Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Januar
Es ist der 29. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 336 Tage (in Schaltjahren 337 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Aquilin, Gerhard, Gildas, Josef, Julius, Valerius

3 bekannte Geburtstagskinder:

Martin Schmitt (1978 – ist ein ehemaliger deutscher Skispringer, der zweimal den Gesamt-Weltcup gewann.

Boris Pasternak (1890 –  war ein russischer Dichter und Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur 1958 „für seine bedeutende Leistung sowohl in der zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der großen russischen Erzähltradition“.)

Manfred Lehmann (1945 – ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1907: Charles Curtis aus dem Volk der Kansa tritt sein Amt als Senator für den US-Bundesstaat Kansas an und wird damit der erste indianische Senator der USA.
  • 1881: Dem Chirurgen Theodor Billroth gelingt bei einer Patientin mit Magenkrebs erstmals eine Magenresektion.
  • 2021: Vier nigerianische Bauern aus dem Nigerdelta (Nigeria) gewinnen in Den Haag einen Prozess gegen Shell wegen Nachlässigkeit beim Durchführen einer Probebohrung, die beachtliche Umweltschäden verursachte.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Rosenheim – Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst, um das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu stärken? Diese Frage beschäftigt Politik und Verwaltung seit Tagen – und sie wird am heutigen Mittwochabend (28.1.2028)  im Stadtrat entschieden. Bereits vor einigen Tagen war das Thema im Haupt- und Finanzausschuss intensiv diskutiert worden, nun soll mit einem Grundsatzbeschluss die Richtung festgelegt werden.

Ausgangspunkt ist eine Vorlage der Stadtverwaltung, in der auf die hohe Belastung der Polizeiinspektion Rosenheim hingewiesen wird. Niederschwellige Anfragen, etwa für präventive Maßnahmen oder kurzfristige Kontrollen, könnten aufgrund der Aufgabendichte und des Personalstands nicht immer zeitnah bearbeitet werden. „Das bedeutet kein Sicherheitsproblem in der Stadt Rosenheim, führt jedoch dazu, dass wünschenswerte niederschwellige Eingriffe und Maßnahmen nicht so zeitnah umgesetzt werden können, wie es im Einzelfall sinnvoll wäre“, heißt es wörtlich in der Vorlage. Die Polizei müsse ihren Schwerpunkt auf konkrete, bereits bestehende Sicherheitsstörungen legen, auch wenn sie präventive Aufgaben grundsätzlich ebenfalls wahrnehmen könne.

Sicherheitsgefühl der Bürger stärken

Um genau diesen präventiven Ansatz zu stärken, hält es die Stadtverwaltung für sinnvoll, einen kommunalen Ordnungsdienst einzurichten. Vorgesehen sind vier Stellen, deren Aufgabe insbesondere eine regelmäßige und flächendeckende Bestreifung des Stadtgebiets sein soll. Ziel sei es, Präsenz zu zeigen und damit das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März verwies darauf, dass es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen über Sicherheit an bestimmten Plätzen in der Stadt gegeben habe. Er habe dazu auch Gespräche mit der Polizei geführt. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass ein kommunaler Ordnungsdienst erstrebenswert sei. Wenn es nach dem Willen von Rosenheims Stadtoberhaupt geht, solle der Vorschlag nach einem Grundsatzbeschluss auch zeitnah umgesetzt werden.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Vorstoß allerdings durchaus kritisch begleitet. SPD-Stadträtin Ricarda Krüger stellte die Frage, wer für einen solchen Dienst angestellt werden solle. Diese Frage ist bislang offen und soll erst im Rahmen eines noch zu erarbeitenden Konzepts geklärt werden. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass grundsätzlich auch eine Vergabe an externe Firmen denkbar sei.

