Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim feiert späte Revanche gegen Aubing

Landesliga Südost: TSV 1860 Rosenheim feiert späte Revanche gegen Aubing

Rosenheim – Mit einem 2:1-Heimsieg in der Landesliga Südost hat der TSV 1860 Rosenheim das Rückspiel gegen den TSV Aubing gewonnen. Nach der Niederlage zum Saisonauftakt gelang den Rosenheimern eine späte, aber verdiente Revanche.

Der TSV 1860 Rosenheim hat in der Landesliga Südost gegen den TSV Aubing mit 2:1 gewonnen und damit die Auftaktniederlage aus dem Sommer wettgemacht. Von Beginn an zeigte die Mannschaft eine konzentrierte und engagierte Leistung. Defensiv stabil, kam das Team durch schnelle Umschaltsituationen zu mehreren guten Chancen – die zunächst ungenutzt blieben.

Trotz der Überlegenheit ging Aubing überraschend in Führung: In der 22. Minute nutzten die Gäste einen langen Ball zur 0:1-Führung – ihre einzige gefährliche Aktion im gesamten Spiel. Rosenheim ließ sich davon nicht beirren und erhöhte weiter den Druck, doch bis zur Pause blieb es beim Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das gleiche Bild fort: Rosenheim drängte auf den Ausgleich, Aubing verteidigte tief. Erst in der 84. Minute fiel das verdiente 1:1. Nach einem Foul an Aini Merepeza verwandelte Audai Elghatous den fälligen Elfmeter souverän.

In der Nachspielzeit avancierte der erst 18-jährige Elghatous schließlich zum Matchwinner. Nach Vorlage von Noah Markulin erzielte er in der 97. Minute seinen zehnten Saisontreffer und sicherte dem TSV 1860 Rosenheim den umjubelten 2:1-Heimsieg.

Aufstellung TSV 1860 Rosenheim:
Gleißenberger, Kasumovic, Fischer, Gratt (66. Syed), Muhameti (66. Merepeza), Papapicco (73. Elghatous), Khong-In, L. Markulin, F. Ngounou Djayo (46. N. Markulin), Ünal, Xhelili (46. Tutic)

Tore:
0:1 Shamolli (22.), 1:1 Elghatous (84., Elfmeter), 2:1 Elghatous (90.+7)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Traunsteins Feuerwehr besteht Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ mit Bravour

Traunsteins Feuerwehr besteht Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ mit Bravour

Traunstein – Neun Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Traunstein haben das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ erfolgreich abgelegt – und das mit einem fehlerfreien Ergebnis. Bei der Prüfung überzeugten sie mit präzisen Handgriffen, Teamarbeit und Routine bei der simulierten Unfallrettung.

Als Kernaufgabe mussten die Prüflinge die Abläufe einer technischen Unfallrettung auf dem Übungshof des Feuerwehrhauses an der Scheibenstraße durchführen und dabei unter anderem an der Rettungsschere beziehungsweise dem Spreizer „Hand anlegen“.
Weitere Aufgaben waren unter anderem eine stabile Seitenlage vorführen oder Gerätschaften aus dem Fahrzeug erklären und in Betrieb nehmen. Egal ob Motorsäge, Flutlichtstrahler samt Stativ oder Trennschleifer, die neun Prüflinge meisterten alle Herausforderungen.
Bei der offiziellen Vergabe der unterschiedlichen Plaketten am Ende des Prüfungsabends würdigte Kreisbrandmeister Albert Rieder die Traunsteiner Floriansjünger für ihre fehlerfreie und zügige Arbeit und betonte, „das Leistungsabzeichen festig die grundlegenden Handgriffe und Abläufe bei Einsätzen. Damit hilft es euch, insbesondere eine fachgerechte und zügige Rettung der Verunfallten zu ermöglichen“.
Traunsteins Kommandant Christian Schulz dankte den Aktiven insbesondere für deren Bereitschaft, sich intensiv auf den Prüfungsabend vorzubereiten.

