Verkehrsunfall auf K RO 42: Paketfahrerin leicht verletzt

Verkehrsunfall auf K RO 42: Paketfahrerin leicht verletzt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Auf der Kesselseestraße (K RO 42) zwischen Albaching und Edling kam es am Freitagmittag (30.1.2026)  zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine 42-jährige Paketfahrerin wurde dabei leicht verletzt.

Nach den Angaben der Polizei übersah ein 32-jähriger Wohnmobilfahrer gegen 12.50 Uhr die Paketfahrerin, die links abbiegen wollte, und stieß mit der Front seines Fahrzeugs gegen das Heck des Kleintransporters.
Die Insassen des Wohnmobils blieben unverletzt, die Paketfahrerin wurde vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge wurden beschädigt; der Sachschaden wird im vierstelligen Bereich geschätzt. Für die Unfallaufnahme musste die Kreisstraße zeitweise durch die Feuerwehr Edling gesperrt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verkehrsunfall auf der St 2092 bei Wasserburg – zwei Verletzte

Verkehrsunfall auf der St 2092 bei Wasserburg – zwei Verletzte

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Auf der Staatsstraße 2092 bei Wasserburg kam es am Freitag (30.1.2026) zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten. Zwei Pkw stießen nahezu frontal zusammen, als eine Fahrerin, nach den Angaben der Polizei, beim Abbiegen eine entgegenkommende Autofahrerin übersah.

Eine 68-jährige Frau aus dem Altlandkreis Wasserburg fuhr von Wasserburg kommend in Richtung Babensham und wollte an der Neudecker Straße nach links abbiegen. Dabei übersah sie eine 25-jährige Frau aus Wasserburg, die entgegenkam.
Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur Erstversorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

Die Staatsstraße wurde zur Unfallaufnahme halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde bis zur Abschleppung der Fahrzeuge durch die Feuerwehr Wasserburg geregelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Comeback in den Beruf nach der Familienzeit

Comeback in den Beruf nach der Familienzeit

Rosenheim / Landkreis – Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Familienphase wirft viele Fragen auf. Die Familienwerkstatt Rosenheim gibt dazu am Donnerstag, 5. Februar im Gesundheitsamt Rosenheim praktische Tipps und Informationen – kostenfrei und ohne Anmeldung.

Wie der Schritt zurück ins Berufsleben gut gelingen kann, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Comeback! Beruflicher Wiedereinstieg nach der Familienzeit – gewusst wie!“. Sie findet am Donnerstag, 5. Februar, um 19 Uhr im Gesundheitsamt Rosenheim, Prinzregentenstraße 19, statt.
Melanie Rössler und Monika Grün, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, geben dabei Anregungen und Informationen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen oder einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Die Familienwerkstatt Rosenheim ist ein Bildungsangebot für werdende und junge Eltern. Sie bietet Vorträge zu unterschiedlichen Themen und wird von der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen organisiert.
Das Jahresprogramm 2026 sowie weitere Informationen sind online abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heimspiel-Wochenende und bunte Abwechslung – Starbulls-Nachwuchs mit vollem Programm

Heimspiel-Wochenende und bunte Abwechslung – Starbulls-Nachwuchs mit vollem Programm

Rosenheim – Ein ereignisreiches Wochenende (30.1.2026 und 1.2.2026)  steht dem Nachwuchs der Starbulls Rosenheim bevor. Zahlreiche Teams sind im Einsatz – von wichtigen Heimspielen bis zu anspruchsvollen Auswärtsaufgaben. Zusätzlich sorgt ein besonderer Besuch im ROFA-Stadion für Abwechslung abseits des Eises.

Heimspiele und Auswärtseinsätze

Die U20 empfängt den Tabellenkonkurrenten aus Bietigheim zu zwei Heimspielen: Samstag, 31.2.2026, um 19:30 Uhr und Sonntag, 1.2.2026, um 10:30 Uhr. Nach intensiven Trainingseinheiten will die Mannschaft vor heimischem Publikum mit Einsatz und Teamgeist überzeugen.

Die U17 ist am Samstag um 16:30 Uhr im ROFA-Stadion gegen den ESV Kaufbeuren gefordert. Ziel ist eine konzentrierte Leistung, um weitere Punkte einzufahren.

Die U15 tritt am Samstag um 16:15 Uhr auswärts beim EHC Red Bull München an. Die Mannschaft möchte dort mit Tempo und Disziplin bestehen.

