Seeoner Gespräch 2025: Künstliche Intelligenz im Mittelstand

Seeoner Gespräch 2025: Künstliche Intelligenz im Mittelstand

Rosenheim / Seeon – Beim diesjährigen Seeoner Gespräch diskutierten Unternehmen, Wissenschaft und Politik die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz für den Mittelstand. Die Veranstaltung bot praxisnahe Einblicke und Beispiele aus der Region.

Die Technische Hochschule Rosenheim richtete gemeinsam mit der Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis das Seeoner Gespräch 2025 im Kloster Seeon aus. Professor Dr. h. c. Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft und blickte auf das 100-jährige Bestehen der Hochschule zurück.

Regionale Umfrage zeigt: Start der KI-Transformation

Prof. Dr. Brigitte Kölzer präsentierte eine Umfrage zum Stand der KI-Nutzung in regionalen Unternehmen. Demnach wollen über die Hälfte der Befragten KI einsetzen, sind aber unsicher, in welchen Bereichen und mit welchen Technologien. Größte Hürden sind fehlendes Know-how, Datenschutzanforderungen und rechtliche Unsicherheiten. Viele Unternehmen wünschen sich Unterstützung durch die TH Rosenheim – etwa in der Ausbildung künftiger Fachkräfte oder durch praxisnahe Weiterbildungsangebote.

Strategische Impulse für Unternehmen

Dr. Andreas Liebl von der UnternehmerTUM GmbH zeigte, wie KI effizient eingesetzt werden kann und Wertschöpfungsketten verändert. Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI-Agenten und rief die Betriebe dazu auf, mutig zu handeln, klein anzufangen und die Chancen für Innovation zu nutzen.

Best Practices aus der Industrie

Max Heller (Schüller Möbelwerk GmbH) stellte dar, wie KI in seinem Unternehmen die digitale Transformation unterstützt – beginnend mit kleinen, praxisnahen Anwendungen, die Mehrwert schaffen und Mitarbeitende einbeziehen. Dr.-Ing. Andre van Bennekom und Dr. Stephan Glöckner (Max Aicher AG) zeigten Anwendungen in der Stahlproduktion, z. B. Optimierung von Produktionsabläufen und Qualitätsprüfungen. Entscheidend für den Erfolg von KI-Projekten sei die enge Abstimmung mit den Mitarbeitenden und die Einbettung in Unternehmensziele.

In Workshops diskutierten die Teilnehmenden Herausforderungen bei der Einführung von KI, etwa Datenmanagement, Schulungsbedarf und rechtliche Rahmenbedingungen. Die Resonanz zeigte: Orientierung und Erfahrungsaustausch sind im regionalen Mittelstand weiterhin gefragt.

Blick nach vorn

Gerald Rhein, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises, fasste zusammen, dass KI heute eine Kernaufgabe für Unternehmen ist und nur erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn Mitarbeitende aktiv einbezogen werden. Er regte den Aufbau eines regionalen KI-Zentrums gemeinsam mit der TH Rosenheim an, um praxisnahes Wissen und innovative Lösungen zu entwickeln.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim /  Beitragsbild Foto: Copyright Julia Hinterseer)

Sechsfacher Erfolg: RoMed Kliniken für innovative Pflegekonzepte ausgezeichnet

Sechsfacher Erfolg: RoMed Kliniken für innovative Pflegekonzepte ausgezeichnet

Bad Aibling / Rosenheim – Die RoMed Kliniken wurden gleich mit sechs Projekten für innovative Praxisanleitung in der Pflege prämiert – eine Bestätigung ihres Engagements in der Ausbildung.

Das Bayerische Landesamt für Pflege zeichnete in diesem Frühjahr besonders gelungene Konzepte der Praxisanleitung in der generalistischen Pflegeausbildung aus. Insgesamt standen dafür 1,8 Millionen Euro bereit; jede ausgewählte Einrichtung erhielt eine Prämie von 10.000 Euro.

Hintergrund: Praxisanleiterbonus 2025

Der Bonus wurde ab April 2025 vom Bayerischen Landesamt für Pflege ausgelobt. Gefördert werden Einrichtungen, die innovative Konzepte in der Praxisanleitung umsetzen – etwa Lernwerkstätten, Skills Labs oder evidenzbasierte Methoden. Ziel ist es, den Theorie-Praxis-Transfer der Auszubildenden zu stärken und Vorbildmodelle landesweit bekannt zu machen. Jede ausgezeichnete Einrichtung erhält 10.000 Euro, insgesamt können bis zu 180 Projekte gefördert werden.

