Hofstätter See teilweise zugefroren – Winterspaß mit Vorsicht

Hofstätter See teilweise zugefroren – Winterspaß mit Vorsicht

Prutting / Landkreis Rosenheim – Am Hofstätter See (Landkreis Rosenheim) war am gestrigen Neujahrstag viel los: Schlittschuhläufer, Spaziergänger, Stockschützen und Eishockeyspieler nutzten das teilweise zugefrorene Ufer für winterliche Aktivitäten. Für weiter hinaus auf den See gilt jedoch weiterhin Vorsicht.

Die frostigen Temperaturen der vergangenen Tage haben den Hofstätter See an seinen Uferbereichen bereits teilweise zugefroren. Am gestrigen Neujahrstag nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit für Schlittschuhläufe, Eishockeyspiele, Spaziergänge am bereits zugefrorenen Seeufer und Stockschießen.

Trotz des winterlichen Vergnügens ist Vorsicht geboten. Die Wasserwacht Bayern hat vor einigen Tagen eindringlich davor gewarnt, zugefrorene Seen, Weiher, Flüsse und andere Gewässer zu betreten (wir berichteten). Grundsätzlich seien die Eisflächen derzeit noch nicht verlässlich tragfähig, und das Betreten weiter hinaus auf den See kann lebensgefährlich sein. 

Mit Blick auf die Wettervorhersagen dürften die Eisschichten in den kommenden Tagen weiter wachsen: In der Region Rosenheim werden Nachtwerte bis minus 10 Grad prognostiziert, die frostige Temperaturen halten an. Dies schafft grundsätzlich gute Bedingungen für Outdoor-Eisspaß.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Inn, Rosenheim, um ca. 1920

Inn, Rosenheim, um ca. 1920

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1920. Wir präsentieren Euch einen Blick auf Rosenheim vom Innufer aus. 

Zu sehen im Hintergrund ist die Eisenbahnbrücke. Als Orientierung kann auch der Kirchturm von St. Nikolaus dienen, der deutlich erkennbar ist.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Winter auf den Straßen: Diese Regeln müssen Autofahrer jetzt beachten

Winter auf den Straßen: Diese Regeln müssen Autofahrer jetzt beachten

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Schnee, Eis und Kälte stellen Autofahrer im Winter vor besondere Herausforderungen. Wer mit falschen Reifen fährt, Scheiben oder Kennzeichen nicht freihält oder den Motor warmlaufen lässt, riskiert Bußgelder. Der ADAC erklärt, worauf Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen achten sollten, um sicher und regelkonform unterwegs zu sein.

Es ist Winter auf deutschen Straßen. Für Autofahrer heißt das vor allem: nur mit den richtigen Reifen losfahren. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen, bei einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit 80 Euro und einem Punkt in Flensburg. 

Fahren im verschneiten Auto

Vor jeder Fahrt müssen die Scheiben, Scheinwerfer und Spiegel eines Pkw von Schnee und Eis befreit werden. Das Freikratzen eines „Gucklochs“ genügt nicht und wird mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro geahndet.

Unkenntliches Kennzeichen

Auch das Kennzeichen muss stets lesbar sein. Bei Bedarf muss auch während der Fahrt eine Pause eingelegt und das Kennzeichen gesäubert werden. Kommen Autofahrer dem nicht nach, droht ein Verwarnungsgeld von fünf Euro. Wird das Kennzeichen absichtlich unkenntlich gemacht, kann das ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs nach sich ziehen.

Motor warmlaufen lassen

Wer den Motor vor Fahrtantritt laufen lässt, um Scheiben leichter freikratzen zu können oder den Innenraum vorzuheizen, schadet der Umwelt und erhöht den Verschleiß des Pkw. Außerdem riskieren Autofahrer ein Bußgeld von 80 Euro wegen Verursachens vermeidbarer Abgasbelästigungen.

Jacke während der Fahrt

Auch wenn es beim Losfahren kalt ist, sollte eine (Winter-)Jacke vor der Fahrt ausgezogen werden. Ein ADAC Test zeigt: Trägt ein Autofahrer eine Winterjacke und damit den Sicherheitsgurt nicht direkt am Körper, kann bereits ein Auffahrunfall bei 16 km/h schwere innere Verletzungen hervorrufen.

