Innpuls.me wünscht Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2026

Innpuls.me wünscht Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Innpuls.me wünscht Euch einen fröhlichen Start ins neue Jahr 2026! 🎆
Möge das neue Jahr Glück, Gesundheit und viele schöne Momente für Euch bereithalten.

Wir freuen uns darauf, Euch auch im kommenden Jahr immer aktuell zu informieren, zu unterhalten und zu inspirieren. Eure Anregungen, Ideen und Unterstützung sind dabei ein wichtiger Teil unserer Arbeit – gemeinsam machen wir Innpuls.me noch lebendiger und spannender.

Startet gut ins neue Jahr – wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Geschichten, Nachrichten und Highlights mit Euch!

Euer Innpuls.me-Team

Warum wir ins neue Jahr „rutschen“

Warum wir ins neue Jahr „rutschen“

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Jedes Jahr zu Silvester hört man ihn wieder: den Wunsch nach einem „Guten Rutsch“. Aber was steckt eigentlich hinter diesem typisch deutschen Neujahrsgruß – und warum hat er nichts mit Glatteis zu tun?

Entstanden ist die Redewendung um das Jahr 1900 und sie wird ausschließlich im deutschsprachigen Raum verwendet. Sprachwissenschaftler sehen ihren Ursprung nicht im winterlichen Ausrutschen, sondern in einer ganz anderen sprachlichen Wurzel. Demnach leitet sich das Wort „Rutsch“ vom hebräischen „Rosch ha-Schana“ ab, was „Jahresbeginn“ bedeutet. Im Jiddischen heißt der Neujahrsgruß „a git Rosch“, also sinngemäß „einen guten Anfang“. Aus diesem Wunsch entwickelte sich im Laufe der Zeit der heute gebräuchliche „Gute Rutsch“.

Doch es gibt noch eine weitere Erklärung für den Ausdruck. Früher hatte das Verb „rutschen“ eine andere Bedeutung als heute: Es stand für „reisen“ oder „fahren“. Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe verwendete das Wort in diesem Sinne, etwa mit dem Satz „Sonntag rutscht man auf das Land“ – gemeint war eine Reise oder Fahrt ins Umland.

Welche Herkunft nun die richtige ist, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Sicher ist jedoch: Der Wunsch soll Glück und einen guten Start ins neue Jahr bringen. In diesem Sinne – einen guten Rutsch.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Zwei Perspektiven auf Natur und Leben: „Kunst im Amt“ im Landratsamt Traunstein

Zwei Perspektiven auf Natur und Leben: „Kunst im Amt“ im Landratsamt Traunstein

Traunstein – Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Amt“ zeigt das Landratsamt Traunstein seit November eine Doppelausstellung mit Arbeiten von Clemens Büntig und Manuela Feder. Die Präsentation vereint Druckgrafik, Malerei und dokumentarische Fotografie und ist noch bis 24. April 2026 zu sehen.

Die aktuelle Ausstellung im Landratsamt Traunstein verbindet Druckgrafik, Malerei und dokumentarische Fotografie  Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Unter dem Titel „Flow“ sind Druckgrafiken und Malereien des Künstlers Clemens Büntig aus Traunstein ausgestellt. Ergänzt wird die Schau durch die Foto-Reportage „Einfach Alm – Wenn der Tag sich selbst genügt“ von Manuela Feder aus St. Wolfgang bei Altenmarkt, die den Alltag auf bayerischen Almen dokumentiert.

Manuela Feder, Jahrgang 1981, arbeitet als Filmemacherin, Journalistin und Fotografin. Ihre fotografische Arbeit entstand im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage. Die Reportage widmet sich dem Leben auf der Alm und rückt die Menschen in den Mittelpunkt, die dort arbeiten und leben – Almbauern, sowie Sennerinnen und Senner. Die Bilder zeigen eine Lebensweise zwischen landschaftlicher Idylle und körperlich anspruchsvoller Arbeit und geben Einblicke in persönliche Geschichten und tägliche Routinen.