Der RoMed-Verbund reichte sechs Projekte ein – und alle wurden ausgezeichnet. „Das ist ein starkes Signal für unsere Ausbildungskultur“, sagt Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget.
Die prämierten Konzepte decken die gesamte Bandbreite der Pflegeausbildung ab: von interprofessioneller Zusammenarbeit in der Geriatrie über Onboarding-Strategien beim Wechsel zwischen ambulantem und stationärem Bereich bis hin zu Ansätzen für digitale Dokumentation und Lernprogramme. Ein weiteres Projekt stärkt im letzten Ausbildungsdrittel das Rollenverständnis der Examensanwärter, indem sie erstmals Anleitung für Auszubildende im ersten Jahr übernehmen.

Der RoMed-Verbund beschäftigt aktuell über 300 Pflege-Auszubildende, mehr als 90 Prozent werden nach Abschluss übernommen. „Die praktische Ausbildung hat bei uns einen hohen Stellenwert“, betont Hantl-Merget.

Die Auszeichnung gibt den Kliniken Rückenwind für die zukünftige Ausbildung. „Die Praxis verändert sich rasant – wir müssen unseren Auszubildenden ein solides Fundament geben, damit sie auf die wechselnden Herausforderungen des Berufsalltags vorbereitet sind“, erklärt Friederike Kayser-Büker, Leiterin der Abteilung Praktische Ausbildung Pflege.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Foto: Copyright RoMed Kliniken)

Verkehrsunfall in Gmund – Fahrer leicht verletzt

Verkehrsunfall in Gmund – Fahrer leicht verletzt

Gmund / Landkreis Miesbach – In Gmund (Landkreis Miesbach) kam am Samstagnachmittag (25.11.2025) ein 81-jähriger Autofahrer von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Parkbank und einen Baum.

Gegen 13:45 Uhr, befuhr ein 81-jähriger Gmunder mit seinem Honda die Miesbacher Straße von Festenbach in Richtung Dürnbach. Aufgrund der tiefstehenden Sonne geriet er, nach den Angaben der Polizei, in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Parkbank sowie einen Baum.
Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Agatharied gebracht.

Am Fahrzeug und an der Parkbank entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Die Feuerwehr Dürnbach war mit Bergungs- und Absperrungsmaßnahmen im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrzeugbrand in Wasserburg – Feuerwehr löscht Brand schnell

Fahrzeugbrand in Wasserburg – Feuerwehr löscht Brand schnell

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Auf der Priener Straße in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) brannte am Samstagabend (24.11.2025) ein Smart. Dank schneller Reaktion der Fahrerin und des Einsatzes der Feuerwehr gab es keine Verletzten.

Gegen 20 Uhr, geriet ein Smart auf der Priener Straße in Richtung Eiselfing in Brand. Die 62-jährige Fahrerin bemerkte den Defekt, nachdem andere Verkehrsteilnehmer sie mit Lichthupen aufmerksam gemacht hatten, und hielt an einer Bushaltestelle an. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits der hintere Teil des Fahrzeugs in Flammen.
Die Freiwilligen Feuerwehren Bachmehring und der Stadt Wasserburg konnten den Brand schnell löschen. Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr durch die Feuerwehr umgeleitet.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf rund 2.000 Euro geschätzt, zuzüglich der Kosten für Feuerwehreinsatz und Straßenreinigung. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes ist bislang noch unklar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Doppelpack Keussen, Shutout Autio – Starbulls holen drei Punkte in Crimmitschau

Doppelpack Keussen, Shutout Autio – Starbulls holen drei Punkte in Crimmitschau

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim setzten ihre Erfolgsserie in der DEL2 fort: Beim Auswärtsspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am gestrigen Sonntag (23.11.2025) siegte das Team verdient mit 3:0. Joel Keussen traf gleich zweimal von der blauen Linie, Scott Feser steuerte den dritten Treffer bei. Torhüter Oskar Autio blieb erneut ohne Gegentor.

Vor 2.296 Zuschauern im Kunsteisstadion im Sahnpark zeigten die Starbulls eine konzentrierte Leistung. Trotz einiger Chancen der Gastgeber bewahrte Torhüter Oskar Autio sein Team mehrfach mit starken Paraden und sicherte den zweiten Shutout der Saison nach dem 5:0 am 31. Oktober in Weiden.

Cheftrainer Jari Pasanen vertraute auf die bewährten Offensivreihen: Luigi Calce stürmte mit Lukas Laub und Jordan Taupert, C.J. Stretch mit Fabian Dietz und Luis Zerter-Gossage, Charlie Sarault mit Scott Feser und Ville Järveläinen.

