40 Jahre Grüne in Wasserburg: Jubiläumsveranstaltung mit Film und Feier

40 Jahre Grüne in Wasserburg: Jubiläumsveranstaltung mit Film und Feier

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen in Wasserburg begeht am Sonntag, 11. Januar 2026, sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind Mitglieder, Unterstützer und interessierte Bürger zu einem öffentlichen Jubiläumsprogramm eingeladen.

Zum Auftakt findet ab 11 Uhr im Kino Utopia eine kostenlose Vorführung des Dokumentarfilms „Jetzt. Wohin.“ von Lars Jessen mit Robert Habeck statt. Im Anschluss an die Filmvorführung ist eine kurze Überraschung angekündigt.

Ab etwa 13 Uhr wird die Jubiläumsveranstaltung im Café Central fortgesetzt. Geplant sind Gespräche, Redebeiträge sowie ein gemeinsames Beisammensein bei Essen und Getränken. Angekündigt sind unter anderem die Landtagsabgeordnete Sanne Kurz sowie die Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart.

Mit der Veranstaltung blickt der Wasserburger Ortsverband auf vier Jahrzehnte kommunalpolitischer Arbeit zurück. Die Einladung richtet sich an alle, die sich für die Geschichte und Arbeit des Ortsverbands interessieren.
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Oberbayern Süd – Im vierten Quartal 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erneut zu zahlreichen betrügerischen Anrufen. Einige Betroffene übergaben Geld oder Wertgegenstände an die Täter. Dank aufmerksamer Opfer, Bankmitarbeiter und Polizeikräfte konnten jedoch mehrfach Betrugstaten verhindert und tatverdächtige Abholer festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei registrierte im Zeitraum Oktober bis Dezember mehr als ein Dutzend Fälle, in denen die Täter Erfolg hatten. Dabei wurden Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 1.000.000 Euro ausgehändigt. In Einzelfällen konnten Übergaben, wie am 20. Oktober 2025 in Rosenheim, rechtzeitig gestoppt werden. Besonders ältere Menschen werden bei den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ oder „falscher Polizeibeamter“ häufig gezielt angesprochen. Ein aktuelles Beispiel aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zeigt die Gefährlichkeit der Maschen: Ein 95-Jähriger übergab nach mehreren Schockanrufen Bargeld im Wert von knapp 60.000 Euro an einen unbekannten Abholer.

Die Polizei setzt verstärkt auf Prävention: In Fachvorträgen, Beratungen und dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ werden die gängigen Betrugsmaschen erklärt. Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern ebenfalls regelmäßig die Übergabe von Bargeld an Täter.

Das Polizeipräsidium warnt eindringlich und gibt Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an Ihrer Wohnadresse oder im öffentlichen Bereich an unbekannte Personen.
  • Die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden würden Sie niemals telefonisch zur Übergabe auffordern. Legen Sie auf und rufen Sie den Polizeinotruf 110.
  • Sprechen Sie das Thema „Enkeltrick“ und „Schockanrufe“ im Familien- und Bekanntenkreis an, um Angehörige zu sensibilisieren.
    Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Literaturfest „Leseglück“ startet am 15. Januar

Literaturfest „Leseglück“ startet am 15. Januar

Südostoberbayern – Vom 15. Januar bis 28. Februar verwandelt das Literaturfest „Leseglück“ die Region Südostoberbayern erneut in eine Bühne für Bücher, Geschichten und Begegnungen zwischen Autorinnen und Autoren und ihrem Publikum. Über sechs Wochen hinweg stehen 39 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Lesungen, Ausstellungen, Performances und Workshops – bereits zum siebten Mal.

Die 18 Veranstalter aus Kulturinstitutionen, Vereinen und Unternehmen möchten Literatur erlebbar machen und zugleich Grenzen zwischen Genres und Publikum überwinden. Geplant sind unter anderem drei Ausstellungen in Traunreut, Freilassing und Traunstein. Den Auftakt bildet die Vernissage der Ausstellung „Auf Schienen per Postkarte um die Welt“ in der Lokwelt Freilassing am 16. Januar um 19 Uhr. Die großformatigen Repliken von Postkarten aus dem Eisenbahn-Postkarten-Museum Oschatz sind bis 12. Juli 2026 zu sehen.

