Hoher Sachschaden nach Brand in Bad Endorf – Kripo Rosenheim bittet um Hinweise

Hoher Sachschaden nach Brand in Bad Endorf – Kripo Rosenheim bittet um Hinweise

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Rund 100.000 Euro Sachschaden entstand nach ersten Schätzungen bei einem Brand in einem leerstehenden Gebäude in Bad Endorf, der in der Silvesternacht wenige Minuten vor Mitternacht ausbrach. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen und schließt ein vorsätzliches Handeln nicht aus.

Ein Zeuge meldete der Polizeieinsatzzentrale kurz vor Mitternacht Rauch, der aus dem Dach des Hauses in der Hofhamer Straße aufstieg. Feuerwehrkräfte aus der Region und die Polizei rückten umgehend an. Trotz zügiger Löschmaßnahmen war das Obergeschoss des Gebäudes bereits stark beschädigt. Verletzte gab es keine. Der Eigentümer beziffert den entstandenen Schaden auf etwa 100.000 Euro.

Die ersten Ermittlungen führte die Polizeiinspektion Prien am Chiemsee durch. Noch am Einsatzort übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim die weiteren Untersuchungen zur Brandursache.

Da ein Brandstiftungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Kriminalpolizei Rosenheim mögliche Zeugen um Hinweise:

  • Wer hat in der Silvesternacht kurz vor Mitternacht in der Hofhamer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt?
  • Wer machte sonstige Beobachtungen, die im Zusammenhang mit dem Brand von Interesse sein könnten?

Hinweise werden unter der Telefonnummer (08031) 2000 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. (Erstmeldung hier)
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Balkonbrand in Kolbermoor: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnung

Balkonbrand in Kolbermoor: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnung

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – In Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) geriet in der Silvesternacht ein Balkon eines Wohnhauses in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Flammen auf die zugehörige Wohnung übergreifen. Personen wurden nicht verletzt, der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Die Integrierte Leitstelle (ILS) meldete gegen 23:40 Uhr den Brand an die Polizeieinsatzzentrale. Daraufhin wurden die Freiwillige Feuerwehr sowie die Polizeiinspektion Bad Aibling zum Einsatzort in der Rosenheimer Straße entsandt.
Dank des zügigen und professionellen Einsatzes der Feuerwehr konnte das Feuer auf den Balkon begrenzt werden. Die Bewohner der Wohnung waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause, Verletzte gab es keine. Der entstandene Sachschaden ist laut ersten Schätzungen hoch, er liegt bei mindestens 100.000 Euro.

Die ersten Ermittlungen wurden von den Beamten der Polizeiinspektion Bad Aibling aufgenommen. Anschließend übernahm der Kriminaldauerdienst (KDD) die weiteren Untersuchungen für die Kriminalpolizei Rosenheim.

Zur Brandursache gibt es bisher keine belastbaren Erkenntnisse. Ein Zusammenhang mit einem pyrotechnischen Gegenstand, etwa einem Feuerwerkskörper, kann derzeit nicht ausgeschlossen werden
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bernau: Heckenbrand durch Feuerwehrrakete in der Silvesternacht

Bernau: Heckenbrand durch Feuerwehrrakete in der Silvesternacht

Bernau / Landkreis Rosenheim – In der Silvesternacht kam es in Bernau (Landkreis Rosenheim) zu einem Heckenbrand, der durch eine Feuerwerksrakete ausgelöst wurde. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, sodass angrenzende Gebäude nicht gefährdet wurden.

Mehrere Feuerwerksbatterien wurden in der Hochgernstraße auf der Straße abgebrannt. Gegen 01:00 Uhr landete eine der letzten Raketen in einer Hecke, die daraufhin Feuer fing. Der Verursacher verständigte eigenständig die Feuerwehr Bernau, die den Brand umgehend löschen konnte. Durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte blieb die Umgebung unversehrt. Der entstandene Schaden an der Hecke, die auf etwa zehn Meter abgebrannt war, wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schneeglätte sorgt für mehrere Verkehrsunfälle im Landkreis Rosenheim

Schneeglätte sorgt für mehrere Verkehrsunfälle im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Am Dienstagnachmittag (30.12.2025) kam es im Landkreis Rosenheim auf schneeglatter Fahrbahn zu mehreren Verkehrsunfällen. Betroffen waren die Gemeinden Eggstätt, Bad Endorf und Prien am Chiemsee. Insgesamt entstanden an den beteiligten Fahrzeugen hohe Sachschäden, eine Fahrerin wurde schwer verletzt.

