Unfall auf der B15: Ausweichmanöver endet an der Leitplanke

Unfall auf der B15: Ausweichmanöver endet an der Leitplanke

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Ein nächtliches Ausweichmanöver ist am frühen Mittwochmorgen (12.11.2025)  auf der B15 bei Lengdorf, einem Ortsteil von Rott am Inn, schiefgegangen. Gegen 2.20 Uhr wollte ein 33-jähriger Autofahrer einem Tier ausweichen – und verlor dabei die Kontrolle über seinen Audi.

Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und Teile der Bahntechnik am nahegelegenen Bahnübergang. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb dort mittig liegen.
Der Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim konnte sich, nach den Angaben der Polizei, selbst aus dem Fahrzeug befreien und blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Zur Sicherheit wurde er jedoch in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Bergungsarbeiten war die B15 ebenso wie die Bahnstrecke komplett gesperrt. Die Feuerwehr Rott war mit mehr als 20 Einsatzkräften vor Ort. Der Schaden wird auf rund 70.000 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn ermittelt zum genauen Unfallhergang.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Landwirte für Pflege von Streu- und Nasswiesen in Rosenheim gesucht

Landwirte für Pflege von Streu- und Nasswiesen in Rosenheim gesucht

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim sucht Landwirte, die sich an der Pflege von Streu- und Nasswiesen in Schutzgebieten beteiligen möchten. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms.

Zur Pflege von Streu- und Nasswiesen in Schutzgebieten innerhalb des Stadtbereichs sucht die Stadt Rosenheim Landwirte, die Interesse an der Landschaftspflege haben und am Vertragsnaturschutzprogramm teilnehmen wollen. Bei den zu pflegenden Flächen handelt es sich um sehr nasse und teils stark verschilfte oder mit Neophyten bewachsene Flächen.
Die naturschutzfachliche Pflege erfolgt durch eine vorgezogene Teilflächenmahd und eine jährliche Herbstmahd inklusive Abtransport des Mahdguts. Entsprechende Gerätschaften zur insektenfreundlichen und auf sehr nasse Flächen angepassten Mahd sowie die Bereitschaft gegebenenfalls Teilflächen in Handarbeit zu bearbeiten sind erforderlich. Wünschenswert sind zudem Erfahrungen in der Landschaftspflege und die Teilnahme am Vertragsnaturschutzprogramm.
Eine Honorierung der Leistungen erfolgt durch den Abschluss des Vertragsnaturschutzprogramms, eine darüber hinausreichende Bezahlung kann nicht in Aussicht gestellt werden.

Weitere Auskünfte erteilt das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim unter umweltamt@rosenheim.de oder 08031 / 365 1681.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lichtermeer beim Martinszug in Kammer begeistert Groß und Klein

Lichtermeer beim Martinszug in Kammer begeistert Groß und Klein

Kammer / Landkreis Traunstein – Ein langes Lichtermeer zog am gestrigen Abend (11. November) durch Kammer: Mit leuchtenden Laternen, Musik und einem echten Pferd fand dort der traditionelle Martinszug statt. Kinder, Eltern und viele Helfer sorgten für eine stimmungsvolle Feier rund um die Geschichte des Heiligen Martin.