Auszeichnungen bekamen:


Anschließend durften Danny Paris und Franz Schuhböck das Abzeichen der Stufe 2 in Silber, Maximilian Schubert, Michael Hunklinger und Thomas Mühlberger die goldene Plakette der Stufe 3 und Bernhard Huber das Abzeichen der Stufe 4 in Gold-Blau in Empfang nehmen. Die fünfte und damit vorletzte Stufe erreichten Niko Meyer, Andreas Strohmayer und Daniel Straßer. Sie erhielten das Abzeichen in Gold-Grün.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Traunstein)

RoMed Kliniken Bad Aibling und Rosenheim als Alterstraumazentrum zertifiziert

RoMed Kliniken Bad Aibling und Rosenheim als Alterstraumazentrum zertifiziert

Bad Aibling / Rosenheim – Die RoMed Kliniken Bad Aibling und Rosenheim haben gemeinsam die Erstzertifizierung als standortübergreifendes Alterstraumazentrum DGU® erhalten. Damit wird bestätigt, dass beide Häuser nach einheitlichen Qualitätsstandards zusammenarbeiten, um ältere Patienten nach Stürzen oder Knochenbrüchen umfassend und sicher zu versorgen. Im Gespräch erklären Chefärzte Dr. Andreas Aresin (Innere Medizin und Akutgeriatrie) und Prof. Dr. Christian Zeckey (Orthopädie und Unfallchirurgie), was diese Auszeichnung bedeutet.

Die alternde Gesellschaft stellt die Medizin vor neue Herausforderungen. Knochenbrüche im höheren Lebensalter sind keine Seltenheit, aber sie sind besonders komplex. Die RoMed Kliniken Bad Aibling und Rosenheim bündeln jetzt ihre Expertise und haben gemeinsam die Erstzertifizierung als standortübergreifendes Alterstraumazentrum DGU® erhalten.
Ein Gespräch mit den Chefärzten Andreas Aresin, Innere Medizin und Akutgeriatrie, und Prof. Dr. Christian Zeckey, Orthopädie und Unfallchirurgie.

Frage: Herr Aresin, Herr Professor Zeckey, die standortübergreifende Zertifizierung ist ein Novum. Was macht sie so besonders und welche Bedeutung hat sie für die Behandlungsqualität in Ihren Kliniken?

Antwort Aresin: Die Auszeichnung zeigt, dass wir eine qualitativ hochwertige alterstraumatologische Versorgung über mehrere Kliniken hinweg bieten können. Für die Alterstraumatologie bedeutet das: Wir schaffen verbindliche Standards, egal, an welchem Standort unsere Patienten behandelt werden. Gerade ältere Menschen mit komplexen Krankheitsbildern brauchen Kontinuität und Sicherheit in der Versorgung. Das Gütesiegel bestätigt, dass unsere Prozesse evidenzbasiert und patientenzentriert sind. Das heißt, wir erfassen geriatrische Risikofaktoren wie Delir, Mobilitätseinschränkungen oder Mangelernährung systematisch und behandeln sie gezielt. Das erhöht die Sicherheit und verbessert die Genesungschancen.
Antwort Zeckey: Dieser Schritt ist ein großer Erfolg, weil er eine enge, strukturierte Zusammenarbeit verschiedener Teams und Fachrichtungen mit dem Ziel des bestmöglichen Behandlungsergebnisses erfordert. Wir arbeiten nach identischen Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben, von der Aufnahme über die Operation bis zur Nachsorge. Das ist in der Akutmedizin keineswegs selbstverständlich und garantiert bestmögliche Ergebnisse. Mit der Zertifizierung verpflichten wir uns zu regelmäßigen Audits, klaren Abläufen und ständigen Fortbildungen. Damit reduzieren wir Komplikationen, verkürzen Reha-Zeiten und minimieren das Risiko für Folgeeingriffe. Die Behandlungsqualität ist so mess- und überprüfbar – immer auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Empfehlungen.

Frage: Welche Vorteile hat das für ältere Patienten konkret?