Clemens Büntig wurde 1968 in San Francisco geboren und wuchs in Oberbayern auf. Heute lebt und arbeitet er in Traunstein. Nach einem Studium der Druckgrafik in Spanien und der Schweiz sowie beruflichen Stationen in New York gründete er 2008 seine eigene Druckwerkstatt. Eine langjährige Begegnung mit einem indianischen Ältestenpaar prägte sein Verständnis von Natur, Spiritualität und Wandel nachhaltig. Seine künstlerische Arbeit entsteht aus der intensiven Wahrnehmung sichtbarer und unsichtbarer Naturprozesse. Mit experimentellen druckgrafischen Techniken überträgt er pflanzliche Strukturen in abstrahierte Bildwelten. In der aktuellen Ausstellung dienen unter anderem die Almen und Berge rund um Traunstein sowie die Pflanzenwelt bei Mooseurach, dem früheren Atelier des Künstlers, als Ausgangspunkt.

Die Vernissage fand am 7. November 2025 statt. Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes Traunstein (Papst-Benedikt-XVI.-Platz, Gebäude A) besichtigt werden: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie von 13.30 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Digitalisierung, Klimawandel und Ausbildung: Feuerwehren in Traunstein gut für die Zukunft gerüstet

Digitalisierung, Klimawandel und Ausbildung: Feuerwehren in Traunstein gut für die Zukunft gerüstet

Traunstein – Bei den Kommandantendienstversammlungen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein wurde deutlich, dass sich das ehrenamtliche Feuerwehrwesen aktuell in einem umfassenden Wandel befindet. An vier Abenden informierten Kreisbrandrat Christof Grundner sowie mehrere Fach-Kreisbrandmeister die 181 Kommandanten und ihre Stellvertreter der 80 Feuerwehren über laufende Entwicklungen.

Die Bandbreite reichte von Klimawandel und Digitalisierung bis hin zu Ausbildung und Nachwuchsarbeit. Trotz steigender Anforderungen zeigen sich die Feuerwehren im Landkreis gut aufgestellt.

Große Themenvielfalt in den Dienstversammlungen

Neben den Jahresrückblicken aus den einzelnen Inspektionsbereichen standen zahlreiche Fachthemen auf der Agenda. Der Klimawandel mit zunehmenden Extremwetterlagen, die fortschreitende Digitalisierung sowie der Ausbildungsbetrieb beschäftigen die Feuerwehren derzeit besonders. Die Sachstandsberichte wurden bei allen vier Versammlungen in Unterwössen, Petting, Heiligkreuz und Stein vorgestellt.

Sammelbeschaffungen und neue Fahrzeuge

Ein zentrales Thema war die geplante Sammelbeschaffung von Löschgruppenfahrzeugen (LF 10) durch den Freistaat Bayern und den Landesfeuerwehrverband. Künftig sollen diese Fahrzeuge gemeinsam ausgeschrieben werden, was für die Kommunen weniger Verwaltungsaufwand und geringere Kosten bedeutet. Die Fahrzeuge werden einheitlich ausgestattet und erfüllen landesweit die Anforderungen an ein LF 10.
Darüber hinaus ist der Leitstellenbereich Traunstein Pilotregion bei der Modernisierung der Ölwehrausstattung des Freistaats. Der Landkreis Traunstein erhält unter anderem neue Führungskomponenten. So wurde in Lampoding bereits ein Kommandowagen in Dienst gestellt, in Seeon wird ein Einsatzleitfahrzeug erwartet. Aus Bundesmitteln kommt zudem ein ABC-Erkundungskraftwagen, der bei der Feuerwehr Traunreut stationiert wird.

Digitalisierung und Führungsunterstützung

Im Bereich EDV wächst das KFV-Portal kontinuierlich. In der landkreisweiten Datenbank sind inzwischen rund 7.300 Feuerwehrangehörige, 2.400 Lehrgänge und mehr als 16.000 Dokumente erfasst. Auch die Einsatzleitsoftware wurde erweitert, unter anderem durch eine digitale Lagekarte und das schrittweise Ausrollen eines Fahrzeug-Trackings.
Ein weiteres Zukunftsprojekt ist die Führungsunterstützung. Speziell ausgebildete Einsatzkräfte sollen künftig mit Einsatzleit- oder Mehrzweckfahrzeugen die Einsatzleitungen vor Ort unterstützen. Die Pilotphase startet im Frühjahr, der flächendeckende Einsatz ist für das kommende Jahr geplant.

