Herbstfest, Rosenheim, 1973

Herbstfest, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Einzug zum Rosenheimer Herbstfest. 

Der Wiesneinzug war auch schon zu dieser Zeit ein Besuchermagnet. Interessantes Detail auf diesem Fotooldie: Tracht findet man bei den Schaulustigen kaum. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Herbstfest Rosenheim: Höhere Sicherheitsvorkehrungen 2025

Herbstfest Rosenheim: Höhere Sicherheitsvorkehrungen 2025

Rosenheim – Am Samstag, 30. August, beginnt das Rosenheimer Herbstfest 2025. Rund eine Million Besucher werden an den 16 Wiesn-Tagen erwartet. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden erneut verschärft.

Sicherheit ist ein zentraler Aspekt bei Großveranstaltungen wie dem Rosenheimer Herbstfest. Der Wirtschaftliche Verband als Veranstalter investiert hierfür seit Jahren erhebliche Summen. Allein für Taschenkontrollen an den Eingängen sowie die Citykontrolle fielen im vergangenen Jahr rund 100.000 Euro an, wie bei der Wiesn-Pressekonferenz 2025 mitgeteilt wurde.

Erstmals Fahrzeuge an den Eingängen

Zwar liegen den Polizeidienststellen derzeit keine konkreten Gefährdungshinweise vor, dennoch wurde das Sicherheitskonzept weiter ausgeweitet. Die bereits bekannten Betonsperren in Form von übergroßen Bierkrügen kommen auch in diesem Jahr wieder zum Einsatz. Neu ist die zusätzliche Sicherung der Eingangsbereiche durch quer gestellte Fahrzeuge, wie die Stadt Rosenheim per Pressemitteilung informierte (wir berichteten). Zudem wird die Loretowiese laut Polizeiinspektion erstmals vollständig umzäunt.

Die stichprobenartigen Taschen- und Rucksackkontrollen gehören mittlerweile zum gewohnten Bild für viele Besucher. Ein Mitnahmeverbot für Taschen oder Rucksäcke besteht weiterhin nicht. Dennoch bittet die Polizei eindringlich, größere Gepäckstücke zu Hause zu lassen – zur Entlastung von Sicherheitskräften und zur Vermeidung längerer Wartezeiten an den Eingängen.
Verboten sind gefährliche Gegenstände wie Waffen, Pfefferspray oder Messer. Dazu zählt auch der traditionelle Hirschfänger in der Männertracht.

Videoüberwachung und Bodycams

Ein weiterer Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist die Videoüberwachung – nicht nur auf dem Festgelände, sondern auch in der Innenstadt. Auch der Rosenheimer Bahnhof wird erneut von der Bundespolizei überwacht. Zusätzlich tragen die eingesetzten Polizeikräfte Bodycams. Ziel ist eine präventive Wirkung sowie eine bessere Beweissicherung im Ernstfall.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheimer Wiesn: Polizei freut sich auf die Wiesn

Rosenheimer Wiesn: Polizei freut sich auf die Wiesn

Rosenheim – Mit der Eröffnung der Rosenheimer Wiesn am Samstag, 30. August, beginnt auch für die Einsatzkräfte der Rosenheimer Polizei wieder eine turbulente Zeit.  Hier Tipps, wie sich so manch Ärger und Gefahr vermeiden lassen:

Die Polizei geht in enger Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Wirtschaftlichen Verband sowie der Stadtverwaltung Rosenheim, Feuerwehr und Rettungsdiensten in die kommenden 16 ereignisreichen Herbstfesttagen.
Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim, Polizeidirektor Volker Klarner, gemeinsam mit seinem Stellvertreter, Ersten Polizeihauptkommissar Robert Maurer (Unser Beitragsbild), die Einsatzleitung des diesjährigen Herbstfest übernehmen. Das Führungsduo wird zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen sowohl auf dem Festgelände, als auch nach Wiesnende im Stadtgebiet für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen. Eine erhöhte Polizeipräsenz durch uniformierte und zivile Einsatzkräfte der Polizei wird, laut Pressemitteilung, rund um das Veranstaltungsgelände umgesetzt.

