Starbulls Rosenheim: Schöne Tore, verdienter Sieg in Düsseldorf

Starbulls Rosenheim: Schöne Tore, verdienter Sieg in Düsseldorf

Rosenheim – Auch im zweiten Auswärtsspiel am Wochenende konnten die Starbulls Rosenheim einen deutlichen Sieg feiern. Nach dem 5:0-Erfolg in Weiden am Freitag gewannen die Grün-Weißen am 14. Spieltag der DEL2 am Sonntagabend in Düsseldorf 6:1. Die über 500 Rosenheimer Fans unter den 8.733 Zuschauern im PSD Bank Dome bejubelten je zwei Tore von Ville Järveläinen und Jordan Taupert sowie Treffer von Luigi Calce und Joel Keussen. Für die Gastgeber traf lediglich Maximilian Faber zum zwischenzeitlichen 1:3. Die Starbulls überholten damit die gastgebende DEG in der Tabelle und rückten auf den vierten Rang vor.

Mit einer großen Show anlässlich des 90. Geburtstags der Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft begann der Eishockey-Abend am Sonntag (2.11.2025) in Düsseldorf. Auf dem Eis konnte die in den sieben bisherigen Heimspielen nach regulärer Spielzeit noch unbesiegte DEG aber keine Feierstimmung entfachen. Den Starbulls, die mit der gleichen Aufstellung wie zwei Tage zuvor in Weiden antraten, gelang im ersten Rückrundenspiel der ersten Halbserie eine eindrucksvolle Revanche für die unglückliche 4:5-Overtime-Niederlage am ersten Spieltag.
Bereits in der zweiten Spielminute zappelte der Puck im Düsseldorfer Netz. Ville Järveläinen bekam die abgefälschte Scheibe auf glückliche Art vor den Schläger und traf per Direktabnahme aus dem linken Anspielkreis hoch ins kurze Eck, das DEG-Schlussmann Ryan Bednard nicht schnell genug zumachen konnte.

Doppelschlag in der 13. Spielminute

Mit einem Doppelschlag in der 13. Spielminute zogen die Grün-Weißen binnen zwölf Sekunden auf 3:0 davon. Zunächst schnappte sich Jordan Taupert im Gewühl neben dem Tor die Scheibe, um sie per „Bauerntrick“ auf der anderen Seite über die Linie zu schieben. Dann versenkte Luigi Calce einen Rückpass von Järveläinen, nachdem Lukas Laub in der Rundung mit konsequentem Einsatz den Puck behauptet hatte.

Die Gastgeber waren vor dem Tor nur selten gefährlich. Starbulls-Torwart Autio musste fast nur bei Schüssen von der blauen Linie eingreifen. Als Maximilian Faber von dort abzog, war er völlig machtlos, da der Schuss unmittelbar vor dem Torraum abgefälscht wurde – 3:1 (16.).

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hätte der erneut sehr starke spielende Luigi Calce mit einem abgefälschten Schuss fast auf 4:1 gestellt, aber Simon Thiel konnte den Puck noch von der Torlinie schlagen. Danach hatte Düsseldorf mehr vom Spiel, gefährliche Torchancen aber ließen die defensiv sehr konzentrierten Starbulls kaum zu. Auf beiden Seiten blieben je zwei Überzahlminuten ungenutzt.

Im letzten Drittel vergab DEG-Stürmer Lukas Lessio aus bester Position die Möglichkeit zum 3:2-Anschlusstreffer. Sekunden später bediente Shane Hanna von der eigenen Grundlinie Ville Järveläinen an der gegnerischen blauen Linie, der Rosenheimer Topscorer fackelte nicht lange und versenkte den Puck aus dem Handgelenk über die Fanghand des DEG-Keepers im rechten oberen Toreck zum 4:1 (46.). Nur 63 Sekunden später verwandelte Jordan Taupert bei einem Rosenheimer Konter den idealen Querpass von Scott Feser zum 5:1 (47.). Für Järveläinen war es der neunte, für Taupert der siebte Saisontreffer.

Joel Keussen setzt den Schlusspunkt

Den Schlusspunkt zum 6:1 setzte Verteidiger Joel Keussen. Wie schon beim zweiten Rosenheimer Treffer war es der klassische „Bauerntrick“ – diesmal aber mit Anlauf des Torschützen aus der eigenen Zone, als die Starbulls einen Spieler mehr auf dem Eis hatten.