Literatur in vielfältigen Formen

Das Festival zeigt Literatur in vielfältigen Formen: Lesungen mit und ohne Musik, Kulinarik, Gespräche und Diavorträge. So gestalten Maximilian Brückner und die Riederinger Musikanten einen Vormittag über Räuber Kneißl zwischen Literatur, Musik und bayerischer Geschichte. Benediktiner Thomas Hessler stellt sein neues Buch „Mein Rückzug in die Welt – Klosterprinzipien für ein erfülltes Leben“ vor. Blues- und Boogie-Pianist Christian Christl liest spontan ohne Manuskript, Samuel Koch liest aus „Schwerelos – Wie das Leben leichter wird“. Bettina Mittendorfer präsentiert ihr Soloprogramm „Gute Besserung!“ in Trostberg.

Auch Poetry-Slams und Theater stehen auf dem Programm: Wortakrobaten wie Lars Ruppel oder Meike Harms treten mit Charme und Wortwitz auf, das Ensemble Zelinski inszeniert „Zug. Eine Reise mit Erich Kästner“ in der Salzachhalle Laufen, Edi Jäger verzaubert im Kulturhof Stanggass Berchtesgaden und die Kleine Oper Bad Homburg bringt „Emil und die Detektive“ mit Musik, Gesang und Bewegung nach Traunreut. Zwei Schreibworkshops in Kloster Seeon richten sich an Jugendliche und Erwachsene.

Mit seinem breiten Spektrum setzt „Leseglück“ ein Zeichen für die Vielfalt der Literatur und ihre verbindende Kraft. Das Festival lädt dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken, bekannte Stimmen anders zu erleben und Literatur als lebendigen Teil der regionalen Kulturlandschaft zu feiern. Alle Termine und Informationen sind online unter www.leseglueck-grenzenlos.de abrufbar.
(Quelle: Literaturfest „Leseglück“ / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dreikönigstag am Münchner Hauptbahnhof: Körperverletzung, Personalunfall und Fahndungserfolg

Dreikönigstag am Münchner Hauptbahnhof: Körperverletzung, Personalunfall und Fahndungserfolg

München – Am Dreikönigstag (6.1.2026) war am Münchner Hauptbahnhof einiges los: Innerhalb weniger Stunden kam es zu einem Streit mit Weinflasche, einem gefährlichen Personenunfall und einem Fahndungserfolg. 

Gegen 18:30 Uhr gerieten, nach den Angaben der Bundespolizei,  zwei nigerianische Staatsangehörige in einem Lebensmittelgeschäft im Hauptbahnhof München in Streit. Im Verlauf schlug ein 45-Jähriger einem 36-Jährigen mit einer Weinflasche ins Gesicht. Der 36-Jährige erlitt leichte Verletzungen, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Er hatte den Tatort noch vor Eintreffen der Polizei verlassen, konnte jedoch wenig später angetroffen werden. Der 45-Jährige, der in der Vergangenheit bereits wegen Gewaltdelikten auffiel, wurde von Mitarbeitern der Deutschen Bahn Sicherheit gestellt und den Bundespolizisten übergeben. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,9 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten beide Männer die Dienststelle wieder verlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Gegen 21:00 Uhr kam es am Bahnsteig des Gleises 29 zu einem Personenunfall. Ein 17-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger hielt sich mit einer Begleitperson am Bahnsteig auf, als die RB65 abfuhr. Der Jugendliche geriet ins Stolpern und stürzte in den Bereich zwischen Zug und Bahnsteigkante. Nachdem der Zug ausgefahren war, kletterte der 17-Jährige eigenständig aus dem Gleisbereich und wurde leicht verletzt mit einem Schädelhirntrauma und Schürfwunden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte eine 41-jährige Deutsche einen Rucksack samt Inhalt im Wert von 1.800 Euro unterschlagen, der zuvor in der S8 am Flughafen München zurückgelassen worden war. Am Dreikönigstag fiel die Frau in der S8 auf Höhe Germering-Unterpfaffenhofen wegen eines fehlenden Fahrscheins auf. Bei der Kontrolle konnte sie sich nicht ausweisen, die Bundespolizei wurde hinzugezogen. Dabei wurde der gesuchte Rucksack sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete die Vorführung der Frau beim Haftrichter an.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

