Hast du mal nen Kern? – So werden die Vögel im Garten satt

Hast du mal nen Kern? – So werden die Vögel im Garten satt

Hilpoltstein / Bayern – In dieser Woche hat es in vielen Teilen Bayerns erstmals geschneit. Für viele Naturfreunde ist nun die Zeit gekommen, heimische Vögel im Garten oder auf dem Balkon zu füttern. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) gibt Tipps, wie die gefiederten Gäste im Winter verantwortungsvoll unterstützt werden können.

In den vergangenen Wochen erreichten den LBV vermehrt Anfragen, ob die Vogelgrippe eine Gefahr für Gartenvögel darstellt. „Es besteht kaum eine Gefahr, dass Rotkehlchen oder Spatzen das Virus übertragen oder sich infizieren. Die Vogelfütterung kann daher getrost fortgeführt werden. Wichtig ist dennoch, stets auf Hygiene an der Futterstelle zu achten“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Tipps für die richtige Fütterung
  • Allesfresser wie Meisen freuen sich über Meisenknödel oder Meisenringe. Plastiknetze sollten vermieden werden, da sich Vögel verfangen können und die Netze oft als Müll enden.
  • Weichfutterfresser mit langem Schnabel, wie Amsel, Rotkehlchen oder Heckenbraunelle, bekommen Nahrungshilfe durch geölte Haferflocken, Obststücke, Rosinen oder getrocknete Wildbeeren.
  • Körnerfresser wie Buchfink, Gimpel oder Spatz werden mit Körnerfutter angelockt. Eine Vogeltränke hilft zusätzlich, den Wasserbedarf zu decken. Bei Frost kann die Schale über Nacht ins Warme genommen und morgens frisch befüllt werden.

Dr. Nelson warnt: „Keine Speisereste oder Brot füttern – gesalzene oder zuckerhaltige Lebensmittel sind für Vögel problematisch.“

Hygiene trotz Vogelgrippe wichtig

Die Vogelgrippe betrifft derzeit vor allem Wasservögel wie Schwäne, Gänse, Enten sowie Möwen und Hühnervögel. Singvögel sind nach aktuellem Stand nicht gefährdet, auch nicht für den Menschen. Dennoch gilt: Hygiene am Futterplatz ist wichtig, um andere Krankheiten zu vermeiden.
„Futterhäuser, in denen Vögel auf dem Futter stehen, sollten täglich gereinigt werden. Besser geeignet sind Futtersäulen, in denen das Futter nachrutschen kann, ohne feucht oder verschmutzt zu werden“, rät Nelson. Für die Reinigung reichen in der Regel heißes Wasser und Bürste – Chemikalien sind nicht nötig.

Naturnaher Garten als beste Unterstützung

Eine Futterstelle ersetzt keine naturnahen Gärten oder Balkone mit heimischen Pflanzen. Beerenreiche Sträucher wie Eberesche, Holunder oder Liguster bieten Vögeln wertvolle Nahrung bis spät in den Winter. „Die Früchte des Weißdorns schmecken über 30 Vogelarten, die des Schwarzen Holunders über 60“, erklärt Nelson. Zudem sollte der Garten Schutz bieten: Katzen dürfen in der Nähe der Futterstelle keine Versteckmöglichkeiten finden.

Umfangreiche Informationen zum Thema Vogelfütterung gibt es unter: www.lbv.de/fuettern.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw kommt in Bad Endorf von der Straße ab – Fahrerin verletzt

Pkw kommt in Bad Endorf von der Straße ab – Fahrerin verletzt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am frühen Mittwochmorgen, 26. November, gegen 5:30 Uhr, kam eine 34-jährige Pkw-Fahrerin auf der Landinger Straße von der Fahrbahn ab. Sie überfuhr eine Leitplanke und prallte gegen einen angrenzenden Schuppen, wo das Fahrzeug schließlich zum Stehen kam.

Die Fahrerin erlitt, nach den Angaben der Polizei, einen Schock und wurde vom Rettungsdienst zur ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Naturschnee und Schneekanonen locken: Sudelfeld schon vor Saisonstart gut besucht

Naturschnee und Schneekanonen locken: Sudelfeld schon vor Saisonstart gut besucht

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Am Sudelfeld hat der Winter heuer früh Einzug gehalten. Bereits jetzt zieht es zahlreiche Skifahrer, Rodler und Tourengeher ins Gebiet. Am heutigen Mittwoch, 26. November, schneit es zudem bis in die tiefen Lagen – beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Saisonstart.