„Riesendank an die Düsseldorfer und Rosenheimer Fans. Es war gigantisch, so eine Kulisse zu haben. Wir haben die Tore im richtigen Moment geschossen – ein paar schöne Tore und auch glückliche Tore. Wir wussten, dass wir gut verteidigen und einen guten Torwart haben und wir haben nur auf die Momente gewartet, in denen wir eventuell angreifen können. Das haben meine Spieler sehr gut und geduldig gemacht“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Der Starbulls-Cheftrainer darf sich nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende über Tabellenposition vier freuen (26 Punkte aus 14 Spielen). Mit 16 von 21 möglichen Punkten ist sein Team jetzt die aktuell beste Auswärtsmannschaft der Liga.

Die Rosenheimer Eishockeyspieler bekommen nun einige freie Tage zum Durchschnaufen, denn wegen des Länderspielturniers „Deutschland Cup“ pausiert der Liga-Spielbetrieb am kommenden Wochenende. Das nächste Spiel der Starbulls in der DEL2 findet am übernächsten Freitag im heimischen ROFA-Stadion gegen die Bietigheim Steelers statt.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Peter Lion )

Polizei übt in Haag: Bürger müssen sich keine Sorgen machen

Polizei übt in Haag: Bürger müssen sich keine Sorgen machen

Haag / Landkreis Mühldorf – Bürger, die am Montag, 3. November 2025, rund um die Grund- und Mittelschule in Haag (Landkreis Mühldorf). viele Einsatzkräfte und Geräusche wahrnehmen, müssen sich keine Sorgen machen: Es handelt sich um eine geplante Übung der Polizei.

Einheiten des Unterstützungskommandos (USK) Dachau der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die Spezialeinheiten Südbayern (SEK) der Polizeiinspektion sowie Kollegen regionaler Polizeidienststellen trainieren verschiedene Einsatzszenarien auf dem Schulgelände. Auch Einsatzkräfte des BRK sind aktiv eingebunden.

Im Laufe des Tages kann es zu temporären Verkehrsbehinderungen kommen, wofür die Polizei um Verständnis bittet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. November
Es ist der 307. Tag des gregorianischen Kalenders (der 308. in Schaltjahren), somit bleiben 58 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Hubert, Ida, Martin, Pirmin, Viktorin, Winifred

3 bekannte Geburtstagskinder:

James Rothman (1950 – ist ein US-amerikanischer Biochemiker und zusammen mit Thomas Südhof und Randy Schekman ein Träger des Nobelpreises für Medizin 2013 „für ihre Entdeckungen der Transportprozesse in Zellen“.)

Amartya Sen (1933 – ist ein indischer Ökonom und Philosoph, der für seine Arbeiten zur Wohlfahrts- und Entwicklungsökonomie bekannt ist und mit dem Nobelpreises für Wirtschaft 1998 sowie dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020 geehrt wurde.)

Gerd Mülller (1945 – war ein deutscher Fußballspieler mit dem Spitznamen „Der Bomber der Nation“, der sich als Stürmer des FC Bayern München zwischen 1967 und 1978 siebenmal zum Torschützenkönig der Bundesliga schoss und bis 2014 mit 68 Treffern langjähriger Rekordtorschütze der Nationalmannschaft  war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1978: Am Jahrestag seiner Entdeckung durch Christoph Kolumbus wird Dominica von Großbritannien unabhängig. Gleichzeitig wird eine neue Flagge in dem Karibikstaat eingeführt.
  • 1992: Der Demokrat Bill Clinton gewinnt die Präsidentschaftswahlen in den USA gegen den Amtsinhaber George Bush und den unabhängigen Kandidaten Ross Perot.
  • 1957: Sputnik 2 bringt mit der Hündin Laika das erste Lebewesen in der Geschichte der Raumfahrt in eine Erdumlaufbahn.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Mythen im Supermarkt: Was beim Einkaufen wirklich gilt

Mythen im Supermarkt: Was beim Einkaufen wirklich gilt

Bayern -Tatjana Halm, Referatsleiterin Recht und Digitales bei der Verbraucherzentrale Bayern, räumt im Interview mit weit verbreiteten Mythen beim Einkaufen auf. Welcher Preis gilt an der Kasse? Wie lange muss Aktionsware vorrätig sein? Dürfen Waren umgetauscht oder schon vor dem Bezahlen probiert werden? Hier gibt es die Antworten direkt von der Expertin.