Die U13A reist am Sonntag um 11:00 Uhr nach Passau zum Auswärtsspiel, während die U13B parallel um 11:30 Uhr im ROFA-Stadion den Gegner aus Inzell empfängt.

Die jüngsten Teams sind ebenfalls im Einsatz: Die U11A spielt am Sonntag um 12:00 Uhr daheim gegen Ottobrunn, die U11B trifft bereits am Samstag um 14:15 Uhr im ROFA-Stadion auf Bad Aibling.

Besonderes Rahmenprogramm im Bulls28

Abseits des Spielbetriebs erwartet die Besucher am Samstag um 13:30 Uhr ein Highlight: Die Starbulls empfangen im Bulls28 die Kinder- und Jugendgarde des Faschingsvereins Mangfalltal, inklusive des Kinderprinzenpaares. Besonders erwähnenswert: Prinz Lukas II. ist selbst Spieler der U13 der Starbulls Rosenheim – ein Beispiel für die enge Verbindung zwischen Verein, Region und Nachwuchs.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Über 600.000 LEGO®-Steine für die Römerstadt im Lokschuppen

Über 600.000 LEGO®-Steine für die Römerstadt im Lokschuppen

Rosenheim – Im Lokschuppen Rosenheim wurde vor wenigen Tagen fleißig sortiert, gezählt und verpackt: Rund 600.000 LEGO®-Steine wurden von 20 Helfern auf insgesamt 3.160 Module verteilt. Grund dafür ist das Mitmachprojekt zur kommenden Römer-Ausstellung: Ab dem 20. März 2026 können Besucher die weltweit größte idealtypische Römerstadt „LOCDVNVM“ aus LEGO®-Steinen errichten.

Jeder Lokschuppen-Gast kann dabei Stadtbaumeisterin oder Stadtbaumeister werden. Gegen eine Teilnahmegebühr von 3 Euro dürfen Teilnehmende an den Bauplätzen mitarbeiten und erhalten als besonderen „Lohn“ eine selbstgeprägte, nicht ganz römische Münze.

Experten hinter dem Projekt

Konzipiert wurde das Projekt von drei unabhängigen LEGO®-Spezialisten:

  • Joachim Klang entwarf das Design der gigantischen Stadt. Klang, der 16 Bücher mit eigenen Modellen und Bauanleitungen veröffentlicht hat und hinter den Kulissen bei LEGO® Masters tätig war, erklärt: „Ich baue Modelle so, wie Fans sie selbst bauen würden.“
  • Andreas Kunz organisierte die Logistik des Projekts. Der Schweizer gründete 2006 einen LEGO®-Verein und war 16 Jahre lang Präsident. Über seine Erfahrung sagt er: „Meine Erfahrung zeigt: Solche Mitmachformate ziehen die Menschen an und sie bleiben dran.“
  • Tobias Nieder ergänzt das Trio mit Expertise in Digitalisierung, Erstellung von Anleitungen und komplexen Eigenkreationen.
So funktioniert LOCDVNVM

Die Entwicklung der Römerstadt dauerte rund ein Jahr. Ausgangspunkt war eine Fläche von 45 Quadratmetern, aus der ein modulares System entstand. In enger Abstimmung mit Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens, und auf Basis umfangreicher Bildrecherchen wurden römische Stadtstrukturen in ein baubares Modell übersetzt.
Alle Module können von Jung und Alt gebaut werden. Andreas Kunz schätzt: „An etwa 20 Bauplätzen und rund 20 Minuten pro Modul könnte die Stadt im besten Fall in etwa zehn Tagen stehen.“ Nach Abschluss des Projekts werden die Module wieder verpackt, sodass LOCDVNVM II entstehen kann.