Deutlich skeptischer äußerte sich Robert Multrus von der Stadtratsfraktion UP/Freie Wähler. Er kritisierte die Vorlage als etwas diffus und zweifelte an der Durchsetzungsfähigkeit eines derartigen Dienstes: „Es stellt sich auch die Frage der Kompetenz. Wenn man so die Pressemitteilungen sieht, wie der Respekt gegenüber der Polizei ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie diese Leute sich Respekt verschaffen sollen.“ Seiner Meinung nach wäre es sinnvoller, die Arbeit der Streetworker weiter zu fördern, da diese Probleme eher an der Wurzel angehen würden.

Dem hielt eine Vertreterin der Stadtverwaltung entgegen, man müsse sich die Frage stellen, ob sich wirklich alle Herausforderungen ausschließlich pädagogisch lösen ließen. Zudem gebe es zahlreiche Städte vergleichbarer Größe, die längst über einen kommunalen Ordnungsdienst verfügten. „Ich bitte Sie, uns diese Chance nicht zu verweigern“, sagte sie.

Unterstützung kam unter anderem aus der CSU-Fraktion. Deren Vorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller sprach sich klar für den Vorschlag aus. „Wir finden das sehr gut“, betonte er. „Da entsteht eine Präsenz, um das Gefühl von Sicherheit zu stärken.“ CSU-Stadtrat Florian Ludwig ergänzte, man wünsche sich ein Gesamtkonzept, das auch Aspekte wie Videoüberwachung mit einbeziehe. Herbert Borrmann, ebenfalls CSU, ging auf den Vergleich mit Streetwork ein: „Die Arbeit der Streetworker ist gut. Aber man schafft nicht alles mit gut zureden. Es geht darum, dass man das Gefühl hat, das schaut jemand und gibt Acht.“ Allein mit sozialen Maßnahmen lasse sich nicht alles lösen.

Peter Weigel von der Stadtratsfraktion der Grünen brachte eine andere Sichtweise in die Diskussion ein. Er betonte, dass er das Thema grundsätzlich sehe. Gleichzeitig sagte er: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich Leute nicht trauen, in die Innenstadt zu gehen, weil sie sich nicht sicher fühlen.“ Wichtig sei ihm vor allem, dass ein möglicher Ordnungsdienst bei der Stadt angesiedelt bleibe und nicht an externe Anbieter vergeben werde.

Blick in andere Städte

Unstrittig ist, dass Rosenheim mit der Diskussion kein Einzelfall wäre. In zahlreichen bayerischen Städten gibt es bereits seit Jahren kommunale Ordnungsdienste oder städtische Ordnungsdienste, darunter etwa München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt oder Landshut. Dort übernehmen sie Aufgaben im Bereich der öffentlichen Ordnung, unterstützen bei der Durchsetzung städtischer Satzungen und sind sichtbar im öffentlichen Raum präsent. Typische Tätigkeiten sind Kontrollgänge, das Einschreiten bei Ordnungswidrigkeiten wie Ruhestörungen, Alkoholverboten oder aggressivem Betteln sowie die Ansprache von Personen, um Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

Rechtlich sind kommunale Ordnungsdienste klar von der Polizei abgegrenzt. Sie ersetzen keine Polizeibeamten und haben keine Ermittlungsbefugnisse. Ihre Kompetenzen ergeben sich aus dem Ordnungsrecht und – je nach Ausgestaltung – aus dem Polizeiaufgabengesetz. In vielen Kommunen dürfen sie Personalien feststellen, Platzverweise aussprechen oder Verwarnungen aussprechen, jedoch keine strafrechtlichen Maßnahmen durchführen. Bewaffnet sind sie in der Regel nicht mit Schusswaffen; teilweise gehören Pfefferspray oder einfache Schutzausrüstung zur Ausstattung, abhängig von der jeweiligen Kommune und dem zugrunde liegenden Konzept. Ziel ist nicht Repression, sondern Präsenz und Prävention.