Unterstützt werden die Rosenheimer „Schandis“ dabei auch in diesem Jahr wieder durch geschlossene Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Einsatzzüge des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd – inklusive Reitergruppe und Diensthundeführer sowie durch Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektionen. Daneben sind auch Kräfte der Bundespolizei im Einsatz.

Grenzüberschreitende Wiesn-Streifen

Mit österreichischen Einsatzkräften aus dem benachbarten Tirol, wird unsere „Wiesnwache“ auch in diesem Jahr „grenzüberschreitende Wiesn-Streifen“ auf dem Herbstfest durchführen.

Die Polizei ist rund um die Uhr erreichbar – jederzeit auch über die 110 ! Auf dem Festgelände sind die Einsatzkräfte der Wiesnwache die besten Ansprechpartner bei Problemen. Die Wache am Glückshafen ist während der Festtage von 13 Uhr bis 24 Uhr geöffnet, auch am Wochenende. Die Polizei ist dort persönlich oder unter der Telefonnummer (08031) 200-2250 erreichbar.

Die hohe sichtbare Polizeipräsenz auf und um das Festgelände wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Man wird also häufiger Einsatzkräfte der Polizei auf ihren Streifenrunden sehen. Sie können jederzeit angesprochen und um Hilfe oder Auskunft gebeten werden.

Natürlich hat auch jeder Besucher die Möglichkeit, sich unter der Notrufnummer 110 direkt mit der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium in Verbindung zu setzen. Gerade bei verdächtigen Wahrnehmungen bittet die Polizei darum, das unverzüglich und ohne Scheu zu tun!

