Königsstraße, Rosenheim, 1906

Königsstraße, Rosenheim, 1906

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1906. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Königstraße in Rosenheim.

Auf der rechten Seite zu sehen ist die evangelische Erlöserkirche. Im Hintergrund zeichnet sich die Kirche St. Nikolaus ab.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Trachtenverein D`Griabinga Hohenaschau: Vorstandschaft bestätigt

Trachtenverein D`Griabinga Hohenaschau: Vorstandschaft bestätigt

Hohenaschau / Landkreis Rosenheim – Die Vorstandschaft des Trachtenvereins D’Griabinga Hohenaschau bleibt im Amt: Bei der Generalversammlung im Vereinslokal Gasthof Brucker wurde die Führung des drittältesten Trachtenvereins Bayerns für die kommenden drei Jahre bestätigt. Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank, selbst seit Kindheit Griabinga, leitete souverän die Wahl.

Erster Vorstand Claus Reiter führt den Verein weiterhin, unterstützt von Zweiten Vorstand Michael Stein. Die Finanzen bleiben in den bewährten Händen von Erstem Kassier Herbert Reiter, während Erste Schriftführerin Maria Angermaier im Amt bestätigt wurde. Erster Vorplattler Johannes Reiserer übernimmt ebenfalls weiterhin seine Aufgaben.

Jugend im Fokus

Ein Schwerpunkt liegt künftig auf der Jugend: Monika Stein wurde zur neuen Ersten Jugendleiterin gewählt, gemeinsam mit Zweiten Jugendleiter Franz Eder vermittelt sie Kindern und Jugendlichen die Freude am Platteln und Dirndldrahn. Der Verein konnte bei den Preisplatteln beachtliche Erfolge feiern: Vier Jugendliche vertreten die Griabinga im kommenden Jahr in der Gaujugendgruppe des Chiemgau-Alpenverbandes, fünf Aktive sind sogar in die Gaugruppe aufgestiegen, darunter Stefanie Sattlberger, die das Amt der Ersten Dirndlvertreterin von Alexandra Frank übernahm.
Auch die übrigen Vereinsämter sind gut besetzt: Trachtenwartin Veronika Lohmayer, Erster Fähnrich David Huber, unterstützt von Zweitem Fähnrich Marinus Reiserer, sowie die Beisitzer Martin Berghammer, Josef Stein und Andreas Wörndl jun. Kassenprüfer Lorenz Ablinger und Karl Sollinger bescheinigten Kassier Herbert Reiter eine vorbildliche Kassenführung; die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Die Berichte der Sparten zeigten ein reges Vereinsleben: Gewachsene und gelebte Tradition verbindet Generationen. Demnächst stehen bereits Highlights auf dem Programm: ein Abschlussessen der Kinder- und Jugendgruppe im Gasthof zur Klause in Bach, ein Röckifrauenausflug und am 13. Dezember 2025 der traditionelle Adventshoagascht mit Ehrungen im Alpengasthof Brucker.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Neues DAV-Mitfahrbankerl: Spontan mitfahren im Priental

Neues DAV-Mitfahrbankerl: Spontan mitfahren im Priental

Priental / Landkreis Rosenheim – Ab sofort wird das Wandern im Priental noch einfacher – und bewusst unterwegs: Drei neue grüne Mitfahrbankerl an den Wanderparkplätzen Hintergschwendt, Hainbach und im Bergsteigerdorf Sachrang machen spontane Mitfahrgelegenheiten möglich. Wer einen Platz auf den Bankerl nimmt, signalisiert Autofahrern, dass er eine Mitfahrt sucht – solidarisch, unkompliziert und praktisch.