Antwort Aresin: Wir betreuen unsere Patienten ab dem ersten Tag gemeinsam. Während die Unfallchirurgen den operativen Fokus haben, kümmern wir uns um internistische und funktionelle Aspekte wie Kreislauf, Schmerzmanagement oder Frühmobilisation. Weil ältere Unfallpatienten selten „nur“ eine Fraktur haben, ist die Einbindung der geriatrischen Fachärzte sehr wichtig, denn wir betrachten den Menschen ganzheitlich, berücksichtigen Begleiterkrankungen, Ernährung, Kognition und die soziale Situation. So erkennen und reagieren wir auf Risiken frühzeitig.
Antwort Zeckey: Konkret heißt das: weniger Stürze, weniger Delir, kürzere Liegezeiten, schnellere Mobilität. Viele unserer Patienten können nach dem Aufenthalt wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren, statt in eine Pflegeeinrichtung zu müssen. Dank der interdisziplinären Visiten und engen Abstimmung können wir immer direkt entscheiden, ob etwa eine Blutdruckmedikation angepasst oder eine Physiotherapie intensiviert werden sollte.

Frage: Gibt es bereits Rückmeldungen von Betroffenen oder Angehörigen?

Antwort Aresin: Ja, sehr positive. Angehörige schätzen die enge Kommunikation und das Gefühl, dass sich ein Team umfassend kümmert,  nicht nur um die Verletzung, sondern um den Menschen dahinter.
Antwort Zeckey: Auch von Patientenseite hören wir oft, dass sie sich „rundum betreut“ fühlen. Die Kombination aus medizinischer Kompetenz und empathischer Begleitung wird sehr geschätzt.

Frage: Welche zusätzlichen Erkrankungen oder Einschränkungen spielen im höheren Alter eine Rolle?

Antwort Aresin: Da kommt vieles zusammen: Herzinsuffizienz, Diabetes, Nierenfunktionsstörungen, chronische Lungenerkrankungen – das alles beeinflusst die Belastbarkeit. Hinzu kommen Wechselwirkungen vieler Medikamente, die zum Beispiel das Sturz- oder Blutungsrisiko erhöhen. Ebenso erschweren kognitive Einschränkungen wie Demenz und akute Delirien die Therapieplanung und Nachsorge. Der Verlust von Muskelkraft und Koordination erhöht das Risiko für erneute Stürze und verzögert die Rehabilitation. Und nicht zuletzt werden Ernährungs- und Flüssigkeitsdefizite häufig unterschätzt, sind jedoch für die Wundheilung und Immunabwehr entscheidend. Diese Faktoren müssen wir aktiv mitbehandeln, um eine erfolgreiche unfallchirurgische Therapie zu ermöglichen.

Frage: Welche besonderen Herausforderungen stellen Knochenbrüche bei älteren Menschen dar?

Antwort Zeckey: Frakturen im höheren Alter folgen einer anderen Logik als bei jüngeren Menschen. Die Knochen sind durch Osteoporose poröser, brechen also schon bei geringem Trauma. Das erfordert spezielle Operationstechniken – meist minimalinvasiv, um Stabilität für die folgende und unmittelbare Mobilisierung der Patienten nach der Operation zu erreichen. Belastungsfähigkeit und Schmerzarmut sind dabei die entscheidenden Aspekte, damit Risiken minimiert und das Therapeutenteam gut arbeiten kann. Gleichzeitig ist aber das Operationsrisiko erhöht, weil viele Patienten Begleiterkrankungen haben. Auch die Nachbehandlung ist anspruchsvoller. Eine zu lange Immobilisation kann schnell zu Muskelabbau, Thrombosen oder Pneumonien führen. Deshalb gilt: operative Stabilität und frühe Mobilisierung, damit wir die Menschen rasch wieder auf die Beine zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Frage: Wohin soll sich die Versorgung künftig entwickeln?

