Große Pandas kommen nach München: Hellabrunn plant neue Panda-Anlage

Große Pandas kommen nach München: Hellabrunn plant neue Panda-Anlage

München – Eine tierische Sensation für München: Große Pandas kommen in den Tierpark Hellabrunn. Weltweit gibt es außerhalb Chinas nur 19 Zoos mit insgesamt 51 Tieren – München wird einer davon. Die Eröffnung der neuen Anlage ist für Anfang 2028 geplant.

Der Tierpark Hellabrunn startet gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München ein internationales Neubauprojekt von besonderer Bedeutung: den Bau einer hochmodernen Anlage für die bedrohte Tierart Großer Panda. Der offizielle Projektstart wurde am Mittwochvormittag (21.1.2026) im Elefantenhaus des Tierparks bekannt gegeben.

An der Unterzeichnungszeremonie nahmen Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der außerordentliche und bevollmächtigte chinesische Botschafter in Deutschland S. E. Deng Hongbo, Münchens Bürgermeisterin und Hellabrunns Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl, Tierparkdirektor Dr. h. c. Rasem Baban sowie An Lidan, Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, teil. Sie unterstrichen die internationale Bedeutung des gemeinsamen Artenschutzprojekts.

Rund 5.000 Quadratmeter für den Großen Panda

Geplant ist der Neubau einer rund 5.000 Quadratmeter großen Panda-Anlage mit großzügigen Innen- und Außengehegen. Vorgesehen sind Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche für die Tiere. Zudem soll die Anlage umfangreiche Angebote zur Wissensvermittlung über den Lebensraum des Großen Pandas und internationale Artenschutzmaßnahmen integrieren.

Die gesamten Baukosten werden vom Freistaat Bayern getragen. Projektpartner sind der Tierpark Hellabrunn, der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München, die China Wildlife Conservation Association sowie das China Conservation and Research Center for the Giant Panda in Chengdu. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 geplant, die Eröffnung der Anlage für Anfang 2028.

Hellabrunn wird für einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren ein Zuchtpaar Riesenpandas aus China aufnehmen. Die Tiere bleiben Eigentum der Volksrepublik China. Ziel des Projekts ist eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit im internationalen Artenschutz.

Söder: „München wird Panda City“

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder bezeichnete das Vorhaben als herausragendes Signal für den Artenschutz:
„München wird Panda City! Das ist eine einmalige Attraktion und ein Besuchermagnet: Bayern wird damit der achte Panda-Standort in der EU. Europaweit ist es sogar einmalig, dass es mit Berlin und nun auch München in einem Land zweimal Pandas gibt. Weltweit gibt es nur 19 Zoos mit 51 Pandas außerhalb Chinas. Pandas sind einfach knuffig. Habe mich ab der China-Reise 2024 nach Chengdu und Peking sehr für Pandas in Bayern eingesetzt. Toll, dass es klappt! Damit fördern wir den Artenschutz und den Fortbestand dieser bedrohten Tierart, bekommen einen absoluten Publikumsmagneten und stärken die Partnerschaft zwischen China und Bayern. Kooperation und Partnerschaft sind erfolgreicher als Konfrontation. Wir setzen auf offenen Dialog. Der heutige Tag ist nun der Höhepunkt der bayerisch-chinesischen Diplomatie. Wir ermöglichen als Freistaat die Errichtung einer Panda-Anlage in der Geozone Asien im Tierpark Hellabrunn. Bayern ist heute nicht nur weiß-blau, sondern auch schwarz-weiß.“

Internationale Strahlkraft für die Stadt München

Auch die Landeshauptstadt München misst dem Projekt große Bedeutung bei. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl erklärte:
„Dieses Projekt stärkt die Position Münchens als internationale Metropole der Wissenschaft, Kultur und nachhaltigen Artenschutz. Es verbindet Bildung, ökologische Verantwortung und ein emotionales Naturerlebnis für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreicher Gäste. Für die hervorragende Arbeit unseres Tierparks ist dies eine ganz besondere Auszeichnung. Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und unseren chinesischen Partnern dieses herausragende Projekt nun auf den Weg bringen können und die umfangreichen Vorarbeiten der vergangenen Monate zum Erfolg geführt haben.“