In Eggstätt geriet ein 21-jähriger Fahrer eines Kleintransporters auf der Kreisstraße RO 15 im Ortsteil Unterulsam aufgrund der Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einer 60-jährigen Pkw-Fahrerin zusammen. Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer, der in gleicher Richtung wie die Frau unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit der Fahrerseite des Pkw. Die 60-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Der Kleintransporter und ein Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten aufwendig geborgen werden. Die Feuerwehr Eggstätt unterstützte die Unfallaufnahme und Verkehrslenkung.

Zwei Autos kollidieren in Bad Endorf

In Bad Endorf kollidierten auf der Rosenheimer Straße eine 42-jährige Pkw-Fahrerin und ein 82-jähriger Fahrer, als die 42-Jährige aufgrund der Glätte verkehrsbedingt stehen bleiben musste. Der 82-Jährige konnte, nach den Angaben der Polizei, nicht mehr rechtzeitig bremsen. Beide Fahrzeuginsassen blieben unverletzt, der Sachschaden wird auf rund 8.500 Euro geschätzt.
In Prien am Chiemsee kam ein 46-jähriger Fahrer eines Kleintransporters auf der Staatsstraße 2093, Ortsteil Bachham, ins Rutschen und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einer 38-jährigen Pkw-Fahrerin zusammen. Beide Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Kleintransporter wurde wirtschaftlich zerstört, der Pkw erlitt rund 11.000 Euro Sachschaden und musste abgeschleppt werden.

Die Polizeiinspektion Prien weist darauf hin, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen erhöhte Vorsicht geboten ist und Geschwindigkeit und Fahrweise den Bedingungen angepasst werden sollten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tannenbaum auf der Straße: Pkw bei Unfall in Aschau beschädigt

Tannenbaum auf der Straße: Pkw bei Unfall in Aschau beschädigt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße RO 14 in Aschau im Chiemgau  kam es am Dienstagvormittag (30.12.2025)  gegen 07:30 Uhr, zu einem Unfall mit Sachschaden. Ein 43-jähriger Fahrer eines Geländewagens transportierte mehrere Tannenbäume auf der Ladefläche in Richtung Bernau. Auf Höhe Außerkoy verlor er offenbar unbemerkt einen Baum, der auf der Fahrbahn liegenblieb.

Ein nachfolgender 65-jähriger Pkw-Fahrer erkannte das Hindernis, nach den Angaben der Polizei, zu spät und prallte gegen den Tannenbaum. Dabei wurde der Frontbereich seines Fahrzeugs erheblich beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt, betroffen sind unter anderem Stoßstange und Wischwassertank.
Die Polizei Aschau weist in diesem Zusammenhang auf besondere Vorsicht beim Transport von Ladung auf Straßen hin.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Polizeieinsatz in Fischbachau: 33-jähriger nach Bedrohung mit Armbrust schwer verletzt

Polizeieinsatz in Fischbachau: 33-jähriger nach Bedrohung mit Armbrust schwer verletzt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Ein 33-jähriger Mann bedrohte am frühen Neujahrsmorgen Rettungssanitäter und später Polizeibeamte mit einer geladenen Armbrust. Im Rahmen des Einsatzes von Spezialeinsatzkräften (SEK) kam es in einem Wohnanwesen in Fischbachau zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Der Mann wurde schwer verletzt und zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nach Angaben der behandelnden Ärzte inzwischen nicht mehr.

Gegen 03:00 Uhr verständigte die Besatzung eines Rettungswagens die Polizeieinsatzzentrale, nachdem sie vor einem Wohnanwesen auf den Mann getroffen waren. Sie hatten erste Hilfe leisten wollen, wurden aber nach eigenen Angaben von dem Mann mit einer Armbrust bedroht und zogen sich zurück.

Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Miesbach und umliegender Dienststellen zum Einsatzort. Da der Mann über eine Sportarmbrust mit Pfeilen verfügte, wurden zusätzlich SEK-Kräfte aus München alarmiert.

Der 33-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt wieder in dem Haus, in dem seine Lebensgefährtin und Angehörige leben. Nach bisherigen Erkenntnissen stand er in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte gegenüber der Lebensgefährtin auch suizidale Äußerungen gemacht.