Antwort Aresin: Wir würden gerne in der Zukunft die sektorenübergreifende Versorgung für unsere Patienten nahtlos gestalten – vom Aufenthalt in der Akutklinik über die Reha bis zurück in die häusliche Umgebung. Digitale Nachsorgekonzepte und gezielte Schulungsprogramme für Angehörige könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.
Antwort Zeckey: Langfristig möchten wir die Behandlungsabläufe weiter vereinheitlichen, aktuelle Forschungsergebnisse einbeziehen und neue Konzepte wie die geriatrische Frührehabilitation direkt nach der Operation etablieren. So können wir eines erreichen: die Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitrasgbild: Freuen sich über die Zertifizierung zum Alterstraumazentrum: (von Links) Chefarzt Andreas Aresin, Kaufmännische Leiterin Sandra Zabel und Chefarzt Prof. Dr. Christian Zeckey., Copyright RoMed Kliniken)

Die lange Nacht der Gitarre in Bad Aibling

Die lange Nacht der Gitarre in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Fünf Länder, unzählige Saiten: Bei Guitarrissimo – der langen Nacht der Gitarre am Samstag, 15. November, um 19 Uhr im Kurhaus Bad Aibling treffen internationale Meister aufeinander. Von Flamenco bis Jazz, von Klassik bis Chanson – ein Abend voller Klangkunst.

Das 25. Internationale Gitarrenfestival Saitensprünge läd im Kurhaus Bad Aibling zur „Langen Nacht der Gitarre“ ein. Bei „Guitarrissimo“ treffen Gitarren-Virtuosen aus fünf Ländern aufeinander, von Klassik über Flamenco bis hin zu Jazz, Pop und Chanson.
Das Duo Oscar Herrero (Spanien) und Larry Hammett (USA) begeistert mit einem energiegeladenen Crossover aus Flamenco, Jazz und Weltmusik. Das in Mailand ansässige Duo Striago experimentiert gerne mit warmen südamerikanischen Klängen, während Farah Erfani aus der Schweiz mit poetischen Chansons verzaubert. Der Italiener Roberto Fabbri rundet den Abend mit klassischer Brillanz und World-Music-Einflüssen ab.
Johannes Erkes, der künstlerische Leiter des Festivals, führt durch das Programm. Tickets sind unter www.saitenspruenge.com, im Haus des Gastes Bad Aibling, Telefon 08061-908015, kartenvorverkauf@aib-kur.de sowie an allen MünchenTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. November
Es ist der 308. Tag des gregorianischen Kalenders (der 309. in Schaltjahren), somit bleiben 57 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Eilbert, Karl, Modesta, Reinhard, Silvia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Doris Roberts (1925 – war eine US-amerikanische Schauspielerin.)

Laura Bush (1946 – ist eine ehemalige US-amerikanische Bibliothekarin, die als Ehefrau des US-Präsidenten George W. Bush in den 2000er-Jahren die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika war.)

Ruth Handler (1916 – war eine US-amerikanische Unternehmerin, Mitgründerin des Spielzeugherstellers „Mattel“ und die Erfinderin der „Barbie“-Puppe.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1921: Der von Ernst Röhm gegründete „NSDAP-Versammlungsschutz“ erhält den offiziellen Namen Sturmabteilung (SA).
  • 1924: Nellie Tayloe Ross wird in Wyoming als erste Frau in den USA zur Gouverneurin gewählt.
  • 1964: In Frankreich hat der erste Film über Fantomas Premiere.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Freundschaftspflege über Grenzen hinweg: Rosenheimer Delegation besucht Partnerstadt Briançon

Freundschaftspflege über Grenzen hinweg: Rosenheimer Delegation besucht Partnerstadt Briançon

Rosenheim / Frankreich / Briançon – Eine 36-köpfige Gruppe aus Rosenheim reiste Ende September in die französische Partnerstadt Briançon. Ziel der Reise war es, die über 50-jährige Städtefreundschaft lebendig zu halten, neue Kontakte zu knüpfen und die Verbindung zwischen den beiden Städten weiter zu stärken.