Die DAV-Mitfahrbankerl sind Teil eines Mobilitätsprojekts im bayerischen Alpenraum, das Bergsport, gemeinschaftliches Handeln und bewusst unterwegs sein verbindet. Ziel ist es, die sogenannte „Letzte Meile“ zwischen Wanderausgangspunkten und Bus- oder Bahnhöfen zu überbrücken. Initiiert wurde das Projekt von der DAV-Sektion München & Oberland, gefördert durch den Klimafonds des DAV-Bundesverbands, die Initiative Mobilitätskultur von PHINEO sowie die EU im Rahmen von DEGREE4ALPS.

Die neuen Bankerl passen gut zum Bankerldorf® Aschau im Chiemgau und zum Bergsteigerdorf Sachrang. „Ein praktisches, ganzjährig verfügbares und kostenloses Angebot für Gäste und Bürger“, freut sich Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter. Auch Katja Vordermayer von der Tourist Info Sachrang und Till Gottbrath vom Arbeitskreis Bergsteigerdorf Sachrang sehen die Bankerl als sinnvolle Ergänzung des bestehenden Mobilitätskonzepts.

💡 Neugierig, wie einfach du ab sofort spontan mitwandern und dabei bewusst unterwegs sein kannst? Alle Infos zu Standorten und Nutzung findest du hier: www.alpenverein.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Jetzt wird es frostig: So bleiben Garten-Pflanzen unversehrt

Jetzt wird es frostig: So bleiben Garten-Pflanzen unversehrt

Rosenheim / Landkreis / Region – Der Deutsche Wetterdienst warnt: In der Nacht von Dienstag, 18. November auf Mittwoch, 19. November sinken die Temperaturen auf bis zu minus 6 Grad. Für Gartenbesitzer heißt das: Jetzt wird es ernst mit dem Frostschutz!

Wenn Pflanzen ins Haus kommen:

Kälteempfindliche Pflanzen wie Kübelpflanzen, Zitruspflanzen oder mediterrane Kräuter solltest Du jetzt so schnell wie möglich ins Warme holen. Achte darauf, dass sie hell stehen, aber nicht direkt an Heizkörpern. Halte die Erde mäßig feucht, damit Deine Pflanzen nicht austrocknen.

Wenn kälteempfindlichere Pflanzen draußen bleiben:

Für Pflanzen im Beet oder Topfpflanzen im Freien kannst Du mit einfachen Maßnahmen Frostschäden vermeiden:

  • Abdecken: Vlies, Jute oder alte Decken schützen empfindliche Pflanzen.
  • Mulchen: Eine dicke Mulchschicht hält die Wurzeln warm.
  • Windschutz: Platziere Pflanzen an geschützten Stellen oder nutze vorübergehend Wände oder Schirme.
  • Gießen: Feuchte Erde speichert die Wärme besser als trockene. Wichtig dabei. Nicht bei gefrorenem Boden gießen, sondern nur an frostfreien Tagen, idealerweise am Nachmittag, um Frosttrocknis zu vermeiden.

Tipp: Kübelpflanzen reagieren besonders empfindlich auf Bodenfrost. Stelle sie nach Möglichkeit auf Styroporplatten oder andere isolierende Unterlagen.

Wenn Du jetzt handelst, kannst Du viele Pflanzen unbeschadet durch die kalte Nacht bringen. Alle Infos zur Frostwarnung in Rosenheim findest Du hier: DWD-Warnungen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai)
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Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Rosenheim schenkt Erstklässlern leuchtende „Reflektorbärchen“

Sicher durch die dunkle Jahreszeit: Rosenheim schenkt Erstklässlern leuchtende „Reflektorbärchen“

Rosenheim – Um die Schulwegsicherheit in der dunklen Jahreszeit zu erhöhen, hat die Stadt Rosenheim alle 543 Erstklässler mit reflektierenden Reflektorbärchen“ ausgestattet. Die funkelnden Anhänger sollen dafür sorgen, dass die jüngsten Verkehrsteilnehmer besser gesehen werden.