Manch Ärger und Gefahr sind leicht zu vermeiden – Hier Tipps der Polizei
  • „Kraftlackel“ und „Stänkerer“ machen nur einen verschwindend geringen Anteil an der Besucherflut aus. Sollten Sie aber trotzdem auf solche treffen, gehen Sie Streitigkeiten und Pöbeleien am besten ganz aus dem Weg. Lassen Sie sich nicht provozieren und wenden Sie sich gegebenenfalls an die Beamten der Wiesnwache. Die Polizei wird zur Verhütung von Straftaten auch in diesem Jahr Personen in Gewahrsam nehmen. Randalierer müssen außerdem mit einem Wiesnverbot des Veranstalters rechnen!
  • Jugendschutz wird großgeschrieben! Betrunkenen Kinder und Jugendliche will niemand sehen. Die enge Zusammenarbeit bei den Kontrollen mit dem Ordnungs- und Jugendamt der Stadt Rosenheim hat sich bewährt und wird auch heuer fortgesetzt. Die Polizei appelliert daher an die gastronomischen Betriebe auf dem Festplatz und in der Innenstadt, aber auch an Betreiber von Tankstellen, Getränkemärkten und anderen Geschäften, keinerlei Alkohol an Kinder abzugeben und Jugendliche nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu bedienen. In erster Linie stehen natürlich Eltern und andere mit der Erziehung beauftragte Personen in der Pflicht.
  • Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen. Der mögliche Führerscheinverlust ist angesichts der erheblichen Unfallgefahren für sich und andere dabei noch das geringste Übel. Achtung! Auch mit dem Fahrrad ist man nicht gänzlich „aus dem Schneider“. Organisieren Sie bereits im Vorfeld die Heimfahrt, wenn Sie sich eine gemütliche Maß Bier gönnen wollen.
  • Drahtesel Parkplatz, mit dem Fahrrad zum Herbstfest, nicht nur eine umweltschonende Angelegenheit. Doch gilt es auch zu bedenken, dass das Versperren, oder Anketten an private Gebäude, öffentliche Einrichtungen, im Bereich der Zu-/Abfahrten der Rettungswege rund um das Festgelände, keine geeigneten Abstellort für die Zweiräder sind.
  • Diebstahl ist Diebstahl, auch wenn es „nur“ ein Maßkrug ist, der verbotener Weise vom Gelände „entführt“ wird. Lassen Sie den Krug dort wo er hingehört, nämlich im Bierzelt. Eine Anzeige wegen Diebstahls, die mögliche Gefahr, dass dieser von jemanden als Schlagwerkzeug genutzt wird oder eine Verletzung durch Glasscherben können weder der materielle, noch der ideelle Wert des „illegalen Souvenirs“ wettmachen.
  • Schöne Fotos auf dem Herbstfest gehören dazu – aber nicht aus der Luft! Auf dem Herbstfestgelände, sowie generell über Menschenansammlungen besteht ein absolutes Flugverbot. Drohnenflüge sind daher zu jeder Zeit untersagt und Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen
  • Auch Langfinger gehen zum Herbstfest. Gerade die Menschenmengen bei Großveranstaltungen erleichtern Dieben ihre krummen Touren. Legen Sie deshalb keine Wertgegenstände, Taschen oder Handys unbeaufsichtigt ab. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie sie voraussichtlich auch brauchen. Dass EC-Karte und Geheimnummer niemals gemeinsam aufbewahrt werden, sollte selbstverständlich sein. Halten Sie die Augen auf und bleiben Sie aufmerksam. Sollten Sie trotzdem bestohlen werden, wenden Sie sich an die Polizei.
  • Sein Auto „am Haken“ eines Abschleppfahrzeuges sieht wohl keiner gerne. Parken Sie nicht in amtlich gekennzeichneten Feuerwehranfahrtszonen, oder unberechtigte auf Parkplätzen für Behinderte. Viel stressfreier als die wegen begrenztem Angebot mühsame Parkplatzsuche ist die Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr. So kann man zudem noch vermeiden, dass wegen unzulässigen Parkens ein Verwarnungsgeld fällig wird oder in schwerwiegenderen Fällen ein polizeiliches Abschleppen veranlasst werden muss. Dann wird’s nämlich richtig teuer.
  • Die berühmte Nadel im Heuhaufen ist oft leichter zu finden als verlorengegangene Gegenstände auf dem pulsierenden Festgelände. Fundsachen können während der Veranstaltung auf dem Festgelände am Haupteingang und zu den üblichen Öffnungszeiten beim Fundamt der Stadt Rosenheim abgeholt und abgegeben werden.
  • Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Anwohner rund um das Festgelände! Denn gerade die Anrainer haben ein Anrecht auf Ihre Nachtruhe. Entsorgen Sie Müll in dafür vorgesehenen Behältnissen und nicht in den Vorgärten rund um die Loretowiese. Und erledigen Sie Ihre „Geschäfte“ in den zahlreichen Toilettenanlagen auf dem, oder rund um das Festgelände.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Prien: Lkw versetzt Telefonmasten in Schieflage

Prien: Lkw versetzt Telefonmasten in Schieflage

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Lkw touchierte am Montagvormittag (25.8.2025) „Am Herrnberg“ in Prien am Chiemsee einen Telefonmasten neben der Fahrbahn. Seitdem befindet sich dieser in Schräglage. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Montagvormittag, 25.08.25, gegen 11:15 Uhr, fuhr ein 63-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Lastwagen „Am Herrnberg“ und musste aufgrund eines geparkten Pkws auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Herbei touchierte er mit der rechten Fahrzeugfront einen Telefonmasten, der sich neben der Fahrbahn befand. Dieser wurde leicht beschädigt und befindet sich seitdem in schräger Lage. Das Telefonnetz wurde offensichtlich durch den Unfall nicht beeinträchtigt, der entstandene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hundebesitzer aufgepasst: Giftköder in Bernau am Chiemsee gefunden