Nach einer kurzen Andacht in der Pfarrkirche, gestaltet von Gemeindereferentin Monika Angerer, präsentierten Hortkinder unter Leitung von Sabine Niklaus die Martinsgeschichte als Schattenspiel. Anschließend setzte sich der Zug entlang der Kreisstraße in Bewegung, begleitet von den Nachwuchsbläsern von „Boarisch Blech“ und abgesichert von der Feuerwehr Kammer. Voller Stolz präsentierten die Kinder dabei ihre Laternen und folgten dem auf einem Pferd sitzenden Sankt Martin, dargestellt von Emmi Freinecker.
Beim „Martinsspiel“ neben der Turnhalle wurde die Szene des Mantelteilens nachgestellt. Die Kinder sangen gemeinsam Martinslieder und sorgten mit ihren Laternen für eine warme, festliche Stimmung. Zum Abschluss erhielten alle Kinder selbstgebackene Martinsgänse, während sich die Besucher bei warmen Getränken und Bosnasemmeln stärken konnten.
Organisiert hatte den Umzug das Team der städtischen Kindertagesstätte „Balthasar Permoser“ zusammen mit dem Elternbeirat.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild:
Sankt Martin (Emmi Freinecker – rechts) teilte neben der neuen Turnhalle in Kammer seinen Mantel mit dem Schwert, um ihn mit dem Bettler (Veronika Jobst – links) zu teilen. Viele Kinder und ihre Eltern reihten sich um die Szene und erhellten den Nachthimmel mit ihren Laternen.Copyright Hubert Hobmaier)

Dachsanierung im Vermessungsamt Rosenheim: Freistaat investiert 2,3 Millionen Euro in Erhalt und Sicherheit

Dachsanierung im Vermessungsamt Rosenheim: Freistaat investiert 2,3 Millionen Euro in Erhalt und Sicherheit

Rosenheim – Im denkmalgeschützten Gebäude des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Rosenheim hat eine Dachsanierung begonnen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim lässt den über 175 Jahre alten Dachstuhl energetisch und statisch erneuern, Schadstoffe fachgerecht beseitigen und den Brandschutz auf den neuesten Stand bringen. Der Freistaat Bayern stellt dafür rund 2,3 Millionen Euro bereit.

Im Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Rosenheim, meist „Rosenheimer Vermessungsamt“ genannt, haben umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen.
In einem ersten Schritt wurde der Dachraum vollständig freigelegt: Deckenverkleidungen, Zwischenwände und Bodenaufbauten wurden entfernt. Danach ist die Ertüchtigung der Deckenbalken vorgesehen. Das Tragwerk des Daches ist durch eine Vielzahl an Eingriffen über die Jahrzehnte stark in Mitleidenschaft gezogen worden; auch hier sind deshalb umfangreiche statische Maßnahmen erforderlich, um das ursprüngliche Tragwerk wiederherzustellen.

Die Geschichte des Gebäudes

Das Gebäude des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in der Münchener Straße 23 blickt auf eine lange Geschichte zurück. Es wurde vor über 175 Jahren als Salinforstamt als Teil der Rosenheimer Saline erbaut und um 1925/30 in neuklassizistischen Formen erweitert und überarbeitet. Nach der Nutzung als Salinforstamt war das Gebäude als Rentamt und Finanzamt in Betrieb. Aus dieser Zeit stammt auch die „Kassenhalle“, die bereits beim Umbau des Geschäftszimmers in den Jahren 2003/04 wieder denkmalgerecht freigelegt wurde. Seit 1938 ist das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Rosenheim in diesem Gebäude untergebracht. Auch das Staatliche Bauamt Rosenheim, kam 1944 – damals noch als Landbauamt – kurzzeitig darin unter, nachdem das Amtsgebäude in der Rathausstraße durch Bomben zerstört wurde.

Schadstoffsanierung notwendig

Da bei früheren Um- und Einbauten, wie bei vielen älteren Gebäuden, auch asbesthaltige Baustoffe und künstliche Mineralfasern verwendet wurden, ist eine Schadstoffsanierung notwendig. Im sicheren Umgang damit sind Spezialfirmen inzwischen routiniert. Die Baustoffe im Dachraum werden fachkundig entfernt und entsorgt. Zu guter Letzt werden im gesamten Gebäude die Brandschutzeinrichtungen auf den technisch aktuellen Stand gebracht.
Die Kosten der notwendigen energetischen und statischen Sanierung in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Themenführung in Rosenheim „Auf geht´s Starbulls, kämpfen und siegen!“

Themenführung in Rosenheim „Auf geht´s Starbulls, kämpfen und siegen!“

Rosenheim – Wie schaut es hinter den Kulissen im ROFA-Stadion aus? Welche Geheimnisse gibt es in den Kabinen zu entdecken? Und wo parkt eigentlich die Eismaschine? Bei einer exklusiven Stadtführung durch das Eisstadion gibt es einzigartige Einblicke in die sonst unzugänglichen „heiligen Hallen“ des Eishockeysports in Rosenheim.