„Stunde der Wintervögel“: Bürger zählen Vögel in Bayern

„Stunde der Wintervögel“: Bürger zählen Vögel in Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Der bayerische Naturschutzverband LBV und sein bundesweiter Partner NABU rufen vom 9. bis 11. Januar erneut zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Bei der Mitmachaktion können Bürgerinnen und Bürger eine Stunde lang Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zählen – sowohl in Städten als auch auf dem Land. „Wer eine Stunde lang bewusst hinschaut, entdeckt oft mehr als erwartet. Gerade im Winter tauchen manchmal überraschende Gäste auf“, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Besonders im Blick sind in diesem Jahr Finkenarten wie Bergfinken oder Erlenzeisige, die aus Skandinavien nach Bayern ziehen, sowie heimische Finkenarten wie Buchfink, Grünfink oder Stieglitz. Auch Kernbeißer können an Futterstellen beobachtet werden. „Sind Samen in den Wäldern rar oder durch Frost und Schnee nicht zugänglich, weichen viele Arten auf Gärten oder Parks aus“, so Nelson.

Darüber hinaus zählen Teilnehmer klassische Wintervögel wie Kohl- und Blaumeise, Amsel, Haussperling, Feldsperling oder Rotkehlchen. Die Beobachtungen liefern wichtige Daten darüber, wie sich die Vogelwelt in Bayern verändert – zum Beispiel, dass in milden Wintern immer mehr Kurzstreckenzieher im Freistaat bleiben.

Vergleich zwischen Stadt und Land im Fokus

Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Vergleich zwischen Stadt und Land. „Parks und Gärten in Städten bieten oft ein ganzjähriges Nahrungsangebot und ein wärmeres Mikroklima. Wer keinen eigenen Garten hat, kann im Park oder auf Friedhöfen beobachten und damit wertvolle Informationen liefern“, so Nelson.
Teilnahme ist unkompliziert: Eine Stunde Zeit genügt, gezählt wird die höchste Anzahl einer Art gleichzeitig. Auch Nullmeldungen sind wichtig. Beobachtungen können online unter www.stunde-der-wintervoegel.de
gemeldet werden, Meldeschluss ist der 19. Januar 2026. Unter allen Teilnehmenden verlost der LBV Preise.

Für Schulen gibt es die „Schulstunde der Wintervögel“ vom 12. bis 16. Januar. Lehrkräfte können mit Schülerinnen und Schülern auf dem Pausenhof, im Park oder Schulgarten die heimischen Wintervögel zählen. Materialien und Spiele für Kinder stehen hier bereit.
(Quelle: LBV / NABU Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Regionalexpress bei Kitzingen mit Stein beworfen – Bundespolizei ermittelt

Regionalexpress bei Kitzingen mit Stein beworfen – Bundespolizei ermittelt

Kitzingen – Am Montagabend (5.1.2026) gegen 20:00 Uhr wurde der Regionalexpress 10 zwischen Kitzingen und Dettelbach (Unterfranken) mit einem Stein beworfen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Durch den Wurf sprang eine Seitenscheibe, es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.

Zwei unbekannte Zeuginnen in der Nähe des Vorfalls lösten den zuginternen Notruf aus. Der Zugbegleiter betreute die sichtlich schockierten Reisenden und alarmierte die Bundespolizei. Trotz Fahndungsmaßnahmen konnten die Einsatzkräfte keine verdächtigen Personen feststellen.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugenhinweise zu Personen oder verdächtigen Beobachtungen nimmt die Bundespolizei unter Telefon 0931/322590 entgegen.
(Quelle: Bundespolizeiinspektion Würzburg / Beitragsbild: Originalaufnahme Bundespolizei)

Verdächtiger pyrotechnischer Eigenbau in Bärnau gefunden

Verdächtiger pyrotechnischer Eigenbau in Bärnau gefunden

Bärnau / Landkreis Tischenreuth – Am Dienstagnachmittag (6.1.2026) meldete eine 33-jährige Frau der Bundespolizei einen verdächtigen Gegenstand, den sie zuvor bei einem Spaziergang am Ortsrand von Bärnau (Landkreis Tischenreuth) gefunden hatte.