Frage: Frau Halm, die Kasse ist häufig ein Ort, an dem sich die Gemüter erhitzen. Welche Regeln gelten beim Bezahlen?
Antwort: Nicht selten kommt es vor, dass an der Kasse ein anderer Preis angezeigt wird als am Regal oder an der Ware. Das führt dann zum Streit darüber, welcher Preis gezahlt werden muss. Anders als viele Verbraucher annehmen, gilt: Richtig ist der Preis, der an der Kasse angezeigt wird. Denn: Der Kaufvertrag wird erst an der Kasse geschlossen. Der Kunde ist jedoch nicht dazu verpflichtet, das Produkt zu dem geänderten Preis zu kaufen.
Auch wer den Kleingeldbeutel auf dem Band ausschüttet, riskiert Streit und muss damit rechnen, abgewiesen zu werden. Mehr als 50 Münzen pro Einkauf muss der Kassierer nicht akzeptieren.

Frage: Günstige Sonderangebote sind nicht immer erfreulich, sondern führen oft zu Unmut. Warum?
Antwort: Verbraucher beschweren sich häufig bei uns, dass im Prospekt ein Produkt beworben wurde, das dann schon nach wenigen Stunden ausverkauft war. Das führt verständlicherweise zu Frust und Ärger. Hier gilt: Anbieter dürfen nur dann mit preiswerten Angeboten werben, wenn diese in ausreichender Menge und in einem angemessenen Zeitraum vorrätig sind. Anderenfalls spricht man von einem irreführenden Lockvogelangebot. Diese Angebote sind unzulässig. Einen rechtlichen Anspruch auf das Sonderangebot haben Verbraucher leider nicht.

Frage: Weit verbreitet ist die Annahme, dass Waren im Supermarkt umgetauscht werden dürfen. Stimmt das?
Antwort: Nein. Im stationären Handel haben Verbraucher grundsätzlich kein Recht auf den Umtausch von einwandfreien Waren. Das gilt selbst dann, wenn die Ware noch unverpackt ist und der Kassenbon vorliegt. Ein Umtausch ist nur im Wege der Kulanz möglich.
Sind Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben, muss der Supermarkt sie jedoch zurücknehmen. Denn: Kunden haben das Recht auf eine mangelfreie Ware. Schwierig wird es aber, wenn man erst zuhause feststellt, dass etwas verdorben ist. Hier hilft es, den Kassenbon aufzuheben. Mit dem Bon kann man belegen, dass die Ware in dem Supermarkt gekauft wurde.

Frage: Und zum Schluss: Darf man im Supermarkt naschen?
Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, Lebensmittel im Supermarkt zu probieren – also auch nicht die offenen Trauben oder Erdbeeren. Denn: Vor dem Kauf gehören die Waren dem Supermarkt. Etwas anderes gilt dann, wenn es zum Beispiel einen Probierstand gibt oder die Angestellten zustimmen, dass man den Schokoriegel schon vor dem Bezahlen isst. Das sollte aber vor dem Verzehr geklärt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Auf der Spur des Fischotters: Artenspürhund im Einsatz

Auf der Spur des Fischotters: Artenspürhund im Einsatz

Bayern  – Ein speziell ausgebildeter Artenspürhund soll im neuen bayernweiten Fischotter-Monitoring helfen, die nacht- und dämmerungsaktiven Tiere nachzuweisen – und die Öffentlichkeit kann dabei aktiv mitmachen. Ziel des Projekts ist es, auf breiter Datengrundlage zu erfassen, wo und wie viele Fischotter in Bayern leben.

Artenspürhunde werden weltweit eingesetzt, um seltene Tier- oder Pflanzenarten aufzuspüren. Sie sind besonders nützlich entlang von Bächen und Gewässern, wo Fischotter aufgrund ihrer Lebensweise schwer zu entdecken sind.

Mitmachen erwünscht

Gesucht werden ehrenamtliche Helfer: Teichwirte, Jäger und naturinteressierte Bürger können Losungsproben sammeln und melden. Diese Proben werden genetisch untersucht, die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet – in Zusammenarbeit mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Fischotter breitet sich wieder aus

Nach fast vollständigem Aussterben in Bayern breitet sich der Fischotter seit den 1990er-Jahren wieder aus, vor allem im Osten des Freistaats. Für die Fischereiwirtschaft können die wiederkehrenden Tiere allerdings wirtschaftliche Einbußen bedeuten.
Weitere Infos zum Fischotter und zur Teilnahme findet Ihr hier.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) / Beitragsbild: Copyright LfU, A. Haydn)

Von Ampeln bis Windrädern: Kammer im Austausch mit der Stadt

Von Ampeln bis Windrädern: Kammer im Austausch mit der Stadt

Kammer / Landkreis Traunstein – Bei der Bürgerversammlung in Kammer (Landkreis Traunstein) nutzten viele Bewohner die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und die Stadtverwaltung zu richten. Im Fokus standen Themen von der Neugestaltung des Maxplatzes über den Glasfaserausbau bis zu lokalen Verkehrs- und Umweltfragen.