Das Sudelfeld präsentiert sich aktuell schon sehr winterlich. Fotos: Gisela Schreiner

Naturschnee und Beschneiung laufen auf Hochtouren

In den vergangenen Tagen wurde am Sudelfeld zusätzlich zum natürlichen Weiß auch intensiv beschneit. „Der Speichersee ist schon ziemlich ausgeschöpft“, berichtete uns eine Tourengeherin. Das Skigebiet wurde bereits 2014/2015 modernisiert, um schneesicherer zu werden. Damals entstanden ein großer Speichersee mit einem Fassungsvermögen von rund 155.000 Kubikmetern sowie rund 250 neue Schneekanonen. Sie sorgen dafür, dass die Pisten bereits zum Saisonstart in gutem Zustand sind.

Saisonstart und großes Opening

Am 5. Dezember 2025 nehmen die ersten Lifte ihren Betrieb auf. Eine Woche später, am Sonntag, 14. Dezember, findet das große Ski-Opening statt – mit Rahmenprogramm von 10 bis 15 Uhr. Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit Führungen, Neuheiten-Tests, Skilehrerguiding, Live-Musik und weiteren Aktionen.
Weitere Details gibt es hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Bitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Altes Leichenhaus in Rosenheim: Friedhofscafè wohl vom Tisch – Ausschuss tendiert zu Begegnungsstätte

Altes Leichenhaus in Rosenheim: Friedhofscafè wohl vom Tisch – Ausschuss tendiert zu Begegnungsstätte

Rosenheim – Die Zukunft des Alten Leichenhauses im Städtischen Friedhof Rosenheim beschäftigte den Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz seit Monaten. Bereits zweimal wurde das Thema in diesem Jahr beraten, nun stand es erneut auf der Tagesordnung. Eines scheint inzwischen klar: Die Idee eines Friedhofscafés wird nicht weiterverfolgt.

Der ursprüngliche Vorschlag, in dem historischen Gebäude ein Café zu etablieren, stammte aus einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt von einem Stadtrat der ödp und einer Stadträtin der FDP (Anfang Dezember 2024). Was zunächst ungewöhnlich klang, ist beispielsweise in München längst umgesetzt. Dort gibt es das  „Haus am Ostfriedhof“– ein Ort für Beratung, Begegnung und Austausch.

Doch ein direkter Vergleich mit Rosenheim ist schwierig. Während in München die nächsten Grabstellen rund 100 Meter entfernt liegen, grenzen die Gräber am Alten Leichenhaus  in Rosenheim unmittelbar an. Wenn die einen fröhlich Café trinken und andere trauernd am Grab stehen, sind das Bilder, die sich nach Meinung vieler Stadträte nicht in Einklang bringen lassen. Stadtpfarrer Thomas Schlichting riet deshalb dazu, den Begriff „Friedhofscafé“ fallen zu lassen und stattdessen von einer Begegnungsstätte zu sprechen, in der das seelsorgerische Angebot im Vordergrund steht.
Bereits damals wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, das auf die räumlichen Gegebenheiten des denkmalgeschützten Gebäudes zugeschnitten ist.

Weitere Artikel zum Thema:
Rückblick: viele Ideen, wenig umgesetzt

Die Diskussion um das Alte Leichenhaus ist nicht neu.
1990 sollte ein Andachts- und Meditationsraum entstehen. Das Dach wurde zwar saniert, doch umgesetzt wurde das Konzept nie.
2006 wurde über ein Kolumbarium für Schmuckurnen nachgedacht – auch diese Idee wurde wieder verworfen.

Aktuelle Sitzung: Konzept erst ab 2027?