Meilenstein für Hellabrunn

Auch Hellabrunns Tierparkdirektor Dr. h. c. Rasem Baban sieht in dem Neubau einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Tierparks:
„Die neue Tieranlage für den Großen Panda ist ein Meilenstein für Hellabrunn. Sie steht für moderne Tierhaltung, Schutz der Biodiversität, wissenschaftliche Exzellenz und gelebte internationale Zusammenarbeit – ganz im Sinne unseres Masterplans. Unser großer, uneingeschränkter Dank gilt dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München für das entgegengebrachte Vertrauen und diese einmalige Chance, damit unseren Platz bei der Umsetzung globaler Artenschutzprojekte nachhaltig zu sichern!“

Naturnahe Anlage und nachhaltige Bauweise

Die neue Panda-Anlage entsteht im östlichen Bereich des Tierparks und grenzt unmittelbar an die asiatische Dschungelwelt an. Die Neustrukturierung dieses Areals ist bereits seit 2016 Teil des Hellabrunner Masterplans. Der bestehende Baumbestand soll weitestmöglich erhalten und in die neue Anlage integriert werden.

Die Anlage wird sich naturnah an den Lebensräumen der Großen Pandas orientieren, höchste Standards moderner Tierhaltung erfüllen und auch für eine mögliche Zucht ausgelegt sein. Die Betreuung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit chinesischen Fachleuten. Zudem setzt das Projekt auf energieeffiziente Bauweise, nachhaltige Materialien und ein umfassendes Recyclingkonzept.
(Quelle: Pressemitteilung  Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kinderfasching in Aschau im Chiemgau

Kinderfasching in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Spiel und Spaß für kleine Narren: Am Samstag, 24. Januar, findet von von 13 bis 17 Uhr der Kinderfasching in der Festhalle in Aschau im Chiemgau satt. 

Verschiedene Kindergarden zeigen ihr Können: Bad Endorf und Bernau, HopHop Kids vom „Das Schulz“. Außerdem steht ein Auftritt der Aschauer Faschingsgilde auf dem Programm.
Musikalisch für Stimmung sorgt DJ Lollipopp.
Außerdem dürfen sich die kleinen Besucher auf zahlreiche Sachpreise als Gewinne freuen.
Der Eintritt beträgt 4 Euro pro Besucher.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Deutschland, USA und Gasimporte: Achillesferse für den Mittelstand?

Deutschland, USA und Gasimporte: Achillesferse für den Mittelstand?

München / Bayern – Angesichts steigender Spannungen zwischen Europa und den USA warnt der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V., dass Deutschland bei Gasimporten aus den USA besonders verwundbar ist. Der Verband fordert, dass die EU und die Bundesregierung ausreichend Vorbereitungen treffen, bevor sie gegenüber Washington klare Kante zeigen.

BDS-Bayern Hauptgeschäftsführer Michael Forster fasst das Dilemma zusammen: „Schließlich beziehen wir ca. 20 Prozent unseres Gasbedarfes aus den USA. Damit ist die USA in der Lage, hierzulande maßgeblich an der Gaspreisschraube zu drehen.“

Während Staatschefs und Regierungen derzeit über Schutzzölle und die Brüchigkeit unserer Verteidigungsbündnisse debattieren, richtet der bayerische Gewerbeverband den Blick auf die Gefahren für kleine und mittelständische Unternehmen. Zwar seien Handwerker und lokale Dienstleister oft nicht direkt von Exportzöllen betroffen, doch die indirekten Folgen einer Eskalation – etwa starke Verteuerung der Energie und Verwerfungen an den Kapitalmärkten – könnten verheerend sein.

