Kesselwagen mit Gefahrgut bei Rosenheim entgleist – Bahnbetrieb stark beeinträchtigt

Kesselwagen mit Gefahrgut bei Rosenheim entgleist – Bahnbetrieb stark beeinträchtigt

Raulbing / Landkreis Rosenheim – Auf der Zugstrecke zwischen Rosenheim und Kufstein, Höhe Raubling,  ist am Mittwochnachmittag (31.12.2025) ein Waggon eines Güterzugs entgleist. Es handelte sich um einen Kesselwagen mit einem giftigen und leicht entzündlichen Stoff. Der Lokführer brachte den Zug auf Höhe Raubling zum Stehen, ein Austritt des Gefahrguts trat laut Feuerwehr nicht ein.

Der entgleiste Waggon kippte nicht um, fuhr jedoch mit seinem Drehgestell mehrere Kilometer jenseits der Schienenstränge auf dem Gleiskörper. Dabei wurden Schienen und Schwellen in dem Abschnitt erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere Millionen Euro beziffert.

Strecke musste vollständig gesperrt werden

Da der Waggon teilweise in das gegenüberliegende Gleis ragte, musste die Strecke zwischen Rosenheim und Kufstein zunächst vollständig gesperrt werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag konnte der entgleiste Wagen vom Rest des Güterzugs getrennt und mit Spezialbergegerät aus dem Gegengleis gehoben werden. Anschließend war ein eingeschränkter einseitiger Bahnbetrieb wieder möglich. Ob die notwendigen Reparaturen Tage oder Wochen dauern, ist derzeit noch unklar. Die Ursache des Unfalls ist laut Bundespolizei noch nicht bekannt; die Ermittlungen werden voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen.

An der Unfallstelle waren neben dem Notfallmanagement der Bahn und der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung die Feuerwehr Raubling, die Polizeiinspektion Brannenburg sowie die Bundespolizeiinspektion Rosenheim im Einsatz. Zur Schadensermittlung am Gleiskörper liefen Bundespolizisten den Streckenabschnitt Richtung Rosenheim ab, unterstützt von der Feuerwehr Kiefersfelden mit einer Drohne aus der Luft.

Schottersteine trafen geparkte Autos

Mehrere Anwohner meldeten Schäden an ihren in der Nähe des Gleisbereichs geparkten Fahrzeugen. Den Mitteilungen zufolge hatten umherfliegende Schottersteine, die offenbar vom entgleisten Drehgestell stammen, die Pkw getroffen. Die Bundespolizei in Rosenheim bittet Personen, die ebenfalls Schäden an Fahrzeugen festgestellt haben, sich unter der Rufnummer 08031/80262102 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Stark alkoholisiert: Frau in Rosenheim in Gewahrsam genommen

Stark alkoholisiert: Frau in Rosenheim in Gewahrsam genommen

Rosenheim – Am Abend des Silvestertags (31.12.2025) meldeten Anwohner der Papinstraße der Rosenheimer Polizei gegen 19,15 Uhr eine Frau, die orientierungslos schwankte, stolperte und wiederholt zu Boden fiel. Vor Ort trafen die Beamten eine 45-jährige Frau aus Bruckmühl an.

Die Frau war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisiert, ihre Aussprache war derart verwaschen, dass ein Gespräch nicht möglich war.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Aufgrund des Zustands wurde die Frau in Gewahrsam genommen und durfte ihren Rausch in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei ausschlafen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit zwischen Autofahrern in Rosenheim eskaliert

Streit zwischen Autofahrern in Rosenheim eskaliert

Rosenheim – Ein Streit zwischen zwei Autofahrern eskalierte am Nachmittag des Silvestertags (31.12.2025)) in der Lena-Christ-Straße in Rosenheim. Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem Pkw die Straße entlang, als ihm ein 25-jähriger Fahrer aus Rosenheim folgte.

Der Vorfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei gegen 15.15 Uhr. Als der ältere Fahrer anhielt, hupte der jüngere Mann, um ihn zum Weiterfahren aufzufordern. Beide Fahrer stiegen aus ihren Fahrzeugen und es entwickelte sich eine kurze, körperbetonte Auseinandersetzung. Nach Angaben der Polizei soll der 45-Jährige auf seinen Kontrahenten mit den Fäusten eingeschlagen und ihn beleidigt haben.