Hundebesitzer aufgepasst: Giftköder in Bernau am Chiemsee gefunden

Bernau / Landkreis Rosenheim – Ein präparierter Giftköder wurde am Montagnachmittag (25. August 2025) in Bernau am Chiemsee über einen Gartenzaun geworfen. Nur wenige Tage zuvor, am Freitag (22. August), ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in derselben Gegend. Die Polizei geht von einer gezielten Tat aus und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Der Giftköder war, nach den Angaben der Polizei,  offenbar für einen Hund auf dem betroffenen Grundstück bestimmt. Das Tier biss zwar davon ab, zeigte bisher jedoch keine gesundheitlichen Folgen. Die Köder wurden sichergestellt, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Prien bittet Zeugen, sich unter 08051 / 90570 zu melden: Wer hat am Montag gegen 16 Uhr im Ortsteil Irschen, insbesondere im Bereich der Chiemgaustraße, verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Friedhof am Rosenheimer Kapuzinerkloster: Winteröffnungszeit beginnt mit Herbstfest

Friedhof am Rosenheimer Kapuzinerkloster: Winteröffnungszeit beginnt mit Herbstfest

Rosenheim – Mit dem Beginn der Rosenheimer Wiesn gilt auf dem Friedhof am Rosenheimer Kapuzinerkloster die Winteröffnungszeit.

Bedeutet: Ab dem 30.August öffnet der Friedhof um 7 Uhr und schließt um 18: Uhr.
Auf das Schließen der Tore wird – wie üblich – durch das Läuten der Friedhofsglocke hingewiesen. Nach Schließung kann das Friedhofsgelände jederzeit über das Drehkreuz am Nordausgang verlassen werden.
Die frühzeitige Änderung der Öffnungszeiten ist, nach Auskunft der Stadt, der unmittelbaren Nähe des Friedhofs zum Herbstfestgelände geschuldet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Landwirtschaftsschule Rosenheim testet Roboter gegen Problemunkraut Ampfer

Landwirtschaftsschule Rosenheim testet Roboter gegen Problemunkraut Ampfer

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der Ampfer bereitet  Landwirten Kopfzerbrechen: Er verdrängt wertvolle Futterpflanzen, ist für Rinder ungenießbar und schwer zu bekämpfen. Studierende der Landwirtschaftsschule Rosenheim setzten sich in einem Workshop mit diesem Problem auseinander – und mit einem innovativen Lösungsansatz: einem Roboter zur automatisierten Ampferbekämpfung.

Das Allgäuer Start-up Paltech entwickelt seit vier Jahren einen Unkrautbekämpfungsroboter, der gezielt Ampferpflanzen im Grünland erkennt und effektiv entfernt. Mithilfe von Kameras und künstlicher Intelligenz identifiziert der 350 Kilogramm schwere Roboter die Pflanzen, stoppt bei Erkennung und zerstört sie samt Erneuerungsknospe. Anschließend wird der entstandene Bodenfleck direkt nachgesät – ein Verfahren, das in Versuchen bei Einzelpflanzen eine Erfolgsquote von über 90 Prozent erreichte.

Die Studierenden der LWS Rosenheim konnten sich bei einer Vorführung auf einer Grünlandfläche selbst ein Bild machen. Sie zeigten sich beeindruckt vom technischen Fortschritt und dem praktischen Nutzen des Roboters – vor allem als Dienstleistung für Betriebe, die Arbeitskräfte einsparen und körperliche Belastung reduzieren möchten.

Warum der Ampfer ein ernstes Problem ist

Der Stumpfblättrige Ampfer gilt als hartnäckiges Unkraut im Grünland. Seine tiefreichenden Wurzeln machen ihn äußerst widerstandsfähig – selbst nach dem Mähen treibt er rasch wieder aus. Eine Pflanze kann bis zu 7.000 Samen produzieren, die jahrzehntelang keimfähig bleiben. Zudem verdrängt der Ampfer durch seine Größe und Dichte wertvolle Gräser und Kräuter – und mindert durch seinen hohen Oxalsäuregehalt die Futterqualität für Rinder.
Der Workshop wurde von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs), der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAK) sowie dem bayerischen Landwirtschaftsministerium organisiert. Die technische Entwicklung des Roboters wird durch EU- und Landesmittel im Rahmen der EIP-agri gefördert.