In der dunklen Jahreszeit müssen Grundschulkinder auf ihren Schulwegen gut gesehen werden können. Deswegen hat die Stadt Rosenheim alle 543 Erstklässler in den acht Rosenheimer Grundschulen und dem Sonderpädagogischem Förderzentrum mit „Reflektorbärchen“ ausgestattet.
Diese kleinen Helfer funkeln, wenn Licht, zum Beispiel von Autoscheinwerfern oder Laternen, auf sie fällt und sorgen so für eine erhöhte Wahrnehmung und Verkehrssicherheit.
„Das Thema Schulwegsicherheit liegt mir besonders am Herzen – speziell bei den kleinsten Schülern. Diese Reflektoren sind wie Superhelden für Jacken und Ranzen. Wenn sie getragen werden, werden die Schulkinder von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen und sind sicherer unterwegs“ so Oberbürgermeister Andreas März bei der persönlichen Übergabe an der Grundschule Westerndorf-St. Peter.

Oberbürgermeister Andreas März beim verteilen der Reflektorbärchen für Erstklässler. Copyright Stadt Rosenheim

Hinweis: Die Schulwegsicherheit fängt auch schon daheim an. Bei Kindern sollte im Winter auf helle Kleidung und funktionierende Beleuchtung an Radl und Roller gedacht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Stadt Rosenheim)

Herbstzauber am Sinnstifterort: Die Ölbergkapelle in Sachrang

Herbstzauber am Sinnstifterort: Die Ölbergkapelle in Sachrang

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Noch einmal Sonne tanken – der heutige Dienstag, 18. November, bietet vielleicht eine letzte gute Gelegenheit für einen Ausflug in die herbstliche Natur. Bevor laut Wetterprognosen Schnee auch im Chiemgau möglich wird, zeigt sich die Landschaft rund um Sachrang (Landkreis Rosenheim) noch einmal in warmen Farben. Ein besonders stimmungsvoller Ort für einen Spaziergang ist die idyllisch gelegene Ölbergkapelle, deren Umgebung sich derzeit in goldenes Licht und raschelndes Laub hüllt.

Die Kapelle liegt etwas oberhalb des Bergsteigerdorfs Sachrang und zählt zu den traditionsreichen kleinen Andachtsorten der Region. Ihr Erscheinungsbild wirkt nach außen wie ein einheitliches barockes Kirchlein mit zierlichem Zwiebelturm – tatsächlich verbergen sich darin jedoch mehrere voneinander getrennte Räume, die im Laufe verschiedener Bauphasen entstanden sind. Der älteste Teil stammt aus dem 17. Jahrhundert. 

Ein Ort, der im Wandel der Jahreszeiten berührt

Umgeben von Almwiesen, Wald und einem imposanten Baum im Vordergrund – so zeigt sich die Ölbergkapelle aktuell im Spätherbst. Bald könnte Schnee die Szene verändern und das Kirchlein in eine ganz andere, winterliche Stimmung tauchen. Doch ob in warmen Herbsttönen oder unter einer weißen Decke: Der Ort hat zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Zauber.

Wer sich intensiver mit der Bedeutung dieses Sinnstifterortes beschäftigen möchte, findet ein neues Informationsfaltblatt in den Tourist Infos Aschau i. Chiemgau und im Bergsteigerdorf Sachrang sowie online unter www.aschau.de
.(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H.Reiter

Kaninchen richtig halten: Wie Zuchtvereine neuen Haltern Sicherheit geben

Kaninchen richtig halten: Wie Zuchtvereine neuen Haltern Sicherheit geben

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wer zum ersten Mal ein Kaninchen aufnimmt, steht oft vor vielen Fragen, von Haltung über Fütterung bis hin zur Gesundheitsvorsorge. Kaninchenzuchtvereine bieten hier eine Anlaufstelle: Sie verbinden frischgebackene Tierhalter mit erfahrenen Mitgliedern, ermöglichen Austausch auf Augenhöhe und öffnen gerade Kindern und Jugendlichen den Weg zu verantwortungsbewusster Tierpflege.