Eine medizinische Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Die Rosenheimer Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und Beleidigung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Silvesternacht in Rosenheim – Rund 60 Einsätze – mehrere Brände

Silvesternacht in Rosenheim – Rund 60 Einsätze – mehrere Brände

Rosenheim – In der Silvesternacht hatte die Polizei Rosenheim rund 60 Einsätze zu bewältigen. Das Einsatzspektrum reichte von Ruhestörungen über kleinere Verkehrsunfälle bis hin zu mehreren Brandfällen. Einen Überblick über die Ereignisse gibt diese Meldung. Eine erste Bilanz für den gesamten südlichen Oberbayern liefert das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit mehr als 600 Einsätzen (wir berichteten).

Die Silvesternacht verlief im Dienstbereich der Polizei Rosenheim trotz der Vielzahl an Einsätzen insgesamt ruhig. Es kam nach derzeitigen Erkenntnissen zu keinen größeren Ereignissen mit verletzten Personen oder gravierend hohen Sachschäden. Ein Brandfall in Rosenheim sticht hervor: Die Wohnung einer Familie geriet durch eine fehlgeleitete Silvesterrakete in Brand, der entstandene Schaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.

Zu weiteren Brandfällen wurden Feuerwehr und Rettungskräfte von Anwohnern oder Passanten gerufen. Insgesamt kam es zu sieben nennenswerten Bränden:

  • Pfaffenhofener Straße, 02.20 Uhr: Sechs Müllcontainer an einer Wertstoffinsel brannten teilweise vollständig ab. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
  • Lechstraße, 00.55 Uhr: Mehrere Müllcontainer vor einem Hochhaus standen in Flammen. Das Feuer griff teilweise auf die hölzerne Verbauung der Müllablagestelle über, konnte jedoch durch die Feuerwehr eingedämmt werden. Sachschaden rund 2.000 Euro.
  • Münchener Straße, 00.15 Uhr: Mehrere Altpapiercontainer brannten kurz nach Mitternacht. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.
  • Finsterwalderstraße, 00.45 Uhr: Mehrere Notrufe meldeten brennende Altpapiercontainer an einer Wertstoffinsel. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen und eine Ausbreitung verhindern. Sachschaden etwa 3.000 Euro.
  • Am Breitenfeld, 00.05 Uhr: Kurz nach Jahreswechsel geriet der Balkon eines mehrstöckigen Anwesens in Brand. Nach polizeilichen Erkenntnissen waren die Bewohner nicht vor Ort. Eine abgefeuerte Silvesterrakete entzündete hölzerne Balkonmöbel, das Feuer breitete sich auf Teile der Wohnung aus, darunter Schlafzimmer und Wohnzimmer. Die Rosenheimer Feuerwehr bekämpfte den Brand unter anderem mit einer Drehleiter. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt.
  • Oberwöhrstraße, 31. Dezember, 20.00 Uhr: Ein brennender Altpapiercontainer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Sachschaden rund 1.500 Euro.

Die Polizei geht in allen Fällen von Branddelikten aus. Meist dürften die Brände durch achtlos weggeworfene pyrotechnische Gegenstände verursacht worden sein, teilweise wird von vorsätzlichem Handeln ausgegangen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

80 Jahre SPD Rosenheim – Festakt zur Wiedergründung

80 Jahre SPD Rosenheim – Festakt zur Wiedergründung

Rosenheim – Die SPD Rosenheim feierte jüngst das 80-jährige Jubiläum ihrer Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Festakt bot Einblicke in die Geschichte der Ortspartei und würdigte ihr Engagement für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Rosenheim erinnerte an die Wiedergründung ihres Ortsvereins nach dem Zweiten Weltkrieg, die seitdem ununterbrochen für politische und gesellschaftliche Teilhabe steht.