Christian Hümmer blickte zunächst auf die Feierlichkeiten „650 Jahre Stadtrechte“ zurück. Er dankte den Vereinen und besonders der Blaulichtfamilie: „Ihr seid die heimlichen Helden des Festes, denn ohne eure Unterstützung wäre dies alles nicht möglich gewesen.“ Zum neuen Maxplatz sagte er: „Die Traunsteiner nehmen den Platz sehr gut an.“

Breitbandausbau gestartet

Stefan Will, Geschäftsführer der Traunsteiner Stadtwerke, berichtete über den Glasfaserausbau in Kammer und Rettenbach. Rund 450 Adressen sollen bis April 2027 ans schnelle Internet angeschlossen werden. Hausanschlusskosten fallen für Eigentümer derzeit nicht an. Will warnte zudem vor illegaler Kaltakquise: „Diese Form der Kaltakquise ist rechtswidrig.“

Lebensmittelversorgung, Schulwege und Wanderwege

Katharina Kammer vom Dorfentwicklungsverein informierte über einen geplanten Brötchenservice und den Radwegausbau Richtung Otting. Hans Wimmer regte eine Ampelanlage für den sicheren Schulweg an und ein Tempolimit von 30 km/h im Ort. Zum gesperrten Wanderweg zwischen Neuhausen und Reichsberg sagte Hümmer: „Seitens der Stadtverwaltung will man jetzt die genauen Eigentumsverhältnisse klären und mit den Grundbesitzern nach einer Lösung suchen.“

Windenergie und Netzausbau

Die Diskussion um die geplanten Windkraftanlagen in Froschham war lebhaft. Hümmer erklärte: „Wir haben derzeit keinen geeigneten Netzanschlusspunkt, das Projekt ist unwirtschaftlich.“ Stadtwerke-Chef Will ergänzte: „Der Netzausbau hinkt dem Ausbau der Erzeugungsanlagen hinterher.“ Markus Wimmer aus Neukammer hielt dagegen, dass zwei Windräder möglich seien.

Ampeln, Bundeswehr und lokale Beschwerden

Magdalena Stitzl aus Gerating brachte anschließend ein „Dauerbrenner Thema“, die Ampelanlage zwischen Kaltenbach und Aiging, auf den Tisch. Sie erkundigte sich nach dem Sachstand. Hier informierte der Oberbürgermeister, dass man in diesem Rechtsstreit kürzlich den ersten Verhandlungstag vor Gericht hatte und er auf Grund des laufenden Verfahrens derzeit keine Auskünfte geben kann und will. Er gab an, dass die Stadt alles versuche, hier eine Verbesserung der derzeitigen Situation zu erzielen.
Albert Rieder aus Neuhausen warf daraufhin noch die Idee ein, „dass man doch bei der Ampel einen Countdown Zähler anbringen kann, damit sich die Verkehrsteilnehmer auf die bis zu fünfminütigen Wartezeiten besser einstellen können“. Hier versprach das Stadtoberhaupt die Möglichkeiten zu prüfen.

Der Truppenübungsplatz rückte bei einer Aussage von Herbert Ober aus Rettenbach in den Blickpunkt der Debatte. Er kritisierte insbesondere die Bundeswehr dafür, dass derzeit zweimal täglich „die Bundeswehr ihre Soldaten von Bad Reichenhall nach Kammer karrt und wir Bürger zum Umweltschutz ermutigt werden“. Darüber hinaus stellt er immer wieder fest, dass immer wieder bis nachts um 3 Uhr geschossen wird und nicht mal am Nationalfeiertag eine Pause eingelegt wurde. Mit seiner Aussage, „ich als Nachbar und Rentner brauche ja keinen Schlaf“ sorgte er zwar für einen Lacher, dennoch ließ er damit sehr wohl auch seinen persönlichen Unmut und die Belastungen für die Bürger in Kammer erkennen.