Überwintern mit Saisonkennzeichen

Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nach Ablauf des Zulassungszeitraums nicht mehr am öffentlichen Verkehr teilnehmen, hierzu gehört auch das Parken. Sie müssen daher jetzt im Winter auf reinem Privatgrund stehen. Wer dem nicht nachkommt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 40 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / beitragsbild: Symbolfoto re)

Adelholzener Alpenquellen als „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet

Adelholzener Alpenquellen als „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet

Siegsdorf / Nürnberg – Die Adelholzener Alpenquellen GmbH aus Siegsdorf (Landkreis Traunstein)  gehört zu den 17 Unternehmen in Bayern, die 2025 mit der Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“ geehrt wurden. Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hatte das Unternehmen für seine langjährige Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten vorgeschlagen.

Adelholzener-Geschäftsführer Peter Lachenmeir betonte: „Wir sehen es als unseren Auftrag, den gesellschaftlichen Beitrag unserer Beschäftigten aktiv zu ermöglichen.“ Er ergänzte: „Die Förderung und Unterstützung des Ehrenamts ist tief in unserer Unternehmensphilosophie verwurzelt und hat bei uns eine lange Tradition.“ Gemeinsam mit Stefan Thurner nahm Lachenmeir die Urkunde aus den Händen von Innenminister Joachim Herrmann entgegen.

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement. Foto: Copyright: BayStMI

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement. Mit dabei die Adelholzener Alpenquellen. Fotos: Copyright BayStMI

Die Delegation aus Siegsdorf wurde begleitet von Manfred Guggelberger, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde, sowie von Vertretern des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein: Rupert Kink, Thorsten Lohner, Martin Schupfner und Christof Grundner. Kreisbrandrat Grundner erklärte: „Diese Auszeichnung wird jedes Jahr nur an wenige Betriebe im Freistaat verliehen. Umso mehr freut es uns, dass heuer ein heimisches Unternehmen zu den Preisträgern zählt.“

Innenminister Joachim Herrmann hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Zusammenspiels von Ehrenamt und Arbeitgebern hervor: „Polizei, Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr – sie alle bilden gemeinsam mit dem Freistaat ein starkes Netzwerk für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Bayern. Neben dem Einsatz der Ehrenamtlichen ist auch das Engagement der Arbeitgeber unverzichtbar.“

In der Laudatio für die Adelholzener Alpenquellen wurde das außergewöhnliche Engagement des Unternehmens deutlich. Mehr als 80 der rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in Feuerwehr, DLRG, Rotem Kreuz oder Bergwacht. Zudem werden sie bei Einsätzen und Fortbildungen unkompliziert freigestellt.

Unterstützung für Feuerwehren und Hilfsorganisationen

Besonders gewürdigt wurde die Unterstützung von Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit Adelholzener Mineralwasser und Erfrischungsgetränken sowie die langjährige Förderung der Bergwacht Bayern, unter anderem durch das Ausbildungszentrum in Bad Tölz.
Die feierliche Verleihung fand im historischen Rathaussaal in Nürnberg statt und wurde musikalisch vom Bayerischen Polizeiorchester umrahmt. Im Anschluss lud das Innenministerium zu einem Stehempfang ein.

Neben den Adelholzener Alpenquellen wurden in Oberbayern folgende Unternehmen ausgezeichnet: Alpenland Maschinenbau GmbH (Rott am Inn), Bauer Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG (Buchbach), Helicopter Travel Munich GmbH (Taufkirchen) sowie die Simon Haus und Holzbau GmbH (Lenggries).
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Foto: Copyright BayStMI)

Ein neues Leben zum Jahresbeginn: Noris ist das Wasserburger Neujahrsbaby

Ein neues Leben zum Jahresbeginn: Noris ist das Wasserburger Neujahrsbaby

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Mit dem ersten Licht des neuen Jahres begann in der RoMed Klinik Wasserburg ein ganz besonderes Glück: Um 4.36 Uhr erblickte der kleine Noris als erstes Baby des Jahres das Licht der Welt. Stolze Eltern, ein glücklicher großer Bruder und liebevolle Glückwünsche des Klinikteams machten den Jahresauftakt für die Familie aus Haag unvergesslich.