Die Festrede hielt Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, der die Geschichte der bayerischen Sozialdemokratie würdigte. Dabei hob er hervor, dass die bayerische Verfassung auf den Werten und Prinzipien der Sozialdemokratie fußt und Wilhelm Hoegner, ein Sozialdemokrat, der erste gewählte Ministerpräsident des Freistaats nach dem Krieg war. Ohne die SPD gäbe es Bayern, wie wir es heute kennen, schlicht nicht, so Rinderspacher.
Grußworte überbrachten der Bezirksvorsitzende der SPD Oberbayern, Matthias Bonigut, der Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim, Andreas März, sowie per Videobotschaft aus Straßburg die Europaabgeordnete Maria Noichl.

Im historischen Teil der Veranstaltung zeigte Elisabeth Jordan, ehemalige langjährige Vorsitzende der SPD Rosenheim, eine Bildserie über den SPD-Landesparteitag 1949 in Rosenheim. Sie berichtete über die damals großen Teilnehmerzahlen sowie die prägenden Debatten, Forderungen und Strömungen der Nachkriegs-SPD.

Moderiert wurde der Abend von Jonah Werner, Co-Vorsitzender der Jusos, und Gabriele Leicht, 3. Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim. Der SPD Rosenheim-Vorsitzende Abuzar Erdogan hob die lokale historische Verantwortung hervor und betonte, dass die Geschichte in Rosenheim ein roter Faden durch 80 Jahre Einsatz für Demokratie, Gerechtigkeit und Teilhabe sei. Man stehe auf den Schultern vieler, die Mut bewiesen haben und nie aufgegeben hätten. Dieses Erbe sei ein Auftrag für die Zukunft, so Erdogan.

Den Abschluss des Festabends bildete ein gemeinsames Singen der Bayernhymne durch alle Gäste. Die SPD Rosenheim dankte allen Mitgliedern, Wegbegleiterinnen und Unterstützerinnen, die die Arbeit der Partei in den vergangenen 80 Jahren mitgetragen haben.>
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Freie Wähler /GBV stellen Bürgermeisterkandidaten in Großkarolinenfeld auf

Freie Wähler /GBV stellen Bürgermeisterkandidaten in Großkarolinenfeld auf

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Für die Kommunalwahl 2026 nominiert die FW/GBV in Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. In der öffentlichen Versammlung werden zudem die Gemeinderatsliste und die Kandidaten vorgestellt.

Vor dem Hintergrund zahlreicher bevorstehender Aufgaben für den neuen Gemeinderat und Bürgermeister in Großkarolinenfeld haben die Freien Wähler und die Großkarolinenfelder Bürgervereinigung (FW/GBV) ihren Bürgermeisterkandidaten vorgestellt. Die Gemeinde steht ab 2026 unter anderem vor Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Wohnen und Infrastruktur. Dazu zählen der Neubau der Karolinenstraße inklusive Regenwasser- und Abwasserkanal, Arbeiten an der Hauptstraße in Tattenhausen, der Neubau eines Feuerwehrhauses in Jarezöd und weitere Projekte.

Die FW/GBV schlagen vor, diese Aufgaben mit Josef Baumann anzugehen. Baumann stellte sich  im Sportheim in Großkarolinenfeld als Bürgermeisterkandidat der FW/GBV zur Verfügung. Der 60-jährige Baumann stammt aus einer alteingesessenen Familie in Großkarolinenfeld, ist Diplom-Kaufmann (FH), Sparkassenbetriebswirt und Wirtschaftsmediator (IHK). Er ist in zahlreichen Vereinen engagiert, verheiratet und Vater von drei Kindern.

In der gleichen Veranstaltung wurde auch die Gemeinderatsliste der FW/GBV vorgestellt und gewählt. Die Fraktion stellt derzeit fünf Gemeinderäte und ist damit die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat. Für die kommende Wahl wurden 21 Bürgerinnen und Bürger aus allen Gemeindeteilen als Kandidaten gewonnen. Unter ihnen befinden sich alle fünf bisherigen Gemeinderäte, darunter der örtliche Landtagsabgeordnete Sepp Lausch, sowie Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, darunter eine Pfarrgemeinderatsvorsitzende, selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer, eine junge Bäuerin und eine Pflegedienstleiterin
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Josef Lausch / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Josef Lausch)

Spende von OELCHECK unterstützt Landschaftspflegeverband Rosenheim

Spende von OELCHECK unterstützt Landschaftspflegeverband Rosenheim

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Mit einer großzügigen Spende von 4.500 Euro fördert die Firma OELCHECK aus Brannenburg die Arbeit des Landschaftspflegeverbands Rosenheim. Die Mittel kommen unter anderem der Pflege von Hangquellmooren, Magerrasen und regionalen Biotopen zugute.