Ausstellung und Tickets
Die Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“ ist vom 20. März 2026 bis 1. August 2027 im Lokschuppen Rosenheim zu sehen. Tickets für Eintritt, Führungen und Familienworkshops sind online unter www.lokschuppen.de sowie telefonisch unter 08031 365 9036 oder per E-Mail an besucherservice@vkr-rosenheim.de
erhältlich.
(Quelle: Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage: © Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim)

Studie: Bayern braucht pro Jahr 18.700 neue Sozialwohnungen – Jüngere und Ältere besonders betroffen

Studie: Bayern braucht pro Jahr 18.700 neue Sozialwohnungen – Jüngere und Ältere besonders betroffen

Rosenheim – Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern auf dem Wohnungsmarkt in Rosenheim. Darauf weist Harald Wulf, Bezirksvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Oberbayern, hin: „Etliche der rund 1.650 Azubis in Rosenheim wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten.“

Wulf macht deutlich, dass Wohnen gerade für Auszubildende zunehmend zum Problem wird. „Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen können“, so Wulf. Er betont, dass dies auch Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft habe: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben.“

Die IG BAU Oberbayern fordert daher, dass Bund und Freistaat Bayern den Neubau von Azubi-Wohnungen insbesondere in der Nähe von Ausbildungszentren unterstützen. Wulf spricht sich zudem für Steueranreize aus, wenn Betriebe für ihre Auszubildenden Wohnraum bereitstellen. Auch Studierende seien von den Problemen auf dem Wohnungsmarkt betroffen: „Deshalb muss es auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben.“

„Wohnarmut im Alter“ weiterer Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt der IG BAU ist die „Wohnarmut im Alter“. Wulf weist auf die geburtenstarken Jahrgänge hin: „Rund 7.100 Baby-Boomer in Rosenheim werden nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente gehen. Viele der Baby-Boomer in Rosenheim bekommen nur eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig auch für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm.“
Die IG BAU warnt zudem vor einer weiteren Verschärfung des Wohnungsmarkts. Wulf sagt: „Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten.“ Einen entscheidenden Schritt sieht Wulf im Neubau von Sozialwohnungen: „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden.“

Der „Soziale Wohn-Monitor“ des Pestel-Instituts liefert konkrete Zahlen: Bundesweit sollen die derzeit rund 1 Million Sozialwohnungen bis Mitte des nächsten Jahrzehnts auf 2 Millionen verdoppelt werden. Für Bayern bedeutet dies laut Wulf: „Bis 2035 muss es in ganz Bayern 283.700 Sozialwohnungen geben.“ Um diese Zielmarke zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch Bund und Freistaat notwendig. „Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden.“

Ein weiterer Punkt seien die Baukosten. Wulf erläutert: „Um günstiger bauen zu können, bietet der Regelstandard ‚Erleichtertes Bauen‘ eine ideale Lösung. Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in guter Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten.“

Darüber hinaus fordert die IG BAU Oberbayern eine öffentliche Statistik: „Es ist wichtig, zu wissen, wo in Bayern wie viele Sozialwohnungen pro Monat neu gebaut worden sind“, so Wulf.
(Quelle Pressemitteilung: IG Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Oberbayern /  Beitragsbild: IG Bau / Nils Hillebrand)

HZA Rosenheim: Erneut unversteuerte und nicht zugelassene Waren sichergestellt

HZA Rosenheim: Erneut unversteuerte und nicht zugelassene Waren sichergestellt

Rosenheim / München. Zum wiederholten Mal haben Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege in München zahlreiche unversteuerte und nicht für den Verkauf zugelassene Waren sichergestellt. Dabei wurden insbesondere Tabakerzeugnisse und E-Zigaretten geprüft. Gegen zwei Kioskbesitzer wurden Strafverfahren eingeleitet.

In einem Kiosk entdeckten die Zöllner 207 E-Zigaretten ohne Steuerzeichen, 36 nach dem Konsumcannabisgesetz (KCanG) verbotene E-Zigaretten, 278 Dosen Nikotinbeutel und 65 Dosen Snus. In einem weiteren Kiosk wurden fünf nach dem KCanG verbotene E-Zigaretten sichergestellt.
Das Hauptzollamt Rosenheim leitete gegen beide Kioskbesitzer noch vor Ort Strafverfahren ein, da sie unter anderem Produkte zum Verkauf angeboten hatten, deren Besitz und Verkauf in Deutschland verboten ist.

Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim, erklärt: „Das ist nun die dritte Meldung innerhalb kürzester Zeit, die wir zu diesem Thema veröffentlichen. Wir sehen uns weiterhin in unserer Aufgabe bestärkt, zu sensibilisieren und aufzuklären. Schließlich geht es hier nicht nur um Steuergerechtigkeit, sondern vor allem um den Schutz der Verbraucher.“
(Quelle: Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Pressearchiv Hauptzollamt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Januar
Es ist der 31. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 334 Tage (in Schaltjahren 335 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Emma, Eusebius, Johannes, Marcella

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Justin Timberlake (19 – ist ein deutscher Rapper, der Ende 2011 mit seiner „Raop“-Musikmischung aus Rap und Pop im deutschsprachigen Raum bekannt wurde und in der Öffentlichkeit mit einer Panda-Maske auftritt.)