Die Beamten stuften das Paket mit der herausragenden Zündschnur als nicht klassifizierbare Pyrotechnik ein, lagerten es an einem sicheren Ort außerhalb der Dienststelle und riefen Spezialkräfte hinzu. Sprengstoffspezialisten des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei aus München begutachteten den Gegenstand und stuften ihn als handhabungsunsicher ein.

Kontrollierte Sprengung

Noch am selben Tag wurde der pyrotechnische Eigenbau durch eine kontrollierte Sprengung auf einer freien Fläche in Bärnau vernichtet. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Herkunft des Gegenstands aufgenommen.

Warnhinweis der Bundespolizei: Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 ist deutlich gefährlicher als handelsübliche Böller und Raketen. Selbst hergestellte pyrotechnische Gegenstände sind besonders riskant, da Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden und Explosionsintensität sowie Zündzeitpunkt unvorhersehbar sind. Die Bundespolizei empfiehlt dringend, verdächtige Gegenstände am Fundort zu belassen und sofort die Polizei zu verständigen.
(Quelle: Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Radfahrer in Bad Endorf stürzt – Polizei ermittelt

Radfahrer in Bad Endorf stürzt – Polizei ermittelt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am Dienstagabend (6.1.2026) stürzte ein 36-jähriger Fahrradfahrer in der Bahnhofstraße aus bislang unbekannter Ursache.

Der Mann zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme gab es, nach den Angaben der Polizei, Hinweise auf Alkoholkonsum hin. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
(Quelle: Polizeiinspektion Bad Endorf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Adventsbus Rosenheim steigert Fahrgastzahlen durch neues Konzept

Adventsbus Rosenheim steigert Fahrgastzahlen durch neues Konzept

Rosenheim – Laut Citymanagement Rosenheim und der IG AicherPark hat der Adventsbus Rosenheim in diesem Jahr deutlich mehr Fahrgäste angezogen als in den Vorjahren. Grundlage dafür war ein überarbeitetes Konzept.

Um die Nutzung des Busangebots zu erhöhen, wurde eine Ringlinie mit gegenläufigem Verkehr eingerichtet, die Erreichbarkeit wichtiger Punkte verbessern sollte. Zudem wurde die Park&Ride-Funktion, insbesondere am Parkplatz der Hochschule, ausgebaut. Für Unterhaltung sorgten Live-Musik an Bord und eine festliche Busgestaltung durch den SVR. Eine Tombola mit Preisen von rund 30 Rosenheimer Einzelhändlern sowie eine gezielte Bewerbung über Plakate, Anzeigen und Social Media ergänzten das Programm.

Die Maßnahmen zeigten Wirkung: An den vier Adventssamstagen stiegen laut einer aktuellen Pressemitteilung die Fahrgastzahlen um bis zu 80 Prozent gegenüber normalen Samstagen. Durch das Engagement der Stadt Rosenheim konnten alle Busse an den Samstagen schließlich auch wieder kostenlos genutzt werden, was insbesondere Besucher aus dem Umland angezogen habe.
„Der Adventsbus ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können“, sagte Kathrin Schrubar. „Dank der Unterstützung der Stadt, des SVR, der Verbände und der vielen engagierten Einzelhändler konnten wir ein Angebot schaffen, das die Menschen begeistert und den Rosenheimer Handel stärkt.“
(Quelle: Pressemitteilung Citymanagement Rosenheim / IG AicherPark / Beitragsbild: Copyright Citymanagement Rosenheim)

Bauarbeiten sorgen für Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Bauarbeiten sorgen für Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Rosenheim / Landkreis / Region – Zwischen dem 12. Januar und 6. Februar 2026 kommt es im Netz Chiemgau-Inntal der BRB zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG.

Die BRB teilt mit: Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg fallen von 12. bis 23. Januar einzelne Verbindungen zwischen Traunstein/Freilassing und Salzburg aus. Zwischen Rosenheim und Bad Endorf sowie Freilassing fahren Busse statt Zügen. Von 25. Januar bis 6. Februar betrifft der Schienenersatzverkehr die Strecke zwischen Prien und Übersee.
In der Nacht von 22. auf 23. Januar kommt es zudem auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim zu Abweichungen und Ersatzverkehr mit Bussen.