Christian Hümmer zeigte zwar Verständnis für die Situation und versprach, sich weiterhin mit Gesprächen und Briefen für die Belange der Stadt und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger in Kammer und Rettenbach einzusetzen. Er informierte aber auch darüber, dass man hier als Stadt kaum Mitspracherecht habe, weil die Landesverteidigung von übergeordneter Bedeutung sei und der Bund hier ohne große Beteiligung handeln dürfe.

Veranstaltungen und Engagement

Abschließend wies Monika Angerer auf „Weihnachten gemeinsam Feiern“ am Heiligen Abend im Vereinshaus Traunstein hin. Hümmer kommentierte zudem Rückmeldungen zum Neubürgerempfang: „Jeder und jede, die sich in der Stadt und in den Vereinen engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Es braucht aber auch einen Funken Eigeninitiative, um die Angebote anzunehmen.“
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf ehrt langjährige Mitglieder

SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf ehrt langjährige Mitglieder

Erlenau-Westerndorf/ Rosenheim – Der SPD-Ortsverein Erlenau-Westerndorf hat bei einer Mitgliederversammlung mehrere langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet.

Vorsitzender Thomas Frank würdigte dabei das Engagement der Geehrten: „Ihr seid ein Vorbild in Bezug auf die langjährige Treue zur eigenen politischen Überzeugung.“ Auf unsrem Beitragsbild von der Ehrung (von links nach rechts): Johann Pelzl (50 Jahre Mitglied), Thomas Frank (Vorsitzender), Rüdiger Mauler (60 Jahre), Gerd Eckmeier (50 Jahre), Erich Schartel (60 Jahre), Abuzar Erdogan (Vorsitzender SPD-Unterbezirk Rosenheim und OB-Kandidat 2026) sowie Vinzenz Holzbauer (stellvertretender Vorsitzender Ortsverein).
(Quelle: SPD-OV Erlenau-Westerndorf / Beitragsbild SPD-OV Erlenau-Westerndorf)

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Bayerns Ernte 2024 erreicht Höchstwert

Herbstzeit ist Kürbiszeit: Bayerns Ernte 2024 erreicht Höchstwert

Rosenheim / Bayern – Die jetzt vorliegenden Zahlen für 2024 zeigen: Die Kürbisernte in Bayern liegt bei rund 21 310 Tonnen – 16,2 Prozent mehr als im Vorjahr mit 18 336 Tonnen. Damit erreicht die Produktion wieder das Niveau von 2020, als die Ernte mit 21 336 Tonnen ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte.

Hokkaido-, Butternut-, Riesen- und andere Speisekürbisse werden von 351 Betrieben auf insgesamt rund 1 068 Hektar Freilandfläche angebaut. Der Hektarertrag steigt 2024 mit 199,5 Dezitonnen pro Hektar um 25,5 Prozent gegenüber 2023 (158,9 Dezitonnen pro Hektar).
Bayern liefert damit 18,6 Prozent der gesamten Speisekürbis-Ernte Deutschlands (114 284 Tonnen) und belegt Platz drei im Bundesvergleich. Nur Rheinland-Pfalz (23 167 Tonnen) und Nordrhein-Westfalen (26 972 Tonnen) erzielen höhere Erträge.

Größten Anbauflächen in Unterfranken

Die größten Anbauflächen befinden sich 2024 in Unterfranken (350 Hektar) und Schwaben (270 Hektar). Darauf folgen Oberbayern (179 Hektar), Mittelfranken (133 Hektar) und Niederbayern (100 Hektar). Kleinere Flächen gibt es in der Oberpfalz (18 Hektar) und Oberfranken (19 Hektar). Insgesamt machen Kürbisse rund fünf Prozent der bayerischen Gemüseanbaufläche von 16 546 Hektar aus.
(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1960er Jahre

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1960er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahren. Auf der alten Aufnahme sehen wir die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Bei unserem heutigen Fotooldies steht das Pferdefuhrwerk der Laderinnung klar im Fokus. Es gibt aber auch noch weitere interessante Details zu entdecken – wie das Werbeschild der Lilly-Kleider – einst eine beliebte Modeboutique.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

AfD Kolbermoor nominiert Christian Demmel als Bürgermeisterkandidat für 2026

AfD Kolbermoor nominiert Christian Demmel als Bürgermeisterkandidat für 2026

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Die AfD in Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) hat Christian Demmel einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2026 nominiert. Der 58-jährige Unternehmer und Heilpraktiker für Psychotherapie ist seit mehreren Jahren als Stadtrat, Kreisrat und Bezirksrat tätig.