Starke Nachwuchsarbeit bei Jugend- und Kinderfeuerwehren

Positiv entwickelte sich die Nachwuchsarbeit. Rund 400 Jugendliche nahmen am Tag der Jugendfeuerwehr in Pietling teil. Zudem wurden sieben neue Kinderfeuerwehren gegründet, eine weitere in Tittmoning ist in Vorbereitung. Ein Höhepunkt steht bereits fest: Vom 17. bis 19. Juli 2026 findet der Tag der Jugendfeuerwehr mit Zeltlager im Strandbad Taching statt.

Ausbildung weiter im Fokus

Auch das Ausbildungswesen bleibt ein Schwerpunkt. Online-Winterschulungen für Führungskräfte, neue Ausbildungskonzepte und ein überarbeiteter Lehrgangskatalog sollen die Feuerwehren unterstützen. Auf Landkreisebene werden im kommenden Jahr 53 Lehrgangstypen mit mehr als 2.300 Lehrgangsplätzen angeboten. Eine neue Restplatzbörse erleichtert zudem den Zugang zu freien Lehrgangsplätzen an den Feuerwehrschulen.
Insgesamt zeigen die Berichte aus den Dienstversammlungen: Trotz wachsender Herausforderungen sind die Feuerwehren im Landkreis Traunstein auf einem guten Weg, die Anforderungen der Zeit erfolgreich zu meistern.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1970

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Der Ludwigsplatz erhielt seinen Namen ca. 1825 nach König Ludwig I. Der Blick auf unserem heutigen Fotooldie fällt auf das Sontheimhaus.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zahl der Verkehrstoten 2025 leicht gestiegen

Zahl der Verkehrstoten 2025 leicht gestiegen

München / Bayern / Deutschland – Laut einer Prognose des ADAC ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2025 leicht gestiegen. Nach Schätzungen der Experten kamen rund 2.780 Menschen im Straßenverkehr ums Leben – ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber 2024 (2.770 Getötete).

Die Zahl der bei Unfällen verletzten Menschen ging leicht zurück: Für 2025 wurden rund 364.000 Verletzte prognostiziert, nach 367.768 im Vorjahr (minus 1,0 Prozent). Auch die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Unfälle sank leicht: 2025 wurden voraussichtlich 2.493.000 Unfälle registriert, 0,8 Prozent weniger als 2024 (2.512.746).
Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden blieb nahezu konstant: 2024 waren es 290.706, für 2025 wird mit rund 290.000 Unfällen gerechnet (minus 0,2 Prozent).

Mehr tödliche Unfälle mit E-Scooter-Fahrern

Nach der Prognose verunglückten 2025 weniger Motorradfahrer tödlich, während die Zahl der tödlichen Unfälle bei Pkw-Insassen nahezu gleich blieb. Gleichzeitig stieg die Zahl der tödlichen Unfälle bei Fußgängern, Radfahrern und E-Scooter-Fahrern.
Der ADAC weist darauf hin, dass das Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Verkehrstoten zwischen 2021 und 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, voraussichtlich verfehlt wird. Nach dem pandemiebedingten Rückgang 2020/2021 stiegen die Zahlen wieder an und liegen seitdem um die Marke von 2.800.
Mehr als ein Drittel der Getöteten starben bei Alleinunfällen, also ohne Konflikt mit anderen Verkehrsteilnehmern – ein Hinweis darauf, dass viele Unfälle mit der eigenen Verantwortung zusammenhängen.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit setzt der ADAC auf Fahrausbildung, Fahrpraxis, Fahrzeugsicherheit, Infrastruktur sowie Kontrollen und Sanktionen. Ein wichtiger Baustein sei das begleitete Fahren ab 17, das jungen Fahrern mehr Routine im Straßenverkehr ermöglichen soll. Außerdem fordert der ADAC alle Verkehrsteilnehmer zu rücksichtsvollen Verhalten auf.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Silvester-Spiele für die ganze Familie: 10 Ideen gegen Langeweile bis Mitternacht

Silvester-Spiele für die ganze Familie: 10 Ideen gegen Langeweile bis Mitternacht

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Zuerst stehen am Silvesterabend bei vielen ein gemütliches, langes Essen mit Raclette oder Fondue auf dem Programm. Aber danach können sich die Stunden dennoch noch ganz schön ziehen. Darum haben wir hier 10 kurzweilige, unterhaltsame Spielideen für kleine und große Runden zusammengestellt, die sich ohne Aufwand ganz einfach umsetzen lassen.