Im Haupt- und Finanzausschuss sprachen sich die Stadträte schließlich einstimmig dafür aus, zunächst ein Konzept zur Schaffung eines kommunalen Ordnungsdienstes ausarbeiten zu lassen. Die endgültige Entscheidung darüber, ob Rosenheim diesen Weg tatsächlich geht, fällt am heutigen Mittwochabend im Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Bayern / Rosenheim – Die Ausbildung in der Hauswirtschaft bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und gute Zukunftsperspektiven. In zwei Online-Berufsinfoveranstaltungen im Februar geben vier bayerische Botschafter der Hauswirtschaft Einblicke in ihre Ausbildungs- und Berufswege.

Hauswirtschafter werden unter anderem in Tagungshäusern, Seniorenheimen, Kliniken und Hotels eingesetzt. Wie abwechslungsreich der Beruf ist und welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen, zeigen Barbara, Johanna, Josef und Magdalena anhand ihrer persönlichen Werdegänge.
Barbara befindet sich aktuell in der dualen Ausbildung und berichtet von ihrem Ausbildungsbetrieb und dem Schulalltag. Johanna qualifiziert sich zur Meisterin weiter und plant eine Selbstständigkeit mit einem Hofcafé. Josef hat sich nach der Ausbildung zum Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement fortgebildet und arbeitet heute im Social-Media-Management einer Rehaklinik. Magdalena ist als Dorfhelferin tätig und unterstützt Familien in herausfordernden Lebenssituationen.

Details zur Teilnahme:

Am Donnerstag, 12. Februar, informieren Barbara und Johanna über ihre Erfahrungen in Aus- und Fortbildung. Am Dienstag, 24. Februar, berichten Josef und Magdalena über ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Beide Online-Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19:30 Uhr statt. Ergänzend informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus über Ausbildungs- und Fortbildungswege in der Hauswirtschaft. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Hauswirtschaft.
Die Zugangslinks zu den Veranstaltungen sind online unter www.hauswirtschaft.bayern.de verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Kompetenzzentrum Hauswirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtpost, Rosenheim, 1911

Stadtpost, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Stadtpost am Rosenheimer Ludwigsplatz. 

Die Geschichte der Rosenheimer Stadtpost geht zurück bis in das früh 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde die Post noch mit Kutschen ausgeliefert. Eine Postlinie bestand beispielsweise zwischen Wasserburg und Miesbach. 
Heute natürlich längst Geschichte – aber das Gebäude auf unserem Fotooldie existiert auch heute noch. Allerdings gibt es im Erdgeschoss nun ein Modegeschäft anstatt einer Postfiliale. Diese wurde am 31. Oktober 2019 geschlossen. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Planungen für das Eggstätter Ferienprogramm 2026 haben begonnen. Auch in den kommenden Sommerferien möchte die Gemeinde Kindern und Jugendlichen wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen bieten.

Für die Gestaltung des Ferienprogramms sind erneut Vereine, Firmen und Privatpersonen eingeladen, sich mit eigenen Angeboten zu beteiligen. Gesucht werden kreative Aktionen ebenso wie Helfer beziehungsweise Betreuer für einzelne Veranstaltungen.
Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Eggstätter Ferienprogramm ist Jutta Maria Hauser. Sie ist telefonisch unter 08056/9046-35 oder per E-Mail an ferienprogramm@eggstaett.de erreichbar.
Der Anmeldeschluss für Aktionen ist der 31. März. Das entsprechende Anmeldeformular steht online auf der Internetseite der Gemeinde Eggstätt unter www.eggstaett.de
zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Trauriger Rekord: 30 Vögel 2025 in Bayern vergiftet

Trauriger Rekord: 30 Vögel 2025 in Bayern vergiftet

Hilpoltstein / Bayern – Vergiftet, beschossen, in Fallen gefangen: Auch 2025 wurden Bayerns Großvögel wieder illegal verfolgt. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und die Gregor-Louisoder-Umweltstiftung (GLUS) ziehen Bilanz im Projekt „Tatort Natur“: Insgesamt wurden 30 Fälle von Vergiftung nachgewiesen, so viele wie seit vier Jahren nicht mehr. Dazu kommen weitere Straftaten wie Beschüsse und illegale Fangmethoden. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