Als erstes Kind des neuen Jahres erblickte in der RoMed Klinik Wasserburg am Inn in der Morgendämmerung der kleine Noris das Licht der Welt. Der Junge misst 52 Zentimeter und wiegt 4 050 Gramm. Bald kehrt die Familie zurück in ihr Zuhause in Haag. Die Eltern, Nikoleta und Ndue Lari, freuen sich über ihr zweites Kind. Mit ihnen feiern die Großmutter und der große Bruder — ebenso das geburtshilfliche Team der Klinik, das mit einem Blumenstrauß und einem Kuschelbären gratulierte.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild:
Familienglück – Die Eltern mit dem kleinen Noris, großen Bruder und Oma sowie dem Geburtshilflichen Team, das herzlich gratulierte. V.r.n.l.: Leitender Oberarzt Ikechukwu Anikwe, Hebamme Laura Hanft, Susanne Gottwald (Pflege), Monika Häusler (Pflege) und Dienstärztin Guljan Aliyeva (1.v.l.), Copyright RoMed Kliniken)

Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß führt AfD-Stadtratsliste in Bad Aibling an

Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß führt AfD-Stadtratsliste in Bad Aibling an

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Für die kommende Kommunalwahl in Bad Aibling führt Silvia Groß die AfD-Stadtratsliste an. Auf der Liste folgen bekannte Kandidaten und neue Bewerber.

Die AfD hat ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl in Bad Aibling aufgestellt. An der Spitze steht Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß, gefolgt von Markus Kodura, bekannt durch die Aiblinger Montagsspaziergänge, und dem AfD-Stadtrat Andreas Winhart.

Weitere Kandidaten auf der Liste sind Rainer Vieregg, Klaus Rieth und Rolf Lüdtke, die bereits bei der letzten Wahl für die AfD kandidierten. Über 40 Prozent der Positionen auf der Liste sind mit Frauen besetzt.

Zur Motivation für den Wahlkampf erklärte Bürgermeisterkandidatin Silvia Groß, sie freue sich, mit dem AfD-Team in den Wahlkampf zu ziehen. Viel zu viel sei in den letzten Jahren in Bad Aibling schiefgelaufen, Bad Aibling brauche einen Neustart, statt nur ein weiteres Kapitel aufzuschlagen.

AfD-Stadtrat und Ortsvorsitzender Andreas Winhart zeigte sich zuversichtlich, dass die AfD deutlich stärker in den Stadtrat einziehen könne und verwies auf das eigene Team als kompetent. Er kritisierte die CSU in Bad Aibling in den Bereichen Finanzen, Bauplanung und Verkehr und erklärte, man könne es kaum erwarten, diese Themen besser anzugehen.

AfD-Liste für Bad Aibling (in Reihenfolge):

  1. Groß, Silvia
  2. Kodura, Markus
  3. Winhart, Andreas
  4. Vieregg, Rainer
  5. Rieth, Klaus
  6. Grafetstetter, Petra
  7. Böttcher, Horst
  8. Jakob, Rainer
  9. Häffelin, Angelika
  10. Werner-Glötzl, Henrika
  11. Kastner, Marie Luise
  12. Lüdtke, Rolf
    (Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Andreas Winhart / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Andreas Winhart)
Rosenheim: Bundespolizeiorchester lädt zum Neujahrskonzert

Rosenheim: Bundespolizeiorchester lädt zum Neujahrskonzert

Rosenheim – Am Donnerstag, 15. Januar 2026, gibt das Münchner Bundespolizeiorchester in Rosenheim ein traditionelles Neujahrskonzert. Der Eintritt ist frei.