1. Silvester-Charaden-Mix

Jeder schreibt verschiedene Begriffe auf kleine Zettel – z. B. Dinge rund um Silvester, Tiere oder Filme. Die Zettel werden gesammelt, und dann zieht jeder reihum einen Zettel und stellt den Begriff pantomimisch dar. Die anderen müssen raten.

2. Neujahrs-Vorhersagen

Jeder schreibt anonym auf, was er oder sie für das neue Jahr vorhersagt – lustige, verrückte oder realistische Ideen. Dann werden die Zettel vorgelesen und geraten, von wem sie stammen.

3. Schätzspiel

Stelle Fragen wie „Wie viele Raketen werden in unserer Stadt in dieser Nacht gezündet?“ oder „Wie viele Korken knallen bis Mitternacht?“ – diejenige Person, die am nächsten liegt, gewinnt.

4. Pantomime „Jahresrückblick“

Jeder stellt einen persönlichen Höhepunkt des Jahres pantomimisch dar, die anderen raten. Besonders lustig: Peinliche oder überraschende Momente!

5. Rätsel- und Quizrunde

Stelle Fragen rund um das Jahr, Silvester oder allgemeine Themen. Teams oder Einzelspieler können gegeneinander antreten – wer die meisten Antworten richtig hat, gewinnt.

6. Tischkarten-Spiel „Wer bin ich?“

Jeder bekommt heimlich den Namen einer berühmten Person oder Figur auf die Stirn geklebt. Durch Ja-/Nein-Fragen muss jeder erraten, wer er ist.

7. Karten- oder Brettspiele in Mini-Runden

Ideal für zwischendurch: UNO, Dobble, Jenga oder Mensch-ärgere-dich-nicht – kurzweilig und macht allen Spaß.

8. Scharade „Film, Serie, Buch“

Klassisches Scharade-Spiel, bei dem Filme, Serien oder Bücher pantomimisch dargestellt werden. Besonders schön für Familien mit älteren Kindern.

9. Foto-Challenge

Jeder darf in der Stunde vor Mitternacht lustige Selfies oder kreative Gruppenbilder machen – die besten Bilder werden später beim Jahreswechsel gezeigt.

10. Silvester-Story-Kette

Die Familie oder die Gruppe erzählt gemeinsam eine Geschichte, Satz für Satz. Jeder fügt einen neuen Satz hinzu, bis eine witzige, spannende oder verrückte Silvestergeschichte entsteht. Ideal, um die Zeit bis Mitternacht kreativ und kurzweilig zu überbrücken!

Tipp:
Für kleine Kinder können die Spiele vereinfacht werden, für Erwachsene lassen sich Varianten mit Tipps, Wetten oder Preisen spannender gestalten. So vergeht die Zeit bis Mitternacht wie im Flug – und alle starten fröhlich ins neue Jahr!
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Silvester – vom Julfest bis zum Feuerwerk

Silvester – vom Julfest bis zum Feuerwerk

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Wenn die Uhr am 31. Dezember Mitternacht schlägt, wird weltweit gefeiert: Das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt – oft mit Feuerwerk, Böllern und viel Krach. In diesem Artikel geht es nicht nur um die Geschichte von Silvester, sondern auch um die Entwicklung des Feuerwerks – von alten Ritualen bis zu spektakulären Pyro-Events der Gegenwart.

Von Julius Caesar bis zum Julianischen Kalender

Vor über 2.000 Jahren legte Julius Caesar den 1. Januar als Jahresbeginn fest. Bis dahin begann das Neue Jahr an ganz unterschiedlichen Tagen: Für die Römer war es der 1. März, für frühe Christen Weihnachten oder der Dreikönigstag am 6. Januar.