Sie sind langohrig, plüschig und werden in tiergerechter Haltung schnell zutraulich: Kein Wunder, dass bereits rund zwei Millionen Kaninchen in deutschen Haushalten leben. Damit sind sie nach Katzen und Hunden die beliebtesten Haustiere in Deutschland, wie eine Befragung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. in Kooperation mit dem ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. ergab. Unter den Kleintieren sind sie die Spitzenreiter vor Meerschweinchen und Hamstern. Gerade wer zum ersten Mal Kaninchen bei sich aufnimmt, ist allerdings häufig unsicher, wie die Tiere bestmöglich zu versorgen sind.
Ein Kaninchenzuchtverein kann dabei eine hilfreiche erste Anlaufstelle sein. „Kleintierzuchtvereine sind wertvolle Plattformen für den Austausch von Wissen und Erfahrungsberichten. Mitglieder erhalten Beratung durch erfahrene Halter und finden oft auch Unterstützung bei gesundheitlichen Fragen zu ihren Tieren“, erklärt Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK). Zudem lockt die Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen. „Bei uns im Verband und in den Vereinen wirken aber nicht nur Züchter oder Besitzer von Rassekaninchen mit“, betont Elias. „Wir freuen uns über jeden, der Interesse hat, sich näher mit Kaninchen zu beschäftigen.“

Breites Angebot für unterschiedliche Interessen

Kaninchenzuchtvereine decken mit ihren Angeboten ein breites Spektrum ab: In Zuchtgruppen liegt der Fokus auf Rassekaninchen und Ausstellungen. Freizeit- und Familiengruppen konzentrieren sich hingegen auf Fragen zu Haltung und Beschäftigung oder tauschen sich zur Gestaltung der Gehege aus. Trend-Sportarten wie Kanin-Hop bekommen hier ebenfalls ihren Platz und eigene Veranstaltungen. Mitunter bieten Vereine auch gemeinsame Impftermine an, da Impfstoffe für Kaninchen häufig nur in größeren Mengen bestellt werden können und bald aufgebraucht werden müssen. Auch für den Nachwuchs gibt es Angebote: „In unseren Jugendgruppen lernen Kinder und Jugendliche zusammen mit Gleichaltrigen, wie es ist, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen“, sagt Elias. Derzeit werden im ZDRK rund 7.000 Kinder und Jugendliche von Jugendleitern betreut.

Den passenden Verein in der Nähe finden

Viele Kaninchenzuchtvereine in Deutschland sind im ZDRK organisiert. Auf dessen Internetseite sind die jeweiligen Landesverbände mit ihren Ansprechpartnern aufgeführt – auf den Seiten der Landesverbände finden Interessierte dann die Vereine direkt in ihrer Nähe. Auch lokale Tierheime oder Tierarztpraxen sind in der Regel im Vereinswesen gut vernetzt und können Kontakte herstellen. „Wer sich unverbindlich informieren möchte, kann zunächst eine Vereinsveranstaltung besuchen“, rät Elias. „So bekommt man einen Eindruck von der Arbeit und den Mitgliedern.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fachbesuch in Rosenheim: Einblicke in die neue Touristinfo

Fachbesuch in Rosenheim: Einblicke in die neue Touristinfo

Rosenheim – Die neue Tourist Information der Stadt Rosenheim in der Heilig-Geist-Straße stößt in der Tourismusbranche auf großes Interesse. Rund 60 Teilnehmer des Touristikertages nutzten die Gelegenheit, die Einrichtung zu besichtigen, die nach Angaben der Stadt zu den modernsten in Deutschland zählt.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März erklärte bei dem Termin: „Wir haben hier Richtungsweisendes geschaffen, davon haben sich die Touristiker überzeugt. Wir zeigen, dass eine moderne Touristinfo gepaart mit unserem TicketZentrum kein ‚nice to have‘ ist, sondern ein wesentlicher Faktor, um den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus weiter anzukurbeln.“
Im Rahmen des Programms erhielten die Gäste aus Tourismusverbänden und Tourist Informationen Einblicke in die neuen Räumlichkeiten und nahmen an einem Kulturspeeddating teil, das einen Überblick über die Veranstaltungs- und Kulturlandschaft Rosenheims bot. Zusätzlich wurden Stadtführungen angeboten, die historische Aspekte Rosenheims beleuchteten.

