägt auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Er wird später auf den 8. März festgelegt.
  • 1824: In Leipzig wird Johann Christian Woyzeck, das historische Vorbild für Georg Büchners Drama Woyzeck, wegen des Mordes an Johanna Woost hingerichtet. Es handelt sich um die letzte öffentliche Hinrichtung innerhalb der Stadt Leipzig.
  • 1955: Ganz Mitteleuropa wird von schweren Unwettern heimgesucht. In Deutschland kommen bei sehr blitzintensiven Gewittern mindestens 12 Menschen ums Leben. In Norddeutschland werden 40 Bauernhöfe durch Blitzschlag zerstört, viele weitere Gebäude schwer beschädigt. Allein in Schleswig-Holstein werden über 100 Stück Vieh auf den Weiden von Blitzen erschlagen. Die Brandschäden in Norddeutschland liegen bei über fünf Mio. DM.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Hauptbahnhof München: Frust wegen verpasstem Zug – Mann wirft Bierflaschen

Hauptbahnhof München: Frust wegen verpasstem Zug – Mann wirft Bierflaschen

München – Am Montagabend (25.8.2025) verpasste ein Afghane am Hauptbahnhof München seinen Zug nach Mittenwald. Daraufhin bewarf er den Zug mit Bierflaschen und flüchtete im Anschluss. Bundespolizisten konnten den Täter festnehmen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 22.30 Uhr wollte ein 31-jähriger afghanischer Staatsangehöriger mit der RB 6 vom Hauptbahnhof München nach Mittenwald fahren. Die 37-jährige ungarische Zugbegleiterin fertigte den auf Gleis 29 stehenden Zug ab und schloss die Türen. Als der in Deutschland Wohnsitzlose am Bahnsteig ankam, fuhr der Zug bereits an. Dies erregte ihn derart, dass er wild umher gestikulierte und mit der Hand gegen die Zugtüre schlug. Anschließend warf er aus kurzer Distanz eine volle, noch verschlossene Bierflasche aus Glas gegen die Türe, hinter der die Zugbegleiterin stand. Dadurch ging die Scheibe zu Bruch und es entstand ein ca. ein Meter langer Riss – die Ungarin blieb unverletzt. Danach holte er erneut aus und warf eine weitere Bierflasche gegen die Zugwand. Hierbei entstand ein Lackschaden.
Die Zugbegleiterin betätigte die Notbremse und der Zug kam kurze Zeit später zum Stillstand. Der Flaschenwerfer flüchtete aus dem Hauptbahnhof. Alarmierte Bundespolizisten konnten den 31-Jährigen kurze Zeit später in der Arnulfstraße antreffen und vorläufig festnehmen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,57 Promille. Der Zug war durch den Vorfall nicht mehr einsatzbereit und musste ausgetauscht werden. Der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Afghane wird – nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I – am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 2015 erstmals eingereisten Afghanen nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie gemeinschädlichen Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Hauptbahnhof München: Feuermelder als „Flaschenöffner“ benutzt

Hauptbahnhof München: Feuermelder als „Flaschenöffner“ benutzt

München – Am frühen Montagmorgen (25.8.2025) „missbrauchte“ eine 18-Jährige einen Feuermelder im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes als „Flaschenöffner“ (!) und löste damit einen Feueralarm aus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 01:30 Uhr befanden sich drei in Deutschland wohnsitzlose jugendliche Ukrainer im Alter von zweimal 18 sowie 20 Jahren im Tiefgeschoss des Hauptbahnhofes München. Eine 18-Jährige versuchte an einem Feuermelder eine Glasbierflasche zu öffnen. Dabei zerbrach die Glasscheibe des Melders. Zugleich wurde ein Feueralarm ausgelöst. Die Verursacherin, gegen die wegen des Verdachts des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ermittelt wird, flüchtete mit ihren beiden männlichen Begleitern.
Eine Videoauswertung ergab, dass die drei Jugendlichen erst kurz zuvor bei einer Personenkontrolle im Hauptbahnhof Kontakt mit der Bundespolizei hatten. Dabei waren die Personalien festgehalten worden, durch die die drei schnell identifiziert werden konnten.
Die alarmierte und zum Hauptbahnhof angefahrene Feuerwehr setzte den Alarm zurück und schaltete den Feuermelder wieder scharf.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)