In der jüngsten Ausschusssitzung ging es nun vor allem um den zeitlichen Rahmen. Wegen der angespannten Haushaltslage sei hausintern abgestimmt worden, das Nutzungskonzept erst im Jahr 2027 zu erarbeiten. Darauf aufbauend könne anschließend eine Machbarkeitsstudie folgen – so die Aussage der Stadtverwaltung. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März stellte dabei klar: „Es geht in Richtung Begegnungsstätte mit seelsorgerischem Angebot ohne gastronomische Nutzung.“  Einige Stadträte sprachen sich allerdings für zumindest ein kleines gastronomisches Angebot aus – etwa in Form eines Automaten.

Kritik an Zeitplan: „Nicht auf die lange Bank schieben“

Besonders der geplante Zeitplan sorgte für Diskussion. Peter Weigel (Bündnis 90/Die Grünen) betonte: „2027 wäre ok, aber erfahrungsgemäß wird dann 2028, 2029 daraus. Aber das Gebäude verfällt zusehends. Der Handlungsbedarf ist also groß.“ Er schlug deshalb vor, bereits 2026 mit den Planungen zu beginnen.
Auch Dr. Wolfgang Bergmüller, Fraktionssprecher der CSU, sprach sich für mehr Tempo aus. Die neue Nutzung dürfe man nicht „auf die lange Bank schieben“. CSU-Stadträtin Ulrike Plankl unterstützte dies mit den Worten: „Da könnte ein Juwel entstehen.“

„Sensible Geschichte“ – breite Beteiligung geplant

Dass die Frage der Nutzung besonders feinfühlig behandelt werden muss, betonte erneut Peter Weigel: Die Planungen seien eine „sensible Geschichte“. Oberbürgermeister Andreas März ergänzte: „Beim Thema Friedhof reagieren viele Menschen sehr empfindlich.“ Um möglichen Unmut zu vermeiden, sollen die Planungen deshalb breit aufgestellt werden. Vertreter verschiedener Vereine, Organisationen und der Kirchen sollen im kommenden Jahr eingebunden werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Strom sparen mit Kaltwasseraquarien

Strom sparen mit Kaltwasseraquarien

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Fische halten ist zu teuer, weil die Strompreise gestiegen sind? Stimmt nicht. Es gibt genügend attraktive Fische und Garnelen, die keine Heizung benötigen. Aber Vorsicht – es gibt wichtige Unterschiede zwischen unbeheizten Aquarien und Kaltwasseraquarien.

Das Vorurteil ist weit verbreitet: Aquaristik ist teuer, weil Licht, Filter und vor allem Heizstäbe viel Strom verbrauchen. Das muss nicht sein, sagt Jürgen Hirt, Fachreferent für Heimtiere beim Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e. V. (BNA): „Kaltwasseraquarien und unbeheizte Aquarien reduzieren Stromkosten und ermöglichen trotzdem eine sehr attraktive Aquaristik. Denn mittlerweile sind nicht nur viele Fischarten, sondern auch Garnelen im Handel erhältlich, die keine zusätzliche Heizung benötigen.“
Da Fische wechselwarm sind, also ihre Köpertemperatur nicht aktiv erzeugen können, sind sie für lebensnotwendige Stoffwechselprozesse auf die Umgebungstemperatur angewiesen. „Dabei haben sie sich im Laufe ihrer Entwicklung an die im natürlichen Lebensraum vorherrschende Wassertemperatur und deren Schwankungen angepasst“, erläutert Hirt. Während manche Fischarten problemlos mit unterschiedlichen Temperaturen klarkommen, sind andere diesbezüglich sehr empfindlich.

Unbeheizte Aquarien sind der Beginn der Aquaristik

Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es aufgrund der fehlenden technischen Möglichkeiten völlig normal, Fische in unbeheizten Aquarien zu halten. Die Pioniere der Aquaristik besaßen damals vorrangig Arten, die das problemlos vertrugen, beispielsweise einheimische Arten wie den Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus), aber auch Exoten wie den Paradiesfisch oder die Gabelschwanz-Makropode (Macropodus opercularis). „Die Haltung von kältetoleranten Fischarten ist also keineswegs neu, doch heutzutage steht eine deutlich größere Artenauswahl zur Verfügung“, sagt Experte Hirt.