In diesem Jahr hat die Firma OELCHECK den Landschaftspflegeverband Rosenheim e.V. mit 4.500 Euro unterstützt. Damit wird die Fortführung der Naturschutzarbeit im Gemeindegebiet von Brannenburg ermöglicht.
Besonders erfreut zeigte sich Hansi Tischner, Landwirt vom Samerberg, der seit Jahren mit seinen Dexter-Rindern Hangquellmoore und Magerrasen an der Sudelfeldstraße beweidet und deren Artenvielfalt wiederherstellt. Bisher wurden der erhöhte Arbeitsaufwand und die Betreuung der Weidetiere durch staatliche Fördermittel getragen. Diese wurden vom Bayerischen Umweltministerium ab 2025 jedoch um fast drei Viertel gekürzt, sodass auch Tischner betroffen war. Dank der Spende von Petra Bots und Paul Weismann, den Geschäftsführern von OELCHECK, konnte er nun seine Unkosten decken und eine besondere Wertschätzung erfahren.

Schutz für bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Auch Christiane Mayr vom Landschaftspflegeverband Rosenheim freut sich. Sie betreut die Biotope an der Sudelfeldstraße seit mehreren Jahren und beobachtet den Erhalt der Artenvielfalt. Sie erläuterte, dass jede Spende direkt in den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten, den Erhalt von blüten- und insektenreichen Wiesen im Landkreis sowie den Erhalt von Mooren oder vom Aussterben bedrohten regionalen Obstsorten fließt.
Um die Kooperation und den regionalen Naturschutz zu verdeutlichen, hat OELCHECK ein Schild entworfen und gestiftet, das nun gemeinsam an der Sudelfeldstraße aufgestellt wurde. Die Pflege der Biotope erfolgt durch ortsansässige Landwirte, die sich mit der Naturschutzarbeit ein zusätzliches Standbein aufgebaut haben.
(Quelle: Pressemitteilung Landschaftspflegeverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landschaftspflegeverband Rosenheim)

Ganz aus Holz: Moderne Salzlagerhalle für die Straßenmeisterei Ebersberg

Ganz aus Holz: Moderne Salzlagerhalle für die Straßenmeisterei Ebersberg

Ebersberg – Pünktlich zum Winterstart ist die neue Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Ebersberg fertig. Das Besondere: Sie besteht vollständig aus Holz – für lange Haltbarkeit, geringen Unterhalt und Nachhaltigkeit.

Salz, Fahrzeuge und das Team in Orange des Staatlichen Bauamtes Rosenheim sind bereit, um die Straßen im Landkreis Ebersberg winterfit zu halten. Dazu gehört seit zwei Monaten auch die neue Salzlagerhalle der Straßenmeisterei.

Die neue Salzlagerhalle in Ebersberg. Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

So sieht sie aus – die neue Salzlagerhalle in Ebersberg. Fotos: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

Der Neubau war notwendig, weil die alte Halle starke Korrosionsschäden aufwies. Eine Sanierung hätte sich wirtschaftlich nicht gelohnt. An derselben Stelle entstand eine rund 27 Meter lange und über 12 Meter breite Halle, angeschlossen an das bestehende Werkstattgebäude.

Rund 1.600 Tonnen Salz passen hinein

Nach dem Abbruch der alten Halle im März und den anschließenden Erdarbeiten war die neue Halle Mitte Oktober einsatzbereit. Anfang November fuhren die ersten Lkw durch das acht Meter hohe Hallentor, um das Lager mit Streusalz zu befüllen. Insgesamt passen 1.644 Tonnen Salz hinein – rund 300 Ladungen für die Streufahrzeuge der Straßenmeisterei.
Holz statt Metall
Die neue Halle wurde vollständig aus Holz errichtet. Holz bietet im Vergleich zu Metall oder Beton eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber der aggressiven Salzbelastung. Auch bei den Verbindern wurde auf Metall verzichtet: Eichenholznägel und Holzzapfenverbindungen verbinden die vorgefertigten Holzbauelemente – angelehnt an traditionelle zimmermannsmäßige Konstruktionen. Das sorgt für lange Lebensdauer bei geringem Unterhalt.