Auch die Germanen kannten eigene Jahresrhythmen: Sie feierten das „Julfest“ zur Wintersonnwende. Zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar standen Sonne und Licht symbolisch still. In dieser dunklen Zeit wurden die sogenannten Rauhnächte begangen, geprägt von Ritualen, Räucherungen und Opfergaben – Schutz vor bösen Geistern und eine Phase der inneren Einkehr.

Der julianische Kalender, den Caesar einführte, richtete sich nach dem Sonnenjahr: 365 Tage, zwölf Monate, sieben Wochentage und alle vier Jahre ein Schaltjahr.

Gregorianischer Kalender und Papst Silvester I.

Seit 1582 bestimmt der gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., wann Silvester gefeiert wird. Namensgeber des Festes ist ebenfalls ein Papst: Silvester I., Bischof von Rom, der am 31. Dezember 335 starb.
Der Legende nach heilte Silvester I. Kaiser Konstantin von seiner Lepra, woraufhin sich der Kaiser zum Christentum bekannte – ein Wendepunkt, der dem Christentum erheblichen Auftrieb verschaffte.

Interessant: Der Name Silvester bedeutet übersetzt „der aus dem Wald Stammende“ – mit dem Jahreswechsel hatte der Name ursprünglich also nichts zu tun.

Krach und Feuerwerk – Tradition gegen böse Geister

Wie in vorchristlicher Zeit wird auch heute noch laut gefeiert. Knaller und Raketen sollten ursprünglich böse Geister vertreiben.

Das Feuerwerk hat seine Wurzeln im alten China: Bereits im 12. Jahrhundert wurde Schwarzpulver genutzt, um Geister fernzuhalten. In Europa tauchte das Feuerwerk im 14. Jahrhundert in Italien auf und wurde ab dem 16. Jahrhundert an europäischen Höfen populär. In Deutschland soll das erste große Feuerwerk 1506 zu Ehren von Kaiser Maximilian I. gezündet worden sein.

Mit der Professionalisierung der Pyrotechnik im 19. Jahrhundert und der Industrialisierung wurde Feuerwerk für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich. Früher dominierten einfache Schwarzpulverknaller, heute gibt es eine riesige Vielfalt an Raketen, Batterien und Fontänen.

Das wohl bisher größte Feuerwerk überhaupt wurde 1988 in Hokkaido, Japan, gezündet: Eine 700 Kilogramm schwere Kugelbombe mit einem Durchmesser von 1,39 Metern explodierte auf 1.200 Metern – ein wahres Spektakel.

Feuerwerk heute – immer mehr Einschränkungen

Mittlerweile mehren sich die kritischen Stimmen aufgrund von Sorge um Umwelt und Tieren. In den Niederlanden wird ab Silvester 2026/2027 ein Feuerwerksverbot für Privatpersonen gelten. In Deutschland haben bereits viele Städte und Regionen Einschränkungen erlassen, in Nordtirol gilt heuer ein Feuerwerksverbot in Wäldern und Gefährdungsgebieten – aus Sorge vor Waldbränden und aufgrund anhaltender Trockenheit.

Fazit:

Silvester ist ein Fest mit langer Tradition – von der Julnacht der Germanen über Papst Silvester I. bis hin zum heutigen Feuerwerk. Auch wenn sich Bräuche wandeln, bleibt der Jahreswechsel eine Zeit des Feierns, der Reflexion und des Neuanfangs.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Schleuser auf der B2 fest

Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Schleuser auf der B2 fest

Garmisch-Partenkirchen – In der Nacht von Montag auf Dienstag (29./30. Dezember) hat die Bundespolizei an der B2 in Garmisch-Partenkirchen zwei Pkw-Fahrer festgenommen, die im Verdacht stehen, Mitfahrer eingeschleust zu haben. Bei beiden Fahrzeugen standen zudem Fragen zur jeweiligen Fahrerlaubnis im Vordergrund.

Bei der Kontrolle eines Wagens mit französischen Kennzeichen konnten die insgesamt sieben Insassen, nach den Angaben der Bundespolizei, keine gültigen Einreisedokumente für Deutschland vorweisen. Der 26-jährige Fahrer verfügte über keine gültige Fahrerlaubnis. Es handelte sich um bosnische Staatsangehörige, die miteinander verwandt sind. Die Gruppe bestand aus drei Erwachsenen und vier Minderjährigen, die nach ihrem Aufenthalt in Italien nach Deutschland zurückkehren wollten. Sie waren zuvor bereits in Niedersachsen offiziell registriert worden und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine niedersächsische Landesaufnahmestelle weitergeleitet. Der Fahrer, der in Braunschweig gemeldet ist, wurde wegen Schleuserei angezeigt und musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft 500 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hinterlegen.