In seiner Bewerbungsrede betonte Demmel die Bedeutung kommunaler Verantwortung in Zeiten globaler Unsicherheit. Er sprach sich für eine Politik aus, die entlastet statt belastet, für Subsidiarität und eine Verwaltung, die den Bürger in den Mittelpunkt stellt. Nach Angaben Demmels sollen seine politischen Schwerpunkte bezahlbarer Wohnraum, sichere Versorgung, Naturschutz ohne Ideologie, fließender Verkehr, starke Wirtschaft, gute Bildung, verlässliche Betreuung und eine integrationsorientierte Migrationspolitik sein. Demmel sagte: „Ich bin kein Berufspolitiker, sondern Bürger dieser Stadt – und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.“
Als Ersatzkandidat wählten die AfD-Mitglieder Herbert Schmid, ein langjähriger Stadtratskollege Demmels.

Zudem steht die AfD-Liste für die Stadtratswahl fest. Insgesamt treten 14 Kandidaten an:

  1. Christian Demmel
  2. Herbert Schmid
  3. Elijah Schlossmacher
  4. Peter Egner
  5. Sandra Hocheder
  6. Thomas Hallmannsecker
  7. Anne-Kathrin Schlossmacher
  8. Johannes Holzmeier
  9. Erhard Axmann
  10. Dieter Babel
  11. Nadine Gorray
  12. Alexander Gorray
  13. Gabriele Demmel
  14. Alfons Leopold Loipersberger

Christian Demmel gab an, dass die AfD das Ziel verfolge, eine Fraktion mit sieben bis neun Stadträten zu bilden. Nach Angaben der Partei sollen die Kandidaten eine gemeinsame Vision verfolgen: mehr Bürgernähe, weniger Bürokratie, klare Zuständigkeiten und eine Politik, die Lösungen statt Ideologien bietet.
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kolbermoor / Beitragsbild: Copyright AfD Kolbermoor)

6000 Euro für das Seniorenheim Priental

6000 Euro für das Seniorenheim Priental

Aschau / Landkreis Rosenheim – Im September begeisterte der in Kapstadt geborene und seit vielen Jahren in Aschau im Chiemgau lebende Weltpianist Abdullah Ibrahim seine Heimatgemeinde mit einem Solo-Benefizkonzert in der Prientalhalle – zugunsten des Seniorenheims Priental.

Das ausverkaufte Konzert „Aschau Blue“ war ein Geschenk an die Region und zeigte die tiefe Verbundenheit des 91-jährigen Künstlers zu den Menschen in Aschau.

Nun überreichte Abdullah Ibrahim gemeinsam mit seiner Frau Marina Umari den Erlös von 6000 Euro an die Heimleitung und die Bewohner des Seniorenheims. Bei der Übergabe waren auch Bürgermeister Simon Frank und Tourismuschef Herbert Reiter anwesend und bedankten sich persönlich bei Ibrahim für seinen selbstlosen Einsatz und das Konzert.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Beitragsbild: Tourist Info Aschau)

Ohne Ticket: Bundespolizei kontrolliert in München 250 Fußballfans

Ohne Ticket: Bundespolizei kontrolliert in München 250 Fußballfans

München – Am Samstag (1.11.2025) musste die Bundespolizei am Münchener Hauptbahnhof rund 250 Fußballfans kontrollieren, nachdem zahlreiche Anhänger des Energie-Cottbus-Teams ohne gültigen Fahrschein im ICE 503 nach München gereist waren und im Zug Sachbeschädigungen festgestellt wurden.

Von den 250 kontrollierten Fans hatten etwa 130 keinen Fahrschein. Außerdem wurden, nach den Angaben der Polizei,  zwei Sitze im ICE beschädigt. Die Bundespolizei richtete eine Bearbeitungsstraße ein, rund 100 Kräfte waren im Einsatz. Der ICE wurde auf Gleis 11 umgeleitet, und die Fans wurden durch Absperrungen von anderen Reisenden getrennt.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Fans, bei denen Verstöße festgestellt wurden, zur weiteren Bearbeitung erfasst. Die beschädigten Sitze werden noch bewertet. Anschließend begleiteten Polizeikräfte die Energie-Cottbus-Fans bis zur U-Bahnstation Wettersteinplatz.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)