Pfarrversammlung der Stadtteilkirche Rosenheim Am Zug

Pfarrversammlung der Stadtteilkirche Rosenheim Am Zug

Rosenheim – Die Stadtteilkirche Rosenheim Am Zug lädt in Kooperation mit den Pfarreien Christkönig, St. Michael und St. Quirinus alle Gemeindemitglieder, Engagierten und Interessierten zu einer Pfarrversammlung ein.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 14. November, im Pfarrheim St. Michael, Westerndorferstraße 43, statt. Der Abend beginnt um 17:30 Uhr mit einem geistlichen Einstieg in der Kirche St. Michael. Ab 18 Uhr gibt es eine gemeinsame Brotzeit und Gelegenheit zum Austausch.

Ab 18.45 Uhr informiert die Pfarrversammlung über aktuelle Entwicklungen der Stadtteilkirche und berichtet über die Arbeit der Gruppen, Gremien und Arbeitskreise aus den drei Pfarreien. Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen, Anregungen und neue Ideen.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Bei Bedarf kann ein Abholdienst über das Pfarrbüro St. Michael (Tel. 87344) organisiert werden.

Die Stadtteilkirche Rosenheim Am Zug erwartet einen offenen Abend mit Begegnung, Informationen und Austausch. Rückfragen: Pfarrbüro St. Michael, Tel. 87344.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrbüro St. Michael / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1980

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1980

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1980. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Rosenheimer Max-Josefs-Platz in der Adventszeit.

Statt Christkindlmarkt Parkplatz-Feeling – so die Situation in der Vorweihnachtszeit im Jahr 1980. Der Christbaum noch um einiges bescheidener als in der jetzigen Zeit – außerdem zu dieser Zeit noch beim Nepomukbrunnen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Mut tut gut“: Neuer Podcast mit Irene Durukan über Zivilcourage und 15 Jahre Vereinsarbeit

„Mut tut gut“: Neuer Podcast mit Irene Durukan über Zivilcourage und 15 Jahre Vereinsarbeit

Rosenheim – In Rosenheim – der Podcast, einem Kooperationspartner von Innpuls.me, spricht Reinhard Knirsch von Radio Regenbogen mit Irene Durukan. Die Gründerin des Vereins Mut & Courage Bad Aibling setzt sich seit 15 Jahren für couragiertes Handeln und eine menschliche Gemeinschaft ein.

Den Grundstein legte ein Vorfall im Jahr 2007: Durukan wurde Zeugin einer Schlägerei in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim(  und zeigte Zivilcourage. Daraus entstand das Projekt „Mut tut gut“, das schließlich in die Vereinsgründung mündete. Seitdem organisiert der Verein regelmäßig Vorträge, Konzerte und Aktionen, um Zivilcourage zu fördern.

Für ihr Engagement erhielt Irene Durukan 2024 den Bayerischen Verdienstorden. Im Podcast erzählt sie, wie alles begann, welche Herausforderungen es gibt und wie der Verein in den vergangenen 15 Jahren gewirkt hat.

Mehr dazu auf Spotify: Hier geht’s zum Podcast.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Reinhart Knirsch-Radio Regenbogen)

Bücher für den guten Zweck: Rosenheimer Verlagshaus stellt 2000 Bücher für Weihnachtsaktion zur Verfügung

Bücher für den guten Zweck: Rosenheimer Verlagshaus stellt 2000 Bücher für Weihnachtsaktion zur Verfügung

Rosenheim –  Bücherfreunde können sich in der Adventszeit auf ein besonderes Angebot freuen: Das Rosenheimer Verlagshaus stellt erneut rund 2000 Bücher für den guten Zweck zur Verfügung. Die Bücher werden in den beiden Gartencentern Nickl in Rosenheim und Kolbermoor zu attraktiven Preisen verkauft.

Der gesamte Umsatz aus dem Verkauf geht an den Rotary Club Rosenheim–Innstadt. Dieser unterstützt mit dem Erlös die Aktion für das Leben e.V., die sich seit vielen Jahren für Familien und Kinder in schwierigen Lebenssituationen engagiert.
Unter den Büchern finden sich einige Schätze – von Bildbänden aus der Region bis hin zu beliebten Romanen. So bietet die Aktion nicht nur die Gelegenheit, besondere Geschenke zu entdecken, sondern gleichzeitig auch Gutes zu tun.
(Quelle: Pressemitteilung Klaus G. Förg / Beitragsbild: Anton Nickl (links) und Klaus G. Förg, Copyright Klaus G. Förg)

Startschuss für die Faschingssaison 2025/ 2026 in Rosenheim – Wer wird das neue Prinzenpaar?