Insgesamt meldeten die Naturschützer 133 tote Großvögel mit Verdacht auf illegale Verfolgung – fast dreimal so viele wie 2024. Wird die Todesursache nicht sofort klar, folgen toxikologische Untersuchungen. Besonders oft wurde das seit 2008 verbotene Insektizid Carbofuran eingesetzt, das bereits bei Hautkontakt wirkt und sowohl für Tiere als auch für Menschen gefährlich ist. „Greifvögel sterben häufig qualvoll nur wenige Meter entfernt vom Giftköder“, erklärt LBV-Projektmitarbeiterin Nicole Meier.

Besondere Fälle sorgten für Aufsehen:
  • Landkreis Dingolfing-Landau: Ende Juli wurden über zwölf tote Greifvögel, darunter Schwarzmilan, Rotmilan und Mäusebussard, gefunden. Alle Tiere starben an Carbofuran-Vergiftungen. Die Polizei ermittelt weiterhin.
  • Landkreis Haßberge: Im Oktober wurde ein Mäusebussard mit Parathion (E605) vergiftet. Parathion ist hochtoxisch und kann bereits bei Hautkontakt zu schweren Symptomen oder Tod führen. Im Fundgebiet starben im gleichen Jahr auch mehrere Hunde.
Projekt „Naturschutzkriminalität dokumentieren und stoppen“

Seit 2019 dokumentieren LBV und GLUS Straftaten gegen geschützte Vögel in einer bayernweiten Datenbank. Sie dient als Melde- und Informationsplattform für Behörden und Öffentlichkeit, unterstützt die Strafverfolgung und bietet Fortbildungsangebote. Projektleiter sind Franziska Baur (GLUS) und Dr. Andreas von Lindeiner (LBV).

Kamikazetauben als Köder

Immer wieder werden gezielt Tauben als lebendige Köder eingesetzt: Die Tiere werden mit Gift bestrichen und in der Nähe ihres Schlags freigelassen. Greifvögel wie Habicht oder Wanderfalke erlegen die Tauben und sterben selbst an dem Gift. 2025 wurden zwei solche Fälle im Landkreis Regensburg und Landkreis Miesbach dokumentiert.

Fahrlässige Vergiftungen und Sekundärvergiftungen

Neben vorsätzlichen Tötungen kommen auch unbeabsichtigte Vergiftungen vor: Im Unterallgäu starb ein Gänsegeier an Bleivergiftung, vermutlich durch Aas von mit bleihaltiger Jagdmunition erlegten Tieren. Zudem führten Rattengifte wie Brodifacoum zu Sekundärvergiftungen bei Greifvögeln: 2025 betraf es einen Mäusebussard, einen Rotmilan und einen Uhu.

Weitere illegale Verfolgung: Fallen und Schüsse

Greifvögel werden auch mit Fallen gefangen oder beschossen. Im niederbayerischen Landkreis Deggendorf wurde ein Habichtfangkorb mit lebenden Tauben gefunden. Zwei Sperber in der Oberpfalz starben an Schussverletzungen. Ein Weißstorch im Unterallgäu konnte nach Schussverletzungen rechtzeitig behandelt und wieder ausgewildert werden.

LBV und GLUS führen Schulungen zu Naturschutzkriminalität durch und fördern den Austausch zwischen Behörden, Ehrenamtlichen und Polizei. Ein Handlungsleitfaden für bayerische Polizeibehörden soll die Meldung und Dokumentation von Delikten erleichtern. „Sensibilisierung ist entscheidend, um Täter zur Rechenschaft zu ziehen“, betont Franziska Baur (GLUS).
(Quelle: Pressemitteilung  LBV – Landesbund für Vogelschutz, Gregor-Louisoder-Umweltstiftung (GLUS) / Beitragsbild: 