Das Bundespolizeiorchester München tritt am 15. Januar 2026 in Rosenheim auf. Das traditionelle Neujahrskonzert beginnt um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus am Ludwigsplatz. Der Eintritt ist frei.
Unter der Leitung von Chefdirigent Philipp Armbruster präsentiert das sinfonische Blasorchester ein abwechslungsreiches Programm, darunter Werke von Johannes Brahms, Benjamin Britten und John Williams.

Die Veranstaltung findet auf Initiative der Bundespolizeiinspektion Rosenheim statt, die in der Region für Bahn- und Grenzpolizeiaufgaben zuständig ist. Mit dem Konzertangebot möchte die Bundespolizei ihre Verbundenheit mit der Bevölkerung zum Ausdruck bringen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Teisendorf: Fußgänger (84) bei Unfall auf Staatsstraße 2103 tödlich verletzt

Teisendorf: Fußgänger (84) bei Unfall auf Staatsstraße 2103 tödlich verletzt

Teisendorf / Landkreis Berchtesgadener Land – Am Neujahrstag wurde in Teisendorf ein 84 Jahre alter Mann beim Überqueren der Staatsstraße 2103 von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.

Am Donnerstagvormittag (1.1.2026) kam es gegen 08:35 Uhr auf der Staatsstraße 2103 bei Teisendorf  zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 84-jähriger Fußgänger aus Teisendorf wollte, nach den Angaben der Polizei, offenbar die Fahrbahn überqueren und wurde dabei von einem 52-jährigen Pkw-Lenker aus dem Landkreis Traunstein mit einem VW erfasst.
Der Fußgänger erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Eine Alkoholisierung des 52-Jährigen konnte die Polizei an der Unfallstelle ausschließen.

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt die Polizeiinspektion Freilassing die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang durch. Ein hinzugezogener Sachverständiger wird ein Gutachten erstellen, um die Abläufe und mögliche Einflussfaktoren, wie etwa die tiefstehende Sonne, zu prüfen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Staatsstraße 2103 für rund dreieinhalb Stunden gesperrt; der Verkehr wurde umgeleitet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Teisendorf und Roßdorf unterstützten mit mehreren Einsatzkräften bei der Unfallaufnahme.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Feuerwerksbatterie löst Brand in Studentenheim aus

Rosenheim: Feuerwerksbatterie löst Brand in Studentenheim aus

Rosenheim – In der Neujahrsnacht 2026 kam es in Rosenheim zu einem ungewöhnlichen Vorfall: In der Küche eines Studentenheims zündeten Unbekannte eine Feuerwerksbatterie und verursachten dabei mehrere Tausend Euro Sachschaden. Verletzte gab es nicht.

In der Nacht zum 1. Januar 2026 gegen 2:00 Uhr wurde in einer Gemeinschaftsküche eines Studentenheims in der Westerndorfer Straße eine Feuerwerksbatterie vorsätzlich gezündet. Durch die pyrotechnischen Gegenstände entstand ein Sachschaden von mindestens 7.000 Euro.

Zeugen beobachteten zwei Personen vor dem Anwesen, die eine Plastiktüte auf einer angrenzenden Wiese entsorgten. Kurz darauf liefen zwei weitere Personen aus dem Haus, anschließend flüchteten alle vier in unbekannte Richtung.

Durch die abgefeuerte Feuerwerksbatterie entstanden mehrere Knallgeräusche und starker Rauch. Teile der Küche wurden beschädigt, am Boden befinden sich Brandstellen und Brandlöcher. Die Küche ist derzeit nur eingeschränkt nutzbar; eine Erneuerung dürfte erforderlich sein.

Verletzt wurde niemand. Nach ausreichendem Lüften konnte das Gebäude wieder betreten werden. Von den Tätern liegt eine vage Personenbeschreibung vor: alle etwa 20 bis 25 Jahre alt, dunkel gekleidet. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

München: Streit am Hauptbahnhof endet mit Verletzten

München: Streit am Hauptbahnhof endet mit Verletzten

München – Am Neujahrstag kam es am Münchner Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung, nachdem eine Getränkedose einen Mann getroffen hatte. Zwei Frauen wurden verletzt, die Bundespolizei ermittelt.