Rosenheimer dominierten von Beginn an

Die Rosenheimer dominierten das Spiel von Beginn an. Joel Keussen brachte sein Team nach einem Schuss von der blauen Linie mit 1:0 in Führung. Im Mitteldrittel erhöhte er erneut, diesmal halbhoch ins rechte Eck, zum 2:0. Scott Feser machte schließlich in der 44. Minute mit einem Direktabnahme-Treffer das 3:0 perfekt.
„Wenn man die Alleingänge wegnimmt, die wir zugelassen haben, wäre es ein perfektes Auswärtsspiel gewesen. Wir haben die Scheibe gut kontrolliert und gefährliche Situationen kreiert. Wir haben die Tore von der blauen Linie geschossen, hatten Verkehr vor dem Tor. Die ersten zwei Treffer von Joel Keussen – hervorragend. Crimmitschau hat sich im letzten Drittel gut gespielt, aber wir haben gut verteidigt und Oskar Autio hat den Rest gemacht. Wir haben verdient die drei Punkte geholt“, so Headcoach Jari Pasanen.

Auch Eispiraten-Cheftrainer Jussi Toures zeigte Respekt: „Wir hatten heute nichts mehr im Tank, waren gedanklich und körperlich müde. Die letzten Spiele mit knappem Kader waren sehr anstrengend. Die Starbulls waren über 60 Minuten das bessere Team.“
Mit nun 32 Punkten aus 18 Spielen verteidigten die Starbulls den vierten Tabellenrang in der DEL2 und bauten den Vorsprung auf Crimmitschau (Platz acht) auf fünf Zähler aus.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Milchviehtag 2025: Fachwissen kompakt an einem Vormittag

Rosenheimer Milchviehtag 2025: Fachwissen kompakt an einem Vormittag

Am Freitag, 5. Dezember, lädt der Rosenheimer Milchviehtag wieder zu einem informativen Austausch nach Westerndorf St. Peter ein. Für alle milchkuhhaltenden Betriebe gibt es praxisnahes Wissen, aktuelle Impulse und Gelegenheit zum Netzwerken. Der Eintritt ist frei.

Der traditionelle Rosenheimer Milchviehtag findet heuer am Freitag, 5. Dezember, ab 9 Uhr im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter statt. Die halbtägige Bildungsveranstaltung wird gemeinsam vom vlf Rosenheimer Land und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim organisiert.

Im Mittelpunkt stehen Themen, die für Milchviehbetriebe aktuell und alltagsrelevant sind. Den Auftakt macht Dr. Peter Zieger – vielen als Kälberblogger und Tierarzt bekannt. Er zeigt auf, wie Betriebe das Potenzial ihrer Kälber optimal nutzen können.
Doch nicht nur die Aufzucht entscheidet über gesunde Tiere im Stall. Auch die Phase vor der Kalbung spielt eine wichtige Rolle. Prof. Eva Zeiler von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, ebenfalls praktizierende Tierärztin, erläutert, worauf es beim Trockenstehermanagement besonders ankommt.

Zum Abschluss gibt das Team des AELF Rosenheim einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Fütterung und Tierhaltung.

Moderiert wird die Veranstaltung von Monika Schaecke vom AELF Rosenheim. Gegen 13 Uhr ist das offizielle Programm zu Ende – anschließend besteht beim Mittagessen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Glatteisalarm in Rosenheim: DWD warnt am Montag vor gefährlichem Eis

Glatteisalarm in Rosenheim: DWD warnt am Montag vor gefährlichem Eis

Rosenheim – In Rosenheim ist für heute, Montag, 24. November, eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aktiv – Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz droht. Wer unterwegs ist oder in Kürze das Haus verlässt, sollte besonders achtsam sein.

Am heutigen Montagmorgen (24. November) gilt für Rosenheim und Umgebung eine Unwetterwarnung vor Glatteis. Laut DWD besteht eine „hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz“. Die Warnzeit ist von 4:37 Uhr bis 9:00 Uhr angesetzt.

Der Hintergrund: In der Nacht sind vom Westen her Niederschläge aufgezogen, zunächst in Form von Schnee, die sich im Verlauf in Regen wandeln. Auf dem noch kalten Boden kann dieser Regen gefrieren, was verbreitet zu glatten Straßen führen kann. Der DWD hebt hervor, dass diese Wetterlage mit „hohem Unwetterpotenzial“ verbunden ist, auch wenn noch Unsicherheiten in den genauen Zeitpunkten und Örtlichkeiten bestehen.