Fische und Garnelen für unbeheizte Aquarien

Wird kein Heizstab im Aquarium betrieben, reguliert sich die Wärme über die Zimmertemperatur. „Die Zimmertemperatur umfasst natürlich keinen genau definierten Bereich, sondern kann in Abhängigkeit von der Jahreszeit, persönlichen Vorlieben oder der Wärmedämmung der Wohnung stark schwanken“, sagt Hirt. „Für die Auswahl geeigneter Fischarten, die in unbeheizten Aquarien artgemäß gepflegt werden können, spielt das eine wichtige Rolle.“
Es eignen sich vielfältige Fischarten aus subtropischen Regionen, beispielsweise bekannte Aquarienfischarten wie der Kardinalfisch (Tanichthys albonubes), der Zebrabärbling (Brachydanio rerio) oder die Bitterlingsbarbe (Rohanella titteya). Auch viele Garnelen-Arten wie Zwerggarnelen (zum Beispiel Neocaridina-Arten) und die bekannten Amano-Garnelen (Caridina multidentata) sind sehr tolerant bezüglich der Temperaturen und fühlen sich in unbeheizten Aquarien wohl. „Zudem sind Garnelen nicht nur sehr attraktiv, sondern nehmen im Aquarium als Gesundheitspolizei, Aufräumtrupp und Algenvernichter eine wichtige Funktion ein“, ergänzt er.

Bewohner für echte Kaltwasseraquarien

Für die Haltung einheimischer Arten eignen sich dagegen richtige Kaltwasseraquarien. Im Gegensatz zu unbeheizten Aquarien, bei denen die Wassertemperatur abhängig von der Zimmertemperatur auch auf Temperaturen über 24 Grad Celsius ansteigen kann, sollte die Wassertemperatur bei Kaltwasserfischen nicht über 20 Grad, maximal 24 Grad, steigen. „Notfalls muss in einem solchen Fall das Aquarium gut durchlüftet und eventuell sogar gekühlt werden“, sagt der BNA-Experte.
In Kaltwasseraquarien fühlen sich vorrangig kleinbleibende einheimische Arten wie der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus), der Neunstachlige Stichling (Pungitus pungitus) oder der Bitterling (Rhodeus sericeus amarus), aber auch die aus Nordamerika stammende Amerikanische Rotflossenorfe (Cyprinella lutrensis) oder die Regenbogenelritze (Notropis chrosomus) heimisch.

Temperaturkontrolle muss sein

Ein Thermometer zur Überwachung der Wassertemperatur ist in allen Fällen notwendig, betont Hirt: „Kältetolerante Fische kommen zwar problemlos mit Zimmertemperaturen klar, sind aber trotzdem empfindlich gegenüber schnellen Temperaturschwankungen – beim Ein- oder Umsetzen der Tiere müssen größere Temperaturunterschiede von mehr als fünf Grad vermieden werden.“ Ein Heizstab sollte vorsorglich verfügbar sein, damit dieser im Notfall zugeschaltet werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Mobilität, mehr Teilhabe: Gertraud-Stumbeck-Stiftung schenkt BRK neuen Transporter

Mehr Mobilität, mehr Teilhabe: Gertraud-Stumbeck-Stiftung schenkt BRK neuen Transporter

Rosenheim – Mit der Finanzierung eines neuen Spezialfahrzeugs ermöglicht die Gertraud-Stumbeck-Stiftung dem BRK Rosenheim wichtige Unterstützung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Der Transporter erleichtert künftig den Alltag vieler Betroffener – und steht zugleich für einen möglichen Beginn einer Zusammenarbeit zwischen Stiftung und BRK.

Ein besonderer Moment für den BRK-Kreisverband Rosenheim: Am 18. November übergab Dr. Dr. Helmut Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Gertraud-Stumbeck-Stiftung, erstmals ein Förderprojekt an den Verband – einen neuen, barrierefrei ausgebauten Transportwagen für den Behindertenfahrdienst. Die BRK-Kreisvorsitzende Daniela Ludwig und BRK-Geschäftsführer Direktor Martin Schmidt nahmen das Fahrzeug dankbar entgegen.
Der Wagen, dessen Gesamtinvestition bei rund 60.000 Euro liegt, wurde speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ausgerüstet: rollstuhlgerechter Ausbau, Sicherheits- und Klimatechnik sowie eine Standheizung. Der BRK-Fahrdienst setzt ihn künftig vor allem in der Stadt Rosenheim ein. In Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V. werden täglich demenzkranke Menschen zur Tagespflege befördert, viele davon auf einen Rollstuhl angewiesen. Darüber hinaus unterstützt der Fahrdienst Menschen mit Handicap bei Fahrten zu Arztterminen, Therapien oder anderen wichtigen Wegen im Alltag.