Michael Forster betont: „In der hitzigen Debatte wird das bisher übersehen: Die USA sind mittlerweile ein sehr wichtiger Gaslieferant. Hier sind wir verwundbar. Sollte dieser Konflikt eskalieren und die USA als Druckmittel die Lieferungen drosseln oder die Preise diktieren, stehen wir schon wieder vor einer Kostenexplosion, die viele nicht überleben würden.“

Für das Gewerbe in Bayern, das bereits unter hohen Betriebskosten leide, wäre ein erneuter Energiepreisschock kaum zu verkraften. Hinzu komme die Gefahr destabilisierter Finanzmärkte, die Kredite verteuern und die Planungssicherheit für Investitionen erheblich einschränken könnten.

Warnung vor blinden Aktionismus

Der Verband spreche sich ausdrücklich für ein souveränes Europa aus, betont Forster. Doch Souveränität dürfe nicht blinder Aktionismus sein, sondern erfordere sorgfältige Vorbereitung.
Der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V. fordert daher die Bundesregierung auf, unverzüglich Notfallpläne für die Energieversorgung zu erarbeiten, die eine größtmögliche Unabhängigkeit von US-Importen priorisieren, und Schutzschirme für den Mittelstand vorzubereiten, um mögliche Kollateralschäden eines Handelskonflikts abzufedern.

Michael Forster warnt: „Wenn wir im Falle der Fälle überrascht feststellen, dass Industrie- und Mittelstand sterben, da wir keine Energie mehr zu sinnvollen Preisen beziehen können, haben wir einen Wirtschaftskrieg begonnen, ohne vorher die Hausaufgaben zu machen. Erst runter vom Ast, dann sägen!“
(Quelle: Pressemitteilung Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e. V. / Beitragsbild: Symbolfoto: 

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion – KW 5

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion – KW 5

Rosenheim – Wer Lust auf Schlittschuhspaß hat, kann in der kommenden Woche (KW 5) das städtische Eisstadion in Rosenheim besuchen. Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten öffentlicher Eislauf und Schuleislauf:
  • Montag, 26. Januar: 08:00 – 12:50 Uhr
  • Dienstag, 27. Januar: 08:00 – 09:40 Uhr und 11:20 – 12:50 Uhr
    (09:50 – 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Mittwoch, 28. Januar: 08:00 – 09:40 Uhr und 11:20 – 12:50 Uhr
    (09:50 – 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Donnerstag, 29. Januar: 08:00 – 09:40 Uhr und 11:20 – 12:50 Uhr
    (09:50 – 11:10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
    20:15 – 22:00 Uhr
  • Freitag, 30. Januar: 08:00 – 09:40 Uhr und 10:50 – 12:50 Uhr
    (09:50 – 10:40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Samstag, 31. Januar: Kein öffentlicher Eislauf
  • Sonntag, 01. Februar: 13:00 – 14:30 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dorfhelfer/in werden: Infotag in Pfaffenhofen am 21. Februar 2026

Dorfhelfer/in werden: Infotag in Pfaffenhofen am 21. Februar 2026

Pfaffenhofen / Bayern  – Wer landwirtschaftliche Betriebe und ländliche Haushalte kompetent unterstützen möchte, kann sich als Dorfhelfer/in ausbilden lassen. Beim Infotag am Samstag, 21. Februar, erhältst du umfassende Einblicke in die zweijährige Vollzeitfortbildung an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft. Die Ausbildung richtet sich an ausgebildete Hauswirtschafter/innen und bereitet gezielt auf diese vielseitige Tätigkeit vor – mit hervorragenden Berufschancen sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbstständigkeit.

Am Infotag kannst du die Unterrichtsgestaltung kennenlernen, die Unterrichtsräume besichtigen und dich direkt mit Lehrkräften sowie Studierenden austauschen.

Programm Infotag 21.02.2026, 10 – 14 Uhr

Infovorträge:

  • 10:15 Uhr & 11:30 Uhr – Informationen zur Fortbildung in Pfaffenhofen, Studierende der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule
  • Informationen zur Fortbildung in Neuburg/Donau, Irina Grimm, Schulleiterin an der Katholischen Fachschule für Dorfhelfer/in
  • Informationen zu Berufschancen, Maria Stöckl, Geschäftsführerin der Katholischen Dorfhelfer/in und Betriebshelfer in Bayern (KDBH)

Außerdem: Einblick in Unterrichtsräume und Studierendenzimmer im Wohnheim sowie persönliche Gespräche mit Studierenden und Lehrkräften.