Am 1. Januar 2026 geriet ein 32-jähriger Mann aus China gegen 13:20 Uhr am Treppenabgang zur S-Bahn am Hauptbahnhof in eine Auseinandersetzung mit zwei Frauen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß eine der beiden Frauen, eine 45-jährige Ungarin, versehentlich eine auf dem Geländer abgestellte Getränkedose um. Diese fiel den Treppenabgang hinunter und traf den Mann am Kopf. Der Inhalt der Dose verteilte sich auf seiner Kleidung.

Der 32-Jährige ging daraufhin nach oben, um die Frauen zur Rede zu stellen. Die beiden zeigten sich wenig einsichtig und griffen ihn körperlich an. Es kam zu mehreren Schlägen und Tritten. Der Mann wehrte sich und stieß die 45-Jährige von sich, woraufhin diese zu Boden stürzte und sich eine Schlüsselbeinfraktur sowie eine Kopfplatzwunde zuzog.

Eine Streife der DB Sicherheit unterbrach die Auseinandersetzung und trennte die Parteien bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Der Geschädigte begab sich nach dem Vorfall selbstständig in ärztliche Behandlung, die Verletzungen der 45-Jährigen wurden zunächst vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt, später ambulant im Krankenhaus behandelt.

Bei den beiden wohnsitzlosen Frauen wurden Alkoholwerte von 2,6 Promille und 1,5 Promille festgestellt. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Rosenheim beschließt Haushalt 2026: keine neuen Schulden, hohe Investitionen geplant

Rosenheim beschließt Haushalt 2026: keine neuen Schulden, hohe Investitionen geplant

Rosenheim – Kurz vor Weihnachten 2025 stand im Rosenheimer Stadtrat eine der wichtigsten Entscheidungen des Jahres auf der Tagesordnung: der Beschluss des Haushaltsplans 2026 inklusive Finanzplanung und Investitionsprogramm. Während der große Saal im Rathaus weihnachtlich geschmückt war und an den Tischen der Stadträte Lebkuchen und Mandarinen für eine gelöste Atmosphäre sorgten, dominierten inhaltlich nüchterne Zahlen, langfristige Prognosen und finanzpolitische Weichenstellungen.

Für Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März war es die letzte Haushaltsrede in der laufenden Legislaturperiode. „Heute steht die wichtigste finanzpolitische Entscheidung für das kommende Jahr an“, eröffnete er seine Rede und stellte gleich zu Beginn drei zentrale Botschaften für das Jahr 2026 heraus: Die Stadt Rosenheim nimmt keine neuen Schulden auf, der Haushalt ist genehmigungsfähig und die Stadt investiert weiterhin umfassend in Gegenwart und Zukunft.

Unerwartet hohe Gewerbesteuereinnahmen als Grundlage

Die Grundlage für den Verzicht auf neue Kredite im Jahr 2026 bilden deutlich höhere Gewerbesteuereinnahmen als ursprünglich erwartet. Insgesamt flossen der Stadt im Jahr 2025 rund 61,8 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer zu – etwa vier Millionen Euro mehr als geplant und entgegen des bayernweit deutlich verhalteneren Trends.

„Es war für unsere Stadt ein außergewöhnlich erfolgreiches Haushaltsjahr in Zeiten wirtschaftlicher Schwäche in unserem Land. Viel erfolgreicher als noch vor einem Jahr zu erwarten waren“, so März in seiner Rede. Die Folge: „Wir können, und das ist die erste Botschaft – vollständig auf eine Neuverschuldung verzichten. Der Schuldenstand unserer Stadt bleibt damit unverändert bei knapp 50 Millionen Euro.“

Warnung vor falscher Sicherheit

Gleichzeitig mahnte der Oberbürgermeister zur Vorsicht. Der Haushalt 2026 stehe „unter anderen Vorzeichen – auch mathematisch gesehen“. Die kommunale Familie in Deutschland stehe insgesamt unter erheblichem Druck. Viele Städte und Gemeinden kämpften mit strukturellen Defiziten, einer wachsenden Schere zwischen Aufgaben und Finanzierung sowie einer zunehmenden Abhängigkeit von kurzfristigen Ausgleichsmaßnahmen.