Züge und Busse verkehren teilweise zu anderen Zeiten als im Regelfahrplan. Sonderfahrpläne stehen auf www.brb.de
zum Download bereit. Zusätzlich informiert die BRB über aktuelle Störungen per Newsletter, Facebook („BRB Störungsinfo“) und WhatsApp (www.brb.de/whatsapp). Lagepläne aller SEV-Haltestellen gibt es auf www.bahnhof.de.
.(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jessica von Bredow-Werndl trauert um Nachwuchspferd Diallo

Jessica von Bredow-Werndl trauert um Nachwuchspferd Diallo

Rosenheim / Bayern – Ein bewegender Abschied aus der Dressurwelt: Die gebürtige Rosenheimerin und Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl hat den Tod ihres Nachwuchspferdes Diallo bekannt gegeben.

Die Nachricht kommt am Dienstag (6.1.2025) völlig unerwartet und berührt viele weit über den Reitsport hinaus. Jessica von Bredow-Werndl trauert um ihren elfjährigen Wallach Diallo. Das Pferd sei an den Folgen einer plötzlichen Erkrankung gestorben, teilte die 39-Jährige in einem emotionalen Beitrag auf ihrem Instagram-Account mit. Noch laufen Untersuchungen, der Verdacht liege auf dem Bornavirus.

Ein Abschied in wenigen Stunden

In ihrem Beitrag beschreibt die Dressur-Doppel-Olympiasiegerin von 2024, wie abrupt sich das Leben mit Diallo verändert habe. „Heute Früh musste ich dich gehen lassen, Diallo. Und kein Wort fühlt sich groß genug an für das, was gerade in mir zerbrochen ist“, schreibt sie. Noch am Wochenende zuvor seien sie gemeinsam geritten: „Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles so leicht angefühlt.“

Dann habe die Krankheit „wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam“ eingesetzt und sich innerhalb weniger Stunden durch seinen Körper gefressen. „Du hast gekämpft. Wir haben gemeinsam gekämpft. Wir mussten dich gehen lassen mit gebrochenem Herzen, weil deins nicht mehr konnte.“

Jessica von Bredow-Werndl zählt zu den erfolgreichsten Dressurreiterinnen der Welt. Bei den Olympischen Spielen 2024 gewann sie mit ihrer Ausnahmestute Dalera zwei Goldmedaillen und schrieb damit Sportgeschichte. Im September 2024 trug sich die gebürtige Rosenheimerin als Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Erfolge ins Goldene Buch der Stadt Rosenheim ein – ein Moment, über den  Innpuls.me berichtet hat.

Erste Erfolge mit Diallo

Diallo galt als vielversprechendes Nachwuchspferd. Mit ihm hatte von Bredow-Werndl im Jahr 2025 bereits erste sportliche Erfolge erzielt. Der Wallach war Teil jener Zukunft, die nach den großen Erfolgen mit Dalera aufgebaut werden sollte.

Nun bleibt Leere. „Jetzt ist es still und ich weiß, dass du keine Schmerzen mehr hast, dass du frei bist. Aber dein Platz ist leer. Und doch bist du überall. In dieser Liebe, die keinen Körper mehr findet“, schreibt sie.

Dank an ein besonderes Pferd

Der Abschied endet mit sehr persönlichen Worten: „Danke, Diallo. Für deine Liebe. Für deine Kraft. Für dein Vertrauen. Für jeden Moment, in dem wir beieinander waren. Du warst ein riesengroßes Geschenk.“ Und weiter: „Ich trage dich weiter in meinem Herzen. In allem, was ich bin.“

Zahlreiche Fans, Wegbegleiter und Kollegen aus dem Reitsport bekundeten in den Kommentaren ihr Mitgefühl. Der Beitrag macht deutlich, wie eng die Verbindung zwischen Mensch und Pferd sein kann – und wie schmerzhaft ein Abschied, gleich gar wenn er viel zu früh kommt.
(Quelle: Instagram-Post von Jessica von Bredow-Werndl / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