Mögliche Folgen
  • Gefährliche Glätte auf Straßen und Wegen
  • Erhöhtes Unfallrisiko im Verkehr
  • Einschränkungen bei Fußgängern sowie im Individualverkehr
Empfohlene Maßnahmen:
  • Fahrten möglichst vermeiden oder sehr vorsichtig planen
  • Das Verhalten im Straßenverkehr anpassen: langsam fahren, größere Bremswege einplanen
  • Auf plötzliche Glätte vorbereitet sein, insbesondere frühmorgens und auf Brücken oder schattigen Abschnitten
  • Mobile Warnmeldungen, Radio oder andere Wetter-Updates verfolgen
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)
Spannende Wettkämpfe bei der Rosenheimer Stadtmeisterschaft im Eiskunstlauf

Spannende Wettkämpfe bei der Rosenheimer Stadtmeisterschaft im Eiskunstlauf

Rosenheim – Beim diesjährigen Rosenpokal im ROFA-Stadion in Rosenheim wurden gleich mehrere Stadtmeistertitel vergeben. Die Athleten der Vereine SV Pang und EV Rosenheim begeisterten in Haupt- und Jugendklassen mit vielseitigen Küren und lieferten sich spannende Wettkämpfe um die begehrten Titel.

Isabell Meier vom EV Rosenheim sicherte sich bereits zum zweiten Mal in Folge den Titel der Rosenheimer Stadtmeisterin. In der Kategorie Nachwuchs A überzeugte sie mit einer fehlerfreien Kür, eleganten Sprüngen und sicherer Technik – sie bestätigte damit ihre Spitzenposition aus dem Vorjahr.
Lena Lechner, ebenfalls für den EV Rosenheim am Start, belegte Rang zwei. Ihre anspruchsvolle Darbietung mit sauberen Kombinationen fand großen Zuspruch bei den Wertungsrichtern.
Den dritten Platz erreichte Alina Farenbruch vom SV Pang. Mit kraftvollen Doppelsprüngen und präzisen Pirouetten zeigte sie eine starke Leistung.
Bei den jüngeren Läufern ging der Titel „Jugendbeste 2025“ an Emma Zuhr vom SV Pang. Die Gewinnerin mehrerer regionaler Wettbewerbe und Trägerin eines Bayerischen Meistertitels überzeugte in der Kategorie Anfänger B mit Ausdrucksstärke und sicherer Ausführung ihrer Kür-Elemente.
Leah Fuchs, ebenfalls SV Pang, zeigte in Anfänger A eine elegante Kür. Mit flüssigen Bewegungen und anmutigen Pirouetten präsentierte sie ein gelungenes Programm und sicherte sich den zweiten Platz.
Den dritten Platz holte sich Carlotta Schätzle (SV Pang), die in Anfänger B mit einer sauber ausgeführten Kür und souveränen Doppelsprüngen glänzte.
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Links, Isabell Meier vom EV Rosenheim ist Stadtmeisterin 2025 im Eiskunstlauf Copyright  mk-sportphoto; Rechts, Emma Zuhr vom SV Pang ist Rosenheims Jugendbeste 2025 Copyright Silvio Quattrin)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. November
Es ist der 328. Tag des gregorianischen Kalenders (der 329. in Schaltjahren), somit bleiben 37 Tage bis zum Jahresende. In den christlichen Kirchen ist er der Tag des Kirchenjahres und ein Monat vor Heiligabend.

Namenstag haben: Albert, Andreas, Chrysogon, Flora, Herta

3 bekannte Geburtstagskinder:

Maria Höfl-Riesch (1984 – ist eine deutsche Skirennläuferin, die als dreifache Olympiasiegerin, zweifache Weltmeisterin und mit zahlreichen Skiweltcup-Siegen zu den erfolgreichsten alpinen Skisportlerinnen zählt.)

Hartmut Engler (1961 – ist ein deutscher Musiker und Sänger sowie Liedtexter der Pop-Gruppe „Pur“.)

Lucky Luciano (1897 – war ein legendärer US-amerikanischer Verbrecher aus Sizilien, der in den 1930ern die New Yorker Verbrecherwelt neu organisierte und als einflussreichster Mafiaboss der USA galt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1933: Das erste deutsche Tierschutzgesetz wird verabschiedet.
  • 2002: Ein Fledermausbiss verursacht den ersten Tollwutfall bei einem Menschen in Großbritannien seit 100 Jahren.
  • 1979: Die erste Media-Markt-Filiale wird in München eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Einbruch in Grundschule in Happing: 17-jähriger vor Ort festgenommen

Einbruch in Grundschule in Happing: 17-jähriger vor Ort festgenommen

Happing / Rosenheim – In Rosenheim-Happing wurde in der Nacht auf Samstag (22.12.20259  in die Grundschule eingebrochen. Dank schneller Reaktion der Polizei konnte der mutmaßliche Täter noch im Gebäude festgenommen werden.