Eine Spende mit besonderer Bedeutung 

Für den BRK hat die Spende eine besondere Bedeutung. Sie ist nicht nur eine dringend benötigte Investition in die soziale Infrastruktur, sondern auch der Auftakt einer Verbindung, die aus Sicht des Kreisverbands gerne weiterwachsen darf.
„Dieses Fahrzeug wird für viele Menschen in der Stadt Rosenheim einen echten Unterschied machen. Wir sind der Gertraud-Stumbeck-Stiftung von Herzen dankbar für diese erste Unterstützung. Ich hoffe sehr, dass dies der Anfang einer guten und verlässlichen Zusammenarbeit wird – zum Wohle all jener, die täglich auf Hilfe angewiesen sind.“, so Daniela Ludwig, Vorsitzende des BRK Kreisverband Rosenheim.
Der neue Transporter trägt gut sichtbar den Hinweis „Gestiftet durch die Gertraud-Stumbeck-Stiftung“ und nimmt seinen Dienst in diesen Tagen auf.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Von Links,
Stefan Müller (Leiter Soziale Dienste BRK), Matthias Baumann-von Kramer (Assistent der Geschäftsleitung und Teamleiter Marketing, Kommunikation & Fundraising BRK), Christian Salberg (Vorstandsmitglied Gertraud-Stumbeck-Stiftung), Andreas Maurer (Teamleiter Mobile Dienste BRK), Dr. Dr. Helmut Schmidt (Stiftungsvorstand Gertraud-Stumbeck-Stiftung), Daniela Ludwig (Vorsitzende BRK), Direktor Martin Schmidt (Kreisgeschäftsführer BRK) und Claudia Viebach (Vorstandsmitglied Gertraud-Stumbeck-Stiftung Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Weihnachtszeit und Black Friday: Zoll gibt wichtige Hinweise zu Bestellungen aus dem Ausland

Weihnachtszeit und Black Friday: Zoll gibt wichtige Hinweise zu Bestellungen aus dem Ausland

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Mit Beginn der Vorweihnachtszeit und dem anstehenden Black Friday steigt das Paketaufkommen im Onlinehandel jedes Jahr deutlich an. Viele Verbraucher bestellen Geschenke oder Schnäppchen im Ausland, doch neben Lieferzeiten sollten auch zoll- und steuerrechtliche Vorgaben beachtet werden. Das Hauptzollamt Rosenheim informiert über die wichtigsten Regeln.

In der Vorweihnachtszeit erreicht das Versandaufkommen im Onlinehandel und bei Geschenksendungen seinen jährlichen Höhepunkt. Was man als Käufer alles beachten sollte erfährt man hier:

Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten

Für Pakete, die aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland geschickt werden, gelten unterschiedliche Bestimmungen je nach Warenwert:

Bis 150 Euro Warenwert

  • Es fällt Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) an: 19 Prozent beziehungsweise 7 Prozent für bestimmte Waren wie Lebensmittel oder Bücher.
  • Zusätzlich können Verbrauchsteuern fällig werden, etwa bei alkoholischen Getränken oder Kaffee.

Über 150 Euro Warenwert

  • Hier wird ebenfalls EUSt von 19 beziehungsweise 7 Prozent erhoben.
  • Außerdem ist ein warenabhängiger Zollbetrag zu zahlen.
  • Verbrauchsteuern bei entsprechenden Waren (alkoholischen Getränken, sonstigen alkoholhaltigen Waren oder Kaffee) kommen ebenfalls hinzu.
Geschenksendungen aus Nicht-EU-Staaten

Werden Waren unentgeltlich von Privatperson zu Privatperson versandt, gelten besondere Regeln:

  • Bis 45 Euro Warenwert sind Geschenke abgabenfrei.
  • Für verbrauchsteuerpflichtige Waren gelten jedoch begrenzte Freimengen, zum Beispiel 50 Zigaretten, 1 Liter Spirituosen oder 500 Gramm Kaffee.
Sendungen aus EU-Mitgliedstaaten

Innerhalb der EU sind grundsätzlich keine Zollformalitäten nötig. Eine Ausnahme bilden jedoch verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Alkohol oder Kaffee. Hier muss bei der Einfuhr nach Deutschland die entsprechende Verbrauchsteuer entrichtet werden – dies gilt auch für private Geschenksendungen.