Zug am Bahnhof Schliersee beschädigt – Bundespolizei bittet um Hinweise

Zug am Bahnhof Schliersee beschädigt – Bundespolizei bittet um Hinweise

Schliersee / Landkries Miesbach – In der Nacht von Montag auf Dienstag (27./28.1.2026) wurden am Bahnhof Schliersee (Landkreis Miesbach) zwei Scheiben eines abgestellten Zuges der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) mutwillig beschädigt. Mitarbeitende der BOB entdeckten die Schäden am Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr. Eine Scheibe einer Tür sowie ein Fenster wurden auf etwa 0,5 bzw. 1 m² zerstört. Die Beschädigungen deuten auf Steinwürfe hin. Der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Im Fokus der Ermittlungen steht ein Mann, der am Mittwoch am selben Bahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde. Er hatte zuvor per E-Mail angekündigt, Scheiben eines Zuges zu beschädigen.

Zeugen, die zwischen Montag, 27.01., 17:30 Uhr, und Dienstag, 28.01., 05:30 Uhr am Bahnhof Schliersee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/5155500 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Dachstuhlbrand in Seehausen am Staffelsee – 50.000 Euro Sachschaden, keine Verletzten

Dachstuhlbrand in Seehausen am Staffelsee – 50.000 Euro Sachschaden, keine Verletzten

Seehausen / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Am Dienstag (27.1.2026), brach auf einem Balkon eines Mehrparteienhauses in der Seehauser Straße in Garmisch-Partenkirchen ein Feuer aus, das sich auf den Dachstuhl ausbreitete. Durch das schnelle Eingreifen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Gegen 14.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Mehr als 100 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus Seehausen, Murnau, Hechendorf, Weindorf, Kochel und Garmisch konnten das Feuer zügig löschen, bevor es sich weiter ausbreitete. Zahlreiche Bewohner mussten das Haus während der Löscharbeiten verlassen und wurden in einer nahegelegenen Kirche betreut. Am späten Nachmittag konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Polizei aus Murnau sperrte während des Einsatzes die umliegenden Straßen ab. Brandermittler der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen und Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) übernahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte nicht vollständig abgekühlte Asche, die auf einem Balkon gelagert wurde, das Feuer ausgelöst haben. Die Untersuchungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frau in Rosenheim belästigt – Polizei sucht Zeugen

Frau in Rosenheim belästigt – Polizei sucht Zeugen

Rosenheim – Am Montag (26.1.202, gegen 19.45 Uhr wurde eine 19-jährige Frau aus Niederbayern in der Rosenheimer Innenstadt im Bereich der Münchener-/Riederstraße von einem unbekannten Mann verfolgt und sexuell belästigt. Sie befindet sich derzeit in ambulanter medizinischer Behandlung.

Nach Angaben der Frau verfolgte ein Mann sie zu Fuß. Er wird wie folgt beschrieben: etwa 185 cm groß, kräftige Figur, südländisches Erscheinungsbild, bekleidet mit schwarzer Jeans und schwarzer Oberbekleidung. An der Einmündung zur Rieder-/Münchener Straße berührte der Mann die Frau am Arm, Bauch und Oberkörper. Die Frau konnte den Mann wegschieben, woraufhin er in Richtung Samerstraße flüchtete.
Die Rosenheimer Polizei ermittelt wegen sexueller Belästigung und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Buchtipp: „Zwölf Geschwister ohne Mutter“ von Roswitha Gruber

Buchtipp: „Zwölf Geschwister ohne Mutter“ von Roswitha Gruber

Rosenheim – Eines haben alle Bücher von Roswitha Gruber gemeinsam – sie handeln von starken Frauen, die sich ihren Platz im Leben erkämpfen mussten, gegen mancherlei Widerstände. So auch in ihrem neuesten Werk: „Zwölf Geschwister ohne Mutter“, erschienen im Verlag Rosenheimer.

Roswitha Gruber, geboren 1939, gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autorinnen der Region Rosenheim. Sie lebt und arbeitet in Reit im Winkl. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie im Alter von 50 Jahren, seither ist sie überaus produktiv und hat in der Vergangenheit sogar mehrfach mehrere Bücher pro Jahr herausgebracht. Mittlerweile sind über 40 Titel von ihr auf dem Markt.