In der Nacht auf Samstag, 22. November 2025, meldete der Sicherheitsdienst der Polizei eingeschlagene und offenstehende Fenster an der Grundschule in Happing.
Unter der Leitung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Rosenheim wurde das Gebäude umgehend mit Unterstützung umliegender Dienststellen, der Bereitschaftspolizei und eines Diensthundeführers der Bundespolizei umstellt. Im Inneren konnte ein 17-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus dem Landkreis Rosenheim vorläufig festgenommen werden.

Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, führt das zuständige Kommissariat 2 die Untersuchungen fort.

Zeugenhinweise erbeten

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise von Personen, die am Samstag zwischen 19.00 und 23.00 Uhr im Bereich der Eichenholzstraße in Rosenheim Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können.
Hinweise können telefonisch unter (08031) 200-0 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchener Straße, Rosenheim, 1967

Münchener Straße, Rosenheim, 1967

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1967. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Münchener Straße in Rosenheim. 

Bei dieser winterlichen Aufnahme geht der Blick Richtung Mittertor. Weihnachtsbeleuchtung gab es auch damals schon – aber noch keine Fußgängerzone und damit auch noch keinen Christkindlmarkt. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

40 Jahre Artenhilfsprogramm Fledermäuse in Bayern

40 Jahre Artenhilfsprogramm Fledermäuse in Bayern

Bayern – Schutz für die Fledermäuse in Bayern zeigt Wirkung: Jüngst feierten rund 190 Fachleute und Ehrenamtliche das 40-jährige Bestehen des Artenhilfsprogramms Fledermäuse.

Der November 1984 markierte den Startschuss für eine der erfolgreichsten „Notoperationen“ im Bayerischen Artenschutz: das Artenhilfsprogramm Fledermäuse. Damals war die Situation der 25 heimischen Fledermausarten dramatisch. Seit den 1950er Jahren waren die Bestände alarmierend zurückgegangen. Fachleute aus Behörden, Verbänden und Wissenschaft berieten deshalb umgehend über Hilfsmaßnahmen.

Koordination als Schlüssel zum Erfolg

Im Frühjahr 1985 startete das Programm offiziell. Kernstück war die Einrichtung von Koordinationsstellen für Fledermausschutz an der Ludwig-Maximilian-Universität München und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie bilden bis heute das Herzstück des Programms.
Jüngst trafen sich rund 190 Haupt- und Ehrenamtliche in Erlangen, weitere 167 Personen waren virtuell zugeschaltet, um das Jubiläum zu feiern. Frau Dr. Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, betont: „Diese beeindruckende Anzahl an Fledermausenthusiasten ist auch zwingend erforderlich, um die vielfältigen Arbeiten im staatlich organisierten Fledermausschutz zu stemmen.“

Vielfältige Aufgaben im Fledermausschutz

Auch wenn die Fledermäuse nun in den Winterschlaf gehen, geht die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen weiter. Das LfU beschreibt die zentralen Aufgaben wie folgt:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung von Behörden und Privatpersonen, die Fledermäuse beherbergen oder verletzte Tiere gefunden haben
  • Monitoring der Populationen, von Kinderstuben im Kirchturm bis zu Überwinterungsplätzen in Bierkellern

Die erhobenen Daten fließen an die beiden Koordinationsstellen, wo gezielte Schutzmaßnahmen geplant und Erfolge dokumentiert werden.

Erfolge und Ausblick

Nach Angaben des LfU konnten in den vergangenen 40 Jahren rund die Hälfte der in Bayern heimischen Fledermausarten von der Roten Liste der gefährdeten Tiere gestrichen werden. Arten wie die Kleine und Große Hufeisennase wurden vor dem Aussterben bewahrt, ihre Bestände wachsen nachhaltig.

Das LfU weist zugleich auf zukünftige Herausforderungen hin: „Klimawandel, Gebäudesanierungen, Waldumbau und Insektensterben erfordern auch in den kommenden Jahrzehnten kontinuierliche Arbeit, um die Vorkommen der Fledermäuse in Bayern zu sichern.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto re)