Die Führung wird aufgrund der hohen Nachfrage am Sonntag, 13. Dezember um 16 Uhr, noch einmal angeboten. Treffpunkt ist um 16 Uhr, vor dem ROFA-Stadion am linken Eingang.
Anmeldungen werden in der neuen Touristinfo in der Heilig-Geist-Straße 15 entgegengenommen, alternativ auch telefonisch unter 08031 365 90 61 oder per E-Mail an tourismus@rosenheim.de.
Weitere Infos sowie die Buchung sind auch unter rosenheim.jetzt/touristinfo/stadtfuehrungen zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 14. bis 18. November auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg / Kufstein und Holzkirchen – Rosenheim zu Fahrplanabweichungen, Teil- und Haltestellenausfälle sowie Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB InfraGO AG führt Brückenarbeiten durch, die von Freitag, 14., bis Dienstag, 18. November, ganztags jeweils in beiden Richtungen Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Es kommt in mehreren Abschnitten zu Fahrplanabweichungen und weiteren Beeinträchtigungen:

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es von Samstag, 15., bis Dienstag, 18. November, zu Teilausfällen zwischen München Hauptbahnhof und Grafing beziehungsweise Rosenheim und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen, ebenfalls zwischen Grafing und Rosenheim.

Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es von Freitag, 14., bis Sonntag, 16. November, zu Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Holzkirchen und Rosenheim.

Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es von Samstag, 15., bis Sonntag, 16. November, bei einzelnen Verbindungen zum Ausfall der Halte­stellen Grafing, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing und Rosenheim sowie zwischen Bad Endorf/Bergen und Traunstein.
Von Montag, 17., bis Dienstag, 18. November, kommt es auf derselben Strecke bei einzelnen Verbindungen zu Teilausfällen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost/Rosenheim sowie Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Grafing beziehungsweise Bad Endorf/Übersee und Traunstein.

Wichtiger Hinweis


Die Busse und teilweise auch die Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Der aktuell veröffentlichte Fahrplan und die angegebenen Zeiten können sich noch ändern. Die BRB wartet derzeit noch auf die endgültige Fahrplananordnung der DB InfraGO AG. Sie soll bis 13. November kommen. Sollten sich daraus noch Änderungen ergeben, können diese leider so kurzfristig nicht mehr in die elektronischen Auskunftssysteme eingespielt werden. Die möglichen Änderungen werden nach Bekanntgabe durch die DB InfraGO AG sofort auf der Webseite (www.brb.de) wie gewohnt als Sonderfahrpläne zum Download bereitgestellt.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. November
Es ist der 316. Tag des gregorianischen Kalenders (der 317. in Schaltjahren), somit bleiben 49 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Arsacius, Christian, Diégo, Emil, Josaphat, Kunibert, Lewin, René

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ryan Gosling (1980 – ist ein kanadischer Schauspieler und Musiker.)

Alexandra Maria Lara (1978 – ist eine deutsch-rumänische Schauspielerin.)