Eine gute Zuhörerin

Alle Werke von Roswitha Gruber leben davon, dass sie zuhören kann. Viele bewegende Lebensgeschichten hat sie auf diese Weise erfahren. Genau das zeichnet ihre Bücher aus: Sie erzählen keine fiktiven Geschichten, sondern reale Schicksale – und das wahre Leben liefert oft die besten Geschichten. So auch ihr neuestes Werk.
Die Geschichte von „Zwölf Geschwister ohne Mutter“ begann mit einer Postkarte, die Gruber eines Tages erhielt. Ein Mann namens Toni bat sie um ein Gespräch. Bei dem Treffen erzählte er seine Lebensgeschichte, in der seine Schwester Rosi, Jahrgang 1938, eine zentrale Rolle spielte.

Rosi ist nun die Protagonistin des Buches. Sie ist eines von zwölf Geschwistern, die im Titel erwähnt werden. Mit 16 Jahren verlor sie auf tragische Weise ihre Mutter: Auf dem Weg zum Gottesdienst stürzte diese mit dem Fahrrad, blieb bewusstlos am Straßenrand liegen und starb wenige Tage später an den Folgen eines Schädelbasisbruchs. Als Ursache wurde ein Schlaganfall vermutet.

Von da an war es mit der unbeschwerten Kindheit für Rosi vorbei. Sie musste sich um Hof und ihre jüngeren Geschwister kümmern, darunter auch Toni, der damals gerade einmal fünf Jahre alt war. Zwei andere Geschwister wurden in eine Pflegefamilie und in ein Waisenhaus gegeben. Rosi beschreibt in einer Szene die enorme Belastung:
„Meine Hausarbeit wuchs mir vor allem deshalb oft über den Kopf, weil es bei uns noch keine Elektrogeräte gab. Wir besaßen weder einen Elektroherd, noch einen Kühlschrank, eine Waschmaschine oder einen Staubsauger – und erst recht keinen Geschirrspüler. Selbst das Bügeleisen war noch vorsintflutlich.“

Ein Stück Zeitgeschichte

Wie gewohnt sind Grubers Werke mehr als Romane: Sie sind ein Stück Zeitgeschichte, das das Leben in früheren Zeiten lebendig macht. Die Handlung ist einfach und anschaulich erzählt, durchgehend spannend und teilweise sehr überraschend.
Und auch ein Happy End gibt es: Trotz der verschlungenen Lebenswege findet Rosi ihr Glück. Im September 2017 feierte sie Goldene Hochzeit, schenkte vier Kindern das Leben und hat mittlerweile acht Enkelkinder. „Und vielleicht ist uns noch das Glück vergönnt, dass wir Urenkel erleben“, endet das Buch.

„Zwölf Geschwister ohne Mutter“ ist ein berührendes, authentisches Buch über Mut, Verantwortung und die Kraft der Familie – typisch für Roswitha Gruber, die es versteht, das wahre Leben in bewegende Geschichten zu verwandeln.
(Quelle: Artikel von Karin Wunsam ( Beitragsbild: Hintergrund: re – Cover: Verlag rosenheimer)

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Viele Vögel sind ausgesprochen kommunikativ: Zwitschern, Rufen und Pfeifen sind für sie völlig natürliche Ausdrucksformen. Wenn die Lautstärke allerdings ungewöhnlich hoch ist oder sich zu einem dauerhaften Störfaktor entwickelt, sollten Halter prüfen, ob es eine Ursache gibt.

Gesunde Ziervögel wie Wellensittiche oder Kanarienvögel äußern sich regelmäßig, sei es zur morgendlichen Begrüßung oder beim Kontakt und Spiel mit Artgenossen. Besonders in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag sind sie aktiv. „Ein gewisses Maß an Zwitschern und Gesang ist ein positives Zeichen, denn es zeigt, dass die Tiere vital sind und sich mitteilen möchten. Ein Vogel, der singt, ist gesund.“, sagt Tierarzt Dr. Dietmar Steinmetz, der sich in seiner Praxis auf die Behandlung von Geflügel und Ziervögeln spezialisiert hat. Zudem arbeitet er als Veterinär für den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB).