Die Polizei sperrte das Umfeld des Hauses ab und versuchte, mit dem Mann zu kommunizieren. Gegen 04:45 Uhr musste der Mann vom SEK gestoppt werden, um eine Eigen- oder Fremdgefahr auszuschließen. Dabei kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch; der Mann wurde im Rumpfbereich getroffen und zunächst intensivmedizinisch behandelt.

Alle Beteiligten werden sowohl durch ein Kriseninterventionsteam (KIT) als auch durch polizeiliche Betreuer betreut. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II übernahm das Bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.

Hinweis für Betroffene: Menschen, die selbst Suizidgedanken haben oder psychisch belastet sind, können sich rund um die Uhr an die Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Auch die Online-Beratung unter www.telefonseelsorge.de
steht kostenfrei zur Verfügung.

Quelle:

Kesselwagen mit Gefahrgut bei Rosenheim entgleist – Bahnbetrieb stark beeinträchtigt

Kesselwagen mit Gefahrgut bei Rosenheim entgleist – Bahnbetrieb stark beeinträchtigt

Raulbing / Landkreis Rosenheim – Auf der Zugstrecke zwischen Rosenheim und Kufstein, Höhe Raubling,  ist am Mittwochnachmittag (31.12.2025) ein Waggon eines Güterzugs entgleist. Es handelte sich um einen Kesselwagen mit einem giftigen und leicht entzündlichen Stoff. Der Lokführer brachte den Zug auf Höhe Raubling zum Stehen, ein Austritt des Gefahrguts trat laut Feuerwehr nicht ein.

Der entgleiste Waggon kippte nicht um, fuhr jedoch mit seinem Drehgestell mehrere Kilometer jenseits der Schienenstränge auf dem Gleiskörper. Dabei wurden Schienen und Schwellen in dem Abschnitt erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere Millionen Euro beziffert.

Strecke musste vollständig gesperrt werden

Da der Waggon teilweise in das gegenüberliegende Gleis ragte, musste die Strecke zwischen Rosenheim und Kufstein zunächst vollständig gesperrt werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag konnte der entgleiste Wagen vom Rest des Güterzugs getrennt und mit Spezialbergegerät aus dem Gegengleis gehoben werden. Anschließend war ein eingeschränkter einseitiger Bahnbetrieb wieder möglich. Ob die notwendigen Reparaturen Tage oder Wochen dauern, ist derzeit noch unklar. Die Ursache des Unfalls ist laut Bundespolizei noch nicht bekannt; die Ermittlungen werden voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen.

An der Unfallstelle waren neben dem Notfallmanagement der Bahn und der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung die Feuerwehr Raubling, die Polizeiinspektion Brannenburg sowie die Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Einsatz. Zur Schadensermittlung am Gleiskörper liefen Bundespolizisten den Streckenabschnitt Richtung Rosenheim ab, unterstützt von der Feuerwehr Kiefersfelden mit einer Drohne aus der Luft.

Schottersteine trafen geparkte Autos

Mehrere Anwohner meldeten Schäden an ihren in der Nähe des Gleisbereichs geparkten Fahrzeugen. Den Mitteilungen zufolge hatten umherfliegende Schottersteine, die offenbar vom entgleisten Drehgestell stammen, die Pkw getroffen. Die Bundespolizei in Rosenheim bittet Personen, die ebenfalls Schäden an Fahrzeugen festgestellt haben, sich unter der Rufnummer 08031/80262102 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Stark alkoholisiert: Frau in Rosenheim in Gewahrsam genommen

Stark alkoholisiert: Frau in Rosenheim in Gewahrsam genommen

Rosenheim – Am Abend des Silvestertags (31.12.2025) meldeten Anwohner der Papinstraße der Rosenheimer Polizei gegen 19,15 Uhr eine Frau, die orientierungslos schwankte, stolperte und wiederholt zu Boden fiel. Vor Ort trafen die Beamten eine 45-jährige Frau aus Bruckmühl an.

Die Frau war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisiert, ihre Aussprache war derart verwaschen, dass ein Gespräch nicht möglich war.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Aufgrund des Zustands wurde die Frau in Gewahrsam genommen und durfte ihren Rausch in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei ausschlafen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit zwischen Autofahrern in Rosenheim eskaliert

Streit zwischen Autofahrern in Rosenheim eskaliert

Rosenheim – Ein Streit zwischen zwei Autofahrern eskalierte am Nachmittag des Silvestertags (31.12.2025)) in der Lena-Christ-Straße in Rosenheim. Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem Pkw die Straße entlang, als ihm ein 25-jähriger Fahrer aus Rosenheim folgte.