Vorsicht bei Fälschungen und fehlenden Sicherheitskennzeichen

Der Zoll warnt zudem vor gefälschten Markenprodukten, die häufig im Onlinehandel auftauchen. In jüngsten Fällen am Zollamt Bad Reichenhall wurden Sendungen mit Kleidung zahlreicher bekannter Marken abgefangen. Bestätigte Fälschungen werden regelmäßig beschlagnahmt und vernichtet. Käufer bleiben meist nicht nur auf dem finanziellen Schaden sitzen, sondern müssen teilweise auch mit Bearbeitungsgebühren der Rechteinhaber rechnen. Bei größeren Mengen drohen strafrechtliche Konsequenzen.
Auch die Produktsicherheit spielt eine wichtige Rolle. Fehlen bei importierten Waren – etwa Spielzeug, Elektronik oder Kosmetik – CE-Kennzeichen oder Warnhinweise, kann die zuständige Marktüberwachungsbehörde die Einfuhr verweigern oder die Produkte vernichten lassen.

Strenge Regeln für Tabakwaren

Der Import von Tabakwaren sowie Liquids und Einweg-E-Zigaretten ohne gültiges deutsches Steuerzeichen ist verboten. Entsprechende Sendungen werden vom Zoll beschlagnahmt.

Informationen vor der Bestellung einholen

„Wer auf der Schnäppchenjagd unangenehme Überraschungen vermeiden möchte, sollte sich am besten vor der Bestellung auf www.zoll.de informieren.“, betont Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim. „Für schnelle Auskünfte steht dort der Chatbot „TinA“ zur Verfügung. Mit diesem erhalten Sie sofort Informationen, wie einfuhrrechtliche Bestimmungen, Abgabensätze oder auch Warnhinweise, sobald Sie eine konkrete Frage in den vorgesehenen Chat eingegeben haben.“ 

Weitere Informationen für Verbraucher

(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamts Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. November
Es ist der 330. Tag des gregorianischen Kalenders (der 331. in Schaltjahren), somit bleiben 35 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Delfina, Gebhard, Konrad, Leonhard, Niko

3 bekannte Geburtstagskinder:

Slavko Avsenik (1929 – war ein slowenischer Komponist und Akkordeonist, der mit seinem „Original Oberkrainer Quintett“ die von ihm geschaffene Oberkrainer Volksmusik international bekannt machte.)

Matthias Reim (1957 – ist ein deutscher Schlagersänger, der mit seiner weltweit weit über zwei Millionen Mal verkauften Debüt-Nummer „Verdammt, ich lieb’ Dich“ mit 16 Wochen so lange an der Spitze der deutschen Single-Charts stand wie kein anderes Lied in den 1990er-Jahren.)

–  Rita Ora (1990 – ist eine britische Sängerin und Schauspielerin)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1983: Die beiden ehemaligen CSU-Bundestagsabgeordneten Franz Handlos und Ekkehard Voigt gründen in München die Partei Die Republikaner.
  • 1965: Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ Diamant A den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der UdSSR.
  • 1983: Bei einem Raubüberfall auf ein Lagerhaus beim Flughafen London-Heathrow erbeuten mehrere Täter 6.800 Goldbarren im Gesamtgewicht von drei Tonnen sowie Diamanten. Es ist mit einem geschätzten Beutewert von 25 Millionen Pfund Sterling der gegenwärtig größte Raub in der britischen Kriminalgeschichte.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Eggstätt, Landkreis Rosenheim, 1980er

Eggstätt, Landkreis Rosenheim, 1980er

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf er historischen Aufnahme zu sehen ist die Gemeinde Eggstätt im Landkreis Rosenheim. 