Wenn Lautstärke zum Warnsignal wird

Ist das Gezwitscher aber permanent, zu ungewohnten Zeiten oder mit extremer Lautstärke zu hören, kann es dem Experten zufolge verschiedene Ursachen geben:

  • Langeweile: Vögel äußern sich mitunter durch lautes Rufen, wenn sie mental nicht gefordert werden. Sie brauchen Beschäftigung, vor allem aber Sozialkontakte.
  • Stress: Ein unruhiges Umfeld, viel Hektik oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten können zu Stress führen, der sich in Protestgeschrei äußert.
  • Unzufriedenheit: Ein zu kleiner Vogelbauer, ein ungünstiger Standort, beispielsweise in der Zugluft, oder fehlendes Tageslicht beeinträchtigen das Wohlbefinden.
  • Gesundheitliche Probleme: Viele Vögel machen akustisch auf Schmerzen oder Erkrankungen aufmerksam. Oft zeigt sich dabei kein genereller Anstieg des Lautstärkepegels, sondern Schmerzenslaute sind etwa bei Bewegung zu beobachten.
  • Paarungszeit: In der Paarungszeit werden einige Vögel lauter, um bei ihren Artgenossen Aufmerksamkeit zu erregen.
Beschäftigung und Routinen als erste Maßnahmen

„Der Schlüssel zu ausgeglichenen, ruhigeren Vögeln ist Abwechslung“, erklärt Dr. Steinmetz. „Kletteräste und Schaukeln fördern Bewegung und Beschäftigung. Wenn sich die Vögel ihr Futter erarbeiten müssen, hält das zusätzlich geistig fit. Aber auch die Interaktion mit den Haltern ist wichtig – denn sie beschäftigt nicht nur, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.“
Darüber hinaus helfen feste Strukturen im Alltag, Stress zu reduzieren. Wellensittiche und Co. stellen sich auf regelmäßige Fütterungszeiten ein und gewöhnen sich an wiederkehrende Ruhephasen. Eine Abdeckung des Vogelbauers in den Abendstunden kann zudem dabei helfen, einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus zu schaffen.

Zuhören und richtig deuten

Wenn die Lautstärke im Vogelheim ungewohnt zunimmt, sollten Halter sich zuerst immer einen Überblick verschaffen: Können Gründe wie Stress oder Langeweile die Tiere belasten, etwa weil sich in ihrem Umfeld oder Alltag etwas verändert hat? Sind bei den Vögeln andere Auffälligkeiten zu beobachten, bewegen sie sich beispielsweise weniger oder gibt es Verletzungen? Tritt keine Besserung ein, sollten sich Vogelhalter beraten und ihre Ziervögel untersuchen lassen. Bei der Suche nach vogelkundigen Tierärzten unterstützen etwa der Deutsche Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB) und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) mit Übersichten auf ihren Internetseiten.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Konzertreihe Biene und Friends setzt ihre Reise am 9. Februar um 19:30 Uhr im Weinkeller des Romantik Hotel Das Lindner in Bad Aibling fort. An diesem Abend erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musikstilen wie Jazz, Worldmusik, Meditation und Chanson.

Mit dabei sind Raphael Lichius (Handpan, Bass, Gitarre), Raphael Dreifuss (Saxophon) und Manfred Hölzel (Piano).
Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit. Platzreservierungen sind unter info@muttutgut.org oder 0179-7325938 möglich.
Die Biene & Friends Konzertreihe wird in Kooperation mit dem Romantik Hotel Das Lindner und dem Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. veranstaltet. Weitere Termine sind für den 9. März, 13. April und jeden weiteren Monat bis Dezember geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V.  / Beitragsbild: Symbolfoto re)