621 Millionen Euro Gewinne: Lotto Bayern blickt auf starkes Jahr 2025 zurück

621 Millionen Euro Gewinne: Lotto Bayern blickt auf starkes Jahr 2025 zurück

Bayern – 24 neue Millionäre, ein Rekord bei den Spielbanken und hohe Einnahmen für den Staatshaushalt: Die Jahresbilanz von Lotto Bayern und den Bayerischen Spielbanken fällt 2025 äußerst positiv aus.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker zieht eine zufriedene Bilanz: Lotto Bayern hat im Jahr 2025 insgesamt rund 621 Millionen Euro an Gewinne ausgeschüttet. 24 Spielteilnehmer wurden dabei zu Millionären. Gleichzeitig profitiert auch der Freistaat Bayern erheblich von den Einnahmen. „Lotto Bayern hat in 2025 24 Personen zu Millionärinnen und Millionäre gemacht – verteilt über ganz Bayern! Insgesamt wurden rund 621 Millionen Euro gewonnen – ein beeindruckendes Ergebnis für 2025!“, erklärt Füracker.

Millionen für den Staatshaushalt

Neben den Gewinnern profitieren laut Staatsregierung alle Bürger in Bayern. „Aber nicht nur die Gewinnerinnen und Gewinner, sondern alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern profitieren von rund 500 Millionen Euro Lotteriesteuer, Gewinnabführung und Spielbankabgabe“, betont Füracker. Diese Mittel fließen in den Staatshaushalt und werden unter anderem für Sportförderung, Kultur, Denkmalpflege und weitere gemeinnützige Zwecke eingesetzt.

Rekordjahr für Bayerische Spielbanken

Auch die neun Bayerischen Spielbanken können auf ein außergewöhnliches Jahr zurückblicken. Mit rund 139 Millionen Euro erzielten sie 2025 den höchsten Bruttospielertrag seit ihrem Bestehen. Rund 723.000 Gäste besuchten die Spielbanken – ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Füracker sieht darin eine Bestätigung des Konzepts: „Das zeigt: Das Konzept der Bayerischen Spielbanken erfreut sich steigender Beliebtheit und trifft den Geschmack der zahlreichen Gäste.“

Der höchste Gewinn des Jahres

Der größte Einzelgewinn des Jahres ging mit knapp 40,7 Millionen Euro nach Oberbayern. Der Gewinner hatte per Quicktipp auf lotto-bayern.de am Eurojackpot teilgenommen. „Das wäre mir viel zu anstrengend gewesen, die ganzen Zahlen anzukreuzen“, sagte der Multimillionär rückblickend. Als er seinen Gewinn entdeckte, sei alles „absolut surreal“ gewesen. „Ich fragte meine Frau, ob sie das Gleiche sehe wie ich“, schilderte er den Moment, als feststand, dass er genau 40.657.587,80 Euro gewonnen hatte. Erste Pläne: „Reisen und eine Immobilie kaufen“.

Millionengewinner gesucht

Ein weiterer großer Gewinn wartet noch auf seinen Besitzer: Knapp 18 Millionen Euro aus einer Lotto-6aus49-Ziehung im August 2025 wurden bislang nicht abgeholt. Der Spielschein stammt aus Oberbayern. Zeit zur Meldung bleibt noch bis Ende 2028.

Drei Multimillionäre an einem Tag

Ein besonderer Tag war auch der November: Gleich drei Spielaufträge aus Schwaben, Oberfranken und Mittelfranken erzielten im Eurojackpot jeweils 6.738.975,20 Euro. Zwei Gewinner haben sich bereits gemeldet, der dritte hat ebenfalls noch bis Ende 2028 Zeit.

Millionengewinne in ganz Bayern

Insgesamt verzeichnete Bayern 2025 zahlreiche Millionengewinne in verschiedenen Lotterien – vom Klassiker Lotto 6aus49 über Spiel 77 bis hin zum Eurojackpot, der GlücksSpirale und BayernMILLIONEN. Die Gewinne verteilten sich über nahezu alle Regierungsbezirke. Eine Übersicht bietet die von Lotto Bayern veröffentlichte Gewinnerlandkarte.
(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)