Veranstaltungsort:
Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule, Gritschstr. 38, 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm

Online-Infotage:
  • Dienstag, 10.02.2026, 19 – 20 Uhr – Online-Infoabend
  • Mittwoch, 12.02.2026, 10 – 11 Uhr – Online-Infotag für Schulen
  • Dienstag, 24.02.2026, 19 – 20 Uhr – Online-Infoabend

    Anmeldeschluss: jeweils ein Tag vorher. Webex-Link wird am Veranstaltungstag verschickt.

Weitere Informationen zu Ablauf, Kosten und Voraussetzungen der Fortbildung findest du hier:
Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule – Dorfhelfer/in
(Quelle: Pressemtiteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Susanne Csigo-Polz, AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen)

Tödlicher Verkehrsunfall in Traunstein

Tödlicher Verkehrsunfall in Traunstein

Traunstein – Tragischer Unfall am Donnerstagnachmittag (22.1.2026): Eine 83-jährige Pkw-Fahrerin prallte in einem Parkhaus in Traunstein mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Betonmauer und verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 16:20 Uhr fuhr die Frau in der Wolkersdorfer Straße im Untergeschoss eines Parkhauses. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte frontal gegen eine Betonmauer. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Rettungskräfte verstarb die Fahrerin noch vor Ort. Ob eine akute Erkrankung den Unfall verursachte oder die Verletzungen des Aufpralls zum Tod führten, wird derzeit untersucht.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Sicherstellung des Pkw an und beauftragte einen Gutachter zur Erstellung eines Unfallgutachtens. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Traunstein führt die weiteren Ermittlungen. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0861/9730 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Mehr als 10 Kilogramm Haschisch bei Kontrolle auf der A8 sichergesellt

Mehr als 10 Kilogramm Haschisch bei Kontrolle auf der A8 sichergesellt

Weyarn / Landkreis Miesbach – Bei einer Kontrolle auf der Autobahn A8 bei Weyarn (Landkreis Miesbach) entdeckten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Raubling am Mittwochnachmittag (21.01.2026) mehrere Kilogramm Haschisch in einem Fahrzeug. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Gegen 14:20 Uhr kontrollierten die Beamten einen schwarzen Renault auf der Fahrt von München in Richtung Salzburg. Im Fahrzeug fanden sie mehr als 10 Kilogramm Haschisch. Der 52-jährige Mann mit Wohnsitz in Baden-Württemberg wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft München II leitete das Verfahren, die weiteren Ermittlungen übernahm die Rauschgifteinsatzgruppe der Kriminalpolizeistation Miesbach. Aufgrund des Sachverhalts beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde am Donnerstag (22.01.2026) einem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Diebstahl bei Fahrradständern der Realschule Holzkirchen

Diebstahl bei Fahrradständern der Realschule Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach -In der Abendzeit kam es an den Fahrradständern der Oberlandrealschule in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) zu einem Diebstahl: Ein Mountainbike und ein Tretroller wurden entwendet.

Im Zeitraum von Donnerstag, 22.01.2026, 18:30 bis 19:30 Uhr stahl ein bislang unbekannter Täter, nach den Angaben der Polizei, ein unversperrtes schwarzes Mountainbike der Marke Cube im Wert von rund 400 Euro sowie einen unversperrten Tretroller im Wert von etwa 75 Euro.
Die Polizeiinspektion Holzkirchen bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Tatfahrzeugen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08024/90740 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrerin bei Abbiegevorgang in Rosenheim verletzt

Radfahrerin bei Abbiegevorgang in Rosenheim verletzt

Rosenheim – Am Donnerstag (22.01.2026) kam es gegen 15:10 Uhr auf der Georg-Aicher-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einer Radfahrerin. Nach Angaben der Polizei kam es beim Abbiegen des Lkw zu einem Zusammenstoß mit der 31-jährigen Radfahrerin.

Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Großkarolinenfeld fuhr in westlicher Richtung auf der Georg-Aicher-Straße. Gleichzeitig fuhr eine 31-jährige Kolbermoorerin mit ihrem Fahrrad vorschriftsmäßig auf dem rechten Radweg in gleicher Richtung. Beim Rechtsabbiegen auf die B15A kam es nach Polizeiangaben zum Kontakt der beiden Fahrzeuge. Das Fahrrad klemmte sich dabei in den Radkasten des Lkw ein, und die Radfahrerin wurde zunächst etwa 100 Meter mitgeschleift, bis der Fahrer die Hilferufe bemerkte und anhielt.

Der Lkw blieb unbeschädigt, der Fahrer unverletzt. Das Fahrrad wurde stark beschädigt: Lenker abgerissen, Vorderreifen verbogen und linkes Pedal abgerissen. Die Radfahrerin erlitt Schürfwunden im Gesicht sowie leichte Verletzungen und wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden am Fahrrad beläuft sich nach polizeilichen Angaben auf rund 250 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. Januar
Es ist der 23. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 342 Tage (in Schaltjahren 343 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Emrentia, Eugen, Hartmut, Heinrich, Reinhold

3 bekannte Geburtstagskinder:

 Arjen Robben (1984 – ist ein niederländischer Fußballspieler, der aktuell beim FC Bayern München unter Vertrag steht.)

– Richard Dean Anderson (1950 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Produzent.)

– Jeanne Moreau (1928 – war eine französische Schauspielerin, die seit Ende der 1940er-Jahre in über 100 Filmen mitspielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1874: Der Preußische Landtag verabschiedet das Gesetz über die obligatorische Zivilehe. In Preußen ist nunmehr auch die Ehescheidung möglich.
  • 1943: Das letzte deutsche Flugzeug verlässt im Zweiten Weltkrieg das von der Roten Armee eingekesselte Stalingrad.
  • 1949: Elizabeth Blackwell wird nach ihrer Promotion die erste Ärztin in den USA.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Bayerische Milchhoheiten 2026/27 gesucht

Bayerische Milchhoheiten 2026/27 gesucht

Bayern / Rosenheim – Am 5. Mai 2026 endet die Amtszeit der aktuellen Milchhoheiten Elisabeth Heimerl und Verena Wagner. Dann werden Krone und Diadem an ihre Nachfolger übergeben. Die künftigen Milchhoheiten vertreten für zwei Jahre die Bayerische Milchwirtschaft bei zahlreichen Veranstaltungen im In- und Ausland.

Zu den Terminen zählen unter anderem Fachmessen und Verbraucherausstellungen wie die Biofach in Nürnberg oder die Internationale Grüne Woche in Berlin, ebenso wie Publikumsevents etwa die Bauernmarktmeile in München, das Internationale Käsefestival in Lindenberg sowie Besuche in milchwirtschaftlichen Fachzentren und bei Tierschauen der Rinderzuchtverbände.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Frauen und Männer aus ganz Bayern, die Begeisterung für die Vielfalt bayerischer Milchprodukte mitbringen und gerne auf Menschen zugehen. Eine positive Ausstrahlung, Kommunikationsfreude und Interesse an der Milchwirtschaft sind wichtige Voraussetzungen.
Von Vorteil sind zudem ein persönlicher Bezug zur Land- und Milchwirtschaft, Kenntnisse in der Milchviehhaltung oder Milchverarbeitung sowie Affinität zu Social Media und Networking.