„Freundschaft muss lebendig gehalten werden. Wenn wir uns nicht mehr besuchen, dann leben wir uns auseinander.“ Mit diesen Worten blickt Grit Harbeck, die Vorsitzende des Fördervereins der Städtepartnerschaft Briançon – Rosenheim e.V., auf die vergangene Herbstreise in die französische Stadt zurück.
Eine 36-köpfige Delegation hatte vom 28. September bis zum 04. Oktober die älteste der Rosenheimer Partnerstädte besucht, nachdem im vergangenen Jahr das 50-jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert wurde.
„Regelmäßige Besuche stärken die Freundschaft. Und nach mittlerweile über 50 Jahren Städtepartnerschaft ist es auch wichtig, dass sich die Leute kennenlernen, die die Freundschaft in Zukunft pflegen werden. Dazu gehört auch ein Gespür für die Menschen und die Stadt vor Ort zu bekommen, darum sind solche Reisen so wichtig“, so Harbeck.

Städtepartnerschaft seit 1974

Die Delegation erhielt bei Ausflügen in ein Kohlebergwerk, in eine Abtei, in Kirchen und Kapellen sowie in einen archäologischen Park Einblicke in die Region rund um Briançon. Beim offiziellen Empfang im Rathaus hoben auch die Gastgeber die besondere Städtefreundschaft hervor. Sie sei ein wertvoller Beitrag zu Verständigung zwischen den Völkern.
Die Städtepartnerschaft zwischen Briançon und Rosenheim besteht seit 1974. Um sie weiterhin mit Leben zu füllen, freut sich der Förderverein der Städtepartnerschaft Briançon – Rosenheim e.V. über neue Mitglieder und Interessierte, die sich für die Freundschaft einsetzen und einbringen wollen.
Das französische Briançon liegt auf rund 1.300 Metern Höhe im Herzen der Alpen und grenzt an Italien. Sie ist eine der höchstgelegenen befestigten Städte und gehört seit 2008 als Teil des Ensembles Fortifications of Vauban“ zum UNESCO-Welterbe.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild:
Die Reisegruppe vom Förderverein Städtepartnerschaft Briançon – Rosenheim e.V. Copyright Stadt Rosenheim)

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ in der Galerie im Alten Rathaus

Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `25“ in der Galerie im Alten Rathaus

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus präsentiert von Samstag, 29. November 2025, bis Sonntag, 25. Januar 2026 die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee ’25“. Über 60 regionale Künstlerinnen und Künstler zeigen unter dem Titel „Kontinuität und die Vielfalt der Gegenwart“ eine große Bandbreite an Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulpturen. Die Arbeiten treten in einen lebendigen Dialog mit aktuellen künstlerischen Strömungen.

In diesem Jahr ist die Studioausstellung der Gruppe „Pinkparadise“ gewidmet. Die fünf Bildhauer Hannes Stellner, Peter Pohl, Christian Hess, Rudi Finsterwalder und Martl Fritzsche gründeten die Gruppe 2020. Ihre Arbeiten – von menschlichen Körperdarstellungen über Insektenformen und Naturstrukturen bis zu raumbezogenen Installationen – laden ein, Gewohntes zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen. Die Gruppe thematisiert Fantasie und Illusionen, die Realität in ein anderes Licht rücken und die Wahrnehmung humorvoll reflektieren.

Christine Dobler Chiemgau Kunstpreis

Im Rahmen der Ausstellung wird erstmals der Christine Dobler Chiemgau Kunstpreis vergeben. Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung der Martin Gröbner Stiftung würdigt herausragende künstlerische Positionen unter den Teilnehmenden. Die Preisverleihung findet am Freitag, 19. Dezember 2025, um 19 Uhr in den Ausstellungsräumen statt. Die Auswahl erfolgt durch eine unabhängige Fachjury.

Rahmenprogramm

  • Kunst am Nachmittag: Sonntage, 21. Dezember 2025 und 11. Januar 2026, jeweils um 14.30 Uhr, mit Künstlergesprächen.
  • Kinderworkshops „Kinder machen Kunst“: Dienstag, 9. Dezember 2025, und Dienstag, 13. Januar 2026, jeweils um 14.30 Uhr, für Kinder von 6–12 Jahren. Kosten: 12 Euro pro Kind.
  • Erwachsenenworkshops: Dienstag, 16. Dezember 2025, und Dienstag, 20. Januar 2026, jeweils um 14.30 Uhr. Kosten: 20 Euro pro Person.