Startschuss für die Faschingssaison 2025/ 2026 in Rosenheim – Wer wird das neue Prinzenpaar?

Rosenheim – Am morgigen Dienstag, 11. November, um 11:11 Uhr startet offiziell die Faschingssaison 2025/2026. Traditionell stellt sich dabei auch in der Stadt Rosenheim wieder die Frage: Wer wird das romantische Prinzenpaar 2026?

Die Faschingsgilde Rosenheim im Wirtschaftlichen Verband e.V. hält das Geheimnis noch unter Verschluss. Ein kleiner Hinweis wurde für Innpuls.me bereits gegeben: Auf unserem Beitragsbild sind ein zarter Tanzschuh und funkelnde Blumen zu sehen – genug, um die Fantasie anzuregen.

Die feierliche Proklamation des neuen Prinzenpaares findet zunächst im Gasthof Höhensteiger in Westerndorf St. Peter statt – nur für geladene Gäste. Mit dabei natürlich auch Innpuls.me, die Euch dann von dort Infos und Bilder liefern. Kurz darauf zieht das royale Duo in die Stadt, sodass alle Rosenheimer die Möglichkeit haben, das Paar zu sehen.

Erste Auftrittstermine in der Stadt:
  • 13:45 Uhr – Max-Josefs-Platz
  • 14:30 Uhr – Sparkasse Rosenheim
  • 15:30 Uhr – Ludwigsplatz

Bis dahin darf fleißig geraten werden, wer sich hinter dem geheimnisvollen Prinzenpaar verbirgt. Eines ist sicher: Wenn der Schuh passt, erwartet Rosenheim wieder eine glanzvolle und herzliche Faschingssaison.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Wirtschaftlicher Verband)

Feuerwehr-Nachwuchs begeistert: Kinderfeuerwehren im Landkreis Traunstein stark gefragt

Feuerwehr-Nachwuchs begeistert: Kinderfeuerwehren im Landkreis Traunstein stark gefragt

Traunstein – Im Landkreis Traunstein wächst das Interesse an Kinderfeuerwehren stetig. Mittlerweile haben 16 der 76 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis eigene Kindergruppen gegründet, weitere sind in Planung. Spielerisch lernen dort Mädchen und Buben zwischen sechs und elf Jahren den Umgang mit Feuer, Wasser und Technik und werden früh an das Ehrenamt herangeführt.

Die Kinderfeuerwehren im Landkreis Traunstein erleben einen deutlichen Aufschwung. Seit der Einführung dieses Konzepts im Jahr 2017 wurden in Bayern fast 1.500 Kinderfeuerwehren gegründet, und auch im Chiemgau wächst die Zahl der Gruppen kontinuierlich. Von den 76 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis bieten bereits 16 Wehren regelmäßige Treffen für die Jüngsten an, während weitere, etwa in Altenmarkt, in Vorbereitung sind.
In den Gruppen stehen Spaß, Gemeinschaft und Brandschutzerziehung im Mittelpunkt. Kinder zwischen sechs und elf Jahren lernen auf spielerische Weise, wie Feuer entsteht, was bei einem Einsatz zu beachten ist und welche Ausrüstung Feuerwehrleute tragen. Neben einfachen Gerätekunden gehören auch Teamübungen, Ausflüge und Bastelaktionen zum Programm. Die Treffen finden meist einmal im Monat statt und werden von geschulten Betreuern begleitet.

Themen der Treffen in letzter Zeit

In Traunwalchen beschäftigten sich die „Traunfunken“ zuletzt mit dem Verbrennungsdreieck und führten praktische Experimente rund um Brennbarkeit durch. Die Kinderfeuerwehr Traunreut widmete sich der Fahrzeugkunde und untersuchte verschiedene Feuerwehrfahrzeuge bis ins Detail. Auch in Hart und Ising stand die Technik im Vordergrund, dort durften die Kinder Geräte wie Lüfter und Pumpen selbst in Betrieb nehmen.
Die Gruppen aus Trostberg und Heilig Kreuz, die „Löschdinos“, lernten den Funkbetrieb kennen und übten mit echten Funkgeräten. In Seeon, Seebruck und Truchtlaching stand Teamarbeit im Fokus: Bei einer simulierten „Atemschutz-Übung“ mussten sich die Kinder gegenseitig durch einen Parcours führen.
Abwechslung boten auch besondere Ausflüge: Die „Feuersteine“ Stein besuchten die Bergwacht in Bergen, während die Kinder aus Petting bei der Polizei zu Gast waren. In Matzing endete eine Übung mit einer fröhlichen Wasserschlacht, und die „Löschdrachen“ aus Traunstein bereiteten sich auf die Prüfung zur „Kinderflamme“ vor – mit Erfolg: Elf Kinder erreichten die Stufe „orange“, sechs die Stufe „tiefblau“.