Zusätzlich entstand ein neuer Geräteunterstand an der Stirnseite der Halle, der wettergeschützte Abstellflächen für die verschiedenen Gerätschaften der Straßenmeisterei bietet. Auf dem Hallendach liefert eine Photovoltaik-Anlage Sonnenstrom für die Meisterei.
Die Kosten für Salzlagerhalle und Geräteunterstand belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.

Die Straßenmeisterei Ebersberg ist für insgesamt 380 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zuständig. Mit eigenen und angemieteten Fahrzeugen sorgt das Team dafür, dass Straßen, Geh- und Radwege schneefrei bleiben – damit der Winterverkehr reibungslos läuft.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Jeder Dritte in Bayern streamt Filme, Serien oder Sport

Jeder Dritte in Bayern streamt Filme, Serien oder Sport

Fürth / Bayern – Streaming wird in Bayern immer beliebter: Fast ein Drittel der Bevölkerung nutzt inzwischen kostenpflichtige Dienste für Filme, Serien oder Sport. Auch Musik-Streaming gewinnt deutlich an Bedeutung.

Im Jahr 2025 greifen knapp 31 Prozent der Bayerinnen und Bayern zwischen 16 und 74 Jahren auf kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video oder DAZN zurück. Das entspricht rund drei Millionen Personen. Damit hat der Anteil der Nutzer solcher Abonnements im Vergleich zu 2022 deutlich zugenommen – damals lag er bei 17 Prozent.

Die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt zudem, dass Personen ab zehn Jahren in Bayern täglich etwa zwei Stunden mit Fernsehen, Streaming und Video-on-Demand verbringen.

Anstieg auch beim Musik-Streaming

Auch Musik-Streaming ist weit verbreitet: 27 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen 2025 kostenpflichtige Musikdienste wie Spotify, Amazon Music oder Apple Music. Gegenüber 2022 entspricht das einem Anstieg um zehn Prozentpunkte.
Weniger verbreitet sind Abonnements für Online-Nachrichtenseiten (neun Prozent) oder Video- und Computerspiele-Streaming (sieben Prozent). Kostenpflichtige Gesundheits- oder Fitness-Apps nutzen rund 589 000 Personen beziehungsweise sechs Prozent der Bevölkerung.

Die Ergebnisse stammen aus der Erhebung zur privaten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2025 sowie der Zeitverwendungserhebung 2022 des Bayerischen Landesamts für Statistik. Sie verdeutlichen, wie sich das Mediennutzungsverhalten in Bayern in den letzten Jahren verändert hat: Streaming-Dienste gewinnen zunehmend an Bedeutung, während klassische Medien parallel weiterhin genutzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Copyright re)

Das ändert sich 2026 in Deutschland – wichtige Neuerungen im Überblick

Das ändert sich 2026 in Deutschland – wichtige Neuerungen im Überblick

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Zum Jahreswechsel treten in Deutschland zahlreiche gesetzliche Änderungen in Kraft oder stehen an. Sie betreffen unter anderem Steuern, Löhne, Energiepreise, Mobilität und soziale Leistungen. Im Folgenden sind die wesentlichen Punkte sachlich zusammengefasst.