Anmeldung für alle Veranstaltungen unter: galerie@tourismus.prien.de
. Teilnehmerzahlen begrenzt.

Öffnungszeiten und Eintritt:
Mittwoch bis Sonntag, 13–17 Uhr. Eintritt: 4 Euro, für Personen bis 21 Jahre frei. Eingang: Alte Rathausstraße 22, Prien. Weitere Infos unter galerie-prien.de oder telefonisch +49 8051 6905-17. Der Ausstellungsflyer ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, oder online erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Wieder präparierte PET-Flaschen in Bad Reichenhall – zwei Tatverdächtige festgenommen

Wieder präparierte PET-Flaschen in Bad Reichenhall – zwei Tatverdächtige festgenommen

Bad Reichenhall / Berchtesgadener Land – In Bad Reichenhall (Berchtesgadener Land) hat die Polizei zwei junge Männer festgenommen, nachdem erneut präparierte PET-Flaschen entdeckt wurden. Die Kriminalpolizei Traunstein prüft, ob ein Zusammenhang mit dem Vorfall Mitte Oktober besteht, bei dem ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde.

Am 15. Oktober 2025 war bei einer Zusammenkunft einer Religionsgemeinschaft in der Rosengasse eine präparierte PET-Flasche explodiert. Ein 28-jähriger Polizist wurde dabei erheblich verletzt (wir berichteten).

Am 29. Oktober 2025 meldeten Zeugen erneut auffällige Jugendliche im Umfeld der Rosengasse, die PET-Flaschen vorbereiteten. Die Polizei konnte daraufhin zwei Tatverdächtige im Alter von 15 und 18 Jahren stellen, beide mit deutscher Staatsangehörigkeit. Auf einem Parkplatz wurden mehrere präparierte Flaschen gefunden. Diese wurden von der Feuerwehr sicher entfernt und unschädlich gemacht, sodass niemand zu Schaden kam.

Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt wegen Störung der Religionsausübung, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen beiden Taten.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Buchtipp mit Buchverlosung: „Greifen und BeGreifen“ von Sally Goddard Blythe

Buchtipp mit Buchverlosung: „Greifen und BeGreifen“ von Sally Goddard Blythe

Rosenheim – „Be-Greifen“ hat mehr mit Greifen zu tun, als man zunächst annehmen würde: Sally Goddard Blythe zeigt in ihrem Werk „Greifen und BeGreifen“, dass frühkindliche Reflexe und deren Entwicklung eine zentrale Rolle für das Lernen und Verhalten von Kindern spielen. In der erweiterten Neuauflage ihres Standardwerks fließen die neuesten Forschungsergebnisse zu neurologischen Entwicklungsprozessen und deren Auswirkungen auf Lernschwierigkeiten ein.
Buchcover Greifen und Begreifen. Foto: re
Das Buch richtet sich an Eltern, Lehrer und Fachpersonal, die bereit sind, sich intensiv mit einer komplexen Materie auseinanderzusetzen. Wer auf der Suche nach leichter Lektüre oder schnellen Tipps zur Förderung von Kindern ist, wird hier nicht fündig. Vielmehr bietet „Greifen und BeGreifen“ fundierte Wissensvermittlung, die Zeit, Geduld und gegebenenfalls fachliche Vorkenntnisse verlangt – lohnt sich aber: Sowohl Laien als auch Fachleute können von den ausführlichen Erklärungen und praktischen Beispielen profitieren.

Zu Beginn erklärt die Autorin anschaulich und fachlich fundiert, was frühkindliche Reflexe sind, wann und wie sie entstehen und welchen Zweck sie erfüllen. Gleichzeitig gibt sie tiefe Einblicke in die kindliche Gehirnentwicklung. In den folgenden Kapiteln werden die einzelnen Reflexe – etwa der Moro-Reflex, der Landau-Reflex oder der Labyrinthreflex – ausführlich dargestellt und es wird erläutert, welche Folgen es haben kann, wenn diese Reflexe über die ersten Lebensmonate hinaus aktiv bleiben. Als Konsequenz können Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten auftreten, deren Ursache oftmals körperlicher, nicht psychologischer Natur ist – ein Gedanke, der im Buch immer wieder betont wird.