Zahl der Kinderfeuerwehren steigt weiter an

Mit der Gründung der Kinderfeuerwehren „D’Hoizhauser Löschdeifen“ und „Feuerkids“ in Bergen wurde die Zahl der Gruppen im Landkreis kürzlich weiter erhöht. Und das Wachstum geht weiter: Am 22. November wird in Altenmarkt bereits die nächste Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen.
Die Kinderfeuerwehren leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung, sondern auch zur frühen Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist, ganz im Sinne der gelebten Gemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehren.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright  Traunwalchen – Traunfunken, KFV Traunstein)

22. Bataillonschießen der Gebirgsschützen in Rosenheim – Spannung bis zum letzten Schuss

22. Bataillonschießen der Gebirgsschützen in Rosenheim – Spannung bis zum letzten Schuss

Rosenheim – Ein Tag voller Kameradschaft, sportlicher Leistung und gelebter Tradition: Das 22. Bataillonsschießen der Gebirgsschützen des Bataillons Inn-Chiemgau war ein voller Erfolg.

Die erfolgreichen Schützen. Foto: GSK Rosenheim

Die erfolgreichen Schützen. Foto: GSK Rosenheim

Auf der Schießanlage des ESV Rosenheim traten kürzlich 145 Schützen aus der Region an, um mit historischen Karabinern K98 ihr Können zu zeigen. Ausrichter war die Gebirgsschützenkompanie (GSK) Rosenheim unter der Leitung von Hauptmann Willi Berger. „Die Ergebnisse waren so knapp, dass am Ende die Probeschüsse über Sieg und Platzierungen entschieden haben“, lobte Berger bei der Siegerehrung das große Engagement der Kompanien.

Ergebnisse im Überblick:
  • Schützenkönig: Franz Heinrich (GSK Flintsbach) mit dem besten „Bladl-Schuss“.
  • Schützenklasse: Thomas Graf (GSK Aschau) 97 Ringe, 2. Hans Fischbacher jun. (GSK Raubling) 97 Ringe, 3. Florian Zäch (GSK Rosenheim) 97 Ringe – Kopf-an-Kopf-Rennen auf höchstem Niveau.
  • Seniorenklasse: 1. Peter Freiberger (GSK Raubling) 97 Ringe, 2. Karl Heinz Unger (GSK Endorf) 97 Ringe, 3. Peter Obertanner (GSK Reit im Winkl) 96 Ringe.

Mannschaftswertung:

  1. GSK Raubling – 373 Ringe
  2. GSK Reit im Winkl 1 – 368 Ringe
  3. GSK Wössen Achental 1 – 365 Ringe

Zum Abschluss richtete Gauhauptmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Rucker Dankesworte an die teilnehmenden Schützen und an die ausrichtende GSK Rosenheim für die hervorragende Organisation.
(Quelle: Pressemitteilung GSK Rosenheim / Beitragsbild, Foto: GSK Rosenheim)

„Heimat ist Vielfalt“: Gelungener Auftakt des ersten W³ Kanapee-Gesprächs mit Hans Well

„Heimat ist Vielfalt“: Gelungener Auftakt des ersten W³ Kanapee-Gesprächs mit Hans Well

Rosenheim – Mit Humor, Tiefgang und einem vollen Haus startete das Jugendprojekt W³ Wissen Werte Wir in Rosenheim seine neue Gesprächsreihe „W³ Kanapee-Gespräch“. Zum Auftakt nahm Musiker und Kabarettist Hans Well auf dem W³-Kanapee Platz und sprach mit Moderator Tayfun Samli über Heimat, Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung.