Der Vorfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei gegen 15.15 Uhr. Als der ältere Fahrer anhielt, hupte der jüngere Mann, um ihn zum Weiterfahren aufzufordern. Beide Fahrer stiegen aus ihren Fahrzeugen und es entwickelte sich eine kurze, körperbetonte Auseinandersetzung. Nach Angaben der Polizei soll der 45-Jährige auf seinen Kontrahenten mit den Fäusten eingeschlagen und ihn beleidigt haben.

Eine medizinische Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Die Rosenheimer Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Silvesternacht in Rosenheim – Rund 60 Einsätze – mehrere Brände

Silvesternacht in Rosenheim – Rund 60 Einsätze – mehrere Brände

Rosenheim – In der Silvesternacht hatte die Polizei Rosenheim rund 60 Einsätze zu bewältigen. Das Einsatzspektrum reichte von Ruhestörungen über kleinere Verkehrsunfälle bis hin zu mehreren Brandfällen. Einen Überblick über die Ereignisse gibt diese Meldung. Eine erste Bilanz für den gesamten südlichen Oberbayern liefert das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit mehr als 600 Einsätzen (wir berichteten).

Die Silvesternacht verlief im Dienstbereich der Polizei Rosenheim trotz der Vielzahl an Einsätzen insgesamt ruhig. Es kam nach derzeitigen Erkenntnissen zu keinen größeren Ereignissen mit verletzten Personen oder gravierend hohen Sachschäden. Ein Brandfall in Rosenheim sticht hervor: Die Wohnung einer Familie geriet durch eine fehlgeleitete Silvesterrakete in Brand, der entstandene Schaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.

Zu weiteren Brandfällen wurden Feuerwehr und Rettungskräfte von Anwohnern oder Passanten gerufen. Insgesamt kam es zu sieben nennenswerten Bränden:

  • Pfaffenhofener Straße, 02.20 Uhr: Sechs Müllcontainer an einer Wertstoffinsel brannten teilweise vollständig ab. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
  • Lechstraße, 00.55 Uhr: Mehrere Müllcontainer vor einem Hochhaus standen in Flammen. Das Feuer griff teilweise auf die hölzerne Verbauung der Müllablagestelle über, konnte jedoch durch die Feuerwehr eingedämmt werden. Sachschaden rund 2.000 Euro.
  • Münchener Straße, 00.15 Uhr: Mehrere Altpapiercontainer brannten kurz nach Mitternacht. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.
  • Finsterwalderstraße, 00.45 Uhr: Mehrere Notrufe meldeten brennende Altpapiercontainer an einer Wertstoffinsel. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen und eine Ausbreitung verhindern. Sachschaden etwa 3.000 Euro.
  • Am Breitenfeld, 00.05 Uhr: Kurz nach Jahreswechsel geriet der Balkon eines mehrstöckigen Anwesens in Brand. Nach polizeilichen Erkenntnissen waren die Bewohner nicht vor Ort. Eine abgefeuerte Silvesterrakete entzündete hölzerne Balkonmöbel, das Feuer breitete sich auf Teile der Wohnung aus, darunter Schlafzimmer und Wohnzimmer. Die Rosenheimer Feuerwehr bekämpfte den Brand unter anderem mit einer Drehleiter. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.
  • Oberwöhrstraße, 31. Dezember, 20.00 Uhr: Ein brennender Altpapiercontainer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Sachschaden rund 1.500 Euro.

Die Polizei geht in allen Fällen von Branddelikten aus. Meist dürften die Brände durch achtlos weggeworfene pyrotechnische Gegenstände verursacht worden sein, teilweise wird von vorsätzlichem Handeln ausgegangen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

80 Jahre SPD Rosenheim – Festakt zur Wiedergründung

80 Jahre SPD Rosenheim – Festakt zur Wiedergründung

Rosenheim – Die SPD Rosenheim feierte jüngst das 80-jährige Jubiläum ihrer Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Festakt bot Einblicke in die Geschichte der Ortspartei und würdigte ihr Engagement für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Rosenheim erinnerte an die Wiedergründung ihres Ortsvereins nach dem Zweiten Weltkrieg, die seitdem ununterbrochen für politische und gesellschaftliche Teilhabe steht.