– Felix Sturm (1979 – ist ein deutscher Boxer, der seit dem Beginn seiner Profikarriere 2001 viermal Weltmeister im Mittelgewicht wurde.)

Cro (1990 – ist ein deutscher Rapper, der Ende 2011 mit seiner „Raop“-Musikmischung aus Rap und Pop im deutschsprachigen Raum bekannt wurde und in der Öffentlichkeit mit einer Panda-Maske auftritt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1933: In Mössingen findet der einzige größere Streik gegen die „Machtergreifung“ Adolf Hitlers statt.
  • 1950: US-Präsident Harry S. Truman ordnet wenige Monate nach dem ersten sowjetischen Kernwaffentest die Entwicklung der Wasserstoffbombe an. Sie wird im Jahr 1952 als Ivy Mike getestet.
  • 1971: Apollo 14 startet mit den Astronauten Stuart Roosa, Alan Shepard und Edgar Mitchell an Bord in Richtung Mond.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Einbruch auf Firmengelände in Rosenheim – Kripo bittet um Hinweise

Einbruch auf Firmengelände in Rosenheim – Kripo bittet um Hinweise

Rosenheim – In der Nacht auf Freitag, 30. Januar 2026, brachen Unbekannte in eine Firma in der Pichlmayrstraße in Rosenheim ein. Dabei entwendeten sie Bargeld im mittleren dreistelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich vermutlich mehrere Täter zwischen 0.45 und 4.00 Uhr gewaltsam über ein Fenster Zugang zum Gebäude. Im Inneren durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten das Bargeld.

Die ersten Ermittlungen wurden von Beamten der Polizeiinspektion Rosenheim durchgeführt. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, durch das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei.

Die Polizei bittet um Hinweise:
  • Wer hat in der Nacht auf Freitag, 30. Januar 2026, zwischen 0.45 und 4.00 Uhr auf dem Firmengelände verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wem sind bereits in der Zeit vor dem Einbruch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Tatorts aufgefallen?
  • Es wird davon ausgegangen, dass die Täter auf dem Gelände Taschenlampen benutzten. Wer kann hierzu Angaben machen?

Zeugen werden gebeten, sich unter 08031/200-0 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hochwasser, Rosenheim, 1954

Hochwasser, Rosenheim, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954.  Zu sehen ist die überschwemmte Rosenheimer Mangfallbrücke. 

Das Foto entstand im Juli 1954. Damals erschütterte eine verheerende Hochwasserkatastrophe ganz Südbayern, ausgelöst durch extrem, tagelange Regenfälle. Ursache war eine sogenannte Vb-Wetterlage vom 7. bis 11. Juli: Tagelange intensive Niederschläge trafen auf bereits wassergesättigte Böden. In Rosenheim führten sowohl Inn und Mangfall Hochwasser. Zahlreiche Brücken im Stadtgebiet wurden überflutet – auch die Rosenheimer Mangfallbrücke in der Innstraße. 
Noch eine Info zur Bogenbrücke auf unserem Fotooldie: Sie ersetzte im Jahr 1899 die bis dahin hölzerne Brücke. 1975 wurde sie dann durch eine Konstruktion ohne Bogen ersetzt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Jusos Rosenheim-Stadt fordern mehr konsumfreie Räume in der Rosenheimer Innenstadt

Jusos Rosenheim-Stadt fordern mehr konsumfreie Räume in der Rosenheimer Innenstadt

Rosenheim – Die Jusos Rosenheim-Stadt setzen sich für mehr konsumfreie Räume ein – Orte, an denen Menschen sich aufhalten, begegnen und entfalten können, ohne etwas kaufen zu müssen. Dazu zählen zum Beispiel Jugendräume, kreative Zentren, Zwischennutzungen in Leerständen oder öffentliche Plätze mit Aufenthaltsqualität.