Das Publikum setzte sich aus Vertretern aus Kunst, Politik, Bildung und interessierten Jugendlichen zusammen. In einer gemütlichen Wohnzimmeratmosphäre entwickelte sich ein offenes Gespräch über Werte, Tradition und gesellschaftliche Verantwortung. Laut Projektkoordinatorin Cornelia Graf sei das Ziel der Reihe, „einen Raum zu schaffen, in dem man offen fragen, erzählen und nachdenken darf“, erreicht worden.
Moderator Samli führte mit Humor und Feingefühl durch den Abend. Besonders prägnant war Hans Wells Aussage „Heimat ist Vielfalt“, die das zentrale Thema des Gesprächs zusammenfasste. Well sprach über seine herausfordernde Kindheit in einer Großfamilie, über Tradition, Zugehörigkeit und das Leben zwischen unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, die eigene Heimat aktiv mitzugestalten, mit Engagement, Offenheit und gegenseitigem

Zum Abschluss dürften sich alle Besucher beteiligen

Nach dem Gespräch wurde das Publikum aktiv einbezogen: Zwei Gäste, darunter die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim Gabriele Leicht und Markus Heiß, nahmen auf dem W³-Kanapee Platz und stellten eigene Fragen an den Gast. Themen wie Gerechtigkeit, Ausgrenzung und Zugehörigkeit standen dabei im Mittelpunkt. Auch weitere Besucher beteiligten sich rege am Austausch.
Zum Ausklang des Abends lud das W³-Team zu bayerischen Canapées ein. Bei kleinen Häppchen setzten die Gäste die Gespräche fort und ließen den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen. Das Fazit des Teams fiel positiv aus: Der Auftakt der neuen Gesprächsreihe sei gelungen, und man freue sich auf die kommenden Veranstaltungen und weitere inspirierende Begegnungen.
(Quelle: Pressemitteilung gfi gGmbH Alpenvorland / Beitragsbild: Von Links Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim Gabriele Leicht, W³-Moderator Tayfun Samli, W³-Kanapee-Gast Hans Well, Markus Heiß Copyright Kübra Kisla für gfi gGmbH Alpenvorland)

80 Jahre Bildungswerk Rosenheim – Feierlicher Adventsgottesdienst

80 Jahre Bildungswerk Rosenheim – Feierlicher Adventsgottesdienst

Rosenheim – Das Bildungswerk Rosenheim feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum lädt die Einrichtung zu einem feierlichen Gottesdienst am 1. Advent, Sonntag, 30. November um 16 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim ein.

Der Gottesdienst wird von Monsignore Schlichting zelebriert. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Damengruppe „Die Spontanetten“. Mit Harfe, Hackbrett, Akkordeon, Gitarre, Flöte und Kontrabass bringen sie traditionelle Stubenmusik mit Schwung und Herz zur Aufführung. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.

Die Organisatoren möchten damit eine Stunde voller Musik, Besinnung und Gemeinschaft bieten und gemeinsam mit den Besuchern den Advent begrüßen sowie das Jubiläum feiern.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerk Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Von Liquid Biopsy bis Gendermedizin: Onkologisches Herbstsymposium in Rosenheim

Von Liquid Biopsy bis Gendermedizin: Onkologisches Herbstsymposium in Rosenheim

Rosenheim – Rund 80 Fachleute aus Klinik und Praxis haben sich beim Herbstsymposium des Onkologischen Zentrums am RoMed Klinikum Rosenheim über aktuelle Entwicklungen in der Krebstherapie ausgetauscht. Themen waren unter anderem neue diagnostische Verfahren wie die Liquid Biopsy, moderne Antikörpertherapien, Gendermedizin, aktuelle Leitlinien in der gynäkologischen Onkologie sowie interdisziplinäre Ansätze in Diagnostik und Therapie.

Zentrumsleiter Dr. Gerhard Puchtler begrüßte die Teilnehmer: „Es freut mich, so viele engagierte Kollegen hier zu sehen. Diese sektorübergreifende Zusammenarbeit wollen wir weiter stärken. Wünsche und Anregungen sind uns herzlich willkommen.“

Die Fachvorträge deckten die gesamte Bandbreite moderner Krebsmedizin ab: Von der Arzt-Patienten-Kommunikation über PSA-Vorsorge und minimalinvasive Darmkrebschirurgie bis hin zu personalisierten Therapien bei Lungenkrebs und den Einsatz bispezifischer Antikörper zur gezielten Aktivierung des Immunsystems. Auch geschlechterspezifische Unterschiede in der Krebstherapie standen im Fokus, ebenso wie seltene Tumorerkrankungen wie neuroendokrine Neoplasien des Magens.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Liquid Biopsy. PD Dr. Matthias Krams erläuterte, wie sich aus Blutproben Tumorinformationen gewinnen lassen, ohne dass eine Gewebeentnahme nötig ist. Das Verfahren kann zur Überwachung von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, ergänzt aber nicht die klassische Gewebediagnostik.