Neil Young (1945 – ist ein auch als „Godfather of Grunge“ betitelter kanadischer Rockmusiker, der seit Ende der 1960er solo sowie mit seiner Rockband „Crazy Horse“ auf der Bühne steht und 1972 mit „Heart of Gold“ seinen größten Charterfolg landete.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 2001: Ein Airbus A300, American-Airlines-Flug 587 nach Santo Domingo, Dominikanische Republik, stürzt in New York City, USA, weniger als drei Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in ein bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie fünf Anwohner sterben.
  • 1980: Die Raumsonde Voyager 1 passiert den Saturn und sendet detaillierte Aufnahmen des Ringsystems zur Erde.
  • 2003: In Paris treffen sich schätzungsweise 50.000 Globalisierungskritiker zum 2. Europäischen Sozialforum, das bis zum 16. November dauern wird.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Bundespolizei Rosenheim: Mehrere Personen nach Zugkontrollen in Gewahrsam genommen

Bundespolizei Rosenheim: Mehrere Personen nach Zugkontrollen in Gewahrsam genommen

Rosenheim – Von Montag auf Dienstag (10./11. November) hat die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof mehrere Zuginsassen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Betroffen waren ein polnischer Erwachsener sowie drei Minderjährige aus der Slowakei und Syrien. Keiner der vier durfte die Reise anschließend fortsetzen.

Eine 17-jährige Slowakin war, nach den Angaben der Polizei, in einem Zug aus Wien ohne Fahrkarte angetroffen worden. Bei der Kontrolle am Rosenheimer Bahnhof konnte sie sich nicht ausweisen und wurde von der Weiterfahrt ausgeschlossen. In der Dienststelle verhielt sich die Jugendliche aggressiv, beleidigte und spuckte auf die Beamten und schlug schließlich auf diese ein. Sie wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Körperverletzung, Beleidigung und Leistungserschleichung angezeigt.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Jugendliche seit etwa einer Woche in der Slowakei als vermisst gemeldet war. Ein Arzt attestierte Eigen- und Fremdgefährdung, woraufhin die Landespolizei sie in eine psychiatrische Klinik für Jugendliche in München einlieferte. Dort wurde zudem ein Kokaineinfluss festgestellt.

Alkoholisierter polnischer Mann in Gewahrsam

Ein 32-jähriger Pole war während der Fahrscheinkontrolle auf der Strecke München–Innsbruck zunächst schlafend vorgekommen, verfügte jedoch über kein gültiges Ticket. Nach der Weiterfahrtkontrolle in Rosenheim wurde er zur Dienststelle gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Während er auf die Strafanzeige wegen Leistungserschleichung wartete, urinierte er in den Gewahrsamsbereich. Aufgrund seines stark beeinträchtigten Zustands wurde der Rettungsdienst verständigt und der Mann ins Krankenhaus Bad Aibling gebracht.

Syrische Jugendliche ohne Einreisepapiere

Zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wurden in einem Zug aus Innsbruck kontrolliert. Sie hatten zwar gültige Fahrkarten, aber keine Einreisepapiere. Die Bundespolizei stellte den Verdacht der versuchten illegalen Einreise fest und nahm die Jugendlichen am Rosenheimer Bahnhof vorübergehend fest. Anschließend wurden sie dem Kreisjugendamt Rosenheim übergeben, das für die vorübergehende Betreuung und Unterbringung zuständig
(Quelle: Pressemitteilung Bildungspolizei / Beitragsbild: Bildungspolizei)