Im Hintergrund erkennbar ist der Hartsee.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Wenn Diäten nicht mehr helfen“ – Infoabend zur professionellen Hilfe bei Adipositas

„Wenn Diäten nicht mehr helfen“ – Infoabend zur professionellen Hilfe bei Adipositas

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Für Menschen mit Adipositas bietet die RoMed Klinik Bad Aibling am 3. Dezember 2025 um 18 Uhr im Multifunktionsraum (UG) der Klinik, Harthauser Straße 16, einen kostenfreien Informationsabend zur Unterstützung bei der Gewichtsreduktion – auch über die Weihnachtszeit hinweg.

Über die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland hat Übergewicht. Die gesundheitlichen Folgen können erheblich sein, etwa Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie Gelenk- und Rückenbeschwerden. Crash-Diäten oder einseitige Ernährungsempfehlungen versprechen schnelle Erfolge, sind aber selten von Dauer und führen häufig zum Jo-Jo-Effekt.

Dr. Sandra Sommerey, Zentrumsleiterin Chirurgie, und die Ökotrophologin Christiane Abel informieren über moderne operative Verfahren zur Gewichtsreduktion und geben praktische Tipps zur richtigen Ernährung – sowohl vor als auch nach einer Operation.

Tipps für die festliche Zeit

Ergänzt wird das Programm durch einen Gastvortrag von Stefan Wimmer, Psychotherapeut an der RoMed Klinik Bad Aibling, zum Thema: „Zimtsterne, Zuckerrausch und Kalorienfrust – wie komme ich gut durch die Weihnachtszeit?“.
Im Anschluss bleibt Zeit für individuelle Fragen sowie den persönlichen Austausch mit den Expertinnen und Experten und anderen Teilnehmenden. Weitere Informationen und Termine sind online verfügbar unter www.romed-kliniken.de/veranstaltungen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

5.000 Euro Belohnung für Hinweise zu erschossenem Wolf bei Regensburg

5.000 Euro Belohnung für Hinweise zu erschossenem Wolf bei Regensburg

Hilpoltstein / Bayern – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) bietet eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise zu einem im Herbst 2024 im Landkreis Regensburg bei Pettendorf gefundenen Wolf an. Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Wildtierforschung in Berlin ergaben, dass der Wolf nicht, wie zunächst vermutet, überfahren wurde, sondern mutmaßlich durch einen Schuss getötet wurde.

„Das aktuelle Untersuchungsergebnis des Leibniz-Instituts für Wildtierforschung in Berlin hat eindeutig ergeben, dass dieser Wolf letztes Jahr nicht wie zunächst vermutet überfahren, sondern mutmaßlich durch einen Schuss getötet wurde. Das sehen wir als weiteren Beleg dafür, dass in Bayern immer wieder Wölfe illegal geschossen werden, wie auch bei einem Fall bei Pegnitz im Oktober“, so der LBV-Landesfachbeauftragte Dr. Andreas von Lindeiner.

Die Polizei nimmt weiterhin Zeugenhinweise entgegen, die zur Ermittlung der Täter führen können. „Wir akzeptieren keine illegalen Tötungen von Wildtieren. Sobald es Hinweise darauf gibt, erstatten wir Anzeige, da diese Fälle aufgeklärt werden müssen und sich nicht wiederholen dürfen“, ergänzt von Lindeiner.

Zahlen zur Entwicklung der Wolfsterritorien stellt die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) bereit: https://www.dbb-wolf.de/Wolfsvorkommen/territorien/status-und-reproduktion.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
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Fußgängerin in Rosenheim bei Abbiegevorgang leicht verletzt

Fußgängerin in Rosenheim bei Abbiegevorgang leicht verletzt

Rosenheim – Am Dienstagmorgen (24.11.2025) wurde eine 25-jährige Fußgängerin aus München bei einem Verkehrsunfall in der Miesbacher-/Happinger Straße leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 52-jähriger Autofahrer aus Rosenheim von der Miesbacher Straße nach rechts in die Happinger Straße abbiegen. Dabei übersah er die auf der Ampelfurt die Straße querende Frau. Es kam zum Zusammenstoß, woraufhin die 25-Jährige zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht wurde.

Am Auto des 52-Jährigen entstand kein erkennbarer Sachschaden, er blieb unverletzt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)