Die Studierenden zogen ein klares Fazit: Technik wie dieser Roboter kann nicht nur Arbeitsprozesse erleichtern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft stärken – vorausgesetzt, man bleibt offen für Neues.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Isabella Hohenester)

Prien am Chiemsee: Pkw kracht in Kreisverkehr – Fahrer flüchtet

Prien am Chiemsee: Pkw kracht in Kreisverkehr – Fahrer flüchtet

Prien / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf Montag (25.8.2025) kam es am Ortseingang von Prien (Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Der Fahrer des verunfallten Fahrzeugs flüchtete gemeinsam mit einer weiteren Person noch vor Eintreffen der Polizei.

Gegen Mitternacht befuhr ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw die Staatsstraße 2092 in Richtung Prien am Chiemsee. Am Kreisverkehr in der Harrasser Straße übersah er offenbar die Verkehrsführung, überfuhr mehrere bauliche Abtrenner und kam erst in der Mitte des Kreisverkehrs zum Stehen. Dabei wurde das Fahrzeug schwer beschädigt – unter anderem wurde die Ölwanne abgerissen. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit.

Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten zwei Personen vom Unfallort. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Beteiligung benachbarter Dienststellen blieb zunächst ohne Erfolg. Im Fahrzeuginneren hatten beide Airbags ausgelöst, zudem ergaben sich erste Hinweise auf den mutmaßlichen Fahrer.
Feuerwehr, Rettungsdienst und die Johanniter unterstützten die Einsatzkräfte bei Unfallaufnahme und Suche. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Unfallfahrzeug wurde als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: 1. Mannschaft siegt in Neuperlach mit 9:0

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga: 1. Mannschaft siegt in Neuperlach mit 9:0

Rosenheim – Die Erste Fußball-Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat ihr gute Form beim Auswärtsspiel beim SV Neuperlach München bestätigt. Mit einem Ergebnis von 9:0 im Gepäck fuhren die Rosenheim am Schluss nach Hause.

Nach Foul an Liam Markulin erzielte Eren Emirgan per Elfmeter in der 8. Spielminute die frühe Führung. Erneut war es dann ein Elfmeter, der zum 2:0 führte – Audai Elghatous wurde gefoult und verwandelte selbst. In der Folge spielte Neuperlach gut mit und kam zu einer Reihe von Eckbällen und Torschüssen aus der Distanz, allerdings war es das Auswärtsteam, das die weiteren Treffer erzielte. Jeweils nach Balleroberungen ging es schnell in die Spitze auf Audai Elghatous zum 3:0 und Michael Summerer zum 4:0.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich Neuperlach zunächst aktiver und hatte Pech mit einem Pfostentreffer. Final entschieden war die Begegnung dann mit dem 5:0 durch Eren Emirgan in der 55. Minute. Die Gastgeber ergaben sich jetzt in ihr Schicksal und es folgten teils noch schön herausgespielte Tore durch Audai Elghatous, Liam Markulin, Luis Lehmann und Zaeem Syed.
Aufstellung: Stein, Gratt, Emirgan (66. Lehmann), Tutic (53. Merepeza), Khong-In, Markulin, Grundner, Summerer (60. Syed), F. Ngounou Djayo (66. Hetemi), Elghatous (66. Kasumovic), Ünal
Tore: 0:1 Emirgan 11m (89.), 0:2 Elghatous 11m (21.), 0:3 Elghaous (23.), 0:4 Summerer (38.), 0:5 Emirgan (55.), 0:6 Elghatous (63.), 0:7 Markulin (65.), 0:8 Lehmann (69.), 0:9 Syed (74.)
Gelbe Karten: Summerer
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Einbruch in Apotheke in Aschau im Chiemgau