Auch auf der B2 in Richtung Garmisch-Partenkirchen wurde eine pakistanische Reisegruppe kontrolliert. Die vier Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren saßen in einem in Italien zugelassenen Auto. Die vorderen Insassen legten Reisepässe und italienische Aufenthaltserlaubnisse vor, die in Ordnung waren. Dennoch wurde der Beifahrer wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt, da er einen internationalen pakistanischen Führerschein mitführte, der als Fälschung entlarvt wurde. Der Fahrer erhielt ebenfalls eine Strafanzeige wegen mutmaßlicher Schleusung der Rücksitzinsassen. Die weiteren Personen konnten die erforderlichen Einreisedokumente nicht vorweisen, weshalb ihnen die Einreise nach Deutschland verweigert wurde. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Nur ein Punkt für die Starbulls Rosenheim im Heimspiel gegen Regensburg

Nur ein Punkt für die Starbulls Rosenheim im Heimspiel gegen Regensburg

Rosenheim – Ausverkauftes Haus, fantastische Stimmung – aber am Ende nur ein Punkt für die Starbulls Rosenheim. Im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg zeigten die Grün-Weißen Kampfgeist, mussten sich  am Dienstagabend (30.12.2025) nach Verlängerung und Shootout 2:3 geschlagen geben.

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Heimspiel am 30.12.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Volles Haus, beste Stimmung – aber leider kein Sieg für die Starbulls Rosenheim beim Heimspiel am Dienstagabend (30.12.2025). Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Vor 4.425 Zuschauern im ROFA-Stadion gerieten die Starbulls im zweiten Drittel zunächst mit 0:2 in Rückstand. Doch Dominik Kolb und Dominik Tiffels glichen noch vor der zweiten Pause zum 2:2 aus. Im dritten Drittel hatten die Gastgeber die Spielkontrolle, scheiterten aber immer wieder am starken Regensburger Torwart Jonas Neffin. Nach torloser Verlängerung sicherten sich die Gäste den Zusatzpunkt im Shootout.

Personalsituation bei den Starbulls

Christopher Kolarz kehrte ins Tor zurück, Charlie Sarault ins Line-up. Verteidiger Leon van der Linde war nach Krankheit wieder dabei. Verletzungsbedingt fehlte Ville Järveläinen, Chefcoach Jari Pasanen musste die Reihen kurzfristig umstellen. Eine Einsatzchance für Järveläinen im Derby gegen Landshut bewertet Pasanen mit 50 Prozent. Lars Bosecker steht kurz vor dem Comeback, Lukas Laub und Johannes Achatz fehlen noch zwei bis drei Wochen.

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Heimspiel am 30.12.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Starbulls unter Druck.

Spielverlauf – Starbulls unter Druck

Die Starbulls starteten unsicher in die Partie. Regensburg, zwei Tage zuvor mit einem Auswärtssieg in Kassel, dominierte die Anfangsphase. Glück für Rosenheim, dass weder Jeremy Bracco noch Bryce Kindopp die frühen Chancen nutzen konnten. Kolarz hielt sein Tor zunächst sauber.

Das Rosenheimer Powerplay zeigte Verbesserungen gegenüber den letzten Spielen, doch auch hier stand Neffin sicher im Tor.

Konter bestraften Fehler – 0:2-Rückstand

Im zweiten Drittel drehten die Starbulls auf, gerieten aber zweimal nach schlampig ausgeführten Kontern in Rückstand. Kevin Slezak, ein Ex-Rosenheimer, erzielte das 0:1 (22.), Jeremy Bracco legte das 0:2 nach (28.). Kolarz verhinderte weitere Gegentreffer, während die Starbulls das Spiel zunehmend bestimmten.