„Gerade für junge Menschen entscheidet der Zugang zu Freizeit und Kultur oft über soziale Teilhabe. Wenn man überall nur willkommen ist, solange man konsumiert, schließen wir viele Menschen aus“, erklärt Juso-Co-Vorsitzender Jonah Werner. „Konsumfreie Räume sind keine nette Ergänzung, sondern eine Frage von Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Stadt.“

Die Jusos weisen darauf hin, dass Rosenheim zwar über viele engagierte Initiativen und Vereine verfüge, es aber an niedrigschwelligen, offenen Räumen fehle, in denen man einfach sein könne – zum Lernen, Kreativsein, Austauschen oder gemeinsamen Verweilen. Leerstehende Flächen in der Innenstadt eröffnen nach Ansicht der Jusos großes Potenzial für temporäre Nutzungen wie offene Ateliers, Jugendtreffs, Co-Working-Spaces oder kulturelle Projekte.

„Eine lebendige Stadt definiert sich nicht nur über Geschäfte und Gastronomie, sondern über Begegnung, Vielfalt und Mitgestaltung“, betont Juso-Co-Vorsitzende Reka Molnar. „Wir wollen ein Rosenheim, in dem man sich aufhalten kann, ohne Geld ausgeben zu müssen – egal ob man jung ist, wenig verdient oder einfach einen Ort zum Durchatmen sucht.“

Stadt auch nach Ladenschluss lebendig halten

Konsumfreie Räume seien zudem ein wichtiger Beitrag gegen die Verödung der Innenstadt. Statt leerstehender Ladenflächen brauche es kreative und soziale Zwischennutzungen, die neue Impulse setzten und die Stadt auch nach Ladenschluss lebendig hielten.
„Wenn wir wollen, dass Rosenheim für junge Menschen attraktiv bleibt, müssen wir ihnen Raum geben – echten Raum, nicht nur symbolisch“, so Jonah Werner weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Jusos Rosenheim-Stadt / Beitragsbild: Copyright SOMA PRODUCTIONS)

Oberbayerische Kommunen abwartend beim neuen Ladenschlussgesetz

Oberbayerische Kommunen abwartend beim neuen Ladenschlussgesetz

München / Bayern – Mehr Einkaufsnächte, Sonntagsöffnungen und Erleichterungen für Souvenirverkäufer – das neue bayerische Ladenschlussgesetz, das seit 1. August 2025 gilt, enthält zahlreiche Erleichterungen für den Einzelhandel. In vielen oberbayerischen Kommunen steckt die Umsetzung jedoch noch in den Anfängen. Das zeigt eine Umfrage der IHK für München und Oberbayern.

Laut Umfrage haben bislang nur rund 10 Prozent der befragten Gemeinden die notwendige Verordnung für kommunale Einkaufsnächte verabschiedet. Weniger als die Hälfte der Gemeinden war im Vorfeld mit dem örtlichen Einzelhandel im Gespräch.
„Vielerorts warten die Einzelhändler noch auf die im neuen Ladenschlussgesetz angekündigten Verbesserungen“, erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. „Statt den lokalen Kaufleuten die gesetzlich erlaubten Freiheiten auch zu geben und sie einfach mal machen zu lassen, warten fast alle Kommunen noch ab und entscheiden nicht. Angesichts verhaltener Kauflaune und starker Online-Konkurrenz brauchen unsere stationären Händler aber dringend die Chance, die neuen Ladenöffnungsoptionen nutzen zu können, wenn sie es möchten. Die Stadträte von Eichstätt und Geretsried beispielsweise haben schnell alle acht gesetzlich möglichen kommunalen Einkaufsnächte verabschiedet.“

Die Umfrage zeigt zudem, dass vorerst keine der befragten Gemeinden plant, zusätzliche touristische Bereiche auszuweisen, um dort den Verkauf von Souvenir- und Reisebedarf an Sonn- und Feiertagen zu erlauben. München hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht: Zwischen April und Mitte Oktober darf in der Fußgängerzone der Altstadt touristischer Bedarf sonn- und feiertags verkauft werden. Viele Händler und die IHK hätten sich jedoch gewünscht, dass aufgrund der zahlreichen touristischen Hotspots das gesamte Stadtgebiet als touristischer Bereich ausgewiesen wird.

Zur Umfrage: Für die Erhebung kontaktierte die IHK über 70 Wirtschaftsförderer in oberbayerischen Landratsämtern und Gemeinden. 59 Gemeinden beteiligten sich, darunter 12 Kommunen mit mehr als 25.000 Einwohnern.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild:ai generiert)