Auswahlverfahren und Bewerbung

Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 7. März 2026 per E-Mail an rainer.falk@milcherzeugerverband-bayern.de
eingereicht werden.
Nach einer sorgfältigen Prüfung der eingegangenen Bewerbungen werden sieben Kandidaten ausgewählt, die sich am 4. Mai einer fachkundigen Jury präsentieren dürfen.
Weitere Informationen zur Wahl der Bayerischen Milchhoheiten finden Interessierte online unter:
www.milchbauernservice.de/milchhoheitenwahl2026
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Von Links Milchprinzessin Verena Wagner und Milchkönigin Elisabeth Heimerl Copyright Verband der Milcherzeuger Bayern e.V., VMB)

Baustellenjahr 2026 in Rosenheim: Deutlich weniger Nervenprobe für Verkehrsteilnehmer

Baustellenjahr 2026 in Rosenheim: Deutlich weniger Nervenprobe für Verkehrsteilnehmer

Rosenheim – Gute Nachrichten für alle, die täglich mit dem Auto, dem Rad oder dem Bus unterwegs sind: Die Straßenbaumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet fallen 2026 deutlich moderater aus als in den vergangenen Jahren. Das wurde beim traditionellen Baustellengespräch der Stadt Rosenheim am Donnerstagvormittag (22.1.2026) im Rathaus deutlich.

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

Standen beim Baustellengespräch für das Jahr 2026 Rede und Antwort: Mihan Ghawami und Ulrike von Machui von den Rosenheimer Stadtwerken, Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim und Daniel Miedl und Klaus Lochner vom Rosenheimer Tiefbauamt. Foto: Josefa Staudhammer

In den vergangenen Jahren hatten zahlreiche Großbaustellen – etwa in der Prinzregentenstraße – den Verkehr in Rosenheim stark eingeschränkt. Entsprechend angespannt war die Lage für viele Verkehrsteilnehmer. Für 2026 ist mit weniger Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche große Straßenbauprojekte durchgeführt und abgeschlossen wurden.

Gemeinsame Planung von Stadt und Stadtwerken

Am Baustellengespräch nahmen Vertreter der Stadt Rosenheim und der Stadtwerke teil – aus gutem Grund. Straßenbaumaßnahmen und Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen werden seit Jahren gemeinsam geplant und umgesetzt. Ziel ist es, Straßen nicht mehrfach aufreißen zu müssen und die Belastungen für den Verkehr so möglichst gering zu halten.

Dass Baustellen dennoch unvermeidlich sind, machte Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, zu Beginn des Pressegesprächs klar. Er verglich die städtische Infrastruktur mit dem menschlichen Körper: Straßen seien das Skelett, Energie- und Versorgungsleitungen das Nervensystem. Mit zunehmendem Alter entstünden Schwachstellen, die frühzeitig behoben werden müssten, um größere Schäden zu verhindern.

Mangfallkanalbrücke bleibt größte Baustelle

Die größte Straßenbaumaßnahme bleibt auch 2026 der Neubau der Mangfallkanalbrücke in der Äußeren Münchener Straße. Dank einer Behelfsbrücke kommt es dort jedoch kaum zu Einschränkungen für den Verkehr. Nachdem im November 2025 ein 40 Tonnen schwerer, 32 Meter langer Verbundfertigteilträger bei einem Unfall so stark beschädigt wurde, dass er neu gefertigt werden musste, hat sich das Bauende nach hinten verschoben (wir berichteten).
„Still stehen musste die Baumaßnahme aber deshalb nicht“, informierte Daniel Miedl, Leiter des Rosenheimer Tiefbauamtes. Ende Dezember 2026 soll diese Großbaustelle nun abgeschlossen sein.

Vollsperrungen an mehreren Straßen

Zwischen März und August 2026 ist derzeit der Ausbau der Pichlmayerstraße zwischen Schillingsweg und Küpferlingstraße geplant. Aufgrund der Vollsperrung ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Das gleiche gilt auch für den Ausbau der Mangfallstraße zwischen Miesbacher Straße und Arnulfstraße. Der Bauzeitraum ist aktuell zwischen April 2026 und April 2027 festgelegt.

Eine weitere größere Straßenbaumaßnahme ist für 2026 in der Ebersberger Straße geplant. Dort soll zwischen Schillerstraße und Wasserweg ein Radweg entstehen. Die Arbeiten sind für März bis April vorgesehen. Auch hier ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, allerdings lediglich mit einer halbseitigen Sperrung.