Mit viel Gefühl und Herz: Rosenheim startet in die neue Faschingssaison

Mit viel Gefühl und Herz: Rosenheim startet in die neue Faschingssaison

Rosenheim – Mit Glitzer, Herz und einem Schuss Romantik ist die Rosenheimer Faschingssaison 2026 eröffnet. Im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter wurde am Dienstag, 11. November, das neue Motto vorgestellt und das Prinzenpaar proklamiert – ein Auftakt, der Lust auf eine besonders gefühlvolle Narrenzeit macht.
Proklamation, Fasching, Rosenheim, 2025. Fotos: Innpuls.me
Eingeladen zur feierlichen Proklamation waren wieder zahlreiche Ehrengäste. Fotos: Innpuls.me
Nach der geheimnisvollen Welt der Spione im vergangenen Jahr (wir berichteten) steht diesmal das schönste Gefühl der Welt im Mittelpunkt: die Liebe. „Es geht um das, was uns alle verbindet und jeder Mensch braucht“, erklärte Hofmarschall Mario Schmitt und verkündete dann bildreich, worauf sich die Faschingsfreunde 2026 freuen dürfen: auf ein Meer aus Farben und Konfetti, den Duft von Rosen und Zuckerwatte und viele kleine, herzliche Momente. Der Rosenheimer Fasching 2026 soll bunt, emotional und einfach von Herzen sein. „Liebe ist mehr als ein Gefühl, es ist die Kraft, die uns alle verbindet. Liebe ist Zusammenhalt, Gemeinschaft und Lebensfreude“, so Schmitt bei der feierlichen Proklamation im voll besetzten Saal des Höhensteiger.
Die Rosenheimer Faschingsgilde wählte dieses Motto bewusst, um, so Mario Schmitt, in einer oft hektischen und unsicheren Zeit einen Gegenpol zu schaffen.
Proklamation, Fasching, Rosenheim, 2025. Fotos: Innpuls.me
Auch das Rosenheimer Prinzenpaar der vergangenen Saison weilte unter den Gästen.
Das neue Prinzenpaar 2026

Diese Botschaft zu verkörpern ist Aufgabe des neuen Prinzenpaares: Prinz Korbinian I., schwungvoller Regent aus dem Königreich der sprudelnden Heizkreise, und Prinzessin Ursula I., glitzernde Künstlerin aus dem Land der unendlichen Tanzträume.

Die 26-jährige Ursula Smit aus Rosenheim ist Tänzerin, Tanzlehrerin und Veranstaltungskauffrau. Ihre Leidenschaft führte sie bis nach Kopenhagen, wo sie sich in Jazz, Modern und Heels ausbilden ließ. Schon als Gardemädchen der Faschingsgilde 2019 und 2020 stand sie im Rampenlicht – und hat sich seither auf den großen Moment der Prinzessinnenrolle vorbereitet.

Korbinian Schmitt, 33, ebenfalls gebürtiger Rosenheimer, arbeitet als Anlagemechaniker für Heizung, Sanitär und Klima – oder, wie er lachend sagt, als „Mann fürs heiße Temperament“. Wenn er nicht an Heizkreisen arbeitet, widmet er sich dem Tanzen – seiner zweiten großen Leidenschaft.
Seit 2018 tanzen Ursula und Korbinian zusammen – und das verbindet sie auch außerhalb des Faschings. Privat sind die beiden jedoch kein Paar, sondern verstehen sich als eingespieltes Team mit Vertrauen und Rhythmusgefühl. Der Wunsch, eines Tages als Prinzenpaar den Rosenheimer Fasching zu vertreten, entstand schon vor sieben Jahren.
Bei der Proklamation zeigten beide nicht nur ihre Harmonie, sondern auch ihr tänzerisches Können. Ursula und Korbinian präsentierten eine kleine Kostprobe ihres Tanzes – charmant, professionell und mit spürbarem Herzblut. Schritt für Schritt, Takt für Takt wurde deutlich: Hier stimmt die Chemie.

Hie ein Video von der Rosenheimer Proklamation 2025: 

 

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Glanzvoller Auftakt mit vielen Glückwünschen

Auch die Garde, angeführt von Gardemajorin Alessa König, präsentierte einen kleinen Ausschnitt ihres neuen Gardemarsch – das Ergebnis monatelangen Trainings. Nach zahlreichen Glückwünschen, Blumen und Geschenken – unter anderem von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, dem bisherigen Prinzenpaar Sophia und Andreas Pfliegl sowie dem scheidenden Vorsitzenden des Wirtschaftlichen Verbands Rainhold Frey – ging es für die frisch proklamierten Regenten direkt zu ihren ersten Auftritten in der Rosenheimer Innenstadt.