„Aushängeschild für Rosenheim“

Zur Funktion der neuen Einrichtung sagte März: „In unserer TI mit TicketZentrum erhalten die Besucher gebündelte Informationen. Interaktiv, digital oder analog. Moderne Touristeninformationen sind mittlerweile neben der Beratung wichtige Schaufenster für Städte, sie lenken Besucherströme und verlängern den Aufenthalt. Wir können uns glücklich schätzen, so ein Aushängeschild für Rosenheim zu haben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Feuriges Saitenspiel: Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt

Feuriges Saitenspiel: Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt

🎸 Festivalabschluss mit Feuer und Leidenschaft: Am Donnerstag, 27. November, um 20 Uhr runden Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt die 25. Saitensprünge im Kurhaus Bad Aibling mit einer einzigartigen musikalischen Mischung ab.

Das Duo verbindet die Welt der klassischen Gitarrenmusik mit der Leidenschaft des Gypsy-Jazz. Klassik, Latin, Flamenco und brasilianischer Jazz verschmelzen zu einem virtuosen Erlebnis, präsentiert von der Gitarristin aus Belarus und dem international gefeierten Sinti-Gitarristen aus der Reinhardt-Familie. Seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt 2017 begeistert das Duo mit technischer Brillanz und emotionaler Tiefe.

Ein Konzertabend voller Spielfreude und Eleganz, der das Jubiläumsprogramm der Saitensprünge gebührend abschließt.

Tickets & Infos:

„Die Schöpfung – Erde an Zukunft“: Großes Musikprojekt der Innphilharmonie Rosenheim

„Die Schöpfung – Erde an Zukunft“: Großes Musikprojekt der Innphilharmonie Rosenheim

Rosenheim – Im November steht bei der Innphilharmonie Rosenheim ein besonderes musikalisches Ereignis auf dem Programm: Über 200 Mitwirkende werden am 22. und 23. November Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ auf die Bühne der Auerbräu Festhalle bringen – in zwei unterschiedlichen Fassungen.

Am Samstag, 22. November, erklingt eine moderne, familiengerechte Fassung unter dem Titel „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“. In Kooperation mit der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim, einer UNESCO-Projektschule, verbindet die Innphilharmonie klassische Musik mit Umweltbildung. Rund 110 Schülerinnen bilden den Kinderchor und singen gemeinsam mit Solisten und Orchester.

Mehr spannende Hintergrundinfos zum Projekt und Interviews mit Andreas Penninger, Magdalena Singer, Hildegard Grotjohann sowie mit Schauspielerinnen und Chormitgliedern gibt es im Podcast unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen – Rosenheim: der Podcast:
🎧 Hier geht’s zum Podcast
Die Texte dieser Neufassung von Komponist Karsten Gundermann thematisieren die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Schöpfung. Orchesterleiter Andreas Penninger betont:

„Ich möchte Jugendlichen die Möglichkeit bieten, mit dieser Art Musik in Verbindung zu kommen, auf einer Bühne zu stehen und gemeinsam mit Solisten, großem Chor und Orchester vor Publikum zu musizieren. Das wird sicher für alle Beteiligten ein großes Erlebnis.“

Engagement und Crowdfunding

Monatelang bereiteten die Musiklehrerinnen Hildegard Grotjohann, Kerstin Pöppel und Susi Weiss die Schülerinnen auf das Projekt vor – musikalisch und inhaltlich. Schulleiterin Magdalena Singer hebt den pädagogischen Wert hervor:
„Hier erleben die Schülerinnen, wie Kultur und Nachhaltigkeit ineinandergreifen. Sie verstehen, dass die Bewahrung der Erde eine gemeinsame Aufgabe aller Generationen ist.“