Bei der geplanten Baumaßnahme am Kapuzinerweg ist dagegen wieder eine Vollsperrung nötig. Sie soll voraussichtlich im Oktober 2026 umgesetzt werden. Konkret geplant ist der Ausbau des Kapuzinerwegs zwischen Friedhof und Inntalhalle, inklusive Parkplatz und Fahrbahn.

Kurze Bauzeiten sollen Einschränkungen begrenzen

Ein Grund dafür, dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer 2026 überschaubar bleiben, ist auch, dass viele Maßnahmen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden können – sofern alles reibungslos verläuft. So ist in der Kufsteinerstraße eine Kanalauswechslung im Einmündungsbereich Kufsteiner- / Reichenbachstraße geplant. Auch hier wird eine Vollsperrung im Bereich der Einbahnstraße stadtauswärts notwendig. Die gute Nachricht: Innerhalb von rund zwei Wochen soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Geplant ist sie für die erste Jahreshälfte und bewusst für die Schulferien, um die Belastungen an dieser vielbefahrenen Stelle möglichst gering zu halten.

In der Innstraße hatten Kanalarbeiten im Jahr 2025 bereits zu Verkehrsbehinderungen geführt. Im August 2026 ist zwischen der Einmündung Hofmannstraße und der Bayerstraße erneut mit Einschränkungen zu rechnen. Der Fahrbahnbelag soll abgefräst und erneuert werden. Die Arbeiten sind auf rund drei Tage angesetzt und ebenfalls für die Schulferien geplant.

Auch am Nörreut und in der Küpferlingstraße sollen die Ferienzeiten zwischen April und September für Kanalarbeiten genutzt werden. Temporär kann es zu Engstellen und Halteverboten kommen. Insgesamt halten sich die Einschränkungen jedoch in Grenzen, da die Sanierungsarbeiten ohne Grabarbeiten mit einer speziellen Inliner-Technik durchgeführt werden sollen.

Ausbau des Fernwärmenetzes im Stadtgebiet

Parallel dazu wird das Fernwärmenetz in Rosenheim weiter ausgebaut. Rund 30 Prozent der Haushalte sind bereits an das Netz angeschlossen. Von Seiten der Stadtwerke Rosenheim sind 2026 drei größere innerstädtische Baumaßnahmen geplant.

In der Königstraße 8 ist voraussichtlich von Juli bis August der Abbruch eines Fernwärmeschachts sowie die Modernisierung des Fernwärmenetzes vorgesehen. Dafür ist eine halbseitige Sperrung des Verkehrs erforderlich.

In der Prinzregentenstraße 129 bis 141 soll das Fernwärmenetz von Anfang März bis Ende Juli 2026 erweitert werden. Es kommt zu abschnittsweisen Gesamtsperrungen, zunächst im Bereich der Kreuzung Egerlandweg/Wernhardsberger Straße und anschließend im Abschnitt Prinzregentenstraße 129 bis 141. Der Zugang zum Bahnsteig der Hochschule Rosenheim soll während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleiben.

Von Anfang Mai bis Ende Oktober 2026 ist schließlich eine umfangreiche Baumaßnahme in der Gabelsbergerstraße zwischen den Hausnummern 30 und 59 geplant. Neben der Erweiterung des Fernwärmenetzes werden Wasserleitungen modernisiert, das Strom- und Telekommunikationsnetz verbessert und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt ist außerdem die Erneuerung der Straßenoberflächen vorgesehen. Während der Bauzeit kommt es zu einer Gesamtsperrung, der Anliegerverkehr bleibt frei.

In diesem Überblick sind bewusst nicht alle für 2026 geplanten Baumaßnahmen im Rosenheimer Stadtgebiet enthalten. Aufgeführt sind die wichtigsten Projekte in der Innenstadt. Weitere, meist kleinere Maßnahmen betreffen überwiegend Wohngebiete außerhalb des Zentrums und werden in der Regel nur geringe Auswirkungen auf den Verkehr haben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam /Beitragsbild: Symbolfoto ai/ Foto: Josefa Staudhammer)