Ein weiterer Schwerpunkt des Herbstsymposiums war die Gendermedizin in der Onkologie. Prof. Dr. Katja Ott erläuterte, dass Männer und Frauen Krebs unterschiedlich entwickeln und darauf auch unterschiedlich reagieren können. Diese Unterschiede wirken sich messbar auf Behandlungsergebnisse aus, weshalb zukünftige Studien geschlechterspezifisch ausgewertet werden sollten, um Therapien optimal anzupassen.

Darmkrebs im Fokus

Prof. Dr. Kai Nowak stellte Studienergebnisse zur chirurgischen Behandlung von Darmkrebs vor. Demnach gehört das Darmkrebszentrum Rosenheim hinsichtlich Patientenzahl und Behandlungsergebnisqualität zu den führenden Zentren in Bayern und Deutschland. Auch robotische und minimalinvasive Verfahren werden hier routinemäßig eingesetzt.
Das Symposium zeigte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Klinik und niedergelassenen Ärzten. „Nur gemeinsam – und auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Krankenhausreform – können wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern und eine bestmögliche Versorgung sicherstellen“, betonte Dr. Puchtler.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken) 

Landesliga Südost: Rosenheims Erste Mannschaft gewinnt Spitzenspiel in Unterhaching

Landesliga Südost: Rosenheims Erste Mannschaft gewinnt Spitzenspiel in Unterhaching

Neuried / Landkreis München – Die Erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat das Landesliga Südost-Spitzenspiel bei der U21 der SpVgg Unterhaching mit 2:1 für sich entschieden. Die Zuschauer in Neuried bekamen am Samstag (8.11.2025) ein spannendes Spiel geboten, das vor allem in der ersten Hälfte hochklassige Treffer zu sehen hatte.

Die Gastgeber starteten druckvoll, doch Rosenheim reagierte souverän. In der 12. Minute bediente Leo Papappico am linken Flügel Deniz Ünal, dessen Hereingabe bei Noah Markulin landete, der das 1:0 für die Gäste erzielte. Unterhaching glich in der 27. Minute per Konter aus, ehe Leon Tutic kurz vor der Halbzeit mit einem Distanzschuss zur erneuten Führung traf.

Auch in der zweiten Halbzeit übernahm Unterhaching wieder das Spielgeschehen, die größten Chancen blieben jedoch Rosenheim vorbehalten. Nach 66 Minuten musste Steven Khong-In die rote Karte nach einer Notbremse hinnehmen. Das Gäste-Team verteidigte leidenschaftlich, sodass es beim 2:1-Auswärtserfolg blieb.

Aufstellung Rosenheim: Gleißenberger, Kasumovic, Fischer, Gratt (90. F. Ngounou Djayo), Muhameti (75. Scott), Tutic (71. Grundner), Papapicco (61. Elghatous), Khong-In, L. Markulin, Ünal, N. Markulin (61. Emirgan)
Tore: 0:1 N. Markulin (12.), 1:1 Eckl (27.), 1:2 Tutic (40).
(Quelle: TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Intensive Verkehrskontrollen rund um den Tegernsee

Intensive Verkehrskontrollen rund um den Tegernsee

Tegernsee / Landkreis Miesbach – In der ersten Novemberwoche führte die Polizeiinspektion Bad Wiessee verstärkte Verkehrskontrollen im Tegernseer Tal durch. Schwerpunkte lagen auf der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, der Ablenkung durch Mobiltelefone, dem Anlegen des Sicherheitsgurtes sowie der Fahrtüchtigkeit und -tauglichkeit von Fahrzeugen und deren Fahrern.

Bei den Kontrollen wurden neben einigen geringfügigen Ordnungswidrigkeiten, vor allem wegen zu schneller Fahrweise, fünf Fahrer festgestellt, die unter dem Einfluss von Drogen standen. In den meisten Fällen handelte es sich, nach den Angaben der Polizei, um vorangegangenen Cannabiskonsum. Den Betroffenen im Alter zwischen 16 und 48 Jahren drohen jeweils ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

Ein weiterer Fall betraf einen 21-jährigen syrischen Staatsangehörigen aus Bamberg. Dieser war am Donnerstag, 6. November 2025, gegen 10:15 Uhr mit einem Kleintransporter als Paketdienstleister in Tegernsee unterwegs. Bei der Kontrolle stieg er aus dem Fahrzeug und versuchte zu flüchten. Die Beamten stellten fest, dass er keinen Führerschein besitzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zudem war im Fahrzeug ein akustisches Radarwarngerät verbaut, was ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt in Flensburg nach sich zieht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)