Einbruch in Apotheke in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – In der Nacht von Sonntag auf Montag (25.8.2025) brachen Unbekannte in eine Apotheke in Aschau im Chiemgau ein, öffneten Registrierkassen auf und erbeuteten Bargeld. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Festgestellt wurde der Einbruch in die Apotheke in der Bahnhofstraße in Aschau im Chiemgau am Montagmorgen (25.08.2025) gegen 07.30 Uhr. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, gelangten ein oder mehrere Einbrecher durch das Aufbrechen einer Tür im rückwärtigen Bereich des Gebäudes ins Innere. Dort wurden drei Registrierkassen gewaltsam geöffnet und mehrere Hundert Euro Bargeld daraus erbeutet. Ob auch andere Wertsachen oder Medikamente entwendet wurden, wird derzeit noch überprüft.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Prien am Chiemsee. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahmen anschließend die Ermittlungen. Diese werden nun unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft vom zuständigen Fachkommissariat 2 der Kripo Rosenheim fortgeführt. Spezialisten der Kripo Rosenheim sicherten am Tatort bereits die Spuren.

Zur Aufklärung der Tat bitten die Ermittler auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wem in der Zeit von Sonntagnachmittag (24.08.2025) gegen 16.30 Uhr bis Montagmorgen (25.08.2025) um 07.30 Uhr im Nahbereich der Apotheke in der Bahnhofstraße 5 in Aschau im Chiemgau verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem genannten Tatzeitraum sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen und zu deren Aufklärung beitragen können?

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 2000 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

SEK-Einsatz in Ruhpolding

SEK-Einsatz in Ruhpolding

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – SEK-Einsatz am Montagnachmittag (25.8.2025) in Ruhpolding (Landkreis Traunstein): Ein Mann randalierte in einer therapeutischen Wohneinrichtung drohte, anderen etwas anzutun.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Montag (25. August 2025), gegen 14.25 Uhr, wurde der Polizei bekannt, dass ein 46-jähriger Mann in einer therapeutischen Wohneinrichtung in Ruhpolding randalierte.
Da konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem unter Umständen bewaffneten Mann eine konkrete Fremdgefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert. Das Gebäude, in welchem sich der 46-Jährige aufhielt, wurde umgehend durch starke Kräfte geräumt und die Betreuer und Mitbewohner in Sicherheit gebracht. Die Gewahrsamnahme durch die Spezialkräfte des SEK erfolgte kurze Zeit später.

Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen Anhaltspunkte vor, dass der Betroffene in einem psychischen Ausnahmezustand gehandelt haben könnte. Er wurde in der Folge in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rosenheim: Gasflasche schießt wie eine Rakete in Baumkrone

Rosenheim: Gasflasche schießt wie eine Rakete in Baumkrone

Rosenheim – Wie eine Rakete schoss in Rosenheim eine Gasflasche aus einem Container in die Luft – und blieb in acht Metern Höhe in einem Baum hängen. Der gefährliche Flugkörper war offenbar verbotenerweise im Wertstoffcontainer entsorgt worden. Die Polizei ermittelt.

Am Montag (25.8.2025), gegen 10:15 Uhr, kam es bei einer Wertstoffinsel in der Hochfellnstraße in Rosenheim zu einem außergewöhnlichen Vorfall: Eine Druckgasflasche wurde beim Leeren eines Containers durch plötzlichen Druckverlust in die Luft katapultiert. Die Flasche flog, nach den Angaben der Polizei, mehrere Meter hoch und blieb schließlich in etwa acht Metern Höhe in einer Baumkrone hängen.

Ursache war offenbar die unsachgemäße und verbotene Entsorgung des Metallbehälters in einem der Container. Beim Anheben des Behälters durch Mitarbeiter der Entsorgungsfirma dürfte die Flasche herausgefallen und aktiviert worden sein. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Feuerwehr rückte zur Bergung des „Flugobjekts“ an

Die Feuerwehr Rosenheim rückte an, um das „Flugobjekt“ aus dem Baum zu bergen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen illegaler Müllentsorgung aufgenommen. Der Bereich ist videoüberwacht; erste Auswertungen deuten auf einen männlichen Autofahrer hin. Das abgelesene Kennzeichen stammt aus dem Stadt- bzw. Landkreis Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)