Steuern und Finanzen
  • Die Kfz‑Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge wird verlängert. Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 neu zugelassen oder auf Elektroantrieb umgerüstet werden, können weiterhin von der bis zu zehnjährigen Steuerbefreiung profitieren.
  • Die Pendlerpauschale wird dauerhaft auf 38 Cent pro Kilometer angehoben und gilt künftig unabhängig von der Entfernung ab dem ersten Kilometer.
  • Für Speisen in der Gastronomie gilt ab 1. Januar 2026 ein reduzierter Umsatzsteuersatz von 7 %.
  • Die CO₂‑Steuer steigt moderat: Der Preis für eine Tonne Kohlendioxid bewegt sich 2026 in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro
    .
  • Der steuerliche Grundfreibetrag steigt auf etwa 12.348 Euro pro Person, unterhalb dessen keine Einkommensteuer gezahlt werden muss.
  • Der Spitzensteuersatz von 42 % greift erst ab einem Jahreseinkommen von etwa 69.879 Euro.
Arbeit und Einkommen
  • Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde.
  • Die Verdienstgrenze für Minijobs wird auf 603 Euro monatlich angehoben.
  • Die Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr beträgt künftig mindestens 724 Euro brutto im Monat. Bisher lag sie bei 682 Euro brutto pro Monat.
Sozialleistungen und Familie
  • Das Kindergeld steigt ab Januar 2026 um vier Euro auf 259 Euro pro Kind und Monat.
  • Der steuerliche Kinderfreibetrag wird ebenfalls erhöht. Für zusammenveranlagte Eltern steigt der Freibetrag auf 6.828 Euro insgesamt pro Kind (je Elternteil 3.414 Euro). Zusammen mit dem zusätzlichen Freibetrag für Betreuungs‑, Erziehungs‑ oder Ausbildungsbedarf (2.928 Euro) ergibt sich ein Gesamtbetrag von 9.756 Euro pro Kind. Das sind 156 Euro mehr als im Jahr 2025.
  • Mit der Aktivrente können gesetzlich Rentenbeziehende, die weiterarbeiten, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen.
  • Die Regelsätze für das Bürgergeld und die Sozialhilfe bleiben 2026 im Grundsatz unverändert.
Mobilität und Verkehr
  • Für Fahrzeuge, die im Jahr der Hauptuntersuchung (HU) 2026 geprüft werden, gilt eine blaue TÜV‑Plakette entsprechend dem aktuellen Farbzyklus (Orange, Blau, Gelb, Braun, Rosa, Grün).
  • Für den Verkauf von Gebrauchtwagen ist ab 2026 eine aktuelle HU oder ein entsprechendes Gutachten erforderlich, damit Verkaufs‑ und Ausfuhrformalitäten abgewickelt werden können.
  • Führerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 müssen bis 19. Januar 2026 umgetauscht werden.
Energie und Kosten
  • Die Gasspeicherumlage entfällt ab dem 1. Januar 2026. Die Weitergabe der damit verbundenen Entlastung an die Endkundinnen und -kunden wird überwacht.
  • Ein Bundeszuschuss zur Stromnetz‑Kalkulation soll die Stromkosten dämpfen; die Wirkung auf die Endpreise hängt von der Umsetzung durch Netzbetreiber und Lieferanten ab.
Wehrdienst und Sicherheit
  • Alle 18‑Jährigen sollen ab 2026 einen Fragebogen zur Motivation und Eignung für den Wehrdienst ausfüllen; bei Frauen freiwillig, bei Männern verpflichtend. Anschließend wird ein Assessment zur Eignung durchgeführt.
  • Gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung werden die Ermittlungen intensiviert, unter anderem durch Ausweitung des Datenaustauschs und verstärkte Nutzung digitaler Auswertungsmöglichkeiten.
Recht und Verwaltung
  • Die EU‑Regelung zum AI Act tritt im Laufe des Jahres 2026 in Kraft: KI‑generierte oder KI‑manipulierte Inhalte müssen künftig erkennbar gekennzeichnet werden.
Wahlen 2026
  • Mehrere Wahlen sind für das Jahr angekündigt: In vier Bundesländern stehen Landtagswahlen an und in Berlin die Bezirksverordnetenwahlen.

Kurze Einordnung zum Schluss:
Die oben beschriebenen Änderungen betreffen unterschiedliche Lebensbereiche und sind entweder bereits zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten oder für das Jahresverlauf geplant. Einige Neuregelungen – wie etwa die Gebrauchtwagen‑Regelung oder der AI‑Act‑Umsetzung – stehen noch im Gesetzgebungs‑ bzw. Abstimmungsprozess und könnten sich in Details noch verändern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Gewerbegebäude in Bad Endorf in Brand – Polizei ermittelt

Gewerbegebäude in Bad Endorf in Brand – Polizei ermittelt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf den 1. Januar 2026 geriet in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ein größeres Gewerbegebäude in Brand.. Erste Informationen gibt es hier – nähere Details folgen (hier).