Innpuls.me verlost ein Exemplar von „Greifen und BeGreifen“ der Autorin Sally Goddard Blythe (zur Verfügung gestellt vom Verlag VAK).
Wer teilnehmen möchte, bitte E-Mail mit Namen und Andresse an gewinninnpuls@outlook.de, Stichwort „Begreifen“. Einsendeschluss ist Montag, 10. November 2025. Teilnahme ab 18 Jahren. Jeder Teilnehmer kommt nur einmal in den Lostopf. Unter allen Einsendungen losen wir den Gewinner aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gut zu wissen: Für das Gewinnspiel werden keine personenbezogenen Daten gespeichert oder weitergegeben. Mail-Adresse, Name und Wohnort werden nach der Verlosung gelöscht.

Die Illustrationen sind klar und informativ gestaltet. Sie unterstützen die fachlichen Erklärungen und helfen, die komplexen Zusammenhänge zwischen Reflexen, Motorik und kognitiver Entwicklung besser zu verstehen. Neben der reinen Theorie gibt das Buch praktische Hinweise, wie betroffene Kinder erkannt und gezielt unterstützt werden können, wobei der Fokus stets auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage liegt.

Sally Goddard Blythe ist Ko-Direktorin des INPP (Institute for Neuro-Physiological Psychology) in Chester, England. Ihre Erfahrung aus Forschung, Praxis und Beratung fließt konsequent in das Buch ein, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachkräfte macht, die Kinder mit Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten begleiten.

Insgesamt überzeugt Greifen und BeGreifen durch gründliche Darstellung, fundierte Fachinformationen und anschauliche Illustrationen. Die Neuauflage ist eine gute Lektüre für alle, die sich mit der kindlichen Entwicklung im Bereich Reflex- und Motorikstörungen beschäftigen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen möchten.
(Quelle: Buchbesprechung: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re / Cover: re)

 

„Greifen und BeGreifen“
Sally Goddard Blythe
Paperback
VAK-Verlag 2013, erweiterte Neuauflage 2025, 407 Seiten
26,00 Euro

Adventsmarkt im Tierheim Ostermünchen lädt zum Stöbern und Genießen ein

Adventsmarkt im Tierheim Ostermünchen lädt zum Stöbern und Genießen ein

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag,16. November, öffnet das Tierheim Ostermünchen von 13 bis 16 Uhr seine Tore zum traditionellen Adventsmarkt. Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot an weihnachtlichen Produkten, kulinarischen Leckereien und Einblicken in das Tierheimleben.

Der Adventmarkt im Tierheim Ostermünchen bietet auch in diesem Jahr eine Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Von 13 bis 16 Uhr können Gäste handgefertigte Adventkränze, Gestecke, Weihnachtsdekorationen und viele mehr erwerben. Zusätzlich laden ein gut sortierter Kellerflohmarkt sowie ein Bücher- und Bilderflohmarkt zum gemütlichen Stöbern und Entdecken ein.
Auf der Trainingswiese werden die Tierheimhunde vorgestellt, und eine Tombola lockt mit attraktiven Preisen. Für das leibliche Wohl sorgen Glühwein, Früchtepunsch, Kaffee und hausgemachter Kuchen, gebacken von den ehrenamtlichen Kuchenbäckerinnen des Tierheims.
Auch die Tierhäuser stehen an diesem Tag für Besucher offen, sodass Interessierte die Tiere kennenlernen und sich über die Arbeit des Tierheims informieren können.
(Quelle: Pressemitteilung Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto Plakat: Copyright Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V.)