Damit alle Schülerinnen die große Sonntagsaufführung miterleben können, hat die Innphilharmonie das Crowdfunding-Projekt „Klang der Zukunft – Kinder erleben Musik“ gestartet. Ziel ist es, 130 Mädchen den kostenlosen Konzertbesuch zu ermöglichen. Spenden sind unter wirwunder.de/projects/162998
möglich.

Veranstaltungstermine & Tickets

  • Samstag, 22.11.25 – „Die Schöpfung – Erde an Zukunft“ (Kurzfassung): 14:00 & 18:00 Uhr
  • Sonntag, 23.11.25 – „Die Schöpfung“ (Originalfassung): 17:00 Uhr
  • Ort: Auerbräu Festhalle, Kapuzinerweg 1, 83022 Rosenheim
  • Eintritt: Kinderfassung 14 € / 18 € (bis 6 Jahre frei), Originalfassung 29 € / 35 €, ermäßigt verfügbar
  • Vorverkauf: www.innphilharmonie.reservix.de
Haydns Meisterwerk in Originalfassung

Am Sonntag, 23. November, um 17:00 Uhr erklingt das vollständige Oratorium in Haydns Originalfassung. Das Werk erzählt die Erschaffung der Welt in drei Teilen – von Chaos über die Schöpfung bis zum Paradies von Adam und Eva. Mit kunstvollen Arien, jubelnden Chören und lebendiger Tonmalerei – von Donnergrollen der Pauken bis zu Vogelgezwitscher der Flöten – wird die Schönheit des Lebens gefeiert. Solisten sind Yvonne Steiner (Sopran), Markus Herzog (Tenor) und Franz Hawlata (Bass), begleitet von Chor und Orchester der Innphilharmonie.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Information Reinhart Knirsch und Innphilharmonie / Foto: Copyright Reinhart Knirsch)

RGR-Teams auf dem Podest bei Doppel-Rallye Springt in Freilassing

RGR-Teams auf dem Podest bei Doppel-Rallye Springt in Freilassing

Rosenheim / Freilassing – Beim MSC Freilassing e.V. im ADAC fiel der Startschuss zu den „36. und 37. Clubsport Rallye Sprint´s“ – ausgetragen als Doppelveranstaltung im Kieswerk der Firma Moosleitner in Berchtolding/Saaldorf. Rallyeleiter Karl Bretzner schickte 26 angemeldete Teilnehmer auf jeweils drei Sprint-Wertungsläufe à 2.200 Meter. Die Strecke bestand zu 98 % aus Schotter. Die Läufe zählten zur südbayerischen ADAC Rallye Sprint- und Oberlandrunden-Rallye-Meisterschaft.

In der Wertungsklasse NC7 der serienmäßigen Fahrzeuge gingen Josef Haagn aus Schönau und seine Co-Pilotin Anna Willberger aus Teisendorf im BMW 325 iX E30 an den Start. Der erste Sprint begann vielversprechend bei trockenem, kühlem Wetter – doch ein leichter Kontakt mit einem Streckenbegrenzungsstein bremste das Duo zunächst aus. In der NC7-Wertung reichte es hinter dem Team Trautmannsberger/Weber (Mazda 323 4WD) nur für Platz zwei.

In den beiden folgenden Wertungsdurchgängen zeigten Haagn/Willberger dann ihr Können: Mit zwei Klassenbestzeiten verbesserten sie sich deutlich. Am Ende des „36. Clubsport Rallye Sprint´s“ landeten sie auf Gesamtrang acht und erneut auf dem zweiten Podestplatz in ihrer Klasse, nur 0,5 Sekunden hinter dem Siegerteam Trautmannsberger/Weber. Den dritten Platz belegte Stephan Wechsler mit Copilotin Sabrina Knödlseder (BMW 535).