Um etwa 1 Uhr in der Nacht auf den 1. Januar 2026 stand ein größeres Gewerbegebäude in Bad Endorf in Vollbrand. Die umliegenden Feuerwehren rückten aus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen,. Zur Brandursache liegen derzeit keine näheren Informationen vor. Weitere Details folgen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Silvesternacht 2025/2025: Über 600 Einsätze im südlichen Oberbayern

Silvesternacht 2025/2025: Über 600 Einsätze im südlichen Oberbayern

Südliches Oberbayern – Brände, Streitigkeiten und ein Schusswaffengebrauch: Die Silvesternacht forderte die Polizei im südlichen Oberbayern in besonderem Maß. Welche Ereignisse zum Jahreswechsel im südlichen Oberbayern besonders ins Gewicht fielen, zeigt eine erste Bilanz der Polizei.

 

Die Nacht auf den Jahreswechsel 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd einsatzreich. Mehr als 600 Einsätze beschäftigten die Beamten der Polizeidienststellen im südlichen Oberbayern. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, zeigte die Polizei in der Silvesternacht erhöhte Präsenz. Erwartungsgemäß stieg die Zahl der Einsätze rund um Mitternacht deutlich an und hielt bis in die frühen Morgenstunden an.

Den polizeilichen Schwerpunkt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten.

Zum Jahreswechsel kam es zudem zu rund 80 kleineren Bränden von Hecken, Zäunen oder Papiertonnen, die häufig durch Feuerwerk, Raketen oder Böller ausgelöst wurden. Die eingesetzten Feuerwehren brachten die Brandherde rasch unter Kontrolle und löschten sie ab. Dabei kam es zu keinen Personenschäden und meist nur zu geringfügigen Sachschäden. In zwei Fällen brannten jedoch Wohngebäude, wobei hoher Sachschaden entstand.

Auszug bedeutender Ereignisse in der Silvesternacht:

Kolbermoor, Lkr. Rosenheim:
Kurz vor Mitternacht am 31. Dezember 2025 brach in einer Wohnung in der Rosenheimer Straße ein Brand aus. Die Bewohner waren nicht zuhause und wurden durch die Einsatzkräfte informiert. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro.

Bad Endorf, Lkr. Rosenheim:
Wenige Minuten vor Mitternacht geriet am 31. Dezember 2025 ein leerstehendes Gewerbegebäude in der Hofhamer Straße in Brand. Das Feuer verursachte hohen Sachschaden. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Traunstein:
Am Nachmittag des 31. Dezember 2025 wurde im Stadtgebiet eine bislang unbekannte Person mit einer augenscheinlichen Schreckschusswaffe gesichtet. Der Mann wurde anschließend mehrfach von Zeugen gesehen, konnte trotz Fahndung jedoch nicht identifiziert werden. In der Silvesternacht meldeten Zeugen kurz vor 2 Uhr erneut eine männliche Person mit einer Waffe in der Hand im Stadtgebiet; dabei soll auch ein Schuss abgegeben worden sein. Zu diesen Fällen berichtet die Polizeiinspektion Traunstein gesondert und bittet um Zeugenhinweise.

Fischbachau, Lkr. Miesbach:
In den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 kam es bei einem Bedrohungseinsatz zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 33-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Hierzu kündigt die Polizei eine gesonderte Pressemeldung im Laufe des Tages an.

Diese Übersicht stellt eine erste vorläufige Silvesterbilanz dar. Nachträglich bekannt gewordene Vorkommnisse sind darin möglicherweise noch nicht enthalten. Im Laufe des Tages ist mit weiteren Meldungen der Polizei zu einzelnen Einsätzen und Ereignissen aus der Silvesternacht zu rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Polizeimeldungen zur Silvesternacht in der Stadt Rosenheim findet Ihr hier.