Verdienter Ausgleich durch Kolb und Tiffels

Dominik Kolb fälschte einen Schuss von Shane Hanna ab und erzielte das 1:2 (34.). Kurz vor der zweiten Pause traf Dominik Tiffels nach einem Schlagschuss von Teemu Pulkkinen zum 2:2 (40.).

Im dritten Drittel dominierten die Hausherren das Spiel, doch Neffin hielt alles. Auch das Powerplay der Starbulls brachte keine Tore. Nach torloser Verlängerung ging es in den Shootout, in dem Regensburg abgezockt zwei Tore erzielte und die Starbulls nur einen Punkt behielten.

Tabellenstand

Mit nun 56 Punkten aus 30 Spielen rücken die Starbulls auf Rang drei zurück. Zwei Punkte fehlen auf den Tabellenzweiten Kassel Huskies, fünf Punkte Vorsprung haben sie auf den Tabellenvierten EV Landshut.

Nächste Highlights für die Starbulls

  • Freitag, 2. Januar: Derby gegen Landshut im ROFA-Stadion, 19:30 Uhr, ausverkauft – über Zweitmarkt-Angebote sind kurzfristig Tickets verfügbar.
  • Sonntag, 4. Januar: Auswärtsspiel bei Düsseldorf EG im PSD Bank Dome – bis zu 1.000 Rosenheimer Fans werden erwartet.
    (Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler)
Starbulls Rosenheim gegen Regensburg. Heimspiel am 30.12.2025. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Diesmal hat es mit einem Sieg für die Starbulls nicht geklappt – aber schon bald gibt es die nächsten Chancen.

Verdienter Ausgleich durch Kolb und Tiffels

Dominik Kolb fälschte einen Schuss von Shane Hanna ab und erzielte das 1:2 (34.). Kurz vor der zweiten Pause traf Dominik Tiffels nach einem Schlagschuss von Teemu Pulkkinen zum 2:2 (40.).

Im dritten Drittel dominierten die Hausherren das Spiel, doch Neffin hielt alles. Auch das Powerplay der Starbulls brachte keine Tore. Nach torloser Verlängerung ging es in den Shootout, in dem Regensburg abgezockt zwei Tore erzielte und die Starbulls nur einen Punkt behielten.

Tabellenstand

Mit nun 56 Punkten aus 30 Spielen rücken die Starbulls auf Rang drei zurück. Zwei Punkte fehlen auf den Tabellenzweiten Kassel Huskies, fünf Punkte Vorsprung haben sie auf den Tabellenvierten EV Landshut.

Nächste Highlights für die Starbulls
  • Freitag, 2. Januar: Derby gegen Landshut im ROFA-Stadion, 19:30 Uhr, ausverkauft – über Zweitmarkt-Angebote sind kurzfristig Tickets verfügbar.
  • Sonntag, 4. Januar: Auswärtsspiel bei Düsseldorf EG im PSD Bank Dome – bis zu 1.000 Rosenheimer Fans werden erwartet.
    (Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler)
Silvesternacht fordert Rettungsdienst stark

Silvesternacht fordert Rettungsdienst stark

München / Bayern – Wenn andere feiern, steigt für den Rettungsdienst die Belastung massiv: In der Silvesternacht rücken die Einsatzkräfte deutlich häufiger aus als an normalen Tagen. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK)  bestätigt den bundesweiten Trend – und mahnt zu mehr Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerk.

Die Silvesternacht zählt für den Rettungsdienst zu den einsatzintensivsten des gesamten Jahres. Eine aktuelle Auswertung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zeigt: Beim Jahreswechsel 2024/25 wurden bundesweit mehr als 100 Menschen durch Feuerwerkskörper so schwer verletzt, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten. Das entspricht etwa dem Vierfachen eines durchschnittlichen Tages. Nicht enthalten sind dabei Verletzte, die ambulant in Notaufnahmen versorgt wurden.