Die Festrede hielt Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, der die Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie würdigte. Dabei hob er hervor, dass die bayerische Verfassung auf den Werten und Prinzipien der Sozialdemokratie fußt und Wilhelm Hoegner, ein Sozialdemokrat, der erste gewählte Ministerpräsident des Freistaats nach dem Krieg war. Ohne die SPD gäbe es Bayern, wie wir es heute kennen, schlicht nicht, so Rinderspacher.
Grußworte überbrachten der Bezirksvorsitzende der SPD Oberbayern, Matthias Bonigut, der Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim, Andreas März, sowie per Videobotschaft aus Straßburg die Europaabgeordnete Maria Noichl.

Im historischen Teil der Veranstaltung zeigte Elisabeth Jordan, ehemalige langjährige Vorsitzende der SPD Rosenheim, eine Bildserie über den SPD-Landesparteitag 1949 in Rosenheim. Sie berichtete über die damals großen Teilnehmerzahlen sowie die prägenden Debatten, Forderungen und Strömungen der Nachkriegs-SPD.

Moderiert wurde der Abend von Jonah Werner, Co-Vorsitzender der Jusos, und Gabriele Leicht, 3. Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim. Der SPD Rosenheim-Vorsitzende Abuzar Erdogan hob die lokale historische Verantwortung hervor und betonte, dass die Geschichte in Rosenheim ein roter Faden durch 80 Jahre Einsatz für Demokratie, Gerechtigkeit und Teilhabe sei. Man stehe auf den Schultern vieler, die Mut bewiesen haben und nie aufgegeben hätten. Dieses Erbe sei ein Auftrag für die Zukunft, so Erdogan.

Den Abschluss des Festabends bildete ein gemeinsames Singen der Bayernhymne durch alle Gäste. Die SPD Rosenheim dankte allen Mitgliedern, Wegbegleiterinnen und Unterstützerinnen, die die Arbeit der Partei in den vergangenen 80 Jahren mitgetragen haben.>
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Freie Wähler /GBV stellen Bürgermeisterkandidaten in Großkarolinenfeld auf

Freie Wähler /GBV stellen Bürgermeisterkandidaten in Großkarolinenfeld auf

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Für die Kommunalwahl 2026 nominiert die FW/GBV in Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. In der öffentlichen Versammlung werden zudem die Gemeinderatsliste und die Kandidaten vorgestellt.

Vor dem Hintergrund zahlreicher bevorstehender Aufgaben für den neuen Gemeinderat und Bürgermeister in Großkarolinenfeld haben die Freien Wähler und die Großkarolinenfelder Bürgervereinigung (FW/GBV) ihren Bürgermeisterkandidaten vorgestellt. Die Gemeinde steht ab 2026 unter anderem vor Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Wohnen und Infrastruktur. Dazu zählen der Neubau der Karolinenstraße inklusive Regenwasser- und Abwasserkanal, Arbeiten an der Hauptstraße in Tattenhausen, der Neubau eines Feuerwehrhauses in Jarezöd und weitere Projekte.

Die FW/GBV schlagen vor, diese Aufgaben mit Josef Baumann anzugehen. Baumann stellte sich  im Sportheim in Großkarolinenfeld als Bürgermeisterkandidat der FW/GBV zur Verfügung. Der 60-jährige Baumann stammt aus einer alteingesessenen Familie in Großkarolinenfeld, ist Diplom-Kaufmann (FH), Sparkassenbetriebswirt und Wirtschaftsmediator (IHK). Er ist in zahlreichen Vereinen engagiert, verheiratet und Vater von drei Kindern.

In der gleichen Veranstaltung wurde auch die Gemeinderatsliste der FW/GBV vorgestellt und gewählt. Die Fraktion stellt derzeit fünf Gemeinderäte und ist damit die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat. Für die kommende Wahl wurden 21 Bürgerinnen und Bürger aus allen Gemeindeteilen als Kandidaten gewonnen. Unter ihnen befinden sich alle fünf bisherigen Gemeinderäte, darunter der örtliche Landtagsabgeordnete Sepp Lausch, sowie Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, darunter eine Pfarrgemeinderatsvorsitzende, selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer, eine junge Bäuerin und eine Pflegedienstleiterin
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Josef Lausch / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Josef Lausch)