Beim „37. Sprint“ lief alles perfekt: Schon im ersten Wertungslauf erzielten Haagn/Willberger die sechstbeste Gesamtzeit und waren Klassenschnellste. Auch bei einsetzendem Regen in den Läufen zwei und drei zeigten sie ihr ganzes Können, fuhren erneut Klassenbestzeiten ein und erreichten zwei vierte Gesamtzeiten. Am Ende standen Josef Haagn und Anna Willberger als Klassensieger auf dem Podest. In der Gesamtwertung belegten sie Rang fünf hinter den verbesserten Fahrzeugen, angeführt von Florian Auer/Felix Löfflmann (MSC Freilassing). Die Freude über den Klassensieg bei den serienmäßigen Fahrzeugen war groß.

Kreuzeder/Hagemann: solide Leistungen in der NC2

Als einzige Teilnehmer in der Wertungsgruppe NC2 der verbesserten Fahrzeuge starteten Gerhard Kreuzeder und Copilot Jakob Hagemann im BMW 325ix. Mangels Konkurrenz sicherten sie sich je Sprint Klassensiege. Im „36. Clubsport Rallye Sprint“ belegten sie Gesamtrang 17, beim „37. Sprint“ Rang 20. Mit ihren Wertungsprüfungszeiten bereicherten sie die Veranstaltung und trugen zur Gesamtergebniswertung bei.

Die Rallye-Doppelveranstaltung in Freilassing zeigte erneut, wie spannend und vielseitig die Rallye-Szene in Südbayern ist – und die RGR-Teams waren mittendrin statt nur dabei.
(Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright Rallye TV)

„Politik muss bei Straßenfinanzierung Wort halten“ – BGL fordert Umsetzung im Haushalt 2026

„Politik muss bei Straßenfinanzierung Wort halten“ – BGL fordert Umsetzung im Haushalt 2026

Frankfurt / Deutschland – Nach einer aktuellen Presseinformation des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. drängt der Verband darauf, das im Koalitionsvertrag angekündigte Versprechen zur Finanzierung der Straßenbauprojekte im Bundeshaushalt 2026 umzusetzen.

Demnach kommt die Sanierung deutscher Autobahnbrücken nach Ansicht des BGL bislang nicht voran. „Wenn weniger als die Hälfte der maroden Autobahnbrücken saniert werden kann, zeigt das deutlich, dass die bisherigen Mittel nicht ausreichen“, sagt Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL. Er verweist zudem auf steigende Baupreise: Zwischen 2016 und 2024 seien die Kosten im Bundesfernstraßenbau um 64 % gestiegen.

Der Verband betont, dass die bereits zugesagten drei Milliarden Euro zusätzlich für die Straße ab 2026 tatsächlich bereitgestellt werden müssen. Nur so könne die Autobahn GmbH verlässlich planen und bauen, etwa bei Brückensanierungen, dem Erhalt der Bundesfernstraßen oder dem Ausbau von Lkw-Stellplätzen.

Nach Angaben des BGL soll die Lkw-Maut ab 2026 voraussichtlich über 13,5 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. „Unsere Erwartung ist klar: Die drei Milliarden Euro müssen der Autobahn GmbH schon 2026 zur Verfügung stehen“, so Engelhardt. Der Verband fordert zudem, dass die Mittel vollständig in die Straßensanierung und die klimafreundliche Transformation des Straßengüterverkehrs reinvestiert werden, etwa durch Programme für E-Lkw, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und Anreize für biogene oder synthetische Kraftstoffe. „Wer den Straßengüterverkehr auf Klimakurs bringen will, muss die Unternehmen in die Lage versetzen zu investieren. Planungssicherheit beginnt beim Haushalt“, unterstreicht Engelhardt.
(Quelle: Pressemitteilung BGL / Beitragsbild: Symbolfoto re)