Richtig Fahrt nimmt der Rosenheimer Fasching dann im Januar 2026 auf: Mit dem 20. Rosenball am 10. Januar, gefolgt vom Kinderball (1. Februar), dem Stadt- und Landball (7. Februar) und dem traditionellen Kehrhaus am 17. Februar – wieder im Gasthof Höhensteiger. Insgesamt sind rund 70 Auftritte für das Prinzenpaar und die Garde geplant.

Eines steht schon jetzt fest: Der Fasching 2026 wird kurz, aber umso intensiver. Statt James Bond regiert in Rosenheim diesmal Amor – mit Pfeil, Bogen und jeder Menge Herz.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Video: Josefa Staudhammer)

Geheimnis gelüftet: Rosenheim hat sein Faschings-Prinzenpaar 2026

Geheimnis gelüftet: Rosenheim hat sein Faschings-Prinzenpaar 2026

Rosenheim – Eines der bestgehütetsten Geheimnisse der Stadt Rosenheim wurde am heutigen Dienstag, 11. November, pünktlich um 11.11 Uhr gelüftet: Prinz Korbinian I. (Korbinian Schmitt) und Prinzessin Ursula I. (Ursula Smit) regieren im Fasching 2026 in der Stadt Rosenheim. Auch das Motto steht nun fest: „Liebe – Fasching, der von Herzen kommt“.

Wie es sich für den Faschingsauftakt gehört, gab das neue Prinzenpaar gemeinsam mit der Garde schon eine erste Kostprobe aus dem neuen Showprogramm – und machte Lust auf die närrische Saison. Ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Nach der feierlichen Proklamation beim Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter  stoßen Gilde, Garde, Ehrengäste und Innpuls.me gemeinsam auf den Start in die fünfte Jahreszeit an. Danach steht das traditionelle gemeinsame Mittagessen auf dem Programm, bevor sich das royale Duo in der Innenstadt zeigt:

  • 13:45 Uhr – Max-Josefs-Platz
  • 14:30 Uhr – Sparkasse Rosenheim
  • 15:30 Uhr – Ludwigsplatz.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Faschingszug, Rosenheim, 1973

Faschingszug, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Zum Faschingsauftakt am heutigen 11.11. präsentieren wir Euch ein Faschingsfoto. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Faschingszug im Jahr 1973.

Rosenheim startet ins Weltall – ein echter Hingucker beim Faschingszug im Jahr 1973. Auch danach war der Rosenheimer Faschingszug noch bis Ende der 1990er Jahre Tradition.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

SEK-Einsatz in Neubeuern: 38-jähriger bedroht Mutter

SEK-Einsatz in Neubeuern: 38-jähriger bedroht Mutter

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Ein 38-Jähriger hat seine Mutter wiederholt eingeschüchtert und ihr sogar den Tod angedroht – am Montag eskalierte die Situation in Neubeuern (Landkreis Rosenheim), sodass Spezialeinsatzkräfte eingeschaltet werden mussten. Der Mann wurde in seiner Wohnung festgenommen, verletzt wurde niemand.

Die Frau hatte zuvor Anzeige erstattet, weil ihr Sohn ihr unter anderem ein Messer an den Hals gehalten haben soll.
Aufgrund konkreter Hinweise, dass der Mann Zugriff auf Messer und möglicherweise auch eine Schusswaffe hatte, wurde der Einsatz unter der Leitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vorbereitet. Zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen sowie Beamte der Verhandlungsgruppe und des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sicherten das Gebäude. Am frühen Nachmittag erfolgte die vorläufige Festnahme durch das SEK. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde keine Schusswaffe gefunden.

Der 38-Jährige wurde wegen Eigen- und Fremdgefährlichkeit vom zuständigen Landratsamt Rosenheim in ein Fachklinikum eingewiesen. Die Polizeiinspektion Brannenburg ermittelt gegen ihn wegen Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)