Copyright Interessengemeinschaft Mensch und Tier e.V.
Erfolgreicher Abschluss vor der Pause: Starbulls-Nachwuchs überzeugt Teamgeist

Erfolgreicher Abschluss vor der Pause: Starbulls-Nachwuchs überzeugt Teamgeist

Rosenheim – Ein intensives Wochenende liegt hinter den Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim. Mit spannenden Spielen, großem Kampfgeist und sehenswerten Leistungen verabschieden sich die Teams in die Novemberpause.

Die U20 zeigte am Samstag im Heimspiel gegen den AEV Augsburg eine beeindruckende Leistung und sicherte sich einen verdienten 4:2-Erfolg. Mit Einsatz, Disziplin und einem geschlossenen Auftritt überzeugte die Mannschaft vor heimischem Publikum. Am Sonntag musste sich das Team den Gästen jedoch deutlich mit 1:7 geschlagen geben. Trotz der Niederlage überwiegt der positive Eindruck, die Entwicklung der jungen Starbulls zeigt klar nach oben.

U17: Reaktion mit Charakter

Auch die U17 hatte am Wochenende zwei Heimspiele, diesmal gegen Düsseldorf. Am Samstag unterlag die Mannschaft mit 3:5, zeigte aber am Sonntag, dass sie sich davon nicht beirren lässt. Mit viel Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang ein verdienter 6:1-Sieg, der den Fortschritt und den Teamzusammenhalt deutlich machte.

U15: Sieg gegen Augsburg

Die U15 feierte am Samstag einen weiteren Erfolg. Im Heimspiel gegen den AEV Augsburg setzte sich die Mannschaft nach starker Vorstellung mit 5:3 durch. Ein verdienter Sieg, der den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigt.

U13: Knappe Niederlage in Ottobrunn

Für die U13A stand ein schweres Auswärtsspiel in Ottobrunn auf dem Programm. Trotz einer engagierten Leistung und einem engen Spielverlauf musste sich das Team am Ende mit 6:4 geschlagen geben. Dennoch zeigte die Mannschaft viel Einsatz und Spielfreude.

U9: Mit Begeisterung beim Turnier in Miesbach

Auch die jüngsten Starbulls waren am Wochenende im Einsatz: Die U9 nahm an einem Turnier in Miesbach teil und zeigte dabei viel Freude, Eifer und Teamgeist. Mit großem Einsatz und Begeisterung präsentierten die jungen Spieler ihr Können und sammelten wertvolle Spielpraxis.

Mit diesem Wochenende verabschieden sich die Nachwuchsteams in die bekannte Novemberpause. In dieser Zeit ruht der reguläre Spielbetrieb, da auf nationaler Ebene verschiedene Nachwuchs- und Nationalteam-Maßnahmen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) stattfinden.
Diese Pause bietet den Mannschaften zugleich die Gelegenheit, neue Kräfte zu sammeln, Verletzungen auszukurieren und gezielt weiterzutrainieren, bevor es Mitte November wieder aufs Eis geht.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Starbulls Rosenheim e.V.)

Informationsabend für werdende Eltern an der RoMed Klinik Wasserburg

Informationsabend für werdende Eltern an der RoMed Klinik Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Wasserburg lädt am Montag, den 10. November, um 19 Uhr zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ein.

Werdende Eltern haben dort die Gelegenheit, die Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg näher kennenzulernen. Der Informationsabend beginnt um 19 Uhr im Personal-Casino der Klinik (Ebene 3, Gabersee 1, 83512 Wasserburg am Inn).
Hebammen und Ärzte des Hauses führen gemeinsam durch den Abend und geben einen umfassenden Einblick in alle wichtigen Themen rund um die Geburt. Dazu zählen die Geburtsplanung, der Ablauf im Kreißsaal sowie die Betreuung auf der Wochenbettstation. Auch praktische Hinweise für ein sicheres und familienfreundliches Geburtserlebnis werden vermittelt.
Sofern es die Situation erlaubt, können die Teilnehmer im Anschluss die Entbindungsräume besichtigen und ihre Fragen direkt an das geburtshilfliche Team richten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Termine und Veranstaltungen sind online unter www.romed-kliniken.de/veranstaltungen abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)