Auch in Bayern, das im Ländervergleich oft als finanzstark gelte, sei die Lage angespannt. Zahlreiche Kommunen verzeichneten defizitäre Haushalte, schwindende Rücklagen und steigende Pflichtausgaben.

Vor diesem Hintergrund bezeichnete März den Haushalt 2026 als einen „Haushalt der Vernunft und der Verantwortung“. „Dieser Haushalt orientiert sich nicht an überhöhten Erwartungen und Versprechen, die der ein oder andere zu diesem Zeitpunkt einer Wahlperiode gerne macht, sondern er orientiert sich an den realistischen Möglichen.“ Der Erfolg des Jahres 2025 sei Rückenwind, aber kein Freibrief: „Es gilt nicht Geld auszugeben, um Eindruck zu machen. Wir investieren, um Wirkung zu erzielen. Jeder Euro muss einen Mehrwert für Rosenheim schaffen. So bleibt der Haushalt stabil und unsere Stadt stark.“

Rekordaufwendungen von knapp 300 Millionen Euro

Der Haushalt 2026 ist erneut ein Rekordhaushalt. Die Aufwendungen belaufen sich auf annähernd 300 Millionen Euro und liegen damit um mehr als 12 Millionen Euro beziehungsweise rund vier Prozent über dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2025.

Die größten Ausgabenblöcke entfallen auf zentrale gesellschaftliche Aufgaben:

  • 45 Millionen Euro für Kinderbetreuung
  • 42 Millionen Euro für den Bereich Soziales
  • 33 Millionen Euro für Schulen und Sporthallen
  • 20 Millionen Euro für Jugend und Familie

Insgesamt summieren sich diese Bereiche auf rund 140 Millionen Euro und damit auf fast die Hälfte der gesamten Aufwendungen. „Es sind Investitionen in eine gute Zukunft unserer Kinder, für starke Eltern und Familien, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt und für Chancengleichheit“, so März.

Defizit im Ergebnishaushalt – Rücklagen sichern Handlungsfähigkeit

Trotz der hohen Einnahmen schließt der Ergebnishaushalt, also die Gewinn- und Verlustrechnung der Stadt, erneut mit einem Negativsaldo von knapp zehn Millionen Euro ab. Auch in der Finanzplanung für die Jahre 2027 bis 2029 sei es nicht möglich, positive Ergebnisse zu erzielen.

Eine verhalten positive Nachricht konnte der Oberbürgermeister dennoch vermitteln: „Wir können die Verluste aus der Ergebnisrücklage entnehmen.“ Diese Rücklage sei das Ergebnis einer langfristig verantwortungsvollen Finanzpolitik. Überschüsse aus vergangenen Jahren seien gezielt genutzt worden, um Rücklagen und liquide Mittel aufzubauen. Diese Reserven ermöglichten es nun, den Haushalt zu stabilisieren, laufende Ausgaben zu decken und weiterhin zu investieren – auch in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation.

Der Finanzhaushalt, der die tatsächlichen Zahlungsströme abbildet, weist für 2026 einen Überschuss von etwas mehr als sieben Millionen Euro aus. Damit erfüllt die Stadt die Kriterien für die rechtsaufsichtliche Genehmigung. „Freilich würde mir eine höhere freie Spanne zur Finanzierung von Investitionen besser gefallen“, so März.

Investitionen bleiben auf hohem Niveau

Trotzdem bleibt das Investitionsniveau hoch. Das Investitionsprogramm 2026 umfasst mehr als 58 Millionen Euro und liegt damit leicht über den Ansätzen des Vorjahres. Der Schwerpunkt liegt erneut auf den Bereichen Schule, Kinderbetreuung, Soziales, Gesundheit, Sport und Erholung. Rund 51 Prozent der Investitionen – also mehr als die Hälfte – fließen in diese Aufgabenfelder. Der Bereich Bau, Wohnungswesen und Verkehr folgt mit knapp 20 Prozent, nahezu unverändert zum Vorjahr.

Bis zum Jahr 2029 plant die Stadt ein Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 238 Millionen Euro, das sind 16 Millionen Euro mehr als im Haushalt 2025 vorgesehen.