Als größter Rettungsdienstdurchführender in Bayern mit rund 80 Prozent aller Rettungseinsätze bestätigt das Bayerische Rote Kreuz (BRK) diese Entwicklung. Während die Einsatzzahlen nachts normalerweise sinken, steigen sie rund um den Jahreswechsel deutlich an. In einer durchschnittlichen Silvesternacht zwischen 18 Uhr und 5.59 Uhr rücken BRK-Rettungswagen rund 1.500 Mal aus. Hinzu kommen Notarzt- und Krankentransporte. Grundlage sind die Mittelwerte der Jahreswechsel von 2018/19 bis 2022/23.
„Was für viele eine Feiernacht ist, ist für den Rettungsdienst eine der härtesten Schichten des Jahres“, sagt BRK-Landesarzt Dr. Florian Meier, selbst aktiver Notarzt. „Unachtsamer Umgang mit Feuerwerk gefährdet jedes Jahr Menschenleben – oft mit dauerhaften Folgen.“
„Verbrennungen, Augenverletzungen oder abgerissene Finger sind keine Randerscheinung – sie richten dauerhaft Schaden an“, so Meier weiter. „Mit ein paar einfachen Regeln und Tipps reduzieren Sie das Risiko deutlich.“

Vier Erste-Hilfe-Tipps für Silvester

Verbrennungen:
Kleinere Verbrennungen, die nicht größer als die eigene Handfläche sind, kurz mit nicht allzu kaltem Leitungswasser kühlen. „Größere Verbrennungen dürfen nicht gekühlt werden – sie sind immer ein Fall für den Rettungsdienst oder die Notaufnahme“, betont Dr. Meier.

Handverletzungen:
Größere Wunden steril abdecken, bei starkem Blutverlust sofort den Notruf 112 wählen. Abgetrennte Finger möglichst keimfrei in ein Tuch wickeln, in einen Plastikbeutel legen und diesen in einen zweiten Beutel mit Wasser und Eis geben. Der Finger darf dabei nicht nass werden. „Dann besteht eine reale Chance, den Finger zu retten“, so Meier.

Augenverletzungen:
Fremdkörper im Auge oder Verbrennungen am Auge sind häufig ein Notfall. „Wählen Sie die 112 und verbinden Sie beide Augen, damit das verletzte Auge ruhiggestellt wird“, rät Meier.

Alkoholvergiftung:
Bewusstlosigkeit nach Alkoholkonsum ist lebensgefährlich. Atmung prüfen, stabile Seitenlage herstellen, den Notruf 112 alarmieren und die betroffene Person warmhalten – besonders bei Kälte.

Um auf die hohe Einsatzbelastung und zusätzliche Gefahren durch Feuerwerk vorbereitet zu sein, wird der Rettungsdienst in der Silvesternacht personell verstärkt. Die Planung erfolgt regional in enger Abstimmung mit den zuständigen Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung. In Nürnberg etwa sind in einer regulären Nacht sieben Rettungswagen im Einsatz, in Vorfeiertagsnächten neun. In der Silvesternacht steigt die Zahl auf mehr als 14 Rettungswagen – nahezu eine Verdoppelung im Vergleich zu einer normalen Werktagnacht.
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Dezember
Es ist der 365. Tag des gregorianischen Kalenders (der 366. in Schaltjahren) und somit der letzte Tag des Jahres.

Namenstag haben: Apollonia, Lona, Cathérine, Maro, Melanie, Odilo

3 bekannte Geburtstagskinder:

Psy (1977 – ist ein südkoreanischer Rapper, der mit seiner humorvollen Hit-Single „Gangnam Style“ über das Leben im Stadtbezirk „Gangnam“ der Hauptstadt Seoul im Sommer 2012 zunächst YouTube mit dem bisher meistaufgerufenen Musikvideo aller Zeiten und dann weltweit die Spitze der Charts eroberte.)

Donna Summer (1948 – war eine insbesondere in den 1970er-Jahren durch mehrere Disco-Hits populäre US-amerikanische Sängerin und Grammy-Preisträgerin.

Nicholas Sparks (1965 – ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der u. a. die auch verfilmten Romane „Wie ein einziger Tag“ und „Message in a Bottle“ schrieb.) 
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1857: Queen Victoria bestimmt Ottawa zur kanadischen Hauptstadt.
  • 1948: In West-Berlin erfolgt die 100.000. Flugzeuglandung seit Errichtung der Luftbrücke.
  • 2019: Regierungsbehörden in Wuhan bestätigen erstmals das Auftreten der bis dahin unbekannten Erkrankung COVID-19.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)