Steigende Schulden in den kommenden Jahren

Der Überschuss im laufenden Finanzhaushalt reicht jedoch nicht aus, um das gesamte Investitionsprogramm zu finanzieren. Damit verabschiedet sich die Stadt vorerst vom geplanten Schuldenabbau, der ursprünglich ab 2022 vorgesehen war. „Das ist der Preis für die hohen Investitionsausgaben“, erläuterte März.

Nach dem Schuldenabbaukonzept aus dem Jahr 2019 hätte der Schuldenstand Ende 2029 bei 60 Millionen Euro liegen sollen. Nach aktueller Planung wird er jedoch voraussichtlich auf rund 79 Millionen Euro ansteigen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 1.200 Euro.

Gleichzeitig bat der Oberbürgermeister um eine Einordnung dieser Zahlen: Lag der Schuldenstand zum 31. Dezember 2018 noch bei rund 71 Millionen Euro, wird er zum Jahresende 2025 trotz der geplanten Investitionen weiterhin bei unter 50 Millionen Euro liegen. Das entspricht einem Schuldenabbau von rund 30 Prozent. Zudem habe sich das städtische Anlagevermögen seit 2018 um rund 137 Millionen Euro erhöht.

Blick nach vorn: Prioritäten und kontroverse Debatten

„Ich möchte nichts schön reden. Zum Ende des Finanzplanungszeitraums werden nach den derzeitigen Planungen die städtischen Finanzreserven deutlich niedriger und der Schuldenstand deutlich höher sein“, so März. Dennoch sei diese finanzielle Kraftanstrengung notwendig, um kommende Herausforderungen zu bewältigen. Als zentrale Themen nannte er unter anderem Ganztagsbetreuung, Klimawandel, Wärmewende und Mobilität.

Auf kommunaler Ebene brauche es zudem den Mut, eine verbreitete Vollkaskomentalität zurückzudrängen und staatliche Unterstützung so auszugestalten, dass Menschen befähigt würden, sich selbst zu helfen. Weitere Schwerpunkte seien attraktive Gewerbeflächen – insbesondere für die heimische Wirtschaft – sowie ausreichender Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen.

März machte deutlich, dass die Diskussion über Prioritäten in der Stadtgesellschaft kontrovers geführt werden wird. „Der Maßstab muss sein, was wesentlich und was unwesentlich ist, damit das Wesen, also der Charakter unserer Heimatstadt Rosenheim, ihr Charme und ihre Lebensqualität erhalten und gewahrt bleibt.“

Deutliche Mehrheit für den Haushalt

Am Ende war dem Oberbürgermeister bewusst, dass nicht jedes Projekt und jede Ausgabe im Haushaltsentwurf auf ungeteilte Zustimmung stößt. Der Stadtrat beschloss die Haushaltssatzung schließlich mit 29 zu 10 Stimmen. Gegen den Haushalt stimmten die Grünen sowie der parteiloser Stadtrat Stefan Bauer
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. Januar
Es ist der 2. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 363 Tage (in Schaltjahren 364 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Adelhard, Basilius, Dietmar, Gregor

3 bekannte Geburtstagskinder:

Willi Graf (1918 – war ein deutscher Medizinstudent und NS-Widerstandskämpfer, der sich nach seiner Rückkehr von der Front ab 1942 bis zu seiner Inhaftierung 1943 als aktives Mitglied in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen das Hitlerregime engagierte.)

Francois Pienaar (1967 – ist ein ehemaliger populärer südafrikanischer Rugby-Union-Spieler.)

Cuba Gooding Jr. (1968 – ist ein amerikanischer Schauspieler, der für seine Nebenrolle in „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und durch diese bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1825: Das Münchner Nationaltheater wird nach einem Brand wiedereröffnet.
  • 1956: Mit rund 1.000 Freiwilligen werden in Deutschland die ersten drei Standorte der neu aufgebauten Bundeswehr in Betrieb genommen.
  • 2008: Der Ölpreis übersteigt im Handel zum ersten Mal zeitweise die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)